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NEUE CDs KW 19-2018

Ab sofort gibt es an dieser Stelle immer am Montag Morgen gebündelt die neuen Rezensionen der abgelaufenen Kalenderwoche - unabhängig vom Alter der Veröffentlichung - die neuesten Infos zu Promo Eingängen, die noch nicht rezensiert worden sind, gibt es beim Link “Neue CDs”. Die besten 10 Alben der abgelaufenen Woche werden wie gehabt in der Rubrik “Ohrgamsus der Woche” gelistet.

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Cecily - Songs Of Love And Freedom

Lauren Ruth Ward - Well Hell

Linda Hesse - Mach mal laut

David Bowie - Welcome To The Blackout

Mrs R+B and the Soulshakers

CECILY
BUMBRAY

LAUREN
RUTH WARD

LINDA
HESSE

DAVID
BOWIE

MRS R&B & THE
$OULSHAKERS

 

 

 

 

 

Nicole - Das Neue Best Of Album

Various Artists - Eurovision Song Contest 2018

Ms Banks - The Coldest Winter Ever

Various Artists - Funk N Beats Vol 5

Hear It 96

NICOLE

EUROVISION
SONG CONTEST

MS
BANKS

FUNK N’ BEATS
VOLUME 5

HEAR IT!
VOL 96

 

 

 

 

 

Peter Kater - She

The Bangles - Live In Pittsburg

Malin Pettersen - References Part 1

Rory Gallagher - BBC Sessions

Various Artists - Extend The 80s Groove

PETER KATER
PEIA LUZZI

THE
BANGLES

MALIN
PETTERSEN

RORY
GALLAGHER

EXTEND THE
80s GROOVE

 

 

 

 

 

All Areas 206

Josh Ward - More Than I Deserve

Various Artists - We Sang Em First

Monika Martin - Fuer immer

Various Artists - Reggae Hits 1987-1988

ALL AREAS
VOLUME 206

JOSH
WARD

WE SANG
‘EM FIRST

MONIKA
MARTIN

REGGAE HITS
1987 - 1988

 

 

 

 

 

Various Artists - Stand By Me 60s Soul Classics

Easy October - Tangled Up In Black

Mathieu Des Longchamps - Heros Anonyme

Ricky Eat Acid - Am I Happy Singing

Egw Eimi - Soredemo Nanika Wo

STAND BY ME
SOUL CLASSICS

EASY
OCTOBER

MATHIEU DES
LONGCHAMPS

RICKY
EAT ACID

EGW
EIMI

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

David Bowie “Welcome To The Blackout - Live London ‘78”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

David Bowie - Welcome To The Blackout David Bowie - Welcome To The Blackout B 350

Seite 1:

01. Warszawa
02. Heroes
03. What In The World

Seite 2:

01. Be My Wife
02. The Jean Genie
03. Blackout
04. Sense Of Doubt

Seite 3:

01. Speed Of Life
02. Sound And Vision
03. Breaking Glass
04. Fame
05. Beauty And The Beast

Seite 4:

01. Five Years
02. Soul Love
03. Star
04. Hang On To Yourself
05. Ziggy Stardust
06. Suffragette City

Seite 5:

01. Art Decade
02. Alabama Song
03. Station To Station

Seite 6:

01. TVC 15
02. Stay
03. Rebel Rebel

ROCK OLDIE LIVE

Für Fans von:  Lou Reed - Talking Heads - Manic Street Preachers

ENGLAND

Mit dem langweiligen Synthie-Gedudel „Warszawa“ beginnt der zum “Record Store Day 2018” veröffentlichte 3er LP-Set „Welcome To The Blackout – Live in London 78“. Bevor ich einen ebensolchen erleide, weil ich eingeschlafen bin, kommt zum Glück gleich der Ohrwurm-Klassiker „Heroes“, der die damalige am 30. Juni und am 01. Juli 1978 im legendären Londoner „Earls Court“ aufgenommene und – von zwei Songs abgesehen („Sound And Vision“, „Be My Wife“)-  jetzt erstmals veröffentlichte Show erst so richtig beginnen lässt. Besetzungstechnisch hatte Bowie damals eine TOP Mannschaft um sich geschart, in „What In The World“ wirbelt Simon House auf seiner elektronischen Violine und Avantgarde-Experte Adian Belew lässt sich zu einem starken Gitarrensolo herab und auch in den nachfolgenden Stücken zeigt der „King Crimson“-Member mehrfach, warum er damals zu den innovativsten und besten Gitarristen gezählt wurde. Was folgt, ist ein Potpourri der damals aktuellen Chart-Hits „TVC 15“, „Fame“ „Suffragette City“, „Stay“ und „Beauty And The Beast“ sowie vielen beliebten Bowie-Songs wie „Rebel Rebel“, „Ziggy Stardust“ und „The Jean Genie“. Ein paar Klassiker („Space Oddity“, „Golden Years“ oder „Life On Mars“) fehlen leider, befanden sich damals aber auch nicht in der Setlist, die während der 78er World Tour gespielt wurde. Dafür aber gibt es andere Stücke, die sich auf diesen Doppel Album in den Vordergrund drängen: „Hang On To Yourself“, „Blackout“, „Station To Station“ mit einem erneut gut aufgelegten Gitarristen Belew, der hier technisch versierte Sweeping-Licks aus dem Handgelenk schüttelt, bevor diese Ende der 80er Jahre offiziell von führenden Gitarrenmagazinen als das Non-Plus-Ultra der Szene propagiert wurden  sowie der hyperventilierende versoffene „Alabama Song“ von Berthold Brecht, den Ende der 60er Jahre schon „The Doors“ zu Hitehren geschaukelt hatten. Alle Album-Highlights gibt es „highlighted“ im Tracklisting in wunderschöner Purple-Color (und für alle schockierten Leser mit Schulenglischkenntnissen: Purple Colour). Fazit: Spieltechnisch erste Sahne, klangtechnisch okay. „Welcome To The Blackout – Live In London 78“ ist eine der besten posthumen Live-Alben des am 10. Januar 2016 im Alter von 69 Jahren verstorbenen britischen Rock Musikers.

VÖ: 21.04.18

Verfügbar:  3-LP-Vinyl

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.davidbowie.com/ & https://soundcloud.com/davidbowieofficial

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “HEAR IT! VOL 96”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Hear It 96

TRACKLISTING:

01. Blackberry Smoke: Run Away From It All
02. Bonfire: Stand Or Fall
03. Spitefuel: Brick By Brick
04. Ross The Boss: By Blood Sworn
05. Gus G.: Letting Go
06. Jari Tura: London
07. Tomorrow’s Eve: Inner Sanctum
08. QFT: Aliens

TT: 33:10

CD-Beilage Rock It! # 105-2018

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Classic Metal - Hard Rock - Senioren Rock Bands

SAMPLER

Mit gediegenem hausbackenem Southern Rock beginnt die neue Sampler-Beilage des Musikmagazins „Rock It!“ - BLACKBERRY SMOKE und “Run Away From It All” - ganz nett, aber tausendfach gehört, und trotzdem ein Schmankerl – zumindest für die Fans dieses Subgenres. “Lynyrd Skynyrd” für Arme, sage ich nur. Den vorangegangen Songtitel beim Wort nehmen möchte ich bei “Stand Or Fall”, einem neuen Song von den deutschen BONFIRE - grauslich, was die Band hier bietet mit dem an die Musik der “Scorpions” erinnernden Langweiler. Wer Hardrock ohne Eier mag, holt sich das neue Studio Album der Band, das es seit Ende März im Handel gibt. “Ideenlose Kommerzmucke für Seniorenheime” fällt mir auch noch ein als schönes Attribut.

Danach wird’s dann besser mit dem groove-metallischen „Brick By Brick“ von SPITEFUEL, einer Band aus Heilbronn, die schon vor einem Jahr mit dem geilen Stück „Purified“ hat aufhorchen lassen. Kennt Ihr nicht, dann wird’s aber Zeit: https://spitefuel.bandcamp.com/track/purified - Das neue Album „Dreamworld Collapse“ kommt am 27. April 2018 und beinhaltet neben diesem Cracker 11 weitere starke Beispiele, dass deutscher Metal immer noch (trotz „Accept“, „Bonfire“, „Scorpions“) international mithalten kann. Ein beim Springer-Verlag erscheinendes “Metal”-Magazin hat das neue Album der Baden-Württemberger übrigens verrissen, aber weil das ein Mädel war, das am liebsten Ethno-Pop hört und alle härteren Geschichten abwertet, glauben wir dem kein einziges Wort. Einen auf „Rob Halford“ macht die New Yorker Legende ROSS THE BOSS, die früher mal bei „Manowar“ gespielt hat und zuletzt in der Punk Rock Gruppe „The Dictators“ umherwütete oder es noch tut. „By Blood Sworn“ ist auch der Titel seines neuen gleichnamigen Studio Albums.

