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NEUE REZIS KW 13/14-2018

Ab sofort gibt es an dieser Stelle immer am Montag Morgen gebündelt die neuen Rezensionen der abgelaufenen Kalenderwoche - unabhängig vom Alter der Veröffentlichung - die neuesten Infos zu Promo Eingängen, die noch nicht rezensiert worden sind, gibt es beim Link “Previews”. Die besten 10 Alben der abgelaufenen Woche werden wie gehabt in der Rubrik “Ohrgamsus der Woche” gelistet.

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Dry Dudes - Memories

Funky Destination - We Are All Shining Stars

Zulu - Analogue Heart

Classic Rock CD 68

Entertainment For The Brain - Sun

DRY DUDES
“MEMORIES”

FUNKY
DESTINATION

ZULU

CLASSIC
ROCK 68

ENTERTAINMENT
FOR BRAINDEAD

 

 

 

 

 

Yvoeree - Milkfroth

Carpenter Brut - Leather Teeth

Toni Braxton - Sex And Cigarettes

Suns Of Orenda - Dark Light

K-Bust - Fearless

YVOEREE
“MILKFROTH”

CARPENTER
BRUT

TONI
BRAXTON

SUNS OF
ØRENDA

K-BUST
“FEARLESS”

 

 

 

 

 

LamatUuc Nour - Karkadan

Electro Blues Society feat Roscoe Chenier

Mani Orrason - I Woke Up Waiting

New Noises 138

Dschinghis Khan - Moskau

LAMAT UUC
& NOUR

ELECTRO BLUES
SOCIETY

MANI
ORRASON

NEW NOISES
VOL 138

DSCHINGHIS
KHAN

 

 

 

 

 

Timewarp Inc - Disco Girls

Bara Jonson And Free - Synergy

Owane - Yeah Whatever

Please Madam - Young Understanding

Jack White - Boarding House Reach

TIMEWARP INC.
“DISCOGIRLS”

BARA JONSON
AND FREE

OWANE
“YEAH WHATEVER”

PLEASE
MADAME

JACK
WHITE

 

 

 

 

 

Guy Mandon - Schüttel das Ass

Anaphylaxis - Dark Love Dark Magic

The Cadillac Kings - The Secret Of My Success

The Stanfields - Limboland

Äl Jawala - Zyklop Surfers

GUY
MANDON

ANAPHYLAXIS

THE CADILLAC
KINGS

THE STANFIELDS
“LIMBOLAND”

ÄL JAWALA
ZYKLOP SURFERS

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

Verschiedene Interpreten “CLASSIC ROCK 68”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Classic Rock CD 68

TRACKLISTING:

01.  Marco Mendoza: Viva La Rock
02.  Turbowolf feat. Mike Kerr: Domino
03.  Birth Of Joy: Hyper Focus
04.  Thundermother: Whatever
05.  Beath Hart & Joe Bonamassa: Black Coffee
06.  Ben Miller Band: One More Time
07.  Glorious Sons: Everything Is Alright
08.  Brother Grimm: Sharp’s The Word
09.  Black Space Riders: Another Sort Of Homecoming
10.  Michael Schenker Fest: Warrior
11.  Stone Broken: Worth Fighting For
12.  Pop Evil: Waking Lions

TT: 44:10 Minuten

CD-Beilage Classic Rock Ausgabe März 2018

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Classic Rock - Blues Rock - Hard Rock

SAMPLER

Auffallend, dass der ebenfalls auf der “Maximum Metal 236” vertretene “Warrior” von MICHAEL SCHENKER FEST hier in der kompletten Länge (05:21 Minuten) vertreten ist und nicht als “Edit”-Würstchen wie beim Metal Hammer. Dem Springer Verlag scheint a) das Geld auszugehen oder b) ist der zahlende Kunde nicht wert, die komplette Version des Songs zu bekommen. “Another Sort Of Homecoming” von den BLACK SPACE RIDERS befand sich sowohl bereits auf der Februar CD Beilage des Musikmagazins “Rockhard” als auch auf der Februar-CD-Beilage des Magazins “Eclipsed”, “Waking Lions” von POP EVIL auf der Februar-CD vom “Metal Hammer”. Den ersten Track “Viva La Rock” von MARCO MENDOZA gibt es ebenfalls auf der März-Beilage vom “Rockhard”. Got it oder verwirrt?

Gleich im ersten Stück macht MARCO MENDOZA fett Dampf mit seinem “Viva La Rock” - für den Titel müsste der Musiker aus New York zwar eigentlich einen Euro ins DSF-Phrasenschwein werfen, aber die Nummer ist geil, ist schnell (161 bpm) und wirft mit ein paar hammerstarken Solo-Einlagen um sich. Wen das Stück irgendwie an die Musik von “Twisted Sister” erinnert - no wonder - der Mann ist der Bast der US Rock Gruppe. TURBOWOLF aus dem englischen Bristol zimmern ein wuchtiges Stoner-Rock-Riff aus den Lautsprechern - in “Domino” steht Gastsänger MIKE KERR an der Mikrofonstange. Gitarrist Andy Gosh begeistert mit einer an die Soli von “RATM”-Axeman Tom Morello erinnernden Cut-Trigger-Einlage. Den Geschwindigkeits-Award für die schnellste Nummer der CD bekommen BIRTH OF JOY - das elektronisch-rockende “Hyper Focus” rotiert mit sage & schreibe 202 bpm im Player! In Bestform stellen sich auch die nahezu in komplett neuer Besetzung abrockenden Mädels von THUNDERMOTHER vor, die nach dreijähriger Pause ein neues Studio Album am Start haben. “Whatever” ist eines der besten Stücke, das ich jemals von einer Girl-Hardrock-Band gehört habe. Ich bin gespannt, ob sich diese Blondinen-Power auch in diesem Jahr wieder auf dem einen oder anderen Festival blicken lässt. Vielleicht heißt es ja auch bald: 5 Schwedinnen in Oberbayern, ha, ha!

Einer der Hammer-Songs des Jahres ist auf jeden Fall die Cover-Version des “Humble Pie”-Klassikers “Black Coffee”, den hier BETH HART und JOE BONAMASSA regelrecht zelebrieren. Waaaahhhnnsinn - was diese Frau hier für eine extraordinäre Performance aufs Parkett gelegt hat. Diese Version ist ganz alleine den Kauf des Musikmagazins oder auch des aktuellen Studio-Albums des Duos wert! Das am 26. Januar veröffentlichte Album ist in den USA TOP 200 Billboard Charts und auch in der Niederlande von der Null auf die Eins marschiert! Und gegen diesen sensationellen Beitrag verblassen einfach sämtliche nachfolgenen Lieder, obwohl auch diese ganz gut gefallen - mal vom lahmen “Schenker”-Seniorenheim-”Warrior” abgesehen. Manche müde altgediente Krieger sind besser bereaten, die Altersrente zu genießen. Und vielleicht wäre es sogar - aus Höflichkeit gegenüber Ben Miller, den Glorious Sons und Pop Evil - taktisch besser gewesen, den schwarzen Kaffee am Ende der CD zu servieren, ha, ha!

VÖ: 15.02.18

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: https://classicrock.net/

TRACKLISTING

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K-BUST “FEARLESS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

K-Bust - Fearless

Titelverzeichnis:

01.  Shoot
02.  Just A Simple Taste
03.  That Sound
04.  Tonight
05.  Run
06.  Mirror, Mirror
07.  Push
08.  Torn
09.  Over
10.  Love Is A Battlefield
11.  Fight (The Fear)

Label: Indi-K Records

ELECTRO POP

Für Fans von:  Madonna - Ke$ha - Lady Gaga - Christina Aguilera

KANADA

K-Pop, K-Girls, K-Rock. Klar! Klar habe ich gleich an Musik aus dem fernen Südkorea gedacht, als ich den Namen gelesen habe, aber die Label-Infos verraten dann auch sofort, dass es sich beim auf dem Cover abgebildeten Mädel um eine aufstrebende Künstlerin handelt, die in Chile geboren ist und mittlerweile aber in Kanada residiert, damit es was wird mit der internationalen Karriere. International heißt in diesem Falle USA und eben Kanada, eventuell auch noch das europäische United Kingdom. Die Musik des ersten Stücks “Shoot” erinnert mich an einen Mix aus „Shakira“ und „Madonna“ und auch der Rest der insgesamt 11 Stücke findet sich in dieser Schublade wieder. Elektronischer Dance Pop, wie ihn auch die Sängerin “Ke$ha” oder “Lady Gaga” zelebrieren, wenn auch nicht auf den ersten Blick mit der gleichen Nachhaltigkeit. Karla Bustamente (a-ha, daher der Name!) heißt das aufstrebende Girlie mit Geburtsnamen, bereits vor 6 Jahren hat sie ein Studio Album veröffentlicht, das sich aber nicht sonderlich aus der Masse der zahlreichen Konkurrenz abhob, das soll sich jetzt auf jeden Fall ändern, den meisten Stücken wurde ein pop-rockiges Arrangement verpasst mit passenden Ohrwurmmelodien, mit dem selbst gegründeten Label „Indie-K-Records“ hat sie zumindest den Grundbetrieb in die eigenen Hände genommen, der internationale Vertrieb erfolgt über Universal Music. Lediglich bei der Produktion hat sie sich vom renommierten Produzenten Albert Chambers helfen lassen. Und wenn ich vergleiche, was die derzeit überall mit neuer Musik aus den Startlöchern kommenden Kolleginnen zurzeit fabrizieren, gebe ich der Sängerin auf jeden Fall gute Chancen, zumindest auf dem nordamerikanischen Kontinent zu punkten. Und abgesehen von der erotischen Sensibilisierung, die unverkennbar vorhanden ist, ist die talentierte Songwriterin aber auch auf dem Piano und der akustischen Gitarre einigermaßen sattelfest, wie dieses ältere Video zeigt: https://youtu.be/-K77Tc_qO80  und eines der aktuellen Videos könnt Ihr ebenfalls ansehen, die gothisch gruselige Wald & Wiesen Umsetzung hat der Visualist und Musiker Mariano Franco inszeniert: https://youtu.be/XEdbK8UGgNY - die weiteren Anspieltipps des Albums sind: “Run”, “Push”, “Mirror Mirror” und die Cover-Version des “Pat Benetar”-Klassikers “Love Is A Battlefield”.

