www.music-newsletter.de

NEUE CDs KW 32-2019

Ab sofort gibt es an dieser Stelle immer am Montag Morgen gebündelt die neuen Rezensionen der abgelaufenen Kalenderwoche - unabhängig vom Alter der Veröffentlichung - die neuesten Infos zu Promo Eingängen, die noch nicht rezensiert worden sind, gibt es beim Link “Neue CDs”. Die besten 10 Alben der abgelaufenen Woche werden wie gehabt in der Rubrik “Ohrgamsus der Woche” gelistet.

Neue CDs

Genre Übersicht

Neue CDs

Previews

Startseite

 

 

 

 

 

Sail By Summer - Casual Heaven

Don Kurdelius - Smile

New Noises 147

Etana - Reggae Forever

The Bad Tones - Is It Good Enough

SAIL BY
SUMMER

DON
KURDELIUS

NEW NOISES
VOL. 147

ETANA
REGGAE FOREVER

THE BAD
TONES

 

 

 

 

 

Sadie Nencini - Super Blue Blood Moon

Various Artists - Latin Hits Summer 2019

John Paul White - The Hurting Kind

Soundtrack - Once Upon A Time In Hollywood

Behind Closed Doors - Metanoia

SADIE
NENCINI

LATIN HITS
SUMMER 2019

JOHN PAUL
WHITE

ONCE UPON A TIME
IN HOLLYWOOD

BEHIND
CLOSED DOORS

 

 

 

 

 

SNCKPCK - Trying

Sciahri - Double Edged

The King Of The Ruined Places

Blood Sweat And Tears - Live At Woodstock

The Slags - The Bedroom Tapes

SNCKPCK
“TRYING”

SCIAHRI
“DOUBLE-EDGED”

THE KING OF THE
RUINED PLACES

BLOOD, SWEAT
& TEARS

THE
SLAGS

 

 

 

 

 

Carnival Youth - Good Luck

Seeker Lover Keeper - Wild Seeds

Pensees - Oxygen

Johnsons Creek

Vladimir S Syndikat - Hiphopero

CARNIVAL YOUTH
“GOOD LUCK”

SEEKER LOVER
KEEPER

PENSEES
“OXYGEN”

JOHNSON’S
CREEK

VLADIMIR
S SYNDIKAT

 

 

 

 

 

Various Artists - Funky Jams

Phil Solo - Scheint so

Pearl City - Gold Metal Money

Van Kraut - Zäune aus Gold

Various Artists - The Dome Summer 2019

FUNKY JAMS
SAMPLER

PHIL SOLO
“SCHEINT SO”

PEARL
CITY

VAN
KRAUT

THE DOME
SUMMER 2019

XXXXXXXXXXXXXXXXX

XXXXXXXXXXXXXXXXX

XXXXXXXXXXXXXXXXX

XXXXXXXXXXXXXXXXX

XXXXXXXXXXXXXXXXX

LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

DON KURDELIUS AND THE MINDLESS ORCHESTRA “SMILE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Don Kurdelius - Smile

Tracklisting:

01.  AgainAgain
02.  Thru The Middle
03.  Smile
04.  Where The Money Is
05.  Lucky In Love
06.  All My Sources
07.  Let Me Sway
08.  My Game
09.  Keep Going
10.  Let Me Sway (Live Version)
11.  Thru The Middle (Live Version)

Label: Tief Ton Records

JAZZ ROCK FUSION

Für Fans von:  Larry Coryell - Chicago Transit Authority - Brand X

DEUTSCHLAND

Ulkig, wie ähnlich sich doch manche Cover-Artworks sind, wenn man sich in seiner Kollektion umsieht. „Smile“ von DON KURDELIUS AND THE MINDLESS ORCHESTRA erinnert mich das Cover eines Albums (“Chaal Baby”) von „Red Baraat“ und könnte durchaus in der (noch nicht vorhandenen) Rubrik stehen „Bei der Geburt getrennt“, die sich bisher immer nur auf lebende (und manchmal fiktive) Personen bezog. Die Musik des ersten Tracks bewegt sich erstaunlicherweise in ähnlichen Sphären wie die der New Yorker Multikulti-Truppe. Saxophon, ein rockiges Gemisch aus Marching-New-Orleans-Blues-Funk-Pop-Rock, guter (auch mehrstimmiger) Gesang und 11 Songs, die nach und nach immer mehr Feinheiten offenbaren, die sich dem Zuhörer beim ersten Hörgang nicht allesamt erschließen, weil man sich (wie so oft) zunächst einmal auf das Gesamt“bild“ fokussiert. Ein funky Slap-Bass eröffnet „Thru The Middle“, konträr dazu setzen die Bläser Spannungspunkte – wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich behaupten, die RHCP haben ein neues Stück in der Umlaufbahn. Tanzbar – Groovy – Spaßfaktor ganz oben! Und Leadvokalist Tim Rehwinkel mit ganz starkem Vortrag.

„Where The Money“ klingt im schönsten „70s-Blaxploitation-Super-Funk“-Ambiente – erstklassiges Perkussionsgewitter von Schlagzeuger Florian Schaube und Leadgitarrist Stephan Niedenführ spielt einen Wahnsinnsolo, der mich an die kultigen fusion-jazz-rockigen Ergüsse von Larry Coryell in dessen Anfangstagen erinnert. „Lucky In Love“ ist ein relaxter jazziger Slow Blues, in dem Niedenführ mir mein „james-blood“sches mixolydisches Deja Vu beschert und je länger der Song fortschreitet, desto lieber möchte ich ihn in der „Blood, Sweat & Tears“, Reinkarnationsschublade einordnen. Auch bei einigen weiteren Stücken erkenne ich Berührungspunkte mit der Musikhistorie: Bei „My Game“ denke ich an die funk-rockigen Lieder von „Lenny Kravitz“, das furiose Crescendo dagegen driftet ab in Richtung 70er Jahre „Grand Funk Railroad“-Orgien. Weitere Anspieltipps: Das lounge-jazzige „Keep Going“ und am Ende die Live-Version von „Thru The Middle“.

Musikalisch bewegen sich DON KURDELIUS & Co auf höchstem Niveau, lediglich auf die beiden Balladen „Let Me Sway“ und „Smile“ hätte ich gut & gerne verzichten können. Die erstklassige Produktion braucht den Vergleich mit internationalen Veröffentlichungen nicht scheuen. Produktionsnotizen und Fotos der Bandmitglieder gibt es im 8seitigen CD-Booklet, nur wie der knuddelige Wuffy auf dem Cover heißt, steht dort leider nicht! Vielleicht ist das aber auch der Produzent, dessen Namen die Gruppe als Künstlerpseudonym übernommen hat?

VÖ: 01.06.18

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.donkurdelius.de/https://soundcloud.com/stephan-niedenfuehr

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

Verschiedene Interpreten “NEW NOISES Vol 147”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

New Noises 147

TRACKLISTING:

01. Calexico And Iron & Wine: Fahter Mountain
02. The Divine Comedy: Norman And Norma
03. Bill Callahan: Ballad Of The Hulk
04. Purple Mountains: All My Happiness Gone
05. Mattiel: Keep The Change
06. Caamp: Penny, Heads Up
07. John Van Deusen: Fly Away To Hell

TT: 26:20 Minuten

CD-Beilage Rolling Stone Ausgabe # 297 / Juli 2019

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Alternative Pop - Indie Folk Rock - Americana

