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Du befindest Dich in der Rubrik Neue Heavy Metal CDs. Hier findest Du Infos & Rezensionen von neuen & aktuellen Metal CDs sowie den Heavy Metal Clip der Woche. Infos zu älteren Metal CDs findest Du beim Link “Verzeichnis”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick zur “Übersicht”.

Neue Metal CDs

Übersicht

Verzeichnis

Metal CDs 2017

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EXTREMITIES “GAIA”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Extremities - Gaia

TACKLISTING:

01.  Colossus
02.  Circular Motions   VIDEO
03.  Emissary
04.  Hydrosphere
05.  War
06.  Reanimate
07.  Through The Dreamscape
08.  The Inward Eye

Label: Painted Bass Records
Web: http://paintedbassrecords.com/

PROG METAL

Für Fans von:  Textures - Decapitated - Skin Diary - Machine Head

NIEDERLANDE

Die Niederlande gehören auch im Heavy Metal Bereich zu einer der führendsten Nationen Europas, wenn gleich hierzulande die Bands unseres Nachbarlands oft gart nicht so bekannt sind wie die aus Skandinavinien. „Gorefest“ gehörten in den 90ern bis weit hinein in die 00er Jahre zu einer meiner Lieblingstruppe im Bereich „Extreme Metal“. Das Label „Painted Bass Records“ hat uns mit einer VÖ der Band EXTREMITIES gesegnet und schon alleine deren Name ist Programm. Das erste Stück „Colossus“ ist ein mitreißender wilder Mix aus Neo Prog & Death Metal, der irgendwo an die vehementen Abenteuer von „RATM“ in deren Anfangsjahren und dann wieder an die Musik der französischen „Gojira“ erinnert. Frontman Thimo Franssen glänzt mit gutturalem Growl und hinter ihm schütten die beiden Gitarristen David Luiten und Maarten Stoehorst tonnenweise die harten Riffs aus den Lautsprechern, zwischendrin nimmt das Ganze auch mal – den sinisteren Sound betreffend - blackmetallische Züge an. Aber – oh Überraschung! Der Sänger kann auch anders: In „Circular Motions“ zeigt er seine ganze Bandbreite, die so – grob geschätzt – um die 3 Oktaven umfaßt. „Clean“ geht auch, der mit Bassist Bart Merkus und David Luiten verwobene Satzgesang ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern! Starker Melodic Prog Rocker!

„Emissary“ ist der berühmtberüchtige „Schlag in die Fresse“ – die fünf Boys holen die Stachelkeule raus (sind wir nicht alle ein bißchen Negan?) und werfen ein dickes phättes Brett in den Raum, zu dem sich sogar noch ausgezeichnet moshen lässt (144 bpm), Kondition vorausgesetzt. Im Hintergrund jagen zweistimmige Gitarrensoli um die Wette und türmen starke Melodien auf das groove-metallische Riffgewitter. „Hydrosphere“ packe ich in die Kategorie „Art Metal“ – zum satten Sound gesellen sich toll verschachtelte Canon-Gesänge, wie man sie in den 70er und 80er Jahren von „Ion Anderson“ und der Gruppe „Yes“ lieben gelernt hatte. Der ganz am Ende einsetzende Schlacht-Growl nimmt epische Gestalt an – einfach gewaltig! In der esotherisch angehauchten Art Rock Ballade „Through The Dreamscape“  (und im darauffolgenden „The Inward Eye“) konstruiert David Luiten im Hintergrund ein interessantes „Two-Hand-Tapping“-Gerüst, erinnert irgendwo an die einst von vom Kultgitarristen Robert Fripp („King Crimson“) entwickelten „Frippertronics“. Komplettiert wird das Quintett übrigens von Schlagzeuger Pim Goverde, in den letzten beiden Stücken gastiert Daddy Ferry Luiten am Saxophone. Insidern ist der Musiker sicherlich bekannt durch seine früheren Aktivitäten in der Modern Jazz Gruppe „Trio Mortale“ und im „Rotterdam Jazz Project” - wer mal gucken will: http://home.planet.nl/~klink238/music.htm 

Fazit: Musik für harte Kerle, die eventuell zusätzlich noch ein Instrument spielen und daher fit genug sind, die komplexen Abläufe der variablen Arrangements gedanklich mitzugehen. Eine Band, bei der sich mit Sicherheit auch ein Konzertbesuch lohnt, zurzeit gibt es in dieser Hinsicht leider keine Aktivitäten, aber wir beoachten die Junx und haben sie in unserem Tourdatenverzeichnis aufgenommen. Exzellentes Debüt Album von EXTREMITIES!