VÖ: 09.03.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://kbust.com/ & https://soundcloud.com/kbust

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “NEW NOISES Vol 138”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

New Noises 138

TRACKLISTING:

01. Grant-Lee Phillips: Scared Stiff
02. The Monochrome Set: I Feel Fine (Really)
03. Erdmöbel: Erschlagt die Armen!
04. Peter Astor: One For The Ghost
05. Courtney Marie Andrews: May Your Kindness Remain
06. Jonathan Wilson: Over The Midnight
07. Darlingside: Futures
08. Ticket Tomorrow: Night Falls
09. Someday Jacob: Slow Down

TT: 31:19 Minuten

CD-Beilage Rolling Stone Ausgabe März 2018

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Müsli Pop - Indie Rock - Songwriter Pop

SAMPLER

Mit der guten Indie-Pop-Alternative-Rock-Nummer “Sacred Stiff” von GRANT-LEE PHILLIPS beginnt die 138. Ausgabe der “New Noises”-CD-Beilage der deutschen Ausgabe des Musikmagazins “Rolling Stone”. Das neue Studio Album des Songwriters heißt “Widdershins” und ist am 23. Februar 2018 veröffentlicht worden. Ebenfalls gut gefällt “I Feel Fine (Really”) im leicht-luftigen 60ies Arrangement, aber 10ies Sound von der Londoner Band THE MONOCHROME SET. Ein noch relativ unbeschriebenes Blatt In der Szene ist die Songwriterin  COURTNEY MARIE ANDREWS, die sich bisher im Untergrund der Independent Szene herumgetrieben hat. Das aktuelle Album ist im Vertrieb des internationalen tätigen Labels “Fat Possum Records” und das sollte der 27jährigen helfen, sich einem größeren Publikum bekannt zu machen. Verdient hätte es der superbe Alternative-Americana-Country-Folk der Musikerin, die sich hier mit der großartig gesungenen Rockballade “May Your Kindness Remain” vorstellt, allemal. Ihr intensiver Vortrag erinnert mich hier die Musik von Rachael Yamagata.

Einen der bisher besten Folk Songs des Jahres 2018 gibt es von DARLINGSIDE. Das Indie-Folk-Quartett aus Boston präsentiert das phantastische “Futures” - ein Knüller für alle Fans der Kultgruppe “Crosby, Stills, Nash & Young”. Die Gruppe ist im Mai in Großbritannien unterwegs, für Deutschland sind bis jetzt leider keine Konzerte geplant. Wer das Lied noch nicht kennt: https://youtu.be/8sy0YM71i0Y und auch ganz nett - das an die Songs der “Beatles” erinnernde “Night Fall” vom deutschen Trio TICKET TOMORROW aus Halle. Und für die US Westcoast “America”-Gedächnisfraktion gibt es das wundervolle “Slow Down” von SOMEDAY JACOB, einer weiteren deutschen Band, die hier mit phantastischen Harmonie-Vocals begeistert.

VÖ: 01.03.18

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  https://www.rollingstone.de/

TRACKLISTING

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JACK WHITE “BOARDING HOUSE REACH”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Jack White - Boarding House Reach

TRACKLISTING:

01.  Connected By Love
02.  Why Walk A Dog?
03.  Corporation
04.  Abulia And Akrasia
05.  Hypermisophoniac
06.  Ice Station Zebra
07.  Over And Over And Over
08.  Everything You’ve Ever Learned
09.  Respect Commander
10.  Ezmerelda Steals The Show
11.  Get In The Mind Shaft
12.  What’s Done Is Done
13.  Humoresque

Label: Third Man Records

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von:  Lenny Kravitz - Prince - John Lennon - Ben Harper

USA

Wenn es einen Musiker gibt, der heute für das Attribut „Alternative Garagen Rock“ steht und meines Erachtens schon bei Lebzeiten einen ähnlichen Kultstatus des verstorbenen Kurt Cobaine („Nirvana“) besitzt, dann ist es der US Rocker JACK WHITE, der erstmals am Ende des vorigen Jahrhunderts mit dem gemeinsam mit der Ex-Gattin Meg betriebenen Duo „White Stripes“ und dessen innovativen Mix aus Indie-Punk-Blues-Funk-Garagen-Rock auf sich aufmerksam gemacht hat. Erst zu Beginn des Jahres hat mich der US Songwriter wieder mal vom Hocker gerissen mit seinem Soundtrack-Beitrag „Lazaretto“ in der 2018er TV-Serie „Black Lightning“. Den Titelsong seines 2014er Albums kennt Ihr mit Sicherheit auch: https://vimeo.com/152502653

„Connected By Love“ eröffnet das neue Album „Boarding House Reach“ – eine kraftvolle Ballade, wie man sie früher mal von „Prince“ in dessen verschroben-intellektueller „Parade“-Phase gehört hatte, ein Song mit mindestens ähnlichen Qualitäten wie „Sometimes It Snows In April“ oder „Condition Of The Heart“. Die starken Backing Vocals der Schwestern Ann und Regina McCrary sorgen für intensives Gospel-Clair und deren Brüderchen Quincey hat hier auch die Keyboards bedient. Humorvoll geht’s weiter mit dem 6/8tel Shuffle „Why Walk A Dog?“, in dem White die philosophische Frage erörtert, warum ein Hund überhaupt ausgeführt werden muss, die aber nur als Einstiegsthema dient, um sich die unmenschlichen Praktiken in Erinnerung zu bringen, warum man sich ein mit einem Preisschild behängtes Haustier kauft, es seiner Mutter wegnimmt und wenn nicht mehr gewollt, es einfach auf dem Hausmüll entsorgt. „Mensch“ ist zwar nicht mehr offiziell authorisiert, sich Sklaven zu halten, aber Haustiere erfüllen oft den gleichen Zweck. “Planet der Affen” als Vorbild? Auch hier gibt es zur wimmernden Orgel ein oberfettes „prince“iges Gitarrensolo, in dem der Songwriter dicken Fuzz und den Effekt eines Oktav-Dividers dröhnen lässt.

„Corporation“ kommt rockig-funky mit psychedelischem Prog-Ambiente, erinnert an die Uralt-Klassiker von „Sly & The Family Stone“ aus den 60er Jahren, im nur 1 ½ minütigen „Abulia And Akrasia“ übernimmt der australische Blues Songwriter C. W. STONEKING die singende Hauptrolle und auch die restlichen Songs bieten einen skurrilen Mix aus Garagen Funk, krautpsychedelischem Indie-Rock und niveauvollem Ideen-Rausch. Weitere Album Highlights sind „Ice Station Zebra“ und die country-bluesige Ballade „What’s Done Is Done“. Fazit: Wer’s ungewöhnlich mag, ist bei JACK WHITE wieder einmal bestens aufgehoben. „Boarding House Reach“ ist eine wohltuende Alternative zu den überall nach Ruhm und Mainstream schielenden den Label-Vorgaben angepassten Acts. Ende Juni bis Mitte Juli ist White in Europa unterwegs, für Deutschland sind bisher keine Termine geplant.

VÖ: 23.03.18

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://jackwhiteiii.com/ & https://thirdmanrecords.com/

TOURDATEN

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THE CADILLAC KINGS “THE SECRET OF MY SUCCESS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Cadillac Kings - The Secret Of My Success

TRACKLISTING:

01.  For Richer, For Poorer
02.  Five Wont Getcha Ten
03.  Wasted
04.  Cadillac Shake
05.  I Ain’t Gonna Miss Ya
06.  In The Night
07.  Left-Handed Woman
08.  Flatfoot Sam
09.  One Step Forward
10.  The Secret Of My Success
11.  Stalkin’ Blues
12.  Everybody’s Out
13.  No Good woman
14.  Soleil De La Louisiane

BLUES ROCK

Für Fans von:  Alain Toussaint – Dr. John – Tom Principato

ENGLAND

Alter Schwede! Wie sagte doch der inzwischen ausgemusterte Otto Rehagel: Es gibt keine alte oder junge Spieler – es gibt nur gute oder schlechte usw …THE CADILLAC KINGS sind eine Gruppe, deren Gesamtalter mindestens dreistellig ist, aber die 5 Musiker performen den Auftakt „For Richer, For Poorer“ ihres Studio Albums „The Secret Of My Success“ mit einem Tempo, das selbst manche junge Götter blass vor Neid werden lässt. Dem astreinen swingenden Rock’n’Roller und seinen 174 bpm folgt ein knackiger Blues-Rocker namens „Five Won’t Getcha Ten“, dessen vibrierender Delta-Sumpf-Groove an die Klassiker von John Fogerty oder Tom Principato erinnert und der selbst das Zeug zum Klassiker hat. Und die fünf Freunde (und ihre Instrumente) praktizieren einen äußerst variablen und kurzweiligen Mix, der die knappe Stunde Spielzeit (58:31) wie im Flug vergessen lässt: Das Akkordeon wird ausgepackt im Zydeco-Rocker „Cadillac Shake“, „In The Night“ führt direkt nach New Orleans und fordert auf zum ausgelassenen Mittanzen und mittendrin legt sich ein geiles Piano Solo auf den sexy-funky Rhythmus und ich kröne das Stück schon mal jetzt zu einem Blues-Highlight des aktuellen Dekade! Das Original hat übrigens ein gewisser Professor Longhair zum ersten Male 1953 aufgenommen. Wo? In New Orleans. Und die Musik aus dem US Bundesstaat Louisiana spannt sich wie ein roter Faden durch dieses Album.

