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NEUE CDs KW 07-2018

Ab sofort gibt es an dieser Stelle immer am Montag Morgen gebündelt die neuen Rezensionen der abgelaufenen Kalenderwoche - unabhängig vom Alter der Veröffentlichung - die neuesten Infos zu Promo Eingängen, die noch nicht rezensiert worden sind, gibt es beim Link “Neue CDs”. Die besten 10 Alben der abgelaufenen Woche werden wie gehabt in der Rubrik “Ohrgamsus der Woche” gelistet.

 KW 07-2018

Genre Übersicht

Neue CDs

Aktuelle News

Startseite

 

 

 

 

 

Marion Fiedler - Rolling On

Rick Springfield - Snake King

Justin Timberlake - Man Of The Woods

Golden Child - Miracle

Death By Unga Bunga

MARION
FIEDLER

RICK
SPRINGFIELD

JUSTIN
TIMBERLAKE

GOLDEN
CHILD

DEATH BY
UNGA BUNGA

 

 

 

 

 

Ras Michael - None A Jah Jah Children

Jimi Barbiani - Boogie Down The Road

Various Artists - Je Taime 2018

Roverano - Anagnorisis

Oh My Girl - Secret Garden

RAS
MICHAEL

JIMI BARBIANI
BAND

JE T’AIME
(SAMPLER)

ROVERANO
“ANAGNORISIS”

OH MY GIRL
(OMG)

 

 

 

 

 

Eric Copeland - Mixbone EP

Wishbone Ash - Twin Barrels Burning Deluxe

Wishbone Ash - Raw To The Bone Deluxe

Shane Martin - Columbia And Epic Singles

Bronson AD - Warpath

ERIC
COPELAND

WISHBONE
ASH

WISHBONE
ASH

SHANE
MARTIN

BRONSON A.D.
“WARPATH”

 

 

 

 

 

Rich Brian - Amen

Various Artists - Retro Classics Revived

The Cyberiam - The Cyberiam

Phyria - The Colors Among Us

Alvin Lee - Live At The Academy

RICH
BRIAN

RETRO CLASSICS
REVIVED

THE
CYBERIAM

PHYRIA

ALVIN
LEE & CO.

 

 

 

 

 

Various Artists - Trax Vol 1 EP

Acid Pauli - BLD Remixes B

Kypa - Bitter Sweet

Maximum Metal 236

Various Artists - Latin Hits 2018 Club Edition

TRAX
VOL 1 EP

ACID
PAULI

KYPA
“BITTER SWEET”

MAXIMUM
METAL 236

LATIN HITS 2018
CLUB EDITION

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

RICK SPRINGFIELD “THE SNAKE KING”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Rick Springfield - Snake King

01. In The Land Of The Blind
02.  The Devil That You Know
03.  Little Demon
04.  Judas Tree
05.  Jesus Was An Atheist
06.  The Snake King
07.  God Don’t Care
08.  The Voodoo House
09.  Suicide Manifesto
10.  Blues For The Disillusionist
11.  Santa Is An Anagram
12.  Orpheus In The Underworld

Label: Frontiers Records
Web: www.frontiers.it/

BLUES ROCK

Für Fans von:  Billy Joel – Tom Jones – Tom Petty – Bob Seger

AUSTRALIEN

Sitars, Mandolinen und Slidegitarren? So beginnt das neue Album von RICK SPRINGFIELD, der bereits im November die Single “Little Demon” vorgestellt hat: https://youtu.be/DLBg5rMGYYg   - die älteren Classic Rock Fans haben es natürlich sofort gemerkt - der Hauptriff ist ganz klar vom „Fleetwood Mac“-Klassiker „Oh Well“ abgestaubt worden. Was aber nichts daran ändert, dass der kleine Dämon trotzdem ein geiles Bürschchen ist. 12 neue Songs gibt es auf “The Snake King”, das durch und durch mit düsteren & kultig-religiösen Themen gespickt ist. Der Hang zum Okkulten war beim Aussie schon immer sehr ausgeprägt, seitdem er vor gefühlten hundert Jahren eine Romanze mit dem Exorzisten-Pazuzu-Liebchen Linda Blair hatte. RICK SPRINGFIELD singt sich als Oberpriester durch hammerstarke Songs wie “The Voodoo House”, “Judas Tree” und das heavybluesige Mundharmonika-Monster “The Devil That You Know und je öfter ich in das Album höre, desto mehr versteife ich mich auf das Fazit: Dieser Schlangenkönig steht dem australischen Songwriter gut und macht sein neues Album zu seinem bisher Besten!

Der Auftakt „In The Land Of The Blind“ erinnert an den inbrünstigen Heartland-Rock von Bruce „The Boss“ Springsteen, im folgenden Video gibt es eine akustische Version des Stücks, in dem der australische Songwriter zeigt, dass er ein begnadeter Gitarrist ist und brav beantwortet er die Fragen eines Interviewers zum neuen Album. „Judas Tree“ ist ein astreiner Blues-Shuffle, der auch wundervoll auf eine Scheibe der verstorbenen Blues Legenden Muddy Waters oder Johnny Winter gepasst hätte. Nach dem Hören des lästernden „Jesus Was An Atheist“ werden in den USA die selbsternannten christlichen Milizen auf der Fußmatte von Springfield stehen,  im Titelsong gibt es eine weitere fette Slidegitarren-Ladung, mit indianischem Heya-Heya macht er sich im „Voodoo House“ über dämonische Puppen her – gefällt mit Sicherheit den Fans der krötigen Teenager „Annabelle“ und „Chucky“. Im Rock’n’Roller “Santa Is An Anagram” (162 bpm) wirft der Songwriter um sich mit knackigen “Chuck-Berry” Licks.

Und „Jessie’s Girl“? Hat die Oberschlange (Kobra? Anna Konda?) mit einem Happs gefressen. Und sehr gespannt bin ich, ob die ganzen Dumpfbackensender dieses eine Lied trotzdem immer noch bis zum “Geht nicht mehr” nudeln anstelle einer dieser großartigen Perlen. Und Vinyl-Fans rate ich unbedingt zum Kauf der schwarzen Rille. Bessere Transparenz, ausgeprägtere Dynamik, undsoweiterundsofort….

VÖ: 26.01.18

Verfügbar: CD &  Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://rickspringfield.com/#  & Interview bei “Sirius XM Entertainment

TOURDATEN

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Various Artists “JE T’AIME 2018”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

KUSCHEL POP

Für Fans der Sampler: Kuschel Rock - Essential Love Songs

SAMPLER

Wohlwissend, dass der nächste Valentinstag ins Haus steht, hat das Label Universal Music Italia 22 gefühlvolle Schmachtfetzen auf einen Sampler gestellt und was gibt es Schöneres, als die bessere Hälfte mit einem passenden Love-Story-Album zu beglücken. Neben den üblichen Kandidaten (Justin Bieber, James Blunt, Sam Smith), gibt es starke Songs aus Italien, die im Jahr 2017 veröffentlicht worden sind. Die besten kommen von der Gruppe TIROMANCINO (zu hören mit „Dove Tutto E A Meta“), FRANCESCA MICHIELIN („Vulcano“) und von der blondierten ELODIE („Semplice“) und schon beim vierten Stück („Fino All’Imbrunire“ von NEGRAMARO) zeigt sich, das Liebesbotschaften nicht immer unbedingt in schnulzige Balladen verpackt werden müssen, sondern auch sehr gut in knalligen pop-rockigen Songs klingen. ”Je t’aime 2018” findet Ihr bei amazon.it zum günstigen Preis!

Various Artists - Je Taime 2018

VÖ: 26.01.18

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Das Label im Web & der Sampler bei amazon.it

TRACKLISTING

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SHANE MARTIN “COLUMBIA & EPIC SINGLES”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Shane Martin - Columbia And Epic Singles

01.  One And One
02.  Trouble Is My Middle Name
03.  Don’t Take Tomorrow Away
04.  I Never Promised You A Garden Of Love
05.  Black Is Black VS. 96 Tears
06.  A Little Misunderstanding
07.  You’re So Young
08.  I Need You
09.  Come Into My Heart (And Let Me Love You)
10.  I Keep It Hid
11.  He Will Break Your Heart
12.  Don’t Throw Our Love to The Wind
13.  Goodbye Columbus
14.  Let Me Live
15.  Something Beautiful Is Gone

60ies POP OLDIES

Für Fans von:  Jim Croce - Scott McKenzie - Bobby Bloom

USA

In den 60er Jahren war er eine der ersten “One Man Bands” gewesen, der neben dem Job am Mikrofon gleichzeitig die Gitarre und mit den Füßen eine Bass-Drum und das Tambourine zu einer Bandaufnahme mit Perkussion und Mundharmonika bediente. SHANE MARTIN hatte seine beste Phase in den Jahren 1967 bis 1969, als er einige Singles für das mittlerweile lange bei Sony Music Entertainment untergekommene Label “Columbia Records” und dessen Tochter “Epic” veröffentlichte. Diese gibt es jetzt zusammengefasst auf dem Album “Columbia & Epic Singles”, sein bekanntester Hit war eine Cover Version des Titelsongs des 1969er Films “Goodbye Columbus” (mit Ali McGraw und Richard Benjamin in den Hauptrollen), wer den Streifen noch nicht kennt, hier ist ein 4minütiger Trailer: https://youtu.be/0M2xLSsy1XM  - ansonsten gibt es auf dem Album des gemeinsam mit dem Songwriter Neale Lundgren auch im bekannteren Duo “Manchild” tätigen Sängers die chronologische Aufbereitung von insgesamt 7 Solo Singles mitsamt allen B-Seiten. Die sind „One And One“, „You’re So Young“ und wer bisher immer gedacht hat, die ganzen mittlerweile fast überall zu hörenden „Mash-Up“ Teile sind ein hochmodernes Ding, der hört mal rein in die soul-poppige Kreuzung der beiden Klassiker „Black Is Black“ (im Original von den spanischen „Los Bravos“) und „96 Tears“ (O: „? and the Mysterians“). Wer sich gerne mit der 60ies Musik a la William „Oliver“ Swofford, „Dave Dee“, „Al Wilson“ oder „Scott McKenzie“ beschallt, ist hier genau richtig.

