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NEUE CDs KW 06-2020

Ab sofort gibt es an dieser Stelle immer am Montag Morgen gebündelt die neuen Rezensionen der abgelaufenen Kalenderwoche - unabhängig vom Alter der Veröffentlichung - die neuesten Infos zu Promo Eingängen, die noch nicht rezensiert worden sind, gibt es beim Link “Neue CDs”. Die besten 10 Alben der abgelaufenen Woche werden wie gehabt in der Rubrik “Ohrgamsus der Woche” gelistet.

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Die Grüne Welle - Wirf Dein Leben weg

Soundtrack - Star Wars The Rise Of Skywalker

Krach und Stille - Soviel zum Plan

Barbara McNair - More Today Than Yesterday

Neneh Cherry - Raw Like Sushi 30th Anniversary vsc

DIE GRÜNE
WELLE

THE RISE OF
SKYWALKER

KRACH &
STILLE

BARBARA
McNAIR

NENEH
CHERRY

 

 

 

 

 

Maximum Metal 253

Botanist - Ecosystem

Soundtrack - The Mandalorian

Messer Chups - Mondo Harp

Gailanne Amundsen - You've Been A Friend To Me

MAXIMUM
METAL 253

BOTANIST
“ECOSYSTEM”

MANDALORIAN
SOUNDTRACK

MESSER CHUPS
“MONDO HARP”

GAILANNE
AMUNDSEN

 

 

 

 

 

Astrosaur - Obscuroscope

VA - 2020 Grammy Nominees

Conjurer X Palm Reader

Alice Soyer - Persona

Various Artists - The Ultimate Led Zeppelin Tribute

ASTROSAUR:
OBSCUROSCOPE

2020 GRAMMY
NOMINEES

CONJURER X
PALM READER EP

ALICE SOYER
“PERSONA”

ULTIMATE LED
ZEPPELIN TRIBUTE

 

 

 

 

 

VA-Best Of hfn music 2019

Daniel Green - Vanish Like A Cloud

Patrick Yandall - Jazz On The Vine

Soundtrack - Wild In Blue

Tubby Hayes Quintet - Late Spot At Scott's ReIssue

BEST OF
HFN MUSIC 2019

DANIEL
GREEN

PATRICK
YANDALL

WILD IN BLUE
SOUNDTRACK

TUBBY HAYES
QUINTET

 

 

 

 

 

Infant Annihilator - The Battle Of Yaldabaoth

Jane Saw Jones - Gesicht auf dem Wasser

Miki Ozuka - Arktika

Lauschangriff 78

Jimmy Yancey - The Complete Recorded Works

INFANT
ANNIHILATOR

JANE SAW
JONES

MIKI OZUKA
“ARKTIKA”

LAUSCHANGRIFF
VOL. 78

JIMMY
YANCEY

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

JOHN WILLIAMS “STAR WARS: THE RISE OF SKYWALKER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - Star Wars Rise Of Skywalker Movie

Tracklisting:

01. Fanfare And Prologue
02. Journey To Exegol
03. The Rise Of Skywalker
04. The Old Death Star
05. The Speeder Chase
06. Destiny Of A Jedi
07. Anthem Of Evil
08. Feeling From Kijimi
09. We Go Together
10. Join Me
11. They Will Come
12. The Final Saber Duel
13. Battle Of The Resistance
14. Approaching The Throne
15. The Force Is With You
16. Farewell
17. Reunion
18. A New Home
19. Finale

Erstausstrahlung Deutschland: 18. Dezember 2019
Erstausstrahlung USA: 20. Dezember 2019