In der britischen Band spielen Mike Thomas (vocals, harmonica, slide guitar), Mal Barcley (guitar, vocals), Tim Penn (piano, accordion, vocals), Roy Webber (drums, vocals) und Paul Cuff (kontrabass, fender bass). Die Harmonica gibt es erstmals so richtig fett zu hören im cajun-bluesigen „Left-Handed Woman“, eine von 10 Eigenkompositionen. Der Rest der insgesamt 14 Songs steht den vorangegangenen an musikalischem Niveau in Nichts nach – wie behauptete doch der gute „Stevie Ray Vaughan“ einst: „The House Is Rockin“ und das tut es mit dem „Bo-Diddly-groovenden „The Secet Of My Success“, der „mungo-jerry“-reminiszenten Skiffle-Jugband-Perle „Stalkin‘ Blues“, dem gypsy-jazzig angehauchten Vaudeville-Jump-Blues „Everybody’s Out“, dem wundervollen 6/8tel Shuffle „No Good Woman“ (eine Cover Version eines 60er Jahre Louisiana-Swamp-Oldies) und dem finalen blues-rockenden „Soleil De La Louisiane“.

Fazit: Das zweite Album (von bisher zwei Zusendungen), das uns die JH BLUES VIBRATIONS Agency hat zu kommen lassen, das wir in der Rubrik CD des Tages (und wohl auch am Ende der Woche wieder als Album der Woche) präsentieren. „The Secret Of My Success“ ist eines der grandiosen Party-Alben, das wie die Klassiker von Johnny Winter, Stevie Ray oder George Thorogood das Zeug zum Kultalbum hat. THE CADILLAC KINGS – Synonym für – wie es so schön im Digipack heißt – „House-Rockin‘ Rhythm & Blues“, bei dem sich das Bier von selbst entstöpselt und – yes! – ich habe eine neue Lieblingsband!

VÖ: 05.08.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.cadillackings.co.uk/home & die Band-Infos der Blues Agency

TOURDATEN

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ZULU “ANALOGUE HEART // DIGITAL BRAIN”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Zulu - Analogue Heart

TRACKLISTING:

01.  Inactive Life
02.  Digital Brain
03.  Retrofuturism
04.  Neukölln
05.  Science
06.  Hidden People
07.  Analogue Heart
08.  Wilderness
09.  Yes
10.  Open At The Close

Label: AdP Records
Promotion: Backseat Labelservices
Web: www.backseat-pr.de

INDIETRONIC

Für Fans von: Coldplay – Tears For Fears – Björk – Beach House

DEUTSCHLAND

Natürlich denke ich beim Namen ZULU sofort an die großartige traditionalle Volksmusik der afrikanischen Bantu-Völker. Aber erstaunt lese ich, dass es sich beim vorliegenden Projekt um ein deutsches Trio handelt, das – und die Hüllkurve des Überaschungsmomentes steigt weiter nach oben – mit einem genialen Crossover aus Alternative Pop, Indietronic und irgendwie doch nuanciert eingesetzter tribaler Perkussion aufwartet. Musik, die wohl größtenteils in keinem der gängigen Radiosender laufen wird, weil sie einfach zu intelligent und zerbrechlich gestrickt ist. Die CD-Infos zum Trio sind spärlich gesät, der Musikfan bekommt ein zweiseitiges kunstvoll gestaltetes Pösterchen mit dem Cover Artwork und einer weiteren Grafik von Maximilian Seeger, der auch gleichzeitig Sänger, Gitarrist und Songwriter des Trios ist. Will man die Musik genauer umschreiben, fallen mir eine Menge Attribute ein – viel zu viel, als dass ich sie in einem einzigen Wort unterbringen kann – „Human League“, „Coldplay“, „Fankie Goes To Hollywood“, „U2“, „The Cure“, „Pet Shop Boys“, „Animal Collective“, „Tears For Fears“, - von all diesen Gruppierungen gibt es klangliche Schnipsel zu hören, aber ZULU kopieren die alten Meister in den seltensten Fällen, sondern sie haben auf ihrem Debüt Album „analogue heart // digital brain“ eine eigenständige hochintellektuelle Chemie-Formel entworfen, die fasziniert von der ersten bis zur letzten Sekunde.

Mit butterweicher Stimme singt man sich durch das ambient-wunderschöne „Inactive Life“, „Retrofuturism“ erfreut mit verträumtem Dream-Pop-Gitarren-Arrangement, das „Digital Brain“ manifestiert sich im Kopf mit Ohrwurmqualitäten und das erste Album-Highlight „Neukölln“ wühlt sich mit verführerischer Melodie in die Seele des Musikfans und erweckt kurz danach mit polternden Electronic-Percussion, während „Laurie-Anderson“-reminiszente Vocals mit Art-Rock-Canon-Einschüben a la „Yes/Jon Anderson“ wechseln. „Science“ ist mein persofave – der zweistimmige Gesang geht unter die Haut, während der zauberhaft-kuschelromantische Groove für aufkommende Gänsehaut sorgt. „Wilderness“ ist ein weiteres Beispiel für die intelligenten Songwriter-Qualitäten des Trios, auch hier haben die Boys aus Underfrangen ein polyphonisches Meisterwerk auf die sphärische Musik gesetzt. Fazit: ZULU zaubern ein popmusikalisches Kunstwerk, das die kraftvollen Ideen und Arrangenemts einer „Björk“ mit dem kuschelromantischen Ambiente dreampoppiger Acts wie „Beach House“ oder „My Bloody Valentine“ verquirlt.

VÖ: 23.03.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.adp-records.net/ & https://www.youtube.com/zulumusic

TOURDATEN

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TONI BRAXTON “SEX & CIGARETTES”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Toni Braxton - Sex And Cigarettes

TRACKLISTING:

01.  Deadwood    VIDEO
02.  Sex & Cigarettes
03.  Long As I Live
04.  FOH
05.  Sorry
06.  My Heart (feat. Colbie Caillat)
07.  Coping
08.  Missin’
09.  Forgiven (nur Target Deluxe)
10.  Coping (Disco Killerz Remix) (nur Target Deluxe)
11.  Coping (Eden Prince Remix) (nur Target Deluxe)

Label: Def Jam Recordings

R&B & CHILL POP

Für Fans von: Vanessa Williams - Anita Baker - Angela Bofill

USA

Zunächst mal ist die Enttäuschung groß – nur 8 neue Lieder von TONI BRAXTON nach der 4jährigen Pause, in der es immer wieder Gerüchte gab um diverse schwere Erkrankungen der Sängerin, die zuletzt gemeinsam 2014 mit dem Produzenten „Babyface“ das tiefgründige Album „Love, Marriage & Divorce“ veröffentlicht hatte. Dann aber darf ma(n)n überrascht sein, wie sich die mittlerweile 50jährige lasziv & sexy auf dem Front Cover präsentiert. Ist man eigentlich gar nicht gewohnt von der Schmusesängerin, die vor allem in den 90er Jahren mit phantastischen Balladen wie „Another Sad Love Song“ oder „Un-Break My Heart“ bei den R&B-Fans in der Beliebtheitsskala an die Spitze stürmte. Im letzten Jahr war Beauty Toni dann plötzlich mit dem Song „Deadwood“ (nicht verwandt & verschwägert mit der gleichnamigen TV-Serie“) in diversen Videokanälen zu sehen. Das akustisch-romantische und von kammersinfonischen Violinen umrahmte Stück eröffnet das neue Album „Sex & Cigarettes“ – eine Hammerballade mit Ohrwurmqualitäten und stimmlich ist – obwohl das Timbre gut gealtert klingt – die Sängerin einfach immer noch Top und flattert zwischen laut & leise, gefühlvollem Tweet und inbrünstigem Growl. Eine Gemeinschaftsproduktion von Toni, dem langjährigen „Babyface“-Audio Engineer Paul Boutin und dem norwegischen Co-Songwriter Frederick Ball. Und es gibt weitere tolle Songs: Den ebenfalls bereits im Februar als Single veröffentlichten Midtempo-Crooner (90,0 bpm) „Long As I Life“: https://vimeo.com/255499355 , die Ballade „Sorry“ und das dance-pop-soulige „Missin“. Wer bei „Target“ einen Account besitzt, kann sich dort drei exclusive Bonus Tracks besorgen und zwar gibt es den Song „Forgiven“ und zwei alternative Remixe von „Coping“, dessen Original Version zwar nett ist, aber hier ist wiedermal interessant zu hören, wie ein Fachmann einen eher ruhigeren Song in ein knalliges Dancefloor-Stückchen wandeln kann. Bessere DJs besorgen sich sowieso die US-Vinyl-Maxi, weil es dort nämlich insgesamt 9 alternative Remixe gibt. Wem die 90er Jahre House-Perlen von „Cathy Dennis“, „Madonna“ oder der „C&C Music Factory“ gefallen haben, wird auch hier begeistert sein. Meine persofaves sind der „Stadiumx Remix“ (128,0 bpm) und der „Craig CS Master Blaster Mix“ (122,1 bpm).

VÖ: 23.03.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.tonibraxton.com/ & https://soundcloud.com/tonibraxton

TOURDATEN

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OWANE “YEAH WHATEVER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Owane - Yeah Whatever

TRACKLISTING:

01.  Groove Of Satan
02.  Love Juice
03.  Rock Is Too Heavy
04.  Saturday Ends
05.  Indian Explosion Bowling
06.  One Curl In Bangkok
07.  Born In Space
08.  Japanese Bonus Track

FUSION JAZZ ROCK

Für Fans von:  Azymuth - Koinonia - Al di Meola - Orange Pekoe

NORWEGEN

OWANE ist eine vom norwegischen Musiker Øyvind Pedersen ins Leben gerufene Prog-Jazz-Funk-Formation, bei dem der Multiinstrumentalist bis auf die Drums und das Saxophon alle anderen Instrumente selbst eingespielt hat. Vor einigen Jahren hatte Pedersen noch in der Melodic Death Metal Band „Recreate The Sun“ gespielt, umso verwunderlicher, dass er jetzt ein astreines Fusion-Jazz-Album vorlegt.  Erstes Highlight des neuen Albums ist „Love Juice“, das mit dem Charme einer frischen Brise von der amerikanischen Westküste daherkommt und an die Musik ähnlich konzipierter Gruppen wie „Seawind“ oder „Azymuth“ erinnert. Die Rockkeule wird ebenfalls einige Male ausgepackt, u. a. in – wie es der Titel schon verrät – „Rock Is Too Heavy“, in dem Genre-Fans vor allem bei den solistischen Einlagen denken dürften <Hey, das klingt ja wie Al Di Meola!“> und damit haben sie völlig Recht. Auch für High-End-Maniacs ist die TOP-Produktion brauchbar, beim Kauf des digitalen Albums hat man die Wahl zwischen den gängigen Formaten FLAC (unbedingt!) oder MP3 und bekommt ein digitales Booklet mit sämtlichen Credits & Infos dazu. Die weiteren Highlights des Albums sind das funky-knackige „Saturday Ends“ und „Born In Space“, in dem Øyvind Pedersen zeigt, dass er auch gitarrentechnisch eine ganze Menge drauf hat mit wirbelnder „Allan-Holdsworth-Legato-Virtuosität“. Warum der „Japanese Bonus Track“ diesen Namen trägt, entzieht sich meiner Kenntnis, weil das Stück ja eigentlich in diesem Falle auch der europäischen Minderheit zugänglich ist und nach dem Hören des Crackers hätte ich mich schon geärgert, wenn das nicht so gewesen wäre.