VÖ: 19.01.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://soundcloud.com/shanemartinmusic

TOURDATEN

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Alvin Lee & Co.  “Live At The Academy Of Music, New York, 1975 ”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Alvin Lee - Live At The Academy 340

Tracklisting CD 1:

01. Got To Keep Moving (05:58)
02. Let’s Get Back (08:36)
03. Somebody Callin’ Me (06:30)
04. All Life’s Trials (02:48)
05. Baby Please Don’t Go (02:09)
06. Time And Space (02:45)
07. There’s A Feeling (04:44)
08. Every Blues You’ve Ever Heard (05:36)

Tracklisting CD 2:

01. Percy’s Roots (17:32)
02. Money Honey (02:57)
03. Going Through The Door (06:02)
04. I’m Writing You A Letter (06:27)
05. Ride My Train (15:51)

Label: Rainman Records

BLUES ROCK LIVE

Für Fans von: Paul Butterfield -  Robin Trower - Albert Lee

ENGLAND

<ladies and gentleman – here they are – alvin lee and COMpany!> ruft der Ansager/Moderator/MC und los ruckelt der erste bluesrockige 6/8tel Shuffle, auf den sich die altbekannte schnarrende Stimme von ALVIN LEE (AL) setzt. Am 18. Januar 1975 war der britische Musiker zu Gast gewesen in der „Academy Of Music“ in New York mit der gleichen 9köpfigen Band, mit der er bereits 1974 im Londoner „Rainbow Theatre“ das Doppel-Live-Album „In Flight“ aufgenommen hatte. Knapp 90 Minuten gibt es routiniert gespielten Blues Rock, bei dem der Gitarrist erneut auf die meisten „Ten Years After“-Klassiker verzichtet hat. Kein „Gonna Try“, „Speed Kills“ oder „Love Like A Man“, keine „Choo Choo Mama“ und schon gar nicht der Woodstock-Kult-Rocker „I’m Going Home“. Ist aber auch egal, anstelle der ausgenudelten Oldies gibt es hier jede Menge starken Stoff und der Meister selbst hat viel Spaß und „fiedelt“ in fast allen Stücken ein klasse Solo herunter. Neben den Backing Vokalisten Dyan Birch (später auf Alben von Manfred Mann, Alison Moyet und Ian Dury zu hören), Frank Collins, Paddie McHugh spielten Alan Spenner (Bass), Mel Collins (yep – der Mann von „King Crimson“ am Saxophon), Ian Wallace (Schlagzeug), Tim Hinkley (Keyboards) und die zweite Gitarre hatte sich Neil Hubbard (spielte lange Jahre auch für die Bands „Kokomo“ und „Juicy Lucy“) umgeschnallt. Highlights sind „Let’s Get Back“, das soul-groovige „Somebody Callin‘ Me“ – in „I’m Writing You A Letter“ gab es in einem rasanten Flug übers Griffbrett die Kostprobe, dass der Gitarrist auch nach Woodstock nichts von seiner Schnelligkeit eingebüsst hatte und dass AL damals auf gutem Wege war, die ausgetreteten Blues-Pfade zu verlassen, zeigt der 17 ½ minütige jazz-rock-psychedelische Jam „Percy’s Roots“ mit einem ausufernden Solo des KK-Bläsers Mel Collins. Zwischendrin gibt AL wie einst auch mit TYA einige akustische Beiträge zum besten, hier waren es „All Life’s Trials“, der Blues Klassiker „Baby Please Don’t Go“ (im swingenden „Delta-Blues“-Kleidchen) und „Time And Space“.

Info für Novizen, die den englischen Gitarristen noch nicht (oder kaum) kennen: ALVIN LEE war von 1966 bis 1974 Gitarrist, Sänger und Chef-Songwriter der britischen Blues Rock Legende „Ten Years After“, die zwar schon davor großartige Alben veröffentlicht hatte, aber international und weltweit einem Massenpublikum erst durch die Teilnahme am 1969er Kultfestival in „Woodstock“ bekannt wurde. 1974 löste sich die Band zum großen Leidwesen vieler Fans aus diversen Gründen auf. AL machte zunächst Solo weiter, gründete dann etwas später die Nachfolgeband „Ten Years Later“, einer der zahlreichen Auftritte fand am 15. September 1978 in der Essener Grugahalle während einer Rockpalast Nacht statt – das Konzerte wurde damals vom WDR dokumentiert und ist heute als CD, DVD oder Blu-ray verfügbar. AL hat diesen Release nicht mehr erlebt, der als Graham Anthony Barnes am 19. Dezember 1944 geborene Musiker ist am 06. März 2013 im Alter von 68 Jahren gestorben. Junge Gitarristen, die sich mit der Musik von AL oder TYA beschäftigen möchten, seien vor allem die Studio Alben „Sssh“, „Stonehenge“ und „A Space In Time“ empfohlen. Und wem der Begriff “Woodstock” gar nix sagt (soll es auch geben), kann hier mal klicken: https://youtu.be/bW5M5xljdCI

VÖ: 27.10.17

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.alvinlee.com/ & https://rainman-records.myshopify.com/pages/alvin-lee

TRACKLISTING

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Verschiedene Interpreten “MAXIMUM METAL 236”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Maximum Metal 236

TRACKLISTING:

01.  Nightwish: My Walden (Remastered)
02.  Ministry: Antifa
03.  Megaherz: Vorhang auf
04.  Armored Dawn: Bloodstone
05.  Michael Schenker Fest: Warrior (Edit)
06.  Visions Of Atlantis: The Deep & The Dark
07.  Ektomorf: The Prophet Of Doom

TT: 28:20 Minuten

CD-Beilage Metal Hammer Ausgabe März 2018

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Groove Metal - Sinfonic Metal - Nu Metal

SAMPLER

Gerade mal sieben Lieder gibt es nur noch auf dem neuen Beilagen-Sampler vom Metal Hammer, wenn das so weiter geht, verdünnisiert sich das Scheibchen am Ende von selbst. Die letzte Disc wird dann wohl ein einminütiges Grindcore-Schlachtfest beinhalten und das war es dann. Nee, wird natürlich nicht passieren – Grindcore und Metal Hammer? Keine Angst, das Blättchen wird weiterhin dem Mainstream-Maniac (ha, ha) erhalten bleiben. Dazu passend auch der weichgespülte NIGHTWISH-Auftakt mit der Schlagerstimme von Frontfrau (get down on the) Floor Jansen, die auch locker den Stoff von Frau Helene Fischer singen könnte. Da gefällt mir das nachfolgende „Antifa“ von den Industrial-Metal-Ministranten MINISTRY schon viel besser – nach kurzem Wirrwarr geht es in den ersten Mosher-Groove der CD – 156 beets in der minnit, zu denen sich ordnungsgemäß bängen lässt. Das neue Studio Album „AmeriKKKant“ kommt am 09. März und liegt hier auch schon irgendwo herum. Groove-metallisch geht’s weiter mit MEGAHERZ, die den „Vorhang auf“ ziehen und dabei ganz stark an den „Ooomph“-Klassiker „Augen auf, ich komme undsoweiter“ erinnern. Deer Klon des Monats – aber trotzdem gut! Der Hürdenstab wird übergeben an ARMORED DAWN, die zwar auch Tempo machen (161 bpm), aber die Spannungsschraube nach unten ziehen, danach gibt es den altersheimbedingten Beitrag für alle Senioren-Classic-Hardrocker. Der Chor von drei alten Männer eiert um die unverkennbare und von Michael Schenker errichtete Gitarrenwand und während beim “Hardrock”-Sampler (“Lauschangriff 60”) der „Warrior“ wenigstens voll ausgespielt wurde, wird er hier unsäglich nach 03:41 ausgeblendet (edit heißt das in der Fachsprache) – ganz schwach, Leute vom Metal Hammer! VISIONS OF ATLANTIS dürfen den nexten Schlager-Metal-Beitrag trällern – halt nee – Sinfonic Metal heißt das ja mittlerweile und wenigstens mit dem letzten Track von EKTOMORF kommt ein richtig geiler Heavy Metal Beitrag – das Highlight „The Prophet Of Doom“ ist ein Appetithappen, der Bock macht aufs neue Album „Fury“.

VÖ: 14.02.18

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: https://www.metal-hammer.de/

TRACKLISTING

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GOLDEN CHILD “MIRACLE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DANCE POP

Für Fans von:  A-Jax - Infinite - CNBLUE - Big Star

SÜDKOREA

Bereits das kurze 58sekündige Intro animiert zum Lostanzen, aber dann haut das zweite Stück richtig rein – gutgelaunte 112 bpm und das hip-pop-hoppige „It’s U“ zeigen, dass das im August 2017 vorgelegte Debüt keine Eintagsfliege gewesen ist. GOLDEN CHILD ist eine relativ junge Boy Group aus Südkorea, deren zehntes Mitglied – ähnlich wie bei der unten vorgestellten Band „OMG“ Anfang des Jahres die gesundheitliche Grätsche machte, aber die verbliebenen Members kaschieren den Abgang wunderbar mit ihrer zweiten EP „Miracle“, bei der neben oben erwähntem Song der krachende „Crush“ (weiter unten der Link zum Audio-Clip mit englischen Subs) und „I’m Falling“ überzeugen. Die Stärken der 10 Mann starken Truppe sind eindeutig die variablen Vocals (6 Sänger und 2 Rapper) – zudem sind die Songs von den Label Produzenten mit einer superfetten Produktion ausgestattet worden.