SAMPLER

Neben der Vinyl-Single „In The Air Tonight“ von PHIL „würggg!“ COLLINS (ich bin nie PC-Fan ggewesen und gehöre zu den Miesmuscheln, die auch heute noch dem ehemaligen „Genesis“-Frontman Peter Gabriel nachtrauern) ist da natürlich auch noch die obligatorische CD-Beilage „New Noises“ mit 7 neuen Tracks. Bestandteil der 297. Ausgabe der deutschen Edition des Musikmagazins „Rolling Stone“ – bin gespannt, was sich das Mag einfallen lässt zur 300. Jubiläumsausgabe, die im Oktober ansteht. Die Mini-Beilage (Spielzeit: 26:20 Minuten) startet mit dem sentimental-romantischen „Father Mountain“ von CALEXICO AND IRON & WINE – ein toller Song im „Knockin‘-On-Heaven’s-Door“-Gedächtnis-Sound – macht so richtig Bock auf das neue Studio Album „Years To Burn“! Auch „Norman And Norma“ erzählt mit brüchiger Stimme von Neil Hannon ein balladeskes Geschichtchen, das sich irgendwo in der Schublade von „Supertramp“ oder „The Smiths“ wohlfühlt. Auch die nordirische Gruppe THE DIVINE COMEDY ist mit einem (dem zwölften insgesamt) Studio Album am Start. Es bleibt ruhig mit BILL CALLAHAN, der mit sonorem-schmusigen Vortrag die „Ballad Of The Hulk“ erzählt. Der US Songwriter versteht es immer noch glänzend, traumhaft schöne Atmosphäre mit seinen komplexen Alternative-Folk-Arrangements zu erzeugen. Feinen melancholischen Dream-Pop-Rock gibt es mit „All My Happiness Is Gone“ von PURPLE MOUNTAINS – das gleichnamige Debüt Album (VÖ: 12.07.19) des Singer-Songwriters aus Chicago wird auch als Vinyl-Scheibchen und analoge MusiCassette (limitiert über die bandcamp-Seite des Musikers) verfügbar sein. Vinyl gibt es auch vom neuen Album von Atina Mattiel Brown aus Atlanta (Georgia), die mit „Keep The Change“ fast sogar das beste Stück der CD beisteuert – ein treibender Glöckchen-Pop-Rocker, der locker die 70er bis 90er Jahre verarbeitet und der einen von der ersten bis zur letzten Minute packt – sicherlich auch der großartigen Stimme der Musikerin geschuldet. Abwechslungsreich geht es weiter mit „Penny, Heads Up“, eine Americana-Bluegrass-Perle, in der vor allem das sehnsüchtig scheppernde Banjo für das besondere Ambiente sorgt. Und weil auch das abschließende „Fly Away To Hell“ von JOHN VAN DEUSEN gut gefällt, ist es sehr bedauerlich, dass die EP so kurz geraten ist dieses Mal, aber dafür haben die Junx’n’Mädels vom RS 7 Vorlagen gegeben, die man anhand der aktuellen Alben der vorgestellten Protagonisten vergnüglich „abarbeiten“ kann. Im Handel ist das dieses Mal höchstlohnenswerte Mag noch bis einschließlich 24. Juli verfügbar. Und ein großes Lob geht an Birgit Fuss und Arne Willander: Ihr habt mit den „New Noises 147“ ein richtig geiles Scheibchen zusammengestellt!

VÖ: 27.06.19

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  https://www.rollingstone.de/ 

Next: 25.07.19

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

VAN KRAUT “ZÄUNE AUS GOLD”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Van Kraut - Zäune aus Gold

Tracklisting:

01.  Gated Community
02.  Erwischt
03.  Am Buffet
04.  Befehl
05.  Aufgereiht in Blocks
06.  Tanz das Projekt
07.  Sag Mutter
08.  Hier jetzt so nicht
09.  Transitzone

Label: Dian Recordings

INDIE ROCK

Für Fans von:  Zulu - Von Flocken - Sportfreunde Stiller - Ton

DEUTSCHLAND

Puh – musikalisch ist es ja ganz nett, das VAN KRAUT hier abliefern, aber was Gesang und das ideeenreiche Arrangement der 9 Lieder betrifft, ist bereits ab dem zweiten Stück gepflegte Langeweile angesagt. Mag ja sein, dass diese Art von Musik (Rock und Pop mit Indie-Garagen-Touch) vor allem der Generation der sozialpolitisch interessierten Müsli futternden Studenten gefällt, aber mich haut das Album „Zäune aus Gold“ von  Christoph Kohlhöfer und Tobias Norrmann nicht unbedingt vom Hocker. Ist halt manchmal das Problem, wenn man wie ich an manchen Tagen mit um die 10 bis 15 Alben beschallt wird und dann ist eines dabei, das nicht die Bohne für irgendwelche Überraschungen geschweige denn halbwegs Begeisterung sorgt und dazu noch gemütlich-belanglos mit höchst limitiertem und sich ewig wiederholendem Gitarren-Riffing aus den Lautsprechern plätschert. Natürlich trennt sich auch hier gelegentlich die Spreu vom Weizen, das alternative-rockende „Aufgereiht in Blocks“ ist ohne Zweifel ein richtig fettes Highlight während der insgesamt 31:41 Minuten, das sehr kurze gerade einmal 66 Sekunden lange dröhende garagen-punk-rockige „Hier jetzt so nicht“ ist schon wieder vorbei, als es beginnt, richtig Spaß zu machen. In der Summe reicht es dann leider nur für eine durchschnittliche Bewertung.

VÖ: 26.04.19

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://vankraut.de/  &  https://youtu.be/VkDvq8uRdeY

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

ETANA “REGGAE FOREVER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Etana - Reggae Forever

TRACKLISTING:

01.  Free, Part 2
02.  Fighting For Nothing
03.  Spread Love
04.  Carry You
05.  You’re The One
06.  Sprung
07.  My Man
08.  Soldier
09.  Good Enough
10.  Burned
11.  No Money, No Love (feat. Nutty O)
12.  6 Mins : 21 Secs
13.  Destination
14.  Jah Love (I Know)

REGGAE

Für Fans von:  Marcia Griffiths - Diana King - Tanya Stephens

JAMAIKA

Eigentlich hatte die gebürtige Jamaikanerin die Berufsgattung Krankenschwester ins Auge gefasst, heute heilt sie die Welt und vor allem die Genre Jünger mit tollen Songs, indem sie eine gelungene Mixtur aus poppigen Melodien, Conscious Reggae und alternativem Gospel verabreicht. Vier Jahre hat sich die Sängerin Zeit gelassen für ihr fünftes Studio Album und immerhin etwas über ein Jahr hat es gedauert, bis „Reggae Forever“ auch bei mir in der Redaktion aufgetaucht ist und umso schöner, dass mir die Künstlerin selbst das Album hat zukommen lassen als – CD UND als Vinyl-Scheibchen. Passiert auch nicht jeden Tag!

Mit „Fighting For Nothing“ nimmt die Party dann auch schnell ihre gewohnte Fahrt auf – ein wundervoller Song im gutgelaunten groovigen Roots-Rock-Style! Sogar noch besser gefallen das göttlich-gefühlvolle gesungene „Spread Love“ und das soulige „Carry You“, weitere Highlights sind „Sprung“, das an die Musik von Marcia Griffiths erinnernde „My Man“, „Soldier“, das mit superb arrangiertem Backing-Vocal-Chor, Hammndorgel und Bläsersätzen in den nostalgischen Spät70ern (a la „Peter Tosh“ oder „Dennis Brown“) schwelgt sowie das sommerlich-sonnige und pop-jazzig-vibrierende „You’re The One”, das ein Jahr später rückwirkend von mir spontan zum Reggae-Track des Jahres 2018 gekürt wird. Ein Hammer-Album, das die Zwillinxfrau Shauna McKenzie – besser bekannt mit ihrem Künstlernamen ETANA – abgeliefert hat und selten hat ein Titel besser gepasst als „Reggae Forever“, mit dem sie schlußendlich stark den Anspruch auf den lange verwaisten Thron der Reggae-Königinnen im Genre anmeldet.

VÖ: 08.03.18

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.etanathestrongone.com/ & https://www.youtube.com/user/etanaVEVO/videos

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

JOHN PAUL WHITE “THE HURTING KIND”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

John Paul White - The Hurting Kind

TRACKLISTING:

01.  The Good Old Days
02.  I Wish I Could Write You A Song
03.  Heart Like A Kite
04.  Yesterday’s Love
05.  The Long Way Home
06.  The Hurting Kind
07.  This Isn’t Gonna End Well (feat. Lee Ann Womack)
08.  You Lost Me
09.  James
10.  My Dreams Have All Come True

Label: Single Lock Records

COUNTRY FOLK ROCK

Für Fans von: Tom Petty - The Civil Wars - Nils Lofgren

USA

Cover und Anblick des Protagonisten lassen spontan auf Blues Rock tippen, aber nach den ersten Töne entpuppt sich “The Hurting Kind” von JOHN PAUL WHITE schnell als ein astreines Country Rock Album mit folkloristischen Americana Elementen. Als ehemaliger Member der Gruppe „Civil Wars“, die binnen kürzester Zeit in den USA zu einem der beliebtesten Duos gehörte und für zwei großartige Studio Alben mit 4 Grammys belohnt worden war, gefällt der US Songwriter mit seinem dritten Solo Album. 10 neue Stücke – angesiedelt irgendwo zwischen dem Sound der 60er und 70er „Westcoast“-Folk-Rock-Jahre und modernen Country-Nashville-Produktionen. „Wish I Could Write You A Song“ erinnert mich an den Bombast klassischer Phil-Spector-Produktionen, die Ballade „Yesterday’s Love“  an die ruhigeren gefühlsduseligen Stücke der „Eagles“ ohne deren tolle Satzgesänge, die aber nicht vermisst werden, weil die Stimme des Musikers aus Alabama jeden Song zu einem Ereignis macht. „The Long Way Home“ ist starker Folk-Rock in der „Bob-Dylan“-Tradition und gleichzeitig ein Highlight des Albums. Superfein auch das wundervolle Duett mit LEE ANN WOMACK, einer der Großen der Country-Szene. Auch der Rest der musikalischen Mitstreiter gehört zur ersten Sahne der Session-Gilde in Nashville, u. a. sind das Violinist Billy Contreras (toll in „You Lost Me“), Spencer Cullum (Pedal Steel Guitar), Jon Radford (Drums) und Jon Estes (Bass). Die limitierte Deluxe Edition beinhaltet eine Vinyl Single mit den Non Album Tracks “Loving the Day Away” und “See If I Care”, im September 2019 ist JPW im Rahmen einer Mini-Europa-Tour auch zu Gast in Köln (10.09 - MTC Club) und in Berlin (14.09. - Privat Club).

