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NEUE CDs KW 18-2017

Ab sofort gibt es an dieser Stelle immer am Montag Morgen gebündelt die neuen Rezensionen der abgelaufenen Kalenderwoche - unabhängig vom Alter der Veröffentlichung - die neuesten Infos zu Promo Eingängen, die noch nicht rezensiert worden sind, gibt es beim Link “Neue CDs”. Die besten 10 Alben der abgelaufenen Woche werden wie gehabt in der Rubrik “Ohrgamsus der Woche” gelistet.

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Parov Stelar - The Burning Spider

K Phillips - Dirty Wonder

Various Artists - 200 Records Afterhour Collection

Mothers Finest - Love Changes The Anthology 1972-1983

Various Artists - The Finest Noise 35

PAROV
STELAR

KRISTOPHER
PHILLIPS

AFTERHOUR
COLLECTION

MOTHER’S
FINEST

THE FINEST
NOISE 35

 

 

 

 

 

NeHi - Offers

T-Wayne - Forever Rickey

The New Richie Beirach Trio

Various Artists - Rock Classics Mixtape 60

Sasha Aaron - Look Good Gone

NE-HI
“OFFERS”

FOREVER
RICKEY

THE NEW RICHIE
BEIRACH TRIO

CLASSIC
ROCK CD 60

SASHA
AARON

 

 

 

 

 

Moby - Drum N Bass Remixes

Army Of Bones - Army Of Bones

Various Artists - Tribute To Iron Maiden Metalhammer

Tina Arena - Greatest Hits And Interpretations

Jimmy Fortune - Sings The Classics

THE TEXAS
MAVERICKS

ARMY
OF BONES

TRIBUTE TO
IRON MAIDEN

TINA
ARENA

JIMMY
FORTUNE

 

 

 

 

 

Jen Gloeckner - Vine

Leela James - Did It For Love

Alee - Bad Habit

Michelle Branch - Hopeless Romantic

Candy Dulfer - Together

JEN
GLOECKNER

LEELA
JAMES

ALEE
“BAD HABIT”

MICHELLE
BRANCH

CANDY
DULFER

 

 

 

 

 

Dahlia - Mirror

Sensorica - Puzzles

Bai Bang - Rock Of Life

Betty Who - The Valley

The Mansisters - Brothers and Sisters Vol 1

DAHLIA
“MIRROR”

SENSORICA
“PUZZLES”

BAI
BANG

BETTY
WHO

THE
MANSISTERS

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

SASHA AARON “LOOK GOOD GONE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Sasha Aaron - Look Good Gone

TRACKLISTING:

01.  Ghost In This Town
02.  Intervention
03.  Leave Love’s Bone Alone
04.  Red Roses And White Whiskey
05.  Barricade
06.  Neon Sunshine
07.  Look Good Gone
08.  There’s A Beer For That
09.  I See Roses
10.  Throwback Radio

COUNTRY

Für Fans von:  Sheryl Crow - Trisha Yearwood - Martina McBride

USA

Und wieder betritt ein neues Country Mädel die große Bühne der Öffentlichkeit. SASHA AARON stellt ihr Debüt Album „Look Good Gone“ vor – produziert hat Altmeister Kent Wells, der schon für die „grande ole dame“ Dolly Parton tätig gewesen ist. Die meisten Sachen schreibt sie selbst, eine Cover Version hat sie im Portfolio und die steht ihr mindestens genau so gut wie die 9 Eigenkompositionen. Die feine Ballade „Red Roses And White Whiskey“ hat im Original Clint Black gesungen, für den Musiker hat sie schon ein paar Konzerte eröffnet und mit dem Song bedankt sie sich für diese Ehre bei der Country Legende. „Ghost In This Town“ erinnert mit starken Vocal Harmonien an die 70er Jahre Pop-Rock-Songs von „Fleetwood Mac“ und da eher an die von Christine McVie geschriebenen Songs. Im Label-Info erinert sich die Sängerin an ihre Kindheit, als sie das erste Mal auf der Gitarre ihres Vaters herumklampfte und über die Jahre beeinflusst worden ist von der Musik zahlreicher kalifornischer Bands und Interpreten. Linda Ronstadt und die Eagles bezeichnet sie als ihre Haupteinflüsse und nach ein paar Gitarren- und Gesangstunden ging es auch schon los mit dem Songschreiben. Dass sie vom Country Virus infiziert wurde, lag mit Sicherheit daran, dass Nashville nahezu vor der eigenen Haustüre des Tennessee-Girlies lag.

Nachdem Sasha Aaron beim „International Songwriters Festival“ die Songwriting Competition gewonnen hatte, kam die junge Karriere der Sängerin ins Rollen. Mit „Leave Love’s Bone Alone“ verlässt sie den mit den ersten beiden Stücken eingeschlagenen poppigen Sektor und versinkt im superfeinen Mix aus Country-Hillbilly-Rock – der beste Song bisher, der mit Fiddles, Gitarren, Banjos und Pedalsteel die country-typische Instrumentierung aufs Parkett bringt. Zur Mitte bin ich na dran, ein begeistertes Yeehaw! zu grölen. Leider geht’s mit „Barricade“ und „Neon Sunshine“ wieder in Richtung Mainstream, der halt nun mal auch in den USA immer noch für die meiste Kohle sorgt. Doch bevor ich meinen Puristengroll vollends anbringen kann, beschwichtigt der humorvolle Country-Pub-Rocker, in dem sich das Girlie als trinkfeste Kumpeline gibt. Gefühlvoll zirpende Mandolinen und gut produziertes Acustic Steel Picking überzeugen in der Ballade „Red Roses“ und mit „Throwback Radio“ gibt es sogar einen netten Versuch, in die rockige „Red Dirt“ Ecke  zu schielen. Fazit: Überzeugendes Debüt, Produzent Kent Wells und der selbstverständlich auf hohem (üblichen) Niveau spielende Studio-Session-Mannschaft ist es gelungen, der kraftvollen Stimme von SASHA AARON den würdigen Rahmen zu verpassen.

VÖ: 03.03.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.sashaaaron.com/

TOURDATEN

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Mother’s Finest “Love Changes: The Anthology 1972-1983”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Mothers Finest - Love Changes The Anthology 1972-1983

Mothers Finest - Love Changes The Anthology 1972-1983 B 350

Tracklisting CD 1:

01. You Move Me
02. Dear Sir And Brother Mann
03. Monster People
04. Bone Song
05. Living Hero
06. Middle Of The Night
07. Funky Mountain
08. Run Joe
09. Fire
10. Dontcha Wanna Love Me
11. Rain
12. My Baby
13. Give You All The Love (Inside Of Me)
14. Baby Love
15. Thank You For The Love
16. Dis Go Dis Way, Dis Go Dat Way
17. Mickey’s Monkey
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Label: SoulMusic Records
Web: http://www.soulmusic.com/

Tracklisting CD 2:

01. Hard Rock Lover
02. Piece Of The Rock
03. Truth’ll Set You Free
04. Don’t Wanna Come Back
05. Love Changes
06. Can’t Fight The Feeling
07. Watch My Stylin’
08. Somebody To Love (Live Version)
09. U Turn Me On
10. Evolution
11. Secret Service
12. What Kind Of Fool
13. Victory
14. Love Me Too
15. Everybody Needs Somebody
16. Big Shot Romeo
17. What You Do To Me
18. In My Baby’s Arms
19. Some Kind Of Madness
20. Take Me To The Middle (Of Your Luv)xxxxx

FUNK ROCK & SOUL

Für Fans von: Graham Central Station - Ike & Tina Turner

USA (GEORGIA)

MOTHER’S FINEST. Kult. Legende. Tags: Energetische Live Band – Black Hard Rock & Roll – Atlanta Georgia - Funk Rock – Joyce Kennedy – Mo Moses – Glenn Murdock. Und in Deutschland natürlich: WDR Rockpalast. Die legendäre bundesweit übertragene 2. Rocknacht. MF haben die versammelte deutsche Zuschauer Community damals regelrecht aus ihren Sesseln und Sofas geblasen mit dem 57minütigen Auftritt. Am Montag darauf waren – und das stimmt – binnen eines Tages sämtliche MF-Platten bundesweit ausverkauft. Die erste (eigentlich die Zweite) kannte ich damals bereits – hatte sie über einen GI bekommen, die zweite „Another Mother Further“ konnte ich erst eine Woche später in Beschlag nehmen – dafür musste sie dann zur Strafe ca. eine Woche lang in „Repeatschleife“ auf dem Plattenteller rotieren. Auch mittlerweile nach 39 Jahren bin der Meinung, dass dieser Auftritt von MF eines der besten im TV übertragenen Konzerte aller Zeiten ist. Und weil ich schon damals der musikverrueckte Sammler war, hatte ich die komplette Rocknacht auf meiner HiFi-Anlage mitgeschnitten.

Los geht’s mit einem eher unspektakulären Soul Song. „You Move Me“ – war mir irgendwo gar nicht mehr bewusst, dass es diesen Song gibt. Weil man wohl  immer drüber hört und die klassischen Funk Rock Hämmer rauf & runter nudelt. Joyce singt hier mit der Inbrunst einer Aretha – tja, die Boys & das Gal konnten auch anders, wenn sie wollten – mit viel Gefühl, wie sie später auch in der superben Ballade ”Love Changes” bewiesen haben – die beste Version gab es auf der 1979er Live LP. Auch „Dear Soul And Brother Mann” glaube ich noch nicht gehört zu haben, hier schrubbt der Gitarrist schon ein paar funky Akkorde und zeigt, dass er auch einen coolen Blues Solo spielen kann. Organist Mike Keck erinnert mit seinem Spiel (und Sound) an die Musik von „Grand Funk Railraod“ auf deren 70er Scheiben (z. b. „E Pluribus Unum“) – MF waren mit Sicherheit auch irgendwo beeinflußt von Mike Farner und dessen Band – aber wer eigentlich damals nicht? Beide Songs repräsentieren eine 1972 veröffentlichte Single vom eigentlichen Debüt Album der Band, das bis zum 2010er Re-Issue nicht mehr verfügbar gewesen ist. Viele Fans (auch ich) hielten damals das gleichnamige 1976er Album für das Debüt der Truppe. Die funkrockigen „Monster People“ kannte ich bis zum heutigen Punkt überhaupt nicht. Göttlicher Gesang von Missus Kennedy in der phantastischen „Philly“-Soul-Ballade „Living Hero“ – ein Schande, dass dieser Song erst jetzt veröffentlicht wird. Auch „Middle Of The Night“ und „Funky Mountain“ sind zwei Hammersongs, die seinerzeit für ein zweites Studio Album geplant waren, aber erst 2010 vom Label „Wounded Bird Records“ auf eine 2-CD-ReIssue des 1972er Debüt Albums gepackt worden war. Geil, dass diese geilen Stücke wie auch „Run Joe“ jetzt auch international verfügbar gemacht worden sind. Vom 1983er Album “Another Mother Further” gibt es auf der zweiten Disc übrigens die komplette Breitseite (alle 10 Stücke), vom 1981er “Iron Age” nur 2 Songs, vom 1978er “Mother Factor” 4 Stücke und vom 1977er Meilenstein “Another Mother Further” bis auf “Burning Love” ebenfalls die volle Pracht!