Golden Child - Miracle

VÖ: 29.01.18

Verfügbar:  CD & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://youtu.be/x7NGjx9lJrw  & www.woolliment.com/artists/main_goldenchild.php

TOURDATEN

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OH MY GIRL “SECRET GARDEN”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DANCE POP

Für Fans von:  After School - Black Pearl - Loona - B1A4

SÜDKOREA

Die Mädels von OH MY GIRL entführen den Ankömming in ihren „Secret Garden“, der sich aber bereits nach den ersten Tönen als gar nicht sehr sagenumwoben entpuppt. Fröhlich-munterer Schlager-Dance-Pop aus Südkorea, wie man ihn von „After School“ oder „Papaya“ kennt. Es ist die fünfte EP der mittlerweile zum Septett geschrumpften Band, nachdem ein Member im Frühjahr 2017 aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden war. Ein neues „Cupid“ (das war die 2015er Debüt Single gewesen) ist zwar dieses Mal nicht dabei, aber mit dem Titelsong der aktuellen EP haben sich die Mädels zumindest in der ersten musikalischen Casting Show des Jahres 2018 (finden in Südkorea regelmäßig jede Woche statt) aufs Siegertreppchen gestellt. Hier ist das Video: https://youtu.be/QIN5_tJRiyY  (der internationale Anspruch des Labels wird unterstrichen davon, dass am Anfang kein „Kia“, sondern ein „Fiat“ zu sehen ist)

Oh My Girl - Secret Garden

VÖ: 09.01.18

Verfügbar:  CD & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://ohmy-girl.com/omg_official/index_secret.html

TOURDATEN

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JUSTIN TIMBERLAKE “MAN OF THE WOODS ” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Justin Timberlake - Man Of The Woods

Tracklisting:

01. Filthy
02. Midnight Summer Jam
03. Sauce
04. Man Of The Woods
05. Higher Higher
06. Wave
07. Supplies
08. Morning Light (feat. Alicia Keys)
09. Say Something (feat. Chris Stapleton)
10. Hers (Interlude) (feat. Jessica Biel)
11. Flannel (feat. Jessica Biel)
12. Montana
13. Breeze Of The Pond
14. Livin’ Off The Land
15. The Hard Stuff
16. Young Man (feat. Silas Timberlake)

R&B  &  POP

Für Fans von: Bruno Mars - Robin Thicke - Mark Ronson

USA

JUSTIN TIMBERLAKE ist also der Mann aus den Wäldern. Und wo ist bitteschön ist die Kettensäge? Kennt man ja – ein paar Teenagerpärchen wollen in einer einsamen Gegend campen und bereits nach einer Viertelstunde sind unheimliche Geräusche im Unterholz zu hören. Dieses Mal ist die Furcht unbegründet – zumindest was die Angst vor physikalischer Gewalt betrifft – wenn mann/frau einmal von den Ohren absieht. 16 Mal gibt es was Neues auf  die Lauscher, das erste Stück allerdings ist bereits einen Monat alt und Anfang Januar als Single veröffentlicht worden – „Filthy“ ist nicht - wie es der Name verspricht - dreckig und sexy, sondern ein weichgespültes Theaterstückchen, das poppigen R&B und Dubstep-Vibes vermischt, so richtig tanzbar isses nicht trotz tauglicher 97 bpm, da wird es noch einige Remixe benötigen, die den Song mit dem nötigen Schwung sensibilisieren. Der „Midnight Summer Jam“ macht da schon mehr Laune, wenn da nicht nur die schmierig-klebrigen Falsettos wären, die einfach nur bemüht klingen. Sehr gut dagegen der überraschende Mundharmonika-Solo und die von einem sehr guten Basslauf angetriebenen Vibes, die mich sofort an die Klassiker der Soul-Funk-Legende „War“ erinnern. Kennt Ihr nicht, Mann oh Mann (oder auch Frau)! Bevor Ihr nicht mindestens die „Greatest Hits“ dieser Kultband aus Kalifornien gehört habt, solltet Ihr nie behaupten, dass Ihr eine Ahnung von Soul oder erst recht Funk habt!

„Sauce“ ist ein cooler Funk-Rocker in der Tradition von Lenny Kravitz, wie sie dieser aber schon seit vielen Jahren nicht mehr hinbringt. 113 bpm – groovy hätte jetzt „Ash“ gesagt (das ist jetzt wirklich einer aus dem Wald mit Kettensäge – kennen die Hartgesottenen aus der Komödie „Tanz der Teufel“ – natürlich das Original aus den 80ern)! Diese heiße (Braten)Sauce gefällt mir bis hierhin am Besten! Der Titelsong beginnt humorvoll mit einem (imitierten) Pedal-Steel-Guitar-Country-Lick (bringen Gitarristen auch hin auf einer normalen Klampfe, indem sie den kleinen Finger quer über die ersten drei Saiten legen und gleichzeitig mit Mittel- und Ringfinger – unbedingt beide – die dritte Saite hochziehen) – ist so was wie eine Midtempo-Ballade mit netten Doo-Wop-Bobby-McFerrin-Backing Vocals. „Don’t Worry Be Happy“ lässt aufs Herzlichste grüßen!

„Higher Higher“ kommt als schöne „Michael-Jackson“-Gedächtnisnummer, „Wave“ kombiniert alterierende Gipsy-Jazz-Gitarren-Akkorde mit lebhafter „Electric-Swing“-Rhythmik, ein bisschen „New Jack“ der 90er (a la „BBD“) höre ich ebenfalls in den Backing Vocals – produziert haben übrigens „Timbalake“ und „The Neptunes“, die ihrerseits aus Pharrell Williams und Chad Hugo bestehen und das ist auch einer der Gründe, warum dieses Album wohl zu den erfolgreichsten und bestimmt auch besten Pop-Scheiben im Jahr 2018 gehören dürfte. ALICIA KEYS übernimmt die Hauptrolle im „Morning Light“, dessen melodieführendes Gitarrenlick klar von Ronald Isley inspiriert worden ist – der Gitarrist einer weiteren Funk-Soul-Band („The Isley Brothers“), die auch jeder zumindest einmal gehört haben sollte. Weitere hochgradige Anspieltipps: Die Midtempo-Ballade „Say Something“ (mit Gast-Feature von CHRIS STAPLETON und die eigentlich unspektakulären, aber musikalisch auf gutem Niveau stehenden „Montana“ und „Breeze Off The Pond“.

Fazit: Souliger Pop und Neo-Funk bestimmen das Klangbild auf „Man Of The Woods“, dem fünften Studio Album von JUSTIN TIMBERLAKE, der die Produktion betreffend Beistand von TOP Leuten wie Pharrel Williams, Eric Hudson und Timbalake bekommen hat. Fakt ist, dass bereits am 33. Tag (von 365 Tagen) eines der besten Pop Alben des Jahres 2018 erschienen ist. Und so gilt für alle Pop-Fans: Unbedingte Kaufempfehlung!

VÖ: 02.02.18

Verfügbar: CD & Vinyl &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.justintimberlake.com/ & https://soundcloud.com/justintimberlake

TOURDATEN

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Ras Michael & The Sons Of Negus “None A Jah Jah Children”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Ras Michael - None A Jah Jah Children

Ras Michael - None A Jah Jah Children

Tracklisting CD 1:

01. None A Jah Jah Children No Cry
02. Glory Dawn
03. Give Love
04. It Is No Secret
05. Sufferation
06. Mr. Brown
07. Birds In The Treetop
08. Truth And Right
09. In Zion
10. Jah Glory
11. Georges Lane

Tracklisting CD 2:

01. A New Name Jah Got
02. Mr. Wicked Man
03. No Hoppers
04. Zion Land
05. If You Only Knew
06. Babylon (Super Bomb)
07. Booma Yeah
08. Over The Mountain
09. Chant Out The Wicked
10. A New Dub
11. No Hoppers (Dub Version)

ROOTS REGGAE

Für Fans von:  The Upsetters – Twinkle Brothers – Royal Rasses

JAMAIKA

Bereits seit Mitte der 70er unterwegs ist der Rastafari (sprich: Rass-tah-fareih) Michael George Henry, Musik Fans besser bekannt als RAS MICHAEL. Zahlreiche Alben und noch mehr Vinyl Singles – oft nur über den Importweg zu bekommen – hat er auf seinem Wege ins Jahr 2018 hinterlassen und auch im neuen Jahr ist der Musiker aus Jamaika noch aktiv mit seiner Band „The Sons Of Negus“. Beim jüngsten „None A Jah Jah Children“, allerdings handelt es sich jedoch um größtenteils schon veröffentlichte Lieder, den Löwenanteil gab es schon 1975 auf dem Studio Album „Rastafari“ (8 Lieder) und dem 77er „Kibir am Lak“ (7 Songs), einige davon dagegen waren bisher lediglich als B-Seite von längst vergriffenen und damals auch in geringer Stückzahl verfügbarer Vinyl-Singles erhältlich. Das Album ist wahlweise als Vinyl (dort aber nur 8 Songs, womit sich eigentlich die Anschaffung der schwarzen Rille im vorliegenden Fall erübrigt) oder als Doppel-CD mit insgesamt 22 Titeln und 16seitigem informativem Booklet verfügbar – Reggae Fans dürfen sich auf jeden Fall über eine astreine unverfälschte Ladungs Roots Reggae freuen. Ganz authentisch wird es in Stücken wie „It Is No Secret“, „Over The Mountain“ und „A New Name Jah Got“, in denen der Songwriter mitsamt Band der auf Jamaika tief verwurzelten Nyabinghi-Tradition huldigt. Die Highlights: Der Titelsong aus dem Jahr 1975, „Sufferation“, „Glory Dawn“, das hypnotisch schaukelnde „Truth And Right“ und natürlich auch das in mystifizierte Dub-Gewölbe abtauchende „Jah Glory“.

VÖ: 26.01.18

Verfügbar:  2-CD & Vinyl ( 8 Songs) & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/greensleeves-records

TOURDATEN

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ERIC COPELAND “MIXBONE EP”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

PROG HOUSE

Für Fans von:  Benji Cossa - Lord RAJA - Deliphone - T Tauri

USA (NEW YORK)

Neues Dark Electronic Abenteuer von ERIC COPELAND, dem New Yorker Produzenten, der gemeinsam mit “Avey Tare” von der Experimentalband “Animal Collective” auch das interessante Duo “Terrestial Tones” unterhält. Die zwei Eigenkompositionen „Mixer Shredder“ und „Neckbone“ – beide Titel im Original auf dem 2017er Studio Album „Goofballs“ - hat er remixen lassen von diversen Kollegen. Stark der schaukelnde „NHK yx Koycen Remix“, hinter dem der japanische Techno-Wizard Kohei Matsunaga steckt, der housige „Cooper Saver Remix“, die beiden prog-funk-jazzigen „Machine Woman Remixes“ vom englischen Experimental-Wunder Anastasia Vtorova und der düstere dystopische „Physcial Therapy’s Tegel Mix“ von Daniel Fisher, den ich mir auch hervorragend als Soundtrack-beitrag in einem -SciFi-Horror-Action-Streifen ( a la „Blade“ oder „Matrix“) vorstellen könnte.

