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Du befindest Dich in der Rubrik Neue Soundtracks. Hier stehen Infos zu aktuellen Soundtrack Alben. Infos zu älteren Soundtracks findest Du im “Verzeichnis” oder im Verzeichnis “Soundtracks”. Immer am Sonntag Morgen gibt es zwischen 06 und 10 Uhr eine 4stündige Sendung in Dr. Music’s Webradio anhören mit brandneuen Soundtrack-Veröffentlichungen und gerne gehörten Filmklassikern.

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Various Artists “ELVIS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - Elvis 2022 Elvis Blu-ray 2022 A Elvis Blu-ray 2022 B

TRACKLISTING:

01. Elvis Presley: Suspicious Minds (Vocal Intro)
02. Also sprach Zarathustra / An American Trilogy *
03. Doja Cat: Vegas
04. Eminem feat CeeLo Green: The King And I
05. Swae Lee: Tupelo Shuffle (ft. Diplo)
06. Elvis Presley: I Got A Feelin’ In My Body
07. Elvis Presley: Craw-Fever *
08. Elvis Presley: Don’t Fly Away (PNAU Remix)
09. Kacey Musgraves: Can’t Help Falling In Love
10. Elvis Presley: Product Of The Ghetto (ft Nardo Wick) *
11. Maneskin: If I Can Dream
12. Stevie Nicks & Chris Isaac: Cotton Candy Land
13. Austin Butler: Baby, Let’s Play House
14. Elvis Presley: I’m Coming Home (Film Mix) *
15. Shonka Dukureh: Hound Dog *
16. Les Greene: Tutti Frutti *
17. Yola: Strange Things Are Happening Every Day
18. Austin Butler: Hound Dog
19. Denzel Curry ft PlayThatBoiZay:  Let It All Hang Out *
20. Austin Butler: Trouble
21. Lenesha Randolph: I Got A Feelin’ In My Body
22. Elvis Presley: Edge Of Reality (Tame Impala Remix)
23. Elvis Presley: Summer Kisses / In My Body *
24. Elvis Presley: ’68 Comeback Special (Medley) *
25. Jazmine Sullivan:
25. Sometimes I Feel Lika A Motherless Child
26. Elvis Presley: If I Can Dream *
27. Elvis Presley: Any Day Now *
28. Elvis Presley: Power Of My Love (ft. Jack White)
29. Austin Butler: Vegas Rehearsal / That’s All Right *
30. Elvis Presley: Suspicious Minds (Film Edit)
31. Elvis Presley: Polka Salad Annie (Film Mix)
32. Elvis Presley: Burning Love (Film Mix)
33. Elvis Presley: It’s Only Love *
34. Paravi Das: Suspicious Minds
35. Elvis Presley: In The Ghetto (World Turns Remix)
36. Elvis Presley: Unchained Melody *

Album Produzenten:
Baz Luhrmann / Anton Monsted

Score Komponist:
Elliott Wheeler

Soundtrack Label:
RCA Records
Web: www.rcarecords.com

Kinostart: 25. Mai 2022
DVD/Blu-ray Start: 22. September 2022
VOD: 02. September 2022 (HBO)

Filmdauer: 2 Std. 39 Minuten

Anmerkung: Die mit * gekennzeichneten Titel gibt es nur
auf der digitalen Edition des Soundtrack-Samplers.

SOUNDTRACK

Für Fans des Soundtracks:  ELVIS - Aufstieg und Fall des Kings

USA

Schon ein paar Tage her – die in die Kinos gekommene Musikbiographie über den US Sänger, die dann aber auch noch etliche Wochen nach ihrer Premiere zu sehen war, weil so gut angekommen beim Publikum. Die Lieder des Kultsängers haben mich in jungen Jahren nie so richtig berührt – mit einigen Ausnahmen. Als ich gerade ins richtige Alter gekommen war, um regelmäßig die „Schlager der Woche“ zu hören, wie Ende der 60er Jahre die von Bayern 3 gesendete Hitparade am Freitag Abend hieß, stand ein gewisser ELVIS PRESLEY an der Spitze mit einem (für mich damals) langweiligen Song namens „In The Ghetto“. Erst viel später konnte ich mich (vor allem) für die schnelleren Lieder des Sängers begeistern – Stücke wie „Hound Dog“, „Blue Suede Shoes“ oder den „Jailhouse Rock“, auch weil mein Vater eine Doppellangspielplatte in seinem Plattenschrank herumstehen hatte. Und dann war/ist da noch „Suspicious Minds“ – das – warum auch immer – noch heute zum meinen absoluten Faves von Elvis gehört. Als die Nachricht kam, dass der gute Elvis wie andere auch schon in jüngster Zeit mit einem cinematographischen BioPic bedacht werden würde, war ich erstmals skeptisch. Zu viele lahmarschige und langweilige Musikbiographien hatte ich in den letzten Jahren gesehen. Beim ersten Ansehen des neuen Filmes dann die Kehrwendung – Hammermusik von Anfang an – und es ist vor allem der kuriose Genre Mix, der begeistert. Knackiger Hip Hop, Jazz und Soul hätte ich jetzt nicht unbedingt in einem Elvis-Film erwartet. Geschickter Schachzug der verantwortlichen Produzenten, den Film auch für Jugendliche schmackhaft zu machen. Vor allem der musikalische Auftakt „That’s Alright Mama“ ist eines der Highlights im 2 ½ stündigen Film. Leider gibt es das bluesige Original von Arthur William "Big Boy" Crudup aus dem Jahr 1946 nicht auf dem Soundtrack zu hören. 8 Jahre später hat Elvis - unterstützt von Scotty Moore und Bill Black - im Juli 1954 mit dem Rockabilly Cover seine Debüt Single veröffentlicht.