Die Highlights sind natürlich die altbekannten Klassiker für die Ewigkeit: „Fire“, „Mickey’s Monkey“, „Dis Go Dis Way, Dis Go Dat Way“ oder „Truth’ll Set You Free“.Am 09. September gastieren MOTHER’S FINEST nahezu in der Originalbesetzung im Aschaffenburger Colos-Saal und da werde ich mich zum bereits dritten Mal (nach 1982 und 1986, als sie als “Vorgruppe” von Ted Nugent spielten!) volldröhnen lassen und das wird bestimmt DAS geilste Konzert im Jahr 2017. Fazit: 8 Songs, die bis auf einer 2010er Re-Issue des 1972er Debüt Albums noch nie veröffentlicht worden sind und die in bombastischem Sound in die Birne hämmern, machen diese Anthologie für die Fans der besten Funk-Rock-Gruppe aller Zeiten zum absoluten Must Have. Und jetzt warte ich in freudiger Erregung auf einen Nachfolger, der die Jahre 1983 bis heute abdeckt. Und vielleicht lassen sich die Verantwortlichen da etwas einfallen und packen ein paar Stücke der Soloprojekte der einzelnen Bandmitglieder mit drauf. Und wenn nicht, dann mach ich mir’s halt selber (ha, ha!)

VÖ: 17.03.17

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.mothersfinest.com/  &  https://youtu.be/6BcdaRmGtoU

TOURDATEN

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TINA ARENA “Greatest Hits & Interpretations”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Tina Arena - Greatest Hits And Interpretations

Tina Arena - T Shirt Deluxe CD

Tracklisting CD 1 (Greatest Hits):

01. I Need Your Body
02. The Machine’s Breaking Down
03. Strong As Steel
04. Chains
05. Sorrento Moon
06. Heaven Help My Heart
07. Wasn’t It Good
08. Burn
09. Now I Can Dance
10. If I Didn’t Love You
11. Soul Mate #9
12. Symphony Of Life
13. Roc Project ft. Tina Arena: Never (Past Tense)
14. You Set Fire To My Life
15. Only Lonely
16. Reset All
17. I Want To Love You

Tracklisting CD 2 (Interpretations):

01. Morgan Evans: If I Didn’t Love You
02. Danii Minogue ft. Tina Arena: Sorrento Moon
03. Clare Bowen: Still Running
04. Jessica Mauboy & The Veronicas: Chains
05. Alex Hope: Only Lonely
06. Ben Abraham & Ainsley Willis: Wasn’t It Good
07. David Thibault: I Need Your Body
08. Jimmy Barnes: When You’re Ready
09. Katie Noonan: Burn
10. Kate Miller-Heidke: Heaven Help My Heart
11. Tina Arena: Wouldn’t It Bee Good
12. Tina Arena: I Want To Know What Love Is
13. Tina Arena: Show Me Heaven
14. Tina Arena: Never Tear Us Apart

Label: EMI Music / Positive Dream
Web: http://www.emimusic.com.au/ xx

POP & DANCE POP

Für Fans von:  Kylie Minogue - Laura Branigan - Sarah Connor

AUSTRALIEN

Tina Turner – ja. Tina Charles – auch noch okay. Aber TINA ARENA? Ist früher spurlos an mir vorübergegangen. Mitte der 90er Jahre, als die damals aktuelle Disco Musik mir damals vorkam wie die Krankheiten Beulenpest und Cholera, startete die internationale Erfolgsstory der australischen Sängerin mit Liedern, die sich an den damals noch erfolgreicheren Kylie Minogue und Madonna orientierte. Hits wie „Chains“, „Sorrento Moon“, Heaven Help My Heart“ und „Show Me Heaven“ schafften sogar den Einzug in deutsche Charts. Mittlerweile gibt es 10 Studio Alben, 4 Live Alben und mit „Greatest Hits & Interpretations“ schon das 5. Best-Of-Album von  Filippina Lydia Arena, wie die Sängerin mit Geburtsnamen heißt, die am 01. November ihren 50. Jahrestag begeht.

Auf dem Doppel-Album befinden sich (Disc 1) 17 ihrer (besten oder) bekanntesten Songs, darunter auch das pop-rockige "The Machine's Breaking Down" mit heißem Gitarrensolo eines gewissen Ross Inglis, der das Lied auch geschrieben hat und sich klanglich an der Musik von „Power Station“ (remember die Band mit Robert Palmer?) orientiert. Das Stück war ursprünglich auf dem 1990er Album „Strong As Steel“, auf dem besagter Inglis auch an weiteren Tracks beteiligt war und spontan schreit der kleine fiese Mann in meinem Hirn <Bildungslücke!!!!>

Über Gesang, Klangfarbe und Performance lässt sich natürlich vortrefflich diskutieren – ist Geschmackssache wie so oft – ist aber auch nicht schlechter als die oben genannten Vergleiche oder Britney oder Belinda oder Laura Branigan und wie sie alle heißen. Auch der 90er Titelsong gefällt mir eigentlich ganz gut und da gewinnt wohl wieder mal meine versaute Kindheit die Oberhand, als ich mir als Verrueckter die Platten von Melanie, Ohio Express, Gilbert O’Sullivan, Mungo Jerry und sogar Graham Bonney (Ups!) gekauft habe. „Strong As Steel“ würde ich heute als romantischen Synthie-Pop kategorisieren. CD 1, die den Untertitel „Retrospective“ trägt, umfasst die Zeitspanne vom 1990er „I Need Your Body“ bis hin zur aktuellen 2015er Single Veröffentlichung „I Want To Love You“. Highlights oder Anspieltipps sind u. a. der kuschelige Rumba „Sorrento Moon“ (bei dem ich erstaunt feststelle, das Missus Arena ja - nochmal Ups- ne richtig geile Stimme hat) und der Disco-Tanzbären-Abba-Klon-Fox „Now I Can Dance“ (117,8 bpm). Was stört: Dass eine gestandene Sängerin wie TINA ARENA nicht an diesen dümmlichen elektronisch erzeugten einfallslosen Gitarren-Licks vorbei kommt, wie sie im 2013er „Only Lonely“  dröhnen.

CD 2 - Interpretations (Reimagine) – beinhaltet 9 Cover Versionen von australischen Interpet(inn)en, die sich an Tina-Arena-Songs versuchen, darunter – man höre & staune – Rock Shouter JIMMY BARNES und DAVID THIBAULT, der Drittplazierte der 2015er französischen Ausgabe der Casting Show „The Voice“.  Einige sind zwar für Sammler und für Liebhaber von Cover Versionen interessant, aber diverse Beiträge (wie „Sorrento Moon“ von Kylie-Schwester DANII MINOGUE oder „Chains“ von JESSICA MAUBOY) erreichen im entferntesten nicht das Niveau des Originals. Gut dagegen „Wasn’t It Good“ von BEN ABRAHAM und AINSLEY WILLS, die aus dem Tina-Arena-Stück ganz unspektakulär eine tolle Joni-Mitchell-Nummer gemacht haben. Am Ende hat sich die Chefin selbst vier Klassiker vorgenommen, darunter mit “Wouldn’t It Be Good” (Original: Nik Kershaw) und “Never Tear Us Apart” (O: Inxs) zwei Nummern, die mir eigentlich schon immer gut gefallen haben im Original. Und auch die Foreigner-Ballade “I Want To Know What Love Is” singt die Australierin hammermäßig gut!

Die limitierte Deluxe Edition beinhaltet zu den 2 CDs eine “Tina-Arena”-Kaffeetasse (oder einen Humpen, wie man will - das Fassungsvermögen sind immerhin ordentliche 450ml, geht also bei Bedarf fast ne ganze Pulle Bier rein, ha, ha!), ein weißes T-Shirt mit dem Artwork der 90er Jahre Single “I Need Your Love” (Abbildung rechts oben neben dem Cover) und eine signierte Autogrammkarte.

VÖ: 21.04.17

Verfügbar: 2-CD & Deluxe Set & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.tinaarena.com  & https://vimeo.com/11220704 & https://vimeo.com/54169928

TOURDATEN

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ALEE “BAD HABIT”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Alee - Bad Habit

TRACKLISTING:

01.  Turn This Night Oon
02.  Bad Habit
03.  Don’t Wait
04.  When I Do
05.  Deal With It
06.  Moonshine
07.  Only The Strong Survive
08.  Are You Alone
09.  Encore

Label: Wax Records
Web: www.waxrecords.com

COUNTRY

Für Fans von:  Taylor Swift - Meghan Trainor - Hilary Duff

USA

Der zweite Studio Album der kanadischen Country Sängerin Alexandra Adamoski aka ALEE  hat überraschender Weise lange auf sich warten lassen, nachdem das 2013er damals sogar von Alberta Country Music Association (ACMA) bei der Wahl zum Album des Jahres nominiert worden war und auch die Songwriterin immer wieder mal mit diversen Awards (hat u. a. einen FanFest Performance Contest der “Canadian County Music Association gewonnen) ausgezeichnet worden ist. Die erste Single des neuen Albums ist bereits im Januar veröffentlicht worden, seit einer Woche gibt es auch ein Video für “When I Do”: https://youtu.be/ceLItFNPxYA  mit „Turn This Night Oon“ findet sie auch gleich zu Beginn den richtigen Schalter, um die zwar etwas oberflächliche, aber gutgelaunte 9teilige Country-Mainstream-Party zu starten. Der Titelsong „Bad Habit“ und „Deal With It“ bedienen routiniert und etwas rockiger die erwachsene County Gemeinde, mit Dan Swinimer hat ihr bei den insgesamt 6 neuen Songs ein fachkundiger Szene-Produzent unter die Arme gegriffen, natürlich – wie es bei Universal Music nun mal zum guten Ton gehört – nicht ohne die Blickrichtung Charts aus den Augen zu verlieren und so gibt es auch auf dem Album der 24jährigen Kanadierin wie in „Don’t Wait“ zu hören ein paar „Taylor-Swift“- Schwesterchen. Die drei Stücke „Moonshine“, „Only The Strong Survive“ und „Are You Alone“-  allesamt von der 2015er EP „Say Hello To Goodbye“ - runden den guten Einstand beim Major Label ab.