Wem der Name Konstantinos Karamitroudis nicht geläufig ist, braucht nicht zu verzweifeln, es handelt sich beim Musiker um den Supergitarristen GUS G., der ebenfalls mit neuem (auch als Vinyl verfügbarem) Output am Start ist. In bester Shredder-Manier pflügt sich der in Thessaloniki aka Saloniki geborene Grieche sehr geschmackvoll (da sieht man wieder mal, wie gut die dortige Küche ist!) durch metallische Akkorde und kaskadenhafte Solo-Orgien. Geil! Schauderhaft dagegen der ehemals bei “Michael Schenker” tätige finnische Sänger JARI TIURA, dem man in “London” deutlich seine 50 Jahre Alter anhört. Gibt es wirklich noch Leute, die sich so etwas freiwillig anhören? Wahrscheinlich auch das oben schon erwähnte Metal-Hämmer-Mädel. Wir legen’s ab in der Schublade Power Metal für Altersheime, die Zweite! Den sogenannten “Break-Even” (oder Turnaround, wie auch immer!) schaffen dann TOMORROW’S EVE mit dem progmetallischen “Inner Sanctum”. Die deutsche Band hat nach 10 langen Jahren Pause wieder einmal von sich hören lassen. Das neue Studio Album trägt den Titel “Mirror Of Creation III: Projekt Ikaros” und wird am 27.04. vom nicht mit Dr. Music verwandten und verschwägerten Label “Dr. Music Records” veröffentlicht. Fans dürfen sich auf ein starkes Package a la “Dream Theatre” oder “Queensryche” freuen.

Erfreuliches gibt es auch von der weiblichen Front: “Therion”-Sängerin LINNEA VIKSTRÖM stellt als einzige weibliche Vertreterin dieses Samplers (warum eigentlich?) ihr Solo Projekt QFT und gleichzeitig dessen Debüt Longplay vor. Hier könnt Ihr Euch den Beilagentitel “Aliens” anhören: https://youtu.be/1jjgNmFfHHg

VÖ: 18.04.18

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  http://www.rock-it-magazine.de/

Next: 13.06.18

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LAUREN RUTH WARD “WELL, HELL”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Lauren Ruth Ward - Well Hell

TRACKLISTING:

01.  Staff Only
02.  Sideways    VIDEO
03.  Those Letters
04.  Make Love To Myself    VIDEO
05.  Blue Collar Sex Kitten
06.  Sheet Stains
07.  Did I Offend You?    VIDEO
08.  Travel Man
09.  Well, Hell

Label: Weekday Records
Web: http://weekdayrecords.com/

INDIE ROCK

Für Fans von: Joss Stone - Bonnie Bramlett - Vinegar Joe - Beth Hart

USA

Gleich zu Beginn: Eine der fantastischsten neuen Stimmen in der popmusikalischen Landschaft gehört der Sängerin LAUREN RUTH WARD, die sichab dem 11. Mai 2018  mit ihrer Band und dem Longplay „Well, Hell” vorstellt. Alleine der Album-Auftakt „Staff Only“ macht regelrecht süchtig nach dieser Stimme - dazu wurde im Studio noch eine rockig-romantische Americana-Atmosphäre gezaubert, die für Gänsehaut sorgt! Einer der besten Songs des Jahres 2018! Definitely! Und eigentlich: “Well Hell” ist wieder einmal so ein tpyischer Fall, bei dem es richtig schwer fällt, die Musik in nur einer einzigen Kategorie abzulegen. Rock - Pop - Americana - Roots Rock - Country Rock - Soul-Pop - irgendwie passt hier einfach alles! Stimmlich erinnert die blonde Frontfrau an einen Mix aus „4 Non Blondes“-Chefin Linda Perry, Chrissie Hynde (Pretenders) und Joss Stone. Wie hat schon einst der gute Rod Stewart prophezeit? “Blondes Have More Fun!” Die Texte sind auch nicht ohne - sie singt über “Sheet Stains”, laszive “Blue Collar Sex Kitten” und gibt Tipps zum Thema “Make Love To Myself”. Die Label-Infos gehen sogar noch etwas weiter und vergleichen das Baltimore-Girl gar mit Janis Joplin und Courtey Barnett. Habe ich auch nichts einzuwenden dagegen. Das auch als Videoclip vefügbare „Sideways“ folgt in rockig-sumpfigem „CCR“-Shuffle und ganz oben turnt Lauren wieder mit sensationell getimtem Tremolo-Timbre: https://youtu.be/9MSZGI9pNdE

Nach ersten musikalischen Erfahrungen in der Heimat Baltimore ist Lauren Ruth ins sonnige Kalifornien umgesiedelt und dort hat sie ihr Band-Lineup bestückt mit Liv Slingerland (Bass, Backing Vocals), India Pascucci (Drums, Backing Vocals) und dem einzigen (der glückliche!) Mann Eduardo Rivera, der auch die zauberhafte Uptempo Ballade „Those Letters“ mit verträumten Gitarrenakkorden beginnt. Und meine erste Einschätzung vor zwei Wochen in der News-Sektion nach dem damaligen Anhören der ersten beiden Album-Tracks bestätigt sich auch, nachdem ich das komplette Album erstmals durchgehört habe: Diese Sängerin hat eine Stimme, die Dich bei der Seele packt - eine Stimme, die infiziert von den Zehen bis zu den Haarspitzen und dicke, fette Gänsehaut verursacht.

Die weiteren Highlights des leider nur 31minütigen Albums sind das psychedelisch abrockende „Blue Collar Sex Kitten“, „Did I Offend You“ und der hard drivende Rock & Roll Shuffle „Well, Hell“, der noch einmal den genialen Schlußpunkt dieses exzellenten Albums setzt. Übrigens: Die hier vorgestellte Sängerin ist nicht verwandt & verschwägert mit dieser Zwillingsfrau: https://www.imdb.com/name/nm0911682/ Und: Das Album von LAUREN RUTH WARD ist das erste im Jahr 2018, das in die Kategorie “Album für die einsame Insel” gestellt wird!

VÖ: 11.05.18

Verfügbar: CD & Vinyl &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.laurenruthwardmusic.com/  & https://soundcloud.com/laurenruthward

TOURDATEN

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RICKY EAT ACID “AM I HAPPY, SINGING”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Ricky Eat Acid - Am I Happy Singing

TRACKLISTING:

01. Sitting In A Diner
02. Two Beautiful Ways Of Moving Your Hands
03. Am I Happy, Singing

Bisherige Veröffentlichungen:

Talk To You Soon (2016)
Mixtape (2015)
Sun Over Hills (2014)
Three Love Songs (2014)
Summer Made Me Blue, Summer Gave Me Sky (2012)
Seeing Little Ghosts Everywhere (2011)
Haunt U Forever (2011)
Sometimes You Make People Sad (2010)

AVANTGARDE AMBIENT

Für Fans von:  GameLark - Peder B. Helland - Euphoria Again

USA

Seit nunmehr 10 Jahren betreibt der US Elektroniker Sam Ray sein Projekt RICKY EAT ACID. Keine Musik für die radio-geplagten Mainstream-Musikfans, sondern ambitionierte Klangabenteuer, die Insider-Subgenres wie „Glitch“, Experimental Drone“ und „Trigger-Ambient“ vermischen. Der neueste Output des Musikers aus Maryland ist die 3-Track EP „Am I Happy, Singing“, bei der es aber auch wie bei allen anderen vorangegangen Schöfpungen des Komponisten instrumental zur Sache geht. In „Sitting In A Diner“ blickt der Protagonist aus dem Fenster und hat sich gedanklich vertieft in nebulöse Synthie-Acid-Schwaden, während sich irgendwo in der Ferne ein fiktives – auf disharmonischen Krawall gebürstetes  – Gamelan-Orchester vorbei dudelt. „Two Beautiful Ways Of Moving Your Hands“ ist eine Herausforderung für Sinne und Ohren, Ray trennt ineinanderfließende Keyboard-Wolken abrupt und fügt die Teile später wieder an anderer Stelle zusammen, während sich der finale 17minütige Titelsong zu einer meditativ-melancholischen Klangkulisse formiert. Wer mehr hören möchte vom Musiker, der unlängst seinen 27. Jahrestag begangen hat (*25.04.91), kann sich auf bandcamp (Link unten) umschauen, dort gibt es digitale (günstige) Erwerbsmöglichkeiten diverser RICKY EAT ACID-Alben.

VÖ: 20.04.18

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://rickyeatacid.bandcamp.com/album/am-i-happy-singing

TOURDATEN

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Various Artists “We Sang ‘Em First”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

OLDIES

Für Fans von: 50ies & 60ies Blues, Soul, Pop

SAMPLER

Einer der interessantesten Sampler des Jahres ist die Zusammenstellung „We Sang ‘Em First“. 40 originale Songs, die viele Musikfans kennen und schon gehört haben, aber größtenteils waren das Cover Versionen wie „Barbara Ann“ von den „Beach Boys“, der „Hound Dog“ von Elvis, die „Suzi Q“ von „Creedence Clearwater Revival“ oder „I Fought The Law“ von Country Ikone Johnny Cash. Hier gibt es die authentischen Originale von großartigen Künstlern, die teilweise in Vergessenheit geraten sind, aber gerade bei Musikern – auch jüngeren – immer noch sehr geschätzt werden. Entweder weil durch die Musiksammlung der Eltern - oder eigenene Recherchen wiederentdeckt. Die meisten dieser Originale stammen aus den 50er und 60er Jahren, vereinzelt gibt es einige noch ältere Schätze wie den Mitte der 1930er erstmals veröffentlichten “Baby Please Don’t Go” vom Delta Blues Musiker BIG JOE WILLIAMS.

