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Du befindest Dich in der neuen Rubrik NEUE LIVE CDs. Diese Rubrik wurde von einigen Newsletter Lesern angeregt und stellt ab sofort (April 2015) neue und aktuelle Live Alben von Bands und Künstlern - quer durch alle Genres - vor. Wahrscheinlich wirst Du einige der Alben auch in den untergeordneten Genre-Rubriken wiederfinden, aber wer sich mal ausschliesslich informieren möchte, welche Live Alben zurzeit die Anschaffung lohnen, schaut auch hier hinein. Und - ja - wir stellen auch Live CDs oder andere Medien von Bands vor, die nicht von irgendeinem Label protegiert werden und die ihre Musik noch in Eigenregie veröffentlichen. Ein Verzeichnis mit Live Alben aus mehreren Dekaden wird es voraussichtlich in der 2. Jahreshälfte geben. Digitale Promos bitte ausschliesslich an promos@musikverrueckt.de oder promos@music-newsletter.de schicken - jedes eingesandte Medium wird besprochen. Bis eine Rezension online erscheint, kann zurzeit manchmal bis zu 6 Wochen dauern! 

LIVE CDs

Übersicht

Live CDs 2015

Startseite

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

George Thorogood & The Destroyers “Live At Rockpalast 1980”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

George Thorogood - Rockpalast 1980 CD

George Thorogood - Rockpalast 1980 B 350

Tracklisting CD 1: (TT: 40:54)

01.  House Of Blue Lights
02.  Kids From Philly
03.  I’m Wanted
04.  Cocaine Blues
05.  Medley: House Rent Blues /
05.  One Scotch, One Bourbon, One Beer
06.  It Wasn’t Me
07.  Madison Blues

Label: MIG Music In Germany

Tracklisting CD 2: (TT: 43:15)

01.  Goodbye Baby (Can’t Say Goodbye)
02.  New Hawaiian Boogie
03.  Can’t Stop Lovin’
04.  Who Do You Love
05.  Bottom Of The Sea
06.  Night Time
07.  No Particular Place To Go
08.  Reelin’ And Rockin’

Web: www.mig-music.dex

BOOGIE BLUES ROCK

Für Beerdrinkers - Hellraisers - Flaschenhalsliebhaber - Partyhengste

USA

Die erste musikalische Bekanntschaft mit GEORGE THOROGOOD gab es 1979, als ich in einem Musikmagazin – ich glaube es war die „Sounds“ gewesen – das vorgestellte Album „Move It On Over“ entdeckte. Ich befand mich damals auf einem regelrechten Blues Tripp – im gleichen Jahr hatte ich mit dem Gitarrespielen angefangen – und kaufte alles an Vinyl, dessen ich handhabhaft wurde. Die Platte war einfach saugeil – von vorne bis hinten – und seitdem habe ich mir eigentlich alles von diesem großartigen Musiker besorgt. Er war einer der ersten „weißen“ Musiker, die für ungehobelten rauhen Boogie-Blues-Rock standen und er war auch der Gitarrist, der die Slidegitarre so richtig kommerziell etablierte. Am Tage der Veröffentlichung dieses Rockpalast-Packages feiert George seinen 67. Geburtstag und er ist immer noch aktiv und musikalisch wirklich gut beieinander, wie das die 2011er CD “2120 South Michigan Ave.” sehr gut gezeigt hat.