Label: Walt Disney Records
Web: www.disneymusicemporium.com

SOUNDTRACK

Für Fans der Soundtracks: Star Wars Episode 1-8 - Rogue One

USA

Auch wenn man das Cover nicht vor Augen hat oder nicht weiß, welches Stück als nächstes ertönt – sobald die mächtige Thema Melodie aus den Lautsprechern dröhnt, wissen Fans: JOHN WILLIAMS … und … „Star Wars“! Klar. Mit donnerndem „Fanfare And Prologue“ wird das Soundtrack-Album zum aktuellen und finalen Film der 9teiligen SciFi-Saga eröffnet. Schon 1977 hatte der New Yorker Filmkomponist John Towner Williams gemeinsam mit dem „London Symphony Orchestra“ für die furiose Musik zum ersten Teil gesorgt, der damals neue Maßstäbe bezüglich des Kinosounds und der visuellen Umsetzung setzte. Auch „Star Wars: The Rise Of Skywalker“ bringt dem Zuhörer den gewohnt-üblichen Power-Sinfonik-Bombast in die heimische Stube und natürlich gibt es im Film (nicht unbedingt auf dem Album) wiederkehrende Themen vorangegangener Teile wie „Leia’s Theme“ oder „The Imperial March“ zu hören. Der aktuelle 77minütige als CD und digitale Version verfügbare Soundtrack macht da keine Ausnahme, das neue Sternenschiff schwimmt in üblich-vertrauten Gewässern, aber wenn die schwirrenden Streicher und voran preschenden Rhythmen druckvoll in Schwung kommen, gibt es richtig Dampf auf dem Kessel!  Doch auch die ruhigen und melodramatischend Themen(„The Rise Of Skywalker“) begeistern und so wird das Hörerlebnis erneut zum grandiosen Ereignis. Anspieltipps: „The Old Death Star“, „They Will Come“ und „The Speeder Chase“, dessen einfache Grundstruktur mit hochklassig arrangierten Streichern und Holzbläsern mit epischen Bögen zum rauschenden Crescendo mutiert. Aufgenommen worden ist die Musik in den „Sony Pictures Studios“ in Culver City, John Williams hat selbst das Dirigentenpult eines 102köpfigen Orchesters bestückt, zusätzlich sind einige Sequenzen („Approaching The Throne“, “The Force Is With You”) mit dem mächtigen „Los Angeles Master Chorale“ aufgepeppt worden. Beim letzten Tag der ein knappes halbes Jahr dauernden Recording Sessions waren die meisten Schauspieler des letzten Films anwesend. Nachdem ich mir das Album 3x angehört habe, möchte ich behaupten, dass JOHN WILLIAMS mit seiner Musik zum neuen Film nach den Beiträgen zu den Episoden 4 („A New Hope“, 1977) und 6 („Return Of The Jedi“, 1983) der beste Soundtrack gelungen ist. Und Soundtrack-Fans dürfen sich mit der Musik zu “Star Wars: The Rise Of Skywalker” auf eines der Highlights 2019 freuen!

VÖ: 18.12.19

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.jwfan.com/  &  www.starwars.com/films/star-wars-episode-ix-the-rise-of-skywalker

TRACKLISTING

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LUDWIG GÖRANSSON “THE MANDALORIAN”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Soundtrack - The Mandalorian

Soundtrack - The Mandalorian 2 345

Tracklisting Chapter 1: (VÖ 12.11.19)

01. Hey Mando!
02. Face To Face
03. Back For Beskar
04. Hammer Time
05. Blurg Attack
06. You Are A Mandalorian
07. Bounty Droid
08. The Asset
09. The Mandalorian

Tracklisting Chapter 2: (VÖ 12.11.19)

01. Walking On Mud
02. Jawas Attack
03. Trashed Chest
04. To The Jawas
05. The Egg
06. The Mudhorn
07. Celebration
08. The Next Journey
09. No Title. 21. Ukraine: Siren Son
g

Mit Spannung erwartet – „The Mandalorian“ – die TV Serie zum „Star Wars“ Universum. Angekündigt zum Start des neuen Serien-Streaming-Kanals von „Disney+“ am 12. November 2019. Die ersten Episoden stehen bereits via VOD zur Verfügung – die Bilder sind genial, skurrile Figuren, starke Action mit pointierten Humoreinlagen, großartige Bauten, interessante Charaktere. In Deutschland müssen sich Serien-Fans bis Ende März gedulden, wer über einen Account im Nachbarland Holland verfügt, kann sich die 8 Episoden der Serie bereits jetzt ansehen. Die deutsche Synchronisation steht schon, zwei der beiden Hauptcharaktere werden von Sascha Rotermund (Der Mandalorianer) und Jürgen Kluckert (Carl Weathers aka Greef Karga) gesprochen. Im Mittelpunkt der Geschichte, die 5 Jahre nach dem Film „Die Rückkehr der Jedi“ spielt, steht ein Kopfgeldjäger (gespielt von Pedro Pascal), der in Aussehehen und Acting an den Bounty Hunter Boba Fett erinnert, der im ursprünglichen zweiten Teil („The Empire Strikes Back“) Harrison Ford aka Han Solo zur Strecke brachte und vorübergehend auf Eis/Karbonit legte. Viele Bekannte Gesichter – Carl Weathers, Giancarlo Esposito, Nick Nolte und – sensationell – Werner Herzog. Yep, genau! Der deutsche Regisseur ist in der Rolle eines undurchsichtigen Auftraggebers zu sehen. Und besonders beindruckend in Episode 1: Ein Kampfroboter als Bounty Hunter Droide, der sich zwar noch cooler als einst Clint Eastwood durch die marodierenden Räuberhorden schießt, sich aber aufgrund psychischer Probleme ständig selbstzerstören möchte. In der zweiten Episode taucht ein Joda-Baby auf, die räuberischen „Utinis“ (die „Jawas“ aus der ersten bzw. vierten Episode aus dem Jahr 1977) sind auch mit von der Partie mit ihrem urigen Dialekt. Ansonsten gibt es einen Kampf gegen ein übelgelauntes Monsternashorn (im Original als „Mudhorn“ unterwegs) und der kleine Baby-Yoda entpuppt sich als telepatisches Kleingenie. Die Filmmusik ist phantastisch und gehört mit zum Besten, das ich seit Jahren im filmischen Serien-Sektor gehört habe. LUDWIG GÖRANSSON ist ein schwedischer Komponist, der schon für die Filme „Creed“, „Creed II“ und „Venom“ die Musik inszeniert hat, für seinen Score zur Serie „Black Panther“ ist er mit dem Grammy Award in der Kategorie „Best Soundtrack For Visual Media“ belohnt worden. Mit „The Mandalorian“ ist ihm ein superber Mix aus sinfonischem Bombast und kapriziöser Elektronic-Melodik und nuanciert eingestreuten weltmusikalischen Klängen gelungen. Soweit fortgeschritten gibt es bisher für jede Episode ein eigenes kleines Soundträckchen unterteilt in Part 1, Part 2, Part 3 bis 8 – zwar nur digital – aber meine Hoffnung ist, dass nach Beendigung der ersten Staffel eventuell der komplette Soundtrack wenigstens als CD-Box mit Infos zum Produktionsprozeß zur Verfügung stehen wird. Natürlich blitzt das klassische „Star Wars“ Thema ab und zu mal durch wie kurz im grandiosen Titelthema „The Mandalorian“, mit dem sich der Komponist auf dem gleichen Niveau wie dem sagenhaften „Game Of Thrones“-Titel von Ramin Djawadi bewegt, aber größtenteils hat der Schwede einen eigenständigen Mix aus Sinfonik, Electronic (absolut geil der schwergewichtige Electekkno-Knaller “The Mudhorn”!) und sogar weltmusikalisch-afrikanischen traditionellen Elementen erschaffen. Unbedingt empfehlenswert für Soundtrack- und vor allem für „Star Wars“-Fans!