VÖ: 21.04.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.gottabealee.com/  &  https://twitter.com/gottabealee

TOURDATEN

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K. PHILLIPS “DIRTY WONDER”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

K Phillips - Dirty Wonder

TRACKLISTING:

01.  Had Enough
02.  Hadrian (feat. Adam Duritz)
03.  Dirty Wonder
04.  18 Year Old Girls
05.  Rom Com
06.  Don’t Wish Me Well
07.  Coalburner
08.  Round The World
09.  Nobody Does It
10.  Hock The Horses

Label: Rock Ridge Music
Web: www.rockridgemusic.com

ROOTS ROCK

Für Fans von:  John Fogerty - David Lindley  - Alabama Shakes

USA

Blues – Soul – Pop – Heartland Rock  – Alternative Folk – Americana – passt irgendwie alles zum neuen Album von KRISTOPHER PHILLIPS, auf dem bereits der erste Song „Had Enough“ schwerlich in eine einzige Schublade passt. Aber genug haben wir noch lange nicht, weil schon der Auftakt viel zu gut ist, ein toller Song – super gesungen! Die Liebe zur Musik kommt nicht von ungefähr, Mama Phillips war eine lokale Radiomoderatorin gewesen, die mit Vorliebe die Musik von Kris Kristopherson gespielt hat und diesem Musiker hat der texanische Newcomer, der hier sein Debüt Album „Dirty Works“ vorlegt, auch seinen Vornamen zu verdanken. In „Hadrian“ dominiert die wimmernde Pedalsteel, Ranchero Gitarren und Fiddles versehen den Song mit starkem Country Ambiente, der Titelsong rockt mit Honkytonk-Piano und breitwandigen Gitarrenriffs - hier ist eine Live Version des Stücks: https://youtu.be/frQE4VwiuZs  - die Stimme des Chefs klingt verzerrt und erinnert mich an den ollen 70er Jahre Dave-Edmunds-Klassiker „I Hear You Knocking“: https://youtu.be/YTD5_FwdiBU  - und bevor wir mit eMails bombardiert werden – das schnieke Girlie am Backing Mikrofon heißt HANNAH COOK. Sumpfige Slidegitarre und dreckige Sludge-Akkorde begeistern im Delta-Blues-Rocker „18 Year Old Girls“ – das Stück habe ich erstmal spontan zu meinem persofave des Albums erklärt und finde es höchst bedauerlich, dass hier nach 4 ½ Minuten schon Schluß ist. Auch die romantische Roots Rock Ballade „Coalburner“ überzeugt auf ganzer Linie, Melodieführung und zweistimmiger Gesang vermitteln verstecktes „Knockin‘ On Heaven Door“-Flair und in „Round The World“ vermischen sich einmal mehr Rock, Pop und Soul. Musik, die unbedingt nach einer Vinyl-Veröffentlichung schreit! Habt Ihr das gelesen, Leute vom Label? Fazit: Für mich eine DER Neuentdeckungen des Jahres 2017!

VÖ: 10.03.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.kphillipsmusic.com/ & https://youtu.be/_ILK1Eqwk-g

TOURDATEN

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ARMY OF BONES “ARMY OF BONES”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Army Of Bones - Army Of Bones

TRACKLISTING:

01.  Don’t Be Long
02.  Dead In The Water
03.  Break Away
04.  End Of Time
05.  Love Song For A City
06.  Do You Love Me?
07.  Ecclesiastes
08.  Batteries
09.  River
10.  The Day The Fire Went Out

Label: Bones Music Group
Web: http://bonesmusicgroup.com/

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von:  Simple Minds - The Veldt - Tears For Fears - U2

ENGLAND

Die britische Presse ist ja seit Jahren auf der Suche nach einem neuen „Oasis“-Phänomen, das haben sie mit der vielfach hochgejubelten Band ARMY OF BONES zwar nicht gefunden, dafür aber eine neue spannende Formation, die sich wie eine Symbiose aus „U2“, „Simple Minds“ und „Big Country” anhört. „Army Of Bones“ ist das Debüt Album des Quintetts, das bereits vor einigen Jahren als „Delirious“ zusammengespielt hat und sich nach einer den Soloplänen von Sänger Martin Smith geschuldeten Trennung mittlerweile (2015) wieder gefunden hat. Während „Don’t Be Long“ noch etwas belanglos aus den Lautsprechern plätschert, schindet „Dead In The Water“ mit wuchtigem druckvollen Rockambiente einen Mordseindruck. Dance-Elemente und ein zackiger Disco-Beat (105,0 bpm) in „Break Away“ erinnern an die Musik der australischen „Inxs“, Johnny Bird läßt ein erstes kurzes knackiges Gitarrensolo hören und ungeachtet dessen, was vielleicht noch später kommt, erkläre ich das Stück auf jeden Fall schon einmal spontan zu meinem Albumsliebling!  „Love Song For A City“ bedient etwas das derzeit überall präsente „Ed-Sheeran-Family-Of-The-Year“-Ambiente – habe ich mittlerweile schon dicke bis Oberkante Hals - “Ecclesiastes” unternimmt eine emotionale Fahrt in die Bandvergangenheit, als die Musiker überwiegend christliche Inhalte in ihren Texten verarbeiteten. Diese “heilige” Stimmung ist aber auch in den neuen Songs der Gruppe deutlich offensichtlich - die kuschelige Emo-Core Variante wirkt beeindruckend und setzt sich auch in den bereits im Februar als Vinyl Maxi veröffentlichten “Batteries” und “River” fort. ARMY OF BONES sind Martin Smith (vocals), Johnny Bird (guitar), Steve Evans (bass), Sarah Bird (keyboards) und Reuben Harsant (drums, percussion).

VÖ: 03.03.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://armyofbones.com/  &  https://soundcloud.com/armyofbones

TOURDATEN

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CANDY DULFER “TOGETHER”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Candy Dulfer - Together

TRACKLISTING:

01.  How It’s Done
02.  Together (feat. Van)
03.  Show Ur ID
04.  Age
05.  Sincerity
06.  After Tonight (feat. Rico Greene)
07.  Out Of Time (for P) (feat. Van)
08.  What U Do (When The Music Hits)
09.  Promises
10.  L.O.V.E. (Intro) (feat. Van)
11.  Hold Up (feat. Chance Howard)
12.  So Close
13.  D.I.S.C.O.
14.  L.O.V.E. (Outro) (feat. Van)
15.  I Cannot Believe

JAZZ FUNK

Für Fans von: Maceo Parker - Prince - Kaori Kobayashi - Mindy Abair

NIEDERLANDE

Auch schon wieder eine Zeitlang her, dass die blonde „Funkstress“ aus Amsterdam ihr letztes Album veröffentlicht hat. Knappe 5 ½  Jahre ist es her seit „Crazy“ und natürlich behaupte ich mal gleich, ohne eine einzige Note gehört zu haben: Muss in die Sammlung. Ich gestehe (mea culpa usw), dass ich “CD” Fan bin seit „Saxuality“, ihrem ersten Mega-Groove, der sie 1990 sogar in die (besseren) Diskotheken brachte. Die blonde Saxophonistin, die Horden von Mädels inspiriert hat, mit dem Blasen (ha, ha) anzufangen anstatt sich auf der Gitarre, der Blockflöte oder dem Kochlöffel zu versuchen. Es folgten 9 Studio Alben („Together“ ist die Jubiläumsnummer Zehn in der Diskographie der Niederländerin), diverse Live Alben, DVDs (darunter ein Hammer-Auftritt in Montreux, 2002) und mittlerweile habe ich Candy auch schon 4x Live erlebt, das beste Konzert war das im eher intimen Rahmen im Aschaffenburger „Colos-Saal“, als ich mich direkt vor der Bühne platziert hatte. 

Das neue Album startet – natürlich – mit einem knackigen Funk-Groove (119,9 bpm), der „Maceo-Prince-JB“ miteinander vermischt, wer bei „How It’s Done“ nicht gleich das Tanzbein schwingen will, soll es bleiben lassen, weil er entweder taub oder steifgefroren ist. Fehlt nur noch „Prince“, der sein burlesques „Ah-ha-auh“ schmettert. Im kurzen Solo zeigt die Chefin, dass sie nach wie vor top-fit auf ihrem Instrument ist. Der Funk-Charakter wird während dem gesamten Album aufrecht erhalten – mit ein paar obligatorischen Slow-Groove-Nummern – und mein Gott – „Show Ur ID“ hört sich an, als ob „Prince“ direkt auf der Bühne steht – der verstorbene Minneapolis-Funkster lebt weiter in der Musik von Candy Dulfer, ganz klar. Auch in der Niederlande bleiben die Künstler nicht verschont von der Vielzahl der Casting Shows – die bekanntesten in unserem Nachbarland sind auch die hier schon aktivierten Wettbewerbe „X-Factor“ (bei dem Candy sogar in der letzten Staffel in der Jury gesessen hat) und „The Voice“ (Of Holland). Bei letzterer hatte der Sängerin Ivan Peroti teilgenommen. https://youtu.be/tHwMbgiavKw

Der Leadvokalist der Band „Sven Hammond“ (das aktuelle Album haben wir Euch schon vorgestellt) war auch bei den Aufnahmen zum neuen CD-Album anwesend und ist mit seinem Pseudonym VAN an gleich 5 Titeln gesanglich beteiligt und wird wohl auch bei den künftigen Shows (Mai, Juni - siehe Tourdaten!) mit auf der Bühne stehen. „Age“ ist die musikalische Biographie der Saxophonistin <all the spots around me - since the age of 10 - more than love of music -  i took it as a plan - showing dedication - give everything I got - they’re always free to judge me - am i hot or not?> Ronald Kool spielt coole Synthie-Licks und die Band schaukelt sich gemeinsam mit der Leaderin hoch zu einem etwas längeren Funk-Soul-Jam. Herrlich!

Hinter dem Titel „Sincerity“ vermute ich eine Ballade und die kommt in Form eines Chillout-Lounge-Kuschlers, „After Tonight“ wird vom niederländischen Sänger RICO GREENE gesungen, in der Bridge sind kurze Klangschnipsel von Malcolm X und Prince zu hören – das Disco-Stück (117,9 bpm) dürfte allen „Kool & The Gang“ oder „Uptown Funk“ Fans gefallen, „Out Of Time“ (for P) ist gewidmet wem? Große Preisfrage – eine weibliche Stimme flüstert <i miss you> und mit <you keep dancing> geht es los in einen weiteren Funk-Groove. Der nexte Hammer kommt an achter Stelle und ich aale mich in der brodelnden “What U Do”-Funksauce!

Fazit: Prince war gestern und heute ist Candy! Der „Prince“ ist tot – aus fast jedem Song tropft ein bißchen Minneapolis-Funk - es lebe die European White Queen Of Funk und das ist CANDY! Und kann man nur hoffen, dass sich das „Real Estate“ von „Prince“ nicht so blöde anstellt wie beim Fauxpas mit der von Producer Boxill aus dem Ruder geratenen EP-Veröffentlichung und fordert, das Candy den Sound zurückgibt, der - hach - so herrlich in zahlreichen Momenten des Albums zu hören ist und (verdampt lang her) nach „P“ klingt.