Eric Copeland - Mixbone EP

VÖ: 26.01.18

Verfügbar: CD & 12” Vinyl & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://ericcopeland.bandcamp.com/album/mixbone-ep

TRACKLISTING

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BRONSON A. D. “WARPATH”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Bronson AD - Warpath

TRACKLISTING:

01. Harbringer Of Death (Intro)
02.  After The Impact
03.  Horrortrip
04.  Nuclear Generation
05.  Eat Shit
06.  Warpath
07.  For The Weak
08.  New World Depression
09.  Culture
10.  Maikäfer flieg (Outro)

Label: Bastardized Recordings
Web: www.bastardizedrecordings.de

THRASH & HARDCORE

Für Fans von:  Agnostic Front - Adrenalin O. D. - Suicidal Tendencies

DEUTSCHLAND

Der alte Hounddog assoziiert den Bandnamen BRONSON.A.D. natürlich mit einem der bekanntesten Schauspieler der Action-Zunft in den 70er und 80er Jahren. Charles Bronson ziert denn auch folgerichtig das Cover der zweiten 2016er EP „Boys To Men“, die absolut nicht verwandt & verschwägert ist mit der gleichlautenden Kindergarten-R&B-Soul-Band aus den USA. Hier gibt es Stoff für harte Männer, die sich für krachenden Thrash Metal a la „Exodus“ und noch besser rüden Hardcore a la „Adrenalin O. D.“ begeistern. Bereits der erste Hammer „After The Impact“ brettert los mit heftigen Gitarren-Riff-Wänden und wieherndem Vibrato-Hobel und Drummer Marc holzt mit coolen 99,9 bpm mitten in den Moshpit hinein, in dem sich das Quartett aus dem hessischen Limburg an der Lahn am liebsten aufhält. Die monströsen Highlights, in denen mitunter auch variabel zweisprachig gesungen wird, sind „Eat Shit“, „New World Depression“ sowie die beiden Tempo-Brecher „(We Play) For The Weak“ und „Nuclear Generation“, die zeigen, dass Gitarrist Hendrik solistisch mühelos jeden Geschwindigkeitsrausch mitgehen kann – er wirft hier einmal mehr mit ultrageilen Soli um sich – am Ende kündigt das traditionelle „Maikäfer flieg (Outro)“ den (hoffentlich bald) nahenden Frühling an – am Samstag, dem 24. Februar 2018 gibt es die Gelegenheit, sich die Band Live anzu(kakadu)gucken im „Kakadu am alten Kalkwerk“ in der Heimatstadt der Gruppe.

VÖ: 02.02.18

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://bastardizedrecordings.bandcamp.com/album/warpath

TOURDATEN

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THE CYBERIAM “THE CYBERIAM”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Cyberiam - The Cyberiam

TRACKLISTING:

01. Alice In Afterland
02.  Cool Kids
03.  The Fall
04.  Don’t Blink
05.  2020 Visionary
06.  The Historian
07.  My Occupation
08.  Juxtaposer
09.  Brain In A Vat
10.  Nostalgia

Label: Sempleton Productions LLC

ART & PROG ROCK

Für Fans von:  Dream Theater – Rush – Yes – Porcupine Tree

USA (ILLINOIS)

THE CYBERIAM kommen aus der bluesigen Metropole Chicago, praktizieren aber nur noch partiell die Grundelemente dieser Stilrichtung. Die Band spielt einen zeitgenössischen Mix aus Prog Rock a la „Dream Theater“ und Neo Psychedelic a la „Ozric Tentacles“. Der erste große Aufreger des gleichnamigen Debüt Albums sind die „Cool Kids“, die zum einem mit funky-metallischen Gitarrenwänden und knalligen Drums aus den Lautsprechern brechen, zum anderen aber mit glockenhell-kristallklarem und mehrstimmig fein arrangiertem Gesang sowie wuchtig verzerrt dröhnendem Orgel-Sound begeistern, der mich stark an die legendären Solo-Ritte von Jon Lord auf den kultigen ersten „Deep Purple“-Alben erinnert. Schon jetzt einer meiner Lieblingsrocker im Jahr 2018! Rhythmisch passiert auch sehr viel, kaum ein Stück geht straight durch von Anfang bis Ende, alle sind durchzogen von frickelnden Breaks und überraschenden Tempowechseln. Thematisch geht man zwar nicht den Weltraum, widmet sich aber ebenfalls kosmischen und dystopischen Szenarien, wie sie früher mal von der kanadischen Prog Band „Rush“ inszeniert worden sind. Mit dem wundervollen Melodic Rocker „The Historian“ und in der finalen Art-Prog-Perle „Nostalgia“ beweisen sich die vier Musiker als Meister der Tonalität. In der Band spielen der in Nordirland geborene Keith Semple (Vocals, Gitarre), der beim „Dream Theater“-Member Jordan Rudess in die Lehre gegangene Frank Lucas (Keyboards), Tommy Murray (Schlagzeug) und Brian Kovacs (Bass, Vocals). Die einfache Formel lautet: „The Cyberiam“ = eines der erfrischenden Highlights des noch jungen Jahres 2018!

VÖ: 02.02.18

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.thecyberiam.com/ & https://soundcloud.com/thecyberiam

TOURDATEN

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JIMI BARBIANI BAND “BOOGIE DOWN THE ROAD LIVE!”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Jimi Barbiani - Boogie Down The Road

TACKLISTING:

01.  Boogie Chillen
02.  Looking For The Truth
03.  Sad Soul
04.  La Grange
05.  Cause We’ve Ended As Lovers
06.  Hey Joe
07.  Ten O’Clock Train
08.  Going Down
09.  Look On Yonder Wall
10.  Boogie Man

Label: Grooveyard Records
Web: www.grooveyardrecords.com

BLUES ROCK

Für Fans von:  Johnny Winter - Hound Dog Taylor - John Campbell

ITALIEN

Ein Name, den ich bisher auf überhaupt keinem Zettel hatte. JIMI BARBIANI – ein Name, der auf der Zunge zergeht wie ein wunderbarer tanninhaltiger wuchtiger Barbera (Für alle Nicht-Alkies: Das ist ein Rotwein - die besten dieser Rebsorte gibt es im Piemont im Nordwesten Italiens). Schon der erste Titel „Boogie Chillen“ lässt mich begeistert aufrufen: <hell yeah!> - einer meiner Lieblingstitel von John Lee Hooker. Und was dieser Jimi Barbiani draus macht, ist echt geil. Angekündigt wird er trocken mit den Worten „die jimi barbiani band“ und damit dürfte dem Letzten klar sein – hier geht es Live & authentisch zur Sache – ungehobelt & laut füge ich hinzu. <good evening – we got some blues for you> ist das kurze Statement von Chef Jimi, der auch sofort sein Glaubensbekenntnis abgibt: „Looking For The Truth“ und ich lasse mich in den langsam headbängenden Blues-Groove hineinziehen, zu dem Pietro Taucher hammermäßige Hammond-Organ-Vibes beisteuert, die mich an die klassischen Rocker von Deep Purple in den 70er Jahren erinnern. Weil ich nur die CD und eine Visitenkarte auf meinen Tisch bekommen habe (Ilona?), gucke ich mal, was das Web so her gibt an Informationen. <Jimi Barbiani ist einer der besten Rock-Blues-Slide-Gitarristen in Europa, ist beeinflußt von Hendrix, Jeff Beck, Free usw, hat auf der Bühne gespielt mit Eric Sardinas (aha!), Devon Allman und den „North Mississippi All Stars“ und ist als Opening Act für Mayall, Plant, TYA, Steppenwolf (gibt’s die immer noch?) und Johnny Winter engagiert worden. Sehr aussagekräftig! Mittlerweile spielt der italienische Musiker, der schon 2010 und 2014 zwei Solo Alben veröffentlicht hat, einen wundervollen lyrischen Soli im instrumentalen „Sad Soul“, danach geht die Post ab im „ZZ Top“-Boogie-Klassiker „La Grange“ und ich muss echt sagen, ein rattenscharfer Sound, den der Gitarrist da hinbekommen hat bei dieser Live Aufnahme! Ganz große Kunst wird  geboten im ausufernden langen Jam „Cause We’ve Ended As Lovers“, den es im Original Mitte der 70er von Jeff Beck gegeben hat und der hier mit einer dicken Porton Leidenschaft gespielt wird. „Hey Joe“ lasse ich mal außen vor, das Thema ist mir schon ein bisschen zu ausgelutscht, wenn ich das Hendrix-Cover sonst irgendwo höre, packe ich meistens mein Bündel und gehe eine Station weiter, aber hier genehmige ich mir stattdessen ein leckeres Kilkenny und warte geduldig auf das nexte Stück. Und am Ende lasse ich mich sogar von der einsetzenden psychedelischen Feedback-Orgie mitreißen, die es sonst selten zu hören gibt in all den Cover-Versionen dieses Klassikers. Mit „Going Down“ gibt es dann einen meiner ewigen Lieblinge – im Original von der britischen Legende „Chicken Shack“ (remember „Poor Boy“?). Das Konzert ist am 21. Januar 2017 im „Castle Of Udine“ gespielt worden und da wäre ich  gerne in der ersten Reihe gewesen, Jimi Barbiani , Daniele Vicario (Bass), Gianluca Zavan (Schlagzeug), Pietro Taucher (Keyboards) und Nicholas Zampa im letzten Track an den Tasten haben großes Blues-Rock-Kino geboten und sollte die Band irgendwann in der näheren Umgebung ein Gastspiel geben, würde ich mir dieses Highlight nicht entgehen lassen. König Johnny Winter ist tot – es lebe Prinz Jimi Barbiani!