VÖ: 23.03.18

Verfügbar:  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://owane.bandcamp.com/album/yeah-whatever

TOURDATEN

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MÁNI ORRASON “I WOKE UP WAITING”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Mani Orrason - I Woke Up Waiting

TRACKLISTING:

01.  I Am Hollow
02.  Mother’s Milk
03.  Let Me Tell You Stories
04.  You’re Acting Like A Fool   VIDEO
05.  I Woke Up Waiting
06.  Always Remembered
07.  Walking By The River
08.  Burned My Lungs Dry
09.  Didn’t Feel Love

Label: Guesstimate
Web: http://guesstimate.de/

SONGWRITER

Für Fans von:  Jason Mraz - Ben Harper - John Mayer - Amos Lee

ISLAND

Der Titel „Mother’s Milk“ hat mich gleich einmal hellhörig werden lassen, genau so heißt eines meiner Lieblingsalben der „Red Hot Chili Peppers“. Darum gleich mal hinein in den Player mit der etwas verspätet angekommenen CD von MÁNI ORRASON, einem isländischen Sänger und Musiker. Und das freut den Musikfan und den Sammler sowieso, dass er wieder mal ein Produkt/Objekt/Scheibchen aus dem hohen Norden zu hören bekommt. Zunächst startet der 10teilige Songreigen mit der wundervollen Ballade „I Am Hollow“, die mit großartiger Stimme gesungen wird und umrahmt wird von kristallklaren wie in tiefgekühlter Zuckerwatte gefassten Gitarrenlicks. Die Auflösung des obigen Rätsels gibt es danach, denn das RHCP-Album gehört zu den Alben, auf den es keinen Titelsong gegeben hat und auch der Song des isländischen Songwriters hat absolut gar mit dem Peppers am Hut, sondern ist ein gutgelaunter folk-rockiges Stückchen, für das ich mir ein paar Radioeinsätze in guten Sendern wie “Ego FM” vorstellen könnte. Die Label-Infos besagen, dass Mani Orrason bereits als 16jähriger einen lokalen Hit gelandet hat, „Fed All My Days“ hat ihm einige Festivalauftritte verschafft und nach dem Debüt Album „Repeating Patterns“ war klar – die Musik würde das Zentrum seines künftigen Daseins sein. Hier ist ein Link zum Video, falls Ihr den Song nicht gar nicht kennen solltet: https://youtu.be/pMJUCLSvhrg

Die Muttermilch klappert mit poppigen Banjos, zart pointierten Pianotönen und southern-rockigen Gitarren im bestem Country Sound und dazu erzählt der Songwriter die Geschichte des Songs mit leidenschaftlichem Vortrag. Und was sich schon mit „Let Me Tell Your Stories“ andeutet, manifestiert sich in „You’re Acting Like A Fool“, die Stimmungen schwanken zwischen der relaxten Coolness eines „Ben Harper“ und pointiert gesetzten dynamischen Gefühlsausbrüchen a la ”Ed Sheeran”  –  und egal was noch kommt – ob Ballade oder Uptempo-Stück – jeder Song gefällt ausnahmslos, alle können als Anspieltipps empfohlen werden, besonders aber noch das gefühlvoll schaukelnde „Always Remembered“, bei dem ich mir sicher bin, dass Konzertbesucher begeistert und berührt ihre Feuerzeuge (oder Smarties, je nach dem) zum schmusigen Takt schwenken werden.

Fazit: Wenn dieser Songwriter MÁNI ORRASON nicht spätestens am Ende des Jahres zu einem der gefeiertesten Newcomer gehört, dann fresse ich die Taube auf meinem Dach, die ständig so frech durch das Kippfenster der Dachgaube hineinblickt. Okay, bevor mir jetzt die militanten Tierschützer auf die Pelle rücken – ich bin ein blütrünstiger Veganer, der sich lediglich an wehrlosen Tomaten, Brombeeren oder Gurken vergeht.

VÖ: 23.03.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.maniorrason.com/  &  https://soundcloud.com/maniorrason

TOURDATEN

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THE STANFIELDS “LIMBOLAND”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Stanfields - Limboland

TRACKLISTING:

01.  Afraid Of The World
02.  Desperation
03.  Lantern In The Window
04.  Your Flag (Won’t Save You Anymore)
05.  Carolina Reaper
06.  Light
07.  Let It Run
08.  Total Black (feat. Mary & Cassie MacDonalds)
09.  There’s A Light
10.  How Long Is The Road
11.  Blow Winds Blow (Bonus Track)

Label: Rookie Records
Web: www.rookierecords.de

PUB ROCK

Für Fans von:  Steve Earle – Flogging Molly – Graham Parker

KANADA

THE STANFIELDS sind nicht etwa das Familienunternehmen der britischen Sängerin Lisa Stan“s“field, sondern eine Pub-Rock-Band mit irischen Einflüssen. Gleich im ersten Rock-Folk-Walzer „Afraid Of The World“ zeigen die Kanadier aus dem Städtchen mit dem lustig klingenden Namen, nämlich Halifax, wo der Hammer hängt. Druckvoller Gitarrensound mit einer Frontstimme, die klingt, als ob sie selbst einen Verzerrer eingebaut hat. Aber Sänger und Gitarrist Jon Landry hat wohl dementsprechend am Morgen vor den Aufnahmen mit einer doppelten Portion „Jackie“ gegurgelt. Spätestens beim finalen Refrain singt dann wohl die ganze Kneipe mit. Auch in „Desperation“ geht der Punk ab mit lebhaften 188 bpm – erinnert von der Intensität auch an die lauteren Stücke von „Boss“ Springsteen. Der Klassiker „Lantern In The Window“ erfreut mit irischen Melodien und erzählt eine Geschichte kurz vor dem Ausbruch des „Civil War“ (Bürgerkrieg) im Jahr 1861, als eine Farmerfamilie aus Kentucky auf ihrem Land in aller Heimlichkeit eine flüchtende afroamerikansiche Familie beherbergte. Mit dem „Carolina Reaper“ ist nicht etwa ein durch die Gegend splatternder Massenmörder im US Bundesstaat gemeint, sondern der Song huldigt der angeblich schärftsten Paprika-Kultur (Spitzenwert: 2,2 Millionen Scoville) der Welt – wer’s nicht glaubt, klickt einfach mal hier: https://chilipflanzen.com/chilisorten/carolina-reaper-chilisorte/  - vielleicht ist Landry’s geile Reibeisenstimme ja auch dem übermäßigen Genuß dieser Chili-Sorte gechuldet. Fast romantisch dagegen im oben schon kurz erwähnten “Heartland”-Frack kommt das tolle „Let It Run“ und auch der Rest des Albums überzeugt durchgehend, allen voran vor allem das wunderschöne Total Black“, in dem die Geschwister MacDonalds gastieren. Mary singt im Duett und Cassie steht an der sentimental sägenden Violine. „How Long Is The Road“ ist ein weiterer Mitgröl-Track, der einfach nur gute Laune verbreitet. Fazit: „Limboland“ ist definitiv eine Party Platte, die es auch als Vinyl gibt und inklusive dem Code zum downloaden der digitalen Kopie, weil es nur dort und auf der CD den Bonus Track gibt.

VÖ: 23.03.18

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://thestanfields1.bandcamp.com/album/limboland  & http://thestanfields.ca/ 

TOURDATEN

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ANAPHYLAXIS “DARK LOVE, DARK MAGIC”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Anaphylaxis - Dark Love Dark Magic

TRACKLISTING:

01.  Dark Love, Dark Magic
02.  Blue Devil Suite
03.  The Daughters Of Music
04.  Shadow Of A Witch
05.  Some Beckoning Wraith
06.  Beauty That Must Die
07.  To Burgundy And Back

Label: All Points/Believe Recordings

AMBIENT DRONE

Für Fans von:  Wojciech Golczewski - Boy Harsher - Orchid Mantis

USA (ILLINOIS)

Ein buntes Potpourri aus Psychedelic Electronic, Post Rock und Ambient Drone. Schauspieler(innen), die Musik machen oder singen? Ja, hatten wir schon oft. Aber bei den Filmregisseuren  kann man etwas länger suchen, bis man einen findet. Und dazu noch, wenn er sich hinter einem undurchsichtigen Pseudonym versteckt, wie es Jason Coffman aus Chicago tut. ANAPHYLAXIS nennt er ein Projekt und dort darf er sich gehörig austoben. Düstere Musik, wie sie wohl kaum in irgendeinen herkömmlichen Film passen würde. Independent-Streifen wie „Subconscious Cruelty“ fallen mir da spontan ein. Kennt Ihr nicht? Ist auch besser so. Gibt es sowieso nur in englischer Sprache und ist totally underground und auch nichts für zarte Gemüter. Hier gibt es geisterhafte Klänge, weißes und tiefschwarzes Rauschen und vor dem Genuß von „Beauty That Must Die“ wird sogar heftig gewarnt im Falle, man hört gerne Musik mit einem Kopfhörer. Die Lautstärke sollte man erst einmal zurückschrauben, damit einem nicht das Hirn weggeblasen wird oder man im schlimmsten Fall sogar eine Panikattacke bekommt. Der Titelsong „Dark Love, Dark Magic“ besteht einfach aus gruselig-wabernden Noise-Wolken, die „Blue Devil Suite“ beginnt etwas softer mit elektronischen Drums und kongruent aufbauenden Akkordfolgen, „The Daughters Of Music“ tanzen zu einem hypnotisch-tribalem Electro-Reigen, der „Shadow Of A Witch“ nähert sich mit unheimlichem Didgeridoo-Gebrumme, nach 1 ½ Minuten setzt der elektronische Sturm rein, geisterhafte Gesänge erwecken antike blutrünstige Dämonen aus ihrem jahrhundertelangen Schlaf.