Es folgt der starke Crossover „Vegas“ von DOJA CAT, die ein mitreißenden Sample des legendären Blues Klassikers „Hound Dog“ in ihrem Song untergebracht hat. Gesungen wird der Jagdhund hier allerdings nicht von der Originalsängerin „Big Mama Thornton“, sonden von einer gewissen SHONKA DUKUREH, die Big Mama auch im Film darstellt. Tragisch: Shonka Dukureh hat den Erfolg des Films nicht mehr so ganz erlebt, die nur 44jährige ist am 21. Juli 2022 von einem ihrer zwei Kinder tot in der heimischen Wohnung aufgefunden worden. Bluthochdruck und eine Verdickung der Arterien hatten eine atherosklerotische Herz-Kreislauf-Erkrankung verursacht, die zum Tod der Schauspielerin geführt hat. Ungewohnte Töne gibt es zu hören von Khalif Malik Ibn Shaman Brown, der Musikwelt eher als Swae Lee (einer der Rapper des Hip Hop Duos „Rae Sremmurd“) bekannt, der in seinem „Tupelo Shuffle“ den Sample vom oben genanntem Klassiker integriert hat. Sogar die italienischen Eurvoisionssieger MANESKIN gibt es mit der Cover Version „If I Can Dream“ – Puristen bekommen aber auch etwas später das viel bessere Original von Altmeister Elvis serviert. Irgendwo im Hintergrund des Films ist auch die Stimme von STEVIE NICKS zu hören, die auf dem Soundtrack-Album mit „Cotton Candy Land“ gemeinsam mit dem Songwriter Chris Isaac platziert worden ist. Hauptdarsteller Austin Butler ist mit 3 Songs auf dem Album vertreten: „Baby Let’s Play House“, „Trouble“ und „Hound Dog“ klingen nicht schlecht, besitzen aber nicht das Charisma der Elvis-Originale. Das zart angedeutete Tremolo, das Elvis zu Eigen war und gleichzeitig eines seiner unnachahmlichen Merkmale war, bringt Mister Butler überhaupt nicht hin. Wurde überhaupt in den 50er und 60er Jahren von vielen Sängern bis zum Geht-Nicht-Mehr ausgereizt, genauso wie die meisten der heute agierenden und seltsamer Weise kommerziell erfolgreichen Flachstimmen ihren erbärmlichen Gesangsvortrag oft mit einem blass-mißratenen Falsetto würzen.

Ein paar Abturner gibt es aber auch auf dem Soundtrack-Album: Die grauenvolle Hip Hop Einlage beispielsweise von NARDO WICK, einem Möchtegern-Rapper aus Florida, der im Stück „Product Of The Ghetto“ herum murmelt, als ob er einen dicken Kartofffelkloß im Hals stecken hat. Talentfrei und schmerzhaft für sämtliche Ohren! Die von einer Sängerin namens „Paravi Das“ genuschelte armselige Cover Version von „Suspicious Minds“ ist so ziemlich das Grottigste, das ich im letzten halben Jahr gehört habe. Singen geht anders! Was das hiphoppige „Let It All Hang Out“ von DENZEL CURRY auf einem „Elvis“-Soundtrack zu suchen hat, entzieht sich meiner Kenntnis, vielleicht ist ja der Rapper auch irgendein Schwippschwager von einem der geldgebenden Produzenten. Weitere Album-Highlights: „Strange Things Are Happening Every Day“ von der englischen R&B Musikerin YOLA (im Original: „Sister Rosetta Tharpe“), der psychedelisch-poppige „Tame Impala Remix‘“ des 1968er Songs „Edge Of Reality“, die von JAZMINE SULLIVAN grandios interpretierte Cover Version des Traditionals „Sometimes I Feel Like A Motherless Child“  und „I Got A Feelin‘ In My Body“ von LENESHA RANDOLPH, einer bis dato weniger bekannten Sängerin, die sich allerdings bei den Soul/Funk-Insidern bereits durch Aktivitäten in der Gruppe „The Family Band“ völlig zu Recht einen gewissen Bekanntheitsgrad ersungen hat. Es gibt auch noch etliche ebenfalls im Film spielenden Stücke wie beispielsweise „Working on the Building“ (YOLA im Duett mit Austin Butler) und das 1953er „Tiger Man (King Of The Jungle)“ (RUFUS THOMAS), die sich nicht auf dem Soundtrack-Album befinden. Wer sich für die physikalische CD entscheidet, bekommt zudem nur 22 der hier im Tracklisting aufgeführten 36 Lieder.

