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NEUE CDs KW 24-2017

Ab sofort gibt es an dieser Stelle immer am Montag Morgen gebündelt die neuen Rezensionen der abgelaufenen Kalenderwoche - unabhängig vom Alter der Veröffentlichung - die neuesten Infos zu Promo Eingängen, die noch nicht rezensiert worden sind, gibt es beim Link “Neue CDs”. Die besten 10 Alben der abgelaufenen Woche werden wie gehabt in der Rubrik “Ohrgamsus der Woche” gelistet.

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Randale - Randale im Krankenhaus

Fenech Soler - The Covers EP

Passafire - Longshot

Diana Krall - Turn Up The Quiet

Marlene - Sweet EP

RANDALE IM
KRANKENHAUS

FENECH-SOLER
“THE COVERS EP”

PASSAFIRE
“LONGSHOT”

DIANA
KRALL

MARLENE
“SWEET”

 

 

 

 

 

Wardson - Universe

HER - HER Volume 2

Fargo - Wunderbare Jahre

Schammach - The Maldoror Chants Hermaphrodite

Soundtrack - Wonderwoman

WARDSON
“UNIVERSE”

H.E.R.

FARGO

SCHAMMASCH

WONDER
WOMAN

 

 

 

 

 

Shakira - El Dorado

A Lot Like Birds - Divisi

The Sunset Spirit - From The Top

Bad Company - Burnin Sky Anniversary

Third Eye Blind Anniversary

SHAKIRA
“EL DORADO”

A LOT
LIKE BIRDS

THE SUNSET
SPIRIT

BAD
COMPANY

THIRD
EYE BLIND

 

 

 

 

 

dankeschatz - jaja

Kreator - Endless Pain Remastered

Barry Ryan - This Is Now

Bjørn Riis - Forever Comes To An End

Tanika Charles - Soul Run

DANKESCHATZ
“JAJA”

KREATOR

BARRY
RYAN

BJØRN
RIIS

TANIKA
CHARLES

 

 

 

 

 

Blondie - Pollinator

Eva Rap Diva - Eva

Adi Barar Band - Hold On

David Archuleta - Orion

Chung Ha - Hands On Me

BLONDIE
“POLLINATOR”

EVA
RAP DIVA

ADI BARAR
BAND

DAVID
ARCHULETA

CHUNG HA
“HANDS ON ME”

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

TANIKA CHARLES “SOUL RUN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Tanika Charles - Soul Run ms

01.  Intro
02.  Soul Run
03.  Two Steps
04.  Sweet Memories
05.  More Than A Man
06.  Money
07.  Love Fool
08.  Heavy
09.  Endless Chain
10.  Waiting
11.  Darkness And The Dawn

Label: Record Kicks
Web: www.recordkicks.com

SOUL

Für Fans von:  Sharon Jones - Bettye LaVette - Marva Whitney

KANADA

Mit unbekümmerter Stimme singt sie durch die 11 Songs ihres Debüt Albums „Soul Run“ und predigt eine knappe halbe Stunde den klassischen „real Soul“ einer vergangenen Ära. Wer die Musik von „Sharon Jones“ und ihren „Dap-tones“ mochte, kann durchaus mal reinhören in die Songs von TANIKA CHARLES. Die kanadische Sängerin, die jahrelange Erfahrungen als Session Musikerin gesammelt hat, wagt mit diesem Album den mutigen Schritt zur Solokarriere. Die Eigenkompositionen sind durchgehend ganz nett, allerdings hakt es an der Produktion, Stücke wie „More Than A Man“ klingen holprig und hölzern und in diesem Stück stolpert der Gitarrist zudem unbeholfen durch das vom Schlagzeuger veranstaltete Rhythmus-Geflecht, da wäre vielleicht ein Fachmann nicht schlecht gewesen, der das Ganze vom neutralen Standpunkt aus betrachtet und aufnahmetechnisch hilfreich zur Seite steht. „Money“ und „Love Fool“ gefallen etwas besser, weil hier einfach straight forward drauf los gespielt wird ohne den Versuch, irgendwelche Schnörkel einzubauen. Die Sängerin selbst ist gut bei Stimme, aber ich werde den Eindruck beim weiteren Hören nicht los, dass ein versierter Produzent mit einigen kleinen, aber wichtigen Detailänderungen wesentlich mehr heraus geholt hätte aus diesem ambitionierten Projekt. Und hat denn wirklich niemand beim Abmischen oder beim Endmix gehört, dass die Sängerin in “Waiting” leicht neben der Spur singt? Das beste Stück ist „Endless Chain“, allerdings hat hier eindeutig der Klon-Teufel zugeschlagen, denn ganz frech wurden hier Songidee und Rhythmus-Fundament vom „Rascals“-Klassiker „Groovin“ geklaut.

VÖ: 07.04.17

Verfügbar: CD &  Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://tanikacharles.com/ & https://tanikacharles.bandcamp.com/album/soul-run 

TOURDATEN

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DAVID ARCHULETA “ORION”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

David Archuleta - Orion

TRACKLISTING:

01.  Numb
02.  Invincible
03.  Say Me
04.  Up All Night

Label: Archie Music
Web: www.popup-records.com

SONGWRITER POP

Für Fans von:  James Morrison - John Mayer - Joe McElderry

USA (UTAH)

Schöne luftige Pop-Nummer, mit der DAVID ARCHULETA seine EP „Orion“ beginnt. Der US Songwriter, der bereits im Alter von 10 Jahren seinen ersten lokalen Casting Wettbewerb gewonnen hat, ist 2007 mit 16 Jahren einer der jüngsten Teilnehmer in der siebten Staffel von „American Idol“ (vergleichbar mit dem hiesigen „DSDS“) gewesen. Bereits nach dem zweiten Hörgang entwickelt sich das Stück mit seinen infektiösen Gesangsmelodien zum Ohrwurm. Die Single „Numb“ ist bereits seit November 2016 in den Shops diverser online-Händler zu bekommen, es gibt auch ein Video: https://vimeo.com/192221220  - Auch „Invincible“ gefällt mir sehr gut – die sich auf den ersten Blick komplex anhörenden Rhythmusstrukturen, die das Fundament für das instrumentale Arrangement bilden, heben sich wohltuend von der Mainstream-Masse vieler seichter Radio-Pop-Liedchen ab. Stimmlich erinnert mich der Sänger an den vor allem in den 80er Jahren erfolgreichen und beliebten britischen Interpreten Paul Young (remember „Come Back And Stay“ und „Love Of The Common People“?). Ebenfalls auf der EP: Die kammersinfonische zart gesungene Ballade „Say Me“ und der tolle Pop-Dance-Track „Up All Night“ (108,2 bpm).

VÖ: 19.05.17

Verfügbar: CD & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.davidarchuleta.com/ & https://soundcloud.com/officialdavidarchuleta  

TOURDATEN

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BAD COMPANY “BURNIN’ SKY (Anniversary Deluxe Edition)”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Bad Company - Burnin Sky Anniversary

Bad Company - Burnin Sky Anniversary

Tracklisting CD 1:

01.  Burnin’ Sky
02.  Morning Sun
03.  Leaving You
04.  Like Water
05.  Knapsack (The Happy Wanderer)
06.  Everything I Need
07.  Heartbeat
08.  Peace Of Mind
09.  Passing Time
10.  Too Bad
11.  Man Needs Of Woman
12.  Master Of Ceremony

Originale Versionen remastered

Tracklisting CD 2:

01. Burnin Sky (Alternative Vocal & Guitar)
02. Morning Sun (Early Version)
03. Leaving You (Alternative Vocal)
04. Like Water (Rough Mix)
05. Knapsack (Early Run Through)
06. Everything I Need (Rough Mix)
07. Peace Of Mind (Alternative Version)
08. Passing Time (Alternative Vocal)
09. Too Bad (Full Version)
10. Man Needs Woman (Alternative Vocal & Guitar)
11. Too Bad (Early Version, Mick Ralphs Vocals)
12. Man Needs Woman (Early Version)
13. Burnin’ Sky (Alternative Vocal)
14. Unfinished Storyxxxxx

CLASSIC ROCK

Für Fans von:

ENGLAND

„Burnin Sky“ war das vierte Studio Album der britischen Band BAD COMPANY gewesen, die zunächst ihre größten Erfolge in den USA gefeiert hatte mit den Songs „Can’t Get Enough“, „Feel Like Makin‘ Love“ und „Good Lovin Gone Bad“ von den ersten beiden Studio Alben. Alle Songs erfreuten sich einer guten Platzierung in den USA Hot 100 Singles Charts in einer Zeit, als Rock Schlager in den Chartlisten noch zur Normalität des musikalischen Alltags gehörten. Die von Paul Rodgers und Simon Kirke gegründete Band gehörte vor allem zu den Lieblingen des amerikanischen AFN-Senders und dort dudelten ihre Lieder Tag und Nacht. In Deutschland wurden die Alben ebenfalls von den Fans geliebt, von den Kritikern – allen voran Blätter wie der musikexpress – verrissen oder mies gemacht. Jetzt wird das ursprünglich mit 12 Tracks ausgestattete Album “Burnin’ Sky” mit einer exquisiten 40 Year Anniversary-Edition honoriert, die Bonus CD mit 14 Stücken beinhaltet alternative Studio Takes und rare oder bisher noch nicht veröffentlichte Demo-Aufnahmen. Über das Album selbst braucht man dem Classic Rock Fans nicht mehr viel erzählen, den jüngeren Musikfans sei gesagt, dass die Musik der Band eine Weiterentwicklung der bluesrockigen „Free“ und eine abgespeckte Version von Art Rock Gruppen a la „King Crimson“ war. Von letzter Band war der Bassist Boz Burrell gekommen, Gitarrist Mick Ralphs (von „Mott The Hoople“) komplettierte das Quartett. In „Morning Sun“ sind – auch dem querflötenden Gastbeitrag von Mel Collins (hauptberuflich ebenfalls in „KC“ aktiv) geschuldet – deutliche Art Rock Elemente zu hören, während „Leaving You“ klingt, wie ein übrig gebliebenes oder wieder neuentdecktes Brüderchen aus dem „Free“-Fundus. Zwischendrin gibt es auch mal Amüsantes wie das 1 ½ minütige „Knapsack“ – eine englische Version des deutschen Volksgutes „Mein Vater war ein Wandersmann“. Mit dem seltsamen Punk-Pop-Zwidder „Everything I Need“ haben BAD COMPANY zudem ihren grottigsten Song überhaupt auf diesem Album verewigt. „Man Needs Woman“ bedient sich versteckt  am „Rolling Stones“-Riff „Can’t You Hear Me Knockin“ und auch „Too Bad“ wärmt Altbekanntes auf und so nimmt „Burnin‘ Sky“ dann gesamtgesehen in der Bewertung der Diskographie-Totale nur einen der hinteren Ränge ein.