VÖ: 12.04.19

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.johnpaulwhite.com/   & https://johnpaulwhite.bandcamp.com/

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

PENSEES “OXYGEN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DOWNTEMPO

Für Fans von:  Airi Experiments - Sidewalks and Skeletons

RUSSLAND

Ambiente Downtempo-Elektronik ohne Ecken und Kanten. Das aus Sergey Prudiy und Vlad Sidorkin bestehende russische Produzenten-Duo PENSEES versorgt die Genre Community schon seit 2015 mit – wie im beiliegenden Info bezeichnet – einem Mix aus „Future Garage“ und experimentellem Trip Hop. “Oxygen’” ist der vierte Longplay der beiden Musiker, die ihre Kompositionen hauptsächlich am Mackie ProDX4 mit der Software “Steinberg Cubase 9 Pro” entwerfen und die sich dieses Mal zusätzlich in 4 Tracks die Dienste des singenden Kollegen „Soulmate“ gesichert haben, der Rest plätschert meditativ vor sich hin und ersetzt die plastische Schlaftablette. Die Ausnahme von der Regel sind das instrumentale “Bai Hao”, das mit einer zauberhaften Atmosphäre ausgestattet ist, sowie die Vocal Tracks „Without U“ und „Flower“.

Pensees - Oxygen

VÖ: 05.07.19

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://pensees.bandcamp.com/music

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

BEHIND CLOSED DOORS “METANOIA”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Behind Closed Doors - Metanoia

TRACKLISTING:

01.  any (time + where)
02.  frozen gods
03.  string theory
04.  terra damnata
05.  sine here
06.  pulmo
07.  psora
08.  ra.s.h.i.d.
09.  the interview
10.  viva la devolucion
11.  timoka

Label:

PROG METAL

Für Fans von:  Buckethead - Tyler Bates - Steve Vai - Bumblefoot

DEUTSCHLAND

Im Gegensatz zum aufwändig/aufwendig (*) gestalteten Debüt Album der Band BEHIND CLOSED DOORS gibt es dieses Mal nur den spartanisch aufbereiteten Nachfolger „Metanoia“. Nicht, was die Musik betrifft, denn die hämmert noch genau so urgewaltig-progressiv wie der Erstling in die Ohrmuschis. Pressluftmetallische Gitarrenriffs und komplexe fein strukturierte Melodien durchziehen das monströse Szenario wie feinnervige Bindfäden, die umrahmt werden von der wuchtigen Rhyhtmusfraktion – bestehend aus Fred Jacobsson an Bass und Synthesizer und Peter Somos, der das vielfältige Instrumentarium aus perkussivem Equipment bearbeitet. Für die melodiösen Kapriziosen sorgt der Ausnahmegitarrist Christoph Teuschel, der gemeinsam mit Victor Bullock in den polnischen Hertz Studios produziert und wider eine artrock-neoprog-musikalische Blaupause gezeichnet hat, die dem Debüt-Longplay in absolut nichts nachsteht. „Frozen Gods“ ist ein instrumentaler Mix aus heftigen „Clawfinger“-Crossover-Grooves und satter „Pantera“ und logisch irgendwo auch von Dimebag Burrell inspirierter Stoner-Metal-Gitarrenorgie, „String Theory“ beginnt als funky-bass-slapping Monster, in dem der gute Fred zeigt, dass er auch in einer tiefschwarzen Genre-Band seinen Mann stehen könnte, und drifted dann ab – dem Synthie geschuldet – in die „King-Crimson-meets-Yes“-Ecke. „Terra Damnata“ taucht ein in den Nebel atmospährischer Drone-Metal-Shoegaze-Gefilde, und glänzt kurzweilig mit polymetrischer und „steve-vai“scher Eleganz. Nicht vorzustellen, wenn BCD jetzt auch noch einen geilen Sänger hätten, der ins Konzept passen würde – die dann um ein Quartett erweiterte Band würde wohl den Gipfel aller größten Bretterwände erklimmen. By the way: Das bahnbrechende 2013er Debüt gibt es auch als digitale Edition zum selbstbestimmbaren „Name Your Prize“ im bandcamp-Profil der Gruppe, lohnt sich unbedingt! Infos zum Debüt hier!

(*) Gehört zwar nicht an diese Stelle, aber ich halte die saudämliche Rächtschrybrevorm aus dem Jahr 1996 immer noch für eine der unintelligentesten Entscheidungen der deutschen Politikerwürstchenbande.

VÖ: 25.09.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 Web:  http://behindcloseddoors-band.com/https://behind-closed-doors.bandcamp.com/

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

SAIL BY SUMMER “CASUAL HEAVEN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Sail By Summer - Casual Heaven

Tracklisting:

01.  Fetch You Roses
02.  Facing Dulness
03.  The Overcast
04.  Corner Kid
05.  Lower Tide Exit
06.  LowLowLow
07.  Invisible
08.  Lower Your Voices

Label: Apollon Records
Web: www.apollonrecords.no

INDIE POP ROCK

Für Fans von: A-Ha - Tears For Fears - Villagers - The Decemberists

DEUTSCHLAND

Passend zum Titel ist im Intro der Schrei einer Seemöwe zu hören – die kathedralisch klingende Orgel verleiht dem Einstieg „Fetch You Roses“ etwas majestätisches, während nach ruhigem Beginn ein dance-pop-rockiger Groove seine Tätigkeit aufnimmt. Mittlerweile wird der Zuhörer von epoachal-synthetischem Ambiente umrahmt, das mich – auch dem sanften Gesang von William Hut geschuldet – an die Musik von „A-ha“ und „Death Cab For Cutie“ erinnert. SAIL BY SUMMER sind ein Duo aus Norwegen und auch hier ist also eine Parallele zum Trio mit Morton Harket, Magne Furuholmen und Paul Waaktaar gegeben. Der Leadvokalist hat früher einmal in der Gruppe „Poor Rich Ones“ gesungen – die Älteren erinnern sich sicherlich gerne an die 90er Jahre Songs „Mummy“ und „This Great Standing Still“ und gegebenfalls auch an die Cover Version „Hunting High And Low“. Der Musiker hat Anfang des Jahres mit dem Landsmann und Keyboarder Jens Kristian ein ambitioniertes Indie-Pop-Rock-Projekt ins Leben gerufen. Das folgende „Facing Dullness“ ist ein Sammelsurium an feinen Melodien, die verschachtelt miteinander verwoben sind und nach und nach für Ohrwurmcharakter sorgen werden, während sich mit „The Overcast“ ein weiteres Album-Highlight anmeldet. Ein wundervolles Stück, das auch – einen dementsprechenden Remix verausgesetzt – sehr gut in Clubs/Diskotheken funktionieren könnte. 165 bpm sorgen für wohliges „Arme-ausbreiten-und-fliegen“ Ambiente – die romantische Wellenlinie, auf der Hut mit zauberhaftem Gesang schaukelt, dürfte vor allem die Mädels ansprechen. „Corner Kid“ und „Low Tide Exit“ sind etwas rockiger konzipiert, während „LowLowLow“ mit „duran-duran“schem Elektro-Groove zu afro-groovigen Gitarrenlicks wummert. Nach dem kuscheligen „Lower Your Voice“ ist der Spuk dann auch nach leider nur 32 Minuten schon wieder vorbei und es bleibt zu hoffen, dass es von diesem Projekt in Zukunft noch mehr dieser großartigen Musik geben wird. Die internationale Fachpresse zeigt sich ohne Ausnahme auf jeden Fall schon mal begeistert von diesem „Casual Heaven“.