Various Artists - We Sang Em First

VÖ: 15.02.18

Verfügbar: 2-CDs  & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite des Labels: http://www.notnowmusic.com/

TRACKLISTING

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RORY GALLAGHER “BBC SESSIONS”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

BLUES ROCK

Für Fans von: Pat Travers - Peter Green - John Mayall

IRLAND

Nach und nach plant Universal Music, den gesamten diskographischen Katalog von RORY GALLAGHER zu veröffentlichen. Lässt mich eigentlich kalt, weil ich sowieso so gut wie alles vom irischen Superhelden habe und ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass jedes einzelnes Scheibchen (die Vinyl-Singles eingeschlossen) wieder ausgegraben wird. Solange aber solche Raritäten dabei sind wie diese hier vorgelegten „BBC Sessions“ soll es mir recht sein. Allerdings: Das gleiche Album gab es schon mal 1999 und insofern müssen Rory-Fans nicht gleich hektisch werden, denn sie werden dieses seinerzeit von RCA Records veröffentlichte Doppel Album längst in ihrer Sammung haben. Und wenn nicht? Jetzt aber! Auf Disc 1 gibt es diverse bei der BBC aufgenommene Songs aus den Jahren 1973 und 1979. Die zweite CD geht etwas weiter zurück ins Jahr 1971 und beinhaltet mehrere Sessions bis zum Jahr 1986.

Rory Gallagher - BBC Sessions

VÖ: 16.03.18

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://rorygallagher.com/ & https://youtu.be/qeyrBmhDrQo

TRACKLISTING

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EASY OCTOBER “TANGLED UP IN BLACK”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Easy October - Tangled Up In Black

TRACKLISTING:

01.  Day Is Done
02.  Keep Calling You My Friend    VIDEO
03.  Twiggy     VIDEO
04.  Knuckles Turn White
05.  Out Of Sight, Out Of Mind
06.  Shake, Rattle & Cry
07.  Mas Que Nada
08.  Heart Of The City
09.  There Will Come A Time
10.  When I Fell Behind
11.  Stay With Me

Label: Adore Music
Web: www.adoremusic.se/

INDIE ROCK

Für Fans von: A-Ha - Neil Young - Röyksopp - The Smiths

SCHWEDEN

<Auweia - da hat aber jemand bei den amerikanischen Vorbildern abgestaubt> denke ich, als ich den ersten Song “Day Is Done” höre, der mir auf dem neuen Album von EASY OCTOBER entgegenschallt. Die schwedische Band bedient sich bei den “Eagles”, “Foreigner” und ein bißchen bei “Fleetwood Mac” und was die Harmonien der schmusigen Vocals betrifft, irgendwo bei den britschen “Supertramp”. Beim zweiten Hörgang fällt mir auch noch das „Alan Parsons Project“ und dessen späteren Songs aus den 80er Jahren ein und damit verglichen bin ich mir an dieser Stelle dann auch nicht unbedingt sicher, ob das ein Kompliment sein soll. Ob die Vergleiche stimmen, davon kann man sich selbst spätestens im Juni 2018 überzeugen, wenn EASY OCTOBER auch auf deutschen Bühnen unterwegs ist, dann allerdings nur in Duo-Besetzung. Hier findet Ihr die Tourdaten. Das neue Album “Tangled Up In Black” ist mittlerweile schon veröffentlicht worden und beinhaltet eine äußerst variable Bandbreite von “Beatles” bis “Mando Diao”. Das romantisch-melancholische zweite Stück “Keep Calling You My Friend” gefällt mir schon wesentlich besser, zum Stück gibt es auch einen offiziellen Videoclip: https://youtu.be/naBhensx5Uc  - als ich mir das Video ansehe, vermute ich sogar – was das Outfit betrifft - eine deutsche Produktion hinter dem Ganzen: Wild wuchernder Bartwuchs und ein bescheuerter Deckel auf dem Kopf – spontan fallen mir dazu ein die Akteure Marc Forster, Drafi Deutscher, Mark Eitzel, Gregor Meyle, Roman Lob, Willie Nelson – ach ne, der iss ja Ami, womit meine Weltanschauung wieder mal voll auf den Kopf gestellt wäre!

Okay – jetzt mal im Ernst: In der Band spielen Frontman & Chef Songwriter Kristoffer Hedberg (Vocals, Guitar), Christopher Liberg (Guitar), Pontus Blom (Bass), Fredrik Askerdal (Keyboards) und Patrik Carlsson (Schlagzeug), drei Studio Alben hat man bisher veröffentlicht, „Tangled In Black“ ist nach dreijähriger Pause die Nummer Vier in der Diskographie. Auch für das rockigere „Twiggy“ gibt es einen Videoclip: https://youtu.be/phxoTBiFx-g  und ich frage mich, wie haben die Boys hier nur diesen täuschend ähnlichen „George-Harrison“-Gitarrensound hinbekommen? Leider geht die Qualitätskurve – vor allem was den Gesang betrifft – in einigen Songs (speziell dafür steht „Shake, Rattle & Cry“) stark nach unten – da scheint der Sänger bei den Aufnahmen nicht unbedingt seinen besten Tag gehabt zu haben und das mindert das finale Bewertungsergebnis des Rezensenten, aber zum Glück wird auch hier letztendlich der Geschmack des einzelnen Musikfans entscheiden über Gut & Böse des hier vorgestellten Produkts. Anmerkungen zum Rest: „Mas Que Nada“ ist nicht verwandt & verschwagert mit dem berühmten Klassiker von Sergio Mendes, „There Will Come A Time“ erinnert – auch wegen des ähnlich lautenden Titels und dem schrägen leicht atonalen Gesang geschuldet – an die Oldies von „Neil Young“, ist aber laut CD-Infos eine Eigenkomposition. Und strahlt trotzdem oder gerade deshalb an dieser Stelle eine eigentümliche faszinierende Atmosphäre aus.

VÖ: 27.04.18

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://easyoctober.com/  &  https://easyoctober.bandcamp.com/

TOURDATEN

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MS BANKS “THE COLDEST WINTER EVER”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Ms Banks - The Coldest Winter Ever mc

TRACKLISTING:

01.  Intro
02.  R.I.P (feat Loski)
03.  Bangs
04.  Know U Know
05.  Over (Your Shit)
06.  Chat 2 Mi Gyal
07.  Mula (feat. Dutch)
08.  Clap
09.  Come Thru
10.  Day Ones
11.  Made It (feat. Montana)
12.  Pen Game 2 (feat. Margs)

HIP HOP & GRIME

Für Fans von: Lady Leshurr - Stefflon Don - Naila Boss - Nicki Minaj

ENGLAND

Beim Kugeln im Web (der Franke verwechselt das „G“ oft mit dem „K“, ya know?) stosse ich auf die 10 Dinge, “die Ihr wissen müsst über Ms Banks” und partout fallen mir konträr dazu 10 Dinge ein beim Betrachten des Covers, ohne die obigen 10 Fakten erstmal in Erwägung gezogen zu haben. 01) Black Is Beautiful 02) Hättest Dir halt was Wärmeres anziehen sollen im eiskalten Winter 03) Den Frisör möchte ich gerne mal kennen lernen 04) Meistens ist die Musik sheet, wenn die Verpackung geil ist 05) Frauen können nicht rappen 06) Wenn Frauen rappen,  tun sie es auf jeden Fall besser als die ganzen deutschen Möchtegern-Proleten und Pseudogangster-Rap-Würstchen (die ab und zu auch mit einem lächerlichen Echo ausgezeichnet werden) 07) Geile Stiefel 08) Ist die Kette echt Silber? 09) Welcher Löwe musste sein Fell hergeben für den Mantel? 10) Wann kommst Du auf Tour nach Deutschland?

Das Album überrascht dann nach 1minütigem Intro mit minimalistisch plakatiertem Düster-Sound, der klanglich in modischem Horrorcore- und Trap-Gefilde wildert und vor allem durch die starken Rhymes der Chefin anspricht. Zu den knackigen Slow-Funk-Grooves setzt die Rapperin stark akzentuierte Rhythm-Vibes und lässt textlich kein Fettnäpfchen aus und hat sich bereits beim dritten Stück den fetten „explicit lyrics“-Sticker wohl verdient. Was ich nach den ersten Minuten vermutet habe, bestätigt sich dann auch etwas später – MS BANKS ist ein Londoner Girlie und der hier dargebotene Content ähnelt auch eher dem vor ein paar Jahren sehr angesagten Grime Underground der britischen Szene als der immer – von einigen Ausnahmen abgesehen - immer langweiligeren US Hip Hop Szenerie. Highlights: Das an den Banghra-Crossover-Pop von Maya Arulpragsam erinnernde „Chat 2 Mi Gyal“, der „Clap“, in dem Frollein Banks mit virtuosen Synkopen-Phrasierungen um sich wirft, die „Mystikal-Shake-Ya-Ass“-Reminiszenz „Come Thru“ und das mit folkloristisch-bulgarischen Frauengesängen infiltrierte „Pen Game 2“, in dem der aus dem Ostlondoner Stadtteil Hackeny stammende Rapper Margs ein starkes Gast Feature abliefert. Auch wenn der Frühling längst Einzug gehalten hat – The Coldest Winter Ever“ ist das Hip Hop Highlight des Monats April!