Zum Film selbst: Hauptakteur Austin Butler wurde überall hochgejubelt – hautpsächlich natürlich von den Leuten, die eine Menge Kohle durch Film, Musik und Franchise-Artikel verdienen. Die meisten „Kritiker“ haben diese Marketing-Outputs gerne abgeschrieben und übernommen (wie sie es halt meistens tun), aber ich habe schon einige wahre Elvis-Fans gesprochen, die sich seit etlichen Jahren für den Sänger begeistern und die haben mir versichert, dass sie die Darstellung von Butler – vor allem in den mittleren Jahren – als richtig blutleer und leidenschaftslos empfinden und vor allem auch optisch wird Butler dem jüngeren Elvis nicht mal ansatzweise gerecht. Einzig die von Olivia DeJonge dargestellte Priscilla sieht der echten Gattin von Elvis in einigen Szenen erstaunlich ähnlich, zumindest wie ich die Schauspielerin und Ex-Elvis-Gattin ein paar Jahre später aus der TV-Serie „Dallas“ kenne und jetzt von dieser Ähnlichkeit überrascht war. Der Deutschland-Aufenthalt vom stationierten G.I. Presley ist nur minimal Thema im oberflächlich inszenierten Film, nicht einmal der Standort wird namentlich erwähnt, auch über die Musikern, die ihn über all die Jahre begleitet haben, gibt es nicht ein einziges Wort. Gerade den legendären Gitarrist James Burton betreffend hätte ich mir das erwünscht, weil ihn die meisten der Kinobesucher wahrscheinlich nicht gekannt haben und auch jetzt nicht kennen lernen dürfen. Um das Anwesen „Graceland“ wuseln im Film eine Menge Leute herum, die auf die Kosten des Sängers gelebt haben, aber auch die bleiben unbekannt.

Fazit: Überraschender Weise gibt es sehr viel Blues in einem Film über Elvis Presley und das dürfte dazu führen, dass sich in kommenden Monaten auch einmal Musikfans für Blues begeistern, die sich bisher – warum auch immer – noch nie so richtig für diese Musikrichtung erwärmen konnten. Und was bleibt am Ende? Dass auch Elvis leider einer der zahlreichen Künstler war, die von verbrecherisch agierenden Managern (in diesem Falle Colonel Tom Parker, der genial gespielt wird von Tom Hanks - eine der besten Darstellungen im Film) über den Tisch gezogen wurden, weil diese Pseudo-Manageer nichts anderes im Sinn hatten, als ihre eigene „Geldbörse“ zu füllen. Dafür, dass es auf der Blu-ray und DVD Hülle dieses häßliche FSK-Quadrat gibt, dafür sollte man den dafür Verantwortlichen eine so richtig in ihren Arsch treten. Ein abziehbarer Sticker auf der Hülle hätte es auch getan!

VÖ: 24.06.22

Verfügbar:  Digitales Album & CD

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.warnerbros.de/de-de/filme/elvis

TRACKLISTING

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Bear McCreary “The Lord Of The Rings: The Rings Of Power”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

amazon prime video Soundtrack - The Rings Of Power (Digital Edition)

TRACKLISTING:

01. The Lord Of The Rings: The Rings Of Power
02. Galadriel
03. Khazad-dûm
04. Nori Brandyfoot
05. The Stranger
06. Númenor
07. Sauron
08. Valinor
09. In The Beginning
10. Elrond Half-elven
11. Durin IV
12. Harfoot Life
13. Bronwyn and Arondir
14. Halbrand
15. The Boat
16. Sundering Seas
17. Nobody Goes Off Trail
18. Elendil and Isildur
19. White Leaves
20. The Secrets Of The Mountain
21. Nolwa Mahtar
22. Nampat
23. A Plea To The Rocks (feat Sophia Nomvete)
24. This Wandering Day (feat Megan Richards)
25. Scherzo For Violin And Swords
26. Sailing Into The Dawn
27. Find The Light (Amazon Music exclusive)
28. For The Southlands
29. Cavalry
30. The Promised King  (Amazon Music exclusive)
31. Water And Flame
32. In The Mines
33. The Veil Of Smoke
34. The Mystics
35. Perilous Whisperings
36. The Broken Line
37. Wise One
38. True Creation Requires Sacrifice
39. Where The Shadows Lie

Soundtrack Label: amazon / Mondo Music
Web: https://mondoshop.com/

Webseite Bear McCreary
https://bearmccreary.com/

VÖ 01. + 02. Episode: 02. September 2022
danach gibt es wöchentlich eine der insgesamt 8 Folgen