VÖ: 09.08.19

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://sailbysummer.com/  &  https://soundcloud.com/sailbysummerofficial

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

THE BAD TONES “IS IT GOOD ENOUGH?”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Bad Tones - Is It Good Enough

TRACKLISTING:

01.  ū-ū-ū
02.  Over Me
03.  Moon Song
04.  Moon Song
05.  My Dear
06.  Holy Police
07.  Coffee
08.  Winter’s Tale
09.  Starry Night
10.  I Thought
11.  She’s Leaving
12.  Saullēkts
13.  Elevator Music

Label: state 51

INDIE PSYCH ROCK

Für Fans von:  Love - Spirit - America - Pink Floyd - Fleet Foxes

LETTLAND

THE BAD TONES – ein Name, der sich zunächst irgendwo nach Blues oder sogar nach Ska anhört, aber – pustekuchen – mit akustisch-gefühlvollem Intro und polyphonem Gesang überrascht und im ersten Stück „ü-ü-ü“ an die flower-power-atmosphärischen Songs der 60ies Folk Rock Gruppe „Love“ erinnert. Und auch im folgenden „Over Me“ bleibt es zunächst bei dieser Gangart, die butterweichen Leadvocals bescheren mir mein „America“-Deja-Vu – ich denke spontan an die Klassiker der US Westcoast Gruppe, die seinerzeit mit Hits „A Horse With No Name“ oder „Muskrat Love“ Erfolg gehabt haben. Mit Ukko Heinonen gibt es den ersten Beitrag eines Gastmusikers – der finnische Saxophonist verleiht dem Stück mit seinem tollen Solo, der er über einen folk-funk-rockigen Groove spielt, einen „pink-floyd“schen „Dark-Side“-Touch. „Is It Good Enough?“ lautet der Titel des Albums und ich lasse mich an dieser Stelle zu der Behauptung verleiten: <yep, das ist es auf jeden Fall!> 

Es ist nach einer ersten EP im September 2018 das Debüt Studio Album der Band aus dem lettischen Riga, aufgenommen und produziert hat man im niederländischen Den Haag. Die 13 Songs des Albums sind eine wunderbare neue Alternative zu oftgehörten Genre-Klassiker – der kirmes-poppige „Moon Song“ begeistert mit neopsychedelischem Ambiente, wird kurz aufgelockert durch ein verzerrtes „iron-butterfly“sches Mini-Gitarren-Solo und gleitet über in ein verträumtes „Syd-Barrett“-Szenario namens „My Dear“. Die beiliegenden Label Infos der CD (Vinly ist ebenfalls verfügbar) verraten, dass die vier Musiker nach etlichen Jahren für diverse lokale Gruppierungen zur Gruppe „The Pink Elephant“ zusammengefunden und unter diesem Namen zwei Longplay Alben veröffentlicht haben. Interessant: Zwei Mitglieder der „Bad Tones“ weilen derzeit aus beruflichen Gründen in den Niederlanden, Songwriting und einige Rehearsals haben daher teilweise sogar über digitale Vernetzungen stattgefunden.

Mittlerweile lasse ich mich von der kuscheligen „Holy Police“ beglücken, einem weiteren wundervollen Song, bei dem ich einfach wegschmelzen möchte und in dem die hypnotisch säuselnde Hammandorgel für einen musikalischen Testosteron-Schub sorgt – ganz klar einer meiner persofaves des Albums! Die Ideenvielfalt der Band zeigt sich im experimentellen Instrumental „Coffee“ und im komplex-rhythmisch-pulsierenden „I Thought“, ein weiteres Highlight!  THE BAD TONES sind Edvards Broders (Guitar, Vocals, Keyboards), Rūdolfs Ozols (Guitar, Keyboards, Backing Vocals), Alberts Levics (Bass, Vocals) und Kalvis Sležis (Drums, Percussion, Backing Vocals).

VÖ: 05.07.19

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 Web:  https://thebadtonesband.bandcamp.com/album/is-it-good-enough

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

THE SLAGS “THE BEDROOM TAPES”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Slags - The Bedroom Tapes

TRACKLISTING:

01.  Can’t Stay
02.  Just Let It Flow
03.  Perfume Of The Rose
04.  International Lover
05.  Sorry, Scott
06.  Take Some Time
07.  Standing In The Rain
08.  Dancing
09.  A Few Hot Minutes
10.  Elephant

Label: Sabotage Concept

ROOTS ROCK

Für Fans von:  Steve Gibbons - Larkin Poe - Kitty, Daisy & Lewis

DEUTSCHLAND

THE SLAGS sind eine 3köpfige Mädels-Band, die einen superstarken Mix aus akustischem Indie Rock, Rockabilly und Americana praktizieren. „The Bedroom Tapes“ ist im September 2018 (*) veröffentlicht worden und ist das fünfte Longplay Album des Trios. Der Auftakt „Can’t Stay“ begeistert mit zackig-tanzbaren Gitarren-Vibes und toll gespielter Mundharmonika. „Just Let It Flow“ taucht in das „tarantino-morricone“sche staubige Ambiente einer lange verlassenen Wüstenstadt, in dem die Erzählerin die vorbeiwehenden Tumbleweeds zur Kenntnis nimmt. Erstaunlicherweise kommt die so sehr amerikanisch klingende Band aus dem hessischen Frankfurt. Ganz früher ist die jetzt aus den Gründungsmitgliedern Bine Morgenstern und Suse Michel sowie der später hinzugekommenen Gitarristin Conni Maly bestehende Girl Group mal zu viert gewesen und spätestens jetzt, als ich mir im bandcamp-Profile das Cover des 1991 erschienenen Albums „Everybody seems to know“ ansehe, fällt es mir wie die berühmtberüchtigten Schuppen von den Augen – klar – die Band kenne ich und das Album habe ich mir ebenfalls irgendwann mal vor vielen Jahren in meine Sammlung einverleibt. Mittlerweile spielt das bluesige „Perfume Of The Rose“ und unterstreicht die Vielseitigkeit des Portfolios, der „International Lover“ drängt in die folk-rockige „dylan“esque Ecke und gefällt ebenso als feine hand-made-puristische Perle. Klasse auch, was die dufte Bine in diesem wie auch in folgenden Songs mit der Mundharmonika veranstaltet. „Sorry, Scott“ hat ein bißchen was vom Swamp-Feeling von Creedence Clearwater Revival mit hypnotisierender Stimme und vibrierenden Gitarrenakkordenn und wer aufgrund des Album Titels Befürchtungen haben sollte, was den Klang betrifft – das Album ist erstklassig produziert und auch das musikalische Niveau hält jedem Vergleich stand mit originalem hochprozentigen US Material.

(*) Lediglich was die Angabe des VÖ betrifft, herrscht wieder einmal Unklarheit, im bandcamp-Profil der Band steht der 01. Juni 2018, weiter unten auf der gleichen Seite der 15. September, eine diesbezügliche Anfrage bei der Gruppe selbst wurde leider nicht beantwortet. amazon.de ist sich auch nicht ganz sicher, dort steht wahlweise als Veröffentlichungstermin der 08. oder der 15. Juni (aber beim Online Händler ist die Fehlerquote in dieser Hinsicht sowieso immer abstrus hoch – dort haben Musikfans sogar die Möglichkeit, ein Album zu kaufen, das laut Angabe erst 2024 verfügbar ist), während das die Promotion betreibende Unternehmen (The Finest Noise) den 07. September 2018 angibt. Letztgenannter Termin ist für mich maßgeblich und steht daher auch in diesem Review.

VÖ: 07.09.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 Web: https://the-slags.bandcamp.com/album/the-bedroom-tapes 

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

VLADIMIR S SYNDIKAT “HIPHOPERO”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

AVANTGARDE

Für Fans von:  James Blood - James Blood Ulmer - John Zorn

GRIECHENLAND

Manchmal bewundere ich Musiker, wie mutig sie sich heutigen Anforderungen an den Konsumentengeschmack widersetzen und einfach frei von der Leber weg spielen oder komponieren - egal, ob’s jemandem gefällt oder nicht. Das griechische VLADIMIR S SYNDIKAT (bestehend aus Vladimir Tyrimos - Drums; Federico Balducci - Gitarre; Labelbesitzer Adarkah Ianqu - Elektronik) zelebriert auf der EP “Hiphopero” einen wilden Mix aus Future Jazz, ambienter Avantgarde-Oper und schräg-industriellem Space-Jazz. Im “First Act” gibt es free-jazzige Spaziergänge zwischen innovativem ”john-zorn”schem Fieldrecording und gruselig-psychedelischer Elektronik, während mich der “Second Act” an die mixolydischen Zwölfton-Genialitäten des Gitarristen James “Blood” Ulmer erinnert. Wer mehr vom ungewöhnlichen Stoff hören möchte, pflügt sich durch die Label-Diskographie weiterer artverwandter Künstler.