VÖ: 01.11.17

Verfügbar: CD &  Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.jimibarbianiband.com/ & https://youtu.be/0OCjfw35Ogg

TOURDATEN

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RICH BRIAN “AMEN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Rich Brian - Amen

TRACKLISTING:

01.  Amen
02.  Cold
03.  Occupied
04.  Introvert (feat. Joji)
05.  Attention (feat. Offset)
06.  Glow Like Dat
07.  Trespass
08.  Flight
09.  See Me
10.  Enemies
11.  Kitty
12.  Little Prince (feat. Niki)
13.  Chaos
14.  Arizona (feat. August)

HIP HOP

Für Fans von: Childish Gambino - Eminem - LL Cool J - Macklemore

INDONESIEN

Ne gute Stimme hat er ja, der RICH BRIAN, der seit ein paar Monaten die Club Szene in den angesagten Hip Hop Buden der USA aufmischt. Der rhythmische Flow stimmt auch, akzentuiert schwadroniert er durch die 14 Tracks seines Debüt Longplays „Amen“. Die große Überraschung: Der am 03. September 1999 als Brian Imanuel geborene Rapper stammt ursprünglich aus Indonesien und hat sich über Umwege als einer der interessantesten Newcomer der Hip Hop Szene etabliert. Im Alter von 11 Jahren twitterte er seinen ersten Social Media Content, die ersten Video-Posts gab es 4 Jahre später. Von US Rappern wie „Childish Gambino“ oder „Macklemore“ beeinflußt entwickelte er die Liebe zum Hip Hop, seine erste selbstproduzierte Single „Living The Dream“ hat er im Sommer 2015 in seinem youtube-Account veröffentlicht ( https://youtu.be/0nms0CY1muU ) und von da an war es nur noch ein kurzer Weg bis zum selbstproduzierten Debüt Album „Amen“, das ihm das von Sean Miyashiro gegründete Label „88rising Music“ ermöglichte. Das Label ist hauptsächlich auf asiatische Künstler spezialist, u. a. sind dort bisher die chinesische Rap Gruppe „Higher Brothers“ und der südkoreanische Rapper „Keith Ape“ untergekommen, die hier in einem Duett zu hören sind: https://youtu.be/LsQCNtCH2sc . Musikalisch gibt es auf “Amen” einen ausgewogenen Mix aus aktuell üblichem Drum-Programming, gut gewählten Samples und fast unmerklich eingebundenen Schnippseln aus asiatischen Traditionals wie im rumpelnden „Kitty“, in dem Klanghölzer aus der balinesischen „Gamelan“-Musik zu hören sind . Weitere Highlights auf „Amen“ sind „Attention“, „Trespass“ und „Introvert“, in dem mit „Joji“ ein weiterer Label-Kollege zu Wort kommt. In „Little Prince“ debütiert als Special Guest die ebenfalls in Djakarta geborene Songwriterin Nicole Zefanya, von der Genre-Fans zukünftig mit Sicherheit noch mehr hören dürften. Klick: https://soundcloud.com/angelicdrug/lullaby-original-nicole-zefanya

VÖ: 02.02.18

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://youtu.be/JT4EWYGGFb0  & https://soundcloud.com/richbrian

TOURDATEN

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KYPA “BITTER SWEET”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ELECTRONICA

Für Fans von:  Master Punish - Kamaam - Kronik Haze

ITALIEN

Sägende Gitarren, die sich anhören, als ob sie über einen Transistorverstärker der 80er gespielt werden, antike Drum-Programmings und nostalgisch dröhnende  Synthies. Zu hören  im Auftakt des neuen Albums des italienischen Produzenten und Label Chefs Davide Bolzoni aka KYPA, der Regisseure und Videospielproduzenten mit instrumentalen Background Tracks für Videos, Jingles oder Dokumentationen versorgt. Vocals gibt es nur am Rande wie im metallisch röhrenden rap-metallischen „Childhood“ oder in „Kbash“, zudem ist es auch Rappern möglich, ihre Skills zu testen über die Beats’n’Grooves, die durch alle Genres (Rock, Blaxploitation-Soul, Chillout-Electronic oder Tribal Funk) wandern. Und abgesehen vom lauwarmen Auftakt sind die meisten Tracks – je nach Verwendungszweck – universell einsetzbar und durchaus brauchbar. Anspieltipps: ”Miami Pic”, “More More More”, “I Talk To You” und “Oblio”.

Kypa - Bitter Sweet

VÖ: 05.02.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Das Label von Davide Bolzine im Web: http://www.exabyterecords.com/

TRACKLISTING

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ACID PAULI “BLD REMIXES 2”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ACID DROPS

Für Fans von:  Analogue - TB-Factor - Atomic Bits - Polyflex

DEUTSCHLAND

Ende der 80er gab es die quietschbunte – oft mit Smileys verzierte – Musikrichtung “Acid”, die als Weiterentwicklung des Detroit & Chicago House in Diskotheken und angesagte Genre-Clubs stürmte. Über all die Jahre wurde dieses Subgenre immer wieder mal tot gesagt und war aber trotzdem immer präsent. So wie die Farbtupfer von Martin Gretschmann, einem Berliner Techno Produzenten und DJ. „BLD Remixes B“ ist eine 5-Track-EP mit fünf alternativen Versionen einiger Stücke des im Frühjahr 2017 veröffentlichten Longplays „BLD“. Weniger geeignet zum hyperaktiven Toben, aber dafür zum intellektuellen Abdriften oder Abhängen, die Anspieltipps (oder Highlights – wie auch immer) sind der „Stimming Remix“ (für „Amadou“) vom Hamburger Produzenten Martin Stimming, und der „Extended Remix“ von Axel Bormann, der  „Jeanne“ mit tribalen Effekten und groovenden Reggae-Vibes versehen hat. 

Acid Pauli - BLD Remixes B

VÖ: 02.02.18

Verfügbar: Vinyl 12’ Maxi & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://acidpauli.bandcamp.com/album/bld-remixes-b  

TOURDATEN

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FLEETWOOD MAC “FLEETWOOD MAC” (Deluxe Edition)     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Fleetwood Mac - Fleetwood Mac Deluxe

Fleetwood Mac - Fleetwood Mac Deluxe

Tracklisting CD 1:

01. Monday Morning
02. Warm Ways
03. Blue Letter
04. Rhiannon
05. Over My Head
06. Crystal
07. Say You Love Me
08. Landslide
09. World Turning
10. Sugar Daddy
11. I’m So Afraid
12. Over My Head (Single Version)
13. Rhiannon (Single Version)
14. Say You Love Me (Single Version)
15. Blue Letter (Single Version)
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Original Label: Reprise Records

Tracklisting CD 2:

01. Monday Morning (Early Take)
02. Warm Ways (Early Take)
03. Blue Letter (Early Take)
04. Rhiannon (Early Take)
05. Over My Head (Early Take)
06. Crystal (Early Version)
07. Say You Love Me (Early Version)
08. Landslide (Early Version)
09. World Turning (Early Version)
10. Sugar Daddy (Early Take)
11. I’m So Afraid (Early Version)
12. Over My Head (Burbank Studios 1976)
13. Rhiannon (Burbank Studios 1976)
14. Why (Burbank Studios 1976)
15. World Turning (Burbank Studios 1976)
16. Jam # 2 (Remastered)
17. I’m So Afraid (Early Take Instrumental)

Tracklisting CD 3:

01. Monday Morning
02. Warm Ways
03. Blue Letter
04. Rhiannon
05. Over My Head
06. Crystal
07. Say You Love Me
08. Landslide
09. World Turning
10. Sugar Daddy
11. I’m So Afraid
12. Over My Head (Single Version)
13. Rhiannon (Single Version)
14. Say You Love Me (Single Version)

Tracklisting DVD:

Identisch mit CD 1, alle Songs gibt es als
Surround 51 und 24/96 Stereo Mixes
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Lineup Fleetwood Mac bei den Aufnahmen:
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Christine McVie: Vocals
Stevie Nicks: Vocals
Lindsey Buckingham: Guitars
Mick Fleetwood: Drums, Percussion
John McVie: Bass
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Waddy Wachtel (Guitar on “Sugar Daddy”)
Produktion: Fleetwood Mac mit Keith Olsen)
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POP & SOFT ROCK

Für Fans von: Little River Band - Fotomaker - Eagles - Air Supply

USA / UK

Kein Anniversary- oder Jubiläums-Album, dafür kommt die Neuauflage des FLEETWOOD MAC Albums „Fleetwood Mac“ immerhin drei Jahre zu spät, aber der Trend der erweiterten Massen-Wiederveröffentlichungen setzt sich auch im neuen Jahr fort. 1975 war die Wiedergeburtsstunde der britisch-amerikanischen Band, die Ende der 60er Erfolge in der Besetzung mit Chef & Gründer Peter Green gefeiert hatte und einen langsamen Weg der Verwandlung von einer herausragenden Blues Rock Gruppe zur Pop Band mit softrockigem Ambiente und sinnlichen Melodien gegangen war. „Fleetwood Mac“ 1975 erklomm im Juli den ersten Platz der US TOP 200 Billboard Album Charts, hielt sich 122 Wochen lang unter den besten 200 und davon alleine 37 Wochen in der TOP 10. Der Erfolg wurde nur noch getoppt vom 1977er Nachfolger „Rumours“, der alleine 36 lange Wochen auf der TOP Position stand und auch heute noch zu den erfolgreichsten und besten Pop Alben der Musikhistorie gehört. Alternative Pop war geboren, lange bevor mit diesem Begriff überhaupt gehandelt wurde. Das Meisterwerk des 1975er Albums war natürlich „Rhiannon“, aber auch einige der anderen weniger spektakulären Album-Beiträge („Over My Head“, „Monday Morning“, das folk-bluesige „World Turning“) besitzen auch heute noch magisches Flair, die Stärke der Band war immer die Variabilität, in den einzelnen Songs mit unterschiedlichen Sänger(inne)n zu agieren. Die große Stunde von Stevie Nicks war damals noch nicht gekommen, sie sang die Lead Vocals lediglich in „Rhiannon“ und „Landslide“, (damals noch) Lebensgefährte Lindsey Buckingham sang die rockigeren Tracks (4 an der Zahl), Christine McVie war die Beauftrage in den ruhigeren melancholischen Balladen (ebenfalls 4), gemeinsam gab es von Buckingham und McVie ein Duett – die Ur-Männer im Hintergrund waren John McVie und Bandnamensgeber Mick Fleetwood, die mit Bass und Drums die elementaren Basis-Fäden in den Händen hielten. Die 2018er Neuauflage wurde um 4 Single-Versionen der Original-Klassiker erweitert. Und wer jetzt denkt <ja, ja, und wer braucht die zusätzlich?> . die Single Version „Over My Head“ unterscheidet sich wesentlich von der Album-Version in punkto Arrangement, Sound und Aufnahme.