Verfügbar: Digitale EPs

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 Web:  https://www.starwars.com/series/the-mandalorian & https://www.imdb.com/name/nm3234869/

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ALICE SOYER “PERSONA”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Alice Soyer - Persona

01.  A la verticale
02.  Ephemere
03.  Geste humain
04.  La seule chose
05.  Maintenant
06.  Mirage
07.  Balance
08.  Rien
09.  Oublie-moi
10.  Persona
11.  Carrousel
12.  En vitrine
13.  Melancolie
14.  Tout reinventer
15. Love

ALTERNATIVE JAZZ

Für Fans von: Meshell Ndegeocello - Rickie Lee Jones - Joni Mitchell

FRANKREICH

ALICE SOYER ist eine französische Vocal Jazz und Chanson Sängerin, die etwas andere Wege geht als die ausgetretenen Pfade, die bekanntere Größen wie Diana Krall oder Norah Jones seit Jahren beschreiten. Die Musik, die sie mit ihrer zarten, gefühlvollen Stimme veredelt, ist komplex und eigentlich ungeeignet für den 08-15-Hörer, aber wer sich Zeit nimmt und und sich mit den Songs des Albums „Persona“ beschäftigt, wird zahlreiche kleine und feine Zwischenmelodien entdecken in dem dichten Rhythmusgeflecht, das Sylvain Luc (Gitarre), Philippe Cheyeb (Bass) und Pascal Rey (Drums, Perkussion) gemeinsam mit Soyer, die selbst auch am Piano sitzt, gestrickt haben. Die 15 Eigenkompositionen wirken wie eine frische Brise im ausgelutschten Subgenre, die prickelnden Arrangements erinnen mich teilweise an den neo-psychedelischen Soul eine Meshell Ndegeocello, dann wieder an den World-Fusion-Jazz von Aziza Mustafa-Zadeh, auch wenn die instrumentalen Arrangements nicht ganz das atemberaubend-experimentelle Niveau der aserbaidschanischen Musikerin erreichen. Zwischendrin gibt es das eine oder andere Acapella-Stückchen, in dem sie ihre Zuhörer zur Fahrt in einem glöckenklingelnden „Carousel“ einlädt. Gitarrist Luc bewegt sich gekonnt zwischen den Räumen und wirft einige prickelnde Licks ein, die dem Spiel von Allan Holdsworth oder – andere Richtung – Joe Pass ähneln. Die Vorliebe von Alice Soyer zu Ungewöhnlichem kommt nicht von ungefähr – bereits in jungen Jahren ist sie von ihrem Klavierlehrer – einem begeisterten Jazz Fan – an die Musik von Rickie Lee Jones geführt worden, später hat sie sich dann u. a. von den Songs von Joni Mitchell verzaubern lassen. „Persona“ ist ihr drittes Studio Album – die empfehlenswerten Anspieltipps: „A la verticale“, das im 6/8tel Takt groovende funk-soulige „Maintenant“ und die kuschel-jazzige Ballade „En vitrine“.

