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Du befindest Dich in der Rubrik NEUE BLUES CDs. Hier findest Du die Infos und Rezensionen von neuen und aktuellen Blues CDs sowie den Blues Videoclip der Woche. Infos zu älteren Blues CDs gibt es beim Link “Verzeichnis”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick zur “Übersicht”.

Neue Blues CDs

Übersicht

Verzeichnis

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Champion Jack Dupree “Live At Rockpalast - Cologne 1980”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Champion Jack Dupree - Rockpalast CD

Champion Jack Dupree - Rockpalast B

Tracklisting CD 1:

01.  Intro
02.  I Don’t Know
03.  One Scotch, One Borbon, One Beer
04.  Schooldays
05.  Ain’t That A Shame / Swanee River Hop /
05.  On Blueberry Hill
06.  Drinkin’ Wine Spo-Dee-O-Dee
07.  Marriage (Talk)
08.  Bring Me Flowers (While I’m Living)

Line Up:

Champion Jack Dupree (vocals, piano)
Kenn Lending (guitar)

Special Guest:

Rambling Jack Elliott (vocals, guitar)

Tracklisting CD 2:

01. Jack’s Pinetop Boogie
02.  You Can Make It If You Try
03.  Baby, Don’t Go
04.  Bad Luck
05.  Rockin’ The Boogie
06.  Salt Pork, West Virginia
07.  Down By The Riverside
08.  The Saints
09.  Mean Old Frisco
10.  It’s Now Or Never

Label:

MIG Music GmbH
Web: www.music-gmbh.de

Video Format: DVD9/NTSC (4:3)

BLUES & BOOGIE

Für Fans von: Roosevelt Sykes - Roy Milton - Jimmy Yancey

USA

Wohl eine der schillerndsten Persönlichkeiten, die es in der populären Blues oder Jazz Musik gegebeben hat, war der US Musiker CHAMPION JACK DUPREE gewesen. Im Alter von 8 Jahren in ein Waisenhaus in New Orleans gesteckt, begann er früh mit dem Erlernen von Fertigkeiten am Piano, die auch unbewusst geprägt wurden von der damaligen lokalen Musik der 1920er und 1930er Jahre. Später hat er als Koch gearbeitet, ein gewisser Joe Louis hat ihn dann überredet, eine Karriere als Boxer zu beginnen, und nach über 100 mehr oder weniger erfolgreichen Kämpfen bekamm William Thomas Dupree den Spitznamen „Champion Jack“ verpasst, den er fortan mit sich herumtrug und der zu seinem Markenzeichen werden sollte. Als er seinen Lebensmittelpunkt wieder mal nach Chicago verlegt hatte, traf er dort u. a. die Legenden „Big Bill Broonzy“ und „Tampa Red“, etwas später kam es zu ersten Plattenaufnahmen. Die Musikerlaufbahn wurde jedoch jäh unterbrochen durch den zweiten Weltkrieg, Dupree diente als Koch in der US Navy und wurde nach einer verlorenen Schlacht  in einem japanischen Militärgefängnis eingebunkert. Nach dem Krieg feierte er seinen ersten kommerziellen Erfolg mit dem „Walkin‘ Blues“ und es folgten Tourneen durch die USA und auch nach Europa, wo er in London den Blues Musiker „Alexis Korner“ traf. Der neue Way Of Life gefiel, Dupree siedelte nach Europa um und verbrachte dort viele Jahre mit Plattenaufnahmen und Konzerten (u. a. auch beim legendären „Montreux Jazz Festival“, von diesem Gig gibt es das 1973er Album „King Curtis & Champion Jack Dupree – Blues At Montreux“). Ich selbst habe den Boogie-Woogie-Pianisten einmal im November 1970 gesehen im Rahmen der legendären„American Blues & Folk Festival“-Reihe, die durch mehrere deutsche Städte tourte. Das Datum weiß ich leider nicht mehr genau.

Im Sommer 1980 war CHAMPION JACK DUPREE zu Gast im WDR Studio B in Köln, um dort einen „Rockpalast“-Auftritt zu spielen, der jetzt als erstklassiges Deluxe-Päckchen mit einer DVD und 2 CDs veröffentlicht worden ist. Zu hören gibt es das komplette damals gemeinsam mit Kenn Lending an der Gitarre aufgenommene Konzert. Der dänische Gitarrist war auch viele Jahre mit seiner eigenen “Kenn Landing Blues Band” als Backup zahlreicher Musiker unterwegs (u. a. für “Louisiana Red” und “Mickey Baker”). Sechs Studio Alben gibt es von der Gruppe, das letzte 2001 (“Psychedelic Mind”). Nach einem humorvollen „Intro“ <shakesbeer said, men must drink beer> lässt sich der “Champion“ (CJD) in einen der für die 30er & 40er Jahre typischen Barrelhouse Boogie fallen – „I Don’t Know“ wurde original 1958 vom US R&B Sänger (und ebenfalls Pianisten) Willie Mabon gesungen und bedient das typische <why does that woman treat me bad> Klischee. In Minute 02:40 macht auch Gitarrist Lending erstmals auf sich aufmerksam mit einem starken bluesigen Solo.

