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NEUE CDs KW 48-2018

Ab sofort gibt es an dieser Stelle immer am Montag Morgen gebündelt die neuen Rezensionen der abgelaufenen Kalenderwoche - unabhängig vom Alter der Veröffentlichung - die neuesten Infos zu Promo Eingängen, die noch nicht rezensiert worden sind, gibt es beim Link “Neue CDs”. Die besten 10 Alben der abgelaufenen Woche werden wie gehabt in der Rubrik “Ohrgamsus der Woche” gelistet.

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Maison Book Girl - Yume

Rock Lounge Orchestra

Kyrkogard - Empathie Fatale

Vero - Wolken Zucker Himmel

Moonshine Bandits - Gold Rush

MAISON
BOOK GIRL

ROCK LOUNGE
ORCHESTRA

KYRKOGÅRD

VERONIQUE
DE LA CHANSON

MOONSHINE
BANDITS

 

 

 

 

 

Soundtrack - Suspiria

Rocks CD 67

Karel Ruzicka - Grace And Gratitude

Soundtrack - Westside The Music

Dead Can Dance - Dionysus

SUSPIRIA 2018
SOUNDTRACK

ROCKS
CD 67

KAREL
RUZICKA

WESTSIDE:
THE MUSIC

DEAD CAN
DANCE

 

 

 

 

 

Cher - Dancing Queen

Bob Andy Marcia Griffiths

LA Witch - Octubre

URSA - Abyss Between The Stars

Kreftich - Niemals stumm

CHER
”DANCING QUEEN”

BOB ANDY AND
MARCIA GRIFFITHS

LA WITCH
“OCTUBRE”

URSA

KREFTICH

 

 

 

 

 

3hattrio - Lord Of The Desert

Polo And Pan - Mexicali

Witherfall - A Prelude To Sorrow

The Cautious Arc - Girl Afraid

Einmusik - Sa Trincha

3HATTRIO “LORD
OF THE DESERT”

POLO & PAN
“MEXICALI”

WITHERFALL

CAUTIOUS
ARC

EINMUSIK
“SA TRINCHA”

 

 

 

 

 

Groove CD 83

VA - Forte Vol 5

Annanan - You

Abigor - Hollenzwang

The Cautious Arc - Painless

GROOVE
CD VOL 83

FORTE VOL 5
QILLA RECORDS

ANNANAN
“YOU”

ABIGOR
“HÖLLENZWANG”

CAUTIOUS
ARC

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

VERONIQUE DE LA CHANSON “WOLKEN ZUCKER HIMMEL”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Vero - Wolken Zucker Himmel

01.  Wolken Zucker Himmel
02.  Revolutionär
03.  Ich würde lieber ein Mädchen küssen
04.  Wäre es nicht schön
05.  Tschau und bis dann
06.  Zivilisation
07.  Kleiner Astronaut
08.  Auf der Rollbahn in den Irrsinn
09.  Oh El Trash
10.  Rückwärts
11.  Reisefieber
12.  Dein Haarschnitt und deine Gitarre
13.  Böser schwarzer Mann
14.  Brillant

GIRLIE POWER

Für Fans von:  Cynthia Nickschas - Mia. - Avril Lavigne

DEUTSCHLAND

Und wieder mal ein heiße Braut, die sich anschickt, mit rockigen Riffs und elektrische Gitarre für Unbehagen in der immer noch recht männerdominierten Musikwelt zu sorgen. Ha, ha! Scherz meinerseits, denn erstens gibt es schon eine ganze Menge weiblicher Künstlerinnen, die “es” mindestens genau so gut „tun“ wie ihre männlichen Kollegen. Beispiel gefällig? Ana Popovic – Yvi Wylde – Malin Pettersen – um nur einige Wenige zu nennen, die es binnen kürzester Zeit geschafft haben, eine Spitzenposition in meiner Rangfolge der musikalisch-rockenden Darlings einzunehmen. Jetzt kommt VERONIQUE DE LA CHANSON – eine Musikerin mit blumigem Namen, die ihr Album „Wolken Zucker Himmel“ vorstellt. Insider und Genre-Fans kennen die Songwriterin bereits als Member der Bands „The Boonaraas“ oder „Orange Crush“. Jetzt war wohl Zeit für das erste Solo Album: 14 deutschsprachige gutgelaunte Rock-Kracher präsentiert das Mädel aus NRW. Musikalisch gibt es einen Mix aus punkigem Rock, Americana, Rockabilly und Alternative Indie Pop, was die Texte betrifft, geht es humorvoll (im NDW-Retro-Ohrwurm „Ich würde lieber ein Mädchen küssen“) und gelegentlich auch philosophisch („Auf der Rollbahn in den Irrsinn)“ zur Sache, die physikalische CD beinhaltet ein 20seitiges Booklet, in dem die von der Chefin geschriebenen Texte abgedruckt sind und hier stelle ich erstaunt fest, dass Veronique – zumindest gilt das für die Aufnahmen – das Gitarrespielen anderen TOP Musikern überlassen hat, darunter auch einem gewissen KORNELIUS FLOWERS (den ich Euch vor ein paar Monaten mit seinem superben Solo Album vorgestellt habe, die Leadgitarren-Fraktion besteht aus Bernd Bredin, Fred Barreto und Matt Dawson. Meine persofaves des geilen Party-Albums sind „Oh El Trash“ mit bubblegum-psychedelisch-rockender Orgel, die von der Chefin selbst gespielt wird, der „Halloween“-Rocker „Böser schwarzer Mann“ und die garagenrockige Stalker-Love-Story „Dein Haarschnitt und deine Gitarre“. Am 23. November 2018 spielt die Songwriterin gemeinsam mit weiteren Acts (”Electric Mud”, ”Straws” und ”Vandermeer”) bei einem Benefiz-Konzert im Trierer “Ex-Club”, das Konzert dient gleichzeitig als Release Party des Solo Albums.

VÖ: 16.11.18

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  www.veroniquedelachanson.com/  & www.youtube.com/user/MissLoveronika/featured

TOURDATEN

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DEAD CAN DANCE “DIONYSUS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Dead Can Dance - Dionysus

Tracklisting:

01.  ACT 1: Sea Borne
02.  ACT 1: Liberator Of Minds
03.  ACT 1: Dance Of The Bacchantes
04.  ACT 2: The Mountain
05.  ACT 2: The Invocation
06.  ACT 2: The Forest
07.  ACT 2: Psychopomp

Label: PIAS Recordings

WORLD LOUNGE

Für Fans von:  Portishead - Peter Gabriel - Andreas Vollenweider

AUSTRALIEN

Mit ungewöhnlichen Klängen beginnt das neue Album von DEAD CAN DANCE – ein Umstand, der aber gar nicht auf die Hörgewohnheiten der Fans der Band zutrifft, weil diese sowieso schon immer Außergewöhnliches von ihren Lieblingen erwarten. Mystisch-orientalisch--neo-prog-dark-wave-poppige Sounds eröffnen den ersten den beiden Tracks, die sich jeweilig als mehrteiliges Medley über den gesamten Longplay erstrecken. Sechs Jahre nach dem 2012er Comeback Album „Anastasis“ gibt es wieder ein Lebenszeichen des australischen Duos, das sich dieses Mal mit dem griechischen Suffkopf „Dionysus“ beschäftigt hat – in deutschen Landen als „Bacchus“ bekannt. Da dieser Begriff auch als Rebsorte vor allem bei der holden Weiblichkeit in den letzten Dekaden an Wertschätzung dazu gewonnen hat, kann ich mir auch gut vorstellen, dass dieses Album auch von femininer Seite als art-progressives Chillout-Lounge-Vergnügen gut angenommen werden dürfte. Unbedingte Anspieltipps sind die weltmusikalische Perle „Dance of the Bacchantes“ mit ihrem hypnotisch einlullendem Didgeridoo-Electro-Groove und das mit der Polyphonie der legendären bulgarischen Frauengesänge angereicherte „The Invocation“. Die Deluxe Edition gibt es hochwertiges Package, das die CD, das Vinyl-Album in „prince“igem Purple und ein 16seitiges Hardcover-Fotobuch beinhaltet. Den aktuell günstigsten Preis für diese Edition findet Ihr derzeit (01.11.) im Shop von des Onlinehändlers “EMP”!

VÖ: 02.11.18

Verfügbar: CD  & Vinyl &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 Web: https://www.deadcandance.com/ & https://youtu.be/d_XrZTMLN6M

TOURDATEN

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WITHERFALL “A PRELUDE TO SORROW”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Witherfall - A Prelude To Sorrow

Titelverzeichnis:

01.  A Prelude To Sorrow
02.  We Are Nothing
03.  Moment Of Silence
04.  Communion Of The Wicked
05.  Maridian’s Visitation
06.  Shadows
07.  Ode To Despair
08.  The Call
09.  Vintage
10.  Epilogue

Label: Century Media Records
Web: www.centurymedia.com

POWER METAL

Für Fans von: Blue Murder – Kingdom Come – Uriah Heep

USA

Wem der Sound der späten 80er Jahre Heavy Metal Produktionen gefallen hat, ist bei den 2013 gegründeten WITHERFALL aus Los Angeles 100%ig richtig. Die Band klingt aber nicht nur wie eine nostalgische Retorte altbekannter Metal Heroen, sondern schiebt das Subgenre Power Metal auf der Treppe der Vollendung mindestens 2 Stufen auf höchstem Niveau nach oben. Das Intro zum Album „A Prelude To Sorrow“ erinnert mich an die Musik von „Kingdom Come“, das nachfolgende 11minütige Meisterstück „We Are Nothing“ beinhaltet in der Mitte einige balladeske Elemente, tendiert aber zwischendrin auch zur härteren Spielart a la „Exciter“ oder „Anthrax“ – Power Metal mit einem Hauch Neo Prog, der natürlich auch in den Gefilden von „Dream Theater“ herumspaziert. Gelegentlich setzt Chefvokalist Joseph Michael zu schrillen Falsetto-Schreien a la Ian Gillan („Deep Purple“) an, als dieser sich Anfang der 70er durch Kultsongs wie „Child In Time“ pflügte. Instrumental wird jede Menge – vor allem für Gitarristen – an hochkarätiger Spielkultur geboten – das Quintett wechselt in den Songs oft und gekonnt das Tempo – vor allem die älteren Classic Rock Fans dürften das eine oder andere Deja Vu erleben, denn wenn die beiden Gitarristen Jake Dreyer und Fili Bibiano zu einem ihrer tollen Soli ansetzen, zeigt sich klar die Beeinflußung durch die Meistergitarreros Yngwie Malmsteen und Steve Vai. Auch die einst von Frank Gambale und John Petrucci eingeführten und mittlerweile bis zum Exzeß ausgereizten Sweeping Techniques finden ihren gelungenen Einsatz und im Intro des Brechers „Ode To Despair“ sind sogar übers Griffbrett jagende akustische Flamenco-Runs zu hören. Der melodramatische Beginn von „Vintage“ erinnert mich nuanciert an die kultig-gruselige Filmmusik von Fabio Frizzi, die dieser für den Horrorstreifen „Paura nella città dei morti viventi“ geschrieben hat (hierzulande bei Fans mit dem Titel „Ein Zombie hing am Glockenseil“ ein Begriff).