CD 2 beginnt mit der ersten alternativen Version von „Burnin Sky“ – die Gitarre ist komplett anders arrangiert, die Vocals aber nur leicht verändert. Etwas souliger. Etwas bluesiger. Dass man sich für die auf dem Original-Album platzierte Version entschieden hat, kann ich gut verstehen, denn diese bisher unveröffentlichte geht dann doch wieder stark in Richtung „Free“. Am Anfang von „Morning Sun“ wird kurz diskutiert, wie man das Stück spielen könnte. Ein netter Übungsraum-Demo-Take. Auch der „Rough Mix“ von „Everyhing I Need“ ist schauderhaft, Paul Rodgers versucht hier, wie „Steve Marriott“ zu singen – einfach grauenvoll. So fürchterlich wie er hier singt, habe ich ihn davor und danach nie mehr gehört. Was hat ihn damals nur geritten, solch eine Nummer zu veröffentlichen? Die „Early Version“ von „Too Bad“ unterscheidet sich wesentlich vom Original, während die 10 Sekunden (!!) längere „Full Version“ heavyrockig abgeht, ist dieser bisher unbekannte Take ein relaxt groovende an Die Musik von Robin Trower erinnernde Blues-Rock Version. In diesem und in “Man Needs A Woman ”war Mick Ralphs der Sänger.

Fazit: „Burnin Sky Anniversary Edition“ ist allenfalls für die Super-Truper-Die-Hard-Fans von BAD COMPANY interessant, Classic Rock Fans, die das Original Album besitzen, brauchen keine Schweißausbrüche zu bekommen, wenn sie dieses Teil nicht in ihrer Sammlung haben. Und Neuankömmlingen sei sowieso erstmal das 1974er Debüt Album oder noch besser die 1999er 2-CD-Zusammenstellung  „The 'Original' Bad Co Anthology“ empfohlen, auf der es neben den bekanntesten Songs der Band auch 4 neue aus dem Jahr 1998 und ein paar unveröffentlichte Rare Takes zu entdecken gibt.

VÖ: 26.05.17

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.badcompany.com/  & http://www.paulrodgers.com/

TRACKLISTING

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Soundtrack “Wonder Woman” (Rupert Gregson-Williams)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Soundtrack - Wonderwoman

01.  Amazons Of Themyscira
02.  History Lesson
03.  Angel On The Wing
04.  Ludendorff, Enough!
05.  Pain, Loss & Love
06.  No Man’s Land
07.  Fausta
08.  Wonder Woman’s Wrath
09.  The God Of War
10.  We Are All To Blame
11.  Hell Hath No Fury
12.  Lightning Strikes
13.  Trafalgar Celebration
14.  Action Reaction
15.  Sia feat. Labrinth: To Be Human

Label: Sony Classical Records
Web: www.sonyclassical.com/home

SOUNDTRACK

Für Fans der Soundtracks: Assassin’s Creed - Kong: Skull Island

KINO: 15.06.17

Nach Superman, Supergirl, Batman, Spidergirl und hundert anderen Comic-Figuren, die mittlerweile mit einem Film bedacht worden sind, jetzt als das „Wonder Woman“. Auf der Leinwand ist das Mädel zum ersten Mal aufgetaucht im Film „Batman VS. Superman“ und jetzt bekommt sie ihre eigene Story. Der Film startet am 15. Juni in deutschen Kinos, einen Soundtrack gibt es schon jetzt. Die Musik hat RUPERT GREGSON-WILLIAMS komponiert, der auch schon fast zwei Jahrzehnte unterwegs ist in der Welt des vertonten Films, er ist der „kleinere“ Bruder von Harry Gregson-Williams, der ebenfalls schon hunderte von Filmen mit Musik versorgt hat und der bis dato aufgrund der bearbeiteten Blockbuster-Projekte den bekannteren Namen hat. Die Thema Melodie „Amazons Of Themyscira“ lässt aber – was das Niveau betrifft – keinen Unterschied erkennen zu den großen Meistern des Fachs. Die meisten Musikfans kennen ihn wohl durch die von Paul Yates umgesetzte Neuverfilmung des Klassikers “The Legend of Tarzan” im Jahr 2016. Zocker konnten erstmals im Jahr 2005 zu seiner Musik durch die fiktive Welt im PC-Game „Battlefield 2: Modern Combat“ umherstreifen. Die Hauptrollen im Film spielen GAL GADOT (als die 5000 Jahre alte Amazonenprinzessin Wonder Woman und bezogen auf ihr Alter ist die alte Dame höchst ansehnlich und dazu noch Top-Fit), DAVID THEWLIS (spielt ganz köstlich den “Zeus”-Sohnemann “Ares”), DANNY HUSTON (hat zuletzt toll in der TV-Serie “American Horror Story: Feakshow” ein jazzliebhabenden Metzelmörder gespielt), ROBIN WRIGHT und CONNIE NIELSEN. Ansonsten dürfen sich die Zuschauer auf eine gehörige Menge gutaussehender und selbstbewusst agierender kriegerischer Weiber freuen. Und da sich Geschichte immer mal wiederholt, befindet sich wohl auch unser heutiges Zeitalter auf dem besten Wege zu einem neuen Amazonenstaat. In der Beh-Ärr-Däh gibt es ja jetzt schon seit geraumer Zeit eine Kanzlerin und eine wildgewordene Kriegsministerin, die auch schon im Cross-Trainings-Verfahren ein paar Tage als Familienministerin hinter sich gebracht hat.

Der Beginn des Films führt den Zuschauer ins sagenhafte Themyscira, die Hauptstadt von Amazonien und gleichzeitig die Geburtsstadt unseres Wundergirlies, zum ersten Mal hat der Autor Charles Moulton die paradiesische Insel 1941 in einem seiner Comics erwähnt. Der Name ist an einen Begriff der griechischen Mythologie angelehnt. Den Film habe ich noch nicht gesehen, die Musik jedoch schon komplett gehört, Komponist RGW inszeniert einen Mix aus sinfonischem Bombast und gefühlvoller Melancholie, auch gefühlsduselige Momente wie in „Pain, Loss & Love“ werden von zauberhaften Melodien umgarnt. Wer die Musik von James Horner, Hanz Zimmer oder Basil Pouledoris mag, dem dürfte auch dieser Soundtrack sehr gut gefallen. Anspieltipps sind „Angel On The Wing“, das brachial dröhnende „Wonder Woman’s Wrath“, der “Terminator”-Klon “Action Reaction” und „No Man’s Land“, in dem die musikalische Spannung bis zum Zerreißen aufgebaut wird bis hin zum krönenden epischen Abschluss.

Info: William Moulton Marston war neben dem Verfassen von Comic Geschichten auch als Psychologe und Erfinder aktiv. Beim Erschaffen von “Suprema”, wie das “Wonder Woman” am Anfang hieß, wurde er von seiner Ehegattin und einer nahen Freundin der Familie inspiriert. Grob gesehen kann man ihn als einen der ersten männlichen Feministen betrachten, weil er eine fiktive Geschichte erzählte, in der die Hauptrollen von Frauen besetzt waren. Die erste Geschichte wurde im Oktober 1941 publiziert in einer Zeit, als Europa vom 2. Weltkrieg erschüttert wurde. Der Autor ist am 02. Mai 1947 im Alter von 53 Jahren gestorben. Die originalen Graphic Novels um Princess Diana of Themyscira aka Wonder Woman werden auch heute noch regelmäßig als Relaunch-Editionen veröffentlicht.

VÖ: 02.06.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Offizieller Trailer: https://youtu.be/1Q8fG0TtVAY  &  http://wonderwomanfilm.com/

TRACKLISTING

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BJØRN RIIS “FOREVER COMES TO AN END”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ART ROCK

Für Fans von:  David Gilmour - Steve Hackett - Randy California

NORWEGEN

Sanfte „Barclay James Harvest“-Stimme, wuchtige „Riverside“-Gitarrenriffs und melancholische „Pink-Floyd“-Atmo der 80er – der norwegische Gitarrist BJØRN RIIS spielt hauptberufllich in der Prog Rock Band „Airbag“ und veröffentlicht nach dem 2014er „Lullabies In A Car Crash“ jetzt sein zweites Solo Album, auf dem er sanftere, artrockigere Wege einschlägt. 48 Minuten lang tolle handmade Music für jeden, der sich für die Musik von „Marillion“, „Spock’s Beard“ oder „Supertramp“ begeistert. Der Gitarrensound in „Waves“ erinnert an die Klassiker von David Gilmour, „Getaway“ geht druckvoll nach vorne, macht Tempo und ist einer der besten Tracks des Albums. Auch der 10minütige „Winter“ überzeugt, während das abschließende „Where Are You Now“ leider zeigt, warum der Gitarrist gesangstechnisch bisher nur in der zweiten Liga gespielt hat. Vinyl beinhaltet das Download-Ticket für das digitale Album.