VÖ: 16.03.18

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://anaphylaxis.bandcamp.com/album/dark-love-dark-magic-trr-dl20

TOURDATEN

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FUNKY DESTINATION “WE ARE ALL SHINING STARS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Funky Destination - We Are All Shining Stars

TRACKLISTING:

01.  Everybody’s Inn
02.  Let’s Make This Party Jump
03.  Boom Bang
04.  Streets Of Bronx
05.  Fusion Illusion
06.  Amy’s Story
07.  J.J.’s On Meskaline
08.  To My People
09.  Higher
10.  This Is Your Moment
11.  Detective Wannabe
12.  Seems Like I Heard Jose e Paco Playing
13.  On My Way To Rio

Label: Timewarp Music

NU FUNKY SOUL

Für Fans von:  Incognito - Gizelle Smith - Funkin’ Basstards

KROATIEN

Vor drei Jahren hatte sein Debüt Solo Album „Supersonic Bomb“ für Begeisterungsstürme in der Redaktion gesorgt, sogar die ansonsten sich in dieser Hinsicht meist zurückhaltende Frau Dr. Music war hin & weg. Der kroatische Crossover-Dancefloor Produzent FUNKY DESTINATION (aka Vladimir Sivc) hatte dann auch am Ende des Jahres 2015 klar die Spitzenposition belegt in der Jahresendwertung der besten Alben des Jahres. Jetzt gibt es sein neues Werk „We Are All Shinging Stars“,  das nahtlos an den Vorgänger anschließt und von Lied zu Lied durch die verschiedensten zeitgenössischen Dance-Stilrichtungen wandert. Beim instrumentalen „Tell Me A Story“ verkrallen sich erste gutgelaunte Vibes in die Tänzerseele, bei „All Is Truth“ geht dann erstmals so richtig die Post ab mit einem gelungenen Mix aus Nu Disco, Funky Club und (dem seltsamerweise bei vielen Dorfschönheiten immer noch verpönten) Electro Swing (Anm. d. Rek.: Ilona meint, weil es den Meisten zu jazzig ist), „Boom Bang“ greift knackige Mardi-Gras-Second-Line-Percs auf, schiebt dann unweigerlich wieder auf den (Dance)Floor mit brassigen Einschüben und einem coolen Wah-Wah-Gitarrensolo. Irgendwo im Hintergrund gibt ein James-Brown (Sample) sein Gefallen kund. Im Climax des Stücks ergießt sich ein funky-fusion-rockiger Synthie-Solo auf die Zuhörerschaft. Wer hier keinen Bock aufs Tanzen hat, ist entweder fußkrank (vielleicht mal wieder die Nägel schneiden, ha, ha?) oder er ist ein hüftsteifer Außerirdischer (a la „R2D2“). Wer die „Streets Of Bronx“ besucht, wird beschallt von einem blaxploitation-„shaft“igen Hi-NRG-Groove, weitere coole Highlights sind das relaxt mit exact 110 bpm groovende Bossa-Disco-Prachtstück „On My Way To Rio“ und der von wohl vom Produzenten selbst gesungene Funk-Cracker „Higher“. Beim Rest der Songs handelt es sich um einen variablen funk-rock-soul-jazzigen Genuß-Mix für Fans von „Jamiroquai“, „Brookyln Funk Essentials“, „Galliano“ oder ähnlich konzipierter Acid-Jazz-Formationen. Fazit: „We Are All Shining Stars“ erreicht nicht ganz das bombastische Niveau der 2015er „Supersonic Bomb“, meines Erachtens wäre in einigen instrumentalen Stücken das Vorhandensein eines Sängers eventuell förderlich gewesen, aber was bisher noch nicht ist, kann ja noch durchaus passieren, ha, ha! 

VÖ: 09.03.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://timewarpmusic.bandcamp.com/album/we-are-all-shining-stars

TOURDATEN

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YVOEREE “MILKFROTH”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Yvoeree - Milkfroth

TRACKLISTING:

01.  Rooftop
02.  So Soft
03.  Koloss
04.  Song For Agnes
05.  Vivo
06.  Mr. Chapman
07.  Birdies
08.  Ivory Tower
09.  Josephina
10.  Encore. Irgendwo auf dieser Welt

Label: Timezone Records
Web: www.timezone-records.com

SONGWRITER

Für Fans von:  Diamanda Galás - Brigitte Fontaine - Judy Collins

DEUTSCHLAND

Das Album-Cover wird mit Sicherheit als eines der Ungewöhnlichsten im Jahr 2018 eingehen, wenn es nicht sogar für viele Zartbesaitete abschreckend ist. Was das für ein Zeux im Gesicht der Sängerin ist, überlasse ich am besten der Fantasie eines jeden Betrachters, des könnte aber auch etwas mit dem Albumtitel zu tun haben. Das Projekt YVOEREE sind Yvonne Peters aka Yvoe Ree (Vocals) und Vincent „zum Glück nicht Weiss“ Dombrowski  (Piano, Seaboard(?). Das Album „Milkfroth“ beginnt sehr ruhig mit ersten Pianotönen und zunächst nicht identifizierbarem Kunstgesang, der kurz an die außergewöhnlichen Eskapaden einer ”Marlui Miranda” erinnert, danach wechselt die Frontfrau (wenn man bei einem Duo von überhaupt von einer solchen sprechen kann) in den Strophen zur englischen und später in der Bridge/Brücke zur deutschen Sprache. Texte liegen nicht bei – vielleicht ein Manko, weil es auch in unserem Lande noch immer genügend Menschen gibt, die weder der englischen noch der deutschen (ha, ha) Sprache mächtig sind. Es bleibt ungewöhnlich experimentell, ohne die bei einem Duo mit minimaler Instrumentierung nun einmal vorgegebenen Pfade zu verlassen. Aufgenommen hat man in Osnabrück bei Fattoria Musica und wenn man sich die Räumlichkeiten ansieht, wird einem schnell klar, dass man sich gerade dort von der exklusiven Atmo anstecken lassen kann, vor allem was die Inspiration und die Ideenfindung für besondere Arrangements betrifft: http://www.fattoriamusica.de/pages/credits.php

Mittlerweile gibt die ebenfalls in der niedersächsischen Stadt lebende Sängerin in „So Soft“ eine beeindruckende Acapella Vocal Performance ab, die an einen starken Mix aus „Bobby McFerrin“ und „Björk“ erinnert – tonal kennt sie überhaupt keine Grenzen und die polyphonische Aufbereitung ihres Gesangs ist richtig fesselnd und packend und verliert sich einem zerbrechlichen feintemperierten Ganzen. „Koloss“ kommt nicht als solcher und ist nur ein kurzes 59sekündiges Intermezzo, das zum „Song For Agnes“ überleitet, der dann auch wohl einer der ersten ist, der halbwegs die Bedürfnisse des Mainstream-Radio-Konsumenten erfüllt. In „Vivo“ zirpt, scattet, lacht und kuschelt die Sängerin zu Ostinato-Licks und dann wieder dezent gesetzten Akkorden des Pianisten – ein wundervolles lyrisches Stück, das sich zwischen „A Capriccio“ (in beliebigem Tempo) und „Accelerando“ (langsam beschleunigend) bewegt. „Mr Chapman“ bringt dann erstmals kurz das sogenannte „Seaboard“ zum Einsatz. Wer mal kucken möchte, worum es sich bei dem Instrument handelt, das von dem Hersteller als die „Zukunft des Keyboards“ gelobpriesen wird: http://www.youtube.com/watch?v=1zk6HnGj4GM

Auch in den folgenden Stücken wechseln ungewöhnliche Fragmente mit feinen Melodien. Den „Ivory Tower“ sehe ich als Wortspiel zum Namen der Sängerin (wenn man ihn englisch ausspricht) und hier steigt sich mit gefühlvollem Vortrag ihren Elfenbeinturm herunter, um sich auf „Josephina“, einen der schönsten Songs des Albums vorzubereiten. Fazit: Ich bin zwar hin & her gerissen, das Album „Milkfroth“ zwischen Neoklassik und Avantgarde einzuordnen, aber irgendwie ist es gar nicht so leicht, den Release von YVOEREE in eine einzige Schublade zu stecken und am Ende lasse ich das Erste ganz außen vor, aufgrund der Ungewöhnlichkeit der Situation packe ich es in die zweitgenannte Rubrik und weil es sich bis auf einen Track um Eigenkompositionen handelt, sehe ich es dann hauptsächlich in der Kategorie „Songwriter“ und dort ist es wohl eine der außergewöhlichsten Veröffentlichungen im Jahr 2018. Trotz der Latte macchiato im Gesicht :-)

VÖ: 09.03.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.yvoeree.de/https://youtu.be/awFyYC-YFeo (Album Trailer)

TOURDATEN

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TIMEWARP INC. “DISCOGIRLS” (Single)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DISCO FUNK

Für Fans von:  Twisted Sister - Rob Zombie - Quiet Riot

GRIECHENLAND

Im Soundgewand der 70er/08er tanzen die „Discogirls“ vom Label-Projekt TIMEWARP INC. über den Tanzboden. Verfügbar ist die 2-Track-Single aus digitaler Download oder als limitierte CD-R. Wer auf die Musik von „Chic“, „Evelyn Campagne King“ oder den Phillysoul des „MFSB“-Projektes von Gamble & Huff steht, dem gefällt die instrumentale „Discofunk Version“, die mit 120 bpm geradzu prädestiniert dazu ist, seine eigenen Flows darüber laufen zu lassen, we es dagegen eher in die Richtung „House“ mag, gibt sich die „Spacedisco Version“, die mich an den „Jungle Bass“ von Bootsy Collins erinnert. Sämtliche Instrumente hat der griechische Labelgründer und Soul-Funk-Liebhaber „Angelos Stoumpos“ selbst eingespielt und produziert. Ob noch eine alternative Version mit Gesang nachgeschoben wird, war bis zum Anhören der Promo leider nicht in Erfahrung zu bringen.

