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Du befindest Dich in der Rubrik Neue Avantgarde CDs. Hier sind Infos und Rezensionen von neuen und aktuellen Avantgarde CDs, die in den letzten Wochen und Monaten vorgestellt worden sind. Infos zu älteren Avantgarde CDs findest Du bei einem Klick auf den Link “Verzeichnis”. Ein umfangreicher Avantgarde-Katalog mit experimenteller Musik aus über 40 Jahren wird zurzeit erstellt und steht ab Ende des Jahres 2017 auf unserer Partnerseite musikverrueckt.de zur Verfügung.

Avantgarde CDs

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The Legendary Pink Dots “Malachai (Shadow Weaver Part 2)”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Legendary Pink Dots - Malachai

TRACKLISTING:

01.  Joey The Canary
02.  Kingdom Of The Flies
03.  Encore Un Fois / Wildlife Estate
04.  Pavane
05.  Window On The World
06.  On The Boards
07.  We Bring The Day
08.  Paris 4 A. M.
09.  On The Swords Re-Imagined

Label: Metropolis Records
Web: www.metropolis-records.com
Original Release: 1993
Original Label: Play It Again Sam Records

AVANTGARDE ROCK

Für Fans von:  David Bowie - Amon Düül II - Pink Floyd (60er)

ENGLAND

Es war irgendwann im Jahr 1987, als mich mein damaliger Arbeitskollege Uwe Steinmetz ansprach, ob ich interessiert wäre, ein paar seiner alten Vinyl-Langspielplatten zu kaufen, weil er komplett auf CD umstellen wollte. <Klar, bring mal mit> entgegnete ich und wurde ein paar Tage später mit obskuren Veröffentlichungen einiger mir damals noch nicht geläufigen Bands und Musikern konfrontiert. Natürlich war ich schon Ende der 70er mit experimenteller Musik von Acts wie “The Red Krayola”, “The Residents” oder “Kiev Stingle” infiziert worden, aber diese mir vorliegenden Werke von der Wave Band “The Deep Freeze Mice”, dem englischen Duo “Dalec I” und dem Trio “Codona” (mit Don Cherry, dem Daddy der in den 90er Jahren zu Ruhm kommenden Sängerin “Neneh”) erweckten in mir das weitere Interesse, mich verstärkt in die Materie Avantgarde zu begeben. Zum ersten Male hielt ich auch zwei Albenm einer Formation namens THE LEGENDY PINK DOTS in den Händen. Die Platten waren „Brighter Now“ (1982) und “Cure” (1983) und letztere war damals – was ich später in Erfahrung brachte – vom Label „In-Phaze Records“ auf gerade einmal 2500 Exemplare limitiert gewesen.

Diese Gedanken beleben meine verschollenen Erinnerungen an das im Sommer 1980 in London gegründete Avantgarde-Kollektiv, als ich die Re-Issue des 1993er Album „Malachai (Shadow Weaver Part 2)“ in den Händen halte. Natürlich kommt von diesem Act – wenn möglich – nur Vinyl in Frage und da gibt es eine tolle Doppel-LP mit allen 9 originalen Tracks (die CD nur mit 8), die bei Erwerb des Vinyls – wie so oft in der heutigen Zeit, auch per zusätzlichen download-code auch digital gespeichert werden können. Die Musik ist wie so oft von den Briten psychedelisch-experimentell und erinnert wie im Auftakt „Joey The Canary“ an die kultigen Krautrock-Songs der legendären Kommune „Amon Düül“ aus Deutschland. Flöten, Synthesizer und vernebelte Fuzz-Gitarren umrahmen einen mystischen, nur aus der Ferne wahrnehmbaren hypnotischen Rhythmus. Das akustisch-meditative „Kingdom Of The Flies“ ist vergleichbar mit den warm-melancholischen Balladen von Greg Lake, die dieser im Gesamtkonzept der britischen Prog-Rocker „Emerson, Lake & Palmer“ immer wieder mal hören ließ. „Encore Une Fois/Wildlife Estate“ klingt – dem sonor-nasalen Gesang von Edward Francis Sharp aka “Edward Ka-Spel” geschuldet – wie ein Brüderchen eines früh-70er „David-Bowie“-Pop-Spektakels – der instrumentale Background dagegen nähert sich mit flirrenden Gitarren und Keyboards und elektronischen Loops dem Schräg-Rock der US-Band „Pere Ubu“. Das 12minütige „Window On The World“ eröffnet dem Zuhörer ein Portal in neue abstrakte Welten mit „shoegaze“igem Charakter, verstörend trötendem Saxophon und in Trance versetzenden Synthie-Keyboard-Dissonanzen.