1980 war er zu Gast im WDR-Rockpalast und legte ein furioses Konzert hin, dass Kritiker und Fans begeisterte. Sehr schade, dass es damals nie für eine der großen Rockpalastnächte gereicht hat, denn so war der Musiker aus Delaware (gibt es überhaupt noch andere Acts aus Delaware?) nur einigen Wenigen Musikfans vorbehalten in Deutschland. Die „kleinen“ Rockpalastkonzerte wurden seinerzeit eigentlich nur im WDR und im NDR und manchmal auch im SWF gezeigt, Bayern verzichtete noch viele Jahre auf das Rock’n’Roll-Teufelszeug, man merkte erst dort Ende der 80er Jahre, dass es auch eine rockbegeisterte TV-Glotzerszene jenseits der “30” gab. Vielleicht wollte man aber auch einfach keine Konkurrrenz zu den langweiligen „Schlachthof“ oder „Live aus dem Alabama“ Sendungen aufbauen. Dort spielten immerhin musikalische Größen wie „Trio“ oder die “Erste Allgemeine Verunsicherung”. Okay - nix gegen die EAV, die waren humorvoll und hatten paar coole Nummern. Später sollte GT dann doch noch verdientermaßen bei einem Rockpalast-Festival über die Bühne brettern, nämlich 1995 bei der ersten Wiederauflage der legendären “Loreley”-Festivals.

Die Mitstreiter des Rockpalast-Konzertes waren die gleichen wie beim „Move It On Over“ Album, Jeff Simon am Schlagzeug und Billy Blough am Bass sorgten mit dem Chef für knapp 1 ½ stündige  Partystimmung in Dortmund, dazu kam noch Hank „Hurricane“ Carter am Saxophon, den George nach dem zweiten Twist’n’Roller „Kids From Philly“ auch artig beim Publikum vorstellt. Der Holzbläser gehörte ab dem vierten 80er Album „More George Thorogood and the Destroyers“ einige Jahre zum festen Lineup der „Destroyers“. Der 15teilige Set (gleiches Tracklisting wie auf der DVD) bestand aus zum Einen aus Eigenkompositionen und dazu aus Klassikern der Blueshistorie, die George mit seiner Band in vom Original größtenteils losgelösten Cover Versionen: „I’m Wanted“ (Original: Willie Dixon) ist ein krachender Boogie-Headbänger, der „Cocaine Blues“ kommt mit Bassist Blough und einem fröhlichen Umpa-Country-Polka-Basslauf. Die Sau wird rausgelassen im 10minütigen Medley „House Rent Blues / One Scotch, One Bourbon, One Beer“, in dem es ein köstliches Q&A (Frage & Antwort) Spielchen von Gitarrist und Saxophonist gibt. Es folgen die schnellste Nummer (200 bpm) des Konzertes mit “It Wasn’t Me” und dem Slidegitarrengewitter “Madison Blues”. Die Originale gibt es von Chuck Berry und Elmore James.

Mit dem letztgenannten Master & Inventor der Slidegitarre geht es weiter auf CD 2: Der Slow Blues “Goodbye Baby (Can’t Say Goodbye)” kehrt einmal die gefühlvolle Seite von GT ans Oberlicht, Saxophonist Carter glänzt mit einem wundervollen schnulzigen Solo - eine Nummer, das auch jedem “Mink DeVille”-Fan gefallen sollte. Der “New Hawaiian Boogie” und “Can’t Stop Lovin” stammen ebenfalls aus der Feder des 1963 im Alter von 45 Jahren verstorbenen “King Of The Slide Guitar” - dass GT zurecht an seinem Thron sägen durfte, zeigt er hier einmal mehr in einem mitreißendem Beitrag. Die Frage ins Publikum <does anyone have some special requests tonight?> wird zweistimmig mit “Move In On Over” und “Who Do You Love” beantwortet. Den 1979er Albumtitel ignoriert GT - warum auch immer - den “Bo Diddley”-Knaller, der sich damals sogar in den US Billboard Charts platzieren konnte, bringt er in seiner typischen unwiderstehlichen Art.

VÖ: 24.02.17

Verfügbar: DVD+2-CD & 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.georgethorogood.com/ & http://www.rockpalastarchiv.de/concert/thorogood.html

TOURDATEN

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LIVE VIDEOCLIP DER WOCHE

SHANTI PEOPLE “SHIVA TANDAVA STOTRAM” (Live)

Die SHANTI PEOPLE sind Sängerin UMA, Bassist ROSTYSLAV CHABAN, Drummer DENYS SHVETS und Keyboarder OLEG PASHKOVSKIY. Das 2008 in Kiew gegründete ukrainische Quartett kombiniert die seltener gehörte Mischung aus indischen Mantras mit elektronischen Rock Grooves und hat am 14. November seine brandneue EP “Sati Ram” veröffentlicht, auf der es auch das hier vorgestellte “Shiva Tandava Stotram” zu hören gibt. Zwei Studio Alben gibt es bisher von der Band.

Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link:
https://vimeo.com/191465739     

SHANTI PEOPLE im Web:
https://soundcloud.com/shanti_people
http://www.shantipeople.com/

DIESEN UND ANDERE GENRE-VIDEOS FINDEST DU AB JANUAR 2017 IN UNSEREM NEUEN VIDEOCLIP-VERZEICHNIS

Def Leppard “and there will be a next time ... Live From Detroit”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Def Leppard - Live From Detroit

TITELVERZEICHNIS:

01.  Let’s Go
02.  Animal
03.  Let It Go
04.  Dangerous
05.  Foolin’
06.  Love Bites
07.  Armageddon It
08.  Rock On
09.  Man Enough
10.  Rocket
11.  Bringin’ On The Heartbreak
12.  Switch 625
13.  Hysteria
14.  Let’s Get Rocked
15.  Pour Some Sugar On Me
16.  Rock Of Ages
17.  Photograph

Label: Eagle Rock Entertainment
Web: http://www.eagle-rock.com/

CLASSIC ROCK

Für Fans von: Saxon - White Lion - Europe - Night Ranger - Tesla

ENGLAND

In den 80er Jahren war die englische Band DEF LEPPARD vor allem in den USA sehr erfolgreich und füllte auf ihren Tourneen ganze Stadien und prägte so mit anderen Glam Hard Rock Formationen („Kiss“, „Journey“ „Foreigner“) den Begriff „Stadium Rock“ oder „Arena Rock“. Die zur damaligen Zeit veröffentlichten Alben „Pyromania“, „Hysteria“ und „Adrenalize“ verkauften sich millionenfach und haben den Kultfaktor der Band bis heute aufrecht erhalten. Metallische Schlager wie „Animal“, „Pour Some Sugar“ oder „Rocket“ begeisterten Mädels wie Junx gleichermaßen und werden aufgrund der eingängigen Hitmelodien und ihres breitwandig saugeil produzierten Sounds, der auch im Jahr 2017 immer noch frisch und fröhlich wie aus der Saftpresse klingt, gerne in diversen Radioformaten gespielt. Nach dem Tode des Mitbegründers Steve Clark kam es in den 90er Jahren zu kurzfristigen Umbesetzungen im Lineup und die Band fand dann mit dem nordirischen Gitarristen Vivian „Holy Diver“ Campbell einen herausragenden Ersatz für den Platz an vorderster solistischer Front. „And There Will Be A Nex Time … Live From Detroit“ ist das jüngste Live Dokument der noch aktiven Band, die 2016 eine umfangreiche USA-Tournee absolviert hat. Das Album ist ganz nett und dürfte vor allem hoffnungslosen Nostalgikern gefallen, die sich auch heute noch am Mainstream-Radio-Rock ergötzen. Auch klanglich lässt dieses Album keine Wünsche offen. Highlights sind „Rock Of Ages“, „Let It Go“ und (klar!) „Pour Some Sugar On Me“ und mit „Rock On“ haben sie sogar einen längst vergessenen 1973er Klassiker von „David Essex“ ausgegraben.  Schade auch, dass es bis auf ein kurzes Solo in „Rock Of Ages“ kaum etwas vom exzellenten Können des Gitarrengotts Campbells zu hören gibt, brav fügt er sich in den konzeptionellen Gesamtsound ein. Vom Album gibt es mehrere Editionen, wer mal kucken möchte, was noch verfügbar ist: http://www.pledgemusic.com/projects/defleppard2

VÖ: 10.02.17

Verfügbarkeit: DVD & Blu-ray & 2 CDs & Digital

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.defleppard.com/  &  https://soundcloud.com/defleppard