VÖ: 18.01.18

Verfügbar: CD &  Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://extremitiesband.com/ & www.youtube.com/channel/UCBxHyT8lzBCvCzGmObK2WGw

TOURDATEN

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BRONSON A. D. “WARPATH”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Bronson AD - Warpath

TRACKLISTING:

01. Harbringer Of Death (Intro)
02.  After The Impact
03.  Horrortrip
04.  Nuclear Generation
05.  Eat Shit
06.  Warpath
07.  For The Weak
08.  New World Depression
09.  Culture
10.  Maikäfer flieg (Outro)

Label: Bastardized Recordings
Web: www.bastardizedrecordings.de

THRASH & HARDCORE

Für Fans von:  Agnostic Front - Adrenalin O. D. - Suicidal Tendencies

DEUTSCHLAND

Der alte Hounddog assoziiert den Bandnamen BRONSON.A.D. natürlich mit einem der bekanntesten Schauspieler der Action-Zunft in den 70er und 80er Jahren. Charles Bronson ziert denn auch folgerichtig das Cover der zweiten 2016er EP „Boys To Men“, die absolut nicht verwandt & verschwägert ist mit der gleichlautenden Kindergarten-R&B-Soul-Band aus den USA. Hier gibt es Stoff für harte Männer, die sich für krachenden Thrash Metal a la „Exodus“ und noch besser rüden Hardcore a la „Adrenalin O. D.“ begeistern. Bereits der erste Hammer „After The Impact“ brettert los mit heftigen Gitarren-Riff-Wänden und wieherndem Vibrato-Hobel und Drummer Marc holzt mit coolen 99,9 bpm mitten in den Moshpit hinein, in dem sich das Quartett aus dem hessischen Limburg an der Lahn am liebsten aufhält. Die monströsen Highlights, in denen mitunter auch variabel zweisprachig gesungen wird, sind „Eat Shit“, „New World Depression“ sowie die beiden Tempo-Brecher „(We Play) For The Weak“ und „Nuclear Generation“, die zeigen, dass Gitarrist Hendrik solistisch mühelos jeden Geschwindigkeitsrausch mitgehen kann – er wirft hier einmal mehr mit ultrageilen Soli um sich – am Ende kündigt das traditionelle „Maikäfer flieg (Outro)“ den (hoffentlich bald) nahenden Frühling an – am Samstag, dem 24. Februar 2018 gibt es die Gelegenheit, sich die Band Live anzu(kakadu)gucken im „Kakadu am alten Kalkwerk“ in der Heimatstadt der Gruppe.

VÖ: 02.02.18

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://bastardizedrecordings.bandcamp.com/album/warpath

TOURDATEN

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STIGMATA “MEANSTREAM?”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Stigmata - Mainstream

TRACKLISTING:

01.  Кобра (Kobra)
02.  Цунами (Tsunami)
03.  Восток (Der Osten) (feat. Гарри Топор) 
04.  Килогерцы (Die Key-Loggers)
05.  Правда (Wahrheit)
06.  Парапланы (Fallschirme)
07.  Радио смерть (Der Tod im Radio)
08.  Против правил (Gegen alle Regeln)
09.  Якоря (Anker) (feat. Нильс)
10.  На повтор (Noch einmal)