Bjørn Riis - Forever Comes To An End

VÖ: 19.05.17

Verfügbar:  CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/karisma-records/sets/bjorn-riis-forever-comes-to-an-end-1

TOURDATEN

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DIANA KRALL “TURN UP THE QUIET”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Diana Krall - Turn Up The Quiet

TRACKLISTING:

01.  Like Someone In Love
02.  Isn’t It Romantic
03.  L-O-V-E
04.  Night And Day
05.  I’m Confessin’ (That I Love You)
06.  Moonglow
07.  Blue Skies
08.  Sway
09.  No Moon At All
10.  Dream
11.  I’ll See You In My Dreams

Label: Verve Records
Web: www.vervelabelgroup.com

VOCAL JAZZ

Für Fans von:  Eliane Elias - Patricia Barber - Cassandra Wilson

KANADA

Eines muss man DIANA KRALL zu Gute halten. Sie hat viele Menschen, die sich sonst nie im Leben mit dieser großartigen Musikrichtung beschäftigt hätten, zum Jazz gebracht. Und so sexy, wie sich die auch schon etwas in die Jahre gekommene, aber immer noch sehr attraktive Blondine auf dem Cover räkelt, werden natürlich wohl auch dieses Mal wieder ein paar Rookies dazu kommen. „Turn Up The Quiet“ lautet der Titel ihres neuen Albums und es ist der humorvolle Wink mit dem Zaunpfahl, die Lautstärke des hektischen Alltags zu dimmen und sich in den beschaulicheren Stunden des Tages dem neuen Material der Sängerin hin zu geben.

Und so beginnt die Jazz Lady ihr neues Album mit hauchzart geflüsterten Vocals, ihre Stimme scheint mir ein etwas dunkleres Timbre auszustrahlen als ich es von ihr gewohnt bin, aber vielleicht lasse ich mich optisch auch ein bißchen verführen, ist immerhin schon eine Zeit her, als ich ihre letzten Songs gehört habe. Und nach einer Minute überrascht „Like Someone In Love“ mit swingendem Tempoansteig (142,3 bpm), der sofort gute Laune entstehen lässt. Die begleitenden Musiker sind natürlich wie immer bei allen DK-Alben die leckere Sahne auf dem Häubchen – Christian McBride bedient den Kontrabass und Gitarrist Russell Malone liefert einen feinen bluesigen Solo ab. Später ist er noch einmal zu hören in „Blue Skies“ und der Ballade „Dream“. Mit Marc Ribot (Gitarre), Anthony Wilson (Gitarre), Karriem Riggins (Drums), Jeff Hamilton (Drums), John Clayton (Bass) und Stuart Duncan (Violine) gibt es weitere genre-erprobte Fachleute, die bei den Aufnahmen eingesetzt worden sind. Überwiegend sind klassische Standards zu hören wie „Night And Day“ (von Cole Porter komponiert), „L-O-V-E“ (Bert Kämpfert)  und die sentimale Ballade „Isn’t It Romantic“ (Rodgers & Hart), bei der – wie bei allen anderen Songs – die Sängerin auch als Pianistin eine hervorragende Figur abgibt. Weitere Highlights sind das gypsy-jazzige “I’ll See You In My Dreams” und das gefühlvoll groovende “I’m Confessin’ (That I Love You)”, ein Klassiker aus dem Jahr 1930, der schon von Louis Armstrong und dem legendären Gitarrenbauer Les Paul gesungen & gespielt worden ist.

Fazit: Überrschender Weise eine der bis dato besten Veröffentlichungen von DIANA KRALL, weil a) die Zusammenstellung der Songs hervorragend ist und b) die Wahl der exzellenten Session-Musiker in höchstem Maße gelungen ist. Und die Chefin? Bewegt sich ohne Kitsch und Pathos gut gelaunt und mit gut getimter Leidenschaft durch die 11 Songs von „Turn Up The Quiet“ und zeigt in allen Stücken und vor allem im David-Mann-Klassiker “No Moon At All”, dass sie auch eine klasse Pianistin ist! Sinnlich atemberaubend!

VÖ: 05.05.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.dianakrall.com/ & https://www.youtube.com/user/DianaKrallVEVO

TOURDATEN

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ADI BARAR BAND “HOLD ON!”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Adi Barar Band - Hold On

TRACKLISTING:

01.  I’m Your Hoochie Coochie Man
02.  Rock Me Baby
03.  Cold Black Night
04.  La Grange
05.  Same Old Blues
06.  Mama Don’t
07.  Magnolia
08.  Cars Hiss By My Window
09.  Call Me The Breeze
10.  After Midnight
11.  Cocaine

Web: MediaPro Music

COVER BLUES

Für Fans von: J.J. Cale - Ry Cooder - Chris Whitley - Ben Harper

RUMÄNIEN

Blues Barden und Bands aus dem ehemaligen Ostblock sind hierzulande weniger bekannt, wenn man einmal von solch herausragenden Erscheinungen wie der serbischen Gitarristin Ana Popovic absieht, die ja nun bereits seit Jahrzehnten auf Merkzettel vieler Blues Fans steht und sich dieses anhaltende Interesse auch durch etliche herausragende Veröffentlichungen verdient hat. Dabei gibt es in diesen Ländern neben der reichhaltigen (und bei Genre-Fans) auch schon immer geschätzten Jazz Szene auch sehr viel guten Blues. Die ADI BARAR BAND kommt aus Rumänien und präsentiert ihr zweites Studio Album „Hold On!“, auf dem 11 Cover Versionen bekannter Klassiker zu hören gibt. Leider nur Cover Versionen, muss ich an dieser Stelle anmerken. In der Gruppe spielen Chef Adia Barar Barezze (Gitarre, Vocals), Kombell Cramba (Bass, Vocals) und Cristi Ratiu Acidutzu (Drums, Vocals). Besser hätte es mir gefallen, auch mal ein paar Eigenkompositionen der 3 Musiker zu hören, die gespielte Musik ist gut, die instrumentalen Fertigkeiten sind es ebenfalls, aber was mich stark stört, ist der aufgesetzte und bemühte englische Akzent, mit dem sich Frontman Ali Barar durch die Songs quält. Hochinteressant wäre es gewesen, wenn die Band diese Klassiker mal in ihrer rumänischen Landessprache interpretiert hätte! In der Summe kann man das Album trotzdem gut durchhören, vorausgesetzt, man stört sich nicht daran, dass Stücke wie „Rock Me Baby“, “Cold Black Night” oder das auch als Single veröffentlichte „Same Old Blues“ (mit der Gaststimme von Claudia Negrut) eher kuschelbluesrockige Ansprüche befriedigen. Beim US Songwriter J. J. Cale hat man sich gleich ganze fünfmal bedient. Der beinharte Motorradrocker wird sich allerdings bei der weichgespülten Version des ZZ-Top-Klassikers „La Grange“ eher mit Grausen abwenden. Aber mit einem begleitenden Sixpack Timisoreana (rumänisches Bier) kommt man/frau auf jeden Fall gut durchs Album.

VÖ: 02.06.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Zwei Songs des Albums: https://youtu.be/6MgGsYQoJm4 & https://youtu.be/SqKCuZT5N8Q

TOURDATEN

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FENECH-SOLER “THE COVERS EP”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Fenech Soler - The Covers EP

TRACKLISTING:

01.  I Wanna Be Your Lover
02.  Criminal World
03.  Show Me Love
04.  This Must Be The Place
05.  Control

Label: So Recordings

DANCE POP

Für Fans von:  Pet Shop Boys – Tears For Fears – Thompson Twins

ENGLAND

Das Cover Rätsel, vor das mich die englische Synthie-Pop Band stellt, ist schnell gelöst. Spontan erkenne ich Prince, Janet Jackson und David Bowie und nach einigem Überlegen auch David  Byrne und seine Mitstreiter. „Wanna Be Your Lover“ ist natürlich ein alter Hut, diese Cover Version hier hat die Band bereits 2014 veröffentlicht, Ross und Ben Duffy, die gemeinsam das Projekt FENECH-SOLER betreiben, haben ihre Fassung mit dem wuchtigen Sound der Neuzeit ummantelt, gesanglich bewegt es sich irgendwo im „Pet Shop Boys“-Ambiente, „Prince“ ist natürlich eine Hausnummer, aber zum Glück versuchen die beiden Engländer auch nicht, die Originale zu kopieren, sondern versehen die hier präsentierten Songs mit eigenen klanglichen Ideen, die dadurch von aufgeschlosseneren Musikfans auf jeden Fall akzeptiert werden dürften. Ich selbst stehe Cover Versionen normaler Weise immer sehr aufgeschlossen gegenüber, weil ich es interessant finde, wie ein einzelner Song zu seinem Vor- oder manchmal leider auch zum Nachteil verändert werden kann. Von diversen Klassikern der 90er habe ich mir seinerzeit sämtliche Maxis (US oder UK) besorgt, um meine tanzwütigen Fans – ich war damals als DJ in diversen Clubs unterwegs – immer wieder mit neuen knackigen Remixes und Songvarianten zu überraschen. „Criminal World“ kommt als fetziger Disco-Popper, das EP-Cover zeigt zwar David Bowie, der das Stück auch 1982 auf seinem Album „Let’s Dance“ gesungen hat, aber das Original wurde von dem britischen Duo „Metro“ geschrieben und aufgenommen und das bereits 1977. Bowie selbst hatte dieses Stück als Cover Version interpetiert. Das Original: https://youtu.be/fPLkzskWmq8  und zum Vergleich: https://youtu.be/JqggXLs3Gj4   - die Gitarren des “Bowie”-Songs wurden damals von Nile Rodgers (Rhythmusgitarre) und Stevie Ray Vaughan (Leadgitarre) gespielt.