VÖ: 14.04.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://candydulfer.nl/  &  https://youtu.be/PlsACh4wtdY  (Candy “Live”)

TOURDATEN

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BAI BANG “ROCK OF LIFE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Bai Bang - Rock Of Life

TRACKLISTING:

01.  Crazy Night
02.  Hey Hey You
03.  Heart And Soul
04.  Rock Of Life
05.  Stop Messin’ Around
06.  Only The Best Die Young (2017 Acoustic Version)
07.  Smoking Hot
08.  Gonna Rock You
09.  Runaway
10.  Gimme All Your Love
11.  Telephone Line

Label: AOR Heaven
Web: www.aorheaven.com

GLAM ROCK

Für Fans von:  Bon Jovi - Warrant - Firehouse - Goo Goo Dolls

SCHWEDEN

Ein brüllender Auftakt bläst mich fast vom Hocker, BAI BANG starten vehement in ihr neues Album „Rock Of Life“. Die „Crazy Night“ erinnert an den feuchtfröhlichen Glam Rock von Kiss, die Gitarren zirpen mit gut produziertem 80er „Alkatrazz“-Sound, auch Shouter Diddi Kastenholt ist gut bei Stimme, auch wenn er nicht über die kernigen Tiefen sonstiger Heavy Rocker verfügt. ROM habe ich diese Art von Musik früher immer genannt – Radio Orientated Metal – gutgelaunter Schwermetall für Hausfrauen, Frisösen und Alle, denen „Mötley“ und die „Gunners“ zu hard sind. Wobei das nicht im schlechten Sinne gemeint sein soll  – ich liebe Hausfrauen und Frisösen

Wie „Europe“ kommt das Quartett aus Schweden und Similaritäten zu den ersten 80er Alben der Skandinavier sind nicht von der Hand zu weisen.  Zwei oder dreimal gehört und das Ding ist drin im Ohr! „Hey Hey You“ unterstreicht den Party Charakter des Albums. Schunkelnder 82,9 bpm-Groove – Rock DJs, die immer auf der Suche nach Material sind – das Stück lässt sich gut neben, davor oder nach dem JJ-Klassiker „I Love Rock & Roll“ einsetzen! Satte breitwändige Pop Metal Wände gibt es auch in „Heart And Soul“ – guter Refrain, gute Melodie – bedient Fans der „Bon Jovi“-Fraktion. Kuschelige Kerzenlichtatmo verbreitet die akustische Version von „Only The Best Die Young“, die rockigere Fassung gab es bereits auf dem 2009er Album „Are You Ready“ – hier ist der offizielle Videoclip der aktuellen Version: https://youtu.be/74QsV7T-TPo 

 „Smoking Hot“, „Runaway“ und „Gonna Rock You“ halten, was die Titel versprechen und mit „Gimme All Your Love“ erhält das Genre „Abba“-Pop-Metal neues beschwingt-groovendes Futter für kommende sonnige Schrebergarten-Feten! Leider steht am Ende der  schauderhafte Barry-Manilow-Bay-City-Rollers-Schunkel-Klon und das ist der Moment, an dem ich erleichtert bin, dass danach nichts mehr kommt und das lieblose und überhastete Fade-Out bestätigt, dass der Produzent wohl der selben Meinung war. Alter Schwede!

VÖ: 28.04.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.baibang.se/  &  https://myspace.com/baibang/music/songs

TOURDATEN

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SENSORICA “PUZZLES”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

AMBIENT

Für Fans von: Downtempo - Trance - Chillout - Lounge

RUSSLAND

Mein erster Gedanke ist <oh, jetzt hat Daenerys Sturmtochter auch ein paar Songs veröffentlicht> aber bei den ersten Tönen grabe ich tiefer und finde heraus, dass es sich gar nicht um die blonde Drachenreiterin der TV-Serie „GoT“ handelt, sondern um einen russischen Elektronikproduzenten namens Alexander Shukaev, der schon mit einigen ambienten Chillout-Alben im Portfolio unterwegs ist. „Puzzles“ ist der Titel seiner aktuellen 4-Track-EP, die wie auch schon vorangegangene Werke digital auf bandcamp zum selbstbestimmbaren „Name Your Prize“-Download verfügbar ist. Musik, die nicht unbedingt aufregend neu klingt, aber doch angenehm zu hören ist und sich zum Einsatz eignet in den ruhigeren und relaxten Stunden des Tages. Die Anspieltipps sind „Silent Love“ und das experimentierfreudig groovende „Touches“

Sensorica - Puzzles

VÖ: 28.04.17

Verfügbar:  Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://sensorica.bandcamp.com/album/puzzles-extended-play

TOURDATEN

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JEN GLOECKNER “VINE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Jen Gloeckner - Vine

TRACKLISTING:

01.  Vine
02.  Firefly (War Dance)
03.  Breathe
04.  Ginger Ale
05.  The Last Thought
06.  Blowing Through
07.  Counting Sheep
08.  Prayers
09.  Colors
10.  Row With The Flow
11.  Sold

TRIP  HOP  ELECTRO

Für Fans von:  Joakim Karud - Brock Berrigan - Philantrope

USA (IOWA)

Vom US Bundesstaat Iowa ist nicht so viel bekannt in unseren Breitengraden, der Staat im mittleren Westen der USA wird flankiert vom Mississippi River und dem Big Sioux River. Gräbt man etwas tiefer, finden sich dort die Schauspieler John Wayne, Elijah Wood und Ashton Kutcher, musikalische Größen sind der Jazz Bassist Charlie Haden, Bandleader Glenn Miller und die Sängerin Tionne Watkins von der leider nicht mehr existierenden Girl Group TLC. Seit kurzem können Insider den Namen eines weiteren dort residienden Girlies in ihrer Ortsbeschreibung aufnehmen. JEN GLOECKNER ist eine Klangbastlerin, die von klein auf den Abenteuern der elektronischen Musik verfallen ist. Der Sammelbegriff, der zu der Musik der Musikerin passt, ist wohl Trip Hop, hinter der Fassade gibt es alternative und ambient-experimentelle Verflechtungen, die im neuen Album „Vine“ verdichtet worden sind.

 Der Titelsong klingt zum Einstieg noch etwas „gewöhnlich“, aber in den folgenden „Firefly (War Dance)“ und vor allem „Breathe“ kramt Fröllein Glöckner in diversen Schubladen und hat ein faszinierendes Klangspektakel geschaffen, das zwischendurch sogar einen Hauch Avantgarde offenbart. Was nicht unbedingt gefällt, ist die vokalistische Annäherung an den Emo-Pop a la „Lana Del Rey“ wie in „Ginger Ale“ zu hören, zum Glück aber wird der triefende Mainstream-Kitsch nicht bis zum Anschlag ausgelebt. Herrlich dagegen wieder die ineinanderklappenden Melodien und das mit fernöstlichem Ambiente geschmückte „The Last Thought“. Kuscheliger Chillout-Dream-Pop wird zelebriert in „Blowing Through“. Die Instrumente und Sounds hat Frollein Gloeckner alle selbst gespielt und fabriziert, lediglich in „Counting Sheep“ wird sie unterstützt von Fred Lonberg-Holm am Cello. Das mit dem Singen sollten sie sich auf jeden Fall nochmal überlegen oder wenn, dann zumindest mal einen Fachmann zu Rate ziehen, das nasale Gebrumme in „Prayers“ empfinde ich beispielhaft als schauderhaft, während die Stimme dann in „Row With The Flow“ und „Colors“ wiederum gut in den Gesamtteppich eingewoben wurde. Grund zur Freude hat die Musikerin auf jeden Fall und das ist wichtiger als jegliche Kritik, denn vor kurzem ist sie Patin ihres bezaubernden Neffen geworden, wer mal kucken möchte: https://www.instagram.com/p/BS4P3UpDIKS/  Glückwunsch von unserer Seite! Ein Rottweiler-Baby gibt’s übrigens seit ein paar Wochen auch in der Famile – hail to thou allpresent social network: https://www.instagram.com/p/BQYX-V_jCvL/ 

VÖ: 28.04.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:   https://soundcloud.com/jengloeckner & https://jengloeckner.bandcamp.com/

TOURDATEN

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JIMMY FORTUNE “SINGS THE CLASSICS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Jimmy Fortune - Sings The Classics

01.  Make The World Go Away
02.  Take Me Home, Country Roads
03.  Danny’s Song
04.  Wake Up Little Susie (feat. Ricky Scaggs)
05.  Unchained Melody
06.  Take It To The Limit (feat. The Isaacs)
07.  Crazy Arms
08.  Flowers On The Wall
09.  If
10.  Wildfire
11.  Annie’s Song
12.  Yesterday
13.  Southern Nights
14.  Bridge Over Troubled Water

COUNTRY

Für Fans von:  Glen Campbell - Curtis Stigers - Statler Brothers

USA

Benötigt die Welt noch eine zighunderste Kopie von John Denver’s Hit „Annie’s Song“ oder vom Simon & Garfunkel-Klassiker „Bridge Over Troubled Water“? Nö, eigentlich nicht. Warum hat sich dann JIMMY FORTUNE, der ehemalige Frontman der Kult-Country-Band „The Statler Brothers“ herabgelassen, eine CD mit Cover Versionen aufzunehmen, die bereits tausend Mal von anderen Interpret(inn)en veröffentlicht worden sind? Es sind seine angesammelten Lieblingssongs, die sich über die Jahrhunderte angesammelt haben und die er endlich mal singen wollte, egal ob es die Fans oder jemanden überhaupt interessiert.

Nun gut, singen kann der mittlerweile 61jährige immer noch, die Stimme ist gut in Schuß und so trällert er begeistert durch „Take Me Home, Country Roads“, das hier mit coolem Bluegrass-Ambiente (Mandolinen, Banjos und die ganze Palette) auf jeden Fall besser klingt wie der Pop-Radio-Mainstream-Müll der „Hermes House Band“ vor paar Jahren. Punkt für Fortune. „Wake Up Little Susie“ (im Original von den „Everly Brothes“) wird veredelt vom rootsrockigen Spiel von RICKY SCAGGS, einem meiner Lieblings-Genre-Gitarristen und sehr schade, dass man es nicht für nötig gefunden, dem Telecaster-Mann wenigstens ein kurzes Solo zu gönnen. Auch Ray Price muss herhalten mit dem Honkytonk Klassiker „Crazy Arms“, ein Stück, das vom Pedalsteel-Player Ralph Mooney geschrieben worden ist und davon gibt es natürlich ebenfalls unzähliche Cover Versionen – die schönsten von Patsy Cline https://youtu.be/7fklJZDtEM4  und Jerry Lee Lewis https://youtu.be/9bXNbmXKFag  - aber auch die aktuelle von JF ist nicht zu verachten. Tolly Harmony Vocals von den ehemaligen Bandgefährten, starkes Piano und Banjo gibt es im Klassiker „Flowers On The Wall“, den die meisten Musikfans und Cineasten hierzulande kennen dürften durch seinen Beitrag im Tarantino-Film „Pulp Fiction“, den ich mir bis heute noch nicht angesehen habe, weil darin ein gewisser Schauspieler mitspielt, dessen Filme ich mir prinzipiell nicht ansehe. Mit dem Stück haben The Statler Brothers 1975 einen ihrer größten Erfolge gefeiert. Fanstastisch gesungen für alle Fans von großartigen Stimmen – ebenfalls aus dem 1975 – das tolle „Wildfire“ – im Original von Michael Martin Murphy.

Fazit: ”Sings The Classics” ist gutes Album – handmade Country Music von TOP Musikern gespielt – oben drauf die Super Stimme eines Sängers, der die meisten gewählten Cover Versionen mit Leidenschaft und Leben füllt, bei den Country Nummern klappt das sehr gut – bei den poppigen Klassikern allerdings (“Yesterday”, “Bridge ...”) erreicht JIMMY FORTUNE die Magie der Original nur ansatzweise.