Label: M2BA Music Company
Web: https://www.youtube.com/user/M2company

METALCORE

Für Fans von: The Devil Wears Prada - All That Remains - In Flames

RUSSLAND

Mit den Russen ist es immer so eine Sache, wenn man sich über Musik unterhält. Bei der Musikmesse in Frankfurt habe ich in diesem Frühjahr ein paar Musiker aus dem Riesenland getroffen am Stand der Firma, die auch bei uns einige Werbeinhalte gebucht hat. Das große Thema – weil einer der Anwesenden in einem Trikot von Real Madrid (!!) herumlief – war natürlich die bevorstehende Fußball-WM im Sommer 2018. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten – nur 2 der 5 Leute sprachen Englisch – stellte es sich heraus, dass es sich um die 5 Mitglieder einer Band namens STIGMATA handelte, die am Stand ein paar der Instrumente und Verstärker vorstellten. Die Band stammt aus St. Petersburg und hat bereits ein paar Studio Alben veröffentlicht, für den Herbst sei eine neue Veröffentlichung geplant und klar – natürlich würde sie uns einige Exemplare zukommen lassen. Die erste Single „Против правил“ (deutsch: Gegen alle Regeln) sei online verfügbar über diverse online-Shops, u. a. auch bei iTunes. Der Titel traf auch irgendwo zu, denn die Band, die eigentlich für Metalcore und Alternative Metal steht, wirft in diesem Stück mit poppigen Melodien und radio-rockigen Riffs um sich, dass sich knochenharte Death Reaper entsetzt abwenden würden. Jetzt kommt pünktlich zum Weihnachtsfest ein Päckchen mit nicht lesbaren Hieroglyphen ins Büro geschneit, die Ilona zu unserer Überraschung – bevor jemand in Versuchung gerät, den Verfassungsschutz und das Bombenkommando zu alarmieren - schnell als kyrillisch identifiziert. 10 Tracks gibt es auf dem offiziellen neuen sechsten STIGMATA Studio Album und natürlich kommen wir dem Wunsch nach, das Album auch den Besuchern unserer Webseite vorzustellen. Die Single befindet sich zwar ebenfalls drauf, aber die zusätzlichen 9 Tracks sind eine Spur wuchtiger und heftiger, wie der Auftakt „КОБРА“ (deutsch: „Kobra“) unter Beweis stellt: https://youtu.be/r6ESG7I0Cmk - Anspieltipp und Highlight ist jedoch ganz klar der Mega-Crossover-Cracker „Восток“ (deutsche Übersetzung „Der Osten“ oder auch „Das Morgenland“), in dem die u. a. von „Rage Against The Machine“ beinflußte Band mit einem fetten 80 bpm-Groover zeigt, dass sich auch Dubstep-Elemente gut mit Metal kombinieren lassen. Als besonderer Gast im Stück (und im Video) wurde der russische Star Rapper Гарри Топор zu den Aufnahmen ins Studio eingeladen. https://youtu.be/odZDEIgDCdc  - wer den Rapper noch nicht kennt, hier ist ist einer seiner bekanntesten Hits: https://youtu.be/JvEgNlmLEno  und wer sich für zeitgenössische russische Musik im allgemeinen interessiert, klickt sich einfach mal in diesen Online-Shop: http://farshmag.com/MEDIA/ (für Bestellungen von CDs oder DVDs kommen ca 18 Euro an Import-Portokosten hinzu, bezahlt werden kann bequem nach der vorangegangenen Registrierung über den eigenen Paypal-Account) und hier ist noch die digitale Bezugsmöglichkeit bei iTunes: https://itunes.apple.com/ru/album/mainstream/1303607317

VÖ: 01.11.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.youtube.com/stigmataworld

TOURDATEN

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BUTCHER BABIES “LILITH”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Butcher Babies - Lilith

TRACKLISTING:

01.  Burn The Straw Man
02.  Lilith
03.  Headspin
04.  Korova
05.  #iwokeuplikethis
06.  The Huntsman
07.  Controller
08.  Oceana
09.  Look What We’ve Done
10.  Pomona (Shit Happens)
11.  Underground And Overrated