„Show Me Love“ bezieht sich nicht auf das von Robin Stone bzw. „Robin S.“ gesungene Original aus den 90ern, sondern wiederum auf eine von der Band „Clean Bandit“ im Jahr 2014 speziell für deren Special Edition des Debüt Albums „New Eyes“ aufgenommene Cover Version. „This Must Be The Place“ haben 1983 die TALKING HEADS auf ihrem Kult Album „Speaking In Tongues“ gesungen. Die Version von FENECH-SOLER gefällt mir sehr gut. Last not least muss Mrs „Nipplegate“ herhalten mit einem Song, ihr „Control“ vom gleichnamigen 1984er Album wird hier mit einer elektrifzierten Klingel-Glöckchen -Kuschel-Pop-Variante aufbereitet. Wer die Musik der 80er liebt, bekommt mit der „Covers EP“ von FENECH-SOLER ein modernes wundervoll zubereitetes Häppchen, das mindestens genauso gut schmeckt wie die Originale. Da wünschen wir uns mehr davon!

VÖ: 05.05.17

Verfügbar: CD & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://soundcloud.com/fenech-soler

TOURDATEN

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A LOT LIKE BIRDS “DIVISI”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK

Für Fans von: Animal Logic - Silverstein - A Day To Remember

USA (KALIFORNIEN)

Artrockige Gesänge beginnen das neue Studio Album von A LOT LIKE BAND, einer 2009 von Gitarrist und Sänger Michael Franzino gegründeten Post Hardcore Band aus Kalifornien. Im Quintett spielen des weiteren Sänger Cory Lockwood, Gitarrist Ben Wiacek, Bass Matt Coate und Schlagzeuger Joseph Arrington. Die Musik (ein Altenative Rock Mix aus „U2“, „Simple Minds“ und „Silverstein“) und die Vocals, die auch vom Bassisten geteilt werden, sind zwar ganz nett und routiniert produziert, aber die Songideen der 12 Eigenkompositionen beschränken sich allerdings überwiegend auf Altbewährtes, sodass das Album „Divisi“ einen ehrenvollen Platz in der überfüllten Kategorie <einmal gehört und das reicht auch völlig> bekommt. Anspieltipps: „Infinite Chances“, “No Attention For Solved Puzzles” und das progrockige “Good Soil, Bad Seeds”. Mein persofave ist das feingliedrig konzipierte “From Moon To Son”.

A Lot Like Birds - Divisi

VÖ: 05.05.17

Verfügbar:  CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://alotlikebirds.bandcamp.com/

TOURDATEN

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FARGO “WUNDERBARE JAHRE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Fargo - Wunderbare Jahre

TITELVERZEICHNIS:

01.  Styropor
02.  Wunderbare Jahre
03.  Einfach sein
04.  First Love
05.  Karlsson vom Dach
06.  Insekt im Ohr
07.  Losing Game (feat. Tinka)
08.  Ich will hier nicht raus
09.  Müde (feat. Gwen)
10.  Losing Game (Reprise feat. Tinka)
11.  Allein
12.  Anders ergeben (feat. Möe)
13.  Die Erde dreht sich weiter

CROSSOVER

Für Fans von:  Tim Bendzko - Bosse - Fanta 4 - Max Herre - Fettes Brot

DEUTSCHLAND

Mit zahlreichen „ahs“ & „yeahs“ startet der deutsche Rapper FARGO sein Debüt Album „Wunderbare Jahre“. Gutes Drum-Programming und guter Vocal-Flow im ersten Stück „Styropor“ - <das ist gerade der anfang – ich hab noch so viel vor> meint der Newcomer, na gut – ich bin gespannt. Auch der Titelsong überzeugt, soulige Instrumentierung mit phättem Keyboard-Bläser-Arrangement und dezent eingesetzten Turntable-Scratchings - der Mann hebt sich wohltuend ab vom langweiligen müden Proleten-Hip-Hop a la Bushido, Sido und was-weiß-ich-do. <vor uns liegt ein neues jahr – und das wird wunderbar> sprechsingt er und das glaube ich ihm sofort! FARGO ist Falk-Arne Goßler aus Berlin und er hat sich bisher in der Band „The Love Bülow“ herumgetrieben, die sich allerdings Ende 2015 aufgelöst hat. 2012 war die Band noch beim Bundesvision Song Contest am Start gewesen mit diesem rockpoppigen Song: https://youtu.be/6HyzRIH5L6s  - am Ende langte es für einen 8. Platz (bei 16 Teilnehmern). Der Berliner philosophiert über die einfachen Dinge im Leben („Einfach sein“), rezitiert über seinen ersten Liebeskummer („First Love“), überzeugt mit intelligenten & zum Nachdenken anregenden Texten („Die Erde dreht sich weiter“) und er singt über eine Romanfigur der Kinderbuchautorin Astrid Lindgren („Karlsson vom Dach“) und zeigt hier auch gleichzeitig, über welch großartiges Timing er verfügt. Warum allerdings TINKA englisch singt und FARGO deutsch rappt im „Losing Game“, offenbart sich mir nicht. Weitere Highlights des Albums: Das mit mysteriös-gruseligem Ambiente ausgestatte Dub-Rap-Monster „Müde“ mit der tollen Stimme von Gastsängerin GWEN und „Allein“, eine coole Retro-Soul-Perle, die ein bißchen vom 6/8 Shuffle-Flair der 60er Jahre wieder auferstehen lässt.

Sehr witzig: Bei iTunes ist FARGO schon seit den 60er Jahren aktiv und hat 1968 als Psych Pop Duo eine Single namens “Robins Robins” veröffentlicht: https://itunes.apple.com/au/album/wunderbare-jahre/id1198566153

FAZIT: Deutscher Hip Hop vermischt mit Alternative Pop – so erfrischend wie ein scharfer Pfefferminzdrops. FARGO hat sich mit befreundeten Fachleuten fast 3 Jahre Zeit gelassen, das Album entstehen zu lassen. Aktuelle Chart Trends waren außen vor, <wir kucken einfach mal, auf was wir bock haben> und das Endergebnis kann sich mehr als hören lassen. Viele der Musiker, die bei den Songs mitgewirkt haben, haben einen unterschiedlichen musikalischen Background und das macht auch diese Ideenvielfalt des Albums aus.  Musikersharing nennt er diese Arbeitsweise. Schade nur, dass man sich nicht dafür entschieden hat, den zu Beginn des Jahres mit der The-Voice-Of-Germany-Gewinnerin und der ESC-Teilnehmerin Jamie-Lee Kriewitz aufgenommenen Song „Jetzt erst erst“ mit auf das Album zu nehmen. Aber vielleicht kommt ja noch eine erweiterte Version mit einigen „The Voice“-Kapriolen, bei denen FARGO nämlich ebenfalls sehr gut abgeht: https://youtu.be/cXcgeDZPZQk

VÖ: 31.03.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.jetztkommtfargo.de/   Label: http://www.motormusic.de/

TOURDATEN

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PASSAFIRE “LONGSHOT”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Passafire - Longshot

TRACKLISTING:

01.  Growing Up
02.  Longshot
03.  Drifter
04.  Bright
05.  Find My Way
06.  Rapunzel
07.  Blow
08.  Fireside
09.  One Blink
10.  Tacoma
11.  Gone Yesterday
12.  Hard To Find

Label: Easy Star Records

REGGAE ROCK

Für Fans von: Fischer Z - Rebelution - The Police - Dread Zeppelin

USA

PASSAFIRE sind eine der noch jüngeren Reggae Bands, die Roots Reggae mit alternativem Rock und poppigen Melodien garnieren. Die Gruppe ist 2003 gegründet worden von Studenten und hat bisher 5 Studio und 2 Live Alben veröffentlicht. Gespielt wird ein variabler Mix, der eingefleischte Puristen weniger begeistern dürfte, aber bei jüngeren (und aufgeschlosseneren) Musikfans Interesse fürs Genre auslösen könnte. Das sicherlich vom Songwriter-Rock von Ed Sheeran beeinflußte „Growin Up“ beispielsweise könnte sich auch locker in den aktuellen internationalen Radiolisten herumtreiben, weil die Ohrwurm-Melodien eingängig sind und der gutgelaunte 108 bpm-Groove sogar die Tanzbeinmuskulatur in Schwung bringt. In der 4köpfigen Band spielen Ted Bowne (Vocals, Gitarre), Mike DeGuzman (Keyboards) und die Brüder Nick (Drums) und Will Kubley (Bass, Vocals). Der Titelsong zielt dann schon eher mit halligen Dub-Effekten und Melodica-Klängen in die Reggae-Ecke, während der „Drifter“ überraschend anfangs ultrahartes Kaliber draufpackt. Doch die versiert aufpielende Band wechselt zwischendrin auch gekonnt zu Reggae-Rhythmen, Gitarrist Ted lässt ein kurzes Gitarrensolo dröhnen und währenddessen mutiert das Stück zum ultimativen Crossover-Monster. Es beibt ideenreich mit RHCP-Rasta-Vibes und rock-poppiger Songstruktur in „Bright“, thin-lizzy-hardrockig in „Find My Way“ und in „Gone Yesterday“ höre ich sogar – meiner Horrorfilmvorliebe geschuldet – Elemente aus einem 70er Jahre Dario-Argento-Gallio-Thriller. Sehr interessant.