VÖ: 21.04.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.jimmyfortune.com/site/

TOURDATEN

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THE NEW RICHIE BEIRACH TRIO “GAIA”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

The New Richie Beirach Trio

TRACKLISTING:

01.  Riddles
02.  The Last Rhapsody
03.  Chris’s House
04.  November Sketch Nr 1 - 14. November
05.  Gaia
06.  Rectilinear
07.  Transparent Minor
08.  November Sketch Nr. 2 - Kolybelnaya (Wiegenlied)
09.  The Snow Leopard
10.  ZAL
11.  Faces
12.  Footprints
13.  November Sketch Nr. 3 - Tuman (Nebel)

Label: JazzSick Records

MODERN JAZZ

Für Fans von: Vijay Iyer Trio - Aziza Mustafa Zadeh - Bill Evans

USA

Der erste Eindruck: Spannender Modern Jazz, bei dem mal nicht die XX. Kopien diverser Standards aufgewärmt werden, sondern virtuos frickelnde Eigenkompositionen bis auf eine Ausnahme. Der New Yorker Pianist RICHIE BEIRACH hat gemeinsam mit der russischen Keyboarderin REVINA LITVINOVA und dem deutschen Schlagzeuger CHRISTIAN SCHEUBER das Album „Gaia“ eingespielt, ein wahres Feuerwerk an expressionistischer Eleganz. Minimalistische Besetzung, maximales Resultat! Gitarre? Bass? Gibt’s nicht, werden auch nicht benötigt, weil es dann wohl zu einer Kirmesveranstaltung verkommen wäre, soviel passiert hier im furiosen Auftakt „Riddles“. Die Finger fliegen über die Tastatur des elektrischen Pianos, das klanglich (speziell ab Minute 05:15) an die legendären Fusion-Jazz-Sachen von Jan Hammer (beim Mahavishnu Orchestra) erinnert, spontan möchte ich sogar meinen Beatcounter anschmeißen, um die Takte auszuzählen (yep, das mache ich am liebsten immer noch manuell, weil ich mich 1.) ungern auf eine Maschine verlasse und weil ich 2.) so auch einen besseren Draht zum Stück bekomme!) – Dancefloor-Jazz für progressive Tänzer bei 106,7 bpm!

Gefühlvoll geht aber auch. „The Last Rhapsody“ nimmt das Tempo zurück, eine kuschelige Ballade, die fast unmerklich vom zwischen den perlenden Läufen des Pianisten umher schleichenden Keyboard-Bass und dem beckenbetonten Spiel umrahmt wird. „Chris’s House“ ist vielschichtiger, ob das Stück wohl die räumlichen Umstände im Heim des Schlagzeugers beschreibt, konnte ich leider noch nicht in Erfahrung bringen, aber wenn es dort so aussieht, wie es hier virtuos drunter & drüber geht, muss es … na, ja – <Schuster, bleib bei Deinen eigentlichen Räumlichkeiten und räum da erst mal auf> denke ich mir dann lieber, ha, ha. Kann ja schließlich nicht nur einen “Messi” geben auf dieser Welt, oder?

Dem tristen mit grauen Wolken verhangenem sensiblen „November Sketsch Nr. 1-14“ folgt der Titelsong, der mit atemberaubendem mysteriösen Ambiente beginnt, hinter dem ich ganz kurz sogar ein Theremin vermutet habe (von Leo Theremin in den 1920er Jahren erfundenes elektronisches Instrument, das ohne jegliche Berührung gespielt wird), aber die Musik hier ist natürlich dem experimentierfreudigem Keyboard-Spektakel von Reginia Litvinova geschuldet, während Perkussionist Christian Scheuber zart bimmelnde Glöckchen bedient, bevor dann das Hauptthema des Stücks auf die Reise geht. „Gaia“ ist eine griechische Göttin der Antike, der die drei Musiker mit diesem anmutigen und gleichzeitig komplexen Beitrag Tribut zollen. Mehr zur Mutter der Zyklopen findet Ihr bei einem Klick auf diesen Link: http://www.theoi.com/Protogenos/Gaia.html - soll noch mal jemand behaupten, Musik ist nicht förderlich für die Weiterbildung, ha, ha!

„Rectilinear“ macht seinem Titel alle Ehre und schwillt arithmetisch an mit technoiden Loops und Bleeps, Chef Beirach sticht messerscharf mit Stakkato-Licks zwischen die ambivalenten Tonfolgen, Schlagzeuger Scheuber füllt die noch verbliebenen Lücken mit packender improvisierter Schwerelosigkeit. Der abenteuerlustige Faden wird weiter gesponnen mit „The Snow Leopard“, die ruhigeren Momente kommen in den beiden Beirach-Kompositionen „ZAL“ und „Faces“, in denen sich der Zuhörer relaxt zurücklehnen kann, um den feinen Melodiesprüngen durch die Kadenzen zu folgen. Ohne viel Akrobatik und technische Sperenzchien dominiert chillige Wohlfühlatmosphäre. Ein swingendes Jazz-Monster gibt es mit der Wayne-Shorter-Komposition „Footprints“. Die russische Pianistin Litvinova imitiert meisterhaft das Spiel eines umher wuselnden Kontrabasses, ab Minute 02:20 legt sie einen starken Solo hin zum quirligen Feuerwerk des Schlagzeugers. Ganz klar: ”Gaia” ist das Jazz Album des Monats!

VÖ: 21.04.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.thenewrichiebeirachtrio.com/ & https://youtu.be/glm_hSYoOso

TOURDATEN

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NE-HI “OFFERS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIE ROCK

Für Fans von:  Beef Jerk - The Woolen Men - The Wire

USA (ILLINOIS)

Mal kein Blues, sondern locker-fröhlicher Indie-Garagen-Rock aus Chicago. Die Band NE-HI hat sich mit Sicherheit mit dem westcoast-pop-psychedelischen Sound der 60er auseinandergesetzt, die 11 Songs des neuen Albums “Offers” erinnern an einen Mix aus “Monkees”, “The Blackeyed Susans” und den englischen New Wave Rockern “The Wire”, von denen sie laut Label Info auch stark beeinflußt sein wollen und an deren Musik vor allem die Wucht der beiden Gitarren erinnern. Im Quartett spielen Jason Balla (Vocals, Guitar), Mikey Wells (Guitar, Vocals), James Weir (Bass) und Alex Otake (Drums), die Highlights oder empfehlenswerten Anspieltipps des Albums sind “Palm Of Hand”, “Sisters”, “Prove” und “Don’t Wanna Know You”, mit “Offers” und “Buried On The Moon” wird sogar die Shoegaze-Schublade aufgezogen.

NeHi - Offers

VÖ: 24.02.17

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://ne-hi.bandcamp.com/album/offers

TOURDATEN

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Various Artists “200 RECORDS AFTERHOUR COLLECTION”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - 200 Records Afterhour Collection 335

TRACKLISTING:

01. Reference: Ghetto Nebula
02. Nhar: Bluedrop
03. Blackisbeutiful: Purpur (Scsi-9 Remix)
04. Ilias Katelanos: The Cost Of Leaving
05. Andre Kraml: El Cuclillo Y El Burro
06. Nhar: An Ubiquitos Matter
07. Blackisbeautiful: Alerion
08. KTRL & Owain K: Colonius
09. Müller & Mitch: Careless
10. NMD: Northern Trip
11. Raucherecke: Malibu (Till Krüger Remix)
12. Nhar: Novice (Undo Remix)
13. SCSI-9: Sun Dub
14. Prisko: Bypass It
15. Stop Thinking: Orange
16. Till Krüger: Fine

ELECTRONIC

Für Fans von: Deep House - Late Nite - Chillout - Deep Techno

SAMPLER

Manchmal ist es mit Musik genauso wie mit altem Wein oder altem Schinken. Gut abgehangen oder gelagert entwickelt sich die Reife nach einer gewissen Zeit. Sc(hertz) beiseite! Der Sampler „200 Records Afterhour Collection“ ist in irgendwelchen Promo Ordnern wochenlang hin und her geschoben worden. Passiert, wenn unser gutes Mädchen für Alles (Ilona) mal im Urlaub ist. Jetzt habe ich mich des Albums erbarmt und bin angenehm überrascht. Nicht der gewöhnliche Techno-Lautstärken-Strahl, sondern ein wunderbarer Sampler, der gebündelt die besten aktuellen Late-Nite-Chillout-Ambient-Deep-House-Grooves aus dem Hause „200 Records“ vorstellt. Beim „Sebastian Habben Remix“ von „The Cost Of Leaving“ von ILIAS KATELANOS möchte man gar am liebsten abheben und zu den zauberhaft-kuscheligen Easy-Listening-Vibes einfach davon schweben. Diese Musik muss gespielt haben, als Gott auf unserer Erde die Berge, die Täler und die unendlichen Weiten der Ozeane erschaffen hat. Ganz klar einer der besten Genre-Tracks des Jahres 2017! Der „Northern Trip“ von NMD adaptiert die schwungvollen Melodien und das Ambiente der großartigen 80er Neo Northern Soul Bewegung (mit Bands a la „Freeez“). Weitere Anspieltipps sind das hypnotisch zirpende „Sun Dub“ von SCSI-9, die kosmonautischen Vibes von „Orange“ von STOP THINKING und „Fine“ von TILL KRÜGER, der auch einen Remix für das in der RAUCHERECKE stehende „Malibu“ angefertigt hat. Fazit: Saucooles (instrumentales) Deep House-Album, das auch jedem gefallen dürfte, der sich für Chillout oder Downtempo interessiert.

VÖ: 10.02.17

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Label: http://www.200-records.com/ & https://soundcloud.com/200music

TOURDATEN

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Various Artists/Diverse Interpreten  “The Finest Noise Vol 35”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - The Finest Noise 35

01. Mighty And The Jets: Lying In The Sun
02. Crossing Borders: Hypocritical
03. Blizzard: Escape
04. The Void Below: Words
05. Elysian Gates: Broken Inside
06. Talkin Wire: Today
07. Go By Brooks: Alive
08. Mental Reservation: Goggles
09. The Kooters: Amanda Is Crazy
10. Vayl: Insomnia
11. Fenfire: Kingdom Of My Desire
12. This Is Real: New Horizons
13. The Iascope: Theia
14. Rakete Super: Superheld
15. Orange: 19 Jahre Rock’n’Roll
16. Herzlos: Zweifler und Gewinner
17. Flaming Fenix: Eternal Fire
18. Hasenbar: J. Mascis, Rette Mich
19. Walter Under The Bridge: Wheel Of Fortune

SAMPLER

Für Fans von: Alternative Rock - Heavy Metal - Punk - Indie Folk

DEUTSCHLAND

<close your eyes and lose yourself in memories> und so sitze ich hier am Ende des Winters und schreibe diese Zeilen …. So oder ähnlich beginnt der olle Mönch seine Ausführungen im Umberto-Ecco-Klassiker „Der Name der Rose“ – zumindest im Film. Die ersten Zeilen des Indie-Pubrockers „Lying In The Sun“ von MIGHTY AND THE JETS eröffnen den aktuellen Sampler aus dem Hause „The Finest Noise Records“ – ein Sampler, der so etwas wie die Krone aller Laber Sampler ist , wobei es sich bei der Zusammenstellung NICHT um einen Label Sampler handelt, sondern um eine Kompilation gespickt mit größtenteils neuen hoffnungsvollen Bands aus Deutschland und Umgebung. CDs von „The Finest Noise“ habe ich zur Chefsache erklärt und so ist die CD etwas länger liegen geblieben – außer Haus – DJ-Tätigkeiten usw – aber jetzt ist es endlich soweit. Here it is - Ladies & Gentlemen - liebe Mädls - hallo Junx - die nagelneue “The Finest Noiiiiiiiiiissseeee Number Fünfundreissig” (Bezugsmöglichkeit siehe unten!)