Label: Century Media Records
Web: www.centurymedia.com

METALCORE

Für Fans von:  Arch Enemy - In This Moment - Blackbriar - Otep

USA

Das Cover und der Name suggerieren, das es sich hier wohl um eine härtere Gangart handelt. Die BUTCHER BABIES spielen knüppelnden Metalcore, aus dem gleich zu Beginn der Auftakt „Burn The Straw Man“ herausragt, bei dem sie sich wahscheinlich von der Legende um den „Wicker Man“ haben beeinflußen lassen, der hier in hellen Flammen steht. Danach stellt sich die titelgebende Heldin „Lilith“ vor, deren Beliebtheit und Bekanntheitsgrad spätestens seit der TV-Serie „Supernatural“ (gespielt von der US Blondine Katie Cassidy) wieder immens gestiegen ist. Das Quintett veröffentlicht das dritte Studio Album, upfront wüten gleich zwei scharfe Mädels, die einen gutturalen Growl-Orkan am Mikrofon lostreten, wie es auch eine Angela Gossow von „Arch Enemy“ nicht besser gekonnt hätte. Sieht man sich diverse Videos der Vergangenheit an, stellt man(n) schnell fest, dass Carla Harvey und Heidi Shepherd hier nicht einfach einen Job erledigen, sondern diesen auch noch mit viel Leidenschaft und Spaß versehen. Da bleibt der männlichen Fraktion (Jason Klein, Bass – Chris Warner, Drums – Henry Flury, Gitarre) nur noch die Aufgabe, für die metallischen Randerscheinungen zu sorgen. Wurde bei den beiden Vorgänger-Alben (2013: Goliath – 2015: Take It Like A Man) noch die hardrockigere Komponente betont, hat sich die Formation nun in den brachialen Niederungen des ultraradikalen Metal niedergelassen und zündet ein Feuerwerk, mit dem sich das neue Album ganz nach oben in den Jahresranglisten katapultieren wird. Die weiteren Highlights sind: “Oceana”, “Pomona (Shit Happens)” und “Underground And Overrated”.

VÖ: 27.10.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://butcherbabiesofficial.com/ & https://soundcloud.com/butcherbabiesofficial/sets/lilith-5

TOURDATEN

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MENSCHENFRESSER “KANNIBALISTISCHE REITER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Menschenfresser - Kannibalistische Reiter

TRACKLISTING:

01.  Zombiemarsch
02.  Das Nebeltor
03.  Kannibalistische Reiter
04.  Kannibale
05.  Tanz der Vampire
06.  Menschheit

Label: Hochwald Rappel Records

Die kannibalistischen Menschenfresser:

Knegge (Gitarre)
Holly (Gesang, Schlachtzeug)
Robert (Bass)

HORROR METAL

Für Fans von:  Six Feet Under - Bastard's Breed - Lordi

DEUTSCHLAND

Langes Wochenende gehabt. Ein übler Montag-Morgen-Kater hält mich im Schraubstock. So wie man sich einen Wochenbeginn absolut nicht wünscht. Doch dann: Die Post kommt. Die sympathische heavy-metal-liebende Postbotin drückt mir neben anderem Zeux einen Umschlag in die Hand. Ich lese den Namen des Absenders und das zaubert mir sofort ein breites Grinsen ins Gesicht. Christian Knecht aus Igel, einem Örtchen aus Rheinland-Pfalz mit einer Bevölkerungsdichte von 287 Einwohnern. Es gab dort einmal wesentlich mehr, aber die sind - wenn man den urbanen Legenden glauben möchte - aus unerfindlichen Gründen in den letzten Jahrzehnten nach und nach verschwunden. <Die Menschenfresser sind wieder da> rufe ich begeistert und strahle weiter. Die Heavy Metal Band aus Trier, deren Gitarristen ich vor einigen Jahren beim Summerbreeze Festival in Dinkelsbühl kennen gelernt habe und deren CDs seitdem als Promos zugeschickt werden, hat ein neues Mini-Album veröffentlicht. Klar, dass ich da sofort in der Pflicht stehe und die CD aus dem Umschlag schäle. Saucooles „kannibalistisches“ Cover – tolles Artwork und starke genre-affine Songtitel. Rein in den Player mit dem Ding!