VÖ: 12.05.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:   https://passafiretheband.com/ & https://youtu.be/xRBSjOpUv0Q

TOURDATEN

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WARDSON “UNIVERSE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Wardson - Universe

01.  Acolyte
02.  Wings
03.  Battlecry
04.  Telephatic
05.  Into Battle
06.  Era Of Galaxies
07.  Lands Of Northern Realms
08.  Wings (Instrumental Version)
09.  Sirens Of The End
10.  Shellectro
11.  Time Master
12.  Dragon Talisman
13.  Bunray
14.  Wind Master

ELECTRO ROCK

Für Fans von:  The Prodigy - Apollo 440 -  Utah Saints - KMFDM

TÜRKEI

Mit dem kreissägende Fuzz-Sound einer elektrischen Gitarre beginnt das Album „Universe“ von WARDSON, leicht befremdlich die im Hintergrund dröhnenden choralen Gesänge, die den instrumentalen Auftakt „Acolyte“ irgendwo in einer bisher nicht vorhandenen Schublade Sinfonic-Punk ablegen möchten. Konträr zum minimalistischen Beginn eröffnet „Wings“ öffnet die reichhaltige Angebotspalette des türkischen Ein-Mann-Projekts: Electro-Pop und Art-Rock vermischen sich mit folkloristischen Tonleitern und Melodieschnörkeln – klangtechnisch zwar jung produziert, aber mit Reminiszenzen an die orientalische Rock Musik der 70er und 80er. Der „Battlecry“ hört sich an wie ein vor den Mauern des belagerten Jerusalem inszenierten Menuetts, wobei die exakte historische Bestätigung für meine These ausbleiben muss, weil ich seinerzeit im September 1187 leider nicht vor Ort gewesen bin. Die Vielseitigkeit des Projekts wird unterstrichen vom elektronisch hämmernden Techno-Rocker „Telepathic“ – ein Stück, das vor allem Fans gefallen dürfte, die sich Mitte der 90er für den Soundtrack des Films „Mortal Kombat“ begeistert haben. Lediglich der einfaltslose Fade Out nach 02:30 Minuten kommt mir etwas unüberlegt vor. Gibt’s da vielleicht noch eine Langfassung? In die gleiche Richtung gehen die instrumentalen „Into Battle“ und „Era Of Galaxies“, in denen es zusätzlich elektronisch erzeugte Medieval-Sequenzen gibt. Das orchestral arrangierte „Lands Of Northern Realms“ könnte ich mir sogar eventuell auf dem  Soundtrack eines Historienfilms vorstellen. Ein bißchen Dubstep darf auch sein („Sirens Of The End“), am Ende des Albums verflacht die Vorstellung des türkischen Musikers allerdings etwas und verliert sich in wiederholender Belanglosigkeit. Potential ist zwar unstreitbar vorhanden, aber es wurde leider nur anteilmäßig ausgeschöpft.

VÖ: 16.03.17

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://wardsonmusic.bandcamp.com/  & https://youtu.be/E8s0C1wxZVs

TOURDATEN

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SHAKIRA “EL DORADO”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Shakira - El Dorado

TRACKLISTING:

01.  Ma Enamore
02.  Nada
03.  Chantaje (feat. Maluma)
04.  When A Woman
05.  Amarillo
06.  Perro Fiel (feat. Nicky Jam)
07.  Trap (feat. Maluma)
08.  Comme Moi (feat. Black M)
09.  Coconut Tree
10.  La Bicicleta (feat. Carlos Vives)
11.  Deja Vu (feat. Prince Royce)
12.  What We Said (English Version Comme Moi)
13.  Toneladas

LATIN POP

Für Fans von:  Gloria Estefan - Julieta Venegas - Paulina Rubio

KOLUMBIEN

Die Mutter aller Latino-Pop-Sängerinnen meldet sich zurück. SHAKIRA beendet die dreijährige Pause nach dem 2014er „Shakira“ und präsentiert ihr elftes Studio Album „El Dorado“. Und sie hat sich Zeit gelassen. Über ein Jahr hat sie an den neuen Songs – überwiegend spanischsprachig – herumgewerkelt. Und das Warten hat sich gelohnt. Im locker-luftigen Pop-Kleidchen springt sie auf die Bühne mit „Me Enamoré“ und zeigt ohne viel Aufsehen und ohne jegliche Mühen, dass sie immer noch eine der Besten ist im Fach. Sexy, gefühlvoll und trotzdem mit Leidenschaft bestreitet sie den tollen Auftakt. Der inbrünstig gesungenen Ballade „Nada“ folgt das erste peppige Duett mit Landsmann MALUMA, einem Sänger, der bisher selbst mit zwei Alben in Erscheinung getreten ist (2012: Magia; 2015: Pretty Boy, Dirty Boy). Die beiden Stimmen ergänzen sich sehr gut. Shakira-Fans kennen das als Single veröffentlichte Stück natürlich schon seit dem letzten Herbst: https://vimeo.com/192525216

Der erste englischsprachige Song ist die Uptempo-Ballade „When A Woman“, den sie mit dem norwegischen DJ & Songwriter Magnus August Høiberg geschrieben hat, der selbst seit April mit seinem ersten Longplay am Start ist. Das Stück reiht sich ein in die Liste der zurzeit weltweit plärrenden belanglosen Mainstream-Radio-Pop-Titel skandinavischer Produzenten. Besser sind das romantische „Amarillo“ und der gemeinsam mit NICKY JAM gesungene Reggaeton-Pop-Titel „Perro Fiel“, mit „Comme moi“ erschließt sich SHAKIRA sogar den französischen Markt, in dieser Version wird sie vom Rapper Alpha Diallo aka BLACK M begleitet, später gibt es noch die englische Version („What We Said“) mit Unterstützung der kanadischen Band „Magic!“. Weitere Anspieltipps sind das kuschelige Verweilen unter dem „Coconut Tree“, der supertolle Rumba-Cha-Cha-Salsa „Deja Vu“ (mit PRINCE ROYCE) und „La Bicicleta“, das aber ein kleines bißchen benötigt, bis es auf Touren kommt. Und: Ein Megaknaller wie „Rabiosa“, „Loca““, „Waka Waka“ oder „Hips Don’t Lie“ ist dieses Mal nicht dabei!

VÖ: 26.05.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.shakira.com/  &  https://soundcloud.com/shakira

TOURDATEN

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BARRY RYAN “THIS IS NOW”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Barry Ryan - This Is Now

TITELVERZEICHNIS:

01.  The Force Is With You
02.  Last To Know
03.  Superstar
04.  Music Of Youth (‘65)
05.  Beautiful Life
06.  Je Suis Encore Mordu
07.  We Are Broken
08.  Nuthin’ Like You
09.  Body & Soul
10.  Cut Me With A Kiss
11.  Cut Me Free
12.  You Are The Answer
13.  Briser La Cycle
14.  Eloise (Eurodance Remix)

KAMMERZOFEN POP

Für Fans von:  Pietro Lombardi - Johnny Logan - Paul Young

ENGLAND

„Eloise“. „Love Is Love“. „Kitsch“. „The Hunt“. „Sanctus Hallelujah“. „The Colour Of My Love“. Oldie Fans, die in den 60er und 70er Jahren jung gewesen sind, wissen sofort, um wen oder um was es sich hier handelt. 1972 war dann Schluß mit der erfolgreichen Karriere des britischen Sängers, der die meisten seiner erfolgreichen Songs von Brüderchen Paul geschrieben bekommen hatte. Die Stimme, die er exzessiv bis zum Geht nicht mehr beanspruchte, machte danach nicht mehr mit größtenteils. Die Band „The Damned“ hatte Mitte der 80er den internationalen Megahit „Eloise“ wieder aufgewärmt mit einer Cover Version. Natürlich wurden auch wieder ein paar Exemplare des supergeilen Originals verkauft. 1992 ist dann Songwriter Paul Ryan gestorben und Sänger BARRY RYAN verschwand vollends in der Versenkung. In den 90ern gab es urplötzlich  einen halbgaren  Comeback Versuch, den bis auf ein paar alteingesessene Fans und wenige Kritiker aber niemand so recht interessierte. Barry Ryan und seine Songs waren Legende. Wurden auch kaum noch im Radio gespielt und lediglich in einer dieser kitschigen „Best Of“-Sendungen von RTL oder Pro 7 zum Ende eines jeden Jahres wieder mal kurz angespielt. Umso überraschender der Fakt, dass jetzt plötzlich ein neues Album vom inzwischen ergrauten Sänger vorliegt – er ist ja mittlerweile auch schon 68 Jahre alt. Ja – und natürlich gibt es auch wieder „Eloise“ – als neuen alternativen „Eurodance Remix“ – das Ergebnis ist allerdings eine regelrechte Katastrophe – die Dame tanzt zum tumben antiken Tanzbären-Stampf-Rhythmus, wie er vor allem in der 90ern populär gewesen ist – und dazu flüstert und haucht Mister Ryan mit elektronisch verfremdeter Stimme – die einstigen schwindelerregenden Höhen erreicht er schon lange nicht mehr. Absolut kein Vergleich zum Original. Unverständlich, warum er sich hier nochmal zum „Affen“ macht. Hat er’s wirklich nötig? Er dürfte doch genügend Tantiemenen kassiert haben für seine Klassiker!