VÖ: 02.11.18

Verfügbar:  CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.witherfall.com/ & https://youtu.be/_QV1MebuU9Y

TOURDATEN

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URSA “ABYSS BETWEEN THE STARS ”     2-PfeilNachOben-141-132

URSA - Abyss Between The Stars

Bei URSA handelt es sich um eine Black Metal Gruppe aus Kalifornien, die sich stark am nostalgischen Heavy Rock von „Black Sabbath“ orientiert. „Abyss Between the Stars“ ist der aktuelle Longplay des 2016 gegründeten Trios, die 6 Stücke des Albums zeichnen sich aus durch die sich ab und an auch auf den Gesangsspfaden von Ozzy Osbourne bewegende Stimme von Matt Solis und den ultra-hohen Fuzz-Faktor, der aber dann andererseits gerade bei audiophilen HiFi-Jüngern ein Downturner sein könnte. Egal - wenn die Bops das Tempo wie im sludge-metallischen Highlight „Dragon’s Beard“ zusätzlich anziehen, dann brennt die Bude! “Serengeti Yeti” und das cajun-gruselige “Cave Of The Spider King” erinnern mit ausufernden Solo-Eskapaden an die langen Jams von Robin Trower und Frank Marina in den 70ern, mit “The Mountain” gibt es eine starke Cover Version des US-Americana-Songwriters Steve Earle.

Genre:
Doom Metal / Sludge Metal

TRACKLISTING:

01.  Wizard’s Path
02.  Dragon’s Beard
03.  Serengeti Yeti
04.  Thirteen Witches
05.  Carve Of The Spider King
06.  The Mountain

LINE UP:

Matt Solis (vocals, bass, organ)
Nick Cohon (guitars, banjo)
Brennan Kunkel (drums, percussion)

Herkunft:
USA (Kalifornien)

VÖ: 02.11.18

Label: Blood Music

Verfügbarkeit:
CD - Digitales Album

Tourdaten

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://blood-music.bandcamp.com/album/abyss-between-the-stars 

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ROCK LOUNGE ORCHESTRA “RLO #1”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Rock Lounge Orchestra

01.  Chevy Love
02.  Big T
03.  Stand Up
04.  Take A Little Time
05.  Baby Don’t Leave Me Now
06.  Night And Day
07.  Heaven And Hell
08.  Away From It All
09.  Umbrella Lady
10.  Hint Of Destiny
11.  Fool On The Run
12.  Renault 4
13.  NIE
14.  Good Night

SOUTHERN ROCK

Für Fans von:  Lynyrd Skynyrd – REO Speedwagon –  Jupiter Coyote

DEUTSCHLAND

Hello Hooray! Die „Beach Boys“ sind wieder da und haben sich mit einer Portion „Blues Brothers“ Soul geschmückt und cruisen die Straße entlang – groovy und sexy – und ein fettes southern-rockiges Gitarrensolo setzt sich gekonnt auf den Höhepunkt des gutgelaunten Songs. Aber nix da – es ist das ROCK LOUNGE ORCHESTRA aus deutschen Landen, das sein Album „#1“ eröffnet. Ein sexy Saxophon lacht mir wohl zu wegen meiner spontanen Gedanken. Das poppig-bluesige „Big T“ erinnert irgendwo mit seinen feinen Vocal Harmonien und messerscharfen Rhythm-Guitar-Licks an die “Eagles”, dann aber auch – dem vielschichtigen Bläser Arrangement geschuldet – an die genialen pop-jazzigen Klassiker von „Steely Dan“. Und wieder begeistet der Saxophonist mit einem tollen superfeinen Solo! Es geht munter weiter in diesem Context! Wer sind die Musiker von RLO, wie sich die Band auch abgekürzt nennt? Joe Rankenhohn ist Vokalist, Gitarrist und gleichzeitig Songwriter von 6 Stücken, die restlichen Credits teilen sich Rainer Blencke (Vocals, Saxophon, Gitarre) und  Roland Auer (Keyboards, Saxophon, Vocals), die Band wird komplettiert von Martina Liesenkötter (Geige, Trompete, Flügelhorn, Vocals), Albert Frasch (Bass, Vocals) und Andreas Moser (Schlagzeug). Der nexte Hammer folgt mit „Stand Up“ – ich schmelze gleich weg vor Begeisterung – sweet-souliger Gesang – auch hier wieder tolle Harmonien – der warme Sound der Hammondorgel erinnert an die Musik von David Lindley oder – den kennen noch die „old hounddogs“ – “Booker T.”, der in den 60er Jahren eine Menge Hit mit seinen „M.G.s“ gefeiert hat. Was Violine und Leadgitarre dann zur Mitte des Stücks bringen, ist einfach gesagt nur phan-fucking-tastisch! Southern-Rock par excellence! Weitere Highs sind „Baby Don’t Leave Me Now“, „Away From It All“, „Renault 4“ und das reggae-poppige und leicht „supertramp“-affine „Heaven And Hell“ mit klasse Gitarrensolo und superbem Vocal-Scatting von Violinistin Martina. Die Musikerin ist kein unbeschriebenes Blatt und hat im Laufe ihrer Karriere bereits mit Größen wie Bobby McFerrin, Keith Emerson und sogar Anna Netrebko zusammengearbeitet. Die kalte Jahreszeit hat schon längst begonnen, aber das ROCK LOUNGE ORCHESTRA erhellt Räumlichkeiten, Gehörgänge und Seele mit dem sonnigen Southern-Soul-Rock-Album „#1“, dem hoffentlich noch bald einige Nachzügler folgen werden!

VÖ: 09.11.18

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.rockloungeorchestra.de/   &  https://vimeo.com/145263600

TOURDATEN

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ANNANAN “YOU”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DARK WAVE

Für Fans von: Jen Gloeckner - Darkstar - Vincenzo Maurice 

DEUTSCHLAND

Ganz nett, was das Berliner Duo ANNANAN (bestehend aus Anne Ghost und Tom Aaron) auf seinem neuen Album „You“ gestrickt hat. Elektronischer Avantgarde abseits jeglichen radio-konformonen Mainstream-Mülls a la „Scooter“, “David Guetta” oder ”ATB”. Highlights sind das dubstep-doomige „Never Had A Home“, das dark-ambiente Monster „Am I Alive?“, das gothic-dance-poppige „Eyes Wide Open“ sowie „Mind Borders“ und „Drive By“, die mich beide an den kosmopolitschen World-Neo-Funk von Maya Arulpragarsam (M.I.A.) erinnern. Gut unterhaltsame 33:29 Minuten, lediglich die im schaurigen Schulenglisch vorgetragenen Texte stören mich hie und da, aber bei dementsprechender Lautstärke fällt auch diese Tatsache am Ende dann gar nicht mehr so sehr ins Gewicht.

Annanan - You

VÖ: 02.11.18

Verfügbar: Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/annananhttp://www.annanan.cc/

TOURDATEN

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EINMUSIK “SA TRINCHA EP”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HOUSE

Für Fans von:  Maceo Plex - Adam Port - Locked Groove - BOg

DEUTSCHLAND

Der Groove des ersten Stücks auf der neuen EP von EINMUSIK erinnert mich am Anfang an das 70er Jahre One-Hit-Wonder „Funky Town“ von „Lips Inc.“, aber nach 2 Minuten gibt es die Wendung hin zum elektronisch-space-ambienten Chillout-Fahrstuhl. Hinter dem Projekt steckt der Bielefelder Produzent Samuel Kindermann, der zuletzt mit seinen „Floating Orbits“ die Tanzflächen etablierter Großstadtclubs erobert hat. Die 4 Tracks seiner neuen EP „Trincha“ lösen dem Zuhören zunächst den Eindruck aus, alles irgendwo schon einmal gehört haben, die Melodien und Rhythmen sind aber derart intelligent miteinander verwoben, dass spätestens nach 3-4 Minuten eine Art hypnotisierender Zugriff auf die Gehörgänge entsteht. Eines der House-Highlights des Jahres 2018 ist der „Gabriel Ananda Remix“ des Titelstücks.