VÖ: 27.04.18

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/msbanks94 & www.youtube.com/channel/UCnkf4krJfLAMI0DzJ1l1ftA

TOURDATEN

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MATHIEU DES LONGCHAMPS “HÉROS ANONYME” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Mathieu Des Longchamps - Heros Anonyme mc

TRACKLISTING:

01.  Héros Anonyme
02.  Rumba Clara
03.  Sentir Encore
04.  Ni Le Nuages Ni Le Vent

Label: Universal Music France
Web: www.universalmusic.fr

CHANSON POP

Für Fans von: Benabar - Benjamin Biolay - Julien Doré

FRANKREICH

Dem riesigen Erfolg von ALVERO SOLER geschuldet sind plötzlich wieder seit einigen Monaten latin-poppige Sommerhits angesagt, auch Frankreich bildet da keine Ausnahme. Die Debüt EP von Songwriter MATHIEU DES LONGCHAMPS bietet jedoch weniger Tanzbares in dieser Hinsicht und streift thematisch eher die landestypischen Chanson Pop Gefilde. Der melancholische Titelsong der EP gefällt mir gut, auch “Rumba Clara” bewegt sich - was das Tempo angeht (95 bpm), eher im bedächtigen romantisch-kuscheligen Bereich. “Sentir encore” ist eine wunderschön-sentimentale Ballade mit viel Gefühl, was auch für das finale “Ni les nuages ni le vent” zutrifft, auch wenn hier die Geschwindigkeit wieder minimal angezogen wird. ”Heros Anonyme” ist  tolle EP mit vier superfeinen Neo-Chanson-Songs, die eigentlich nur ein Résumé zulässt: Von diesem Sänger möchten wir noch mehr hören!

VÖ: 20.04.18

Verfügbar: CD & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://youtu.be/B2D1dbI9DJg (EP-Teaser) & https://youtu.be/hMX-7yeTrZA (Titelsong)

TOURDATEN

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LINDA HESSE “MACH MA LAUT”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Linda Hesse - Mach mal laut

TRACKLISTING:

01.  Mach ma laut    VIDEO
02.  Herz voraus
03.  Kleine Stadt - große Träume
04.  Völlig normal
05.  Ein Kuss (... will mehr)
06.  Denk wieder nur an dich
07.  Zirkus
08.  Hey du
09.  Die Braut
10.  Ich pfeif’ drauf
11.  Goodbye
12.  Herz voraus (Fan-Mix)
13.  Mach ma laut (Fan-Mix)

Label: Airplay Songs Recordings UG (Sony Music)

SCHLAGER POP

Für Fans von:  Helene Fischer - Annett Louisan - Ella Endlich

DEUTSCHLAND

Um die Krone und die irgendwann in der fernen Zukunft eventuell mal anstehende Nachfolge von Königin Helene Fischer haben mittlerweile sehr viele Frolleins ihre Bewerbung abgegeben. Es wird ihnen wohl so gehen wie dem Thronfolger in England – Queen Elizabeth will einfach nicht abdanken. Eine, der ich es auf jeden Fall zutrauen würde – mehr noch als all den Eglis, Mais oder Lombardis – ist die Halberstadter Zwillingsfrau LINDA HESSE. Schon mit der 2013er punktgenauen Landung und als 2016er Sonnenkind konnte die Sängerin überzeugen, das neue Studio Album „Mach Ma Laut“ gefällt sogar noch besser als die beiden Vorgänger. Der disco-poppige Titelsong macht Spaß – gibt es wie das sehr gefühlvolle gesungene und trotzdem tanzbare „Herz voraus“ als zusätzlichen „Fan Mix“ auf dem Album, die pop-rockige Kuschelballade „Kleine Stadt – große Träume“ nimmt das Tempo etwas zurück, das atemlose „Völlig normal“ schraubt die Geschwindigkeit wieder nach oben in Richtung Disco-Fox, Linda singt über eine schüchterne Party-Maus, die einfach nur Spaß hat am Abtanzen, bei DEM einen Song total aufdreht und der es dann völlig egal ist <wie die andern sie sehen>. Auch der Rest der insgesamt 13 Songs bietet ein gelungenes Potpourri an beschwingten Love Stories (der chansonesque „Zirkus“) mit guten Texten und gefühlsduseligen Momenten wie der country-poppigen Nostalgie-Ballade „Denk wieder nur an dich“.

VÖ: 04.05.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.lindahesse.de/ & https://www.youtube.com/user/LINDAHESSE

TOURDATEN

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NICOLE “DAS NEUE BEST OF ALBUM”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Nicole - Das Neue Best Of Album

01. Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund
02. Der alte Mann und das Meer
03. Ein bisschen Frieden
04. Papillon
05. Wenn die Blumen weinen könnten
06. Allein in Griechenland
07. Steh wie ein Mann zu mir
08. So wie du
09. Die zweite Liebe
10. Ein leises Lied
11. Mit dir vielleicht
12. Dann küss mich doch
13. Wer schläft schon gern allein
14. Wirst du mich lieben
15. Mehr als nur zusammen schlafen gehn
16. Wenn ich dich nicht lieben würde
17. Am liebsten mit dir
18. Jeder Zaun, jede Mauer wird aus Blumen sein
19. Song For The World
20. Mehr als ein bisschen Frieden

SCHLAGER POP

Für Fans von: Juliane Werding - Claudia Jung - Hanne Haller

DEUTSCHLAND

Alle Jahre wieder ... neeh, nicht das was Ihr jetzt denkt ... kommt ein neues/altes Album von NICOLE, in deren Diskographie auch mittlerweile so um die fünfzig gefühlte Veröffentlichungen stehen. Der Eurovisionssieg der deutschen Sängerin jährt sich im Frühling 36. Male und das Phänomen “Nicole” ist ungebrochen. Manchmal kommt mir die gebürtige Saarbrückerin vor wie eine Vampir-Lady - altert sie überhaupt? Die mittlerweile 53jährige sieht immer noch so gut aus wie am Anfang ihrer Karriere. Bereits im Februar hat die Sängerin ein Album veröffentlicht, auf dem sie einige Klassiker der Eurovision Song Historie neu interpretiert hat (von Johnny Logan, den Olson Brothers und der Schwedin Loreen), jetzt kommt “Das Neue Best Of Album” und damit wieder einmal eine gelungene Zusammenfassung ihrer bisherigen (älteren) Hits.

Chronologisch geht es los im Juni 1981, als “Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund” von einem gewissen Thomas Dieter Heck in dessen Hitparade vorgestellt wurde und in der nachfolgenden Sendung sofort den ersten Platz belegte. Das Lied stürmte auch in Österreich und in der Schweiz in die dortigen Single Charts und der Weg war bereitet für die grandiose Karriere von NICOLE, die knapp ein Jahr später ihren ersten Höhepunkt mit dem Eurovision Song Contest erreichen sollte, als das Stück “Ein bisschen Frieden” dort unangefochten den ersten Platz erreichte. Es gibt alle Erfolgstitel der nachfolgenden Jahre vom 1982er “Papillon” bis zur 1999er Single “Wirst Du mich lieben” - vom neuen Jahrtausend ist kein einziger Song vertreten, da hätte sich sicherlich eine zweite Disc angeboten mit eventuellen raren alternativen Versionen oder Extended Mixes, um das “Nicole”-Glück perfekt zu machen, aber soweit haben die Verantwortlichen dann leider doch nicht gedacht. Insofern ist dieses Album bis auf sieben Lieder identisch mit der 2015er “Best Of” Kompilation und eine weitere Verwertung der alten Restbestände beim Label Sony Music, seit 2013 ist NICOLE ja bei einem anderen deutschen Label unter Dach und Vertrag.

VÖ: 05.04.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.sonymusic.de/kuenstler/nicole & https://youtu.be/VwzH5Pflw2w

TOURDATEN

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THE BANGLES “LIVE IN PITTSBURG”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Bangles - Live In Pittsburg

01.  Let It Go
02.  Restless
03.  Walking Down Your Street
04.  James
05.  Going Down To Liverpool
06.  He’s Got A Secret
07.  September Gurls
08.  If She Knew What She Wants
09.  Return Post
10.  Live
11.  In A Different Light
12.  I Want You
13.  Angels Don’t Fall In Love
14.  Hero Takes A Fall
15.  Manic Monday
16.  Walk Like An Egyptian

POP ROCK LIVE

Für Fans von:  Katrina & The Waves - The Pandoras - Blondie

USA

Nicht unbedingt der Act, von dem man sich ein mitgeschnittenes Live Konzert wünscht, aber was „Madonna“ oder „Belinda Carlisle“ (von der Girl Group „The Go-Go’s“) können, ist für die Mädels Band „The Bangles“ allemal okay, zumal die 4 Girlies damals noch eine der rockigsten Girl Groups  gewesen sind. Am 13. Dezember 1986 sind Susanna Hoffs (Vocals, Guitar), Vicki Peterson (Guitar, Vocals), Debbie Peterson (Drums, Vocals) und Michael Steele (Bass, Vocals) zu Gast gewesen in der mit 3.700 Zuschauern ausverkauften „Syria Mosque“ in Pittsburg im Bundesstaat Pennsylvania und haben dort im Rahmen ihrer „In A Different Light“ Tour einen ordentlichen Gig absolviert. Im gleichen Jahr waren vorher die Mega-Erfolgssingles „Manic Monday“ und „Walk Like An Egyptian“ veröffentlicht worden und das erklärt auch die überschäumende Begeisterung des anwesenden Publikums, das gut zu hören ist. Klangtechnisch ist die Aufnahme – was die Musik betrifft – „unter aller Kanone“ und – HiFi-End-Jünger wenden sich schon einmal mit Grausen ab - erreicht allemal unteres „Bootleg-Raubpressung“-Niveau, aber einem echten Raritäten-Sammler ist das eh wurscht, wenn dann noch die Band so gut drauf war wie an diesem Samstag Abend und einen authentischen Auftritt abgeliefert hat, während sich am anderen Ende der Welt (in Deutschland, ha, ha) zur gleichen Zeit der „Final Countdown“ von den schwedischen „Europe“ an die Spitze der Single-Charts setzte. Die Anspieltipps des Albums: „Walking Down The Street“, „Restless“ und die beiden oben erwähnten TOP Hits. Der Mini-Preis fürs digitale Album (amazon.de – 6,99 Euro) ist auch nicht zu verachten. Übrigens: Wer gerade nichts besseres zu tun hat - THE BANGLES spielen am 24. Juni beim “Arroyo Seco Festival” im kalifornischen Pasadena (am gleichen Tag treten auch Robert Plant, Alanis Morissette und die Kings Of Leon auf) - ein Tipp für Mädels: Erzählt Eurem Göttergatten davon, dann bezahlt er Euch vielleicht den Trip und das Ticket und braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, weil er wegen der Fußball WM nur noch vor der Glotze hängt :-)