„One Scotch, One Bourbon, One Beer“ ist der erste gut gelaunte Boogie, der die Mitarbeit der anwesenden Zuhörerschaft einfordert und spätestens ab diesem Moment hat CJD sein Publikum voll im Griff. Im Verlauf des 120minütigen Konzertes singt er über seine „Schooldays“, gibt Tipps, was bei einer „Marriage” beachtet werden muß, er singt über „Mean Old Frisco“ und „Bad Luck“, gibt kulinarische Tipps in „Drinkin‘ Wine Spo-Dee-O-Dee“ und streut natürlich den einen („Jack’s Pinetop Boogie“) und den anderen („Rockin‘ The Boogie“) Klassiker ein und zwischendurch wird das Programm immer wieder aufgelockert mit markanten und leicht schlüpfrigen Texten.

Wer natürlich ausschließlich durch die transchiert-auseinanderlegende Spezialistenbrille sieht, wird bei schnelleren Pianokaskaden  (wie beim Auftakt der zweiten Disc) den einen oder anderen rhythmischen Fauxpas bemerken, aber das ist meines Erachtens gar nicht unbedingt so sehr wichtig für die Beurteilung dieses Albums, das vor allem vom leidenschaftlichen Vortrag und dem Charme des am  21. Januar 1992 in Hannover im Alter von 81 Jahren verstorbenen Musikers lebt. „Salt Pork, West Virginia“ – im swingenden “Louis-Jordan”-Klassiker assistiert mit „Rambling Jack Elliott“ eine weitere Folk-Blues-Legende an der Gitarre und am Mikrofon und gemeinsam zelebrieren die Beiden noch mit „Down By The Riverside“ und „The Saints“ zwei der größten Negroe-Spirituals (so hießen diese Teile früher wirklich) aller Zeiten.

FAZIT: Authentisches Kneipen-Feeling der 40er & 50er Jahre und das bei einer Rockpalast-Sendung. CHAMPION JACK DUPREE ist (wie immer) gut drauf und das anwesende Publikum leistet am 28. Juli 1980 mit seiner guten Laune einen erheblichen Beitrag, dass die Blues-Boogie-Party funktioniert und im Nachhinein als ein unvergessliches Event in der Rockpalast-Historie betrachtet werden darf.

VÖ: 24.02.17

Verfügbar: DVD+2CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.mig-music.de/en/releases/champion-jack-dupree-2/

TRACKLISTING

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BLUES VIDEO DER WOCHE

WILD ADRIATIC “APPLETON”

WILD ADRIATIC sind ein relativ “junges” Trio aus New York, das einen superstarken Crossover-Mix aus Blues, Alternative Rock, Funk und Soul spielt. “Feel” ist das aktuelle Studio Album der drei Musiker und daraus gibt es in dieser Woche den Videoclip zum Song “Appleton”. Am 22. Februar wurde das mit einem Notendurchschnitt von 1,852 bewertete Album zum “Album des Tages” gekürt.

Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link:
https://vimeo.com/197837293

WILD ADRIATIC im Web:
http://www.wildadriatic.com/

AB JANUAR 2017  GIBT ES UNSER NEUES VIDEOVERZEICHNIS MIT ALLEN BISHER VORGESTELLTEN VIDEOCLIPS

George Thorogood & The Destroyers “Live At Rockpalast 1980”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

George Thorogood - Rockpalast 1980

George Thorogood - Rockpalast 1980

Tracklisting CD 1: (TT: 40:54)

01.  House Of Blue Lights
02.  Kids From Philly
03.  I’m Wanted
04.  Cocaine Blues
05.  Medley: House Rent Blues /
05.  One Scotch, One Bourbon, One Beer
06.  It Wasn’t Me
07.  Madison Blues

Label: MIG Music In Germany

Tracklisting CD 2: (TT: 43:15)

01.  Goodbye Baby (Can’t Say Goodbye)
02.  New Hawaiian Boogie
03.  Can’t Stop Lovin’
04.  Who Do You Love
05.  Bottom Of The Sea
06.  Night Time
07.  No Particular Place To Go
08.  Reelin’ And Rockin’