Der groove-metallische „Zombiemarsch“ – wie alle anderen Stücke - so besagt die Info - <aufgenommen in der hölle> eröffnet das 26:24 Minuten lange Mini-Album – brettert kurz danach durch „Das Nebeltor“ und inmitten atmosphärisch-gruseliger kündigt sich durch aufgeregtes Wiehern schon der beinharte Titelsong an. Beim Betrachten des Covers kommt mir natürlich einer meiner absoluten Kult-Horror-Lieblingsfilme in den Sinn: „Die Nacht der reitenden Leichen“ aus dem Jahr 1968 – mit doomigem 82,6 bpm-Tempo gallopieren „Kannibalistische Reiter“ durch den Gehörgang – Knegge lässt ein dröhnendes Gitarrensolo aufschreien und Schlachtzeuger Holly drückt seine Stimme wie gehabt - wie man es von ihm kennt - in den gutturalen Untergrund. Das dazugehörige Video bestätigt mich: https://youtu.be/4hdtZtBcr2U - wer den Film noch nie gesehen hat und behauptet, er kennt sich aus im Horror Genre - sehr unglaubwürdig. Die ungekürzte Version (101 Minuten) des Film ist heute allerdings auch nur noch - wenn überhaupt - über den teuren Importweg zu bekommen. Stimmlich noch tiefer pflügt der „Kannibale“, der das Tempo zwischenzeitlich auch anzieht und ganz am Ende steht mit dem Abgesang an die “Menschheit” ein saustarker Death Metal Hammer, gleichzeitig der schnellste (151 bpm) Track des Party Albums, das auch gerade rechtzeitig angekommen ist, um künftige “Halloween”-Feten vollzudröhnen!

Neben der regulären Standard CD (inklusive einem wundervollen “Schädel-Shirt”) gibt es auch eine auf 100 Exemplare limitierte Edition in einem Metalcase, dem eine Bonus CD mit drei Live Tracks beliegt, zu den ich aber nichts sagen kann, weil sie uns leider nicht als Promo zur Verfügung gestellt worden sind.

VÖ: 01.10.17

Verfügbar: CD & Metalbox CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://menschenfresser.band/ & https://soundcloud.com/knecke

TOURDATEN

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GUTTED SOULS “THE ILLUSION OF FREEDOM”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Gutted Souls - The Illusion Of Freedom

GUTTED SOULS spielen einen Mix aus galoppierendem Thrash und Technical Death, die 2004 gegründete Truppe aus Brasilien hat einige Namensänderungen hinter sich und veröffentlicht jetzt den ersten „abendfüllenden“ Longplay. Von der Urformation ist nur noch Shouter Iron dabei, er hat neben dem schon länger zur Gruppe gehörenden Gitarristen Wellington Ferrari drei neue Mitstreiter um sich geschart, die ihre Brötchen bisher in diversen Genre-Bands verdient haben. Den ehemaligen „Paul DiAnno“-Schlagzeuger Braulio Azambuja brachte er von der Band „Incognosci“ mit, in der unser eiserner Jüngling zwischenzeitlich drei Jahre lang „gesungen“ hatte. Die unbedingten Anspieltipps der deathmetallischen Dröhnung sind die Zombie-Allegorie „Mondo Psycho“, „Snakes In Suits“, das die Korruptheit und Unfähigkeit der führenden Politikerschicht anprangert und mit dem „Psychopathic Ruler“ bekommt auch das ungeliebte „Trump“letier seinen verdienten Hieb ab.

Genre: Technical Death Metal

TRACKLISTING:

01.  Being Human
02.  The Authoritarian Follower
03.  Mondo Psycho
04.  The Undying Stars
05.  Snakes In Suits
06.  Psychopathic Ruler
07.  Addicted To Power
08.  Unconscious Automaton (Curse Of Wetiko)
09.  Dancing To The Sound ... Of The Powers That Be

Herkunft: Brasilien

VÖ: 08.08.17

Label: Dharma Music

Verfügbar: CD & Digital

Aktiv seit: 2004

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://guttedsouls.bandcamp.com/ & https://youtu.be/BZe9iGU8dZg

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THE PROVIDENCE “EVIL DREAD”  (EP)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

The Providence - Evil Dread

TRACKLISTING:

01.  Tall Man (New 2017 Version)
02.  Creatures Of The Night
03.  Andres (“L7”-Cover)
04.  Wicked Woman (“Coven”-Cover)
05.  The Witch (“The Rattles”-Cover)
06.  Daughter (Live Version)

The Providence Lineup:

Bloody Hansen (Vocals)
Kriss Laurent (Guitar, Bass, Keyboards)
Jeff Riversa (Drums)