VÖ: 31.10.19

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.alicesoyer.com/  & www.youtube.com/channel/UCHsSkgG_wipvOTjbjy0iqRA

TOURDATEN

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VOX “I AM NOT A GOD”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

EMO FLOP

Für Fans von:  Lana Del Rey - Marlene Dietrich - James Blake

USA (KALIFORNIEN)

Eine Sängerin, die singt, als ob sie einen dicken Kartoffelkloß im Mund stecken hat und diesen noch bearbeitet. In welcher depressiven Phase sich die Interpretin befunden haben muss, als sie diese düster-triste-melancholische Musik zusammengestellt hat, die mir in den ersten beiden Tracks entgegenschallt, möchte ich gar nicht erst wissen. Wer gedacht hat, dass die Queen aller Depri-Traurigkeit-Suizidgefährdeten Songwriter Lana Del Rey heißt, der sollte mal in die aktuelle EP „I Am Not A God“ von VOX reinhören. Dabei glaube ich in gewissen Momenten zu hören, dass Talent durchaus vorhanden sein könnte/müsste, aber den Beweis hierfür tritt die Sängerin aus Los Angeles in den 5 Stücken leider nicht an. Irgendwelche Sounds vom Keyboard aufzunehmen und dazu ein bißchen herum zu wimmern, kann heutzutage jede(r), wenn auch nicht unbedingt immer mit solch selbstzerstörerischer Inbrunst.

Vox - I Am Not A God

VÖ: 04.10.19

Verfügbar: Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://itsmevox.bandcamp.com/

TRACKLISTING

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TUBBY HAYES QUINTET “LATE SPOT AT SCOTT’S”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Tubby Hayes Quintet - Late Spot At Scott's ReIssue

01.  Tracklisting:

01.  Half A Sawbuck
02.  Angel Eyes
03.  The Sausage Paper / Qintet Theme
04.  My Man’s Gone Now
05.  Yeah! /Quintet Theme

Original Label: Fontana Records

Re-Issue Label: Decca Records
Web: https://decca.com/

MODERN JAZZ

Für Fans von: Cannonball Adderly - John Coltrane - Sonny Stitt

ENGLAND

Artig stellt TUBBY HAYES die Musiker seines angetretenten Quintetts vor: Gordon Beck (Piano), Freddy Logan (Kontrabass), Alan Ganley (Schlagzeug) und Jimmy Deuchar (Trompete). The man himself – am Tenorsaxophon – legt nach dem kurzen Intro auch gleich los mit einem ausufernden gutgelauten Solo, ach 04:06 Minuten übernimmt Meister Deuchar (sprich: Djuh-kar) nahtlos und lässt sich in den groovenden swingenden Song hineinfallen. Vom englischen Tenorsaxophonisten, der viel zu früh am 08. Juni 1973 im Alter von nur 38 Jahren verstorben ist, gibt es bereits mehrere Live Recordings, darunter auch eine im Januar 1964 „Live In London“ aufgenommene Session, diese hier wurde 1962 gespielt mit der nahezu selben Besetzung wie die gerade oben erwähnte. Im ruhigeren zweiten Stück „Angel Eyes“ sitzt der Chef selbst am Vibraphon und gibt auch hier eine gute Figur ab. Das Album „Late Spot At Scott’s“ gab es erstmals 1963 als Vinyl-Platte, es folgten einige Re-Issues auf CD (1998 in Großbritannien und 2005 in Japan). Der Sound der Aufnahmen ist erstaunlich transparent und offenbart aufgrund des sehr guten digitalen Remasterings auch in höheren Lautstärken den entsprechenden mitreißenden Kick. Wer sich für den Hard Bop der 60er Jahre begeistert, sollte auf jeden Mal hineinhören in diese Re-Issue des auf der Insel schon lange als Kultjazzer verehrten Musikers. Begonnen hatte Brain Edward Hayes im Alter von 8 Jahren mit der Violine, als 12jähriger verliebte er sich in den Sound des Saxophons und schon 15jährig spielte er in ersten Profibands (u. a. bei Kenny Baker und bei Jack Parnell), 1957 ging er erstmals mit einer eigens zusammengestellten Gruppe auf Tour durch das Vereinigte Königreich und später konnte man den Musiker auch diversen Filmen (“All Night Long”, “Dr. Terror’s House Of Horrors” mit Peter Cushing und Christopher Lee sehen). Runde 50 Alben stehen im diskographischen Katalog, viele davon allerdings erst posthum veröffentlicht.