Fazit: „Malachai (Shadow Weaver Part 2)“ klingt auch heute noch progressiver und innovativer als zahlreiche der heutzutage aktiven und sich in ewigen Wiederholungen ergehenden  Prog-Rock-Projekte. Rund 100 Alben und EPs gibt es von der niederländisch-britischen Band, ungefähr die Hälfte davon befindet sich mittlerweile in meiner Kollektion und dieses Album ist definitiv eines der Besten davon! Must Have für Experimental Rock Maniacs!

VÖ: 22.02.19

Verfügbar: CD & 2-Vinyl-LP & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Das fast komplette Werk der Band gibt es hier: https://legendarypinkdots1.bandcamp.com/music

TOURDATEN

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THOM YORKE “SUSPIRIA UNRELEASED MATERIAL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ELECTRONIC

Für Fans von: Steve Reich - Jean-Claude Risset - Suspiria 2018

USA

Der US Musiker THOM YORKE (spielt hauptberuflich für die Rock Gruppe “Radiohead”) hat die Musik zum 2018er “Remake” des 70er Hexengrusels “Suspiria” komponiert, den Soundtrack habe ich bereits vorgestellt, jetzt gibt es eine knapp 14minütige digitale EP mit bis dato nicht veröffentlichtem, aber im Film selbst in diversen Sequenzen zu hörendem Klangmaterial. Wer immer wieder mal auf der Suche nach schaurig-gruseligem instrumentalen Stoff ist oder den Original-Score von Yorke schon besitzt, sollte hineinhören in “Suspiria Unreleased Material”, vor allem das mit einer Länge von 05:17 Minuten ausgestattete “A Conversation With Just Your Eyes” ist ein empfehlenswerter Anspieltipp - hier gefallen trist-melancholische Pianotöne zu furiosen elektronischen Rückwärtschleifen - vom ambienten Stück “Volk” (erster Link unten!) gibt es drei kurze alternative Spin-Off-Versionen.

Thom Yorke - Suspiria Unreleased

VÖ: 22.02.19

Verfügbar: Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://youtu.be/vpULWBT1WEg & https://youtu.be/CfSFyLo0FXE (Interview)

TRACKLISTING

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ANDRIS DZENITIS “E(GO)”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Andris Dzenitis - EGO

TRACKLISTING:

01. Preludium. Light (09:11)
02.  Trataka. Point Noir (11:07)
03.  Om, Lux Aeterna (09:51)
04.  E(GO) (25:09)
05.  Postludium. Ice (13:53)

Radio-Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern (# 1)
Silesian String Quartet (#2)
Latvian Radio Choir, Agate Burkina, Gundars Dziljums (#3)
Latvian National Symphony Orchestra (#4, # 5)
Arvydas Kazlaukas (# 4)