Vladimir S Syndikat - Hiphopero

VÖ: 26.07.19

Verfügbar: CD & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

 Web: https://adarcahianku.bandcamp.com/album/hiphopero

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

PEARL CITY “GOLD METAL MONEY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIE POP

Für Fans von:  Thompson Twins - Mazzy Star - Opal

ENGLAND

Kein handelsüblicher Radio-Pop, den PEARL CITY praktizieren. Das Duo – bestehend aus Greta Edith und Nick Delap – spielt Ambient Pop mit einem Hauch experimenteller Elektronik und hat ihre Debüt EP „Gold Metal Money“ beim Londoner Indie Label „Sunday Best Recordings“ veröffentlicht. Der beste Track „Friends“ nimmt die weibliche Bodybuilding Szene auf die Schippe und ist auch verfügbar als Videoclip, der wie schon die erste Single „Down By The Tree“ (ebenfalls auf der EP) vom Videoproduzentenduo GRANDMAs inszeniert worden ist. Weitere Anspieltipps sind das ätherische „Where Should I Run To“ und das vom schräg-avantgardistischen Gesang der isländischen Künstlerin „Björk“ inspirierte „Red House“. Hierzulande dürfte die ungewöhnliche Mischung des Duos die vom 08-15-Radiogedudel gequälten Musikfans allerdings wohl eher verwirren als als gefallen.

Pearl City - Gold Metal Money

VÖ: 19.07.19

Verfügbar: CD & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

 Web:  https://pearlcitymusic.bandcamp.com/album/gold-metal-money

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

SADIE NENCINI “SUPER BLUE BLOOD MOON”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

INDIE POP

Für Fans von:  I Blame Coco - Skylar Grey - Kate Bush

ENGLAND

Wenig ist bisher bekannt über die englische Songwriterin SADIE NENCINI. Die Musikerin, die unlängst ihr Debüt Album „Super Blue Blood Moon“ veröffentlicht ist, kommt aus der Stadt Norwich City, deren Fußballteam im Frühsommer in die „Premier League“ aufgestiegen ist und ebenso wie das hier vorgestellte Newcomer-Girlie in den kommenden Monaten in einschlägigen Liebhaberkreisen in aller Munde sein wird. Das Potential dazu ist auf jeden Fall verhanden, „SBBM“ beinhaltet 16 feine, größtenteils gefühlvoll-sentimentale Songs, die – was das musikalische Niveau betrifft – an „Adele“ erinnern, gesangstechnisch eher an die “Sting”-Tochter „I Blame Coco“ oder „KT Tunstall“. Sehr gut gefallen die beiden auch als Single veröffentlichen „Roses / Not 4 U“ und „Freaky“, das experimentell angehauchte art-poppige “King”, das leidenschaftlich intonierte “Frostbite” und die zauberhafte Dream-Pop-Perle „Some Dumb Feeling“.

Sadie Nencini - Super Blue Blood Moon

VÖ: 26.07.19

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/sadienencini

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

PHIL SOLO “SCHEINT SO”     2-PfeilNachOben-141-132

Phil Solo - Scheint so

PHIL SOLO ist ein Newcomer aus dem ostwestfälischen Städtchen Detmold. Das Album präsentiert sich als gut konfigurierte Mischung aus Songwriter-Pop und akustischem Indie-Rock. Der markante Gesang gefällt, der Songwriter hat die Texte mit Lebensweisheiten garniert, die jede(r)frau/mann leicht nachvollziehen kann, alle Songs hat der Multiinstrumentalist selbst komponiert, getextet und eingespielt, ab und zu hat er sich dabei – wohl der unmittelbaren Nähe zum Aufnahmeprozeß geschuldet - wie in „Berlin“ in zu dichtem und leicht überfrachtetem Arrangement verzettelt – etwas weniger wäre hier mehr gewesen. Aber das ist schon anderen Musikern passiert, die solch ein Projekt im Alleingang umgesetzt haben. Highlights des gut produzierten Debüt Albums sind „mehr“ mit feinem Akustik-Gitarren-Riff, tollem mehrsprachigen Gesang im Refrain, die folk-rockigen „Wolken“ und der exzellente Titelsong.

Genre:
Indie Pop Rock

TRACKLISTING:

01.  licht
02.  mehr
03.  berlin
04.  gemeinsam
05.  wolken
06.  fahren
07.  scheint so
08.  lieben
09.  zwang
10.  freude

Für Fans von: Wincent Weiss - Wir sind Helden - Philipp Poisel

Herkunft:
Deutschland

VÖ: 11.05.18

Label: Timezone

Verfügbarkeit:
CD & Digitales Album

Tourdaten

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: http://www.philsolo.de/ & https://www.youtube.com/user/philsolovideos

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

Various Artists “Once Upon A Time In Hollywood”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - Once Upon A Time In Hollywood Movie_Once Upon A Time In Hollywood

Tracklisting

01. Roy Head & The Traits: Treat Her Right
02. The Bob Seger System: Ramblin’ Gamblin’ Man
03. Deep Purple: Hush
04. KHJ - Mug Root Beer Advertisement
05. The Village Callers: Hector
06. Buchanan Brothers: Son Of A Lovin’ Man
07. Chad & Jeremy: Paxton Quigley’s Had The Curse
08. Tanya Tanning Butter Advertisement
09. Paul Revere & The Raiders: Good Thing
10. Paul Revere & The Raiders: Hungry
11. The Box Tops: Choo Choo Train
12. Mitch Ryder: Jenny Take A Ride
13. Deep Purple: Kentucky Woman
14. Buffy Sainte-Marie: The Circle Game
15. Simon & Garfunkel: Mrs. Robinson
16. I Profumi Di Capri Numero Uno Cologne Advertisement
17. Los Bravos: Bring A Little Lovin’
18. Harold E. Weed (Dana Classic Fragrances):
18. Suddenyl / Heaven Sent Advertisement
19. KHJ - Vagabond High School Reunion
20. KHJ - KHJ Los Angeles Weather Report
21. The Illustrated Man Advertisement / Ready For Action
22. Dee Clark: Hey Little Girl
23. Coty Inc - Summer Blonde Advertisement
24. Neil Diamond: Brother Love’s Traveling Salvation Show
25. Robert Corff: Don’t Chase Me Around
26. Paul Revere & The Raiders: Mr. Sun, Mr. Moon
27. Jose Feliciano: California Dreamin’
28. I Cantori Moderni Di Alessandroni: Dinamite Jim
29. Vanilla Fudge: You Keep Me Hangin’ On
30. Maurice Jarre: Miss Lily Langtry
31. KHJ - KHJ Batman Promotion

TT: 73:15 Minuten

Label: Columbia Records
Web: www.columbiarecords.com

Kinostart USA: 26. Juli 2019
Kinostart Deutschland: 15. August 2019
DVD Start Deutschland: noch nicht bekannt

SOUNDTRACK

Für Fans der Sampler: The Devil’s Rejects - Death Proof - Kill Bil 2

SAMPLER

Ein interessant gemischter Sampler-Soundtrack begleitet die Kinobilder des Blockbusters „Once Upon A Time In Hollywood“ – aber etwas anderes war eigentlich nicht zu erwarten bei einem Film, den Quentin Tarantino inszeniert. Natürlich frönt der Regisseur seiner musikalischen Vorliebe für die 70er und – passend zum chronologischen Szenario – die 60er Jahre, indem er mit Songs von Bob Seger und Mitch Ryder ein paar richtig geile Klassiker ausgegraben hat. Dazu gibt es DEEP PURPLE („Hush“ und „Kentucky Woman“ von der Urformation mit Rod Evans am Mikrofon), der auch schon in zahlreichen anderen Filmen anwesenden „Mrs Robinson“ (SIMON & GARFUNKEL) – daneben eine Menge feiner hierzulande relativ unbekannter Raritäten wie den „Son Of A Lovin‘ Man“ von den BUCHANAN BROTHERS (die 1969 ihr einziges Studio Album veröffentlicht haben) oder „Paxton Quigley's Had The Course“ vom englischen Duo CHAD & JEREMY aus dem Jahr 1968.