Einmusik - Sa Trincha

VÖ: 19.10.18

Verfügbar: Vinyl & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  http://einmusik.com/ & https://soundcloud.com/einmusik

TOURDATEN

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ABIGOR “HÖLLENZWANG (Chronicles Of Perdition)”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Abigor - Hollenzwang

TRACKLISTING:

01.  All Hail Darkness And Evil
02.  Sword Of Silence
03.  Black Death Satanas (Our Lord’s Arrival)
04.  The Cold Breath Of Satan
05.  None Before Him
06.  Olden Days
07.  Hymn To The Flaming Void
08.  Christ’s Descent Into Hell
09.  Ancient Fog Of Evil

Label: Avantgarde Music
Web: www.avantgardemusic.com

BLACK METAL

Für Fans von:  Blut aus Nord – Nagelfar – Deathspell Omega - Aenaon

ÖSTERREICH

ABIGOR. ABIGOR? Da war doch was in den 90er Jahren! Eine österreichische Metal Band, die seinerzeit als blackmetallischer Strahl eingeschlagen und die Szene aufgemischt hat. Großartige Alben wie das 1994er „Verwüstung / Invoke the Dark Age“ und der 1995er Nachfolger „Nachthymnen (From the Twilight Kingdom)“ waren Meilensteine der damaligen Neo-Black-Metal-Szene gewesen. In den letzten Jahren wurde es ruhiger um das über die Jahre zum Duo geschrumpfte ehemalige Trio und als Multinstrumentalist Thomas Tannenberger dann auch noch das Weite suchte, schein das Ende der Band vorgezeichnet. Aber irgendwie war die Formation doch immer präsent durch neue EPs oder wie zuletzt 2017 mit einem gemeinsam mit „Nightbringer“, den schwedischen „Mortuus“ und den griechischen „Thy Darkened Shade“ veröffentlichten Split-Mini-Album. Vor einem Jahr haben sich die beiden Unternehmensgründer (P.K. aka Peter Kubik und T.T.) von ABIGOR zusammengesetzt und ein neues Album zusammengestellt: "Hatefully recorded, mixed and mastered at Hell-lab during several winter moons and summer fires of 2017“ heißt es in den Liner Notes und die Fans der Gruppe dürften begeistert sein über den neuen Stoff, der abseits von Mainstream-Gesülze und massentauglichem Schmarrn schön im avantgardistischen Untergrund wütet. Sehr empfehlenswert ist die Special Edition, die neben der handelsüblichen Vinyl-LP noch eine Picture-Disc-EP (mit den Songs „Black Icarus“ und „Metamorphosis“) sowie eine Bonus CD mit den instrumentalen Versionen beinhaltet. Allerdings dürfte diese auf 333 Stück limitierte Edition wahrscheinlich mittlerweile längst vergriffen sein. Textlich geht es wie von ABIGOR gewohnt, satanisch-deftig zu, die empfehlenswerten Anspieltipps sind „Black Death Satanas (Our Lord’s Arrival)“ und „The Cold Breath Of Satan“, in dem der gastierende Wiener Vokalchirurg „Silenius“ dem Text alle Ehre macht <all graves are flung wide open - legions follow the bleak tyrant - he calls his army with merciless shrieks> und mit einschneidender Stimme wie eine Kettensäge durch den 4minütigen Alptraum brettert.

VÖ: 03.01.18

Verfügbar: CD & Vinyl &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://avantgardemusic.bandcamp.com/album/h-llenzwang-chronicles-of-perdition

TOURDATEN

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BOB ANDY AND MARCIA GRIFFITHS
“YOUNG GIFTED AND BLACK / PIED PIPER”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Bob Andy Marcia Griffiths

Bob Andy Marcia Griffiths B

Tracklisting “Young Gifted And Black (1970):

01. Young, Gifted And Black
02. Private Number
03. United We Stand
04. We’ve Got To Get Ourselves Together
05. Peace In Your Mind
06. It’s A Rocking Good Way
07. It Ain’t Me Babe
08. Ain’t Nothing But The Real Thing
09. Put A Little Love In Your Heart
10. The Onion Song
11. Gee Baby
12. Keep The Customers Satisfied

Label: Trojan Records / Doctor Bird (Re-Issue)
Original Release: 1970

Tracklisting ”Pied Piper” (1971):

13. We Know
14. One Woman
15. I Don’t Care
16. Strange World
17. You Are Mine
18. He’s A Cousin Of Mine
19. Pied Piper
20. Let’s Fall In Love
21. See You My Love
22. But I Do
23. Save Me
24. Your Love
25. Young, Gifted And Black (Jamaican Mix) (Bonus)

Original Release: 1971

ROCK STEADY & SKA

Für Fans von:  Desmond Dekker - Freddie McGregor - The Melodians

JAMAIKA

Lang, lang ist’s her! Im Sommer 1969 stürmte das Duo BOB ANDY & MARCIA GRIFFITHS die internationalen Charts in den USA, in England, Frankreich und Italien mit dem schaukelnden Rock-Steady-Groover „Young Gifted And Black“ und war auch hierzulande monatelang eine feste Institution in den Musikboxes der Bahnhofskneipen und anderen Lokalitäten, die überwiegend von Jugendlichen und Heranwachsenden besucht wurden. Vier gemeinsame Alben hat das Duo veröffentlicht, bevor es sich Ende der 70er auseinanderdividierte und getrennte Wege ging. Das Re-Issue-Album „Young Gifted And Black / Pied Piper“ ermöglicht es noch einmal, sämtliche Songs der ersten beiden Alben kennen zu lernen. Die beiden Stimmen harmonieren gut miteinander, jeweils ein Stück auf einem Album durften Bob und Marcia beweisen, dass sie auch das Zeug für eine dann später auch erfolgreich in Angriff genommene Solo Karriere hatten. Wer auf nostalgischen Reggae steht – noch lang vor den kommerziell erfolgreichen Marley-Zeiten – die Originale einiger Songs dürften vor allem Oldie Fans kennen wie das von Marcia gesungene „Put A Little Love In Your Heart“ (im Original von Jackie DeShannon), „Keep The Customer Satisfied“ (O: Simon & Garfunkel) oder „Ain’t Nothing But The Real Thing“ (O: Ashford & Simpson) – die Highlights oder empfehlenswerten Anspieltipps sind andere: „It’s A Rocking Godd Way“, „It Ain’t Me Babe“, „Private Number“, die lovers-rockige Perle „I Don’t Care“, das mysteriös-kammersinfonisch-jazzige „Strange World“, das beatles-que „He’s A Cousin Of Mine“ und der gutgelaunte Titelsong „Pied Piper“, den übrigens mit Artie Kornfeld einer der Promoter des zwei Jahre zuvor stattgefundenen legendären „Woodstock“-Festivals mitgeschrieben hat. Das aber ist eine komplett andere Geschichte, der ich mich ausführlich widme in Bezug auf das anstehende 50jährige Jubiläum der Kultveranstaltung im kommenden Sommer 2019! Mit dem Bonus Jamaican Mix des Titelsongs des ersten Albums gibt es für Pure-Reggae-Hardliner dazu eine rare Aufnahme, die bisher nur auf der originalen vom jamaikanischen Label “Harry J. Records” veröffentlichten Single zu hören gewesen ist.

VÖ: 27.05.18

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Bezugsmöglichkeit bei Cherry Records & High 01 & High 02 & High 03 & High 04

TOURDATEN

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KAREL RUZICKA QUARTET  “GRACE & GRATITUDE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Karel Ruzicka - Grace And Gratitude

Tracklisting:

01.  Brooklyn Brotherhood
02.  Grace To You And Peace
03.  Seven Hills
04.  Milagros
05.  Modus Karelius
06.  On Earth As It Is In Heaven
07.  Flight
08.  Grace And Gracitude

Label: Animal Music
Web: https://animalmusic.cz/

MODERN JAZZ

Für Fans von: Joe Henderson - Eric Dolphy  - Wayne Shorter

USA

KAREL RUZICKA ist einer der alten Haudegen der Jazz Szene, der den in den 70er und 80er Jahren unter Insidern so beliebte Ostblock-Jazz wiederbelebte. Allerdings lebt der Saxophonist (er ist der Sohn des gleichnamigen tschechischen im Jahr 2016 verstorbenen Jazz Pianisten) schon seit über 20 Jahren in der Metropole New York und er hat bereits mit etlichen Größen der US Szene (George Benson, Ravi Coltrane, Mike Stern, Roy Hargrove) zusammengearbeitet. Für sein neues Album „Grace & Gratitude“ hat er einen elitären Kreis von TOP Musikern engagiert, herausgekommen ist ein toller Modern Jazz Longplay mit acht  Eigenkompositionen. Empfehlenswerte Anspieltipps sind der Auftakt „Brooklyn Brotherhood“, das den Kreis des vor 14 Jahren veröffentlichten Vorgängers „Brooklyn Moods“ öffnet, das funk-groovige „Seven Hills“ (ein instrumentaler Seitenhieb, der die Stadt New York, die wie das „babylonische“ Rom auf sieben Hügel entstanden ist, auf humorvolle Weise auf die phrohezeiten 10 Hörner der Apokalypse nimmt), der „school-days“ige Fusion-Jazz-Rocker „Flight“ sowie das free-jazzig-bost-boppige „Modus Karelius“, in dem seine Mitstreiter mit technisch feinen Kapriziosen nur so um sich werfen. John Patitucci am Bass, der Pianist Jon Cowherd dürfte vielen bekannt sein durch sein Mitwirken bei Aufnahmen von Norah Jones, Cassandra Wilson oder für die Band „Brian Blade Fellowship“ und Drummer Nate Smith ist auch schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr in der Szene. Fazit: 14 Jahre nach den „Brooklyn Moods“ hat sich der Saxophonist KAREL RUZICKA wieder ins Studio begeben, um ein neues Album aufzunehmen, herausgekommen ist ein fast einstündiges intellektuelles Post-Bop-Modern-Jazz-Feuerwerk, das vor Virtuosität nur so sprüht, auch wenn die ganz großen überraschenden Ideen dieses Mal ausbleiben.