HORROR THRASH

Für Fans von:  Anthrax - Exciter - Rob Zombie - Megadeth

ITALIEN

Halloween naht in schnellen Schritten und wie eigentlich jedes Jahr um diese Zeit flattern diverse Promos von Bands ins Haus, die sich dem Genre Horror verschrieben haben. THE PROVIDENCE aus Italien habte ich vor einigen Jahren durch Zufall entdeckt und ab und zu schaue vorbei ich auf der Webseite der Truppe, die es seit 2008 gibt und auch dieses Mal werde ich fündig. Die aktuelle EP „Evil Dread“ bietet das aus Bloody Hanson (vocals), Kriss Laurent (Gitarre, Bass) und Jeff Rivera (Drums) bestehende Trio als „free download“ an. Mit einer gehörigen Portion Thrash ackern die drei Musiker durch zwei neue Eigenkompositionen und drei Cover Versionen, darunter eine Hammer Version eines Uralt-Rockers der deutschen Band „The Rattles“. „The Witch“ kommt hier zwar nicht mit den markerschütternden Hexen-Vocals von Sängerin Edna Bejarano, dafür aber mit der groove-metallischen Wucht eines Berserkers, dass man sich beim Headbängen am liebsten den Schädel auf der Tischplatte blutig schlagen möchte. Das sechste Stück wurde live bei einem Konzert in Rio de Janeiro aufgenommen. 

VÖ: 06.09.17

Verfügbar: CD & Metalbox CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://theprovidencehorrormetal.bandcamp.com/album/evil-dread-ep-2017

TOURDATEN

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PeroPero “LIZARDS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

PeroPero - Lizards

TRACKLISTING:

01.  The Royal Banquet Hall
02.  Ehm    VIDEO
03.  Tongue    VIDEO
04.  Lizards
05.  Heloderma Spectrum
06.  Molting Day
07.  RPS
08.  TOCCAC

Label: Panta R&E

PROG & MATH METAL

Für Fans von:  Rush - Skin Diary - Zlang Zlut - Animals As Leaders

DEUTSCHLAND

PeroPero aus Berlin stellen sich vor mit „Lizards“ und ähnlich schlüpfrig wie das Urviech wechselt die 2012 gegründete Formation die Klangfarbe, die vom illustren frickelnden Art Rock bis hin zu mitreißenden Alternative Metal Riffs mäandert. Der Auftakt „The Royal Banquet Hall“ bietet ein wahres Sammelsurium an excessiver Virtuosität und intelligentem zeitgenössischem Rock Songwriting. Um so erstaunlicher, dass es sich bei PeroPero lediglich um ein Duo handelt – zwei Männeken, die ein solches furioses Feuerwerk abbrennen – ungewöhnlich. Auch „Ehm“ (siehe auch Link zum Video) steht dem ersten Stück nicht nach, was die neo-proggige Richtung betrifft, die nur um headbängende Groove Metal Elemente angereichert werden. Hammergeiler Song!

Es darf geshreddert werden – Geschwindigkeit pur zu Beginn von „Tongue“ – die thrashmetallische Komponente beherrschen die beiden Boys auch locker, vom Gesang erinnert’s mich etwas an die Stammesgesänge von „zZz“, <there is something funny in my mouth – something strange is happening> beschreibt Sänger Julian das gerade Gehörte und wandert mühelos vom tiefen Growl bis in die höhere Screamo-Lage in diesem explosiven „Furioso Con Fuoco“. Die komplexen Rhythmus-Breaks im ebenfalls aufregenden Titelsong würde ich in das Subgenre Math Metal hineinpacken. Tribale indianische – oder wenn man will - japanische Kodo-Trommeln führen zum instrumentalen „Heloderma Spectrum“, dessen markerschütternde Doom-Grooves von dystopisch klingenden Sirenen und schrillenden Synthie-Bögen markiert werden. Das rauschende Finale ist “TOCCAC”, in dem wuchtiges “Dream Theater”-Szenario auf den fusion-jazzigen Bombast vom “Mashavishnu Orchestra” trifft.  Und wer sich jetzt noch die beiden Videos angesehen und Bock auf mehr bekommen hat - während der letzten Tour durch Japan hat der Regisseur Zoltan Paul mit der Band einen halbdokumentarischen Film gedreht, die Veröffentlichung ist für den Herbst angekündigt: http://peropero-in-japan.com/

Fazit: Ein Neo-Prog-Metal-Meisterwerk, das Julian Adam Pajzs und Valentin Schuster erschaffen haben mit ihrem zweiten Longplay „Lizards“. Ein Album, das die Messlatte hochlegt für künftige Vergleiche und das wohl am Ende dieser Dekade als Jahrzehnt- und Kultalbum des Genres gehandelt werden wird.