VÖ: 27.12.19

Verfügbar:  CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://de.wikipedia.org/wiki/Tubby_Hayes/

TOURDATEN

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BARBARA McNAIR “MORE TODAY THAN YESTERDAY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Barbara McNair - More Today Than Yesterday

TRACKLISTING:

01.  Love Has A Way
02.  Didn’t We
03.  After St. Francis
04.  I Can Tell
05.  Until It’s Time For You To Go
06.  More Today Than Yesterday
07.  Windows Of The World / What The World Needs Now
08.  I, Capricorn
09.  Something Happy
10.  It’s Gotta Be Real

Label: Audio Fidelity Records

SOUL JAZZ

Für Fans von:  Barbra Streisand - Dionne Warwick - Celine Dion

USA

Wer auf den soul-poppigen Sound der 60er Jahre steht, wie ihn Dionne Warwick beispielsweise zu ihren besten Zeiten gesungen hat, sollte sich einmal das wiederveröffentlichte Album „More Today Than Yesterday“ aus dem Jahr 1969 anhören. Aber die meisten Musikfans, auf die das zutrifft, haben entweder schon das Zeitliche gesegnet oder sitzen irgendwo zwischen Butterbrot und Lebernödelsuppe gelangweilt in irgendeinem Seniorenheim herum und schwelgen nostalgisch in ihren verblassenden Erinnerungen. Gleich am Anfang steht der wundervolle Titelsong des 1969er Films „Goodbye Columbus“, am Ende gibt es mit „It’s Gotta Be Real“ einen weiteren Track aus der Romantikkomödie, in der die Schauspielerin Ali MacGraw ein Jahr vor ihrer ganz großen Rolle in der „Love Story“ zu sehen war. Die auch als Schauspielerin in Broadway Musicals aktive Sängerin überzeugt mit phantastischer Stimme, singt die von Burt Bacharach, Jimmy Webb und Buffy Sainte-Marie komponierten Klassiker in kraftvollem Stil und macht gemeinsam mit dem von Coleridge T. Perkinson dirigierten Orchester die oft gehörten Standards zum großartigen Hörerlebnis. Was den Sound betrifft, klingt das Album auch 50 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung jugendlich frisch, als ob es erst gestern aufgenommen worden ist. 7 Studio Alben und eine Best-Of-Kollektion stehen im diskographischen Katalog der am 04. Mai 1934 in Chicago geborenen Sängerin, die am 04. Februar 2007 in Los Angeles an den Folgen einer Krebserkrankung verstorben ist. Highlights: “Love Has A Way”, der swingende Titelsong “More Today Than Yesterday”, “After St. Francis” und das funk-soul-jazzige “It’s Gotta Be Real”.

VÖ: 03.12.19

Verfügbar: Vinyl & CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Die von ihrem Neffen betriebene Webseite: http://www.barbaramcnair.com/introduction.htm

TRACKLISTING

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GAILANNE AMUNDSEN “YOU’VE BEEN A FRIEND TO ME”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Gailanne Amundsen - You've Been A Friend To Me

Tracklisting:

01. Are You Lonesome Tonight
02. You’ve Been A Friend To Me
03. Death Is Only A Dream
04. The Storms Are On The Ocean
05. Young Freda Bolt
06. The Poor Orphan Child (feat John Carter Cash)
07. The Lover’s Farewell (feat Ric Robertson)
08. River Of Jordan
09. Jealous Hearted Me
10. Medley: Beautiful Isle O’er The Sea /
10. Bring Back My Blue-eyed Boy To Me
11. The Broken Hearted Lover
12. Kitty Alone And I
13. Tall Lover (feat. Shona Carr)
14. The Foggy Mountain Top

Label: DirtyFeetMusic

ALTERNATIVE FOLK

Für Fans von: Rhiannon Giddens - Joan Armatrading - Timbuk 3

USA

Der skandinavisch anmutende Name GAILANNE AMUNDSEN entpuppt sich als der einer Sängerin aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania, Das Mädel hat sich – guckt man sich das Tracklisting an – an uralten Oldies und Standards versucht – und das Ergebnis ist – einfach grandios. Vorgenommen hat sie sich ausschließlich Lieder,, die gesungen worden sind von der legendären Carter Family, aus der auch die spätere Ehegattin von Johnny Cash hervorgegangen ist. Bei „Are You Lonesome Tonight?“ vermute ich natürlich sofort die alte „Elvis“-Schnulze – das Stück ist bereits 1926 von Roy Turk und Lou Handman geschrieben und erstmals 1972 von Charles Hart gesungen worden – 1960 wurde es dann auf Anraten von dessen Manager Colonel Tom Parker vom aufstrebenden King Of Rock’n’Roll adapiert und mutierte zu einer der weltweit erfolgreichsten Walzer-Pop-Balladen der Musikhistorie. Die Carter Family hat das Stück viel früher gespielt und gesungen – der von Gailanne Amundsen eingebrachte Textbeitrag hat nur die erste und die dritte Strophe gemeinsam mit dem Elvis-Klassiker. Diese Version hier gefällt mir aber viel besser, weil sie was eindringliches, melancholisch-hypnotisches hat und in ihrer Einfachheit fasziniert. GA singt, spielt Gitarre und Banjo – klanglich bewegt sich alles in der traditionellen Roots Folk Schublade – produziert hat mit John Carter Cash das einzige Kind der Ehe Johnny Cash und June Carter Cash und das Ergebnis ist wie bereits eingangs erwähnt phantastisch. Die Stimme von GA gefällt mit superwarmem Timbre, wenn Produzent JCC wie im Titelsong die Refrain-Harmonien singt, passt es einfach wunderbar! Wer sich mal auf der Webseite des auch als Kinderbuchautor tätigen JCC umsehen möchte: https://johncartercash.com/