Und die neuen Songs? Über die darf man getrost den Mantel des Schweigens decken. Dünn arrangiert und mit bohlen-esken breiigen Keyboard-Software-Klängen versehen, zittert sich der Sänger von Stück zu Stück – nur noch ein Abklatsch der großen Zeiten – der erste Song „The Force Is With You“ klingt wie „Bee Gees für Arme“ – die Macht ist nicht mit Barry Ryan, da hätte sogar der Yeti Yoda sein Lichtschwert weggeworfen, nicht ohne vorher den Spruch <Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen> loszulassen. „Superstar“ – der verzweifelte Versuch, sich an den Pop Rock a la „Survivor“ oder „Men At Work“ an zu nähern, ein paar beatlesque „Sgt-Pepper“-Satzgesänge gibt es ebenfalls, vom gesanglichen Niveau geht es aber nicht mal über „Pietro-Lombardi“-Qualitäten hinaus, ebenfalls sehr enttäuschend. „Music Of Youth (65)“ klingt, als ob in einem Wohnzimmer über billigstes Recording-Equipment aufgenommen und mittlerweile bin ich nah dran, die CD aus dem Player zu nehmen und in die Ecke zu pfeffern. Ist allenfalls Musik fürs mit Taubheit geschlagene Seniorenheim. Überraschend folgt dann mit dem französischsprachig gesungenen „Je Suis Enocre Mordu“, der beste Song, weil hier Barry einmal nicht versucht, verzweifelt wie der altbekannte Barry zu klingen, sondern weil er sich mit diesem chanson-poppigen Stück ein bißchen Eigenständig bewahrt. Geht doch. Aber der Rest bleibt einfallslos müdes Genörgel - “You Are The Answer” beispielsweise ist eine schauderhafte Klon-Kopie des “Eagles”-Songs “Best Of My Love”. Am Ende gibt es die finale traurige Bewertung für eines der schlechtesten Musikalben des Jahres 2017.

Fazit: Liebe Leute – wenn Ihr jemals BARRY RYAN Fans gewesen wart oder es jetzt noch seit – spart Euch diesen grottigen Müll und behaltet den Sänger in guter Erinnerung mit seinen klassischen Hits und holt Euch – wenn Ihr noch keine CD von ihm besitzt – eine seiner Best-Of-Kompilationen und am besten davon den niederländischen Release „The Singles +“ mit allen Single-Hits und ein paar Bonus Tracks (gibt es u. a. bei amazon.de für derzeit 9,99 Euro für 24 Songs).

VÖ: 02.06.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Der beste Song: https://youtu.be/XaI19C84ZeI  & der grottigste: https://youtu.be/TZSumA9aO1c

TOURDATEN

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dankeschatz “jaja”  (kb)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

dankeschatz - jaja

TITELVERZEICHNIS:

01.  pathetisch
02.  asbest
03.  kitsch
04.  murmeltier
05.  brainbowling
06.  terz
07.  am ende

label: recordJET
web: www.recordjet.com

AGGRO ROCK

Für Fans von:  Popperklopper - Ohrenfeindt - Fahnenflucht

BAYERN

<das leben ist schön – das leben ist herrlich – ach fick dich ins knie> trümmert eine Neanderthalstimme in meine Gehörgänge hinein und bläst mich fast vom Hocker, während sich eine punkrockende Gitarrenbretterwand aufbaut. Hammer! Das skurrile Comic-Cover der schwarzgekleideten EP sorgt ebenfalls für Erheiterung. DANKESCHATZ als dröhende Wucht, die im Player liegt – „jaja“ lautet der Titel der EP. Eine Band, die aus München kommt und aus lediglich zwei Männeken besteht. Ein Sänger (gleichzeitig Gitarrist und Bassist) und ein Schlagzeuger mit dem schwungvollen Namen Chris Gschweeny, der genauso spielt wie sich der Name anhört: Rasant, laut und „Fast & Furious“! Das zweite Stück ist „Asbest“ und Gitarrist Bogdan zimmert ein paar heavymetallische Tapping-Licks in den Äther, „Kitsch“ macht mit vehementem 190,5 bpm Tempo – für Bogdan selbst als Sänger ebenfalls keine Herausforderung – er thront ganz oben auf seinen Riffs mit mächtigem Organ (ha, ha) – eine Stimme wie der skandinavische Donnergott, der seine Vocals brüllend auf die Zuhörerschaft drischt. Das „Murmeltier“ nimmt sich auch nicht zurück, was die Geschwindigkeit betrifft (183 bpm) und galoppiert radikal durch die Redaktionsbude. Und quer-schräg-prog-avantgarde-rockig geht ebenfalls: „Brainbowling“ als geniales Masterpiece einer Mixveranstaltung aus „Red Hot Chili Peppers“, „Rage Against The Machine“ und verkiffter Lee-Perry-Mythologie. Bogdan Brakalov nimmt mein Gelaber nicht ernst und frohlockt <la lala lala lalala> - die „Terz“ frickelt weiter progrockig mit engmaschigem Gefüge und „am ende“ bin ich so ratlos wie sich die Polen damals gefüllt haben müssen, als die Mongolen 1241 durch ihr Land gefegt waren auf ihrem Weg zur Eurovisionsveranstaltung in Wien.

FAZIT: 7 brüllende Höhen-Punk-Rocker, die keine andere Wertung zu lassen als die Höchstnote für Kür und Pflicht. Interessant: Auch Live spielen die beiden Rock Musiker laut Label-Info nur zu Zweit, der Cyber-Bass wird vorab eingespielt und kommt bisher während der Konzerte live vom Rechner.

VÖ: 09.06.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://soundcloud.com/dankeschatz

TOURDATEN

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EVA RAP DIVA “EVA”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Eva Rap Diva

TRACKLISTING:

01.  Outro Especie
02.  Um Assobio Men (feat. Gari Simedima)
03.  Final Feliz (feat. Landrick)
04.  Beleza Nao E Tudo
05.  So Beautiful (feat. L’Vincy)
06.  Hip Hop (feat. Reptile, Duas Caras e Fabious)
07.  Escolhida Para Vencer (feat. Selda)
08.  Maria Em Dono (feat. Vui Vui)
09.  Desculpa (feat. Vui Vui)
10.  Gloria (feat. Anabela Aya)
11.  Esta A Faltar (feat. Dji Tafinha & Selda)

AFRO SOUL

Für Fans von: Micki Minaj -  Anna Joyce - Tiwa Savage - Eazzy

ANGOLA

EVA RAP DIVA ist ein neuer Rising Star aus dem afrikanischen Angola .Als Eva Marise Cruzeiro Alexandre ist sie am 07. Oktober 1988 in Lissabon geboren worden und ist dort als Jugendliche über den Fado zum Rap gekommen und hat bei urbanen Party ihre ersten Freestyle-Battles absolivert. Vor fünf Jahren hat die Sängerin ihren Wohnsitz in die angolanische Hauptstadt Luanda verlegt, kurz danach feierte sie in den südlichen Nationen des afrikanischen Kontinents ihren ersten Hit mit  “Sexo, Drogas, Damas e Massa”:  https://youtu.be/apS8k75fi9k

Der Debüt Longplay „Eva“ stellt einen munteren Mix aus Hip Hop („Um Assobio Meu“, “Maria Tem Dono”), Neo Soul („So Beautiful“, „Escolhida Para Vencer“), Reggaeton „Outro Especie“), Trap („Beleza Nao E Tudo“), latinesken Bossa-Pop („Tu Pedes“), brodelnder Gospel-Power („Gloria“) und karibisch-romantischem Candyzouk („Final Felix“) vor. Gerappt wird überwiegend in der portugiesischen Staatssprache (die Portugiesen waren 1482 die ersten Europäer im Land gewesen), am Gesangsmikro haben ein paar renommierte afrikanische Künstler gestanden (u. a. die Songwriterin Gari Sinedima, Zouk Sängerin Anabela Aya und L’Vincy, der Sieger der Casting Show “The Voice Of Angola”) – produziert hat die Sängerin größtenteils selbst. In ihren Texten nimmt sie kein Blatt vor den Mund und zieht gerne auch mal über die männliche Konkurrenz her. Rapper Nice Zulo hat sie daraufhin als „Lesbe“ beschimpft und zweifelte lauthals ihre Authentizität an. Die Presse hat das Thema wohlwollend ausgeschlachtet, aber mittlerweile haben sich die Streithähne wieder versöhnt und Zulo hat sich inzwischen entschuldigt mit den Worten < Também te amo Eva Rap Diva = Ich liebe Dich und Deine Musik, Eva Rap Diva!> Das tue ich auch und ich feiere „Eva“ schon jetzt als eines der abwechslungsreichsten Black Music Alben des Jahres 2017.

VÖ: 02.06.17

Verfügbar: CD (Import) &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.youtube.com/channel/UCqlYmm_zajNhqc5JaEbKJQA

TOURDATEN

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CHUNG HA “HANDS ON ME”   (EP)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

DANCE POP

Für Fans von: Michelle Lee - Min Hae-kyung - Kang Susie

SÜDKOREA

Kim Chung-ha ist über eine Casting Show zur Girl Group “I.O.I” gekommen, die Band hat sich 2015 aufgelöst und seitdem ist CHUNG HA auf dem Weg zur Solo Karriere. “Hands On Me” ist die aktuelle (und fünfte) EP der 21jährigen Sängerin. 5 Titel gibt es, der für europäische Ohren am eingängigsten ist wohl “Why Don’t You Know” (mit einem Gastbeitrag des koreanischen Rappers NUCKSAL. Disco-Fox mit dem mittlerweile wohl weltweit eingesetzten dümmlichen Gitarren-Sample und auch wenn für hiesige Geschmäcker die Sprache trotz des erfolgreichen “Psy” immer noch recht gewöhnungsbedürftig sein dürfte, sind die Melodien eingängig und können den Kauf der CD vorausgesetzt sogar mitgesungen werden, weil die Texte komplett (auch in englisch) abgedruckt sind. Am besten gefällt mir das jazz-poppige gutgelaunte “Make A Wish”, den ich auch gleich mal loswerde an das Label: Mehr von diesem Zeux!