SOUNDTRACK

Für Fans der Soundtracks:  Outlander - Black Sails - Game Of Thrones

USA

Zunächst einmal: Gab es in den sozialen Scheißhaufen (von diversen Menschen auch als social media bezeichnet) den einen oder anderen Shitstorm, ohne dass diese ewig nörgelnden Schwachköpfe irgendeine Minute der angekündigten TV-Serie „The Lord Of The Rings: The Rings Of Power“ gesehen haben. Ist aber typisch – diese Schwachköpfe verstecken sich hinter irgendwelchen Pseudonymen und lästern drauf los – glauben sollte man nicht, was dort von denen verzapft wird. Peter Jackson hat die beiden Tolkien-Trilogien umgesetzt, seit die Kunde die Runde gemacht hat, dass es eine TV-Serie zur Vorgeschichte der Ereignisse geben würde und dass es sich dabei so ganz nebenbei um die bisher teuerste Serie aller Zeiten handeln soll, vergeht nicht ein einziger Tag, in dem einer dieser Pseudo-Möchtegern-Puristen seinen verschimmelten Senf in den sozialen Scheißhaufen abgibt. Jetzt ist es endlich soweit nach langer Wartezeit. Die ersten beiden Episoden sind für den 02. September morgens um 03:00 Uhr bei amazon prime angekündigt worden – ich war zufälliger Weise gerade noch wach und habe es überprüft –und  tatsächlich – Punkt 03:00 sind die beiden Folgen verfügbar und ich habe sie gleich auch einmal angesehen. Tolle Bilder, bis auf die jungen Galadriel und Elrond gibt es größtenteils neue Charaktere, mit den Harfoots wird sogar ein neues „hobbit“-ähnliches Völkchen eingeführt. Und mit der Prinzessin Disa gibt es eine weitere Premiere  es ist die von Sophia Nomvete dargestellte erste Zwergenfrau, die eine Hauptrolle im Tolkien-Universum spielt. Wer die Filme geliebt hat, wird sich nach anfänglichen Schwierigkeiten (Minuten) schnell einfinden in die Serie. Was am Anfang nervt, ist das säuselnde überflüssige Musikgedudel, das mit zunehmender Dauer aber viel besser wird und auch dann ganz gut zu den Szenen passt. Die deutsche Synchronisation (vor allem die weiblichen Stimmen) ist wieder mal richtig schön kacka, aber da hilft ja die Veränderung mit der Fernbedienung, mit der etliche Sprachen ausgewählt werden können. Einen Soundtrack gibt es ebenfalls bereits – schon am 19. August ist die digitale Edition mit 37 Tracks veröffentlicht worden. Die ausschließlich bei amazon verfügbare Edition beinhaltet zwei zusätzliche Stücke („Find The Light“ und „The Promised King“). Das Titelthema hat Originalkomponist Howard Shore komponiert, der Rest stammt vom renommierten Serienspezialisten Bear McCreary, der bereits u. a. die Serien „The Walking Dead“, „Black Sails“ und „Outlander“ beschallt hat. In zwei Stücken gibt es Gesang von den Akteuren Sophia Nomvete und Megan Richards und sieht man sich die Produktionsnotizen an, wird immer verständlicher, warum die Serie so teuer geworden ist. Auch die Filmmusik betreffend wurden keine Kosten und Mühen gescheut – die Musik ist von einem 90köpfigen Orchester eingespielt und von einem 40köpfigen Chor eingesungen worden. Schön wäre es, wenn amazon prime wie schon bei einigen anderen Produktionen auch eine Art Making Of via streaming verfügbar machen würde. Wer die Extended Editionen der Filmreihe mit ihren etlichen Special-Dokumentationen geschätzt hat, der weiß, wovon ich rede. Beim ersten Durchhören des Soundtracks haben mir vor allem die Stücke „Kahzad-dum“, das keltisch angehauchte „Nori Brandyfoot“, „Sauron“, „Harfoot Life“, „For The Southlands“ und das an die Stammesgesänge der Maori erinnernde „Nampat“ (das dürfte jetzt wohl auch die sozialen Scheißhaufen aktivieren, um den Komponisten zu beschuldigen, dass er sich des musikalischen Gedankengutes der indigenen Völker bemächtigt!). Aber Achtung! Der digitale Soundtrack bedeutet nicht das Ende der sogenannten Fahnenstange, denn – wie auch schon beim „Mandalorian“ geschehen – gibt es immer parallel zur ausgestrahlten Episode den Soundtrack zur jeweiligen Folge als Einzelalbum mit weiteren sich nicht auf diesem digitalen Album befindlichen Kompositionen, aktuell sind das die Alben „A Shadow Of The Past“ (55 Minuten) und „Adrift“ (49 Minuten). Eine volle phätte Breitseite für Soundtrack-Fans! Und egal was die sozialen Scheißhaufen schreiben, ich bin nach den ersten beiden Episoden hocherfreut und kann es kaum erwarten, die nächsten Folgen anzusehen. Die Produktion der zweiten Staffel soll bereits im Oktober 2022 anlaufen. Komponist Bear McCreary hat sich in den letzten Jahren einen oberen Rang in der Riege der besten Filmkomponisten erobert mit herausragenden Beiträgen in Serien und Filmen – der am 17. Februar 1979 in Los Angeles geborene Komponist Bear McCreary ist 2004 erstmals mit der Musik zur Serie “Battlestar Galactica” in Erscheinung getreten. Bis zum heutigen Zeitpunkt hat er die Musik für 29 TV-Serien, 35 Filme und 12 Videospiele komponiert. Für die Musik der Serie “Da Vinci’s Demons” ist er mit einem “Emmy” ausgezeichnet worden (ähnlich dem “Oscar” in der Filmindustrie). Sehr schade: Käufer physikalischer Medien sind leider wieder einmal die Idioten der Musikindustrie – die CD erscheint erst im Oktober, Vinyl Fetischisten müssen sogar bei zum Januar 2023 warten – einfach lachhaft, wie sich die Musikindustrie ihr Grab selbst gräbt.

VÖ: 19.08.22

Verfügbar:  Digitales Album & CD (ab Oktober 2022)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.imdb.com/title/tt7631058/ (Besetzungsliste +  Trailer) & amazon prime

TRACKLISTING

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Robin Carolan & Sebastian Gainsborough “THE NORTHMAN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - The Northman Cover des angekündigten Buches "The Northman: A Call To The Gods" Soundtrack - The Northman Filmplakat

TRACKLISTING:

01. Approaching Hrafnsey (1:41)
02. The King (1:58)
03. Entering the Temple (1:55)
04. Last Teardrop (3:36)
05. Blood Tree, Part 1 (1:34)
06. Strike, Brother (2:53)
07. Escape (2:20)
08. I Will Avenge You, Father (0:45)
09. The Land of the Rus (1:43)
10. A Burning Barn (1:25)
11. Seeress (3:25)
12. Raven’s Omen (2:23)
13. Storm at Sea / Yggdrasill (1:47)
14. Iceland (1:23)
15. I Will Save You, Mother (1:55)
16. Slave Work (0:57)
17. Guðrun (0:55)
18. Follow the Vixen’s Tail (1:43)
19. He-Witch (2:30)
20. Draugr (1:02)
21. Mound Dweller (2:56)
22. To the Games (0:43)
23. Birch Woods (1:55)
24. First of Many (1:22)
25. Trollish Sorcery (2:14)
26. Svið Night, Part 1 (1:33)
27. Svið Night, Part 2 (1:43)
28. I Am Your Death (0:57)
29. Come Morning (1:37)
30. I Am His Vengeance (1:20)
31. Óðinn (1:02)
32. Valkyrie (1:10)
33. Vestrahorn (0:40)
34. Hidden Valley (1:04)
35. Blood Tree, Part 2 (0:42)
36. Bloð Inside / I Choose Both (2:10)
37. A Maiden King (1:10)
38. The Wolf Has Grown (2:28)
39. The Gates of Hel / Slain by Iron (2:48)
40. Hekla (2:13)
41. Cut the Thread of Fate (1:14)
42. Make Your Passage / Valhalla (1:37)
43. Ættartré / End Credits (2:28)

Soundtrack Label: Back Lot Music

Webseite Sebastian Gainborough aka Vessel:
https://sebgainsborough.com/
Unter dem Pseudonym “Vessel” hat der Komponist Gainsborough aus dem englischen Bristol bisher drei Studio Alben im Bereich Avantgarde Electronic veröffentlicht.

Webseite von Robin Carolan’s Label:
http://tri-anglerecords.com/
Robin Carolan hat das Label “TRi Angel” 2010 gegründet. Beim Label haben diverse abenteuerlustige Experimental Projekte wie “serpentwithfeet” oder “The Haxan Cloak” auf sich aufmerksam gemacht.

VÖ: 28. März 2022
Verfügbar: DVD - Blu-ray - VOD

SOUNDTRACK

Für Fans der Soundtracks:  Black Sails - Vikings

KANADA

Seit der TV-Serie „Vikings“ vor ein paar Jahren sind auch die Wikinger wieder schwer angesagt. Die TV-Serie um den legendären Ragnar Lothbrock zog mit „The Last Kingdom“ und „Vikings: Valhalla“ weitere Serien nach sich, auch mit etlichen neuen Genre-Filmen wurde die Community versorgt, die Dokumentationen „Die Wikinger“ und „Die Frauen der Wikinger“ sorgten neben anderen für informativen Content, im Frühjahr 2022 ist der starke Film „The Northman“ in die Kinos gekommen. Regisseur Robert Eggers hat die Story gemeinsam mit dem isländischen Autoren Sigurjón Birgir Sigurðsson nach einer Legende im mittelalterlichen Skandinavien umgesetzt. Ein 160seitiges Buch über die Produktion des Films (siehe mittlere Abbildung in der Cover-Leiste oben) ist für September 2022 angekündigt worden. Der bis in kleinste Nebenrollen top-besetzte Film (u. a. Alexander Skarsgård, Nicole Kidman, Ethan Hawke, Willem Dafoe und die isländische Kultsängerin Björk Guðmundsdóttir als abgefahrene dreiäugige Waldhexe) sorgte neben grandiosen Bildern und herausragender Filmmusik für ein wundervolles cineastisches Erlebnis. In Nebenrollen gibt es weitere bekannte Schauspieler zu sehen, darunter die aus “Game Of Thrones” bekannten Ralph Ineson und Katie Dickie oder Tadhg Murphy aus den Serien “Vikings” und “Black Sails”. Der in fünf Kaptitel unterteilte Film beginnt im Jahr 895 AD, als der nach einer Schlacht verletzte König Aurvandill War-Raven zurückkehrt in seinen Heimatort, um den leiblichen Sohn zu seinem Nachfolger einzuschwören. Daraus wird aber nichts, denn Brüderchen Fjölnir hat strikt etwas dagegen, schlachtet seinen Bruder und dessen Lehensleute ab, nimmt sich die strohblonde Ehegattin mit Gewalt und nur Sohnemann Amleth kann entkommen und schwört bittere Rache. Viele Jahre später – aus dem Jüngling ist inzwischen ein staatlicher Krieger geworden – kommt es in der ländlichen Idylle der Insel Island (gedreht wurde allerdings in Nordirland und Irland) erneut zur Konfrontation der Familienmitglieder und neben einigen inhaltlichen Überraschungen dürfen sich Wikingerfreunde auf einen unterhaltsamen Film freuen, der sich in der Liste der bisher besten Genre-Filme ganz oben einreiht. Die von Robin Carolan und Sebastian Gainborough komponierte mittelalterliche Musik passt gut zum Geschehen und erinnert teilweise an die Soundtracks der Historien-Serien „Black Sails“ und „Vikings“. Die beiden Komponisten schöpfen aus einem wahren Sammelsurium aus archaischer Musik und nordischen Klängen und machen sogar nicht Halt vor tuvanischem Kehlkopfgesang, als die Handlung gerade im Lande der Rus spielt. Fazit: “The Northman” ist ein opulentes Fest für Genre-Fans!