VÖ: 04.05.18

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://youtu.be/foW0Ei_ChKc & http://www.thebangles.com/

TOURDATEN

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PETER KATER feat. PEIA LUZZI “SHE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Peter Kater - She

TRACKLISTING:

01.  She Awakens In The Garden
02.  Her Flame Burns Within Him
03.  The Rain Speaks Her Name
04.  She Whispers In Tall Grasses
05.  He Searches For Her In The Sea
06.  She Awakens In The Garden (Abridged Remix)
07.  Her Flame Burns Within Him (Extended Remix)
08.  The Rain Speaks Her Name (Extended Remix)
09.  She

Label: Real Music
Web: www.realmusic.com

NEW AGE CHILLOUT

Für Fans von:  Eamonn - Steve Halpern - Yorishiro - Hakobune

USA

Der Mann heißt tatsächlich so und er ist schon ganze 12 x nominiert worden bei der Grammy Verleihung in der Kategorie „Best New Age Album“, aber dort zu gewinnen, ist sowieso meistens lediglich den Major Labels und deren Marketingmaschinerie vergönnt (*). Beim 13. Male aber hat es dann endlich geklappt im Februar 2018, als er mit dem gemeinsam mit der Cellistin Tina Guo aufgenommenem 2016er Album „Inner Passion (Hearts Of Space)“ den lange ersehnten (und wohl auch verdienten) Preis abräumte. „She“ ist das neueste Album (TT: 53:52 Minuten) des in Deutschland geborenen und im Alter von 4 Jahren mit der Familie in den US Bundesstaat New Jersey übergesiedelten Musikers. In den USA gehört PETER KATER seit Jahren zu den beliebtesten Genre-Spezialisten, seine Kompositionen werden oft von Fachdozenten in den Bereichen Fitness, Musiktherapie und Yoga-Meditation eingesetzt. Begleitet wird er dieses Mal von der New Age Vokalistin PEIA LUZZI, deren Gesang im zauberhaften Auftakt „She Awakens In the Garden“ an die sphärischen Celtic Folk Klassiker der Sängerin „Enya“ erinnert. Alles in allem besticht das Album mit 6 neuen anmutigen Songs, in manchen Momenten („Her Flame Burns Within Him“) wird der Grad an einlullendem New-Age-Chillout allerdings leicht überstrapaziert und erreicht die gerade noch ertragbare kitschige Obergrenze. Im gefühlvoll groovenden „She Whispers In Tall Grasses“ dagegen streift die Sängerin aus Oregon, die stilistisch nicht nur im keltischen Raum unterwegs ist, sondern sich auch in archaischen europäischen und fernöstlichen Traditionen zuhause sieht, die östlichen Melodien mongolischer Melancholik. Von drei Kompositionen gibt es reizvolle zusätzliche Alternativ-Versionen.

VÖ: 30.03.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://peterkater.com/ & https://youtu.be/A68IVXMuIHA & http://peiasong.com/

TOURDATEN

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Various Artists “REGGAE HITS 1987-1988”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - Reggae Hits 1987-1988

TRACKLISTING:

01. Trevor Sparks: Wings Of Love
02. Administrators: She’s My Lady
03. Tenor Saw & General Doggie: Chill Out Chill Out
04. Frankie Paul: Get Ready
05. Chuck Turner: Tears
06. Leroy Gibbons: Power Of Love
07. Little Kirk: Man In The Mirror
08. L.J.M. - Ooh La La
10. Juliette Parkings: I Still Say Yes
11. Intense: The Very Best
12. Earl 16: Holding Back The Years
13. Trevor Dixon: Woman Of Moods
14. Reggae Hits 1987-1988 Continous Mix (TT: 35:54)

Label: Jet Star Music

REGGAE

Für Fans von:  Reggae - Dancehall - Rock Steady - Lovers Rock

SAMPLER

Mitte der 80er Jahre bis Anfang der 90er war Reggae so richtig populär in aller Welt, bedingt natürlich durch die Kommerzialisierung vieler Labels und popmusikalischer Acts, die ihre Liebe fürs Genre entdeckt hatten. Geschuldet auch etwas dem Erfolg von Mainstream-Gruppen wie „UB40“ oder Crossover Acts wie dem kanadischen „Snow“, dem es gelungen war, den aufstrebenden Hip Hop mit Dancehall und Ragamuffin zu kombinieren. Der von Marcia Griffiths zum Chart-Hit gesungene „Electric Boogie“ sorgte vor allem in den USA für umsatzstarke Zahlen und Reggae-Dance-Fieber. In dieser Zeit gab es auch sehr viele Sampler von Labels, die ihre besten Hits des jeweiligen Jahres auf sehr guten Kompilationen bündelten. Jet Star Music war eines dieser Unternehmen, das zeigte, dass es echt starke Genre-Musik jenseits von Bob Marley und Peter Tosh gab. „Reggae Hits 1987-1988“ ist eine dieser längst vergriffenen Perlen, die jetzt wieder neu aufgelegt worden ist mit 13 tollen Songs, von denen vor allem ”Power Of Love” von LEROY GIBBONS (das Original sang Jennifer Rush), “Holding Back The Years” (O: Simply Red) und ”Man In The Mirror” (O: Michael Jackson) für Cover-Version-Fetischisten interessant sein dürften. Die Highs: Der sommerliche Lovers Rocker „She’s My Lady“ von den ADMINISTRATORS, das hypnotisch groovende „Get Ready“ von FRANKIE PAUL (nicht verwandt & verschwägert mit dem der „Mighty Diamonds“), das kuschelig gesungene “Tears” von Altmeister CHUCK TURNER (damals vor allem auf Jamaika einer der angesagtesten Sänger aller dortigen Mädels) und die Raggamuffin-Perle “Proud To Be Black” von CRUCIAL ROBBIE, einem englischen Reggae Musiker, von dem es leider nur ein einziges Studio Album gab (1990: Crucial View), auf dem sich auch dieser Cracker befindet. Das Label Jet Star Records ist sehr viel später von “Phoenix Music International” geschluckt worden, der Main Focus liegt dort zwar auf der Veröffentlichung von klassischer Musik, aber ab und an hauen die dortigen Verantwortlichen auch ein paar coole Reggae Scheiben auf den Markt, nachdem sich bei den Londonern mindestens gefühlte 1000 Genre-Songs im diskographischen Archiv befinden dürften. Zusätzlich zu den Stücken des originalen Vinyl-Albums gibt es als 14. Bonus Track den durchlaufenden “Continous Mix” aller Songs.

VÖ: 01.05.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Highs:  Track02  &  Track 03  &  Track04  &  Track08  &  Track01  &  Track12

TRACKLISTING

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Verschiedene Interpreten “ALL AREAS Volume 206”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

All Areas 206

TRACKLISTING:

01. Pennywise: Live While You Can
02. The Shell Corporation: Rooftops
03. DMA’S: For Now
04. Mos Generator: Shadowlands
05. Tesseract: Luminary
06. Cabbage: Arms Of Pleonexia
07. Sink The Ship: Out Of Here
08. Tengil: In Murmur
09. Settle Your Scores: On The Count Of Three

TT: 33:06 Minuten

CD-Beilage Visions Ausgabe # 302 Mai 2018

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Alternative Rock - Crossover Metal - Shoegaze