TOURDATEN

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AEROSMITH “UNPLUGGED 1990”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Aerosmith - Unplugged Live 1990

01.  Hangman Jury
02.  Monkey On My Back
03.  Love Me Two Times
04.  Seasons Of Wither
05.  Big Ten Inch Record
06.  One Way Street
07.  Smokestack Lightning
08.  Dream On
09.  Milk Cow Blues
10.  Toys In The Attic
11.  Walkin’ The Dog
12.  Train Kept A-Rollin’
13.  Train Kept A-Rollin’ (Slow Version)
14.  Last Child

CLASSIC ROCK LIVE

Für Fans von:  Mötley Crue - Skid Row - Guns N’Roses (Patience)

USA

Sommer 1990. Die Band AEROSMITH war karrieretechnisch auf dem zweiten Höhepunkt angelangt. Mitte der 70er Jahre waren sie eine der erfolgreichsten und beliebtesten Rock Bands in den USA gewesen, bevor Drogenexzesse und Unstimmigkeiten untereinander das Ende der ursprünglichen Formation bedeuteten. Nach kläglichen Versuchen, die Gruppe wiederzubeleben, gab es 1986 den Urknall, als plötzlich das Comeback-Album „Done With Mirrors“ die Musikwelt erschütterte. Nach dem ganz netten 1987er „Permanent Vacation“ kam dann mit „Pump“ ein weiterer Donnerschlag mit herausragenden Meilensteinen wie „Love In An Elevator“ oder „Janie’s Got A Gun“, das die Truppe um Steven Tyler und Joe Perry wieder schlagartig auf die Spitze des Rockolymps beförderte, bevor wiederum 2 Jahre später Guns N’Roses diesen Platz für sich beanspruchen sollten.

 Das Label Zip City hat jetzt den 1990er Unplugged Gig in New York ausgegraben, der seinerzeit im Rahmen der MTV-Unplugged-Serien schon teilweise im TV gezeigt worden war. Das komplette vom im New Yorker Ed Sullivan Theatre am 11. August 1990 aufgenommene Konzert gibt es jetzt erstmals auf CD. Die damaligen Unplugged-Geschichtchen waren eigentlich nie mein Ding gewesen (ich denke da immer mit Horror an das lieblos heruntergeschrammelte „Layla“ von Erich Kläpten), aber AEROSMITH sind AEROSMITH und alleine der Gesang von Steven „Vocal God“ Tyler (und weil ich auch Die-hard-Fan der Boys aus Massachussetts bin) sind die Anschaffung der CD wert. Und dass Joe Perry auch akustisch virtuos wirbeln kann, zeigt er am besten in den beiden Stücken „Monkey On My Back“ und im „Rufus-Thomas“-Klassiker „Walkin‘ The Dog“. Ebenfalls hörenswert der „Doors“-Boogie-Rock-Cover „Love Me Two Times“ und der Rock’n’Roller „Big Ten Inch“, in dem Steve (wie auch im „Milk Cow Blues“) die Mundharmonika auspackt.

VÖ: 31.01.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.aerosmith.com/

TOURDATEN

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BEAT FARMERS “HEADING NORTH 53° N 8° E”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Beat Farmers - Heading North 340

01. Bigger Stones
02. Big Big Man
03. Lucille
04. Happy Boy
05. Rosie
06. Dark Light
07. Texas
08. Blue Chevrolet
09. Beat Generation
10. I Want You Too
11. Hollywood Hills
12. Never Goin’ Back
13. God Is Here Tonight
14. Riverside
15. Deceiver
16. Key To The World
17. California Kid
18. Led Zeppelin Medley
19. You Can’t Judge A Book By Looking At The Cover