VÖ: 02.11.18

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.karelruzickajr.com/  &  https://youtu.be/Pqe96LU7ak8  (Promo Video)

TOURDATEN

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KYRKOGÅRD “EMPATHIE FATALE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Kyrkogard - Empathie Fatale

TRACKLISTING:

01.  Empathie Fatale (20:00)

KYRKOGÅRD sind:
Gabriehell Blasphodomy (Vocals, Guitar, Bass, Keys)
Cheyenne Sparrow (Vocals, Drums, Keys)

ETHEREAL METAL

Für Fans von:  Fen - State Azura - Lunar Mantra - Cumulus

USA

„Necromantic Doom“ nennen KYRKOGÅRD aus dem kalifornischen San Diego ihr Projekt und hören sich dabei an wie ein Verschnitt aus alternativem Americana-Country und gothic-dark-wave-poppiger Melancholie. „Empathie Fatale“ ist ihr 20minütiges Debüt Demo, das sie in ihrem bandcamp-Profil zum hören oder downloaden präsentieren. Spätestens nach 3 ½ Minuten mutiert das Stück mit deathmetallischem Ambiente in die obskure Richtung „Pagan Noise Meets Psychedelic Shoegaze“ und offeriert an diesem Punkt die größte Herausforderung für nicht ganz so vielseitig interessierte Musikfans. Die (Originalzitat) „ritualistic mystical perversion“ wird gespielt von Gabriehell Blasphodomy (guitars, bass, keys, vocals) und Cheyenne Sparrow (drums, keys, vocals) und ich bezweifele an dieser Stelle einmal, dass es sich hier um die richtigen Eigennamen der Protagonisten handelt, wenn es aber wirklich – wie die „Vornamen“ suggerieren – zwei wildgewordene Mädels sind, die hier ihre Instrumente dröhnen lassen – dann hebe ich respektvoll den Daumen und bin gespannt auf weiteren Stoff von diesem Duo-Projekt. Das wundervolle herbstliche – und vom deutschen Frühromantiker Caspar David Friedrich (* 5. September 1774 in Greifswald; † 7. Mai 1840 in Dresden) gezeichnete - Cover Artwork kommt selbstredend in die Auswahl zum „Cover des Jahres“. Wer sich für die Biographie oder für weitere Werke des Künstlers interessiert: http://www.stadtwikidd.de/wiki/Caspar_David_Friedrich

VÖ: 31.10.18

Verfügbar:  Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://kyrkogard.bandcamp.com/album/empathie-fatale 

TOURDATEN

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THOM YORKE “SUSPIRIA 2018”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Suspiria 2018 Movie Soundtrack - Suspiria

Tracklisting CD 1:

01.  A Storm That Took Everything
02.  The Hooks
03.  Suspirium
04.  Belongings Thrown In A River
05.  Has Ended
06.  Klemperer Walks
07.  Open Again
08.  Sabbath Incantation
09.  The Inevitable Pull
10.  Olga’s Destruction
11.  The Conjuring Of Anke
12.  A Light Green
13.  Unmade
14.  The Jumps

Tracklisting CD 2:

01.  Volk
02.  The Universe Is Indifferent
03.  The Balance Of Things
04.  A Soft Hand Across Your Face
05.  Suspirium Finale
06.  A Choir Of One
07.  Synthesizer Speaks
08.  The Room Of Compartments
09.  An Audition
10.  Voiceless Terror
11.  The Epiologue

Label: XL Recordings
Web: https://xlrecordings.com/

Regie: Luca Guadagnino
Web: https://www.imdb.com/name/nm0345174/

Musik: Thom Yorke

Kinostart USA: 28. Oktober 2018

Kinostart Deutschland: 31. Oktober 2018

Stream auf: ---

 

SCORE

Für Fans von:  Joseph LoDuca - Thomas Dolby – Philip Glass

USA

Das Remake des legendären Kultfilms, den ich im Jahr 1982 ihn in einer kleinen feinen auf Grusel- und Horrorfilme spezialisierte Videothek entdeckt habe und auch heute noch zu einem der besten Genre-Filme und auch zu einer der besten Regiearbeiten von Dario Argento zähle. Lange war die Originalversion des Films indiziert, 2001 gab es dann die ultraexzellente Limited Edition mit diversen special features und dem kompletten Kult-Soundtrack der italienischen Prog-Rock-Gruppe GOBLIN. Wie die ersten Bilder des Trailers zeigen, wird die Neuverfilmung zwar moderner inszeniert sein, aber das herausragende gruselige Niveau des Originals nicht einmal ansatzweise erreichen. Vor allem die geniale Musik hat seinerzeit sehr viel beigetragen zur Stimmung des 1979 erstmals im Kino gezeigten Horrorstreifens und hier liegt der erste Knackpunkt. Komponist Thom Yorke, der hauptberuflich aktiv ist für die Rock Gruppe „Radiohead“, arbeitet mit genre-typischen Bombast-Schock-Elementen und diversen mysteriös-sinfonischen Fragmenten a la Hitchcock („Psycho“), anstatt die hier nötige sinistre Stimmung mit fragil-schräger Beschallung zu erzeugen. Gut – nach eigener Aussage wollte sich der Musiker absichtlich nicht an den originalen Goblin-Soundtrack heranwagen und da muss ich ihm rechtgeben, denn ein Versuch diese megakultige Filmmusik zu kopieren, wäre ganz sicher in die berühmte Hose gegangen. Allerdings hat sich der englische Musiker nach eigener Aussage vom Szenario des Kultfilms „Bladerunner“ beinflußen lassen, gut zu hören im ambient-poppigen „Unmade“ und an dieser Stelle entsteht bei mir der heimliche Wunsch, dass sich die Verantwortlichen einen anderen Komponisten gesucht hätten zur Beschallung dieses Hexengruslers. Aber egal – wie auch immer - der Musikfan darf sich über einen halbwegs gelungenen netten schaurig-schön-gruseligen Score freuen, über die selbst vom Meister schauderhaft gesungenen Tracks wie „Suspirium“ decke ich abwinkend den Mantel des Schweigens – Bla-Bla-Gesülze, das eher in einen weichgespülten Film der „Twilight“-Kuschel-Grusel-Reihe passen würde. Einige der Kompositionen („Klemperer Walks“) erinnern zudem an den synthetisch-schaurigen Kult-Score von Thomas Dolby zum 80er Jahre Klassiker „Gothic“ (mit Gabriel Byrne und Julian Sands in den Hauptrollen) – natürlich nicht verwandt & verschwägert mit dem legendären gleichnamigen Rollenspiel aus dem Jahr 1997. Aber auch Regisseur Luca Guadagnino ist unerfahren, was die Umsetzung von Horrorfilmen betrifft und das zeigt sich im Endergebnis des mit 20 Millionen budgetierten Films, der am Ende zu gut gebilderten Kunstfilm ausartet anstatt mit den Splatterszenen des Originals zu protzen. Auch die ursprünglich in Freiburg spielende Geschichte wurde - weil es gerade “chique” ist, nach Berlin verlegt. “Babylon Berlin” lässt grüssen, der “historische” Hintergrund von Hexenkönigin Helena Markos wurde gänzlich ignoriert.

Auch wenn das mainstream-getrimmte Arthouse Remake das Niveau des Originals nicht mal ansatzweise erreicht – ein halbwegs kommerzieller Erfolg wird Supiria wie auch den Remakes von Freitag, der 13. oder Nightmare On Elmstreet aufgrund ein paar geschickt eingesetzter Hochglanz-Effekte und dem medialen Hype geschuldet trotzdem nicht erspart bleiben. Vergleichsweise fallen mir auch die US Remakes der Filme ”The Ju-On” oder der dreiteiligen “Ring”-Saga ein. Auch hier hatte man versucht, die etwas schwer verdauliche Thematik dem US Mainstream Publikum schmackhaft zu machen. Vergeblich. Tilda Swindon trägt zum Gelingen des Remakes einenn wesentlichen Teil bei in der Rolle der überheblich-arroganten und undurchsichtigen Ballettschulen-Vorsteherin Madame Blanc. Die durchgeknallte Miss Tanner, die im Original von der italienischen Schauspielerin Alida Valli genial dargestellt worden ist, wird im Remake eher blass von Angela Winkler verkörpert. Die damalige Hauptrolle der Studentin Susie Bannion wurde übrigens Dakota Johnson zugeteilt. Wer die kunstvoll inszenierten Gore-Schock-Szenen des Originals liebte, wird krass enttäuscht sein von „Suspiria 2018“. Was den Soundtrack betrifft: Thom Yorke hat einen routinierten Mix aus Cold Wave, Gothic Rock und Dark Chillout zusammengestellt. Anspieltipps sind „Has Ended“, der geisterhafte Choral „Sabbath Incantation“, die melancholisch-polyphone Perle „The Conjuring Of Anke“, das dark-ambiente 14minütige „A Choir Of One“ sowie das kurze alptraumhaften Intermezzos „The Inevitable Pull“. Das Soundtrack-Album ist digital, als 2-CD-Set und sogar als Vinyl-Scheibe verfügbar.

VÖ: 26.10.18

Verfügbar: 2-CD & Vinyl &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.suspiria.movie/ & https://youtu.be/BY6QKRl56Ok  (Trailer)

TRACKLISTING

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KREFTICH “NIEMALS STUMM”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

PUNK ROCK

Für Fans von:  Tocotronic - Die Toten Hosen - Betontod

DEUTSCHLAND

21 Jahre gibt es die Band KREFTICH und wenn ich mir so anhöre, was es auf dem neuen Album der Gruppe gibt, frage ich mich, was da wohl alles schief gelaufen ist. Warum haben die Meisten noch niemals von der Truppe gehört bis jetzt? Natürlich wird das Trio aus Dinslaken in ihrer lokalen Szene und den Genre-Insidern ein Begriff sein, aber sonst? Jeden, den ich gefragt habe? Achselzucken. Kopfschütteln. Ich selbst habe die 1996 gegründete Band erstmals 2008 durch den Betrag „Auf der Suche“ auf einem CD Sampler des Musikmagazins „Taugenix“ wahrgenommen „Niemals stumm“ ist der Titel des 13teiligen Albums und laut und heftig und mit gutem Tempo blasen die Boys durch die Songs, die eine gelungene Mixtur aus Street Punk, Garagen Rock, Retro New Wave und sogar Ska Punk zelebrieren. Meine Persofaves (persönliche Favoriten) sind „In den Hafen“, “Orkan”, “Zwischenzeilen” und vor allem „Unsere Stadt bleibt bunt“.