<well we’re lying in the sun – everybody’s having fun> der Frühling ist in diesen Tagen endlich angekommen nach dem Wirrwarr-Wetter der April-Tage, die Band MIGHTY AND THE JETS spielt  einen gepflegten Mix aus Brit Rock und Garagen Shoegaze spielt, ist 2012 gegründet worden von Sänger Bernd Brand, ein 2014er Album („Quick And Dirty“) gibt es bisher. Russischer Rap und englischer Gesang – „Hypocritical“ von CROSSING BORDERS ist eine Herausforderung für alternative Musikhörer, die Neuem aufgeschlossen sind. Das Stück findet sich auch auf der 2015er EP der Crossover-Band und erinnert leicht an die Musik von “Rotfront”.

Heftigere Graupelschauertöne kommen dann von BLIZZARD: Hard Rock und Melodic Groove Metal treffen aufeinander in „Escape“, Der Sänger der Band aus NRW erinnert stimmlich an den Frontman von Southern Metal Legende „Blackfoot“ und wenn er sein Tremolo anwendet, dann sogar an Maiden’s „Dickinson“. In Richtung schwermütiger Emo-Rock geht der Anfang von „Words“ von THE VOID BELOW – die süße, zarte Stimme von Frontfrau Marijke lullt ein, dann aber entwickelt sich das Stück der 2011 gegründeten Freiburger Gruppe mit Fortdauer zum hypnotischen Gothic Prog Shoegaze Rocker. Von der Band gibt es laut Webseite so gut wie keine Aktiviäten mehr aufgrund personeller Veränderungen. Sehr schade eigentlich.

Auch in ELYSIAN GATES steht mit Noémie Leer ein holdes Weiblein ganz vorne, die Symphonic Metal Band aus Luxemburg haben wir Euch bereits vorgestellt mit dem 2016er Album „Crossroads“, hier gibt es das geile „Broken Inside“. Ein bißchen an die Musik der „Hooters“ erinnert mich der gutgelaunte Pop-Rocker „Today“ von TALKIN WIRE, einer Formation aus dem norddeutschen Hameln, bereits nach dem zweiten Anhören entwickelt sich das Stück zum dicken phätten Ohrwurm!

Auch die EP von GO BY BROOKS haben wir Euch schon vorgestellt, beim Beitrag für den Sampler hat man sich für das ruhigere kuschelrockige „Alive“ entschieden. Einer der besten CD-Beiträge kommt von MENTAL RESERVATION - Sänger  Björn Kühlen  begibt sich auf die empathische Ebene eines Gockels und kräht aufgeregt im Takt, während ein fröhlich-quirliger Rhythmus seine spannende Fahrt aufnimmt - die hessischen Indie Rocker haben bisher zwei Studio Alben veröffentlicht. „Amanda Is Crazy“ behaupten nicht die „Hooters“, sondern the KOOTERS , eine Banda us Luxemburg, die humorvoll und psychedelisch mit einer stoffigen Klangwand und Tempovariierungen überrzeugen: https://thekooterslux.bandcamp.com/

Die fette Lotte dröhnt in „Insomnia“ – ein vielschichtiger Mix aus Heavy Rock, Sludge und Stoner Metal - <oh yeah> brüllt Shouter HAGEN OHMSTEDE und klopft mir seine Lyrics mit heiseren gutturalen Vocals in die Ohrmuschi – VAYL heißt das Trio, das hier wütet, ein Album (2013) gibt es bisher von der Berliner Truppe, darauf befinden sich  auch die Megahämmer „Zombie Industrie“ und „Badass Blues“, dieser Track stammt von der aktuellen 2016er EP „ Eclipse The Sun“: https://vayl.bandcamp.com/album/eclipse-the-sun-ep

In Richtung speediger Thrash geht das „Kingdom Of My Desire“, nach einer halben Minuten übernimmt dann ein schwarzmetallischer Todesküppel die Führung – das Stück ist bereits 2011 von FENFIRE veröffentlicht worden auf dem damaligen Longplay Debüt „Rubikon“ der hessischen Metallurgen. Sogar noch eine Hausnummer schneller (184,9 bpm) ist der Garagen-Indie-Punk-Rocker von THIS IS REAL, die von Frontfrau Priyanka angeführt werden, knalliger energetischer Haudrauf-Rock, das Stück „New Horizons“ gibt es neben diesem Sampler auch auf dem 2016er Album „Swansongs“: https://thisisrealband.bandcamp.com/releases

Die deutschsprache Ecke wird eröffnet von RAKETE SUPER, die ihren „Superheld“ einfach mal in ein superflottes Indie-Garagen-Rock-Cape gesteckt haben, das dann kurioser Weise sogar gegen Ende des Stücks durch cooles Southern Rock Ambiente fliegt. Die fruchtigen Punk Rocker ORANGE blicken zurück auf „19 Jahre Rock’n’Roll“ und HERZLOS hämmern mir die feuchtfröhliche Party-Nummer „Zweifler und Gewinner“ mit 151 rasenden bpm in die Ohren und behaupten auch noch ganz frech <der schweisser wird nie ein gewinner sein> - na, denn – aber lasst das bloss niemanden von der gleichnamigen Landsberger Gruppe hören!

Eine der besten Nummern des Samplers ist „Eternal Fire“ von FAMING FENIX, einer Band aus Hepberg (wo’sn dess?), die einen echt geilen Mix aus Indie Rock und Alternative Folk spielt. Akustische Gitarren und der hammergeile Gesang von Chef Markus Unholzer machen den Song zu einem richtigen Erlebnis. Da wünschen wir uns mehr davon! Wer „Ed Sheeran“ sagt, der muss auch „Flaming Fenix“ sagen.

VÖ: 18.10.16

Verfügbar: CD

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Label Webseite & Bezugsmöglichkeit: http://www.dersampler.de/ & http://www.finestnoise.de/

TRACKLISTING

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Verschiedene Interpreten “CLASSIC ROCK MIXTAPE 60”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - Rock Classics Mixtape 60

TRACKLISTING:

01. Life Of Agony: A Place Where There’s No More Pain
02. JD Miller: Journey Through The Past
03. Astral Doors: Walls
04. Ayreon: Into The Ocean
05. Fischer-Z: Damascus Disco
06. Current Swell: Use Me Like You Do
07. Coco Hames: Tiny Pieces
08. The Black Angels: I’d Kill For Her
09. Biters: Stone Cold Love
10. The Doomsday Kingdom: The Never Machine

CD-Beilage Classic Rock Ausgabe Mai 2017

ROCK MIX

Für Fans von:  Heavy Rock - Blues Rock - Alternative Rock

SAMPLER

„A Place Where There’s No More Pain“ wünschen sich LIFE OF AGONY und meinen damit nicht alleine die Trommelfelle der Zuhörer, die Drummer Sal Abruscato mit 207,5 bpm durchknetet. Die Band aus Brooklyn hat vor ein paar Tagen am 27. April ihr neues Album „A Place Where There's No More Pain“ veröffentlicht, von dem es den Auftakt zur neuen CD-Beilage des Musikmagazins „Classic Rock“ zu hören gibt. Wie immer präsentiert das Mag, das vom Münchener Piranha Media Verlag vertrieben wird, eine saugesunde Mischung aus Hard Rock, Heavy Metal Maisntream und allerlei alternativem Subgenre-Krimskrams. Jeder der hier vorgestellten Acts ist bereits oder in Kürze mit einem neuen Album am Start, überraschend dabei auch die New Wave Legende John Watts mit seiner Band FISCHER Z, die Ende der 70er für so coole Songs wie „Remember Russia“ und „The Worker“ gesorgt hatte. Den damaligen Mix aus Reggae und Rock gibt es heute nicht mehr, aber hörenswert ist die „Damascus Disco“ allemal. Auch der restliche Stoff der CD kann sich hören lassen: JD Miller mit der Gerade-Aus-Nummer „Journey Through The Past“, AYREON tauchen mit einem Mix aus „Uriah Heep“, „Purple“ und „Maiden“ hinein „Into The Ocean“, die niedliche Stimme von COCO HAYMES verzaubert im Americana-Roots-Rocker „Tiny Pieces“. Das Mädel aus Memphis (in Tennessee) singt nicht nur, sondern spielt neben der Gitarre noch Piano und Harpsichord und wird ihr Solo Debüt Album im September auch in Europa live präsentieren.

VÖ: 20.04.17

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:   http://classicrock.net/

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “A TRIBUTE TO IRON MAIDEN”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - Tribute To Iron Maiden Metalhammer

TRACKLISTING:

01.  Kreator: The Number Of The Beast
02.  Trivium: Iron Maiden
03.  Stone Sour: Running Free
04.  Iced Earth: The Trooper
05.  Powerwolf: The Evil That Men Do
06.  Testament: Powerslave
07.  Arch Enemy: Aces High
08.  Destruction: Killers
09.  TYR: Where Eagles Dare
10.  Doro & Blaze Bayley: Fear Of The Dark (Live)

CD-Beilage Metal Hammer Ausgabe Mai 2017

HEAVY METAL

Für Fans von:  Hardrock - Heavy Metal - NWOBHM - Thrash Metal

SAMPLER

Wenn eine Thrash Metal Band sich an „Iron Maiden“ versucht, kann es durchaus für den Metal Fan eine neue Erfahrung sein, das Musikmagazin Metal Hammer hat in seiner aktuellen Mai-Ausgabe auf der regulären monatlichen CD-Beilage dieses mal 10 Bands versammelt, die sich jeweils einen Klassiker der englischen Legende vorgenommen haben. KREATOR haben sich an „The Number Of The Beast“ versucht und zeigen, dass sie ihre Brötchen auch ganz gut als Cover Band verdienen könnten, auch wenn ihre Version nicht mal ansatzweise die Klasse des Originals erreicht, was größtenteils an Shouter Miland "Mille" Petrozza liegt, der halt stimmlich in irgendwelchen anderen Sphären unterwegs ist als Bruce Dickinson. TRIVIUM haben sich das Initialstück „Iron Maiden“ vorgenommen und machen es etwas besser als Kreator, aber Geschwindigkeit ist nun mal nicht alles und das Stück verliert durch das lieblose Geschrubbe ein bißchen seiner ursprünglichen Intensität. Der Song ist übrigens „Asbach Uralt“ und war schon Bestandteil der CD-Beilage des britischen Musikmagazins „Kerrang!“ im Juli 2008. Mittlerweile gibt es ja auch schon eine ganz schöne Menge von “Iron Maiden”-Tribut-Kollektionen.