„You’ve Been A Friend To Me“ ist zwar das Solo Debüt Album der Musikerin, aber Gailanne ist kein unbeschriebenes Blatt in der Szene. Seit Jahren pflegt sie ihre eigene Band „Jubal Skin“, mit der sie schon lange unterwegs ist und mit der sie auch internationale Auftritte wie beim „International Festival Of Music & Dance in Korea“ absolviert hat. Es gibt weitere feine Highlights zu entdecken: Die Bluegrass-Ballade „Death Is Only A Dream“ mit fett arrangierten Backing Vocals und bereits nach wenigen Sekunden möchte man spontan mitsummen. Wundervoll auch „The Poor Orphan Child“ mit JOHN CARTER CASH in der singenden Hauptrolle, das kuschelige „The Lover’s Farewell“-Duett mit RIC ROBERTSON, die mitreißenden “River Of Jordan” (der Klassiker wurde erstmals 1933 von der Carter Family veröffentlicht) und “The Broken Hearted Lover”, das funky groovende “Jealous Hearted Me” und spätestens mit “Kitty Alone And I” sollte die gutgelaunte Cajun-Good-Time-Party eröffnet sein. In “Tall Lover Man” stellt sich mit SHONA CARR eine ”alte” Bekannte vor, mit der Gailanne bereits vor einigen Jahren in der Gruppe “The Buck Stops Here” zusammengespielt hat und das superbe Album der Musikerin wird finalisiert mit “The Foggy Mountain Top”, einer der Genre-Hymnen schlechthin. Und selten habe ich mich so schnell verliebt in die Musik einer Künstlerin, wie es hier am heutigen Tage geschehen ist!

VÖ: 19.09.19

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://iamgailanne.bandcamp.com/

TOURDATEN

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VARIOUS ARTISTS “THE ULTIMATE LED ZEPPELIN TRIBUTE” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - The Ultimate Led Zeppelin Tribute Version 2019 Das Artwork des 2008 veröffentlichten Albums "The Ultimate Led Zeppelin Tribute"

TRACKLISTING CD 1: (TT: 61:13)

01. Eric Bloom & Brain Robertson: Good Times Bad Times
02. Pat Travers: Houses Of The Holy
03. Joe Lynn Turner: Babe I’m Gonna Leave You
04. Artimus Payle: When The Levee Breaks
05. Jack Russell & Bruce Kulick: Dazed & Confused
06. Pat Travers: Whole Lotta Love
07. Artimus Pyle feat Jimmy Hall: You Shook Me
08. Manny Charlton ft. Michael White: Immigrant Song (*)
09. Rick Derringer: Ramble On
10. Steve Lukather: Rock And Roll
11. Albert Lee feat. Michael White: D’yer Maker (*)
12. Dweezil Zappa ft. Michael White: Stairway To Heaven

TRACKLISTING CD 2: (TT: 66:02)

01. Rick Wakeman feat. Michael White: Fool In The Rain
02. John Wetton & Geoff Downes: Dancing Days (*)
03. Steve Morse feat. Michael White: Heartbreaker
04. Keith Emerson feat. Michael White: Black Dog
05. Billy Sherwood & Tony Kaye: All My Love
06. Paul Dianno: Kashmir
07. Taime Downe: Misty Mountain Hop (*)
08. Jani Lane: The Ocean (*)
09. Joe Leste & John Corabi: Houses Of The Holy (*)
10. Marq Torien: The Rover (*)
11. Kelly Hanson: Dancing Days
12. John Corabi: Nobody’s Fault But Mine (*)
13. The West 32nd St. Buddha Lounge Ensemble:
13. Stariway To Heaven (*)