Kreftich - Niemals stumm

VÖ: 09.11.18

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://kreftich.wordpress.com/ & https://youtu.be/9hh_G0gmOuw

TOURDATEN

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3HATTRIO “LORD OF THE DESERT”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

AMERICANA

Für Fans von: The Gregory Brothers - Inez - Ryan Knight

USA (UTAH)

Bluesiger Bluegrass-Folk-Rock von 3HATTRIO, einem Trio, das seinen Sitz in der ruralen Umgebung des „Zion“ Nationalparks in Utah hat. In der Band spielen Hal Cannon (Banjo, Guitar, Weissenborn, Oud, Vocals), Greg Istock (Kontrabass, Percussion, Piano, Vocals) und Eli Wrankle (Violin). Die drei Musiker vermischen auf„Lord Of The Desert“ wie auch auf den vorangegenangen drei Studio Alben Country, Western Music und Americana und schaffen einen mitreißenden authentischen Sound, der packt und nicht mehr los lässt. Die Texte handeln von umherwandernden Predigern, meditativer Selbstfindung in den Weiten der staubigen Wüste, nächtlichen Motel-Begegnungen von verlorenen Seelen, die durch die Landschaft wandern, seitdem sie irgendwann in vergangenen Kriegen oder Schlachten ihr Leben verloren haben. Highlights sind „Dust Devil“, das mystisch-folk-rockige „I Am“ und der instrumentale „Night Sky“.

3hattrio - Lord Of The Desert

VÖ: 23.02.18

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://3hattrio.bandcamp.com/album/lord-of-the-desert

TOURDATEN

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Various Artists “FORTE, Vol 5”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ELECTRONIC

Für Fans von:  Knowkontrol - Dub Recycle - Jay Pei - SEQU3L

SAMPLER

Wer sich auf die Webseite des Labels „Qilla Records“ verirrt, muss über Englisch Kenntnisse mindestens vom Niveau eines Abiturienten verfügen, um sich durch den dort auf der Startseite stehenden Text durchpflügen zu können. Am Ende ist alles nicht so kompliziert, wie es auf den ersten Blick aussieht. Spontan fällt mir das Sprichwort <The world is full of monsters with friendly faces> ein, das Zitat <Die Schönheit ist ein Hauch gegenüber dem Wind der Wirklichkeit> von Carlos Ruiz Zafón passt auch. Beim Label präsentieren sich Künstler, die sich sehr weit vom massentauglichen Radiomüll abheben. Deep House, Chillout, Melodic Cosmo Trance, Glitch und IDM gibt es im breitgefächerten Angebot des Unternehmens, auf dem Mini-Sampler „Forte, Vol 5“ sind 4 Stücke zu hören, sehr gut gefallen mir FILTERGEIST mit der hypnotischen „Vision“ und das house-proggige „Serenity“ des Duos SHASH & CHAZ.

VA - Forte Vol 5

VÖ: 12.11.18

Verfügbar: Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  http://www.qillarecords.com/about & https://soundcloud.com/qilla

TRACKLISTING

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MOONSHINE BANDITS “GOLD RUSH”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Moonshine Bandits - Gold Rush

Tracklisting:

01.  Buried As An Outlaw
02.  Evil
03.  United We Stand
04.  Rebel Red Hot (feat. The Lacs)
05.  Gold Rush (feat. Berner)
06.  Two Bar Town
07.  Lawn Chairs And Lighters
08.  Mud Money (feat. Big Smo)
09.  Lost Vegas
10.  Elvis
11.  Good At Being Bad
12.  We All Get Ripped
13.  Tore Back

COUNTRY RAP ROCK

Für Fans von:  Cowboy Troy - Colt Ford - The Lacs - Big Smo

USA

Die genialste Kombi aus Rock, Country und Hip Hop hat vor etwas mehr als 10 Jahren der texanische Rocker COWBOY TROY zelebriert. Als ich Troy Lee Coleman III, wie der Musiker mit Geburtsnamen heißt, in der österreichischen TV-Sendung der musikalischen Reihe „Country Roads“ entdeckt habe mit seinem Kracher „Hick Chick“ (vom starken 2007er Album “Black In The Saddle”), war ich hin und weg und auch meine holde Gattin, die dem Genre Country ansonsten gar nichts abgewinnen kann, war schlichtweg begeistert. Mittlerweile gibt es ein paar weitere Acts, die sich in diesem Crossover-Context versuchen und das recht erfolgreich und so ziemlich allesamt haben sich ein gutes Following aufgebaut – in den USA wohlmerklich – hier in Deutschland pfeift man fanmusikalisch immer noch – wie so oft – aus dem letzten Loch – und beschallt sich lieber mit den in den Dumpfbackenradiosendern dudelnden massentauglichen Ergüssen diverser Major Labels, anstatt einmal so richtig kernige Rockmusik zu genießen. Die 2003 gegründeten MOONSHINE BANDITS fügten ihrem musikalischen Konzept über die Jahre noch die southern-metallische Komponente hinzu und fahren sehr gut damit. In den USA erreichen sie zwar nicht einmal ansatzweise die Verkaufszahlen der international hochgejubelten Kindergarten-Popper, was aber überwiegend daran liegt, dass das Duo werbetechnisch halt nun mal von keinem größeren Marketingunternehmen unterstützt wird und damit schließt sich wieder der Teufelskreis. Dazu kommt noch, dass sich die Komponente Schwarz & weiß gebündelt halt nun mal nicht so gut verkauft in einem Land, in dem Organisationen wie der minderbemittelte Kuh-Glux-Klan immer noch offiziell ihr Unwesen treiben dürfen und die meisten Verantwortlichen der Labels außerdem schlichtweg gedanklich überfordert sind, wenn ihnen plötzlich eine Mulitkultitruppe - egal wie gut - über den Weg läuft. Bestes Beispiel hierfür waren in den 70er und 80er Jahren die genialen “Mother’s Finest”, die bis auf ein paar rühmliche Ausnahmen (“Baby Love”, “Love Changes”) in den USA nie so richtig kommerziell erfolgreich waren Die beiden “white boys” der MOONSHINE BANDITS - bestehend aus Dusty "Tex" Dahlgren und Brett "Bird" Brooks -  haben damit aber kein Problem und nehmen auch nach wie vor kein Blatt vor den Mund und brettern wie schon bei den vorangegangen Alben durch ihre Texte mit der mahnenden sozialkritischen Harke – gut zu hören in „United We Fall“, aber nichtsdestotrotz bietet das neue Album „Gold Rush“ auch musikalisch eine ganze Menge, nämlich 13 neue fette Tracks mit den Highlights „Burned As An Outlaw“, dem Southern-Metal-Rap-Rocker „Evil“, dem Groove-Monster „Rebel Red“ (mit exzessiven Turntable-Scratchings), der Rock’n’Roll Parodie über die Wüsten-Metropole “Lost Vegas” und der Hommage an den dort so oft während Lebenszeiten residierenden “Elvis”.

VÖ: 05.10.18

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://moonshinebandits.com/ & https://soundcloud.com/moonshinebandits

TOURDATEN

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Various Artists” WESTSIDE - The Music”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - Westside Movie Soundtrack - Westside The Music

Tracklisting:

01.  Cast: We Are The Onesour Face
02. Arika Gluck: Be-You-Tiful
03. Taz Zavala, Leo Gallo & Arika Gluck: Vibe
04. James Byous: 2 Grams
05. Caitlin Ary & Alexandra Kay: Sure As Hell Hope
06. Sean Murray: All I Wanna Be
07. Caitlin Ary: Can’t Find The Words
08. Taz DZavala: Back At The Bottom
09. Cast: Lights Of The City
10. Austin Kolbe: Everybody Loves The Sinner
11. Pia Toscano: Candle In A Hurricane
12. Leo Gallo: Future Is In My Hands
13. Alexandra Kay & Pia Toscana: Champagne High
14. James Byous & Caitlin Ary: Feed That Flame
15. Taz Zavala & Arika Gluck: Beauty & The Struggle
16. Alexandra Kay: You Think You Know Someone
17. Leo Gallo & Pia Toscano: For The Love
18. Pia Toscano: Believe In Dreams
19. Cast: Love In Action
20. Cast: Westside Finale

Label: Warner Bros. Records
Web: www.warnerbrosrecords.com

Regie: James Carroll
Web: https://www.imdb.com/name/nm2899506/

Trailer: https://youtu.be/ZEa8U7_8p90

TV-Start Netflix: 09. November 2018

Vid “Be-You-Tiful”: https://youtu.be/9m5npgW2djk

Vid: “Vibe”: https://youtu.be/0vNu7YB8yS8

Vid: “2 Grams”: https://youtu.be/O0ddFLsMGFw

 

SOUNDTRACK

Für Fans von:  Glee - Pitch Perfect - Roadies - The Get Down

USA

Im Streaming-Zeitalter erlaubt es die weltweite digitale Vernetzung immer mehr, Inhalte kennen zu lernen, die man sonst wahrscheinlich nie im Leben so vielfältig erlebt hätte. Brandneu ist die TV-Serie „Westside“ auf Netflix, alle 8 Folgen der Reality-Soap sind am 09. November online gegangen – die Serie kann auch hierzulande im Originalton mit deutschen Untertiteln angesehen werden. Ein Soundtrack mit den von den Schauspieler(inne)n gesungenen Liedern ist zeitgleich veröffentlicht worden. Ein Regisseur möchte ein völlig neues Team zusammen stellen mit einer Show, die vor allem die individuellen Charaktere der Akteure und deren Songs in den Vordergrund stellt und nicht wie in vielen zahlreichen Casting Shows gesehen, ein Kunstprodukt . Die Crew besteht aus diversen Akteuren, die teilweise schon Erfahrungen in diversen Casting Shows gesammelt haben und denen der musikalische Durchbruch bisher – aus unterschiedlichen Gründen – versagt geblieben ist. Die Doku-Soap dürfte Fans gefallen, die sich für die Serien „Glee“, „Roadies“ oder auch für Musik-Serien wie „Nashville“ begeistert haben. In der ersten Episode wird das „Ensemble“ vorgestellt und wie und weshalb die einzelnen Protagonisten zur Musik gefunden haben und welche Talente sie mitbringen, aber auch wo die einzelnen menschlichen Schwächen liegen und welch eine Herausforderung es ist, ein zusammen passendes Team zu formen. Eine Methode, die vor allem die japanischen und koreanischen Labels schon seit Jahrzehnten erfolgreich praktizieren, denn in diesen beiden asiatischen Ländern gibt es wohl gefühlt tausende von zusammen ge-casteten (aber auch jederzeit austauschbaren) Girl- und Boy-Groups.