VÖ: 01.09.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://peropero.bandcamp.com/ & https://youtu.be/QXO6ffeADWc (Making Of)

TOURDATEN

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NUMP “SUN IS CYCLING”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Nump - Sun Is Cycling

TRACKLISTING:

01.  Fire
02.  Social Cancer   VIDEO
03.  Cold At Night
04.  Modern Slaves
05.  So Far Away
06.  How Sad A Fate
07.  Bloodlines
08.  Blood On Their Hands
09.  Sun Is Cycling

Label: Timezone Records
Web: www.timezone-records.com

ALTERNATIVE METAL

Für Fans von:  Rob Zombie – Clawfinger - Extreme - Audioslave

DEUTSCHLAND

Gefühlvolle akustische Gitarren klimpern in den Ohren, ich mache mich bereit – habe bisher keine Label Infos und gar nichts zum Produkt gelesen – auf eine schöne sonntagnachmittägliche Chillout-Muße a la „Al Di Meola“ oder „Bob James“, als plötzlich nach 43 Sekunden ein schwermetallischer Riff aus den Lautsprechern bläst. Groovy (Zitat: Ash Williams aka Bruce Campbell) und gut rockig tanzbar (89 bpm) und jetzt bin ich dann doch sehr neugierig geworden. Das hier vorgestellte Quintett trägt den Namen NUMP und hat sich 2004 in Nenzenheim im Würzburger Raum gegründet. Der dortige Fußballverein dümpelt zwar seit Jahren nur im Mittelfeld der Kreisklasse herum, die Gruppe allerdings spielt starken Alternative Metal von internationalem TOP-Format. Und dass die Boys aus Underfrangn mehr drauf haben als nur die brachiale Keule auszupacken, gibt es durchgehend während der 52:45 Minuten zu hören, bereits im Auftakt überrascht eine melancholisch-ruhigere Passage, die immer wieder von tobenden Rhythmen umrahmt wird. Klare Gesänge wechseln mit Screamo-Shouts und gutturalem Gedröhne, sogar prog-art-rockige Keyboard-Elemente stören den Gesamteindruck nicht. <we are loud> singt Christian Seynstahl und recht hat er! Turn It Up Loud! sollte die klare Vorgabe sein für das Album, dessen Cover man mit einem schicken schaurig-schönen Foto geschmückt hat. Alle Texte sind im gut gestalteten Booklet abgedruckt. Groove-metallisch und mit wechselnden Tempi geht es zügig durch den „Social Cancer“, in „Cold At Night“ erwärmen zweistimmige Gitarrenmelodien das Herz des Brit-Rock-Fans („Maiden“ und „Wishbone Ash“ lassen grüßen) und überrascht bin ich ein wenig, dass der Chefsänger stilistisch das komplette Album im Alleingang bestreitet. Ein sehr versierter Sänger, der es richtig drauf hat! Ach ja, ein Mädel gibt’s auch zu hören und zwar in „Modern Slaves“: ALEXANDRA GOESS-SCHMITT steht ihren Mann am Mikro, die Blondine ist hauptberuflich in der Hochszeits- und Partyband „Hautnah“ unterwegs und zeigt, dass sie mit saugeiler Performance locker auch dicken fetten Rock kann. Ein starkes Gitarrensolo gibt’s oben drauf! Die Band wird komplettiert von Thorsten Geschwandtner an der Leadgitarre, Jochen Waigandt am Schlagzeug und Stefan Benak am Bass. Seit 2016 spielt Gitarrist Dominik Heidinger bei NUMP.  Weitere Album Highlights sind die groove-metallischen Bretter “So Far Away”, “Bloodlines” und das epische “Blood On Their Hands”, das mich an die Monster-Hymnen der kalifornischen “Deftones” erinnert. Am Ende des großartigen vierten Studio Albums begeistert der kuschelmetallische Titelsong mit satten Riffen und erneuter phantastischer Vokal Performance von Frontman Christian.

VÖ: 20.10.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.nump.de/ & https://nump.bandcamp.com/

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

KKKKKKKKKK

NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

KKKKKKKKKK

NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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