Spannend wird es für die Fans der Gruppe auf Disc 2 – hier befinden sich alternative Demo Versionen und diverse bei Promo-Pressevorführungen Live gespielte Takes. Die dritte CD ist komplett gespickt mit Live Aufnahmen in diversen Locations, unter den Songs gibt es hier auch die beiden Klassiker „Oh Well“ und „The Green Manalishi“ aus der frühen Blues-Rock-Phase zu hören, allerdings erreicht Gitarrist Buckingham nicht mal ansatzweise das gigantische Niveau des ehemaligen Gitarrenvirtuosen Peter Green. CD 2 ist lediglich für Alles-Sammler interessant: Bei den „Early Takes“ macht der Zuhörer die Erfahrung, dass diese Aufnahmen im Gegensatz zu den perfekt gemasterten des Original Albums noch recht dünn und blutleer klingen, aber interessant auch zu hören, dass „Blue Letter“ mit astreinem Rock’n’Roll-Shuffle durchgezogen wurde und „Monday Morning“ beispielsweise noch viel perkussiver gespielt wurde – der Gesang von Buckingham klingt rein und unbehandelt, was wiederum bestätigt, was oft live in FM-Konzerten von ihm zu hören war, dass er nicht unbedingt einer der besten Sänger seines Fachs war, aber dieses Manko hat er oft mit Inbrunst und Leidenschaft ausgebügelt. Ich selbst habe die Macs 1980 live bei einem Open Air gesehen und war enttäuscht von der Musik und auch dem Gesang, der im Konzert lange nicht so ausgewogen und ausgereift klang wie auf den Alben. Wie man später dann auch überall nachlesen konnte, war das überwiegend dem damaligen Drogenkonsum einiger Personen geschuldet.

Das war im Sommer 1976 noch nicht der Fall gewesen, denn hier schmettert STEVIE NICKS beim in den kalifornischen “Burbank Studios” am 06. Dezember 1976 live gespielten 6 ½ minütigen “Rhiannon” eine ihrer besten Vocal Performances ever ins Mikrofon. Hammer! Das ist gleichzeitig die Brücke zur dritten Disc: Hier gibt es durchgehend Live Aufnahmen aus den Jahren 75 (Connecticut und New Jersey) und 76 (Santa Barbara). Mit dem bluesigen „Get Like You Used To Be“ geht’s munter los und in diesem Context geht’s weiter mit „Station Man“ und „Spare Me A Little“, bevor dann mit „Rhiannon“ der erste Hit vom 75er TOP-Album Fahrt aufnimmt. Das Lied, das sich eine Hexe aus dem mittelalterlichen Wales zum Thema gemacht hat gehört auch heute noch mit zum Besten, das die Post-Peter-Green-Band jemals aufgenommen hat. Die Beliebtheit dieses Stücks hat sich bei Musikfans bis heute erhalten,  bestes Beispiel sind die Eltern der heute erfolgreichen Folk-Rock-Songwriterin Rhiannon Giddens, die ihrem Töchterlein den Namen des FM-Klassikers verpasst haben.

Disc 4 ist nahezu identisch mit CD 1 – hier darf sich der Fleetwood-Mac-Maniac auf eine DVD mit den 5.1. Surround und 24/96 Stereo Mixes der 15 Lieder der ersten Disc freuen. Convenient zu den 4 CDs gibt es für FM Novizen, die sich damals nicht die LP gekauft haben, in dieser Deluxe Edition das Original Album auf Vinyl.

VÖ: 19.01.18

Verfügbar: 3 CDs + 1 DVD + Vinyl-LP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://fleetwoodmac.com/ & https://soundcloud.com/fleetwoodmacofficial

TRACKLISTING

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Wishbone Ash “Twin Barrels Burning”  (Expanded Deluxe Edition)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Wishbone Ash - Twin Barrels Burning Deluxe

Wishbone Ash - Twin Barrels Burning Deluxe B

Tracklisting CD 1:

01. Engine Overheat
02. Can’t Fight Love
03. Genevieve
04. Me And My Guitar
05. Hold On
06. Streets Of Shame
07. No More Lonely Nights
08. Angels Have Mercy
09. Wind Up
10. Cat And Dog Fight (Bonus Track)
11. Go For The Gold (Bonus Track)
12. Night Hawker (Bonus Track)

Tracklisting CD 2:

01. Engine Overheat (US Mix)
02. Can’t Fight Love (US Mix)
03. No More Lonely Nights (US Mix)
04. Wind Up (US Mix)
05. Streets Of Shame (US Mix)
06. My Guitar (US Mix)
07. Hold On (US Mix)
08. Genevieve (US Mix)
09. Angels Have Mercy (US Mix)

Label: Cherry Records
Web: www.cherryred.co.uk

CLASSIC ROCK

Für Fans von: Coney Hatch - Fotomaker - Angel - Kingdom Come

ENGLAND

Kaum eine andere Band hat so viele Veränderungen durchlebt wie die britische Gruppe WISHBONE ASH. 1969 gegründet hatte die Band ihre erfolgreichste Phase in den Jahren 1970 bis 1975, in denen so glorreiche Alben wie „Wishbone Ash“, „Pilgrim“, „Argus“ oder das Doppel Album „Live Dates“ veröffentlicht worden waren. 1975 gab es dann den ersten markanten Einschnitt, als Gitarrist Ted Turner die Gruppe verließ und der US-Gitarrist Laurie Wisefield dessen Posten übernahm. Von da an waren Sound und Konzept stetigen Veränderungen unterworfen und die variablen Changes sorgten immer wieder mal für Unmut und Diskussionen bei Fans, die aber trotz allem nie das schlingernde Schiff verließen, sondern immer tapfer und stoisch den Pfaden des Quartetts folgten, die seit einigen Jahren nach diversen Rechsstreitigkeiten in zwei unterschiedlichen Formationen unterwegs sind. Ich habe schon beide Gruppen gesehen und meiner Meinung nach haben eigentlich alle Beide ihre Daseinsberechtigung. Je mehr „Wishbone Ash“, desto besser finde ich! 1982 war die Band jedenfalls noch als alleinstehendes Projekt unterwegs, Chefsänger Martin Turner, der mit seinem Gesang und dem lyrischen Bass-Spiel den WA-Sound von Beginn an wesentlich geprägt hatte, war schon beim 81er Vorgänger „Number The Brave“ nicht mehr dabei gewesen, seinen Job hatte für das neue Album der von ”Uriah Heep” gekommene Trevor Bolder übernommen, Wisefield und Andy Powell bespielten weiter die Gitarren, von den ehemaligen genialen zweistimmigen Battles gab es allerdings nur noch ganz wenige zu hören, diese Stilistik wurden mittlerweile von Newcomern wie „Iron Maiden“ wesentlich aufregender praktiziert. „Twin Barrels Burning“ präsentierte sich zudem hardrockiger denn je zuvor – alles schön dem US Mainstream angepasst – es war seit “New England” der große Wunsch gewesen, sich in den USA markanter zu etablieren, was aber gesamtgesehen doch nie so wirklich klappte, weil die dortige Konkurrenz viel zu groß war und mittlerweile auch musikalisch auf höherstehenderem Niveau spielte - aus Kanada beispielsweise waren es großartige Truppen wie „Rush“ oder „Triumph“, bei deren US Touren WS auch  als Support Band engagiert wurden.

Wer dieses Album hier noch gar nicht kennt: „Engine Overheat“ startet mit wuchtigen Riffs – Andy Powell verliert sich in einer sehr guten Slidegitarrenorgie – auch perkussiv punktet der Opener und etabliert sich zu einem gut tanzbaren (115 bpm) Classic Rocker. Ganz klar einer der besten Songs der WA-Phase der Jahre 1979-1985! Weitere Highlights sind das funk-rockige „Me And My Guitar“ sowie „Streets Of Shame“, der Rest wie u. a. „Can’t Fight Love“ und „No More Lonely Nights“ passt sich ganz klar den damaligen ohrwurm-trächtigen Hörgewohnheiten („Def Leppard“, „Foreigner“, „Little River Band“) und – das muss fairerweise auch gesagt werden – WA waren zu dieser Zeit nach dem Ausstieg von Martin Turner gesangstechnisch nicht mehr auf dem Niveau der ersten Jahre, was sich vor allem in den melodiöseren Titeln wie „Hold On“ zeigt. Interessant wird es für die älteren Fans bei den drei bis dato noch nicht veröffentlichten Bonus Tracks, die durchaus abrocken und verwunderlich ist, dass man diese guten Tracks „Night Hawker“, „Go For The Gold“ oder „Cat And Dog Fight“ seinerzeit nicht auf das Original Album mit draufgepackt hat. CD 2 beinhaltet die alternativen US Mix-Versionen des Albums, für mich nichts Neues, weil ich mir schon damals immer viel lieber die US Alben besorgt habe, wer ein gutes Ohr hat, merkt schon ein paar klangliche Unterschiede. Auch die instrumentalen Arrangements unterscheiden sich nuanciert – gut zu hören in „Hold On“, zu dessen Beginn in der US Version die in gutem Tempo gespielten Geschwindigkeits-Arpeggios aus dem Mix genommen worden sind, weil damit wohl mancher Radiohörer überfordert gewesen wäre. Was bei mir schon damals in den 80er Jahren die Vermutung ausgelöst hat – wer nicht viel Ahnung von Musik hat, hört Radio – alle Anderen wissen den wirklichen Wert von guter Musik zu schätzen.

Abschließende Info: Nach diesem Album stieg Laurie Wisefield aus der Band aus, verschwand erst mal von der Bildfläche, damals gab es halt noch nicht die internationale Web-Vernetzung, bei der jede noch so kleine Spur verfolgbar ist. Erst 1990 sollte er wieder für ein „A-ha“-Erlebnis bei vielen Musikfans sorgen, als er im Lineup der Tourband von „Tina Turner“ auftauchte. Er ist auch auf dem Album “Live In Europe” der US Sängerin zu hören.