BLUES & CTRY ROCK

Für Fans von: George Thorogood - Rory Gallagher - The Blues Band

USA

THE BEAT FARMES waren – 1983 gegründet – neben der Steve Gibbons Band und einigen Wenigen eine der ersten Gruppen gewesen, die Punk, Country und Roots Rock miteinander vermischten – MIG-Music hat einen legendären 1988er Auftritt der Band ausgebuddelt, der jetzt auf CD in seiner vollen Herrlichkeit zur Verfügung steht. Das Quartett zieht einen Querschnitt aus Eigenkompositionen und coolen Cover Versionen – beim Klassiker „Lucille“ (Original: Kenny Rodgers) ist ganz deutlich zu hören, woher Nachahmer wie „The Bosshoss“ ihre Inspiration herholten. Wenn Fans der Band einen Namen vermissen – das CD Cover verrät ihn nicht – natürlich ist der 1995 verstorbene Schlagzeuger Country Dick Montana mit von der Partie – er wird in den Liner Notes lediglich mit seinem Geburtsnamen Daniel Monte McLain angekündigt. Im country-rockigen „Happy Boy“ bekommt der seinen Hot Spot und singt die Lead Vocals. Highlights des 74minütigen Auftritts sind „Dark Light“ – nicht zu verwechseln mit der „Dark Night“ von Tito & Tarantula, aber von mindestens genau so geilen Americana Rock Qualitäten und dazu wimmert die Slidegitarre hier auch noch so richtig herrlich sumpfrockig! Im Rockabilly-Fetzer „Texas“ wird Tempo gemacht und gitarrentechnisch richtig superfein gehobelt – wenn das Stück sich inmitten des orgastischen Höhepunkts befindet – erlebe ich mein Konzert-Dejavu und komme mir vor, als ob ich direkt in der ersten Reihe vor der Bühne eines mitreißenden Rory-Gallagher-Gigs stehe. Hammer! (Das Stück habe ich mir noch dreimal mit der Repeat-Taste gegeben). „Blue Chevrolet“ ist das Brüderchen des Georgia-Satellites-Klassikers „Keep Your Hands To Yourself“ und den Bremer Musikfans hat es auch gefallen, wie ich  das begeisterte Brüllen der Anwesenden verstehe. Die Mundharmonika wird ausgepackt von Joey Harris in „I Want You Too“, die dunkle kehlige Stimme von JERRY RANEY im Straightforward-Rocker „Riverside“ ruft in mir Erinnerungen an den „Breakup Song“ von Greg Kihn hervor. Danach gibt’s die vehement geforderte Zugabe und die BEAT FARMERS lassen sich nicht lumpen und holen noch mal 5 x die Sau raus, darunter sogar ein knackiges kurzes und humorvolles A Capella „Led Zeppelin Medley“ und am Ende eines großartigen Konzerts steht eine donnernde Cover Version des Willie-Dixon-Kultsongs „You Can’t Judge A Book By Looking At The Cover“.

FAZIT: Tolles Vermächtnis einer nicht mehr existierenden Kultband – wer auf einen handgemachten authentischen Live-Mix aus Americana, Blues Rock und Country Rockabilly steht, ist gut beraten, sich „Heading North 53° N 8° E“ als besonderes Happening ins heimische CD-Regal zu stellen.

VÖ: 16.12.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Website des Labels: http://www.mig-music.de/releases/beat-farmers/

TRACKLISTING

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PRINCE “AT THE CLUB”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Prince - At The Club

Und wieder mal kommen PRINCE-Fans auf ihre Kosten. Hobo Records veröffentlichen ein Konzert des Meisters, das bisher in den Archiven geschlummert hat und das am 08. Juli 1994 beim Glam Slam Festival in Miami im Rahmen der 94er „Interactive“ Tour aufgenommen worden ist. Wer bomabastischen Klang erwartet, kann das Album getrost außer Acht lassen, ab und zu schwankt der Sound und manchmal wie in „Get Wild“ mindern sogar rauschende Störgeräusche das Hörvergnügen, aber dafür gibt es hier seltenere Aufnahmen wie ein knalliges „Santana“-Medley im rauhen, authentisch- konzertanten Bootleg-Klang. Das Lineup der Band „New Power Generation“ ist identisch mit dem der 92er „Diamonds And Pearls“ Tour, bis auf Sängerin Rosie Gaines, die sich damals auf die (leider nicht erfolgreiche) Solokarriere konzentrierte, sind alle an Bord. Highlights des Sets sind „Space“, das wuchtige hardrockgroovende „Loose!“ und der knackige Soul-Funk „Hide The Bone“.