Web: www.mig-music.dex

BOOGIE BLUES ROCK

Für Beerdrinkers - Hellraisers - Flaschenhalsliebhaber - Partyhengste

USA

Die erste musikalische Bekanntschaft mit GEORGE THOROGOOD gab es 1979, als ich in einem Musikmagazin – ich glaube es war die „Sounds“ gewesen – das vorgestellte Album „Move It On Over“ entdeckte. Ich befand mich damals auf einem regelrechten Blues Tripp – im gleichen Jahr hatte ich mit dem Gitarrespielen angefangen – und kaufte alles an Vinyl, dessen ich handhabhaft wurde. Die Platte war einfach saugeil – von vorne bis hinten – und seitdem habe ich mir eigentlich alles von diesem großartigen Musiker besorgt. Er war einer der ersten „weißen“ Musiker, die für ungehobelten rauhen Boogie-Blues-Rock standen und er war auch der Gitarrist, der die Slidegitarre so richtig kommerziell etablierte. Am Tage der Veröffentlichung dieses Rockpalast-Packages feiert George seinen 67. Geburtstag und er ist immer noch aktiv und musikalisch wirklich gut beieinander, wie das die 2011er CD “2120 South Michigan Ave.” sehr gut gezeigt hat.

1980 war er zu Gast im WDR-Rockpalast und legte ein furioses Konzert hin, das Kritiker und Fans begeisterte. Sehr schade, dass es damals nie für eine der großen Rockpalastnächte gereicht hat, denn so war der Musiker aus Delaware (gibt es überhaupt noch andere Acts aus Delaware?) nur einigen Wenigen Musikfans vorbehalten in Deutschland. Die „kleinen“ Rockpalastkonzerte wurden seinerzeit eigentlich nur im WDR und im NDR und manchmal auch im SWF gezeigt, Bayern verzichtete noch viele Jahre auf das Rock’n’Roll-Teufelszeug, man merkte erst dort Ende der 80er Jahre, dass es auch eine rockbegeisterte TV-Glotzerszene jenseits der “30” gab. Vielleicht wollte man aber auch einfach keine Konkurrrenz zu den langweiligen „Schlachthof“ oder „Live aus dem Alabama“ Sendungen aufbauen. Dort spielten immerhin musikalische Größen wie „Trio“ oder die “Erste Allgemeine Verunsicherung”. Okay - nix gegen die EAV, die waren humorvoll und hatten paar coole Nummern. Später sollte GT dann doch noch verdientermaßen bei einem Rockpalast-Festival über die Bühne brettern, nämlich 1995 bei der ersten Wiederauflage der legendären “Loreley”-Festivals.

Die Mitstreiter des Rockpalast-Konzertes waren die gleichen wie beim „Move It On Over“ Album, Jeff Simon am Schlagzeug und Billy Blough am Bass sorgten mit dem Chef für knapp 1 ½ stündige  Partystimmung in Dortmund, dazu kam noch Hank „Hurricane“ Carter am Saxophon, den George nach dem zweiten Twist’n’Roller „Kids From Philly“ auch artig beim Publikum vorstellt. Der Holzbläser gehörte ab dem vierten 80er Album „More George Thorogood and the Destroyers“ einige Jahre zum festen Lineup der „Destroyers“. Der 15teilige Set (gleiches Tracklisting wie auf der DVD) bestand bis auf eine Ausnahme aus Klassikern der Blueshistorie mit vom Original größtenteils losgelösten Cover Versionen: „I’m Wanted“ (Original: Willie Dixon) ist ein krachender Boogie- Headbänger, der „Cocaine Blues“ kommt mit Bassist Blough und einem fröhlichen Country-Polka-Basslauf. Die Sau wird rausgelassen im 10minütigen Medley „House Rent Blues / One Scotch, One Bourbon, One Beer“, in dem es ein köstliches Q&A (Frage & Antwort) Spielchen von Gitarrist und Saxophonist gibt. Es folgen die schnellste Nummer des Konzertes (“It Wasn’t Me”, 200 bpm) und das Slidegitarrengewitter “Madison Blues”. Die Originale stammen von Chuck Berry und Elmore James.

Mit dem letztgenannten Master & Inventor der elektrischen Slidegitarre geht es weiter auf CD 2: Der Slow Blues “Goodbye Baby (Can’t Say Goodbye)” kehrt einmal die gefühlvolle Seite von GT ans Oberlicht, Saxophonist Carter glänzt mit einem wundervollen schnulzigen Solo - eine Nummer, das auch jedem “Mink DeVille”-Fan gefallen sollte. Der “New Hawaiian Boogie” und “Can’t Stop Lovin” stammen ebenfalls aus der Feder des 1963 im Alter von 45 Jahren verstorbenen “King Of The Slide Guitar” (Elmore James) - dass GT zurecht an dessen Thron sägen durfte, zeigt er hier einmal mehr in einem mitreißendem Beitrag. Die Frage ins Publikum <does anyone have some special requests tonight?> wird grölend mit “Move It On Over” und “Who Do You Love” beantwortet. Den 1979er Albumtitel ignoriert GT - warum auch immer - den “Bo Diddley”-Knaller, der sich damals sogar in den US Billboard Charts platzieren konnte, bringt er in seiner typischen unwiderstehlichen Art.