VÖ: 09.02.18

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Die Einen http://wishboneash.com/  und die Anderen:  https://www.martinturnermusic.com/

TOURDATEN

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Wishbone Ash “Raw To The Bone”  (Expanded Deluxe Edition)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Wishbone Ash - Raw To The Bone Deluxe

Wishbone Ash - Raw To The Bone 1985

Tracklisting CD 1:

01. Cell Of Fame
02. People In Motion
03. Don’t Cry
04. Love Is Blue
05. Long Live The Night
06. Rocket In My Pocket
07. It’s Only Love
08. Don’t You Mess
09. Dreams (Searching For An Answer)
10. Perfect Timing
11. She’s Still Alive (Bonus Track)
12. Apocalypso (1986 Sessions)
13. Valley Of The Tears (1986 Sessions)
14. Nkomo (1986 Sessions)
15. Talk To Me (1986 Sessions)

Tracklisting CD 2:

01. Long Live The Night (BBC Session)
02. Cell Of Fame (BBC Session)
03. Love Is Blue (BBC Session)
04. People In Motion (BBC Session)
05. Living Proof (Live At Hammersmith, London)
06. Cell Of Fame (Hammersmith, London)
07. The King Will Come (Hammersmith, London)
08. Blowin’ Free (Hammersmith, London)

Andy Powell (guitar, backing vocals)
Laurie Wisefield (guitar, backing vocals)
Mervyn Spence (leadvocals, bass)
Steve Upton (drums)
Andrew Brown, Steve Butt (keyboards)
Brad Lang (bass)

CLASSIC ROCK

Für Fans von: Survivor - Foreigner - Journey - REO Speedwagon

ENGLAND

Drei Jahre nach dem 1985er „Twin Barrels Burning“ kam das Album „Raw To The Bone“, das dort ansetzte, wo der Vorgänger aufgehört hatte: Hardrockige, aber doch für etwaige Radioeinsätze weichgespülte Gitarren-Riffs mit melodiösem Gesang, der wie im Auftakt „Cell Of Fame“ endlich wieder etwas an die originären Vokal Arrangements der ersten Alben ähnelte und das lag hauptsächlich am sehr guten Vokalisten Mervyn Spence, der den Job des Bassisten Trevor Bolder übernommen hatte und so ganz nebenbei über eine TOP Stimme verfügte, die ihm neben seinen tieftönenden Künsten auch schnell als Leadsänger etablierte. Seine Dienste wurden nur kurze Zeit benötigt, nachdem Laurie Wisefield zum Ende des Jahres aus der Band ausgestiegen war, reformierte sich die Originalband, um ein reines instrumentales Album vorzubereiten, Spence widmete sich fortan seinen Solo Projekten. Auch „Raw To The Bone“ wurde jetzt mit einer „Expanded Deluxe Edition“ bedacht und im Gegensatz zum Vorgänger “TBB”, bei dem man einfach als zweite Disc die US Remixe des Original Albums inkludiert hatte, dürfen sich WA-Fans auf CD 1 zusätzlich über 4 bisher unveröffentlichte Songs aus dem Jahr 1986 und auf CD 2 ein paar rare bei zwei BBC Konzerten live gespielte Songs freuen, die es bisher nur auf diversen Bootlegs (Raubpressungen) zu hören gab. Die live gesungenen Klassiker “The King Will Come” und “Blowin’ Free” erreichen aber nicht mal ansatzweise die Klasse der Originale, bei letzterem zieht es mir vor allem bei den Harmonie Vocals die Schuhe aus. Lustig: Das pop-funkige „Nkomo“ hat sich allem Anschein nach von den Synthie-Vibes des „Prince“-Klassikers „1999“ anstecken lassen. Aber trotz allem wohlgefälligen Bonus Content ist dieses dreizehnte Studio Album meiner Meinung nach immer noch das bisher schwächste Album der Bandhistorie und das war wohl auch der Grund für die etwas später folgenden Veränderungen das Lineup und auch die musikalische Ausrichtung betreffend. 

VÖ: 09.02.18

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Die Einen http://wishboneash.com/  und die Anderen:  https://www.martinturnermusic.com/

TOURDATEN

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Various Artists “Latin Hits 2018 - Club Edition”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

LATIN POP

Für Fans von: Salsa - Reggaeton - Zouk - Bachata - Dance Pop

SAMPLER

Salsa, Bachata, Reggaeton, Cumbia, Merengue, Candyzouk, Trap, Kuduro – das fette Paket „Latin Hits 2018 - Club Edition“ aus dem Hause „Planet Records“ beinhaltet 60 Latino-Knaller, die wirklich jeden genre-affinen Maniac befriedigen dürfte. Dazu kommen tolle Stimmen wie die von Raulin Rodriguez, Alex Matos und Frank Reyes sowie feurige Club-Kracker, u. a. der „Bumper“ von Osmani Garcia Y Dayami La Musa und der psychedelisch angehauchte Reggae-trap-a-ton „La Nota Se Me Encampana“, in dem gutturale Brüllaffen mit schnatternden Gänsen konkurrieren. Bereits der schnuckelige Einstieg “Abreme Los Caminos” von der Chiquito Team Band reisst mit - 3 CDs – die physikalischen Medien bisher nur per Import zu bekommen, aber die digitale Kopie wird bei amazon.de für schnuckelige 5,99 Euro angeboten – der einzelne Song kostet da nur lumpige 0,09 Cent! Sorry, aber wer da nicht zugreift ….

Various Artists - Latin Hits 2018 Club Edition

VÖ: 08.12.17

Verfügbar: 3 CDs (Import) & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Zwei Highs: https://youtu.be/SXZTAAlEi0w & https://youtu.be/EOoOKZ59wXk

TRACKLISTING

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Various Artists “Trax Vol 1 EP”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - Trax Vol 1 EP

Noch ein Dancefloor-Mini-Sampler – dieses Mal vom Label „Material Trax“. 6 heiße Feger, die zwischen Alternative Disco, Tech House und IDM Lounge hin und her pegeln. Los geht’s mit dem Stomper „Don’t You Feel“ von WAYNE MADIEDO, einem mexikanischen House DJ, der Insidern auch unter seinem Pseudonym „Nosegrab“ bekannt sein dürfte und gemeinsam mit Landsman Raul Figueroa das kürzlich gegründete und auf Minimal Techno spezialisierte Label „Street Habitat“ unterhält. „Move“ vom ebenfalls aus Mexiko stammenden JESUS NAVA ist ein Mix aus Hi NRG und Deep House (122 bpm) und danach entzündet der spanische Producer Cesar Vaciero Miron mit dem „Fire“ das Highlight der EP. Von der Insel Teneriffa kommt der DJ ROBERTO PALMERO, der hier sein extrem tanzbares Funky Tribal House Schnuckelchen „Wuuh!“ beisteuert - ist sowohl als 12“ Vinyl Maxi als auch als digitale Kopie verfügbar.

Genre: Dancefloor & Tech House

TRACKLISTING:

01.  Wayne Madiedo & Fhaken: Don’t You Feel (Original Mix; 122,9 bpm)
02.  Jesus Nava: Move (Original Mix; 122,1 bpm)
03.  Level Groove: Fire (Original Mix; 123,0 bpm)
04.  Roberto Palmero: Wuuh! (Original Mix; 123,2 bpm)
05.  Timid Boy: Italia (Original Mix; 124,0 bpm)
06.  Juanito: Promise You (Original Mix; 122,9 bpm)

VÖ: 25.01.18

Label: Material Trax

Verfügbar: Digitale EP

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: “Fire” (edit) von Level Groove & “Wuuh!” (edit) von Roberto Palmero

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PHYRIA “THE COLORS AMONG US”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Phyria - The Colors Among Us

TRACKLISTING:

01.  Chasing Melody
02.  Speak
03.  Mono: Chromatic
04.  Circles
05.  We Left The Old World
06.  Town
07.  The Distance
08.  This Is Goodbye
09.  Places Down Below
10.  Narrow Lines
11.  The One I Know

Label: Kick The Flame
Web: http://kicktheflame.de/artists

ART & NEO PROG

Für Fans von:   Porcupine Tree - Saga - Tesla - Spock’s Beard

DEUTSCHLAND

Es gibt immer wieder Momente, in denen man glaubt, schon alles gehört und gesehen zu haben, zumindest finden sich sehr oft diverse Berührungspunkte in unserem Leben mit Altbekanntem. Die sich spätestens nach dem dritten Hörgang als Ohrwurm manifestierende „Chasing Melody“ beginnt wie der „Rocky“-Soundtrack-Klassiker „Eye Of The Tiger“ (nur etwas schneller und in der Tonlage nach open temperiert, nach einigen Sekunden übernehmen „U2“ Gitarren, wiederum ein paar Takte später befinde ich mich in einem Alternative Emo Rocker, wie sie früher mal von Bands a la „The Cure“ oder „The Smiths“ gespielt worden sind. Schwierig natürlich besonders für praktizierende Musiker, sich der allgegenwärtigen Beeinflußung durch Medien und selbstgetätigte Hörgewohnheiten zu entziehen, wenn man dann auch noch mutig versucht, sich nicht von der stetig wachenden Beschallungsflut beeinflußen zu lassen und um eigene Musik zu schreiben. Ein Alleinstellungsmerkmal besitzen PHYRIA auf jeden Fall – nämlich die tolle Stimme von Sänger BENJAMIN HAMMANS. Auch die mördermässig klingenden Stammestrommeln von Drummer MICHAEL ZETTL sind außergewöhnlich. Mit einem „Van Canto“-Intro geht es weiter mit „Speak“ – ich werfe gleich den Beatcounter an – unterlasse es aber dann doch, weil das Stück von Rhythmuswechseln durchgezogen ist, die ein wildes Abtanzen unmöglich machen. Trotzdem ist es das erste Highlight, das sogar vereinzelt von monumentalen Heavy Riffs durchzogen wird. „The Distance“ gefällt mir von der Grundausrichtung ebenfalls gut, aber irgendwo kommt es mir beim ersten Hörgang vor, als ob die Band viel zu sehr darauf bedacht war, ein komplexes Kunstgebilde zu erschaffen mit zahlreichen Breaks und Tempowechseln, anstatt sich darauf zu besinnen, dass Musik manchmal auch nur einfach Spaß machen sollte. Allerdings: Manche Titel wie „We Left The Old World“ öffenbaren ihre robuste Schönheit erst beim zweiten konzentrieren Hören. Weitere Anspieltipps: “This Is Goodbye” und “Mono:Chromatic”. Die Band wird komplettiert von Fabian Swars am Bass und Jonas Janßen an den Gitarren. FAZIT: Gut gespielt und gut produziert – keine Frage – PHYRIA bieten gut strukturiertes Kopfkino für intellektuelle Musikhörer – den richtigen Kick verspüre ich beim Anhören von „The Colors Among Us“ erst beim zweiten und dritten Anhören, als ich mich freimache vom Zwang, eine objektive Bewertung des Albums abzugeben. 