STONE SOUR gefallen mir bisher am besten mit ihrer punkmetalrotzrockigen Version von „Running Free“ – ist natürlich auch etwas leichter, weil die ersten beiden Maiden-Alben mit Sänger Paul Di‘Anno noch nicht solch ein riesige Herausforderung für Sänger waren wie die späteren Veröffentlichungen mit Dickinson. Aber auch die beiden Gitarristen spielen hier supergeil miteinander. Auch „The Trooper“ von ICED EARTH überzeugt auf ganzer Linie und da bin ich besonders kritisch, weil das Stück einer meiner absoluten Faves der Briten ist. TESTAMENT begeistern mit einem hammergeilen „Powerslave“,  ARCH ENEMY knüppeln ein starkes „Aces High“ durch den Äther, noch vor der Growl-Masterin Angela Gossow hat am Mikrofon der Schweden Johan Liivia gestanden. Die Original-Cover-Version gibt es auf „A Collection of Rare & Unreleased Songs from the Arch Enemy Vault“. Die deutschen DESTRUCTION können’s auch – ihr „Killers“ ist der donnergrollende Beweis. Beim Beitrag von DORO war ich sehr skeptisch, zur Verstärkung hat sich die Sängerin den ehemaligen Maiden-Frontier Blaze Bayley geholt, aber das war die Phase gewesen, wo mir die Eisernen Jungfrauen am wenigsten gefallen haben und hier hört es sich an, als ob Helene Fischer zusammen mit Meat Loaf singt. „Fear Of The Dark“ ist voll daneben!

VÖ: 19.04.17

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  https://www.metal-hammer.de/

TOURDATEN

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MICHELLE BRANCH “HOPELESS ROMANTIC”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Michelle Branch - Hopeless Romantic

01.  Best Your Ever
02.  You’re Good
03.  Fault Line
04.  Heartbreak Now
05.  Hopeless Romantic
06.   Living Lie
07.  Knock Yourself Out
08.  Temporary Feeling
09.  Carry Me Home
10.  Not A Love Song
11.  Last Night
12.  Bad Side
13.  Shadow
14.  City (feat. Atlas Genius)

SONGWRITER POP

Für Fans von:  Kate Voegele - Nelly Furtado - Dia Frampton

USA (ARIZONA)

Prolog: Ein Abend im Herbst 2002. Etwa 19:15 Uhr. Ich befand mich auf dem Nachhauseweg und vernahm plötzlich – obwohl ich in der Regel gar kein Radio höre – diesen einen Song, der mich elektrifizierte. Weibliche Stimme. Mir unbekannt. Aber die Gitarre. Keine Frage, das war Carlos Santana. Keiner spielt die Klampfe so wie er. Der Sound und diese Spieltechnik. Es handelte sich um einen neuen Song, den ich noch nicht kannte und den ich unbedingt haben musste. Ich hatte noch während der Fahrt Kehrt gemacht und mich auf den Weg in die Würzburger City begeben, um nachzufragen, ob’s ein neues Lied oder Album von Santana gäbe und die dortige Verkäuferin wusste auch sofort, welches Stück ich meinte. <Das ist die Michelle Branch> meinte sie. „The Game Of Love“ hat seinerzeit nicht nur mir gefallen, 2003 ist die Sängerin aus Arizona dafür mit einem Grammy in der Kategorie “Best Pop Collaboration with Vocals” ausgezichnet worden. Einen Monat später kam dann auch das Santana-Album „Shaman“ mit dem selbigen Stück auf den Markt und wiederum ein Jahr später konnte man diesen genialen Song auch auf der internationalen (erweiterten) Version des Michelle-Branch-Albums „Hotel Paper“ genießen.

An diese Begebenheit muss ich immer denken, wenn ich wieder mal was von MICHELLE BRANCH höre. Jetzt liegt das neue Album „Hopeless Romantic“ vor.  Fast unglaubliche 14 Jahre hat es gedauert bis zu einem neuen Solo Album der Sängerin, die zwischendurch mit diversen Musiker(inne)n gearbeitet hat, darunter auch im gemeinsam mit der Freundin Jessica Harp betriebenen Duo „The Wreckers“. Die neue CD beginnt mit dem locker-flockigen  Power-Pop-Rock Groove „Best Of You“. <i want you to remember me - every time you scream it’s the best you ever> singt sie. Na, habe ich doch schon getan, Babe! Das Stück ist nett, mit 126,0 bpm gut tanzbar wie auch die meisten der insgesamt 14 Titel. „Heartbreak Now“ streift etwas die romantische Ader des damaligen Duetts mit Carlos, was hier aber eher am zauberhaften Americana-Ambiente liegt. Der slow-groovende und im Februar als Single und auf MTV und VH1 als Video veröffentlichte Titelsong dürfte den meisten Fans bereits bekannt sein, „Living A Lie“ trägt garagen-punkrockige Züge (145,2 bpm) und erinnert an den Alternative-Pop der „Ting Tings“, gefällt mir beim ersten Durchhören sogar fast am Besten. Und etwas später muss ich noch mal an die Musik von Katie White und Jules De Martino denken, <Funky Groovy Alternative Indie Pop Rock> – all das passiert, wenn Michelle sich über ihre „Bad Side“ auslässt. Geholfen haben ihr bei den Aufnahmen des Albums die vielseitigen Musiker Jake Blanton (u. a. Gitarre), Patrick Carney (u. a. Bass, Keyboards) und Guys Seyffert (u. a. Bass, Percussion). Das finale „City“ bestreitet die Sängerin gemeinsam mit der US Alternative Rock Band ATLAS GENIUS, das Mikrofon (sogenanntes mikesharing, ha, ha) hat sie mit deren Frontman Keith Jeffery geteilt.

VÖ: 07.04.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:   http://www.michellebranch.com/  &  https://www.youtube.com/user/michellebranchtv

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PAROV STELAR “THE BURNING SPIDER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Parov Stelar - The Burning Spider mc

TRACKLISTING:

01.  The Burning Spider (feat. Lightning Hopkins)
02.  Step Two (feat. Lilja Bloom)
03.  Soul Fever Blues (feat. Muddy Waters)
04.  Everything Of My Heart
05.  My Man (feat. Lightning Hopkins)
06.  All Grown Up (feat. Anduze)
07.  Mama Talking (feat. Stuff Smith)
08.  State Of The Union (feat. Anduze)
09.  Beauty Mark (feat. Anduze)
10.  Cubra Libre (feat. Mildred Bailey)
11.  Black Coffee
12.  The Ride

Label: Etage Noir

ELECTRO SWING

Für Fans von:  Doop - Bart & Baker - Futuristic Pola Bears

ÖSTERREICH

PAROV STELAR ist eines der musikalischen Chamäleons, die immer wieder für eine Überraschung gut sind. Der österreichische Musiker (Marcus Füreder), der oft gerne (und leider nur) in der Schublade Electro Swing und Downtempo kategorisiert wird, ist deshalb außen vor bei vielen Musikfans, die von vorne herein unwissentlich jammern <electro swing mag ich aber gar net>. Auf seinem neuen Album gibt es neben den oben erwähnten Stilabweichungen auch Pop, Dancefloor, Jazz, Funk und sogar Blues-Elemente wie im Auftakt und mojo-swingenden Titelsong „The Burning Spider“. Coole gutgelaunte Harmoniegesänge leiten den funky „Step Two“ ein, eine tolle Dancefloor-Nummer mit 120,0 beets in der Minnitt! Auch der „Soul Fever Blues“ führt mit brummenden Electro Loops hinein ins moderne Mississippi-Delta, wo die Alligatoren anfangs überrascht gucken und dann aber tanzend am Flußufer herumtoben, anstatt den einen oder anderen Fliegenfischer zu fressen. Am Ufer sitzt als kommentierender Beobachter der Blues Barde „Muddy Waters“. Nach dem disco-funk-poppigen „My Man“ erfüllt das nachfolgende Mama Talking“ wie das gemeinsam mit der Sängerin Mildred Rinker Bailey in die 1930er Jahre abtauchende „Cuba Libre“ noch am ehesten die Ansprüche der Electro Swing Community mit den für die Bewegung typischen zackigen und wilden Electro-Dance-Moves. Wer ein paar individuelle Elemente in seinen eigenen Stil einbauen möchte, kuckt mal hier bei der niedlichen Amiena Zylla: https://youtu.be/W8a2cXM6GQs  - wer mit der klassischen Swing-Variante einsteigen möchte: http://www.learntodance.com/online-ballroom-dance-lessons/swing-dance-lessons-online/  und wer dann richtig fit in Form ist, kann sich hier ein paar Anregungen holen: https://youtu.be/v65h-2uPBPQ

VÖ: 20.04.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.parovstelar.com/  & https://soundcloud.com/parov_stelar

TOURDATEN

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THE MANSISTERS “SISTERS & BROTHERS Vol 1”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Mansisters - Brothers and Sisters Vol 1

TRACKLISTING:

01.  Imperialista (feat. Arni Vilhjalmsson)
02.  Airplane Mode
03.  Acid Route 66
04.  Imperialista (feat. Arni Vilhjalmsson)
05.  Airplane Mode (Whatever Whatever Remix)
06.  Airplane Mode (Christian S Remix)

Label: hfn
Web: www.hfn-music.com

 NU DISCO

Für Fans von:  Yumi Rose - hyphyskazerbox - SAYOHIMEBOU

ENGLAND

Eine der spannendsten Electronic Sachen, die mir in den letzten Monaten unter gekommen ist, ist die EP „Brothers & Sisters“ vom Duo THE MANSISTERS, das von Kasper Bjørke und Sexy Lazer betrieben wird. 6 Tracks gibt es, einer unterhaltsamer als der Andere. Die Original Versionen von „Imperialista“ und der „Airplane Mode“ tauchen ab in die Frühphase der 90er Jahre und kombinieren den damals aufregenden Rave Rock mit den experimentellen Wanderungen von Psychedelic Electronic Bands wie „The Future Sounds Of London“. Die „Acid Route 66“ macht ihrem Namen alle Ehre und fährt über kosmonautische Laserstrahlen und hyperaktive Aciiiid-Loops, die von knackiger Perkussion gepusht werden. Der „Fufanu Revolution Remix“ spaziert auf einer analog-antiken Wurlitzer-Drumbox-Kurve, wird seziert von sägenden Fuzz-Transistor-Gitarren, ruckelt den Zuhörer mit spacigen Upbeat-Rhythmen in Ekstase und so ganz nebenbei findet ARNI VILHJALMSSON genügend Zeit, dem Revolutionär Che Guevara zu huldigen <viva la revolucion - fuck the imperialista!> singt er begeistert zum pumpenden 108,0 bpm-Groove. Die beiden folgenden Remixe („Whatever Whaterver“ und „Christian S“) erreichen zwar nicht ganz das geniale Niveau der vorangegangen Tracks, sind aber immer noch unterhaltsamer als die meisten derzeit kursierenden elektronischen Schmachtfetzen. Und beim Schreiben dieser Zeilen kommt vom Label die Info, dass demnächst die mit dem Isländer Guðlaugur Halldór Einarsson aufgenommene Nachfolge EP kommt. Cool! Bleibt noch das abschließende Fazit: Selten hat eine Musik das Prädikat „Nu Disco“ mehr verdient als diese kongeniale EP „Brothers & Sisters“ von den MANSISTERS.