Im schwarzweißen Intro des Films stellen sich die beiden Hauptfiguren vor – TV-Schauspieler Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) und sein Stuntman Cliff Booth (Brad Pitt – sieht mit seiner Frisur aus wie der junge Robert Redford), bevor es dann nach 3 Minuten in den eigentlichen Hauptfilm geht - die ersten Szenen werden von dem Blues Klassiker „Treat Her Right“ beschallt. Tarantino hat sich für das Original von ROY HEAD & THE TRAITS entschieden, die meisten Musikfans haben mit Sicherheit schon eine der zalreichen Cover Versionen (Wilson Pickett, The Commitments, Tom Jones u. a.) gehört. Auch der Rest der Schauspielerriege kann sich sehen lassen – Dakota Fanning, Bruce Dern, Luke Perry, Damian Lewis, Al Pacino – es ist ein Schaulaufen vieler Tarantino-Lieblinge geworden, lediglich Danny Trejo hatte dieses Mal wohl etwas Besseres zu tun. Der Film spielt Ende der 60er – im Focus stehen der alternde TV-Star und sein Stunt Double, die auf der Suche nach einer Hauptrolle in einem Hollywood-Film sind – zur gleichen Zeit bereitet der Regisseure die Gräueltaten (formerly known as “Greueltaten”) der Manson-Sekte vor – der durchgeknallte Charlie Manson ist allerdings im Film nicht zu sehen. Die damals bestialisch massakrierte Sharon Tate wird von Margot Robbie dargestellt, die bereits im 2017er Film „I, Tony“ über die ehemalige US Eiskunstläuferin Tonya Harding die Hauptrolle spielen durfte.

Der Wermutstropfen: Zwischen den meisten Songs sind immer wieder originale Werbespots und auch mal der Wetterbericht oder die Ankündigung eines Jubiläums-Klassentreffens zu hören, von einigen gibt es die Radio Announcements des Moderatoren zum Anfang oder am Ende des Stücks (im obigen Tracklisting sind diese Tracks in dunkelgrauer Farbe gekennzeichnet) – wen das nicht stört, der bekommt mit diesem Soundtrack einen guten Sampler mit coolen und garantiert bisher nicht von den Radiosendern totgedudelten Oldies. Dazu gehören „Good Thing“ von PAUL REVERE & THE RAIDERS oder die wunderschöne Cover Version von JOSE FELICIANO des von Barry McGuire erstmals 1965 gesungenen Klassikers “California Dreaming” (die wohl bekannteste Version dieses Stücks haben etwas später THE MAMAS & THE PAPAS zu Hitehren gebracht).

VÖ: 26.07.19

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.onceuponatimemag.com/ & https://www.imdb.com/title/tt7131622/

TRACKLISTING

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

Various Artists “LATIN HITS - SUMMER 2019”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

LATIN DANCE

Für Fans von:  Reggaeton - Kizomba - Soca - LatinElectro

SAMPLER

Nicht der handelsübliche „Despacito“-Quatsch, der in 08-15-Dumpfbackensendern (Antenne Bayern, Radio Gong) gedudelt wird, sondern latinesker Untergrund – gut durchgemischt mit ruralem Afrobeat, Soca, Reggaeton und modischem GQOM! Auf „Latin Hits – Summer 2019“ trefen sich die derzeitigen Faves der Latin-Community. Bei amazon.de bekommt man die 2stündige Party (01:53:42 Minuten) für gerade einmal (derzeit) 6,99 Euro – interessant vor allem für DJs, die ihre Party mit dem einen oder anderen Mix-Element aufpeppeln möchten – hört mal rein in das tribal-housige „Tembeleke“ von CRAZY DESIGN (131 bpm), das experimental-schrille „Danza Do Pombo“ von MC FA!SCA E OS PERSEGUIDORES (130 bpm), das „reggaeton“esque „Pin Pon“ von LIRO SHAQ (118 bpm) oder in den Latin-Dance-Cracker „At, A Noite Parar (Uma Noite)‘“ von BRYAN WILSON & SEBASTIAN CRAYN (128 bpm)!

Various Artists - Latin Hits Summer 2019

VÖ: 16.07.19

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Main Label-Website zurzeit nicht aktiv: https://www.youtube.com/user/VidiscoSA

TRACKLISTING

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

SCIAHRI “DOUBLE-EDGED”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DEEP TECHNO

Für Fans von:  Adam Strömstedt - Quasar - Cult Member

ITALIEN

Gemeinsam mit dem englischen DJ & Produzenten Emanuele Porcinai aus Manchester hat Sciahriar Tavakoli bereits ein paar aufregende EPs veröffentlicht, jetzt wandelt der italienische Remixer mit iranischen Wurzeln auf solistischen Pfaden und stellt seinen starken Debüt Longplay „Double-Edged“ beim eigenen Label “Sublunar” vor. Düstere Dark Ambient Atmosphäre dominiert in den 10 Techno Kompositionen, hypnotisierende Perkussion bestimmt das Klangbild in “Unconscious Unconscious” und “Bridge Of Sighs” (nicht verwandt & verschwägert mit dem gleichnamigen “Robin Trower”-Klassiker), der Rest versinkt in dichten Nebelschwaden und gothischen Kellergewölben. Die unheimlich-gruselig zirkulierenden Grooves kommen vor allem dann gut zur Wirkung, wenn die Trockeneismaschine mit voller Leistung läuft. Weitere Anspieltipps: “Drown Me”, “A Far Vision” und “Body Erosion”.

Sciahri - Double Edged

VÖ: 26.07.19

Verfügbar: CD & 2-Vinyl-LP & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

 Web:  https://sublunarrecords.bandcamp.com/album/double-edged

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

O βασιλιάς των ερειπωμένων ανακτόρων “ράδιο υψικάμινος”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DARK AMBIENT

Für Fans von:  adarkah ianqu - Fabio Frizzi - Dedekind Cut

GRIECHENLAND

Wer nach Alternativen zu den klassischen Kompositionen von „Tangerine Dream“ in den 70ern (a la „Rubycon“) sucht, sollte in das aktuelle Album des griechischen Projekts ο βασιλιάς των ερειπωμένων ανακτόρων (deutsch: Der König der zerstörten Paläste) hinein hören. Experimenteller Dark Space wechselt mit Avantgarde-Elektronik – im 20minütigen „εχθές είδα τυχαία τον Δημήτρη“ („Gestern habe ich zufälliger Weise Dimitri gesehen“) überwiegen ruhige space-kosmonautische Elemente, die in den nachfolgenden Tracks mit meditativ-gruseligem Szenario ausgeschmückt werden. Hörtipp: Licht aus – Kerzenbeleuchtung an – in diesem Ambiente sollte man beim Anhören des Albums unbedingt auf bewußtseinsverändernde Substanzen verzichten, sonst könnten Zartbeseitete die eine oder andere Panikattacke erleiden. Für weitere Risiken und Nebenwirkungen lesen sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Dr. Music.

The King Of The Ruined Places

VÖ: 30.06.19

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://adarcahianku.bandcamp.com/album/--14

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

SNCKPCK “TRYING”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIE POP

Für Fans von:  Dying Adolescence - Soccer Mommy - CBMC

USA (CONNECTICUT)

Die Flower Power Kultur lebt im US Bundesstaat Connecticut. SNCKPCK nennt sich ein Songwriter, der mit Ukulele, akustischer Gitarre und Cajon bewaffnet, seiner Vorliebe zum LoFi Folk und Indie Bedroom Pop fröhnt. „Trying“ beinhaltet 9 melancholisch-fröhliche Lieder, neben der digitalen Kopie gibt es auch die auf 100 Stück limitierte analoge MusiCassette, deren Erwerb mit traditionellen slowakischen Süßigkeiten einhergeht. Das Label Z Tapes Records hat seinen Sitz in Bratislawa – eine Stadt, die den Meisten wohl lediglich durch den „Torture“-Film „Hostel“ bekannt sein dürfte. Ein Film,  in dem ein paar urlaubende Studenten in einer Absteige schachmatt gesetzt werden und dann im riesigen Kellergewölbe einer stillgelegten Fabrik als Folterobjekte für reiche Geschäftsleute dienen. Anspieltipps des Mini-Albums (20:43 Minuten): „Wish You Were Mine“, „Real Cool Pup” und “Sheriff”.