VÖ: 22.04.22

Verfügbar:  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Englischer Trailer: https://youtu.be/8mamgc47SOE

TRACKLISTING

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CARLY PARADIS “THE RISING”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - The Rising Movie Soundtrack - The Rising

TRACKLISTING:

01. Heart Rides On (feat Eli & Fur)
02. Glitch Flashback On Motorbike
03. I’m Having A Breakdown
04. I’m Here, Come Find Me
05. Neve’s Body Bag
06. Find Way Back Recap
07. There’s Something In The Water
08. The Search
09. Let’s Open Her Up
10. Neve In The Mirror
11. Don’t Want To Have An Accident
12. About Neve
13. Arrest In The Pines
14. Now’s Not The Time
15. I Heard It Too
16. Traces Of Blood
17. Flashback Sparkle
18. Neve Runs In The Woods
19. We’re Not Doing This Here
20. What’s That?
21. Made You Burn It
22. Creeper End Credits
23. Neve Tells Her Dad
24. Neve Come Back
25. Is This Your Daughter?
26. Neve Theme
27. You Don’t Know How To Love
28. Time Is Like Water

Label: Lakeshore Records
Web: https://lakeshorerecords.com/

Die ersten 2 Episoden der Serie sind als Doppelfolge verfügbar ab 27. Mai 2022 im Programm von “Sky”, der Rest der insgesamt 8 Episoden folgt im wöchentlichen Turnus

SOUNDTRACK

Für Fans von:  Kevin Kiner - Clint Mansell - Yann Tiersen

KANADA

Auch mal etwas ungewöhnlich, obwohl schon vorgekommen. Zu einer TV-Serie, die erst ab Mai offiziell zu sehen ist, gibt es bereits im April den kompletten Soundtrack. Ungewohnt, weil es bisher keine Staffel gegeben hat und die 8 Episoden der Serie wohl auch abschließend sein werden. Die Handlung dagegen hat es schon mehrere Male ähnlich gegeben: Ein Mädel schlüpft aus einem See, um etwas später herauszufinden, dass es eigentlich schon tot ist und zwar unter den Menschen herumspazieren kann, aber von diesen nicht wahrgenommen wird. Dumm gelaufenn irgendwie. „Sixth Sense“, „Ghosts Of War“, die franzöische Serie “Les Revenants” (englischer Titel: “The Returned”) und ein paar japanische Grusler lassen schön grüßen und vor allem Serien-Maniacs wissen, dass es sich bei „The Rising“ um ein englisches Remake der belgischen Serie „Beau Sejour“ (in Deutschland als „Zimmer 108“ bei Arte zu sehen) handelt. Der sich in einer Zwischenwelt befindenden Neve Kelly gelingt es, die nach ihr suchenden Menschen mit Hilfe eines Hundes zu ihrer Leiche zu führen – schnell stellt sich heraus, dass es sich bei der Toten um einen Mord handeln könnte. Die Musik zur Serie hat die kanadische Musikerin Carly Paradis komponiert, die in Ontario geborene Komponisten hat u. a. bereits den Score zur TV-Serie „The Innocents“ und zum Horror Film „XX“ geliefert. Das erste Stück des neuen Soundtracks ist allerdings das langweilig-dröge „Heart Rides On“, in dem ELI & FUR zu hören sind, ein aus Eliza Noble und Jennifer Skillman bestehendes Synthe Pop Duo aus London, das mit den derzeit überall dudelnden weiblichen und fürchterlich nervenden Piepsstimmen aufwartet. Wo sind nur die großartigen Sängerinnen geblieben, die einst die Erde bevölkerten? Der Rest der Musik ist aber aufregender, die hauptsächlich als Pianistin ausgebildete Kanadierin bedient sich an einem Mix aus elektronischer Sinfonik und ambienten schwebenden Melodien, die dem filmischen Szenario angepasst sein dürften. Eine finale Bewertung gibt es erst nach dem Ansehen der ersten Bilder, die exklusiv ab 27. Mai im Programm von “Sky” zu sehen sind. Dann gibt es gleich an einem Abend die ersten drei Episoden, der Rest folgt im Einwochen-Turnus. Anspieltipps nach dem ersten Anhören sind: „I’m Having A Breakdown“ mit gutem Computer-Drumming, das mystisch-gruselige „Neve’s Body Bag“, „I Heard It Too“ und „Neve Runs In Woods“. Die ersten Bilder, die im Trailer zu sehen sind, machen Spaß auf großartiges Kino und wenn die Handlung dann noch halbwegs spannend sein sollte, darf man “Sky” gratulieren zu dieser Eigenproduktion. Andere Streamanbieter haben zuletzt gezeigt, dass so etwas grandios in das berühmtberüchtigte Höschen gehen kann (wie beispielsweise amazon prime mit der ultra-langweiligen Fantasy-Katastrophe “Das Rad der Zeit” oder davor Netflix mit der grottenschlechten Historienserie “Barbaren”).

VÖ: 22.04.22

Verfügbar:  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.sky.de/serien/the-rising & http://www.carlyparadis.com

TRACKLISTING

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TREVOR MORRIS “VIKINGS: VALHALLA”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Netflix Logo Vikings Valhalla Soundtrack - Vikings Valhalla Season 1

Tracklisting:

01.  Valhalla - Main Titles
02.  Extermination
03.  Inside The Sea Storm
04.  Discovering A Scar
05.  Ships Are Coming
06.  We Are Greenlanders
07.  A King’s Speech
08.  Hefnd (Vengeance)
09.  Fate Awaits
10.  Goodbye For Now
11.  Declaration Of Death
12.  To Uppsala
13.  Surprise Berserker
14.  Praying For Guidance
15.  Ambushed
16.  A Helaer’s Advice
17.  Dark Discoveries
18.  Chess Game
19.  Boat Building
20.  Vikings In Position
21.  Preparing For Attack
22.  Distractions
23.  Battle On Bridge
24.  Pulling Backwards
25.  The Unthinkable Achieved
26.  Temple Gates
27.  Visions
28.  Dark Prophecies
29.  Goodbye My Love
30.  Traitor At The Table
31.  What Are Miracles
32.  Devastation
33.  Advisory
34.  Visions Of The Past
35.  Making Love
36.  Making More Love
37.  To Build A New Temple
38.  Impending News
39.  Kattegat Prepares Defeneses
40.  A Sacrifice To The Gods
41.  Meeting Of The Minds
42.  Offer Of Information
43.  Plans Revealed Pt. 1
44. Plans Revealed Pt. 2
45.  Condolce And Comfort
46.   The Great Wall
47.  It’s A Trap
48.  Invasion
49.  Mano E Mano
50.  On Our Knees
51.  A New Fleet Arrives
52.  From The Past, New Beginnings

SOUNDTRACK

Für Fans von:  Vikings - The Last Kingdom - King Arthur - Lustmord

KANADA

Und wieder werden die Wikinger mit einer TV-Serie beehrt. Kaum hat sich die monumentale TV-Historienserie „Vikings“ nach sechs Staffeln zur Ruhe begeben, gibt es mit „Vikings: Walhalla“ eine Fortsetzung, die circa 100 Jahre nach den Ereignissen um die Söhne von Ragnar Lothbrock spielt. Wikinger haben mittlerweile in England angesiedelt und leben dort friedlich zwischen ihren ehemaligen Feinden, als es plötzlich in einer Nacht ein unvorstellbares Massaker an sämtlichen Nordleuten auf der englischen Insel gibt. Am sogenannten „Saint Brice’s Day“ am 13. November 1002 gibt der englische König Aethelred der II. den Befehl, sämtliche Dänen auf englischem Boden zu töten. Daraufhin ruft König Knut von Norwegen alle Wikinger nach Kattegat, um eine Armee zusammen zu stellen, die blutige Rache nimmt. Es gibt – wie man es von der Serie kennt – tolle Bilder, Kostüme und Bauten und die ebenfalls wieder von Trevor Morris komponierte Musik. In den Hauptrollen der ersten 8 Folgen sind u. a. Sam Corlett (spielt Leif Erikson), Frida Gustavsson (Freydis Eiriksdottir), Leo Suter (Harald Hardrada), Pop & Jazz Sängerin Caroline Henderson (Jarl Haakon), David Oakes (Earl Godwin), Bradley Freegard (König Knut) und die unvergleichliche Pollyanna McIntosh (als Königin von Dänemark, bekannt aus „The Walking Dead“ und den starken Horrorfilmen „Offspring“ und „The Woman“ (literarische Vorlage von beiden: Jack Ketchum) zu sehen. Am Anfang plätschert die Handlung bedächtig dahin, aber schon zum Ende der ersten Episode nimmt die Dramaturgie zu und macht Lust auf eine zweite Folge. Einen offiziellen Soundtrack zur Serie gibt es bisher nicht. Im Titelthema ist übrigens Amalie Bruun von der dänischen Black Metal Gruppe „Myrkur“ mit ihrer unvergleichlichen „Kulning“-Gesangstechnik zu hören. Auch in weiteren Tracks gibt es Kostproben der pagan-folkigen Musik der 2014 gegründeten Band zu hören - die Beiträge ersetzen die bei den “Vikings” oft und gerne gehörten Lieder der Gruppe “Wardruna”. Wer sich weltmusikalisch weiterbilden möchte – Schauspielerin Caroline Henderson ist in ihrer Heimat bereits seit etlichen Jahren musikalisch aktiv und hat mittlerweile mehrere Pop & Jazz Alben veröffentlicht. Die von MGM Television produzierte Serie soll laut Info von Metropolitan Films insgesamt 24 Folgen haben. Die Veröffentlichung der 2. Staffel, deren Aufnahmen im November 2021 gestartet worden sind, ist für Ende 2022 geplant. Am Ende der Serie „Vikings: Walhalla“ soll die legendäre Schlacht von Hastings stehen, die im Jahr 1066 dafür sorgte, dass die Normannen die Sachsen besiegten und das Königreich England gründeten. Insider wissen, dass es sich bei diesem Datum auch um das Jahr handelt, in dem der fiktive Held Wilfried von Ivanhoe das Licht der Welt erblickt hat. Und dann – update 04.03.22 – mittlerweile befinde ich mich in der Mitte der 3. Episode (deutscher Titel: „Das Marschland“) und die Dramaturgie nimmt rasant zu - soeben kommt auch die digitale Promosendung des Soundtracks in den eMail-Posteingang – der Boden ist bereitet für zukünftige Schlachten und das perfekte Klangerlebnis. Highlights/Anspieltipps des Albums sind nach dem ersten Durchhören vor allem “The Great Wall” und “It’s A Trap”.