VÖ: 10.02.17

Verfügbar: 12” Vinyl & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/hfn-music/sets/hfn60-the-mansisters-sisters

TOURDATEN

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LEELA JAMES “DID IT FOR LOVE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Leela James - Did It For Love

01.  Hard For Me
02.  Don’t Mean A Thang
03.  Don’t Want You Back
04.  Real Talk - Relationshsips (Interlude)
05.  I Remember
06.  Good To Love You (feat. Dave Hollister)
07.  There 4 U
08.  This Day Is For You
09.  Take Me
10.  All Over Again
11.  Out Love
12.  Did It For Love

Label: BMG Rights Management
Web: https://www.bmg.com/

SOUL

Für Fans von:  Melinda Doolittle - Rebecca Ferguson - Angela Bofill

USA

Mit „Music“ hatte sie 2005 ihren ersten Hit gefeiert, mit starker Stimme eröffnet sie ihr nagelneues Album „Did It For Love“. LEELA JAMES is back in town und in den HiFi-Anlagen der Funk & Soul Community. Der Ballade „Hard For Me“ folgt das erste Highlight mit „Don’t Mean A Thang“ und spontan wünsche ich mir ein Duett mit Joss Stone, weil sich die intensive Klangfarbe der  kalifornischen Sängerin hammermäßig anhört wie die minimal jüngere englische Soul-Schwester. Äußerst schwach finde ich, dass es kein Vinyl gibt – besitzen doch die meisten Black Music Fans noch haufenweise schwarzen Rillen und gerade in diesem Segment sitzt auch meines Erachtens immer noch die größte Käuferschicht, meine lieben Label-Verantwortlichen! „Don’t Want You Back“ ist ebenfalls eine Ballade und eigentlich bin ich nicht so sehr der Fan von langsamen Songs, aber die Leela kann singen was sie will, es ist einfach saugut. Mit Dave Hollister, dem ehemaligen Vokalisten der Band „Blackstreet“, steht sie zusammen am Mikrofon in „Good To Love You“ – ein wundervolles Duett (101,9 bpm), das die guten alten Philly-Soul-Zeiten aufwärmt. Sogar fast noch besser gefällt mir der Uptempo-Track „There 4 U“ (124,9 bpm), die Bläser und die funky Grooves erinnern an die Arrangements von Maurice White, dem Schöpfer von „Earth, Wind & Fire“ – irgendwo auch eine Reminiszenz an die ersten Alben von Deniece Williams. Mit „This Day Is For You“ geht es danach wieder hinein in die sweet-soulige Ecke, die Piano-Ballade „All Over Again“ dürfte vor allem den Fans von „Adele“ sehr gut gefallen und nach dem begeisterten Hören von „Our Love“ behaupte ich ganz einfach mal, dass Leela James ganz klar eine der besten Soul-Sängerinnen ist, die derzeit unterwegs sind.

Fazit: Vergeßt all die Beyonces und Rihannas und wie sie alle heißen -  DAS hier ist der „real soul“, den es immer noch gibt im Jahr 2017, wie LEELA JAMES auf “Did It For Love” wieder einmal unter Beweis stellt.

VÖ: 30.03.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.leelajames.com/ & https://soundcloud.com/leelajamesofficial

TOURDATEN

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MOBY “DRUM & BASS REMIXES”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

DRUM’N’BASS

Für Hörer von: Apollo 440 - London Elektricity - Netsky

USA

Eine lange totgesagtes Subgenre lebt immer noch - “Drum’n’Bass” - einst Ende der 90er sehr populär treibt immer noch sein Unwesen - der Star Produzent MOBY hat dieses Mal nicht selbst Hand angelegt an seine Kompositionen, sondern hat 4 seiner beliebtesten Tracks von renommierten Genre-Remixern bearbeiten lassen. Der “Pola & Bryson Remix” von “Porcelain” langweilt, die fast zeitgleich veröffentlichten Remixe von Sebastian Mullaert und Timo Maas sind um einiges besser, gibt es aber bisher lediglich als Vinyl UK Maxi (Import), “Why Does My Heart Feel So Bad” vom englischen Duo TECHNIMATIC haut schon eher auf die Klötze, während der “Fourward Remix” des MOBY-Klassikers ein regelrechtes Donnerwetter verursacht und in Erwartung der neuen “Twin Peaks”-TV-Serie (Start ab 21. Mai) auch noch hochaktuell ist.

Moby - Drum N Bass Remixes

VÖ: 24.04.17

Verfügbar: 12” Vinyl & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://soundcloud.com/shogunaudio/moby-go-fourward-remix

TRACKLISTING

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T-WAYNE “FOREVER RICKEY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

T-Wayne - Forever Rickey

TRACKLISTING:

01.  Grown S**t
02.  Double Standards
03.  Diamonds
04.  Why You Mad
05.  Earn Sum
06.  You Gotta Pay
07.  Impressive
08.  Runnin Lights
09.  Fell In Love (feat. XO)
10.  Pussy
11.  Own Thing
12.  Same One

Label: 300 Entertainment

DIRTY SOUTH

Für Fans von:  Rae Sremmurd  - Pimp C - Chedda da Connect

USA (TEXAS)

Zwar pimpert hier ebenfalls ein minimalistisches Piano, das auch von einem 2jährigen Hip Hopper gespielt werden könnte, dafür aber ist Tyshon Dwayne Nobles präsent von der ersten Sekunden mit seiner sozialkritischen Tirada am aktuellen Bildungssystem der USA, das es minderbemittelten Jugendlichen nach wie vor kaum ermöglicht, einen ordentlichen Beruf zu ergreifen. Rassismus im Jahr 2017 – nie war das Thema aktueller in den unteren Schichten der Staaten als heute. Und auch der millionenschwere Hans Trump wird sich wie die vorigen Präses einen feuchten Kehricht kümmern um seine Nation. Als T-WAYNE hat der Texaner schon mehrere Mixtapes veröffentlicht, „Forever Rickey“ ist die jüngste Ausgabe mit 12 phätten Tacks. Die düstere Horrorcore-Atmo macht auch die folgenden „Double Standards“ und das slowly vibrierende „Diamonds“ zum Ereignis und wie der 27jährige seine Rhymes mit präziser Roughness ins Mikro schmettert, erinnert er mich an die kultigen ersten Auftritte der Band „Onyx“ in den 90ern. 2015 ist er zwar mit seinem „Nasty Freestyle“ in die oberen Regionen der Charts geschossen - do ya remember? https://vimeo.com/202672074  - aber der schnöde Kommerz-Mammon scheint ihn auf den ersten Blick nicht im mindestens zu interessieren, viel lieber setzt er sich dafür mit unbequemen Themen auseinander und bleibt für die meisten 08-15 Hip Hop Fans unerreichbar im Untergrund und kombiniert auch dieses Mal wieder einen exzellenten Mix aus Dirty South, minimalistischem Old School und Trap. Seine Fan Community sucht sich der Rapper lieber weiter zusammen über die gängigen Mixtape-Portale wie datpiff und läuft auch mal mit einer Packung Mixtapes, Demos oder Promo-Material wie einst eine gewisse Louise Ciccone, die dann als Madonna Karriere machte, durch die Gegend. Vor einigen Jahren hat er begonnen, Songs in seine in diversen Social Networks erstellten Profile hochzuladen und nachdem er für seinen „Nasty Freestyle“ in kürzester Zeit über 6 Millionen Viewers verbuchen konnte, griff das Label 300 Entertainment zu und sicherte sich die Dienste von T-WAYNE, wie sich der Rapper mittlerweile an seine Vorbilder T-Pain und Lil Wayne angelehnt, nannte.

VÖ: 21.04.17

Verfügbar: Vinyl (Import) & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Hier gibt’s alle Titel zum Stream: https://soundcloud.com/twaynemusic

TOURDATEN

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DAHLIA “MIRRORS”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

J-POP

Für Fans von: Sakura Inagaki - Chupi*Chupi - Namie Amuro

JAPAN

Aufatmen bei Musikfans und Kritikern. Britney Spears ist umgezogen, lebt jetzt in Japan und heißt ab sofort DAHLIA. Die japanische Sängerin zwitschert sich durch ihr Album „Mirror“ und hofft sicherlich, dass ihr der Spiegel erzählt, dass sie die beste Sängerin weit und breit ist. Soweit kommt es nicht, auch wenn das Produzententeam gute Arbeit geleistet hat in den 8 gutgelaunten Frisösen-Hausfrauen-Disco-Pop-Liedchen. Sogar jazzige Akkordfolgen vermischen sich mit Spielautomaten-Chiptune-Sounds und blubbernden „Giorgio-Moroder“-Grooves. Am besten gefallen das an die Musik von Matt Biano erinnernde „ciel blanc“ und “Ai Wa Kuki“. Bezugsmöglichkeiten sind CD Japan (in Euro umgerechnet ca 14,97) oder direkt bei Tower Records - wer über den Webshop der Sängerin bestellt, halt die Möglichkeit, sich eine der auf 100 Exemplare limitierte Deluxe Edtion zu besorgen, die mit einem 30seitigen Photobuch ausgestattet ist.

Dahlia - Mirror

VÖ: 22.02.17

Verfügbar: CD  & Deluxe CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://dahliaworks.stores.jp/  & http://www.cdjapan.co.jp & http://tower.jp  

TOURDATEN

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BETTY WHO “THE VALLEY””   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Betty Who - The Valley

01.  The Valley
02.  Some Kinda Wonderful
03.  You Can Cry Tomorrow
04.  Mama Say
05.  Human Touch
06.  Free To Fly (feat. Warren G.)
07.  Wanna Be
08.  Pretend You’re Missing Me
09.  Blue Heaven Midnight Crush
10.  Make You Memories
11.  Reunion
12.  Beautiful (feat. Superfruit)
13.  I Love You Always Forever

Label: RCA Records

RADIO (DANCE) POP

Für Fans von:  Katy Perry - Ke$ha - Demi Lovato - Miley Cyrus

AUSTRALIEN

Natürlich möchte man als „Frauenversteher“ wissen, wem die knackigen Beine auf dem Cover des Albums „The Valley“ gehören. Es sind wohl Bestandteile von Jessica Anne Newham, die seit dem Frühjahr 2013 als BETTY WHO unterwegs ist und ihr zweites Studio Album “The Valley” veröffentlicht hat. Mit „I Love You Always Forever“ hat sie inihrem Heimatland Australien ihren bis dato größten Erfolg gefeiert, die Cover Version des 1996er „Donna Lewis“-Hits gibt es natürlich auch auf dem neuen Release, der 12 weitere Songs beinhaltet, von denen einige schon in diversen Radioformaten rauf & runter gespielt werden. Das Album beginnt mit der schönen Acapella-Einlage des Titelsongs, danach geht’s in den gutgelaunten Teenie-Popper „Some Kinda Wonderful“, der „Katy-Perry“-Ambiente mit aufregenden „M.I.A.“-Elementen vermischt, gut tanzbar (103,0 bpm). Aber die Songwriterin hat auch noch mehr drauf, als nur gängige Radio-Pop-Formate zu bedienen, wie „You Can Cry Tomorrow“ und „Blue Heaven Midnight Crush“ zeigen, die sich als Zielgruppe eher das etwas erwachsenere Publikum auserkoren haben. Natürlich gibt es wie in „Human Touch“ auch genügend der zurzeit überall umher schwirrenden Electro-Pop-Komponenten zu hören.  Weitere Anspieltipps sind das hiphoppige „Mama Say“, das funky groovende „Free To Fly“ mit einem Feature des US Westcoast Rappers WARREN G. und “Beautiful” mit Mitch Grassi & Scott Hoying von der Band “Pentatonix”.

VÖ: 24.03.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.bettywhomusic.com/  &  https://soundcloud.com/bettywhomusic

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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