SAMPLER

Ob die verantwortlichen Kompilierer beim Musikmagazin „Visions“ wissen, dass 80 Minuten auf eine CD drauf passen? Im Zuge der Materialverschwendung 2018 gibt es bei 9 Songs und 33:06 Minuten Spielzeit gerade mal  42% möglicher Musik. Das erste Stück stellt die Alternative Rock Formation PENNYWISE vor mit „Live While You Can“, in die gleiche harte Kerbe schlägt „Rooftops“ von THE SHELL CORPORATION. Wuchtig-druckvolle Gitarrenriffs & kernige Männergesänge bei gutem Tempo (155 bpm) unterstreichen den krachenden Party-Charakter der CD-Beilage – gewisse Fachleute wollen uns ja ernsthaft versichern, dass es sich hierbei um eine Musikrichtung namens „Melodycore“ handelt“, aber erstens ist das Zusammenschreiben dieser beiden Worte grammatikalisch krachend falsch und zweitens soll dieses Attribut wohl Finanzbeamte und Frisösen, die „es“ etwas härter mögen, anlocken. Das australische Trio DMA’S spielt den dritten Beitrag der CD – ihr „For Now“ erinnert etwas an den easy-listening Rave-Psych-Rausch der 90er a la „Happy Mondays“ oder „Kula Shaker“, während der tolle Gesang von Thomas O'Dell dem der Brit-Rocker „Oasis“ ähnelt. Geile Nummer, die ich auch irgendwo in die Schublade „Shoegaze“ stecken würde. Die heißeste Nummer der Beilage bringen MOS GENERATOR aus Port Orchard im US Bundesstaat Washington! „Shadowlands“ ist ein umwerfender Strahl aus Heavy Rock und Alternative Metal. In die Kategorie artrockpsychedelisches Kunstgebilde kann „In Murmur“ von der schwedischen Band TENGIL eingeordnet werden. So würde sich wahrscheinlich heutzutage die Band „Pink Floyd“ mitsamt „Syd Barrett“ anhören, wären sie als Kinder der Social-Media-Smartphone-Retro-Röhrenverstärker-Ära neugeboren. Das metallische Brett „On The Count Of Three“ von SETTLE YOUR SCORES bestätigt, dass es sich bei „All Areas Volume 206“ ganz eindeutig um eine der besten CD-Musikmagazin-Beilagen im Mai 2018 handelt. Das Teil ist mitsamt Mag einschließlich dem 29. Mai im Handel verfügbar. Go’n’Get it, Boyyyy!

VÖ: 25.05.18

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  https://www.visions.de/

Next: 30.05.18

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Mrs. R&B And The $oulshakers “The Two Tone Tracks”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Mrs R+B and the Soulshakers

TRACKLISTING:

01.  Found Some Real Good Lovin
02.  Promise Mr. Thomas
03.  What Good’ll It To Me
04.  Close To The Bone
05.  Boppin’ With The Blues
06.  Spinach Song
07.  Doggone It
08.  Don’t Touch Me
09.  Big Fine Daddy
10.  Disgusted
11.  Cadillac Baby
12.  Squeeze Me
13.  Get Down With It

Label: Broken Silence
Promotion: JH Blues Agency Vibrations

BIG BAND BLUES

Für Fans von:  Sharon Jones -  Louis Jordan - The Blues Band

NIEDERLANDE

Wer die Musik von „Sharon Jones“ und ihren “Daptone Kings“ mochte, wird in Anbetracht der Tatsache, dass die Sängerin ja verstorben ist und es die Formation in dieser Besetzung nie mehr geben wird, erfreut zur Kenntnis nehmen, dass es mit der Band MRS. R&B AND THE $OULSHAKERS mehr als nur Ersatz gibt. „The Two Tone Tracks“ ist das aktuelle Studio Album der Gruppe aus unserem Nachbarland und bietet einen gelungenen Mix aus swingendem Jive-Blues und Party-Doo-Wop. In ihrer Heimat Holland (oder Niederlande, wie es ja richtigerweise in den letzten Jahren immer mehr propagiert wurde) hat die Band schon seit den 90er Jahren hunderte von Konzerten gespielt, u. a. auch als Support-Act für den großen Meister “B. B. King”. Ganz vorne am Mikrofon steht die blonde Nancy Van Deursen mit begeisternder „schwarzer“ Stimme, hinter ihr macht eine 10köpfige Truppe ordentlich Dampf mit fetten Bläsersätzen und den obligatorischen Drums, Guitar, Keyboards und Bass. In „Closer To The Bone“ zeigt Gitarrist Pieter Bartels mit einem wundervoll groovenden kleinen Solo etwas von seiner Fingerfertigkeit, danach bekommt auch Posaunist Theo Perrée Gelegenheit, sich gekonnt einzubringen. Während der knapp 45minütigen Angelegenheit gibt es kaum eine Möglichkeit zu verschnaufen, weil durchgehend Tempo gemacht wird, die schnellsten Tunes sind „Found Some Real Good Lovin“ (171 bpm) und „Boppin‘ With The Blues“ (177 bpm), zu dem sogar die erfahrensten Tänzer ihr Rock’n’Roll-Tanzbein schwingen können. Zwei Alben gibt es bisher von den Niederländern – dieses und ein vorangegangenes Live-Album, das mit Sicherheit auch mal einen Hörgang wert ist, weil ich mir gut vorstellen kann, welch schweißtreibende Angelegenheit ein Auftritt dieser Gruppe sein dürfte. Gefühlvoll geht aber auch, wie der Slow Blues „Don’t Touch Me“ zeigt, der den Zuhörer direkt auf die Tanzfläche eines halbdunklen rauchvernebelten Clubs führt und im 6/8th Shuffle schwelgen lässt, einmal mehr schüttelt hier Gitarrist Bartel auf seiner “Gretsch” ein zauberhaftes Solo aus dem Handgelenk. Die Hammondorgel (XK3) von Peter Wijnhoven sorgt hier gemeinsam mit der exzellenten Vocal Performance von Madame Van Deursen für grandiose Atmosphäre. Ebenfalls hörenswert: „Cadillac Baby“ und der Fats-Waller-Klassiker „Squeeze Me“ und ganz am Ende des starken Albums steht noch als Bonus-Track der saustarke Blues-Funk-Cracker „Get Down With It“ und damit schließt sich der Kreis wieder zu der Musik von der oben erwähnten Sharon Jones. Und wenn sie schon nicht zur Fußball-WM fahren dürfen – Musik aus der Niederlande befindet sich immer noch auf hochklassigem Niveau und kann locker in der internationalen ersten (Blues) Liga mitspielen.

VÖ: 06.10.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://youtu.be/8gvL-nCkNRw  &  https://youtu.be/rhKfUWMewt0  & http://nancydee.nl/

TOURDATEN

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CECILY “SONGS OF LOVE AND FREEDOM”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Cecily - Songs Of Love And Freedom

TRACKLISTING:

01.  Pisces    Live Video
02.  Your Idea Of Beautiful      Live Video
03.  Yearning: An Interlude
04.  Hope
05.  Song For Bobby Smith
06.  Can You Feel It?
07.  Healing: An Interlude
08.  Grow
09.  Don’t Hide The Sun

TRUE SOUL

Für Fans von: Deniece Williams - Alyson Williams - Angela Bofill

USA

Das Wasser – besser: Die Brandung – rauscht, Cecily Bumbray aka CECILY führt den Zuhörer hinein in die 70er Jahre und singt in „Pisces“ (wie in der Astrologie das Sternzeichen „Fische“ bezeichnet wird) über die Entdeckung der eigenen Identität. Die Musik ist authentisch wohltuend „handmade“, die starke Stimme der Sängerin (und auch der easy-listening schwebende Sound) erinnert an die ersten Songs der R&B-Vokalistin Deniece Williams, als diese damals 1977 vom „Earth, Wind & Fire“ Mastermind Maurice Williams ihr Debüt Album „This Is Niecy“ mit dem wundervollen “Free” auf den Leib geschrieben und produziert bekam. Die Single „Pisces“ ist bereits im März veröffentlicht worden, hier könnt Ihr sie Euch anhören: https://cecilymusic.bandcamp.com/album/pisces

Mittlerweile ist der komplette dazugehörige Longplay „Songs Of Sound And Freedom“ erschienen mit weiteren tollen Songs, die für mich zum besten gehören, was seit langer Zeit im Genre „Real Soul“ produziert worden ist. Ihre Songs schreibt sie in der Regel selbst, die einzige (im jazz-nostalgischen „Blaxploitation“-Sound gehaltene) Cover Version „Song For Bobby Smith“ hat GIL SCOTT-HERON im Original gesungen. Abwechslung ist angesagt: Die Ballade „Your Idea Of Beautiful“ besticht durch den Gesang der Vokalistin und einem Gitarrensolo von ZACHARY CUTLER, der die besten Soli von „Isley-Brothers“-Gitarrist Ernie Isley wieder aufleben lässt, „Hope“ wird mehrstimmig Acapella und lediglich von Handclappings begleitet vorgetragen, gitarren-akustisch beginnt „Can You Feel It?“ und steigert sich zu einer gefühlvollen Ballade mit zauberhaftem Arrangement und mit den finalen Stücken „Grow“ und „Don’t Hide The Sun“ gibt es zwei weitere im relaxten Midtempo schaukelnde Highlights.

Fazit: Das Debüt Album von CECILY aus dem US Bundesstaat Washington D.C. bringt eine der besten neuen Soul Stimmen des Jahres in die Sammlung. Dazu kommt eine von TOP Musikern eingespielte exzellente Produktion, die Angaben zu den beteiligten Instrumentalisten gibt es auf der unten verlinkten bandcamp-Seite der Sängerin. Wer sich über die Seite die physikalische CD bestellt, bekommt neben einem 8seitigen Inlay mit allen Texten und den Produktionsnotizen von der Sängerin ein persönlich signiertes “Thank You”.