PIA TOSCANO beispielsweise singt, seitdem sie 4 Jahre alt ist, sie fühlte sich ihr Leben lang als Außenseiterin, war 2010 sogar eine Finalistin in der siebten TV-Casting-Show „American Idol“ (vergleichbar mit dem tumben „DSDS“ in Deutschland), wurde kurzfristig danach auch von Interscope Records mit einem Plattenvertrag ausgestattet, aber das Label ließ sie dann nach der Debüt Single „This Time“ ( https://vimeo.com/27679872 ) an der langen Leine verhungern und schlußendlich fallen wie eine heiße Kartoffel. Es schimmert auch durch, dass so gut wie keine Casting Show an der eigentlichen Identität eines Talentes interessiert ist, sondern nur an der Verformung zum Produkt, das die monetären Interessen des unterstützenden und geldgebenden Unternehmens umsetzt. Dass heutzutage die weltweiten Casting Shows die Rolle der Talentsucher übernommen haben, um massenweise Talente aus zu schlachten (die sie bei Nichtgebrauch einfach wieder wegwerfen können), dürfte mittlerweile längst jedem halbwegs Musikinteressierten klar sein.

Der Sampler-Soundtrack beinhaltet 20 Stücke, in denen die Teilnehmer entweder gemeinsam oder auch mit Solo Verträgen zu Wort kommen. 20 x starke radio-pop-orientierte Songs für Musikhörer, die schon etwas weiter in der Entwicklung und dem Teenager- oder Kindergartenalter entwachsen sind. Den Auftakt macht das gutgelaunte „We Are The Ones“, danach sind alle der 9 Vokalist(inne)n zu hören, sehr gut hat mir beim ersten Hörgang der starke Hip Hop Knaller „Be-You-Tiful“ von ARIKA GLUCK gefallen, die bereits im Alter vonebenfalls  4 Jahren ihre ersten Rollen als Kinderdarstellerin in TV-Werbespots gespielt hat und als 10jährige sogar im Horrorfilm „Mirrors“ als filmische Tochter von Kiefer Sutherland zu sehen gewesen ist. Jetzt ergattert sie über ihre Managerin eine Rolle in der Serie und präsentiert sich als 20jähriger Jungstar: https://youtu.be/9m5npgW2djk 

Nahezu jeder der 20 Songs besitzt potientielle Hit-Qualitäten und ist für Musikfans, die sich gerne mit superben Pop-R&B-Radio-Rock-Songs beschallen, ein absolutes Must Have! Weitere Highs sind der Solo Auftritt „Can’t Fight The Words“ von CAITLIN ARY, das wundervolle Songwriter-Pop-Duett „Sure As Hell Hope“ , das die Sängerin gemeinsam mit ALEXANDRA KAY singt sowie das dance-poppige „Vibe“

Neben der guten Musik bekommt der Zuschauer auch einiges mit vom Verschleiß von Talenten in Casting Shows, schmunzelt über die Neurosen und starren Ideologien diverser Musiker, von denen einige Spontanität nur als Fremdwort kennen. Bei einer geplanten „Open Mike Night“, tritt einer der Members gleich ins Fettnäpfchen, in dem er eine komplette Band anschleppt und damit fast die gesamte restliche Belegschaft gegen sich aufbringt. Bei diesem ersten kleineren selbstorganisierten Auftritt in einem Pub offenbaren sich zudem gesangliche Schwächen (das dünne Falsetto von Austin), die – zu diesem Zeitpunkt der Partystimmung geschuldet – ignoriert werden, aber die auch offensichtlich werden lassen, dass noch eine ganze Menge harter Arbeit vor den Protagonisten liegt. Alexandra Kay bringt es auf den Punkt: <there are million other people who are doing exactly the same thing as i do – they’re all look similar – we’re all performing the same stuff – you feel like a small fish in a big pot> und mit <it’s crazy that something so beautiful could be so dangerous> spricht sie auch an, dass sie eine von Vielen ist, die genau so schnell wieder abstürzen können, bevor sie überhaupt ansatzweise nach Oben gekommen sind. Am Ende der ersten Episode kommt es während einer Training-Session mit einem Motivations-Coach zur Eskalation zwischen zwei streitenden Personen, von denen die eine – musikalisch sehr gut umrahmt vom diesbezüglichen Song - die Gruppe verlässt. Mit “Westside” ist den Verwantwortlichen um Regisseur James Carroll eine rasante Reality-Soap gelungen, die vor allem oder auch wegen der tollen Songs beste Unterhaltung bietet.

VÖ: 09.11.18

Verfügbar: 2-CD & Vinyl &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://piatoscanomusic.com/ & https://alexandrakaymusic.net/ & www.tazofficialmusic.com/

TRACKLISTING

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L.A. WITCH “OCTUBRE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

LA Witch - Octubre

TRACKLISTING:

01.  Haunting
02.  Sleep
03.  BB’s Momma
04.  Heart Of Darkness
05.  Outro

L.A. WITCH sind:
Sade Sanchez (vocals, guitars)
Irita Pai (bass)
Ellie English (drums)

Diskographie:

Kill My Baby Tonight (Single, 2012)
Drive Your Car (Single, 2016)
L.A. Witch (Album, 2017)

GRRRL-PSYCH-ROCK

Für Fans von:  Garbage - Toxic Lies - Thin Skin - La Perla

USA

Americana, Garagen Rock, Punk, Psychedelic Shoegaze - alles drin in der Musik von L. A. WITCH. Das Überraschende allerdings ist, dass die drei Mädels klingen, als ob sie bereits in den späten 60er Jahren gelebt haben und dieser sinistre drogenbehaftete Sound klebt wie dicker Kleister in ihren Songs. Sade Sanchez (guitars, vocals), Irita Pai (bass) und Ellie English (drums) stellen ihre neue EP passend zur Jahreszeit im tristen Spätherbst vor. Das Trio wird demnächst auch die Musikfans in Deutschland in den Bann ziehen, wer eine kürbis-orange-farbene Halloween Vinyl-Rille ergattern möchte, muss sich beeilen, denn die Scheibchen sind wie auch die analoge MusiCassette auf gerade einmal 1.500 Stück limitiert. Vor einem Jahr haben die kalifornischen Girlies ihr Debüt Album veröffentlicht, eventuell habt Ihr ja irgendwo das Video zum Song “Baby In Blue Jeans” gesehen, wenn nicht, hier ist ein Audiostream zum Stück: https://soundcloud.com/suicide-squeeze-records/la-witch-baby-in-blue-jeans - ebenfalls eine heiße Nummer war die Single “Get Lost” gewesen: https://vimeo.com/92076657  - die neue EP “Octubre” besticht durch fünf psychedelische Garagen-Rocker, die man mit einer Portion Industrial-Dark-Wave-Ambiente angestrichen hat. Die klagende Stimme von Chefsängerin Sade eignet sich im Verbund mit dem wüstenstaubigen Ambiente auch wundervoll zur Beschallung von zukünftigen alternativen Grusel/Horror-Filmen. Für die Produktion hat Gregg Foreman gesorgt, der schon für “Cat Power und “Delta 72” aktiv gewesen ist.

VÖ: 02.11.18

Verfügbar:  Digitale EP & Vinyl & MC

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://lawitches.bandcamp.com/album/octubre-2 & https://vimeo.com/110109876

TOURDATEN

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THE CAUTIOUS ARC “PAINLESS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

The Cautious Arc - Painless

01.  Upper Hand
02.  Impulsive Heart
03.  True Love Waits
04.  Patience
05.  Whenever I Call You Friend (feat. Temporary Hero)
06.  Painless
07.  Hailstorm
08.  If You Think You Know How To Love Me
09.  Politics
10.  ... Bored!
11.  All These Things That I’ve Done
12.  Solitaire
13.  The Hardest Love
14.  Winter