Timewarp Inc - Disco Girls

VÖ: 23.03.18

Verfügbar:   Digitale EP & CD-R (limitiert)

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://timewarpmusic.bandcamp.com/album/discogirls

TRACKLISTING

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ElectroBluesSociety “Will The Circle Be Unbroken / Rosie” (Single)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

NEO BLUES

Für Fans von:  Boo Boo Davis - John Lee Hooker - The Doors

NIEDERLANDE

ELECTRO BLUES SOCIETY ist ein niederländisches Duo Projekt, das sich auf die Modernisierung von archaischen Blues Songs eingeschworen hat. Mit ”Rosie” (gesungenen vom Landsmann Jan Hidding) und “Will The Circle Be Unbroken” (Vocals: Roscoe Chenier) hat man gleich zwei aktuelle Singles im Umlauf. Im letzteren dominiert die Stimme des 1941 in Louisiana geborenen und am 07. Februar 2013 im Alter von 71 Jahren verstorbenen Blues Man, die von einem puckernden Bass Lauf angetrieben wird und von starken, aber keineswegs aufdringlichen “hendrix”schen Gitarrenlicks umrahmt wird. Die posthume Aufbereitung von Labelchef Jan Mittendorp (Guitar) und Jasper Mortier (Bass, Drums) gefällt mir sehr gut und hat etwas von der düsteren JLH-Keller-Atmosphäre der 60er Jahre. ”Rosie” dagegen bedient sich ungeniert am psychedelischen Charme der frühen “Doors”-Klassiker.

Electro Blues Society feat Roscoe Chenier

VÖ: März 18

Verfügbar:  Digitale Singles

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.electrobluessociety.com/  & “Will The Circle” bei soundcloud

TOURDATEN

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Lamat Uuc & Nour “Talavera Records 06” (EP)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ORIENTAL

Für Fans von:  Claudio Curciotti - Shergi - Pavel Dovgal

MEXICO / PALÄSTINA

Ambiente Lounge Electronic mit einem Hauch mysteriöser Orientalik. Lamat Uuc ist ein Produzent und Remixer aus Mexiko, der bevorzugt in den archaischen Soundfiles der afrikanischen oder arabischen Musik wildert. Für seine neue EP hat er sich die palästinensische Musikerin NOUR ins Boot geholt, die in drei alternativen Versionen von “Karkadan” und im eröffnenden Track “Ya Sitti” zu hören ist. Wer auf die Musik von Ofra Haza steht und auch den ruhigeren tiefgründigen Kompositionen einer Björk nicht abgeneigt ist, bekommt mit dieser 4-Track-EP ein feines, rares Schmankerl in seine Sammlung. Vor allem der “Estray Remix” ist sehr gut für den Einsatz in einer Late Nite Lounge Runde geeignet, aber auch der “Original Mix” hat viel Charme mit seiner flamenco-weltmusikalisch-poppigen Aufbereitung. Beim Aufrufen des unten angegebenen soundcloud Links kann jeder Track 3 Minuten lang angespielt werden.

LamatUuc Nour - Karkadan

VÖ: 16.03.18

Verfügbar:  Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/lamatuuc & https://lamatuuc.bandcamp.com/

TOURDATEN

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Entertainment For The Braindead “Sun”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Entertainment For The Brain

TRACKLISTING:

01.  Sun

Label: Motor Music
Web:  www.motormusic.de

Bisherige Veröffentlichungen:

Roadkill (Album, 2010)
Trivialities (EP, 2010)
Postcard #1: Songs for the Apocalypse (EP, 2012)
Postcard #2: Songs for the Apocalypse (EP, 2012)
Postcard #3: Songs for the Apocalypse (EP, 2012)
Postcard #1: Songs for the Apocalypse (EP, 2012)
Songs For The Sleepless (EP, 2013)
Postcard #5: Songs for the Apocalypse (EP, 2013)
Postcard #6: Songs for the Apocalypse (EP, 2013)
Sun (EP, 2017)

SONGWRITER POP

Für Fans von: Rickie Lee Jones - Suzanne Vega - Joni Mitchell

DEUTSCHLAND

Akustische Töne, die spontan an den „Beatles“-Klassiker „Here Comes The Sun“ erinnern, aber ich habe noch irgendeinen ganz anderen Song im Kopf, als ich das zauberhafte Fingerstyle-Folk-Picking-Arrangement höre, aber das verrate ich Euch ein bißchen später. Zunächst lullt mich die wundervolle Stimme der Sängerin ein, die mal solo, dann zwei- und sogar dreistimmig über dem zarten Rhythmus schwebt, zu dem sich ab Minute 01:50 noch wie eine Harfe klingende dezent gesetzte Synthie-Stakkatos gesellen. ENTERTAINMENT FOR THE BRAINDEAD heißt das Projekt, das sich mit der Single „Sun“ vorstellt und genau diese geht auch im Herzen des Zuhörers auf während der 5minütigen Spielzeit. Aber „Sun“ ist auch definitiv Kopfmusik, die sich wohltuend abhebt vom derzeit überall üblichen Radio-Chart-Gedudel. Juli Kotowski ist die Songwriterin, die diese feingliedrige Genialität präsentiert und wer das in Köln geborene und in Berlin lebende Mädel mal live erleben möchte – ab 06. April ist die Musikerin ca. 5 Wochen lang im deutschsprachigen Raum unterwegs – alle Konzerttermine gibt es bei den Tourdaten (im Kasten rechts unten) - hier ist der Link zum offiziellen Videoclip: https://youtu.be/LvBI4C8zK8w  -- die EP, auf der sich der Song ebenfalls befindet, ist im November 2017 veröffentlicht worden: https://eftb.bandcamp.com/  - Die Auflösung meines obigen Deja-Vu-Rätsels bin ich noch schuldig: Ob die Julia wohl die britische Artrock-Legende „Wishbone Ash“ kennt? Denn genau an deren Song „Time Was“ (vom dritten Album „Argus“) erinnert mich der atmosphärische Akustikgitarren-Beginn am Anfang ihres Songs, auch wenn es nicht die gleichen Noten und die selbe Tonart sind. Aber die älteren Classic Rocker unter Euch werden wissen, was ich meine.

VÖ: April 2018

Verfügbar: Digitale Single

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://eftb.bandcamp.com/ & http://entertainmentforthebraindead.com/#about

TOURDATEN

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ÄL JAWALA “ZYKLOP SURFERS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BALKAN SOUL

Für Fans von:  Shantel - Goran Bregovic - Fanfare Ciocârlia

DEUTSCHLAND

ÄL JAWALA spielen funky Reggae-Turbo-Balkan-Folk-Pop, die Band aus Deutschland gibt es bereits seit 2005 und in der Regel sind in ihre Veröffentlichungen (5 Alben gibt es bereits) hochgradige Party Excitements. Wer auf “Shantel”, “Jamaram” oder einfach nur auf gutgelaunte Musik steht, kann immer dann zugreifen, wenn der Name ÄL JAWALA auf dem Package steht. Die neue Single “Zyklop Surfers” ist da mit 102 bpm keine Ausnahme. Das neue Album von Stefanie Schimmer (Vocals, Sax), Krischan Luanow (Sax), Daniel Pellegrini (Drums, Didgeridoo), Ben Krahl (Bass, Gitarre) und Markus Sumakari (Perc, Keys) ist für den 06. April 2018 angekündigt und trägt den Titel und am heutigen Donnerstag startet auch die aktuelle Tour der  viel beschäftigten Band, die am 17. Juli ihren Abschluß in Würzburg findet. Wer dann vor Ort sein wird und eine ausgelassene Party feiert? Dreimal dürft Ihr raten!

Äl Jawala - Zyklop Surfers

VÖ: 09.03.18

Verfügbar:  Digitale Single

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://youtu.be/diyot1FTJSk & http://www.jawala.de/

TOURDATEN

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GUY MANDON feat. DR BENIS “SCHÜTTEL DAS ASS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SCHÜTTELPOP

Für Fans von:  Deichkind - Fettes Brot - Digitalism - Blumentopf

SCHWEIZ

Der Titel erinnert mich als alten Old School Hip Hop Maniac natürlich sofort an den Klassiker “Shake Ya Ass” vom US Rapper “Mystikal”, aber bei diesem “Ass” geht es vordergründig um die berühmtberüchtigte TOP-Karte, die der Schweizer Musiker Guy Mandon hier so wundervoll schwarzhumorig anfärbt. Ein dicker, fetter Bass-Loop sorgt gemeinsam mit dezent gesetzten Dubstep- und knackigen “Deichkind”-Vibes für hochgradiges Entzücken und Tanzvergnügen bei 101 bpm. Mandon und die Filmfigur Dr. Benis aka James Newton haben miteinander Spaß und schütteln den Zuhörer in Ekstase. Der Link zum offiziellen Video: https://youtu.be/xIXvBvoMYTY und wer noch mehr coolen Stoff hören möchte vom Schweizer, der zuletzt beim “m4music” die “Demotapeclinic” in der Kategorie “Pop” gewonnen hat, besorgt sich sein unlängst veröffentlichtes Debüt Album “Stream”.