VÖ: 04.05.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://cecilymusic.bandcamp.com/album/songs-of-love-and-freedom

TOURDATEN

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Various Artists “Eurovision Song Contest Lisbon 2018”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - Eurovision Song Contest 2018

Various Artists - Eurovision Song Contest 2018 B

Titelverzeichnis CD 1:

01. Eugent Bushpepa: Mall
02. Sevak Khanagyan
03. Jessica Mauboy: We Got Love
04. Cear Sampson: Nobody But You
05. Aisel: X My Heart
06. Sennek: A Matter Of Time
07. Equinox: Bones
08. Alkeseev: Forever
09. ZiBBS: Stones
10. Eleni Foureira: Fuego
11. Mikolas Josef: Lie To Me
12. Michael Schulte: You Let Me Walk Alone
13. Rasmussen: Higher Ground
14. Amaia Y Alfred: Tu Cancion
15. Elina Nechayeva: La Forza
16. Saara Aalto: Monsters
17. Madame Monsieur: Mercy
18. SuRie: Storm
19. Ethno-Jazz Band Iriao: For You
20. Yianna Terzi: Oniro Mou
21. Franka: Crazy
22. AWS: Viszlat Nyar

Titelverzeichnis CD 2:

01. Ryan O’Shaughnessy: Together
02. Ari Olafsson: Our Choice
03. Netta: Toy
04. Ermal Meta & Fabrizio Moro:
04. Non Mi Avete Fatto Niente
05. Leva Zasimauskaite: When We’re Old
06. Laura Rizzotto: Funny Girl
07. DoReDoS: My Lucky Day
08. Eye Cue: Lost And Found
09. Christabelle: Taboo
10. Vanja Radovanovic: Inje
11. Waylon: Outlaw In ‘Em
12. Alexander Rybak: That’s How You Write A Song
13. Gromee feat. Lukas Meijer: Light Me Up
14. Claudia Pascoal feat. Isaura: O Jardim
15. The Humans: Goodbye
16. Julia Samoylova: I Won’t Break
17. Jessika feat. Jenifer Brening: Who We Are
18. Sanja Ilic & Balkanika: Nova Deca
19. Lea Sirk: Hvala, ne!
20. Benjamin Ingrosso: Dance You Off
21. Melovin: Under The Ladder

RADIO POP

Für Fans der Sampler: Bravo Hits - The Dome - Kuschelrock

SAMPLER

50 Jahre Eurovision Song Contest! Nein, natürlich geht der diesjährige ESC in seine 63. Runde, das erste Mal wurde er im Jahr 1956 ausgestrahlt. Aber für mich bedeutet die ESC 2018 ein rundes Jubiläum, weil ich im Frühjahr 1968 zum ersten Male vor der Glotze gesessen habe und mir den Wettbewerb, der damals noch offiziell „Grand Prix Eurovision De La Chanson Europenne“ hieß, angesehen habe. Für Deutschland ist damals übrigens die norwegische Sängerin Wencke Myhre mit “Ein Hoch der Liebe“ angetreten und sie landete damit in der Endabrechnung auf dem sechsten Platz. Gewonnen hat am 06. April 1968 die Spanierin MASSIEL mit dem minimalistischen Ohrwurm “La La La” vor dem Briten Cliff Richard und dessen Klassiker “Congratulations”.

Überhaupt, der diesjährige ESC könnte – was die bisherigen Studioaufnahmen aller teilnehmenden Länder betrifft – einer der qualitativ besten seit langem werden. Alexander Rybak, der sich die Krone 2009 aufsetzte, nimmt wieder teil. Mutig, mutig, ein Versuch von „Dana International“ ging 2011 deutlich in die berühmte Hose bzw blieb sogar im Halbfinale stecken. Johnny Logan konnte zwar 1987 nach siebenjähriger ESC-Abwesenheit zum zweiten Male gewinnen, aber das war damals eine gänzlich andere Zeit, in der die Konkorrenz noch nicht so groß war und der finale Sieger auch nicht von irgendwelchen pubertären Smartphone-Besitzern bestimmt wurde. Musikalisches Niveau spielte in den letzten Dekaden selten oder nur am Rande eine Rolle und schon alleine deshalb war es eine deftige Riesenüberraschung, dass im Vorjahr der portugiesische Sänger Salvador Sobral mit einer zarten Ballade den Wettbewerb gewonnen hat.

Neben dem norwegischen Violinisten-Songwriter Rybak schickt Albanien einen starken Rock Sänger ins Rennen, Israel präsentiert eine hochinteressante Alternative Pop Künstlerin, mit Jessica Mauboy tritt eine international renommierte Sängerin an für Australien und da stellt sich dann wieder die Frage <was haben die beim Eurovision Song Contest verloren?> und wenn die dabei sind, warum dann nicht Japan, Thailand, Neuseeland oder Haiti? Aber egal - auch für andere Länder sind in diesem Jahr ein paar gute Interpret(inn)en am Start, andere wiederum werden bereits im Halbfinale die Segel streichen müssen – natürlich kann die Studioaufnahme noch so gut sein, wenn es der Teilnehmer Live nervlich und gesanglich nicht hinbekommt, halbwegs zu überzeugen, wie das so oft der Fall gewesen ist mit den unerfahrenen Akteuren aus Deutschland, ist das oft einer der Gründe für das Versagen beim Contest. Weitere Teilnehmer, deren Studioaufnahmen nicht überzeugen konnten: Alekseev (Weißrußland) und ZiBZZ (Schweiz, ambitioniert-guter Beitrag, aber zu sehr am internationalen todgenudelten Radio-Pop orientiert, die gospel-poppige Nummer wird wahrscheinlich Live auch nicht so kraftvoll rüberkommen) stehen dafür beispielhaft.

Die „Großen Fünf“: Bei Deutschland muss man einfach abwarten, ob die „Ed Sheeran“-Kopie beim Publikum gut ankommt, ich finde den deutschen Beitrag wie bisher alle Songs von Michael Schulte eigentlich, farblos und langweilig. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Spanien versucht, den portugiesischen Erfolg des Vorjahres mit einer gefühlvollen Ballade zu klonen, aber ob die im Studio toll klingenden & komplexen Vocal Harmonien auch live so effektiv umgesetzt werden können, dass sie einen packen, wage ich zu bezweifeln. Frankreich? Ganz netter Chanson-Pop, aber auch irgendwo belanglos, damit lockt man heute sicherlich keinen mehr hinterm Ofen hervor. Gleiches gilt für den mit großem Brimborium angekündigten Beitrag von Großbritannien und wenn ich mir den anhöre, ist etwas Hoffnung da, dass Deutschland in diesem Jahr zumindest nicht den letzten Platz belegen wird. Italien bringt guten Italo-Pop aufs Parkett, aber ob dieser Song den Zeitgeist der smartphone-votenden Jugend“kultur“ trifft, bleibt zu bezweifeln. Egal – gefällt mir auf jeden Fall am besten von den „großen Fünf“, die wohl auch in diesem Jahr wieder kleinere Brötchen backen müssen. Auch das Siegerland Portugal wird nicht mehr den großen Erfolg wiederholen können, dafür klingt die sentimentale Fado-Ballade zu seicht.

VÖ: 20.04.18

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://eurovision.tv/event/lisbon-2018

TRACKLISTING

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Various Artists “Funk N’ Beats Volume 5”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SOUL & FUNK

Für Fans von:  Incognito - Galliano - Groove Collective

SAMPLER

Das Label „Bomb Strikes“ hat Klassiker und Sample-Raritäten aus 4 Dekaden vom DJ & Remixer Duo THE ALLERGIES aus Bristol neu aufbereiten lassen und in der Hälfte der Tracks zieht der Rapper & Songwriter Andy Cooper (Mitbegründer und Produzent des englischen Hip Hop Trios „Ugly Duckling“) rappend vom Leder. Das Ergebnis kann sich mehr als hören lassen. Knappe 1 ½ Stunden gibt es 24 Genre-Perlen und wer danach immer noch nicht genug hat, zieht sich den 67minütigen „Continous DJ Mix“ in die Ohren. Das Album kostet bei amazon.de gerade Mal 11,99 Euro (bei beatport ist es ca. 3 Euro teurer) und an dieser Stelle eröffnen wir fünf Funk-Fans die Gelegenheit, an einer Verlosung des Albums teilzunehmen. In welchen TOP Hit einer US Sängerin wurde das hauptsächliche Vocal-Riff des vierten Tracks hinein gebastelt? Schreibt an verlosung@music-newsletter.de - mehr dazu beim “Tracklisting”!

Various Artists - Funk N Beats Vol 5

VÖ: 04.05.18

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/bombstrikes/funk-n-beats-vol-5-the-allergies-mini-mix

TRACKLISTING

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Various Artists “Extend The 80s: Groove”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DANCE OLDIES

Für Fans von:  Retro Dancefloor - Detroit House - Dance Pop

SAMPLER

Eine der grandiosesten Soul und Pop Stimmen der 70er und 80er Jahre gehörte der US Sängerin LOLEATTA HOLLOWAY, die mit ihrem größten Hit „Love Sensation“ das 3er CD-Album „Extend The 80s: Groove“ eröffnet. Auf 30 nostalgische Disco-Knaller dürfen sich Musikfans freuen, einige davon hierzulande gut, andere etwas weniger bekannt und von den meisten gibt es angeblich die längere „Extended Version“, die sich oft nur auf der damals schwer in Mode gekommen Maxi Single befand. Faktisch  falsch ist die Platzierung des ersten kommerziellen Hip Hop Chart Hits, weil „Rapper’s Delight“ von der „Sugarhill Gang“ im Spätsommer 1979 veröffentlicht worden ist und schwach, dass es vom originalen 15minütigen Jam nur eine kürzere 7minütige Fassung gibt. Abgesehen von diesen Insider-Fakten ist das Album alleine wegen seines günstigen Preises (6,99 bei amazon.de für die 3 CDs) empfehlenswert.