Chung Ha - Hands On Me

VÖ: 07.06.17

Verfügbar: CD & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://youtu.be/VAArOgaeKoU & https://youtu.be/MNgSrzppYjs 

TRACKLISTING

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BLONDIE “POLLINATOR”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

PUNK POP

Für Fans von: Missing Persons - Romeo Void - Gwen Stefani

USA (NEW YORK)

BLONDIE melden sich zurück mit neuem Album und 11 Songs. Im Hintergrund teilt Kollegin Joan Jett die Backing Vocals im Auftakt “Doom Or Destiny”. Gutgelaunt wie immer singt Debbie Harry und lässt sich durchs fröhlich-punk-poppige Album treiben. „Long Time“ klingt, als ob keine Zeit vergangen ist seit den 80ern, in denen die Band ihre größten Erfolge gefeiert hat. Wer die Gruppe damals mochte und nie aus den Augen verloren hat, dürfte auch mit dem neuen Material keine Probleme haben. In Deutschland ist die Popularität ungebrochen wie eh und je – für das 2014er Album hatte es hierzulande die höchste Chartnotierung gegeben. Highlights auf „Pollinator“ sind „Fun“ und das mit viel Hall und Reverb zugekleisterte spacige „Gravity“ und über den Song, bei dem sich die Sängerin etwas neben den Spur herumtreibt („When I Gave Up On You“), decke ich aus Respekt vor den guten alten Zeiten den Mantel des Schweigens.

Blondie - Pollinator

VÖ: 05.05.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.blondie.net/ & https://youtu.be/vwAkMlsgrGY

TOURDATEN

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SCHAMMASCH “The Maldoror Chants: Hermaphrodite” (bt)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Schammach - The Maldoror Chants Hermaphrodite

TRACKLISTING:

01.  Prologue (05:10)
02.  The Weighty Burdon Of An Eternal Street (06:25)
03.  Along The Road That Leads To Bedlam (03:38)
04.  These Tresses Are Sacred (01:40)
05.  May His Illusion Last Until Dawn’s Awakening (04:48)
06.  Chimerical Hope (04:25)
07.  Do Not Open Your Eyes (04:19)

Label: Prosthetic Records
Web: https://prostheticrecords.bandcamp.com/

BLACK METAL

Für Fans von:  Triptykon - Deathspell Omega - As Sanity Fades

SCHWEIZ

Eine Hermaphrodite bezeichnet in der Mythologie ein doppelgeschlechtliches Individuum – Unterfranken, die jetzt vor diesen Zeilen sitzen und denken <hääh?>  der, die oder das Conchita Wurst – österreichische(r) Eurovisionssieger(in) 2016 – ist ähnlich konzipiert. Okay, Scherz meinerseits, bei der Hermadinx  – hat auch nichts zu tun mit einer ähnlich lautenden Transportfirma, bei der nur Bulgaren oder Russen arbeiten, oder gar mit der Hermaphrotitis (oder so) gemeinsam – bei diesem mythologischen Urviech sind männliche und weibliche Keimzellen gleichermaßen vorhanden. Asiatische Kampfsportler kennen es auch unter dem Begriff Yin & Yang. Na gut, zu den Fakten: Die Schweizer Black Metal Band widmet sich auf ihrer neuen umwerfenden EP „The Maldoror Chants: Hermaphrodite“ diesem Thema und hat auch auf dem Cover der EP eine dieser knackigen Püppis abgebildet. Hier gibt es das Bild „en groß“. Und gleich an dieser Stelle möchte ich den Hinweis anbringen, dass Newsletter-Leser ab Anfang Juli regelmäßig ihr schönstes Cover des Monats wählen dürfen. 3 Studio Alben hat die 2009 gegründete Band aus Basel bisher veröffentlicht. Thematisch gibt es die Verarbeitung von okkulten Texten und Sachverhalten, die begleitende Musik ist bester „Atmospheric Black Metal“, der null Probleme hätte, als Soundtrack für diverse Horrorstreifen herzuhalten. Und so gibt es auch feinste düstere und gruselige Stimmung im „Prologue“, ein anschwellendes Stimmengewirr leitet über in „The Weighty Burden Of An Eternal Secret“ – im Hintergrund wühlen ultraverzerrte Gitarren, schamanische dumpfe Trommelorgien bilden das hypnotische Fundament, auf dem wie durch einen undurchdringlichen Nebel ein mysteriöser Gitarrensolo dröhnt, während Shamash, der Sonnengott der babylonischen Mythologie versucht, sich einen Weg zu bahnen. Der Abspann des Stücks erinnert mich an die erste Jackson-Hobbit-Verfilmung, als der Zwergenkönig in Bilbo‘s Hütte seinen brummenden epischen Gesang anstimmt.

„Les Chants de Maldoror“ sind eine poetische 6teilige Novelle des französischen Autoren Comte de Lautréamont, der es faustdick hinter den Ohren hatte und der zahlreiche Surrealisten des 19. Jahrhunderts (Dali, Breton, Artaud) zu ihren Arbeiten inspiriert hat, einiger seiner morbiden Verse sind auch später in der gothischen Literatur (Lord Byron, Goethe’s Faust) aufgetaucht und jetzt haben sie Einlaß gefunden in die sieben Songs der neuen EP der Schweizer Band SCHAMMASCH. Die musikalischen Highlights der etwas über 30minütigen EP sind „May His Illusion Last Until Dawn’s Awakening“ und „Chimerical Hope“, der schnellste Track des Mini Albums. Wen die französischen Originaltexte interessieren: https://fr.wikisource.org/wiki/Les_Chants_de_Maldoror

VÖ: 09.06.17

Verfügbar: CD & 2-LP  & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://schammasch.bandcamp.com/https://soundcloud.com/schammasch

TOURDATEN

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KREATOR “ENDLESS PAIN” (Remastered) (bt)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY METAL

Für Fans von:  Exciter - Exodus - Venom - Sodom 

DEUTSCHLAND

Eine der ältesten Metal Bands Deutschland sind KREATOR aus Essen. 1985 gab es das von ähnlichen Thrash Bands wie „Metallica“ und „Exodus“ stark beeinflußte Debüt Album „Endless Pain“, das aber nicht ganz an das herausragende Niveau der Amis heranreichte. Shouter Mille Petrozza stimmlich hervorragend, aber gitarrentechnisch  noch hinter den speedmetallischen Ansprüchen der US Maestros Hammett, Hunolt oder Mustaine. Speziell in „Total Death“ gut zu hören – immer wenn es schneller wird, holt Petrozza bluesige Licks aus der Kiste, um speedige Runs zu kaschieren. Auch klangtechnisch ist die Produktion von Horst Müller nur Mittelmaß – es sollte seine einzige „Kreator“-Mitarbeit bleiben. Das Debüt ist wie weitere Kultalben der Band in neuem Remastering wiederveröffentlicht worden und zu den 10 Originalen gibt es 6 Bonus-Tracks. Trotz Demo-Radaugepolter im Übungsraum ein Must Have für Fans.

Kreator - Endless Pain Remastered

VÖ: 09.06.17

Verfügbar:  CD & 2-LP &  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://kreator-terrorzone.de/ 

TOURDATEN

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MARLENE “SWEET”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Marlene - Sweet EP

TRACKLISTING:

01.  Aurora
02.  Sweet
03.  Next To Me   VIDEO
04.  Beautiful Life
05.  No Other Place
06.  Don’t Worry You
07.  New Love
08.  All I Want

POP & SOUL

Für Fans von:  Robyn - Sabina Ddumba - Carly Rae Jepsen

SCHWEDEN

Alter Schwede! Ein junges skandinavisches Mädel namens MARLENE springt mutig in das längst überfüllte Songwriter-Dance-Pop-Haifischbecken und hofft, dass der eine oder andere Song der zweiten EP genügend Biß hat, um sich am Konsumenten sprich Musikfan festzusetzen. “Sweet” ist der Nachfolger der 2014er Debüt EP “Indian Summer” und ich war gespannt ob des damaligen guten Debüts. Der Auftakt „Aurora“ hat gar nichts von der selbigen besungenen und plätschert langweilig und ist zum Glück auch gerade mal 1 ½ Minuten lang. Auch der Titelsong beginnt recht zaghaft, zieht aber nach einer Minute das Tempo an und marschiert bedächtig auf den Dancefloor zu (115,1 bpm), der Melodiehook ist ganz nett – atmosphärisch geht es in Richtung „Euphoria“ trifft auf „Cascada“ trifft auf „Lana Del Rey“. Ich gehe davon aus, dass da bestimmt noch ein paar knackigere Remixe kommen dürften, wenn sie nicht schon längst im Umlauf sind. Spätestens der dritte Titel „Next To Me“ überzeugt mit guten Pop-Dance-House-Vibes (122,1 bpm) und „Beautiful Life“ setzt sogar noch einen drauf – die tolle Atmo erinnert mich ansatzweise zudem an die Soul-Pop-Klassiker der US Legende „Mtume“ aus den 80er Jahren (kennt die noch jemand? „Juicy Fruit“ beispielsweise?). In “New Love” predigt sie <sex in the morning> und mit “Don’t You Worry”und “All I Want” gibt es zwei weitere gutgelaunte Songwriter-Pop-Stückchen. Und wen’s interessiert: Marlene Strand heißt das Girlie mit Geburtsnamen und ihre Heimatstadt ist Stockholm.

VÖ: 09.06.17

Verfügbar: Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/marleneofficial & https://twitter.com/marlene4ever

TOURDATEN

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THIRD EYE BLIND “THIRD EYE BLIND (20th Anniversary)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK

Für Fans von:  Everclear - Matchbox Twenty - Starsailor

USA (KALIFORNIEN)

THIRD EYE BLIND haben sich 1993 gegründet und nach dem Ergattern eines Labelvertrags ihr erstes gleichnamiges Album 1997 veröffentlicht. Der frisch-fröhliche Mix aus Alternative Rock und poppigen Melodien begeisterte Kritiker und Fans gleichermaßen. Highlights des Debüts waren „Losing A Whole Year“, „Semi-Charmed Life“, der Southern-Rocker „Graduate“ und der Besuch in der Metropole „London“ gewesen. 20 Jahre später wird das Album neu aufbereitet mit einer „20th Anniversary Edition“, die auf einer Bonus Disc 8 bisher unveröffentlichte Songs und rare Demos der Originale beinhaltet. Von den neuen Songs überzeugt vor allem der Kuschelrocker „Alright Caroline“ (unglaublich, dass dieses Stück seinerzeit nicht für das Original Album berücksichtig worden ist, aber eventuell hat man ja damals die Parallelen zu der Musik von Bands wie „Wet Wet Wet“ oder „Take That“ gescheut).