Guy Mandon - Schüttel das Ass

VÖ: 06.04.18

Verfügbar:  Digitale Single

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://www.guymandon.com/https://radicalis.ch/guymandon/

TOURDATEN

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DRY DUDES “MEMORIES”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Dry Dudes - Memories

TRACKLISTING:

01.  Take Me Home
02.  Break It Down
03.  Cupid’s Arrow
04.  Last Night
05.  Different Ways
06.  Travelling Around The World
07.  Changes
08.  Orange House
09.  ‘95
10.  Marry Me
11.  Head Over Heals
12.  Pain

Label: Timezone Records
Web: www.timezone-records.com

SONGWRITER POP

Für Fans von:  Billy Joel – America – Jackson Browne

DEUTSCHLAND

Die DRY DUDES haben wir vor Jahresfrist vorgestellt mit ihrem Debüt Album. Die „Fairytales“ begeisterten uns alle und das Album belegte in der Jahresendwertung auch einen sehr guten zehnten Platz und wurde zudem in der Kategorie „Songwriter Album des Jahres“ als Album des Jahres ausgezeichnet. Der 2018er Nachfolger startet mit einem Hammer-Pop-Song und wenn das kein Hit werden sollte, dann geht es wirklich nicht mit rechten Dingen zu in unserem noch etwas – was die Platzierung von exzellenten Newcomer Bands oder Acts im medialen Focus der Öffentlichkeit betrifft – hilfsbedürftigen Lande. „Take Me Home“, „Break It Down“ oder die Liebeserklärung „Cupid’s Arrow“ – alles klasse Songs mit enormen Ohrwurmpotential, die dazu noch von Tobi Schneider im Osnabrücker Docmaklang Studio mit einer starken Produktion versehen worden sind. Da ertappe ich mich immer wieder bei der Frage, wieso es so etwas nicht im Radio gibt? Die DRY DUDES sind hauptsächlich Vokalist Erwin Holm und Gitarrist Patrick Schütte, die für alle 12 Eigenkompositionen verantwortlich zeichnen. Auch das tolle „Last Night“ bedient alle Kriterien, die für vermehrten Radioeinsatz und eine gute Chartplatzierung sprechen – gutgelaunte TOP Melodien und eine Performance mit internationalem Anspruch. Und die ganze Zeit überlege ich mir, woher mir die Klangfarbe der Stimme von Sänger Holm bekannt vorkommt – spätestens jetzt fällt es mir wie die berühmten Schuppen von den Augen: „America“! Remember die grandiosen Hits dieser US Band aus den 70ern? „Tin Man“, „Sister Golden Hair“, „Horse With No Name“? Dennis Holm könnte als Bruder im Geiste von  “Dewey Bunnell” durchgehen. Im schwungvollen „95“ überrascht Sänger Holm zudem mit der Tatsache, dass er sich auch locker – was den rhythmischen Flow betrifft – jederzeit im Genre Hip Hop behaupten könnte. Bei „Marry Me“ habe ich gedacht <oh, cool! eine neue cover version von „train“!>, aber weit gefehlt! Das hier ist eine Eigenkomposition und gleichzeitig eine wunderschöne neue Hochzeits-Midtempo-Ballade, wie geschaffen für künftige Feierlichkeiten oder Heiratsanträge: < i would die for you, honey / this heart is beating for you / together we can watch every sunset / up high on cloud with you / i would die for you, honey>. Das finale „Pain“ schunkelt im pop-psychedelischen Walzertakt der 60er Jahre und erinnert an eine Symbiose aus „Moody Blues“ und „Eagles“.

Fazit: DRY DUDES sind zwei norddeutsche Musiker, die nach einem sehr guten Debüt Album noch einmal einen draufsetzen. „Memories“ klingt noch runder, noch ausgewogener und - da bin ich mir sicher - diese beiden Boys aus dem Emsland haben ihre Ideenvielfalt und ihr Songwriter-Potential noch lange nicht ausgereizt. Dazu kommt eine TOP-Produktion, die internationale Vergleiche auf höchstem Niveau nicht zu scheuen braucht.

VÖ: 16.03.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.drydudes.de/ & https://youtu.be/MFgDbdlYr8w (Video “Take Me Home”)

TOURDATEN

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SUNS OF ØRENDA “DARK LIGHT”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Suns Of Orenda - Dark Light

TRACKLISTING:

01.  Self Appointed Superheroes
02.  Regret Your Sins
03.  War
04.  Behind The Mask
05.  Digital Dreamers
06.  Society

Label: The Finest Noise
Web: www.finestnoise.de

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von:  U2 - Midnight Oil - Biffy Clyro - The Waterboys

DEUTSCHLAND

Kurz muss ich überlegen, an wen mich die Musik der vorliegenden CD erinnert. Und dann kommt der A-ha! Effekt. Der klagende inbrünstige Gesang und die vielschichtig gestapelten Gitarren im ersten Song passen sehr gut ins Soundgefüge, das man auch so ähnlich vom norwegischen Trio um deren Chefsänger Morten Olsen kennt. Aber die SUNS OF ØRENDA kommen überraschender Weise überhaupt nicht aus Skandinavien, sondern aus Bamberg, der größten Stadt im süddeutschen Oberfranken, wo zufälliger Weise auch eine vielfältige Biertradition zuhause ist. Genau so kernig klingt der “handmade” Alternative Indie Rock, den sich die 4 Musiker auf ihre Fahne geschrieben haben. Mittlerweile befinde ich mich im zweiten Stück „Regret Your Sins“, das in ebenso forschem Tempo (146 bpm) wie der Auftakt  “Self-Appointed Superheroes” aus den Lautsprechern marschiert.

Die Nachfolge-Single „War“ hat die Band im Februar veröffentlicht, <ohrwurm garantiert> steht auf der Webseite der Band und das trifft aber eigentlich auf jedes einzelne Stück der EP zu. Auch hier wieder starker Gesang, erstklassige Gitarrenarbeit, die gar nicht mal so sehr durch solistische Eskapaden, sondern durch phantastische Akkordverschachtelungen und ihre rhythmischen Details auffällt. In der Band spielen Nico Atzmüller (Vocals, Bass), Simon Achtzehn und Simon Sauer (beide Gitarren) sowie Pascal Böhm (Drums). „Behind The Mask“ behält das rockige Tempo (171 bpm) bei und als ich das finale “Society” höre, gucke ich gleich einmal nach, ob die Band demnächst vielleicht mal live zu sehen ist und dann finde ich heraus, dass sie im Juni 18 sogar ganz in der Nähe beim Kultfestival “Umsonst & Draußen” in Würzburg der U25-Bühne stehen wird. Auf dieser Bühne treten laut Bewerbungsvorgabe nur Bands aus dem Bezirk Unterfranken auf. Politisch zwar nicht ganz korrekt, aber das hat wohl niemand gemerkt bei den Veranstaltern, die das Durchschnittsalter der Gruppe übrigens mit 23,5 berechnet haben. Terminlich dürfte dem Auftritt auch nichts im Weg stehen - zum gleichen Zeitpunkt findet zwar die zwanzigste Fußball-WM in Russland statt, aber für die Festivaltage (21.06 - 24.06) sind nur ein paar unwichtigere Spiele (wie beispielsweise Frankreich - Peru) datiert worden. Aufs Konzert freue ich mich schon jetzt!

VÖ: 16.03.18

Verfügbar: CD & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.sunsoforenda.de/  &  https://youtu.be/6BDVAbqONKk

TOURDATEN

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CARPENTER BRUT “LEATHER TEETH”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Carpenter Brut - Leather Teeth

TRACKLISTING:

01:  Leather Teeth
02.  Cheerleader Effect (feat. Kristoffer Rygg)
03.  Sunday Lunch
04.  Monday Hunt
05.  Inferno Galore
06.  Beware The Beast (feat. Mat McNerney)
07.  Hairspray Hurricane
08.  End Titles

Label: No Quarter Prod (Caroline Distribution)
Web: www.noquarterprod.com

ELECTRO ROCK

Für Fans von:  Buckethead - Rob Zombie - Ghost (Schweden)

FRANKREICH

Der Titelsong „Leather Teeth“ dröhnt mit industrial-elektro-rockiger Wucht und neoklassisch-sinfonischen Chorälen, bei CARPENTER BRUT handelt es sich um den französischen Produzenten und Musiker Franck Hueso, der seit 2012 drei EPs veröffentlicht und diese zuletzt 2015 im Album „Trilogy“ gebündelt hat. Jetzt legt er nach mit einem neuem Studio Album, das abwechslungsreich ist und zu dessen Aufnahmen er die beiden Sänger Kristoffer Rygg (im depeche-mode-supertramp-igen „Cheerleader Effekt“) und Mat McNerney („Beware The Beast“) eingeladen hat. Überwiegend geht es zur Sache mit instrumental-radikalen Riffings, aber wie in „Sunday Lunch“ überrascht er auch mal mit fusion-jazz-rockigem Content, wie man ihn eigentlich auf einem Album von „Steve Vai“ vermutet hätte. Hier bedient der Multiinstrumentalist sogar das Saxophone. Gitarrentechnisch dürfen sich Fans auf sehr gutes und teils sogar virtuoses Shredding freuen, wenn beispielsweise Gitarrist Adrian Glitter zu einem fetten Solo abhebt. Weitere Anspieltipps: Der Syntie-Rocker “Inferno Galore”und der donnernde “Hairspray Hurricane”.