Genre: Soul & Funk (Live)

TRACKLISTING:

01.  Endorphinmachine
02.  Space
03.  Interactive
04.  Acknowledge Me
05.  Get Wild
06.  Billy Jack Bitch
07.  The Most Beautiful Girl In The World
08.  Loose!
09.  It’s Alright
10.  I Believe In You
11.  Maybe Your Baby
12.  Jungle Strut / Batuka / Soul Sacrifice / Toussain’t L’overture
13.  319
14.  Hide The Bone
15.  Rigopgodazippa

Herkunft: USA (Minnesota)

VÖ: 30.01.17

Label: Hobo Music

Personal Lineup:

Prince (vocals, vuitar)
Levi Seacer, Jr. (guitar, vocals)
Sonny T. (guitar, bass, vocal)
Morrisw Hayes /keyboards, vocals)
Tommy Barbarella (keyboards)
Michael Bland (drums, percussion)
Mayte Garcia (vocals)

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Von PRINCE gibt es keine offizielle Website, diese hier ist ganz nett: http://princevault.com/

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LEONARD COHEN “FROM THE SHADOWS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Leonard Cohen - From The Shadows

2016 hat er sein letztes „Halleljuah“ gesungen, am 07. November ist LEONARD COHEN 82jährig gestorben und es war klar, dass die Industrie schnell agiert, um dem trauernden Fan ein paar Vermächtnisse des Kanadiers unterzujubeln. „From The Shadows“ ist ein Live Album, dessen Songs am 05. Juni 1976 während einer ausgedehnten Europa-Tournee in Paris aufgenommen worden sind. Und so sang der Songwriter damals respektvoll im Auftaktsong „Bird On The Wire“ ein paar französischsprachige Textzeilen. Mit dem 1969er Stück konnte sich Cohen in den französischen Charts platzieren. Mit sonorer Stimme begeisterte er das Publikum mit weiteren Hits wie „Suzanne“ und „Lover Lover Lover“, wer den Sänger wegen des „Halleljuah“-Hits mochte, wird enttäuscht, denn dieser war damals noch nicht geschrieben. Gutes Live-Album mit tollen Musikern eingespielt, wenn auch allerdings klangtechnisch sehr bescheiden.

Genre: Songwriter Folk Oldie

TRACKLISTING:

01.  Bird On The Wire
02.  Who By Fire
03.  Store Room
04.  I Tried To Leave You
05.  Lady Midnight
06.  There Is A War
07.  Do I Have To Dance All Night
08.  Avalanche
09.  Chelsea Hotel # 2
10.  The Partisan
11.  Story Of Isaac
12.  Famous Blue Raincoat
13.  Lover, Lover, Lover
14.  Is This What You Wanted
15.  Suzanne

Biographische Daten:

* 21. September 1934
in Quebec (Kanada)

+ 07. November 2016
in Los Angeles (USA)

VÖ: 11.01.17

Label: Zip City

Tourdaten

Verfügbarkeit:
CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: http://leonardcohen.com/ & https://youtu.be/DT__V74zc1Q

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SUE RAY “LIVE AT THE JUNK BAR”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

SONGWRITER

Für Fans von: Melanie Safka - Joan Armatrading - Laura Nyro

AUSTRALIEN

Zwei Studio Alben gibt es bisher von der australischen Songwriterin SUE RAY, das dritte Album hat sie Live & ”Unplugged” aufgenommen in der “Junk Bar”, einem Musikpub inmitten ihrer Heimatstadt Brisbane. Begleitet wird die Gitarristin von Steve Grady und Michael David Thomas (beide ebenfalls Gitarre), das Konzert bezieht seine besondere  Atmosphäre durch die spartanische und intime Umsetzung einiger Songs der bisherigen Alben (2008: “Best Beware” - 2011: “Red Roses”), dazu gibt es als besonderes Bonbon einige noch nicht veröffentlichte Eigenkompositionen wie den Country-Folkie “Time Machine”, die feine Ballade “Pennies” und “That Time Of My Life”. Weitere Höhepunkte des Konzerts waren die akustische Version ihres lokalen 2012er Hits “Lover Evermore” (Original: https://youtu.be/RkXOjAB6XTw) und “Red Roses”. In den beiden Songs zeigt die Sängerin, dass sie auch eine passable Mundharmonikaspielerin ist.