Third Eye Blind Anniversary

VÖ: 09.06.17

Verfügbar:  2-CD &  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  http://www.thirdeyeblind.com/  & https://soundcloud.com/thirdeyeblind

TOURDATEN

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THE SUNSET SPIRIT “FROM THE TOP”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BRIT ROCK

Für Fans von: The Verve - The Farm - The Stone Roses

SCHOTTLAND

Als „A 5 Piece band with melodic tones“ bezeichnen sie sich selbst in ihrem soundcloud-Profil. THE SUNSET SPIRIT sind eine Band aus dem 15.000 Einwohnerörtchen Cowdenbeath, die Alternative Rock mit Indie-Brit-Pop kombiniert und sich dabei irgendwo in der Schublade zwischen den „Beatles“, „Oasis“ und den „Smiths“ und eventuell auch „The Farm“ und „Talk Talk“ plaziert. Einflüße der genannten Bands blitzen fast in jedem Moment um die Ecke in den 12 Songs des aktuellen Albums „From The Top“. Auch klangtechnisch wird bunt durchgemischt von den 60ies bis hinein in die 90er, in der 2012 gegründeten Band spielen Stuard Shields (Vocals, Guitar), Shaun Sneddon (Guitar, Harmonica), John Fraser (Bass), Johnny Kidd (Keyboards) und James Jack (Drums). Highlights des kurzweiligen Hörvergnügens sind “Jigsaw”, “Johnny And His Gun” und “Youth Of Today”.

The Sunset Spirit - From The Top

VÖ: 09.06.17

Verfügbar:  CD &  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/thesunsetspirit

TOURDATEN

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H.E.R. “H.E.R. Volume 2”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HER - HER Volume 2

TRACKLISTING:

01.  Every Kind Of Way
02.  Say It Again
03.  Still Down
04.  Avenue
05.  Gone Away
06.  I Won’t
07.  Changes
08.  Lights On

Label: RCA Records
Web: www.rcarecords.com

R&B & NEO SOUL

Für Fans von:  Aaliyah - Blu Cantrell - Monica - Toni Braxton

USA

Volumen 1 ist mir entgangen und beim Hören des ersten Tracks der neuen EP „Volume 2“ entschließe ich mich spontan, dieses Vergnügen eiligst nachzuholen, um mein schwarzmusikalisches Bewußtsein mit dieser tollen Stimme zu erweitern. Und soundcloud sei Dank gibt es dort natürlich die Möglichkeit, sich die komplette EP anzuhören, die seit September 2016 auch in einschlägigen Download-Portalen (amazon, iTunes usw) zur Verfügung steht. Hier ist der Link: https://soundcloud.com/iamhermusic/sets/her-volume-1  - Musik startet von alleine und läuft automatisch durch bis zum Ende der EP.  Um die Person von H.E.R. wurde lange Zeit ein regelrechtes Geheimnis gemacht, wer sich wohl hinter dem Künstlernamen der Sängerin verstecken würde. Das Label RCA Records hat dann aufgelöst, dass es sich beim mysteriösen Newcomer um eine gewisse Gabi Wilson handelt, die 2015 unter eigenem Namen eine Single namens „Something To Prove“ veröffentlicht hat. Kurz danach wurde der Song „Jungle“ nachgeschoben und im letzten Jahr auch für die erste EP berücksichtigt. Was dürfen Musik-Fans erwarten?  Durchgehend balladesker Schmuse-Soul vom Niveau der Sängerinnen „Aaliyah“ oder „Blu Cantrell“ – wer sich für gefühlvollen R&B begeistert, sollte nicht versäumen, reinzuhören: https://soundcloud.com/iamhermusic/sets/h-e-r-volume-2  - die Anspieltipps sind „Every Kind Of Way“, „Lights On“ und „I Won’t“, der Rest – vor allem die musikalischen Arrangements und Ideen betreffend – versinkt allerdings in einfallslosem, belanglosen Bettlaken-Soul.

VÖ: 16.06.17

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/iamhermusic & http://www.her-official.com/

TOURDATEN

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RANDALE “RANDALE IM KRANKENHAUS”      Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Randale - Randale im Krankenhaus

TRACKLISTING:

01.  Randale im Krankenhaus
02.  Superdoppeldoof
03.  Doktor Superschlau
04.  1000 Farben bunt
05.  Langweilig
06.  Rutsch Ping Ping
07.  Fruchtalarm
08.  Afrika - Randale!
09.  Achterbahn
10.  Sehr langweilig
11.  Nachtschwestern-ABC
12.  Rock’a’Billy Röntgen
13.  Kein Bock auf Waschen?
14.  Mega langweilig
15.  Die Klinik-Clowns
16.  Und Tschüss!
17.  Möhrenhemd (Bonus Track)

ROCK & POP

Für Fans von:  Krawallo - Radau! - Pelemele - Julianes wilde Bande

DEUTSCHLAND

Noch heute erinnert sich jeder in der Verwandtschaft an diesen randalösen Abend, als ich während einer Hochzeitsfeier zuerst den Harald, einen ausgewiesenen Hardrock Fan, und danach seinen Bruder (und Bräutigam) Peter, einen Liebhaber guter alternativer Rock und punkrockiger Musik bediente. Die musikalische Grundlage lieferte eine deutsche Band namens RANDALE, die auf einer ihrer ersten Alben den Hardrockhasen Harald und dann etwas später den Punkpanda Peter besungen hatte. Die Bielefelder Band hatte ich erstmals vor rund 10 Jahren auf einem Zeitschriftensampler eines Musikmagazins gehört, das damalige parallel veröffentlichte Studio Album wurde von mir in der Rubrik „Rock CDs“ und „Deutschsprachige CDs“ jeweils zum Album des Monats gekürt und seitdem bekomme ich alle 2 bis 3 Jahre die neuesten Outputs der Band zugeschickt.

Brandneu ist die „Randale im Krankenhaus“, auf dem Album haben sich die 4 deutschen Musiker, die seit Gründung im Jahr 2004 auf gefühlten 1000 Kinderfesten und ähnlichen Events gespielt haben, mit dem Thema „Kinder im Krankenhaus“ auseinandergesetzt und in 16 tollen Liedern werden die Ängste und Befürchtungen (und auch Erlebnisse) von Kleinkindern und heranwachsenden Teenagern „verarbeitet“. Der musikalische Rahmen ist wieder außergewöhnlich und abwechslungsreich. Vom 60ies Pop (der Titelsong) über Pop Punk („Achterbahn“), weltmusikalisches Ambiente („Afrika – Randale“) über Liedermacher Pop („Die Klinik-Clowns“), Alternative Rock („1000 Farben bunt“) und sogar Rock’n’Roll („Rock’a’billy Röntgen“) gibt es fast alle zeitgenössischen Genre Spielarten, die Texte sind lustig, genial und vor allem komplett authentisch.

Die „Mutmacherlieder für kleine Patienten“ gehören neben vielen anderen bisherigen Kultsongs (“Hardrockhase Harald”, „Fli Fla Fledermaus“, „Käpt’n Wurstsalat“, „Wackelzahn“) mit zum Besten, das die Gruppe bisher aufgenommen hat. Die unbedingten Anspieltipps des aktuellen Albums sind das Mobilitätstraining „Rutsch Ping Ping“, das an die Klassiker der Red Hot Chili Peppers erinnernde soul-funk-bluesige „Nachtschwestern-ABC“ (nachtschwester isabelle – lässt immer die lampen hell – nachtschwester olga – kommt direkt von der wolga – nachtschwester thorsten – hat bartstoppeln und borsten), der auf dem Kultklassiker „Peter Gunn“ brummende Basslauf in „Superdoppeldoof“, in dem tägliche Krankenhaus-Wiederholungstäter (Frühstück, Blutdruckmessen, Fieber messen, Spritze) ihr Fett abbgekommen, der funky und mit Turntable-Scratchings vorgestellte „Doktor Superschlau“, in dem Jochen Vahle humorvoll seinen „Udo“ rausholt <wenn er kommt, dann sagt er oft: Ja ja, soso, jaja – und dann schütelt er den Kopf und sagt soso, ach ja – er macht mich gesund und kümmert sich sehr gut um mich – wenn du mal hier bist, ja, dann kümmert er sich auch um dich>

Könnte durchaus auch sein, dass künftig das eine oder andere Krankenhaus das Album als Soundtrack bei Operationen oder Untersuchungen als Hintergrundbeschallung laufen lässt. Und wie immer wird auch das kindliche Unterbewußtstein angeregt, in dem unsere Kleinsten auf spielerische Art & Weise mit den unterschiedlichsten Stilrichtungen bekannt gemacht werden. Und wer irgendwie drauf gewartet hat – am Ende gibt es den krachrockigen Punk-Bonus-Knaller „Möhrenhemd“ für alle junggebliebenen Motorbiker und „Motörhead“-Fans.

Und natürlich der übliche Standard bei allen bisherigen Alben von RANDALE – die lustig illustrierten Texte sind auch dieses Mal wieder abgedruckt in einem 20seitigen Booklet zum aktiven Mitsingen.

VÖ: 30.05.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.randale-musik.de/die-band & der Klassiker: https://youtu.be/vr16pJ5PQpY

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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