SNCKPCK - Trying

VÖ: 02.08.19

Verfügbar: MC & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

 Web:  https://snckpck.bandcamp.com/album/trying

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

BLOOD, SWEAT & TEARS “LIVE AT WOODSTOCK”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Blood Sweat And Tears - Live At Woodstock

TRACKLISTING:

01.  More And More
02.  Just One Smile
03.  Somethin’ Comin’ On
04.  I Love You More Than You’ll Ever Know
05.  Spinning Wheel
06.  Sometimes In Winter
07.  Smiling Phases
08.  God Bless The Child
09.  And When I Die
10.  You’ve Made Me So Very Happy

TT: 53:50 Minuten

Label: Columbia / Legacy

JAZZ ROCK LIVE

Für Fans von:  Chicago Transit Authority - Back Door - Soft Machine

USA

BLOOD, SWEAT & TEARS also. Die Band, die neben der „Chicago Transit Authority“ eine der ersten Bands überhaupt gewesen ist, die Rock mit Jazz kombiniert hat, haben Musikfans im weltweiten Rahmen kennen gelernt aufgrund der Teilnahme beim legendären 1969er Woodstock-Festival. In der Nacht vom 17. auf den 18. August (Start: 01:30 a.m.) haben BS&T ein etwa einstündiges Konzert mit 10 Liedern performed, das jetzt erstmals komplett als digitales Album einzeln oder als Bestandteil der völlig überteuerten ultimativen 38-Disc-Deluxe-Edition „Back At The Gardens“ zur Verfügung steht. Die 10köpfige Truppe präsentierte sich sehr spielfreudig – die Highlights des einstündigen Sets sind/waren „More And More“ (von diesem Stück gibt es eine Video-Aufzeichnung auf der 1990er VHS-Cassette „The Lost Performances“), „Somethin‘ Comin On“, „Smiling Phases“ (mit starker Keyboards-Einlage von Dick Halligan) und natürlich die Live-Versionen der allseits bekannten Hits „Spinning Wheel“ und „And When I Die“ und es ist neben den virtuosen Fähigkeiten der Musiker vor allem die mitreißende Vocal-Performance von Sänger David Clayton-Thomas, die auch nach 50 Jahren immer noch für Begeisterung sorgt. Und was ebenso überraschend ist: Der 50 Jahre alte Sound ist erstklassig transparent - im Gegensatz zu einigen anderen wesentlich mieser klingenden “Woodstock”-Legacies (u. a. “Creedence Clearwater Revival”).

VÖ: 26.07.19

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://bloodsweatandtears.com/ & https://youtu.be/iHufySMPs9k

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

CARNIVAL YOUTH  “GOOD LUCK”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Carnival Youth - Good Luck

01.  Two Monkeys
02.  Birthday
03.  Only The Moon Can See The Sun   VIDEO
04.  Landlord (Die Alone)
05.  Boys Do Cry
06.  Pumpkin Pie
07.  Desktop   VIDEO
08.  Friends
09.  Phantom Planet
10.  Baby
11.  Coral Castle
12.  Side By Side

Label: Backseat
Web: https://backseat-pr.de/ 

INDIE POP ROCK

Für Fans von: My Bloody Valentine – The Alarm – Jane’s Addiction

LETTLAND

Herrlich schräge Akkordfolgen und komplexe Rhythmen – ein „mixed-couple“-Gesang, der mich spontan an die Musik des Duos „Timbuk 3“ erinnert und Melodien, die beim ersten Anhören präsent in der Luft stehen und die dem Zuhörer nach weiteren Hörgängen nach und nach weitere Feinheiten erschließen. CARNIVAL YOUTH sind eine 2011 gegründete Band aus Lettland, mit starken Songs wie „Never Had Enough“, „Octopus“ oder „Seagulls On Bicycles“ haben sie die Herzen der Musikfans vor langer Zeit erobert. In Kürze (September / Oktober) befinden sich die Boys auf Europa-Tournee und werden auch in deutschen Locations ihre Zelte aufschlagen. „Good Youth“ ist das dritte Longplay Album der Formation, in der die Brüder Edgars (Gitarre, Vocals) und Emils Kaupers (Schlagzeug, Vocals) sowie Roberts Vanags (Keyboards, Vocals) und Aleksis Lurins (Gitarre, Bass) spielen – freuen darf man sich auf ein hochprozentiges Alternative-Indie-Rock-Gemisch, das einerseits an ähnliche Formationen wie „Arcade Fire“ oder „Vampire Weekend“, dann wieder an die dynamisch-abenteuerlustigen Song-Strukturen der „Pixies“ erinnert. Die neuen Songs – allen voran „Birthday“, „Two Monkeys“, das auch von einem tollen Videoclip begleitete „Only The Moon Can See The Sun“ und „Pumpkin Pie“ sind regelrechte kleine Indie-Rock-Meisterwerke geworden. Der mörderisch rockende „Desktop“ ist dazu mit einem bildgewaltigen „White Stripes“ Hintergrund ausgestattet worden. Im krassen Gegensatz dazu steht die melancholisch-epische Ballade „Friends“ mit wundervollen, feinnervigen Melodien. Die Sonne Brasiliens schimmert durch im fröhlich-surfenden „Side By Side“ (das Album ist im letzten Sommer 2018 in Sao Paulo unter der Leitung von Grammy-Gewinner Nicolas Vernhes aufgenommen worden). Weitere Anspieltipps: Das hyperaktiv wuselnde „Baby“ und „Phantom Planet“.

VÖ: 09.08.19

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://carnivalyouth.lv/  & https://carnival-youth.bandcamp.com/

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

SEEKER LOVER KEEPER “WILD SEEDS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Seeker Lover Keeper - Wild Seeds

01.  Superstar
02.  Wild Seeds
03.  Not Only I
04.  One Way Or Another
05.  Beautiful Mind
06.  Let It Out
07.  Time To Myself
08.  I’m An Island
09.  More Women
10.  Two Dreamers
11.  Dear Nighttime
122.  You’ve Got A Story

Label: Liberation Records
Web: https://liberationrecords.com.au/

KUSCHEL INDIE POP

Für Fans von:  Fiona Apple - A Fine Frenzy - Wilson Phillips

AUSTRALIEN

GFR – TYA – ELP – WBL – CSN – viele Musikfans kennen diese Abkürzungen von legendären Supergruppen, die in den 60er, 70er und sogar 80er Jahren die Herzen der Genre Fans erfreut haben. Vielleicht wird man auch irgendwann SLK dazu zählen, bis dahin wird aber noch einige Zeit vergehen. SEEKER LOVER KEEPER sind eine Girl Group aus Australien, die ihr neues Album „Wild Seeds“ vorstellen. Die drei Mädels haben 2010 zusammen gefunden, der Name Sarah Blasko dürften einigen schon bekannt sein. Die Songwriterin hat ihr Debüt „The Overture & the Underscore“ im Jahr 2004 veröffentlicht, mir selbst ist sie erstmals 2009 aufgefallen durch das Album „As Day Follows Night“. Die anderen beiden Girlies (Sally Seltmann, Holly Throsby) kannte ich bisher noch nicht, obwohl auch sie sich seit Mitte der 00er Jahre – vor allem in Australien – eine stetig wachsende Fan-Gemeinde aufgebaut haben. „Wild Seeds“ ist nach dem 2011er gleichnamigen Debüt der zweite Longplay der Girlie „Super Group“ – der Auftaktballade Superstar“ folgen mit dem walzer-poppigen Titelsong und dem „Americana“-angehauchten „Not Only I“ die ersten Highlights des Albums. Variabel wechseln die Musikerinnen die Rolle der singenden Frontfrau, was für unterhaltsame Abwechslung sorgt. Weitere Anspieltipps: Das kuschel-dream-poppige und sich spätestens nach dem dritten Anhören zum Ohrwurm entwickelnde „One Way Or Another“ (nicht verwandt & verschwägert mit dem gleichnamigen 1979er „Blondie“-Klassiker), das gutgelaunte “Two Dreamers” und „Time To Myself“ mit feinen Gesangsharmonien und irgendwo an die Musik der „Beatles“ erinnernd.