Sue Ray - Live At The Junk Bar

VÖ: 06.01.17

Verfügbar: CD  & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://sueraymusic.com/  &  https://sueray.bandcamp.com/

TOURDATEN

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BRUCE SPRINGSTEEN “SWEDEN BROADCAST 1988”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Bruce Springsteen - Sweden Broadcast

Pünktlich zum neuen Jahr gibt es eine neue Live-Konserve von Boss BRUCE SPRINGSTEEN - das Konzert wurde mit der E-Street-Band im Rahmen der “Tunnel Of Love Express Tour” am 03. Juli 1988 im Stockholmer “Olympic Stadium” aufgenommen. Klangtechnisch sollte man nicht allzuviel erwarten, der Sound ist “unter alle Kanone” (freundlich ausgedrückt) - beim ersten Stück pfeift das Mikrofon - die Höhen kommen schrill verzerrt und ab & zu spielen die Feedbackorgien der Gitarren ihren eigenen Song. Hake ich trotzdem gerne ab, weil das Konzert von einer leidenschaftlich aufspielenden Band lebt mit  einem Frontman, der richtig gut Spaß hat. Mit “Boom Boom” gibt es sogar einen Song, den ich noch nicht allzu oft gehört habe vom Meister. John Lee Hooker hätte seine Freude gehabt an dieser geilen Version! Vom Label sind übrigens weitere Leckereien angekündigt worden, darunter ein bis dato unveröffentlichtes Konzert von einem gewissen “Prince”!

Genre: Heartland Rock Live

TRACKLISTING:

01.  Tunnel Of Love
02.  Boom Boom
03.  Adam Raised A Cain
04.  The River
05.  All That Heaven Will Allow
06.  Seeds
07.  Roulette
08.  Cover Me
09.  Brilliant Disguise
10.  Tougher Than The Rest
11.  Piano Interlude
12.  Spare Parts
13.  War
14.  Born In The U. S. A.

Herkunft: USA (New Jersey)

VÖ: 11.01.17

Label: Hobo Music

Tourdaten

U. a. im Lineup der Band:

Nils Lofgren (Guitar, Vocals)
Clarence Clemons (Saxophone)
Patti Scialfi (Backing Vocals)
Roy Bittan (Keyboards)
Max Weinberg (Drums)

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web:  http://brucespringsteen.net/ & https://youtu.be/xbq_5HH72v0 (“Boom Boom” 1988 in Ostberlin)

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Weitere Live CDs findest Du im Live-Verzeichnis

Im Frühjahr 2015 haben wir die Rubrik “Neue Live CDs / Neue Live Alben” gestartet mit aktuellen und neuen Live-Veröffentlichungen, zurzeit wird an einem größeren Verzeichnis gearbeitet, damit wir gerade den jüngeren Musikfans auch die klassischen Live Alben der 60er, 70er und 80er vorstellen können. Das Verzeichnis wird parallel zum Relaunch unserer Webseite ab Januar 2017 verfügbar sein. Bis dahin könnt Ihr Euch einige der 2015er Live-Alben beim Klick auf den obigen Link ansehen.

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Steve Vai - Stillness In Motion CD

Blue Öyster Cult - Forbidden Delights mc

The Dustbowl Revival - With A Lampshade On

Van Halen - Toyko Dome Live

Aerosmith - Up In Smoke

STEVE
VAI

BLUE ÖYSTER
CULT

DUSTBOWL
REVIVAL

VAN
HALEN

AEROSMITH

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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