VÖ: 02.03.22

Verfügbar:  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.netflix.com/de-en/title/81149450 & https://www.trevormorris.com/

TRACKLISTING

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COLIN STETSON “TEXAS CHAINSAW MASSACRE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Texas Chainsaw Massacre 2022

01.  Sunflowers
02. Welcome To Harlow
03. The House
04. Taken Away
05. Death On The Road
06. Scars
07. The Call
08. The Deed
09. For Your Life
10. Headless
11. The Hunter
12. Every Last One
13. Lament In Mirrors
14. Call To Arms
15. A Valiant Effort
16. Sledgehammer
17. Midnight Memorial
18. Reunited
19. Through The Floorboards
20. To The Depths With You
21. Sunrise
22. Vengeance
23. Homecoming

Verfügbar ab 18. Februar 2022 bei “Netflix”

SOUNDTRACK

Für Fans von: Elia Cmiral - Roque Baños - Steve Jablonsky

KANADA

„Texas Chainsaw Massacre“ die Wievielte? Die Neunte! Viel neues dürfte er geneigte Fan nicht erwarten, laut Info handelt es sich beim 2022er Aufguß um eine Fortsetzung des originalen 1974er Films, aber die gab es auch schon einmal im Jahr 1986 mit Dennis Hopper und Bill Moseley in zwei der Hauptrollen. Der Film wurde seinerzeit von den schwachsinnigen Idioten der deutschen Behörden indiziert, verboten, beschlagnahmt und was weiß ich noch. Mittlerweile kann dieser Film ungekürzt als dicke phätte Special Edition sogar bei amazon bestellt werden, weil heutzutage die Monster in jedem Micky Mouse Heftchen gruseliger dargestellt werden als wie es in den 1980er Jahre angesagt gewesen ist. Der neue 2022er Film wird sogar exklusiv bei „Netflix“ veröffentlicht mit der leidigen Angabe, dass man 18 Jahre alt sein sollte, um ihn zu genießen. Was die Musik betrifft, hat man mit COLIN STETSON einen Mann damit beauftragt, der es bestens weiß, wie man klangtechnisch gruselige Atmosphäre schafft. Zuletzt hat er das in den Filmen „Color Out of Space“ und „Hereditary“ unter Beweis gestellt und auch der neue TCM startet mit dem spooky Intro „Sunflowers“, das die kommenden 43 Minuten zum Genuß werden lässt. Der Score selbst ist aus kurzen Fragmenten zusammengebastelt, lässt sich aber auch gut in einem Rutsch hören, wenn man den Film nicht gesehen hat und gefällt vor allem denjenigen, die sich für atmosphärisch gruselige Filmmusik a la „The Conjuring“, „Insidious“ oder auch den ersten genial von Elia Cmiral beschallten „Wrong Turn“ Klassiker aus dem Jahr 2003 begeistert. Tipp: Licht aus, Kerze an, leckeren blutroten Rotwein entkorken oder ein süffiges dunkles Kellerbier entstöpseln und vor allem die Anlage so richtig phätt aufdrehen! Wer sich den Film dabei ansieht, sollte es über eine Surround-Anlage oder zumindest mit einem guten Kopfhörer tun, um sich die feinen Nuancen des tollen Soundtracks zu erschließen. Anspieltipps: „Taken Away“, „Every Last One“, „Death On The Road“ und der bitterböse brachiale „Sledgehammer“, der mich ansatzweise an die Stücke des geilen Soundtracks von Roque Banos beim allerdings misslungenen 2013er Remake von „The Evil Dead“ erinnert. Übrigens: Ich bin gespannt, ob die Verantwortlichen des Films wieder einen solchen Bock geschossen haben wie beim 2003er Remake. Dort haben sie den Klassiker „Sweet Home Alabama“ im Film spielen lassen. Der Fehler war, das Stück ist von “Lynyrd Skynyrd” erst im April 1974 veröffentlicht worden, während der Film im August 1973 spielt. Und auch in der Remake-Fortsetzung „TCM – The Beginning“ gab es einen ähnlichen Bock. Der Film selbst spielt im Sommer 1969 und zu Beginn des Films dröhnt aus dem Autoradio „All Right Now“ von der englischen Gruppe „Free“, die ihren Song aber erst im Mai 1970 veröffentlicht hat.

VÖ: 18.02.22

Verfügbar:  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.netflix.com/de/title/81483977 & https://www.colinstetson.com/

TRACKLISTING

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ETIENNE FORGET “MISSIONS: SEASON 3”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SOUNDTRACK

Für Fans von:  Ici tout commence - La foret - Le dernier voyage

FRANKREICH

Der französische Filmkomponist ETIENNE FORGET hat bereits die Musik zu den ersten Staffeln der TV-Serie “Missions” geliefert. In Deutschland war die Serie bei “RTL Passion” zu sehen, seit dem 21. Dezember 2021 gibt es die 3. Staffel mit bisher 5 Episoden, der Score ist wie bei den vorangegangen Soundtracks ruhiger Natur und passt gut zu den Bildern, die eine (angeblich) erste bemannte Weltraummission zum Mars dokumentieren. In der 2. Staffel hatten die Astronauten bei ihrer Rückkehr zum Roten Planeten ein Raum-Zeit-Portal entdeckt, das zu einem unbekannten Planeten führte. In den neuen Episoden muss der einzige zur Erde zurückkehrende Astronaut feststellen, dass er in einer Parallelwelt gelandet ist, in der nichts von einer Mission zum Mars bekannt ist. Schlimmer noch: Er selbst und seine Gefährten leben ein völlig anderes Leben. Anspieltipps: “I Choose To Be Part Of It” und “Time Travelling”

Soundtrack - Missions Season 3

VÖ: 22.12.21

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  http://www.etienneforget.com/works

TOURDATEN

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Weitere Soundtracks findest Du im Verzeichnis

Im Soundtrack-Verzeichnis gibt es weitere Infos zu aktuellen und auch älteren Soundtracks.

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Sammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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