VÖ: 22.02.18

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://carpenterbrut.bandcamp.com/album/leather-teeth

TOURDATEN

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Dschinghis Khan: “Moskau - Das Neue Best Of Album”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Dschinghis Khan - Moskau

Dschinghis Khan - Moskau B

Titelverzeichnis CD:

01. Dschinghis Khan
02. Moskau
03. Mexico
04. Madagaskar
05. Sahara
06. Tut Ench Amun
07. Klabautermann
08. Lorely
09. Wir sitzen alle im selben Boot
10. Hadschi Halef Omar
11. Rom
12. Corrida
13. Pistolero
14. Robinson
15. Himalaya
16. Samurai
17. Windjammer
18. Die Fremden
19. Moskau ‘99 (Radio Edit)

Label: Sony Music Entertainment

Originalbesetzung:

Leslie Mándoki
Edina Pop (Marika Késmárky)
Karl-Heinz "Steve" Bender (gestorben 2006)
Henriette Strobel
Louis Hendrik Potgieter (gestorben 1994)
Wolfgang Heichel

Heutige Besetzung (Band ist noch aktiv):

Edina Pop (Marika Késmárky)
Henriette Strobel
Claus Kupreit
Angelika Erlacher
Benjamin Schobel

Studio Alben:

1979: Dschinghis Khan
1980: Rom
1981: Wir sitzen alle im selben Boot
1982: Helden, Schurken & der Dudelmoser
1983: Corrida
2007: 7 Leben

SCHLAGER POP

Für Fans von:  Village People - Boney M  - Arabesque

DEUTSCHLAND

Archäologen zum Trotz. Der mongolische Hero Dschinghis Khan war in der Sahara, in Mexiko, in Rom, auf dem Gipfel des Himalaya, auf der pestinfizierten Insel Madagaskar und hat mit der Karl-May-Ikone Hadschi Halef Omar im selben Boot gesessen, nämlich der Windjammer. Er hat den vereinsamten Robinson besucht und hat auf einer Corrida mit einem Samurai, dem Klabautermann und mit einem Pistolero getanzt. Glaubt Ihr nicht? Müsst Ihr aber. Denn bei diesem DSCHINGHIS KHAN handelt es sich um die deutsche Schlager-Pop-Band, die Ende der 70er bis Mitte der 80er ihre größten Erfolge gefeiert und dabei Jund & Alt begeistert hat. Die Hits der Band sind auch heute noch partytauglich und schmecken in der richtigen Umgebung genossen wie ein frischer Bommerlunder Cocktail. Sony Music hat jetzt ein neues (das wievielte eigentlich?) „Best Of“-Scheibchen herausgegeben, bei dem sich natürlich die einige Frage stellt: Braucht man dieses Album überhaupt? Und die Fachexpertise sagt: Auf jeden Fall. Vor allem, wenn man/frau gerne Schlager hört und noch gar nichts von der Band im Regal hat. Die damals für den 1979er Eurovision Song Contest gegründete Gruppe war einer der Geniestreiche von Produzent Ralph Siegel und war gleichzeitig einer der ersten internationalen Multikulti-Truppen überhaupt. Am Ende des Wettbewerbs, der damals noch den blumigen Namen “Grand Prix Eurovision De La Chanson” trugt, belegte man einen vierten Platz. Ein Platzierung, von der man heute in Deutschland träumt nach all den “Versagern” der letzten Jahre. Aus Ungarn, Deutschland, Südafrika und der benachbarten Niederlande kamen die DK-Members und im Gegensatz zu vielen heutigen zusammengestellten Casting-Acts konnten die Leute wirklich singen oder spielen – der exzellente Musiker Leslie Mandoki ist auch heute noch als Produzent aktiv und hat bereits mit internationalen Größen wie Phil Collins, Jennifer Rush und Lionel Richie zusammengearbeitet. Töchterlein Lara ist übrigens als Schauspielerin aktiv und war bisher u. a. im Mystery-Thriller „Mute“ zu sehen, dessen Fortsetzung im Februar 2018 angelaufen ist. Wer den Film mit Lara Mandoki noch nicht kennt, kann ihn bei Netflix streamen, denn dort befindet er sich zurzeit im Portfolio. Zurück zur Musik – die Knaller dieses Best-Of-Albums sind neben dem 1979er ESC-Beitrag die Fetenhits-tauglichen „Mexico“, “Klabautermann”, der Titelsong des 1981er Studio Albums “Wir sitzen alle im selben Boot”, die Hommage an den arabischen Hobbit “Hadschi Halef Omar” sowie, die latin-western-poppigen “Corrida” und “Pistolero”. Und wen es interessiert - den supergünstigsten Preis von derzeit gerade einmal 6,99 Euro für die CD habe ich beim Online Händler  amazon.de gefunden.

VÖ: 06.04.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.dschinghiskhan.de/ & https://steppenwind.jimdo.com/ (Fanseite)

TOURDATEN

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PLEASE MADAME “YOUNG UNDERSTANDING”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Please Madam - Young Understanding

TRACKLISTING:

01.  Glitter
02.  Gold
03.  For The Better
04.  Rome
05.  Bodybog
06.  Lies
07.  1160
08.  Lewis
09.  Friends
10.  Revelations
11.  Slow Slow

Label: Kleio Records
Web: www.kleio.at
Vertrieb: www.popup-records.de

POPPIGER ROCK

Für Fans von:  Kings Of Leon - The National - The Lumineers

ÖSTERREICH

PLEASE MADAME spielen fröhlich abrockende Musik im Stile von „Sunrise Avenue“ oder (noch besser) den „Kings Of Leon“. „Young Understanding“ ist das aktuelle (und zweite Studio) Album der Band aus dem österreichischen Salzburg und die erste leckere klingende Mozartkugel trägt den Titel „Gold“ (132 bpm) und eignet sich auch gleich gut für den Einsatz auf dem rockigen Dancefloor. Die aktuelle Single „For The Better“ macht weiter in diesem gutgelaunten Context: https://youtu.be/7DxnKln90ao  - Frontman Dominik Wendl ist einer der Sänger, die mit der Stimme lächeln, während sie in Action sind. In „Lies“ offeriert er seine unglaubliche stimmliche Bandbreite mit einer Kopfstimme, die ich ihm anfänglich gar nicht zugetraut hätte. Das Stück erinnert mich zudem irgendwo an einen bekannten Hit der Gruppe „The Hooters“, nur das Tempo ist etwas schneller mit rockigen 113 bpm – die funky Wah-Wah-Stakkatos sorgen zusätzlich für funky feelings. Geiler Song – gefällt mir sehr gut! Zum Quartett gehören auch die Members Martin Pöheim (Bass), Laurenz Strasser (Gitarre) und Niklas Mayr (Drums), auf der Bühne hat man bereits diverse Erfahrungen hinter sich gebracht, u. a. als Support Act für „Hurts“ oder für die Indie-Pop Formation „Mia“. Was das musikalische Niveau betrifft, braucht man sich hinter diesen Acts längst nicht mehr zu verstecken, das neue Album zeigt, dass hier eine erstklassige Band unterwegs ist, weitere Highlight-Burner sind der mit variablen Tempi marschierende und an die kraftvolle Vocal-Power von „Duran-Wild-Boys-Duran“-Chef Simon Le Bon erinnernde „Lewis“ und das mit kuscheligem „Tears-For-Fear“-Ambiente ausgestattete „1160“.

VÖ: 13.04.18

Verfügbar: CD &  Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://pleasemadame.com/ & www.youtube.com/channel/UCAjKSRjew2PPvNt_5Pbwf6A

TOURDATEN

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BARA JONSON AND FREE “SYNERGY - THE ALBUM”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Bara Jonson And Free - Synergy

TRACKLISTING:

01.  Appetite
02.  Crazy Days
03.  Synergy    VIDEO
04.  Luckiest Girl Alive
05.  The Great Pretend
06.  Safe Ground
07.  To The Moon
08.  Fairytale Me
09.  The American Fall
10.  Love Is A Loud Guitar
11.  A Mother’s Wish
12.  With You

COUNTRY POP

Für Fans von:  Texas Lightning - Sugarland - Fleetwood Mac

SCHWEDEN

Coole Verpackung dieses Albums! Anstatt irgendeinen CD Deckel zu öffnen, entfaltet man die Pracht wie ein Pösterchen und hat dann die Disc in der Hand. Auf der Innenseite sind alle Texte abgedruckt – original recordings made in Yla Studios Sweden und damit ist klar – BARA JONSON AND FREE kommen aus Skandinavien. Mittlerweile läuft der erste Song – ein luftiger leichtfüssiger Pop Song mit Country-Einschlag, wie man sie von den deutschen Eurovisionsteilnehmern „Texas Lightning“ oder dem Duo „Sugarland“ kennt, gesungen von einer tollen weiblichen Stimme. Die dann erstmal Pause hat zu Beginn des zweiten Stücks– jetzt krame ich nach den Infos, die aber zunächst auch nicht zu viel hergeben als die Notiz, dass es sich beim vorliegenden Act um ein Duo handelt, das sich im Herbst 2012 gegründet und jetzt mit „Synergy“ seinen ersten Longplay veröffentlicht hat – irgendwo zwischen verschiedenen Web-Meldungen finde ich dann heraus, dass die beiden Hauptpersonen Jonas Tancred und Malin Östh heißen, die sich hier in als „Second Life Musical Duo“ verwirklichen.

Der Titelsong erinnert – was den Rhythmus und die mysteriöse Americana-Atmosphäre betrifft - an den legendären 80er Jahre Vietnam-„Stan-Camauflage-Ridgeway“-Kracher, ebenfalls ein tolles Stück von den beiden Hauptpersonen gesungen. Die überaus kompakt spielende Band begleitet das Duo unter Einblendung von Americana, Country-Rock, Bluegrass und Songwriter-Folk, ohne sich stilistisch allzusehr bei einer dieser Richtungen anzubiedern. Das Aufsetzen einer Vinyl-Nadel auf dem Plattenspieler gibt es zu hören am Anfang von „The Great Pretend“, akustische Cajon-Tropfen beginnen den ruhigen, gefühlvollen „Safe Ground“ – die ambiente Stimmung wird aufgelockert durch zwischen dem Text gesungene nordische Melodien, wie man sie aus einer Vokalise kennt. „To The Moon“ führt dann wieder hinein in gutgelaunte country-pop-rockige Gefilde.

Was das VÖ-Datum betrifft, gibt es wieder mal Unklarheiten, amazon.de verkauft das Album angeblich seit 26. August 2017, vom Label gibt es die Info “23.03.18”, aber die Angabe auf der Webseite der Band bestätigt dann eine Album-Release-Party vom 26. August. Humorvoll dafür die Warnung: <this LP contains music with great potential to cause involuntary earworms, emotions and sudden urge to sing and dance> - das unterschreibe ich vorbehaltlos mit der Prämisse, das diese starke Musik wohl in Deutschland außer von ein paar musikliebhabenden Insidern wohl auch wieder nicht mit der Aufmerksamkeit bedacht wird, wie sie es verdient hätte. Country Musik in Deutschland – ja, wenn es Johnny Cash ist und Pop Musik – ja, wenn sie in die Charts kommt und nur dann von diversen Mainstream Dumpfbackensendern gespielt wird. Die Hoffnung liegt wieder mal auf „Ego FM“ und ähnlichen Stationen. Zu wünschen wäre es diesen beiden hochkarätigen Musikern aus Schweden auf jeden Fall!

VÖ: 26.08.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.barajonsonfree.com  & https://soundcloud.com/barajonsonfree/sets/synergy-the-album

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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