Label: Deadline Music / Cleopatra Records
Web: http://cleorecs.com/home/ 

(*) Diese Titel gibt es nur auf der CD, nicht auf Vinyl

BLUES ROCK

Für Fans von: Led Zeppelin - Blues Rock - Hard Rock

SAMPLER

„Led Zeppelin“-Tribut Scheiben gibt es mittlerweile schon eine ganze Menge – diese hier ist eine der besseren und sie ist erstmals 2008 (mit anderem Artwork) als „Led Box“ veröffentlicht und jetzt wieder aufbereitet worden! Und Achtung: Vom Album kursieren noch einige andere Versionen mit ähnlichem Tracklisting, aber anderem Titel (u. a. „Top Musicians Play: Led Zeppelin“ oder „40th Anniversary Tribute Album To Led Zeppelin“) und wer eines dieser Alben besitzt, braucht dieses hier nicht unbedingt. Aber wie auch immer - einige meiner absoluten Lieblinge hatten sich damals der Klassiker der britischen 1968 gegründeten und Ende der 70er leider aufgelösten Band vorgenommen, RICK DERRINGER spielte „Ramble On“, einen der schönsten Zep-Songs überhaupt, den es aber unsinnigerweise kaum irgendwo zu hören gibt – mit Ausnahme des Web Radios von Dr. Music natürlich (ha, ha – bißchen Eigenwerbung muß sein!) – PAT TRAVERS ließ die „Houses Of Holy“ brummen, los geht es mit dem allerersten Zep-Song des originalen 1969er Debüt Albums – „Good Times Bad Times“ gab/gibt es von ERIC BLOOM (EX-Blue Öyster Cult) & BRIAN ROBERTSON (Ex-Thin Lizzy) – ganz nett, kommt aber nicht mit der ursprünglichen Intensität des Originals rüber und hört sich an wie eine Version einer gut aufspielenden Cover Rock Band. Gleiches gilt für JOE LYNN TURNER und „Babe I’m Gonna Leave You” oder den „Immigrant Song“ von MANNY CHARLTON (ehemals für die schottische Hard Rock Gruppe „Nazareth“ aktiv) – Sänger MICHAEL WHITE steht bei den meisten Tracks am Mikrofon, macht seine Sache recht ordentlich, wirkt aber auch teilweise wie eine Westentaschen- Ausgabe von „Robert Plant“, das stimmliche Niveau betreffend. Auch eher ein Abturner: “Stairway To Heaven” von DWEEZIL ZAPPA, der technisch alles richtig macht und auch den finalen Solo routiniert shreddert, aber nicht eine Sekunde vom grandiosen Feeling erreicht, das dieser Song - für mich einer der besten 10 Rock Songs aller Zeiten - in der originalen epischen Version vermittelt.

Es sind Klassiker, die nie tot zu kriegen waren – egal wer sie auch gespielt hat – ob das „London Symphony Orchestra“ oder der Reggae Musiker „Alpha Blondy“ – auf diesem Album sind sie sie aus dem Halbschlaf zu neuem „untoten“ Leben erwacht – gespielt von exzellenten Musikern in für dieses Album exklusiv zusammengestellten Supergroup-Besetzungen und einige dabei, wie man es eigentlich – wie von Paul Di’anno - gar nicht erwartet hätte. Auch wenn die LZ-Originale unerreicht bleiben, „The Ultimate Led Zeppelin Tribute“ darf als Must Have (Worthülse, ich weiß) bezeichnet werden für Zep-Fans und für hartgesottene Blues-Rocker sowieso, auch wenn der Begriff „Ultimate“ wieder einmal vorschnell strapaziert worden ist! Vinyl ist eigentlich normaler Weise empfehlenswert, aber weil die schwachsinnige Veröffentlichungspolitik wieder einmal auf den beiden CDs 9 Titel präsentiert, die es nicht auf den beiden Vinyl-Scheiben gibt, ist auf jeden Fall davon abzuraten. Kein Wunder, dass überall die Käufe physikalischer Medien zurückgehen bei solch idiotischen Praktiken! Wird aber von manchem Label auch durchaus forciert, um immer mehr die Kosten für den Fertigungsprozeß zu sparen. Aber die Controller der jeweiligen Unternehmen hatten ja sowieso noch nie ein wirkliches Interesse an Kultur. Weitere interessante LZ-Tribute-Alben sind “Encomium: A Tribute to Led Zeppelin” aus dem Jahr 1995 mit Cover Versionen von “Sheryl Crow”, “Blind Lemon”, den “4 Non Blondes” und sogar “Duran Duran”(!) und das 2016er Album “Dazed & Confused - A Stoned-Out Salute to Led Zeppelin”, auf dem es überwiegend unbekanntere Stoner Metal & Rock Acts zu hören gibt, die aber durchaus ihr Handwerk exzellent beherrschen und viele der Klassiker in ein völlig neues psychedelisches Licht gerückt haben. Die US Rocker “Great White” haben die britischen Rock Legende 2005 sogar mit einem kompletten Album (“Great White Salutes Led Zeppelin” gewürdigt. Eine ganz andere Geschichte ist “The Roots of Led Zeppelin”, das 2009 veröffentlicht worden ist, auf 3 CDs 60 Oldies aus den 50er und 60er Jahren beinhaltet, die angeblich die Musik von Led Zeppelin am meisten beeinflußt haben sollen. Gebt Ihr mir sicher recht: Es ist doch einfach herrlich, in einer Zeit zu leben, in der es so viel großartige und geile Musik gibt, oder?