VÖ: 24.02.17

Verfügbar: DVD+2-CD & 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.georgethorogood.com/ & http://www.rockpalastarchiv.de/concert/thorogood.html

TOURDATEN

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SWEET TALK “SWEET REVENGE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Sweet Talk - Sweet Revenge

<welcome to the 2017 british blues boom> möchte ich fast ergriffen von mir geben. Vier junge Engländer haben sich in der Band SWEET TALK zusammen gefunden und im letzten Sommer 2 Songs in die Welt und im bandcamp-Profil frei gesetzt und zum supergünstigen Download angeboten. Chef & Sänger & Gitarrist OWEN WHITTALL hat mich damals begeistert mit seiner Mischung aus “T-Bone-Walker” und “Buddy Guy”, der Slow Blues “Girl Named Kill” dürfte jeden Blues Puristen erfreuen - coole Licks und Spielereien ohne jegliches überflüssiges Verstärker-Geschnetzel und Studioeffekte. Der “pure authentic blues” wird fortgeführt mit der Debüt EP “Sweet Revenge”, auf der es schon etwas lauter kracht, aber der originäre Blues wird zu keiner Zeit aus den Augen verloren. Anspieltipps sind der humorvoll boogierockende Titelsong, der Texas Shuffle “Playing With Fire” und “When The Whiskey Hits”.

Genre: Blues Rock

TRACKLISTING:

01.  Playing With Fire
02.  Sweet Revenge
03.  Train Song (Steam Is Rising)
04.  Waiting
05.  Kissin’ Woodbines
06.  When The Whiskey Hits

Band Line Up:

Owen Whittall (guitar, vocals)
George Clark (bass)
Will Phipps (piano, organ)
Jake Drinkwater (drums)

Herkunft: Hereford (England)

VÖ: 04.02.17

Label: Sweet Talk

Für Fans von:
T-Bone Walker - Buddy Guy -
Al Jones - Stevie Ray Vaughan

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://www.sweettalkofficial.co.uk/ & https://stofficial.bandcamp.com/album/sweet-revenge-2

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BAD TEMPER JOE “SOLITARY MIND”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Bad Temper Joe - Solitary Mind

TRACKLISTING:

01.  (She’s My) Mississippi
02.  Homeless
03.  Made-Up Woman
04.  Honey For My Biscuit
05.  In The Shade
06.  Love Song At 4 A.M.
07.  What It Takes
08.  Queen Of Dwarfs
09.  Approximately Little Snow White Blues
10.  Most Things Haven’t Worked Out Yet
11.  The Last Song Will Be Sung For You

Label: Timezone Records
Web: www.timezone-records.com

ACOUSTIC BLUES

Für Fans von: John Hammond – John Lee Hooker – Blind Boy Fuller

DEUTSCHLAND

Irgendwann Ende der 70er habe ich eine Grundsatzdebatte angeregt, ob denn nur der originäre schwarze Blues der einzig Wahre wäre oder ob es auch weißen Musikern möglich sei, in diese Phalanx der großartigen authentischen Künstler vorzustoßen. Der daraus entstehende Stammtisch wurde zur Regelmäßigkeit, bis dann in den 00er Jahren unser Stammlokal „Zum Onkel“ im Würzburger Stadtteil Zellerau geschlossen wurde, heute steht dort ein völlig anderer Neubau, nachdem man kurzerhand auch das komplette Gebäude abgerissen hatte – vielleicht sogar, um die dunklen Gedanken unserer Diskussionen zu verscheuchen, ha, ha.

Gerade das Blues-Genre hat sich über all die Jahre merklich verändert, oft sogar Mitte der 90er totgesagt, gibt es gerade heute – vor allem auch in Deutschland sehr gute Vertreter der ursprünglich von afrikanischen Sklaven ins Leben gerufenen Musikphilosophie. BAD TEMPER JOE ist einer dieser Musiker, der die Community seit einigen Jahren mit regelrechten Zuckergüßen in Form von herausragenden Alben in Entzücken versetzt. „Solitary Mind“ heißt das aktuelle Album und wieder gibt es (11) akustische Songwriter-Perlen, die den Downhome-Charakter betonen, neue traurige und melancholische aber auch mit einem Schuß Humor verzierte Geschichtchen erzählen. Die Texte können im 8seitigen Inlay-Booklet nacherlebt werden. Im Song „In The Shade“ treffen sich Jack The Ripper, Norman Bates (?), Goldfinger und Al Capone, im slidegitarregetränkten Slow Blues „Made-Up Woman“ zeichnet er sich seine Liebste, wie sich eigentlich jeder Mann sein Götterweib wünscht <my woman doesn’t care about romantic facts – and i like it like that – my woman wants no money – and she still thinks my jokes are funny>. Zwischen den Zeilen sorgt der Musiker, der seine Gitarre auf dem Knien liegend wie eine Pedalsteel bearbeitet, für Entzücken mit virtuosen Licks und Fingerpicking-Fills.