VÖ: 09.08.19

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.seekerloverkeeper.com.au/

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

JOHNSON’S CREEK “JOHNSON’S CREEK”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Johnsons Creek

TRACKLISTING:

01.  Light Up The Honkytonk
02.  Ocean Fantasy
03.  The Water
04.  Little Things
05.  I Like It Dirty
06.  Boots

RED DIRT / CTRY ROCK

Für Fans von:  The Blacksliders - Reckless Kelly - No Justice

KANADA

JOHNSON’S CREEK sind eine Country Rock Gruppe aus der kanadischen Provinz Ontario, Kanada-Insider, die sich auch ein bißchen für Musik interessieren, wissen natürlich, dass es von dort schon zahlreiche Musiker und Bands hinüber in die großen USA und in die weltweiten Charts geschafft haben. Lee Aaron, Bryan Adams, Neil Young, Bruce Cockburn, Alanis Morissette, Justin Bieber, Shawn Mendes oder die Bands Rush und Annihilator, um nur einige Wenige zu nennen. Gegründet haben sich JC bereits vor ca 10 Jahren, die ersten Jahre waren sie als gut gebuchte Country Cover Band unterwegs mit um die 100 Gigs im Jahr, bevor es 2017 an die Produktion der ersten Single mit der tollen Eigenkomposition „Ocean Fantasy“ ging. Es folgten im Sommer 2018 „I Like It Dirty“ und jetzt Anfang die Debüt EP, auf der beide Songs zu hören sind. Die 4 Boys (Glenn Code: Vocals, Guitar – Michael Lanteigne: Leadguitar, Vocals – Mike Crombez: Bass, Vocals – Rick Carreira: Drums) überzeugen mit erdigem handgemacht-bluesigem Country-Rock und starken Harmoniegesängen (bei den Refrains) und 6 Songs, die sich nahtlos in die Musiksammlung zwischen John Mellencamp, Reckless Kelly, Steve Earle und Cross Canadian Ragweed einreihen. Musik, die erfrischend zeitlos klingt und die auch in 100 Jahren nicht altern wird. Anspieltipps: Neben den oben bereits erwähnten Singles noch „The Water“ und der Honkytonk-Hillbilly-Rocker „Little Things“.

VÖ: 02.08.19

Verfügbar: CD & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.johnsonscreekband.com/homehttps://johnsonscreek.bandcamp.com/

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

Various Artists “THE DOME SUMMER 2019”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - The Dome Summer 2019

Various Artists - The Dome Summer 2019 B

Tracklisting CD 1:

01. Katy Perry: Never Really Over
02. Billie Eilish: Bad Guy
03. Felix Jaehn ft. Calum Scott: Love On Myself
04. Avicii: Heaven
05. Meduza: Piece Of Your Heart
06. Snoop Dogg ft. Eleni Foureira: Sirens
07. OneRepublic: Rescue Me
08. Shawn Mendes: If I Can’t Have You
09. Jonas Brothers: Sucker
10. Mabel: Don’t Call Me Up
11. Matt Simons: Open Up
12. Dominic Fike: 3 Nights
13. Lauv & Troye Sivan: I’m So Tired
14. Jonas Blue: What I Like About You
15. Calvo: Let Me Love You
16. Lost Frequencies: Truth Never Lies
17. Martin Solveig: All Day And All Night
18. Gaullin: Moonlight
19. The Prince Karma: Later Bitches
20. Luca Hänni: She Got Me
21. DJ Snake ft. Selena Gomez: Taki Taki
22. Dua Lipa: Swan Song
23. Mahmood: Soldi
24. Maitre Gims: Hola Senorita

Tracklisting CD 2:

01. Pedro Capo & Farruko: Calma (Remix)
02. Alvaro Soler: La Libertad
03. Tiesto ft Rita Ora & Jonas Blue: Ritual
04. Mabel: Mad Love
05. Adel Tawil ft. Peachy: Tu m’appelles
06. Zedd & Katy Perry: 365
07. Marshmello ft. Chvrches: Here With Me
08. Alok, Felix Jaehn & The Vamps: All The Lies
09. Pietro Lombardi: Bella Donna
10. Younotus, Janieck & Senex: Narcotic
11. A Touch Of Class: All Around The World
12. Hardwell: Summer Air
13. Becky Hill & Sigala: Wish You Well
14. Martin Garrix: Summer Days
15. Avicii feat. Aloe Blacc: SOS
16. Don Diablo & Jessie J: Brave
17. Sam Fender: Play God
18. The BossHoss: Little Help
19. Dean Lewis: Stay Awake
20. Freya Ridings: Castles
21. Duncan Laurence: Arcade
22. Lewis Capaldi: Someone You Loved
23. Sarah Connor: Vincent
24. Juju feat. Henning May: Vermissen

KINNERGARDEN POP

Für Fans der Sampler:  Bravo Hits - The Dome - Toggo Music

SAMPLER

Auch KATY PERRY ist mittlerweile angekommen in der Riege der ideenlosen 08-15-Radio-Pop-Akteure – bester Beweis ist „Never Really Over“, das die aktuelle Doppel-CD der „Dome Summer“-Reihe eröffnet, Abteilung 2019. Vielleicht muss sich die US Sängerin auch deshalb verstärkt mangels guter eigener Ideen am Stoff unbekannterer Kolleg(inn)en bedienen. Vor kurzem wurde sie laut dpa-Info wegen eines 16-Sekunden-Klaus zu einer Strafe von 2,4 Millionen US Dollar verdonnert. Einen Großteil dieser “Belohnung” soll sie aus eigener Tasche zahlen. Wenn man sich die heutige Pop Musik etablierter „Künstler“ anhört, hat man sowieso das Gefühl, dass jeder nur noch irgendwo von jedem klaut. Auch der Rest der insgesamt 48 Songs macht da keine Ausnahme – es plätschert gemütlich-gelangweilt ohne große Überraschungen aus den Lautsprechern und kann eigentlich ganz gut in einem Rutsch durchgehört werden, wenn da nicht nur zwischendrin solch grauenhafte Verbrechen an der Musikalität wären wie „Bella Donna“ von PIETRO LOMBARDI, einem der immer noch schlechtesten Sänger aller Zeiten. Jetzt hat er begonnen, nach der englischen auch die deutsche Sprache zu foltern, gut zu hören in seinem „Despacito“-Klon. Ich werde es zudem auch nie begreifen, dass es noch Neanderthaler auf dieser Welt gibt, die sich solche Musik kaufen. Wer ausschließlich neue Songs erwartet: Der älteste Titel der Kompilation ist „Play God“ von SAM FENDER aus dem März 2017, gefolgt von „Moonlight“ (August 2018) vom litauischen Dancefloor Produzenten GAULLIN und vom reggae-soul-poppigen „3 Nights“ (Oktober 2018) von DOMINIC FIKE, einem Newcomer aus Florida, der bisher  nur mit der Solo EP „Don't Forget About Me, Demos“ auf dem Markt ist. Die Highlights neben diesem Stück sind „Later Bitches“ vom türkischen Musiker THE PRINCE KARMA, „Castles“ von FREYA RIDINGS, „Stay Awake“ von DEAN LEWIS und das aus „Eurythmics“-Elementen zusammengebastelte „Sirens“ von SNOOP DOGG und ELENI FOUREIRA, das gut zum oben bereits erwähnten „Perry“-Thema passt. Der Abturner des Albums: Der grottige Jaulgesang von SARAH CONNOR, die „Vincent“ (Weiss?) besingt, der keinen hoch bringt, wenn er an ein Mädchen denkt. Aber einmal ehrlich: Wenn ich die unattraktive Sarah Connor ansähe, ginge es mir wahrscheinlich ebenfalls wie diesem armen von der Sängerin verspotteten Kerl.

VÖ: 05.07.19

Verfügbar:  2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Highs:  d01s12  & d01s14  &  d01s19  &  d01s21  &  d02s01  &  d02s20

TRACKLISTING

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxx

xxxx

xxxxx

xxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxxxx

Various Artists “FUNKY JAMS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SOUL OLDIES

Für Fans der Sampler: 80s R&B Hits - 80’s Soul Classics

SAMPLER

Wer sich auf die „Funky Jams“ des 30-Trackers einlässt, sollte in Betracht ziehen, dass es sich größtenteils NICHT um originale Versionen handelt, sondern um digital aufgefrischte Aufbereitungen, dazu kommt der Fakt, dass die Zusammensteller den Begriff „Funk“ falsch verstanden haben – wie sonst ist erklärbar, dass es sich bei einem Drittel der Songs um Schnarchnasen-Balladen handeln, die mit der Materie „Funk“ nichts am Hut haben. Vielleicht sollte man den Junx einen Urlaub im Folterkeller von George Clinton gönnen. Der ist vertreten mit „Supergroovalisticprosifunkstication“, weitere Highlights: „Hung Up On My Baby“, „People Get Up And Drive Your Funky Soul“ von JAMES BROWN und „No One Gets The Prize / The Boss“ von DIANA ROSS. Gutes Album, wer aber reinrassigen Funk sucht, wird nicht bedient und sollte die „Funky Jams“ mit Mißachtung abstrafen.

Various Artists - Funky Jams

VÖ: 11.07.19

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Label Webseite:  https://www.universalmusic.com/ (UMG Recordings)

TRACKLISTING

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

KKKKKKKKKK

NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

KKKKKKKKKK

NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten 1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Sammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

KKKKKKKKKK

NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Startseite

musikverrueckt

Impressum

Datenschutz

www.music-newsletter.de

www.music-newsletter.de

www.music-newsletter.de

www.music-newsletter.de