VÖ: 07.10.16

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.phyria.com/ & https://phyria.bandcamp.com/ (das 2012er Debüt Album)

TOURDATEN

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MARION FIEDLER “ROLLING ON”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Marion Fiedler - Rolling On

TRACKLISTING:

01.  Good Morning
02.  Rolling On
03.  Summertime At Best
04.  Give It All
05.  You Will Fly
06.  It’s Not Impossible
07.  Dear Life
08.  Hungry To Love
09.  Away
10.  Funky Monkey
11.  Oh, Africa
12.  Sleepy Sun

Label: Ballroom Records Dresden

ALTERNATIVE POP

Für Fans von:  Sarah Bareilles - Gabriella Cilmi - Maria Mena

DEUTSCHLAND

Ein kleiner, dicker und wohl auch dummer Mann hat sich in seiner Funktion als Host (Moderator) lustig gemacht darüber, warum bei den diesjährigen Grammy Verleihungen so wenig Frauen auf dem Siegerpodest standen und dass sich diese etwas mehr anstrengen sollten, um es ihren männlichen Kollegen gleich zu tun. Nun, wer ein bißchen die Hintergründe dieses oder ähnlicher Events kennt, der weiß, dass diese Verleihungen eine eigentliche Farce sind und selten nur noch mit dem Niveau der Musik zu tun haben. Das Potential, international erfolgreich zu sein, besitzt auf jeden Fall die deutsche Songwriterin MARION FIEDLER, die unlängst den Longplay „Rolling On“ veröffentlicht hat. Die multitalentierte Künstlern schreibt ihre Lieder selbst, spielt diverse Instrumente (Gitarre, Posaune, Ukulele, Piano, Banjo) und dürfte 2018 als eine der hochtalentiertesten Newcomerinnen gehandelt werden, wobei die Musikerin schon etwas länger im Geschäft ist, wie der unten angegebene myspace-Link unter Beweis stellt, denn dort gibt es klangliche Auszüge ihres 2007er Albums “.

Der gutgelaunte Auftakt „Good Morning“ erinnert mich musikalisch an die soul-poppigen Songs von Gabriella Cilmi oder (Aimee An) Duffy, stimmlich geht es in Richtung Stefanie Heinzmann, zur Mitte gibt es sogar ein cooles bluesiges Gitarrensolo zu hören. Der Titelsong „Rolling On“ ist schon im letzten Oktober 2016 als Video veröffentlicht worden: https://youtu.be/90vRAFxAaJs  - auch hier gibt es im Background sehr viel „handgemachtes“ zu hören, das die Produktion von zahlreichen anderen elektronisch geschönten hervorhebt. So wie die Dresdnerin phrasiert und ihre Stimme am Ende des Songs einsetzt, muss ich unweigerlich an den folkrockigen Pop von Woodstock-Legende Melanie (Safka) denken, die älteren Hounddogs würden mich sicherlich bestätigen. Folk-Bluesig bleibt es auch in „Summertime At Best“, ein Stück, zu dem die Musikerin durch einen Besuch in der französischen Betragne inspiriert worden ist. MF pendelt gekonnt zwischen gefühlvollem Ausdruck, unkompliziert eingesetztem Falsetto und punktiert platziertem kratzigen Timbre. Hammer! Guck mal: https://youtu.be/ecVYi-090BU

Vom Rest der insgesamt 12 Lieder können vor allem „Dear Life“, der „Funky Monkey“ und die zauberhafte akustische und erneut großartige gesungene Ballade „Oh, Africa“ punkten. Fazit: Ist wohl noch etwas zu früh, um von einer neuen Songwriter-Sensation zu sprechen, aber nichtdestotrotz ist „Rolling On“ von MARION FIEDLER so ziemlich das Beste, was ich seit langem von einer deutschen Künstlerin gehört habe.

VÖ: 02.02.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://marionfiedler.com/ & https://myspace.com/marionfiedler/music/songs

TOURDATEN

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Various Artists “RETRO CLASSICS REVIVED”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

COVER MÜLL

Für Fans von: Bruce & Bongo - Mark Medlock - Baltimora

SAMPLER

Auch wenn dieser Sampler für niedliche 5,99 Euro (bei amazon.de) angeboten wird, schon beim Betrachten des Tracklistings habe ich fürchterliches befürchtet und so kommt es auch. Die meisten Lieder haben original in den 70ern stattgefunden, aber hier gibt es nicht die großartigen Originale, sondern “rerecorded“ Versionen, die sämtliche Musikliebhaber epidemisch sofort in die Flucht schlagen sollten und in manchen Fällen bezweifele ich stark, ob es sich bei den Interpreten wirklich um die auf dem Cover angegebenen Künstler handelt. Leute, lasst die Finger weg von diesem Schund, der nicht mal einen Wert hat für die Alles-Sammler, holt Euch die Originale und genießt diese, das hier ist unter aller Kanone und sogar das Retro-Püppchen auf dem Cover kann mich nicht beeindrucken mit dem rekonstruierten Peace’n’Love Symbol, das außerdem zeitlich nicht passt zu den hier präsentierten Abfallschlagern.

Various Artists - Retro Classics Revived

VÖ: 20.02.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Wer mehr investieren möchte: www.djtunes.com/various-artists-25/retro-classics-revived

TRACKLISTING

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DEATH BY UNGA BUNGA “SO FAR SO GOOD SO COOL”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Death By Unga Bunga

TRACKLISTING:

01.  Haunt Me
02.  Soldier
03.  Cynical
04.  Internet (Interlude)
05.  So Cool
06.  Into The Night
07.  Turn My Brain Off
08.  Space Face (Interlude)
09.  Boys
10.  I’m No Provider
11.  Bye Bye

Label: Jansen Records
Web: https://jansenrecords.com/

ROCK

Für Fans von:  Greg Kihn - The Hives - Thin Lizzy - The Knack

NORWEGEN

Die Gitarren bis zum Anschlag aufgedreht – der Verstärker dito – und los geht die Party! DEATH BY UNGA UNGA bedeutet laut, gutgelaunt und tanzbar! So weit, so gut und mindestens genau so cool – der Albumtitel „So Far So Good So Cool“. Wer die Band kennt, erwartet keine große Veränderungen und dafür wird er belohnt mit 10 neuen stoffigen Ohrwurm-Krachern. In drei Tracks des neuen Albums, das am 06. April kommt, kann schon reingehört werden auf der bandcamp-Seite der norwegischen Gruppe (Link siehe unten!), wer das oftmals als Garagenrock deklarierierte Brett auch mal live erleben möchte, muss sich gedulden, denn bis jetzt gibt es nur die Termine von der US-Tour, die im September startet. Dabei erinnert mich das satt produzierte Album klangtechnisch oftmals an die Musik von „Thin Lizzy“ aus den 70er Jahren, beispielhaft dafür steht der 5. Track „So Cool“, meine eigenen persofaves sind „Into The Night“, das kuschel-romantisch-rockige „I’m No Provider“, der Speedster „Turn My Brain Off“ (199 bpm – Tipp an die rockigen DJs: Passt hervorragend vor oder nach dem Rockschlager „Westerland“) und die headbängenden unisono riff-dudelnden „Boys“. Preben Andersen – Sebastian Ulstad Olsen – Ole Steinar Nesset – Stian Gulbrandsen – Even Rolland Pettersen – habt Ihr gut gemacht. Unga Bunga Sofarsogoodacoolabunga!

VÖ: 06.04.18

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://deathbyungabunga.bandcamp.com/album/so-far-so-good-so-cool

TOURDATEN

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ROVERANO “ANAGNORISIS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Roverano - Anagnorisis

TRACKLISTING:

01.  Perverso Juego
02.  Alma Ciega
03.  Guerrero De Las Mil Batallas
04.  Asi Es Mi Fe
05.  Sin Rastros De Conciencia
06.  Renacere
07.  Se Que No Volveras
08.  Te Amare hasta WEnloquecer
09.  El Llanto De La Princesa

Label: Let There Be Rock Records

HARD ROCK

Für Fans von:  Mala Reina - Mujercitas Terror -  Las Pelotas

ARGENTINIEN

Shakira, bist Du’s? Die kolumbianische Beauty aus Kolumbien hatte ja schon immer eine rockige Ader, ganz anders als die Latino-Mädels der erweiterten Konkurrenz. Aber hier handelt es sich nicht um die erfolgreiche Sängerin, deren Biographie ich gerade zufälliger Weise auch auf dem Tisch habe, sondern um die mindestens genau so toll singende Frontfrau der argentinischen Hardrock Gruppe ROVERANO, die sich ulkiger Weise gleichzeitig mit dem Namen eines bekannten südamerikanischen Elektronik Unternehmens schmückt. Da freuen sich wieder die Anwälte. GABBY ROVERANO heißt die Dame am Mikrofon, sie wird unterstützt von den beiden Gitarristen Javier Duran und Hernan Bertrand sowie dem Bassisten Martin Ou und Schlagzeuger Hernan Bertrand und somit stellt sich endlich wieder mal ein cooler Import-Artikel aus dem fernen Argentinien vor. Ein bißchen Old School zwar, was die Band hier bietet, aber Stoff, der jedem Musikfan gefallen dürfte, der die sleaze-glam-hardrockige Ausrichtung der Bands „L. A. Guns“, „Ratt“, „Maná“ und „Mötley Crue“ mag oder sich irgendwo auch für die rock-poppigen „La Oreja De Van Gogh“ aus Spanien begeistert. Gitarrentechnisch wird gutes Niveau geboten, die beiden Saitenfetischisten bedienen sich solistisch überwiegend an bluesrockiger Pentatonik und es sind hauptsächlich die schnelleren Titel wie „Sin Rastros De Conciencia“, die komplett überzeugen. Weiteres wuchtiges Highlight ist das verdächtig nach den Uralt-Klassikern von „Black Sabbath“ klingende „Renacere“. Nachdem die Sängerin ein paar Jahre solo unterwegs war, scheint sie jetzt mit der neuen Gruppe den richtigen Weg eingeschlagen zu haben, um die Karriere voranzutreiben. Mal sehen, ob es die Band auch irgendwann in Europa zu sehen gibt.

VÖ: 01.02.18

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://youtu.be/JhdEpH8z90w  (Studio-Rehearsal) & https://youtu.be/l_Ia26ZlxPs

BEZUG

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

KKKKKKKKKK

NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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