ALTERNATIVE POP

Für Fans von:  Everything But The Girl - Yazoo - Eurhythmics

ENGLAND

Im Sommer 2014 sind THE CAUTIOUS ARC erstmals in Erscheinung getreten mit der gleichnamigen Debüt EP. Musikfans, die sich nur dem üblich-täglichen Radiofutter beschallen, können am wenigsten mit der Musik des Indie Pop Trios anfangen, zu intelligent sind die verdichteten teilweise komplex zappelnden Rhythmen und Beets – mit dem Begriff „Nu Disco VS Electronica Funk VS Synthie Pop“ könnte man die Mixtur umschreiben, die auch die 14 Songs des Albums „Painless“ charakterisiert. Zu schräg zum Tanzen und gleichzeitig zu ambitioniert, um sich als bazilliger Ohrwurm in der Großhirnrinde fest zu fressen. Ein gutes Beispiel hierfür ist das vielschichtige „Impulsive Heart“, das teils jazzig, teils lo-fi-elektronisch und dann wieder als dream-poppiges Lounge-Experiment daher kommt. Aber spätestens wenn der Blick auf den Namen des Labels fällt, fällt der berühmte Groschen, der heute „Cent“ heißt. Bei Anticodon Records tummeln sich von jeher einige ungewöhnliche Acts, die sich in den letzten Jahren eine verschworene Fangemeinde aufgebaut haben. Tolle Songwriter wie „Acengy“, „Idyll“ oder „Temporary Hero“, der mit einem Gast-Feature in der Ballade „Whenever I Call You Friend“ zu Wort kommt. Offensichtlich sind es vor allem die schnelleren Songs wie das tolle „Patience“ (erinnert an die 80er Jahre und hier speziell an „Yazoo“ oder die „Eurythmics“, die beim ersten Hörgang punkten, der Rest benötigt einfach etwas Zeit oder ein paar CD-Rotierungen, bis sich die Lieder in aller Schönheit entfalten. Wie auch immer – die Anspieltipps sind neben den bereits genannten noch der in mittelschwerem Tempo funk-groovende Titelsong, die originelle und wundervoll gesungene Cover Version des „Smokie“-Klassikers „If You Think You Know How To Love Me“ und das an die Lieder von „Sadé“ erinnernde cocktail-poppige „…Bored!“, das auch mit einem coolen Videoclip bedacht worden ist, in dem sich die Sängerin gelangweilt dasitzend mit bunten Wäschestücken bewerfen lässt (Link unten im Kasten!). Very nice auch die zarte kammersinfonische Ballade “Winter”, die klingt, als ob sich “Kate Bush” und “Tori Amos” im Studio getroffen haben. Ach ja - wen’s interessiert, wer THE CAUTIOUS ARC eigentlich sind - die beiden Gründungsmitglieder (zwei Brüder) haben mir zwar ihre Namen verraten aufgrund meiner hartnäckigen Anfragen, aber ich musste ihnen hochheilig versprechen, dass ich vorerst weder die Namen noch die Herkunft (das gilt auch für die vor einem Jahr ins Trio aufgenommene exzellente Sängerin) bekannt gebe. Nun denn ....

VÖ: 09.03.18

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/the-cautious-arc & https://youtu.be/Mp8JeWBmccU

TOURDATEN

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THE CAUTIOUS ARC “GIRL  AFRAID”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

The Cautious Arc - Girl Afraid

Tracklisting:

01.  I Know It’s Over (Original: The Smiths)
02.  Rollercoaster (O: Everything But The Girl)
03.  True Blue (O: Madonna)
04.  Here With Me (O: Dido)
05.  Like A Tattoo (O: Sadé)
06.  Roscoe (O: Midlake)
07.  It’s Alright Ma (O: Bob Dylan)
08.  It’s Gonna Rain (O: The Ingram Gospel Singers)
09.  Please, Please, Please Let Me Get
09.  What I Want This Time (O: The Smiths)
10.  Sorry (O: Madonna)
11.  Roscoe (Field Mix) (O: Midlake)

ACOUSTIC POP

Für Fans von:  Taken By Trees - Belle And Sebastian - Cat Power

ENGLAND

<Die „alte“ staubige Jacke abgeschüttelt und hinein ins vergnügliche Abenteuer> scheinen sich die Mitglieder von THE CAUTIOUS ARC gedacht haben, bevor sie ins Studio gegangen sind. Nun - „Studio“ ist allerdings ein relativer Begriff, genauso gut könnten die 11 Lieder in der Gemütlichkeit eines heimischen Wohnzimmers entstanden sein. Die Band präsentiert sich ganz anders als noch auf ihrem Studio Album „Painless“ – hier gibt es 11 Cover Versionen – mit akustischen Gitarren, Violine, Ukulele, Akkordeon und herausragenden polyphonen Satzgesängen – los geht es mit der zauberhaft-verträumten Ballade „I Know It’s Over“ im 6/8tel Takt, im Original wahrscheinlich den meisten Musikfans bekannt von der Band „The Smiths“. Es geht eindeutig weg vom alternativ-bunten Pop, der das ebenfalls 2018 veröffentlichte Album „Painless“ geschmückt hat – hin zu Cover Songs, die allerdings in ihren tollen neuen Versionen ein regelrecht neues Eigenleben entwickeln. Hier klingt das Attribut Kuschel-Pop einmal nicht nur ausgelutscht, sondern erfährt seine neue höhere Evolutionsstufe – man(n)/frau wird sich wohl beim Hören am liebsten mit dem oder der Liebsten unter die gemütliche Decke kuscheln, um seinem Gegenüber ins Ohr zu hauchen: „Please , Please, Please Let Me Get What I Want This Time“. Weitere superfeine Highlights sind sind „Roscoe“ (im Original von der texanischen folk-rockigen Band „Midlake“), das beseelt-phantastische „It’s Gonna Rain“ (O: The Ingram Gospel Singers) und die zwei „Madonna“-Songs „Sorry“ und „True Blue“ – von letzterem ist auch die im August veröffentlichte Remix-EP mit 6 alternativen Versionen  hörenswert.

VÖ: 26.10.18

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/the-cautious-arc & https://youtu.be/Mp8JeWBmccU

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “GROOVE CD 83”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Groove CD 83

TRACKLISTING:

01.  Jon Hassell: Dreaming
02.  David August: D’Angelo
03.  Thomas Fehlmann: Window
04.  Benoit B: Vague á l’âme
05.  Wen: Time II Think
06.  Lando: Hutch
07.  Donato Dozzy: TB Square
08.  Helena Hauff: Hyper-Intelligent Genetically
08.  Enriched Cyborg
09.  Iron Curtis: Werc Werc Werd (Radio Edit)
10.  Chris Liebing: Public Chrome (feat. Gary Numan)

TT: 58:16 Minuten

CD-Beilage Groove # 174 September/Oktober 2018

IDM & ELECTRONIC

Für Fans von: Ambient - IDM - Techno -  Grime -  Acid -  Deep House

SAMPLER

Die vorletzte CD-Ausgabe des deutschen Musikmagazins „Groove“, das ja in der nachfolgenden 175. Nummer sein – zumindest was die Printausgabe betraf – Ende angekündigt hatte. 10 Stücke gibt es von Acts, die vor allem den meisten Lesern des Mags und Genre-Insidern bekannt sein dürfte. Das „Groove“ bediente von jeher immer die intellektuelle Käuferschicht, die sich für Musik fernab des Radio-08-15-Mainstreams begeisterten. JON HASSELL gebiert die Ehre, den Sampler zu eröffnen – es ist eine komplex verdichtete Electronic-Ambient-Nummer, die mich ansatzweise stark an den Fusion-Jazz von „Weather Report“ oder „Jaco“ in den 80er Jahren erinnert. „D’Angelo“ nimmt noch einmal zu an Dichte und Atmosphäre – ein Stück, wie es sich auch auf den früheren 70er Jahre Alben von „Pink Floyd“ hätte befinden können – DAVID AUGUST gehört die kuschelig-weiche Stimme – am Ende gibt es einen Mix aus Glockenläuten und psychedelischer Space-Virtuosität. Genial!

Ebenfalls in der kosmonautischen Weite treibt die Deep-Prog-House Perle „Window“ von THOMAS FEHLMANN, dem Schweizer Kultelektroniker, der Ende der 70er die Band „Palais Schaumburg“ gegründet hatte. „Vague á´l’âme“ von BENOIT B vermischt „kraftwerk“ige Beats mit dem „Miami Freestyle“ der 80er und „TB Square“ vom italienischen Spezialisten Donato Scaramuzzi aka DONATO DOZZY taucht ein in die wirbelnde bunte Welt der Acid-House-Bleeps’n’Bloops. Die Hamburgerin HELENA HAUFF setzt - was die Intensität betrifft - noch eine Schippe drauf mit dem blubbernden Electro-Hammer “Hyper Intelligent Genetically Enriched Cyborg”! Das zweite Studio Album der DJane ist im August veröffentlicht worden und kann hier wahlweise als Vinyl Scheibchen, als CD, digital oder sogar als analoge MusiCassette geordert werden.

Apropos Abo: Wer ein Online-Abonnement der „Groove“ buchen möchte, bekommt das Abo bis einschließlich Ende des Jahres zum Vorzugspreis von 15 Euro für ein gesamtes Jahr. Das Abo beinhaltet tägliche News, exklusive Tracks, Interviews, Porträts und Zugang zum Online-Archiv mit allen Ausgaben. Danach kostet ein Ein-Jahres-Abo 24 Euronen (das halbe Jahr für 10 € retrospektive 15 €).

VÖ: 16.08.18

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  https://groove.de/

Next: 18.10.18

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POLO & PAN “MEXICALE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Polo And Pan - Mexicali

TRACKLISTING:

01.  Mexicali
02.  Mexicali (Simple Symmetry Remix)
03.  Mexicali (Manfredas Remix)
04.  Mexicali (Pilooski Remix)
05.  Mexicali (Timboletti Remix)
06.  Mexicali (Coco Planktos Remix)

Label: Ekler'o'shock
Web: http://ekleroshock.com/

DANCEFLOOR

Für Fans von:  Purple Disco Machine - Krystal Klear - DJ T.

FRANKREICH

Coole Nummer aus Frankreich, die mich entfernt an den 00er Dancefloor Hit “Heater” von „Samim“ erinnert, aber auch an die Plastik-Pop-Songs von René la Taupe. Reggateon und Dancehall-Elemente stecken ebenfalls in “Mexicale” vom Duo POLO & PAN. Das 2014 mit dem Hit „Rivolta“ erstmals in Erscheinung getretene aus den beiden DJs Paul Armand-Delille und Alexandre Grynszpan bestehende Duo hat das schon auf dem 2017er Studio Album „Caravelle“ befindliche Stück mit ein paar richtigen coolen Remixes ausgestattet. Der „Simple Symmetry Remix“ ist ein kosmonautisch wirbelndes Space-Abenteuer, das sich eher für einen Einsatz in der psychedelischen Late-Nite-Disco eignet, nicht so sehr abenteuerlustige DJs steigen wohl besser erst ab Minute 05:10 ein. Der “Pilooski Remix” bündelt afrikanische Juju-Funk-Vibes mit lateinamerikanisch-perkussiven Rhythmen, etwas Electro-Swing gibt es im “Timboletto Remix” zu hören und der “Coco Planktos Remix” taucht ein in die Reggaeton-Dancehall-Welt. Für die beiden Letztgenannten dürften sich vor allem DJs interessieren, die den “El Profesor” in ihrem Set haben.