Weitere Anspieltipps sind „(She’s My) Mississippi“, das schnellere „Honey For My Biscuit“ und im gefühlvollen „Love Song At 4 A.M.“ teilt er mit, dass ein wahrer Songwriter seine Geliebte (Gitarre) gleich neben dem Bett liegen hat. Wer das „Weissenborn“-Festival „What It Takes“ hört, glaubt gar nicht, dass hier ein junger Spund aus Deutschland musiziert, die dunkle und kratzige Stimme klingt, als ob sie schon Jahrzehnte in verrauchten Spelunken verbracht und sich auch schon ein paar von Whiskey Bottles einverleibt hat. Wenn er mit seiner Stimme den dunklen Timbre-Keller hinunter steigt, erinnert mich Joe sogar an den jungen John Lee Hooker in den 60er Jahren. Zurück ins Low-Down-Mississippi-Delta geht’s in „Queen Of Dwarfs“, einem meiner persofaves des Albums. BAD TEMPER JOE sitzt an einer Flußmündung und spielt wundervolle Blue-Note-Intervalle, reißt die Synkopen hart & funky an und suggeriert dem Zuhörer vor dessen geistigen Auge die vorbeischaukelnden Schaufelraddampfer.

VÖ: 17.02.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.badtemperjoe.com/  &  https://youtu.be/yiGd7Wc1U-A (Album-Trailer)

TOURDATEN

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JOHN BLAKE “GALLOWS TREE”      Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

NEO BLUES

Für Fans von:  Bessie Smith - Michelle David - Ben Harper

NIEDERLANDE

Die Galgenbäume waren im frühen 20. Jahrhundert beliebte Werkzeuge für abgefuckte weiße Rednecks, um die von ihnen verhaßten “Negroes” daran aufzuknüpfen. Die seltsame Menschengattung gehört - speziell im Süden des Landes - heutzutage in den ach so fortschrittlich-modernen und demokratischen USA immer noch zur Elite. Das Thema hat zahlreiche Musiker inspiriert, u. a. “The Weavers” in den 60er Jahren oder die legendäre Folk Sängerin “Odetta”. Das niederländische Label “BLu ACiD Records” hat sich ein Fieldrecording des US Kult-Musikwissenschaftlers Alan Lomax vorgenommen und es in zeitgenössischer Bearbeitung von JOHN BLAKE singen lassen. “Gallows Tree” kommt als bluesiger Downtempo-Groove (72 bpm) mit starkem Lowdown-Rhythmus und mit etwas Phantasie kann man sich direkt vorstellen, wie die Baumwollsklaven damals zum ursprünglichen Spiritual-Negro-Worksong für ihre Masters schufteten.

John Blake - Gallows Tree

VÖ: 05.12.16

Verfügbar: Digitale Single auf iTunes oder Deezer

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/blu-acid  & https://youtu.be/MsnAZJMyc7k

TOURDATEN

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BLUES U GOTTA KNOW (Teil 4)

 JOHN LEE HOOKER “I’LL NEVER GET OUT OF THIS BLUES”

Sein Markenzeichen? Sitzend auf einem Hocker und mit den Füssen den Takt stampfend und dazu spielte er und sang mit inbrünstiger Leidenschaft den authentischen Blues, wie er aus den Worksongs und den ruralen Spirituals entstanden war zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Der hier vorgestellte rare Videoclip ist der Titelsong seines 1972 veröffentlichten Albums “Never Get Out of These Blues Alive”. Die Album Version hat eine Länge von 10:27 Minuten, bei den damaligen Recording Sessions waren auch noch Elvin Bishop (Slideguitar), Charley Musslewhite (Harmonica) und Van Morrison (Vocals, Guitar) anwesend gewesen. Der am 22. August 1912 geborene JOHN LEE HOOKER ist am 21. Juni 2001 im Alter von 88 Jahren gestorben, sein Sohn “John Lee Hooker, Jr”. trägt sein Vermächtnis weiter in die Welt hinaus.

Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link:
https://vimeo.com/10668908 

JOHN LEE HOOKER im Web:
http://www.johnleehooker.com/

DIESEN VIDEOCLIP FINDEST DU NEBEN ANDEREN GENRE-VIDEOS AB JANUAR 2017 IM NEUEN VIDEO-VERZEICHNIS

THE ROLLING STONES “BLUE & LONESOME”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Rolling Stones - Blue And Lonesome

TRACKLISTING:

01.  Just Your Fool
02.  Commit A Crime
03.  Blue And Lonesome
04.  All Of Your Love
05.  I Gotta Go
06.  Everybody Knows About My Good Thing
07.  Ride ‘Em On Down
08.  Hate To See You Go
09.  Hoo Doo Blues
10.   Little Rain
11.  Just Like I Treat You
12.   I Can’t Quit You Baby

Label: Polydor Records

BLUES ROCK

Für Fans von:  Jeff Beck Group - John Mayall - Eric Burdon

ENGLAND

Hype oder Verarsche? THE ROLLING STONES – die alten Hounddogs sind eine der ältesten noch existierenden Rock Bands – haben im Frühjahr ein Blues Album angekündigt. Ein paar langweilige aufgewärmte tausendfach gehörte Standards halt. Aber Pustekuchen! Das Gegenteil ist der Fall! Kommerziell brauchen sie sich keine Sorgen zu machen – das Album wird sich millionenfach verkaufen. Natürlich stelle auch ich mir das Teil in den Schrank, weil da sowieso bisher alles von den „Stones“ steht, angefangen beim 64er Original-Debüt (das ich mir übrigens gleich nochmal gegeben haben nach dem Hören dieses Albums) bis zum letzten kürzlich erschienenen „Havanna Moon“. Und ich geb’s zu – ich hab natürlich auch ein paar Bootlegs gekauft nach diversen Konzerten, als ich noch gar nicht wusste, was ein Bootleg überhaupt war in den 70er Jahren. So insgesamt dürften es bestimmt um die 800 LPs, CDs und Singles von den Boyz aus dem United Kingdom sein, was ich bei mir im Schrank habe.

„Blue & Lonesome“ geht zurück in die nostalgischen 60er Jahre, als die Mannen um Mick Jagger und Keith Richards (damals auch noch mit Brian Jones) teil hatten am Blues Boom, der das gesamte Vereinigte Königreich überrollte und Musiker wie Eric Clapton, John Mayall, Jeff Beck und viele der hierzulande unbekannteren Experten infizierte. Auch Mick und Keith und Bill und Charlie und Brian waren unter den Blues-Zombies, die durch die Clubs torkelten und bei den originären authentischen Klängen beschlossen, eine eigene Band zu gründen, um diese großartige Musik zu spielen, die da gerade aus den USA nach Europa immigrierte – damals gab’s zum Glück noch keine EU und erst recht keine Politiker, die dem Einhalt gebieten wollten und konnten. Okay - Angie hätte bestimmt behauptet <wir schaffen das> womit wir auch wieder bei den “Rolling Stones” angekommen wären.

Klangtechnisch fühl ich mich von Anfang an sauwohl, unglaublich, wie die Junx den Garagen-Blues-Rock-Sound der 60er so locker aus dem Stehgreif hervorgeholt haben. Die Band klingt so frisch wie ein heißer Apfelkuchen, Musik zum genußvollen Verschlingen, ohne dass man danach ein schlechtes Gefühl hat. Vor allem das zweite Stück „Commit A Crime“ haut mich um und packt mich an den Ohren – (gutturale und feuchtwarme) Mundharmonika, dreckiger verzerrter Gitarrensound und Mick (the prick) steht mit seinen intensiven Shoutings über dem Sound, eine hypnotische Hammernummer, die an die genialen legendären Jams von John Lee Hooker oder Howlin Wolf erinnert. Der darauffolgende Titelsong ist ein garagenrockiger Shuffle (6/8tel Takt) mit „sloppy“ Gitarrenlicks von Keith „Jack Daniels Vernichter“ Richards, die gerade so klingen, als ob sie direkt aus einem Londoner Übungsraumkeller der 60er Jahre kommen, das Original hat der US Blues Musiker „Memphis Slim“ geschrieben und es ist unglaublich, mit welchem Mundharmonikasound Mick Jagger diesen Song veredelt. Warum hat denn dieser Mann noch nie ein reines Bluesharp-Album aufgenommen?

„All Of Your Love“ (Original: Magic Sam) zeigt Mr. Jagger in Höxtform, ich sehe Keith vor meinem geistigen Auge, wie er – die Zigarette im Mundwinkel – leicht headbängend in einer Studioecke sitzend - genüßlich die slow groovenden Akkorde inszeniert und der 75(!)jährige CHARLIE WATTS dazu  fein temperierte Akzente am Schlagzeug setzt. Supergenial auch das swingende Honkytony-Piano vom ehemaligen „Allman Brothers“-Keyboarder Chuck Leavell. Die Standard Edition beinhaltet ein 12seitiges Booklet, die Deluxe CD kommt mit 75seitigem Mini Büchlein mit einer Menge Infos zum Entstehungsprozess des Albums sowie einigen Postkarten.