Various Artists - Extend The 80s Groove

VÖ: 04.05.18

Verfügbar: 3-CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://www.amazon.de/Extend-80s-Groove-Various/dp/B078XX3MPB

TRACKLISTING

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MALIN PETTERSEN “REFERENCES PART 1”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Malin Pettersen - References Part 1

TRACKLISTING:

01.  Tag Team
02.  GTMANFYS
03.  Can’t Talk
04.  Into The Wild
05.  Curved Colored Line
06.  Come Back To Me
07.  Easy Come
08.  High Horse
09.  Yours
10.  Bitch Please
11.  Sad Songs And Waltzes
12.  If I Was Your Lover

Label: Vestkyst Records

AMERICANA

Für Fans von:  Sheryl Crow - Amanda Shaw - Lauren Alaina

NORWEGEN

Musik, wie man sie eigentlich aus den USA erwartet, aber dann irgendwo doch nicht. Ein bisschen hört sich der Auftakt des Albums „References Pt. 1“ von MALIN PETTERSEN an, als ob neben ihr auf der Bühne die Girl Group „Bangles“ steht – starke Vocal Harmonien und eine sitargeschwängerte Atmosphäre, die spontan an die Musik der Rave-Rocker „Kula Shaker“ erinnert. Die Musikerin und Songwriterin kommt aus Norwegen und zelebriert einen coolen Mix aus Country Rock, Celtic Folk und „americana“-rockigen Vibes. Erfrischend vor allem, weil die Musik sich nicht exakt am üblichen Country-Mainstream orientiert, sondern auch keine Berührungspunkte mit funk-bluesigen Rockabilly-Elementen scheut. „GTMANFYS“ erinnert an die Songs von Shery Crow und Amanda Crow, „Into The Wild“ nimmt Platz mit Banjos und Mandolinen auf der immergrünen Bluegrass-Wiese, während „Can’t Talk“ die kuschelromantische Komponente betont. “Curved Colored Line” zieht sogar mit toll gespielter Mundharmonika die Alternative Folk Schublade auf, wo vor allem in den 60er Jahren ein gewisser “Bob Dylan” zuhause gewesen ist.

Singen war schon immer im Programm der musikbegeisterten Zwillingsfrau und obwohl sie mit zweitem Vornamen Helene heißt, ist die Artverwandtschaft mit der deutschen Schlager Queen nur am Rande vorhanden. Als 17jährige hat sie in der norwegischen Casting Show „Idol“ teilgenommen, landete jedoch nur auf einem für sie selbst enttäuschenden 9. Platz, der sie aber nur weiter anspornte, 2013 – mittlerweile in der Band „Lucky Lips“ aktiv – gab es einen 6. Platz in der Vorabauswahl zum Eurovision Song Contest mit der Eigenkomposition „Sweet And Heavy“ – danach war die Sängerin in wechselnden Projekten unterwegs, vor einem Jahr haben wir sie in der Rubrik „Video des Tages“ vorgestellt, als sie mit der Band „Northern Belles“ auf der Bühne gestanden hat. Newsletter-Leser erinnern sich bestimmt noch:  https://youtu.be/b8yWjRmM9eg

Und auch wenn Malin Pettersen weiterhin bei den “Lucky Lips” singt, wurde es jetzt Zeit für den exzellenten Debüt Solo Longplay und wer die Lieder von Melissa Etheridge, Sheryl Crow, den Dixie Chicks oder Amanda Shaw mag, kann unbedenklich zugreifen, denn er bekommt mit dem Album „References Part 1“ ein richtig superfeines Crossover-Country-Bluegrass-Rock-Album ins heimische Regal oder in die cloud.

VÖ: 04.05.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://malinpettersenofficial.com/  & https://soundcloud.com/user-484878323

TOURDATEN

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JOSH WARD “MORE THAN I DESERVE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

COUNTRY

Für Fans von: Waylon Jennings - Pat Green - James Ingram

USA (TEXAS)

Schöner Mainstream-Country-Rock, die Stimme von JOSH WARD ist wahrscheinlich nicht jedermann’s Sache, aber die Musik ist gut produziert und instrumentiert und rockt gut mit der typischen Genre-Besetzung (elektrische Gitarren, Pedalsteel, Fiddles), wie es sich für einen „Red Dirt“ Rocker aus Texas gehört. Der Musiker & Songwriter ist ja regelmäßiger Gast an der Spitze der regionalen “Texas Radio Single Charts” und das wird sich auch mit dem neuen Album “More Than I Deserve” nicht ändern. Highlights des zwar nicht das Rad neu erfindende, aber jederzeit unterhaltsamen Albums sind „All About Love“, die balladeske violinen- und pedalsteel-geschwängerte Heulsuse „A Cowboy Can“, der im coolen Line-Dance-Tempo groovende Honkytonk-Rocker „Another Heartache“ (117 bpm mit einem besonders schönen Gruß an den Klassiker „Achy Breaky Heart“ von Billy Ray Cyrus) und der einfühlsame Titelsong.

Josh Ward - More Than I Deserve

VÖ: 04.05.18

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://joshwardmusic.com/ & https://soundcloud.com/joshwardmusic

TOURDATEN

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MONIKA MARTIN “FÜR IMMER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SCHLAGER

Für Fans von: Andrea Berg - Melissa Naschenweng - Petra Frey

ÖSTERREICH

Auch in Österreich wird feste geschlagert, eine der beliebtesten (und erfolgreichsten) Sängerinnen im Nachbarland ist MONIKA MARTIN, die bereits Anfang der 90er (damals noch mit dem Geburtsnamen Ilse Bauer) erste Plattenaufnahmen getätigt hat. “Für immer” ist der Titel des - wenn ich richtig gezählt habe - 22. Studio Albums - Best-Of- und Special Editionen wie Weihnachtsalben nicht eingeschlossen. Die 1990 zum Dr. Phil promovierte Künstlerin präsentiert auf ihrem neuen Album wieder einen bunten Mix aus disco-fox-tauglichen Liedern (“Das Gefühl”, “Wir sind immer noch da”, die Single “Ich tanze”), melancholischen Pop-Rock-Nummern (“Vor Liebe blind”, “Mein Verlangen”) und gefühlvoll-sanften Balladen (“In deinem Zimmer brennt noch Licht”, “Mehr als ein Freund”) und rechtzeitig zum 13. Mai 2018 gibt es mit “Zuerst kommt Mama” sogar eine neue Muttertags-Hymne.   

Monika Martin - Fuer immer

VÖ: 11.05.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://monika-martin.at/

TOURDATEN

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EGW EIMI “SOREDEMO NANIKA WO”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIE ROCK

Für Fans von:  Kinoko Teikoku - Redrum - Chatmonchy

JAPAN

Schon der Name verspricht Ungewöhnliches. EGW EIMI sind eine japanische Indie Rock Gruppe, die sich 2013 übers Internet gefunden hat und seit 2016 in der jetzigen Besetzung unterwegs ist. Eine Band, die endlich einmal nicht den allseits bekannten Gute-Laune-Fröhlichkeit-J-Pop praktiziert, sondern mit einem melancholich-rockigeren Mix aufwartet, der teilweise sogar leicht wie im Auftakt zur Shoegaze-Richtung tendiert und der vor allem durch die glockenklare Stimme von Frontfrau Nishizuka besticht. Mitte April hat das Quintett sein zweites Mini-Album veröffentlicht, dem die Single „Happy End“ vorangegangen ist: https://youtu.be/Bbl-AiYQhlc  - Auch die restlichen 4 Stücke überzeugen - erstaunlich ist die Tatsache, dass die EP im fortschrittlichen Japan auch als analoge MusiCassette erschienen ist. Von der digitalen Kopie abgesehen sind die physikalischen Medien bisher nur auf dem Importweg zu bekommen.

Egw Eimi - Soredemo Nanika Wo

VÖ: 18.04.18

Verfügbar:  CD & MC & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  http://egweimi.com/ & https://garnetrecords.jp/collections/all

TOURDATEN

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Various Artists “Stand By Me: 60’s Soul Classics”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

OLDIES

Für Fans von:  Memphis Soul - Rhythm’n’Blues - Motown

SAMPLER

Natürlich ist der Klassiker von BEN E. KING Programm auf dem Album „Stand By Me: 60’s Soul Classics“ – einem digitalen Sampler, auf dem so ziemlich alles vertreten ist, was Mitte bis Ende der 60er Jahre bei Genre-Fans angesagt gewesen ist. Einige der Klassiker sind viel später als Cover Versionen wiedererweckt worden, aber es gibt auch ein paar coole Sachen, die mit Sicherheit bisher nur den Black Music Spezialisten bekannt waren.  Hier gibt es die authentischen Originale im unverfälschten 60ies Sound – die 30 Tracks für 8,99 Euro - ein akzeptabler Preis –  was die Auswahl betrifft, wurde überwiegend auf ehemalige Hit-Singles zurückgegriffen, das ist in Ordnung, wenngleich es auch in einigen Fällen – speziell bei Ike & Tina Turner – noch wesentlich spannendere Songs gibt als die hier inkludierten. Das Tracklisting findet Ihr auf der Partnerseite musikverrueckt.de beim unten rechts angezeigten Link.

Various Artists - Stand By Me 60s Soul Classics

VÖ: 07.05.18

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite des Labels X5 Music Group: http://www.x5musicgroup.com/

TRACKLISTING

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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