VÖ: 19.10.18

Verfügbar:  Digitale EP & Vinyl 12”

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/polopan & https://ekleroshock.bandcamp.com/album/mexicali-remixes

TOURDATEN

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MAISON BOOK GIRL “YUME”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Maison Book Girl - Yume Ltd Edition

TRACKLISTING:

01.  Fmri Test (#2)
02.  Kotoeri
03.  Six
04.  Semai Monogatari
05.  Move
06.  Boy Meets Girl
07.  Past
08.  Rooms
09.  More Past
10.  Sixteen Years Old
11.  Nightmare
12.  Kage No Densha
13.  Fmri Test (#3)
14.  Yume
15.  Elude
16.  Raincoat To Kubi No Nai Tori
17.  Yume
18.  Okaeri Sayonara
19.  Good Night
20.  Fushigina Fusen
21.  Fmri Test (#1)

ALTERNATIVE POP

Für Fans von: Hōkago Princess - Pink Jaguar - KAT-TUN - SDN48

JAPAN

Mit einem nervenzerreissenden Trigger beginnt das zweite Studio Album von MAISON BOOK GIRL aka MBG – also aufgepasst, Ihr Tinnitus-Jünger vor zu hohen Lautstärken. Nach 42 Sekunden ist der Spuk vorbei – es gibt den kammersinfonisch-elektronisch-wirbelnden Alternative-Pop, der schon bei den zwei Vorgängern verzaubert hat. Natürlich wie schon beim ersten Longplay gibt es die Warnung für alle 08-15-Radiohörer: Finger weg von diesem Produkt. Das hier Gehörte übersteigt Euren Intellekt und Musikverstand. „Kotoeri“ wechselt wild durch verschiedene Tempi, Ohrwurm-Refrains und schräge Stil-Partikel, aber J-Pop- oder J-Rock-Fans werden wie so oft verzückt sein von der Vielfalt des Dargebotenen. Bei der Band handelt es sich um ein Quartett, das 2014 während der Casting Show „Japanese Idol“ zusammengefunden hat (oder noch besser: Zusammen gewürfelt worden ist). Aktuell spielen und singen Koshouji Megumi, Yagaw Aoi, Inoue Yui und Wada Rin in der Formation. Ein gutes Album, allerdings mit einem Manko: Zwischen den Songs gibt es immer wieder instrumentale Intermezzi, die spätestens beim dritten Durchhören langweilen – hätte man sich sparen können – aber egal – weitere Highlights sind „Semai Monogatari“, das dance-poppige und schnelle „Kage no Densha“ (170,1 bpm) sowie der hyperaktive Pop-Knaller „Boys Meets Girl“, der den Zuhörer mit seiner experimentellen Schrägheit unweigerlich in seinen Bann zieht. Einfach absolutely „hammer-gyle“! „Rooms“ bietet ein beispielhaftes Szenario für die asiatische Pop Musik – während jugendlich-frische Kinderstimmchen fröhlich ihren Text singen, jagen die Session Musiker des Labels/Studios verquere und verschachtelte Art-Prog-Synkopen aus den Lautsprechern.

VÖ: 21.11.18

Verfügbar: CD+Blu-ray & CD  &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.maisonbookgirl.com/https://www.ponycanyon.co.jp/intl/ (Label)

TOURDATEN

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CHER “DANCING QUEEN”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

RADIO POP

Für Fans von:  Bette Middler - Sheena Easton - Celine Dion

USA

Nö. Nein! Nein! Und nochmal nein! Der Versuch von CHER (aka Cherilyn Sarkisian) in aller Ehren, aber 10 der schönsten „Abba“-Klassiker dermaßen kaputt zu grölen und die geniale Kuschel-Romantik dieser superben Pop-Schnulzen mit Limitern, Kompressoren und was weiß ich für weiteren Studioeffekten totzuproduzieren, kommt schon fast einem musikalischen Verbrechen gleich. Auch die filigrane Instrumentierung diverser Songs („Mamma Mia“, „Dancing Queen“) wurde bei diesen Neuaufnahmen mit dermaßen viel Bombast zugekleistert, dass ich mit Grauen abwende. Lieber noch tausend Mal die tollen Originale hören als noch einmal diesen Müll in den Player zu schieben. Und: CHER-Fans sind gestraft genug, weil sie sich diesen Schrott ins Regal (oder in die Cloud) stellen (laden müssen), weil das die Liebhaber der von einigen Medien zur „Goddess Of Pop“ erklärten Sängerin nun halt einmal tun.

Cher - Dancing Queen

VÖ: 28.09.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://dancingqueen.warnerreprise.com/ & https://cher.com/#!/

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “ROCKS CD # 67”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Rocks CD 67

TRACKLISTING:

01. Kmachatka: Midnight Charmer
02. Kix: Red Lite, Green Lite, TNT (Remix 2018)
03. Ace Frehley: Your Wish Is My Command
04. All Them Witches: Half-Tongue
05. Royal Tusk: Die Knowing
06. Nektar: Selling The World
07. The Blue Stones: Rolling With The Punches
08. Blood Of The Sun: My Time (Edit)

TT: 33:39 Minuten

CD-Beilage Rocks Ausgabe 06-2018

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Hard Rock - Alternative Metal - Sleaze Rock

SAMPLER

Mit dem Sludge-Stoner-Rocker „Midnight Charmer“ von KAMCHATKA beginnt die 67. CD Beilage des Musikmagazins „Rocks“. Beim Stück bin ich hin und her gerissen zwischen Gut & Böse, der wuchtige Slow-Groove wird in der Mitte zersetzt von einer gnadenlos gut „fiedelnden“ „Wishbone-Ash“-Gedächtnis-Bridge, während KIX den einfachen Sleaze-Rock’n’Roll der 80er spielen, wie er an die „L.A. Guns“ oder auch „Mötley Crue“ erinnert. Ein bißchen led-zep’sche „Communication Breakdown“ steckt ebenfalls im Tempo-Dröhner (191 bpm) – bei der Band handelt es sich um die in den 80ern gegründete Truppe aus Baltimore. Der Gitarrist ACE FREHLEY geht auf Nummer sicher und macht das, was er immer mit der Band „Kiss“ getan hat – nämlich starken erdigen Classic Hard Rock. Mit ALL THEM WITCHES ist eine Gruppe aus der Country Hochburg Nashville vertreten, „Half-Tongue“ bietet einen gelungenen Mix aus Psychedelic Garage und Stoner Rock. Das tolle Stück erinnert mich an die genialen „Free“-Songs aus den 70ern, lediglich der Gesang erreicht nicht ganz die Größe von Paul Rodgers. Das Trio wird die neuen Songs (das aktuelle Album „ATW“ ist am 28. September – auch als Vinyl-Scheibchen - veröffentlicht worden) im Frühjahr 2019 auch in Europa vorstellen: https://allthemwitches.bandcamp.com/

Das grunge-metallische „Die Knowing“ von ROYAL TUSK dürfte allen „Alice In Chains“-Fans gefallen, Nostalgiker (und Krautrocker) freuen sich über den Beitrag „Selling The World“ von NEKTAR, einer seit einigen Jahren wieder aktiven britisch-deutschen Rock Legende, die auch mich in den 70er Jahren mit solch grandiosen Konzept-Alben wie „Journey To The Centre Of The Eye“ oder „Remember The Future“ verzückt hat. Die Musik der Band hat – wenn man vom etwas gealterten Gesang absieht – nichts von ihrer Frische verloren. Blues-rockiges gibt es von THE BLUE STONES mit „Rolling With The Punches“ und mit „My Time“ von BLOOD OF THE SUN kommt ein weiteres Highlight zum Abschluß – ich glaube die Gruppe um Sänger Sean Vargas und die Gitarristen Alex Johnson und Wyatt Burton kann spielen, was sie will – ich habe einfach einen Narren gefressen an der Musik des texanischen Quintetts! 8 Stücke zwar nur bei 33:39 Minuten, aber die haben es allesamt in sich und zusammen mit dem äußerst unterhaltsamen redaktionellen Content ist „Rocks Nr. 67“ ein absolutes vorweihnachtliches Schnäppchen – wer sich das Heft mit CD besorgen möchte, kann das noch tun bis zum 04. Dezember – tagsdarauf erscheint schon die Ausgabe 01/2019 mit einer bestimmt genau so geilen CD!

VÖ:  10.10.18

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  https://www.rocks-magazin.de/

Next: 05.12.18

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SMITH & MIGHTY “ASHLEY ROAD SESSIONS 88-94”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

TRIP HOP

Für Fans von:  Hooverphonic - Kamel Nitrate - Bowery Electric

ENGLAND

Ein paar bis dato weniger bekannte alternative Versionen oder nur als B-Seiten diverser Maxi-Singles veröffentlichte Raritäten gibt es auf dem neuen Album “Ashley Road Sessions 88-94” vom britischen Trip Hop Duo SMITH & MIGHTY (aka Rob Smith und Ray Mighty). Sehr gut gefallen mir die an mysteriösen Vibes von Produzent Lee Perry erinnernde Downtempo-Dubhall-Perle “Stalagnate”, der mit 136 bpm davon galoppierenden “The Dub Song” und “Fruits”, das mit seinem coolen Off-Beat und dem brummenden Basslauf auch wundervoll auf eine Scheibe des Kult-Duos “Sly Dunbar & Robbie Shakespeare” gepass hätte. An der einen oder anderen Stelle hätte bei der instrumentalen Tour de Force eventuell auch eine Vocal Performance gut gepasst, um das Gesamtkonstrukt etwas aufzulockern, aber dieser Fakt dürfte Den Genre Fans und speziell Klangbastlern auf der Suche nach neuem Stoff sowieso nicht wichtig sein.

Smith And Mighty - Ashley Road Sessions

VÖ: 16.11.18

Verfügbar: CD & 2-LP  & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://soundcloud.com/stampthewax/smith-mighty-stalagnate  

TRACKLISTING

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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