Gespannt war ich natürlich am Ende auf “I Can’t Quit You Baby”, einen Blues-Kult-Song von “Willie Dixon”, neben Robert Johnson einer der besten Blues Musiker aller Zeiten. Led Zep haben den Song gespielt auf ihrem Album “Led Zeppelin III”, diese Version hier erreicht nicht ganz das Niveau, was zum großen Teil an Eric Clapton liegt, der den Song zwar routiniert begleitet, aber nicht ansatzweise die Leidenschaft mit einbringt wie es beispielsweise Frontman Mick Jagger während des kompletten Albums gelingt.

FAZIT: HiFi-Fans, verabschiedet Euch schon mal, denn DAS hier ist authentischer Garagen-Rock-Blues, wie er sich in den 60er Jahren angehört hat – na, gut, damals wurde überwiegend monaural aufgenommen – aber deswegen ist „Blue & Lonesome“ trotzdem ein modernes Blues-Garagen-Rock-Album der 10er Jahre geworden. Ladies & Gentlemen – THE ROLLING STONES präsentierten sich in Hochform, wie ich sie seit dem 1989er „Steel Wheels“ nicht mehr gehört habe. Super Songs – super Besetzung – wenn die „Stones“ mit diesem Programm auf Tour kommen, bin ich der Erste, der sich ein Ticket besorgt!  Und ein gut gemeinter Tipp: Unbedingt Vinyl besorgen, weil der Sound der schwarzen Rille noch transparenter ist und vor allem die Bässe und die Mundharmonika in Stücken wie “Hate To See You Go” und “Just Like I Treat You” so  richtig schön  wummern! Und irgendwo - soviel Platz muss einfach sein - widme ich diese Zeilen meinem Bruder Romuald, der vor zwei Wochen im Alter von 56 Jahren verstorben ist und ein großer “Stones”-Fan war und dieses Album leider nicht mehr hören konnte.

VÖ: 02.12.16

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.rollingstones.com/blueandlonesome/ & https://youtu.be/PE-P15qCIqQ

TOURDATEN

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Miller Anderson “Collectors Premium: Bluesheart / Chameleon” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Tracklisting ”Bluesheart” (2007):

01.  High Tide And High Water
02.  Fallin’ Back Into Blue
03.  Little Man Dancing
04.  Help Me
05.  House Of The Rising Sun
06.  Runnin’ Blues
07.  Smokestack Lightnin / Wang Dang Doodle
08.  Sending Me Angels
09.  Houston (Scotland)
10.  Vigilante Man / Crossroads
11.  Jon Lord Blues Project: Houston (Live)
12.  Little Man Dancing (Solo Acoustic Live)

Tracklisting “Chameleon” (2008):

01.  City Blues
02.  By The Light
03.  Bad Mouth Mama
04.  Fog On The Highway
05.  Little Brother
06.  Me And My Woman
07.  Rich Man, Poor Man
08.  Eye On The Prize
09.  The Dreamer
10.  Sing Your Song
11.  Nothing Is Any Fun (unreleased Demo)
12.  Late At Night (unreleased Demo)

BLUES ROCK

Für Fans von:  Eric Clapton - Delbert McClinton - Roy Buchanan

ENGLAND

Manchmal muss ich mich schon sehr über die Technik wundern, die auch – wie halt die Menschen auch – sehr wankelmütig ist. Im einem Player wird eine Laufzeit von 66 Minuten und 54 Sekunden angezeigt, im nächsten steht dann plötzlich wieder 66:53 im Display. Aber egal – während ich mich mal wieder wundere (hatte die Katja Ebstein doch irgendwo recht ) – erfüllen starke Vibes die gute Stube – MILLER ANDERSON ist ein Blues Gitarrist, der sich schon seit mehreren Jahren einer stetig wachsenden Fangemeinde erfreut. Der Mann hat natürlich schon ein paar tolle Schoko-Alben veröffentlicht, seit kurzem gibt es sogar noch eine äußerst deliziöse „Pralinenschachtel“ von MIG Music in Form eines Doppel-Albums, das die beiden 2007 und 2008 veröffentlichten Alben „Bluesheart“ und „Chameleon“ beinhaltet, ergänzt um 4 Bonus Tracks.