Label: Skani

NEO KLASSIK

Für Fans von:  Yevhen Stankovych - Aleksandrs Kublinskis

LETTLAND

Die lettische Musikszene ist unglaublich reich an klassischen Komponisten, vor allem was die Neo-klassische Szene betrifft. Zu letzterer muss man ganz eindeutig den in Riga geborenen ANDRIS DZENITIS zählen, der 2007 im Alter von 29 Jahren mit dem „Fides.Spes.Caritas“, dem höchsten in Lettland vergebenen Music Award ausgezeichnet worden ist. Das vorliegende Album „E(GO)“ habe ich vom Label „Skani – Latvian Composers“ neben einigen anderen erhalten, die ich nach und nach auf meiner Webseite vorstellen werde. Die fünf Kompositionen sind live in verschiedenen europäischen Locations aufgezeichnet worden. Das 2011 entstandene „Preludium. Light (for symphony orchestra)“  wurde im September 2014 in der Congresshalle Saarbrücken gemeinsam mit der ”Radio Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern“ und dem Dirgenten Karel Mark Chichon gespielt. Das Stück vermischt kraftvollen Sinfonik-Prog mit der eleganten Avantgarde von Schönberg, während das nachfolgende „Trataka. Point Noir (String Quartet Nr. 1)“ mit gruselig-genialen Streichereinlagen aufwartet, die an die Musik des Soundtrack-Komponisten Bernard Herrmann (vor allem im 1972er Psycho-Thriller „Sisters“) erinnert. Die Vielseitigkeit des lettischen Komponisten zeigt sich in „Om Lux Aeterna (for choir)“, in dem der „Latvian Radio Choir“ mit den Leadvokalisten Agate Burkina (Sopran) und Gundars Dziljums (Bass) für geisterhaft-polyphonisches Experimental-Vergnügen sorgt. Dzenitis hat in der Vergangenheit auch gezeigt, dass er wie sein großes Vorbild Igor Strawinsky nicht am banalen Naturalismus interessiert ist, sondern sich stetig auf der Jagd nach harmonischen Kuriositäten befindet, gut zu hören im 25minütigen Titelstück „E(GO)“, in dem der Saxophonist Arvydas Kazlaukas die führende Rolle mit extravagentem Farbreichtum ausschmückt. Wer diesen Musiker noch nicht kennt: http://arvydaskazlauskas.com/  - das abschließende 2009 komponierte „Postludium. Ice (for symphony orchestra)“ beinhaltet erste Motive der 2012 uraufgeführten Oper „Daukas“ und wurde mit dem „Latvian Radio 3 Klassika Award“ für die beste neue Komposition des Jahres 2009 ausgezeichnet. Die CD (TT: 69:17) beinhaltet ein zweisprachiges (Englisch, Lettisch) 24seitiges Inlay-Booklet mit Infos des Komponisten zu den einzelnen Titeln, den Produktionsnotizen und einem Vorwort von Peteris Vasks, der die ersten professionellen Schritte von Andris Dzenitis als Musikpädagoge begleiten durfte. Fazit: Kein Fall für Hörer der 08-15-Klassik, wie man sie zur Genüge von Beethoven und Mozart kennt.

VÖ: 10.09.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

. https://dzenitis.webs.com/ & https://soundcloud.com/arvydas-kazlauskas/andris-dzen-tis-saxophone  

TOURDATEN

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RICKY EAT ACID “AM I HAPPY, SINGING”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Ricky Eat Acid - Am I Happy Singing

TRACKLISTING:

01. Sitting In A Diner
02. Two Beautiful Ways Of Moving Your Hands
03. Am I Happy, Singing

Bisherige Veröffentlichungen:

Talk To You Soon (2016)
Mixtape (2015)
Sun Over Hills (2014)
Three Love Songs (2014)
Summer Made Me Blue, Summer Gave Me Sky (2012)
Seeing Little Ghosts Everywhere (2011)
Haunt U Forever (2011)
Sometimes You Make People Sad (2010)

AVANTGARDE AMBIENT

Für Fans von:  GameLark - Peder B. Helland - Euphoria Again

USA

Seit nunmehr 10 Jahren betreibt der US Elektroniker Sam Ray sein Projekt RICKY EAT ACID. Keine Musik für die radio-geplagten Mainstream-Musikfans, sondern ambitionierte Klangabenteuer, die Insider-Subgenres wie „Glitch“, Experimental Drone“ und „Trigger-Ambient“ vermischen. Der neueste Output des Musikers aus Maryland ist die 3-Track EP „Am I Happy, Singing“, bei der es aber auch wie bei allen anderen vorangegangen Schöfpungen des Komponisten instrumental zur Sache geht. In „Sitting In A Diner“ blickt der Protagonist aus dem Fenster und hat sich gedanklich vertieft in nebulöse Synthie-Acid-Schwaden, während sich irgendwo in der Ferne ein fiktives – auf disharmonischen Krawall gebürstetes  – Gamelan-Orchester vorbei dudelt. „Two Beautiful Ways Of Moving Your Hands“ ist eine Herausforderung für Sinne und Ohren, Ray trennt ineinanderfließende Keyboard-Wolken abrupt und fügt die Teile später wieder an anderer Stelle zusammen, während sich der finale 17minütige Titelsong zu einer meditativ-melancholischen Klangkulisse formiert. Wer mehr hören möchte vom Musiker, der unlängst seinen 27. Jahrestag begangen hat (*25.04.91), kann sich auf bandcamp (Link unten) umschauen, dort gibt es digitale (günstige) Erwerbsmöglichkeiten diverser RICKY EAT ACID-Alben.

VÖ: 20.04.18

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://rickyeatacid.bandcamp.com/album/am-i-happy-singing

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Sammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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