Wer auf die Musik von Gallagher, Principato, Vaughan, Trower, Marino und was weiß ich steht, wird jedenfalls begeistert sein vom hier Dargebotenen. Angefangen beim blues-funk-groovigen „High Tide And High Water“, eine von 14 starken Eigenkomposition über die Klassiker „House Of The Rising Sun“ und „Crossroads“ bis hin zum Extra Track „Houston (Scotland)“, den der Musiker gemeinsam mit dem „Jon Lord Blues Projekt“ aufgenommen hatte und der bis dato in dieser Live Version auch nur auf dem Projekt-Album verfügbar war.

Highlights sind neben dem Auftakt der sumpfige Delta-Blues-Rocker „Fallin‘ Back Into The Blue“ mit vibrierenden „CCR-Run-Through-The-Jungle“-Gitarren und der vom Chef selbst gespielten phantastisch klingenden Mundharmonika. „Little Man Dancing“ mit zackigen Wah-Wah-Stakkatos und federnden „Hendrix“-Licks, bei denen Miller seine gesamte Blues-Trick-Kiste (Pull-Offs, Hammer-Ons, Bendings, Vibrato) aus dem Handgelenk packt. Knackig & erfrischend: Der schnelle (176 bpm) Rock’n’Roller „Houston (Scotland)“. Mit nicht ganz so viel Tempo (165 bpm) ist die Live-Version mit dem Jon Lord Blues Project unterwegs und der zweite Bonus Track ist eine erstklassige live gespielte „Solo Acoustic Version“ von „Little Man Dancing“, die zeigt, dass MA sogar nicht einmal unbedingt eine Band hinter sich brauchen würde.

Wen’s interessiert: Die Vinyl LP ist damals auch als auf 750 limitierte dunkelblaue Pressung veröffentlicht worden, da allerdings nur ohne die auf der CD befindlichen Cover Version des „Sonny Boy Williamson”- Klassikers „Help Me“ und auch ohne die 2-Stück-Kombi „Vigilante Man / Crossroads“.

Mit phätter Slidegitarre geht’s hinein in das „Chameleon“ und wie das Viech seine Farbe ändert, genauso abwechslungsreich war ist das ein Jahr später auf den Markt gekommene Nachfolger-Album gewesen. Die Besetzung war – bis auf Drummer Paul Burgess – eine andere – hier spielten Kris Gray am Bass und Frank Tischer an den Tasten. Aufgenommen wurde – man höre & staune – im hessischen Fulda und wieder darf sich der Musikfan über einen richtig satten Mix und eine starke transparente & ausgewogene HiFi-Produktion freuen. Die Instrumente klingen, als ob die Band direkt vor einem steht. „By The Light“ ist feinster Gospel-Blues,  „Bad Mouth Mama“ geht southern-rockig nach vorne, „Fog On The Highway“ ist ein Slow Blues in der Tradition von „B.B.“ oder „Albert“ oder „Freddie“ (alles Kings, ha, ha!), aber auch hier wird nicht einfach routiniert heruntergeschrubbt, wie es viele tun, sondern besonders in den Turnarounds ist die virtuose Spielfreudigkeit in jeder Note zementiert.

Auch den „Boss“ hat der Miller Anderson drauf, der „Little Brother“ ist ein schöner „Heartland“-Rocker und würde sich zwischen den altbekannten „Springsteen“-Songs wohl fühlen. Ob der gut klingende „Dulcimer“ selbst vom Chef gespielt wurde oder ob er der Tastatur von Frank Tischer entlockt wird, vermag ich nicht 100%ig  zu bestätigen. Für die Fans des Chicago-Blues gibt’s „Me And My Woman“ und mit „Rich Man, Poor Man“ guckt sogar der Bruder des „Rory-Gallagher-Out-On-A-Western-Plane“-Klassikers kurz mal um die Ecke, geil! Den souligen „Otis“ (Redding) holt er raus in „Sing Your Song“. Am Ende gibt es zwei intime Einblicke in das (gar nicht mal so schlecht klingende) Übungsraumszenario der Band mit zwei bisher unveröffentlichten Demo-Versionen.

VÖ: 29.07.16

Verfügbar: 2-CD-Collector’s Edition & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des veröffentlichenden Labels: http://www.mig-music.de/en/releases/miller-anderson-8/

TOURDATEN

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Erja Lyytinen - Forbidden Fruit

Weitere Blues CDs findest Du im Blues-Verzeichnis

Im Blues-Verzeichnis gibt es weitere Infos von erstklassigen Blues CDs,
u. a. sind das “Deep Deep Blue” von Dudley Taft, “Forbidden Fruit”
von Erja Lyytinen, “Bliss Avenue” von Dana Fuchs, “Blue Highway”
von Mark Selby, “Blues For The Modern Daze” von Walter Trout,
“Medicine” von Tab Benoit und “Unconditional” von Ana Popovic

 

 

 

 

 

Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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