VÖ: 13.12.19

Verfügbar: 2-CD & 2-Vinyl LP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Bezugsmöglichkeit:  https://cleorecs.com/store/shop/the-ultimate-led-zeppelin-tribute-2-cd/

TOURDATEN

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PATRICK YANDALL “JAZZ ON THE VINE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Patrick Yandall - Jazz On The Vine

Der Gitarrist PATRICK YANDALL ist hierzulande noch ein relativ unbeschriebenes Blatt, obwohl der am 05. September 1959 in North Carolina geborene Musiker schon seit den 1990er Jahren bei zahlreichen Produktionen bekannterer Größen mitwirkte und einige seiner Kompositionen auch als filmische Musikbeiträge dienten. Die Musik, die er auf dem 23. Studio Album praktiziert, lässt sich etwa vergleichen als ein Mix aus boppigem Joe Pass und smooth-jazzigem George Benson. Der Auftakt „Jazz On The Vine“ erinnert an die 70er Klassiker des Letztgenannten, beim Zuhören kommt es mir vor, als ob ich auf der Veranda sitze, den Sonnenuntergang bewundere und mich von einer frischen Brise Wind umspülen lasse. Highlights: Der mediterrane Bossa-Jazz „Road To Napa“ mit „wes-montgomery“schen Double Stop-Licks, das fuink groovige “Next Level” und “Lock It Down”. Feines Album für all diejenigen, die eine TOP Produktion und virtuoses Gitarrenspiel zu schätzen wissen!

Genre:
Smooth Guitar Jazz

TRACKLISTING:

01.  Jazz On The Vine
02.  Road To Napa
03.  With You
04.  Next Level
05.  Play Me Out
06.  Lock It Down
07.  Alicante
08.  Darker The Grape
09.  Its Red Tonight
10.  Orfila
11.  Blues In The Valley
12.  The Springs
13.  Last Rounds On Me

Label:
Zangi Records

Für Fans von:
George Benson - Earl Klugh
Wes Montgomery - Stanley Jordan

VÖ: 07.01.20

Verfügbarkeit:
CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://www.patrickyandall.com/ & www.youtube.com/channel/UC_J0pCR9EpJzREjGB5lbnGA

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MIKI OZUKA “ARKTIKA”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Miki Ozuka - Arktika

Ganz so tief gekühlt wie sich das Cover Artwork präsentiert, wird es dann doch nicht auf dem neuesten Album von MIKI OZUKA, einer Musikerin aus der fernen Slowakei. Die auch als DJ aktive Produzentin (siehe auch den mixcloud-Link unten mit zwei Live-DJ-Sessions) schöpft auf „Arktika“ die ganze Palette ambienter Möglichkeiten aus, tüftelt wie in „Polaris“ mit orientalischer Mystik und verführt den Hörer gleichzeitig mit analogen Tönen, wie sie tagtäglich auch in der Natur zu hören sind. Im Titelstück und den Tracks “Deep Freeze” und “Snow Flake” gelingt es der ausgebildeten Pianistin aus Bratislawa, beeindruckende Landschaftsaufnahmen vor dem geistigen Auge des Zuhörers entstehen zu lassen, “Ice Cave” wird kurz mit klassichen Themen anmoderiert, bevor kristallklare von einem dezent groovenden IDM-Rhythmus unterlegte Sounds die Oberhand übernehmen. Weiterer Anspieltipp: “Taiga”

Genre: Ambient & Dark Electronic

TRACKLISTING:

01.  Subzero
02.  Polaris
03.  Deep_Freeze
04.  Snow Flake
05.  Arktika
06.  Ice_Cave
07.  Lost
08.  Taiga
09.  Sky
10.  Ainu

Label: Mozaik

Für Fans von:
Jean-Michel Jarre, Tangerine Dream

VÖ: 16.01.20

Verfügbarkeit: Digitales Album

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: http://mikiozuka.com/ & https://soundcloud.com/user-617077770 & https://www.mixcloud.com/MIKIOZUKA/

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KRACH UND STILLE “SOVIEL ZUM PLAN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Krach und Stille - Soviel zum Plan

Tracklisting:

01.  Kölner Brücken
02.  Herz unterm Shirt
03.  Krach und Stille
04.  Soviel zum Plan
05.  Happy End
06.  Um die Häuser
07.  Was Niemand weiss
08.  Chamäleon
09.  Durchgemacht
10.  Standing Ovation
11.  Cobain aber Bleifrei
12.  Nachts in Hamburg
13.  Komma fehlt
14.  Fernwe
h

ROCK POP

Für Fans von: Tocotronic - Die Toten Hosen - Wir sind Helden

DEUTSCHLAND

Da sage noch mal einer, dass die gute alte CD ausgedient habe! Solange solch hochwertige Digipäckchen wie das neue Album „Soviel zum Plan“ von KRACH & STILLE veröffentlicht werden, besteht noch Hoffnung! In die CD ist ein 20seitiges Inlay-Booklet eingebunden mit allen Texten und den Produktionsnotizen, das man gerne durchblättert und einfach ein gutes Gefühl hat, das Produkt in den Händen zu halten. Besides of that – die deutsche Gruppe spielt einen tollen Mix aus Alternative Pop mit punkrockmusikalischen Anleihen und sozialkritischem Content – wer eine Alternative zu „Tocotronic“ oder sogar den „Toten Hosen“ sucht, wird hier bestens bedient. Die Band kommt aus Jena und besteht aus 7 Boys (laut Album-Credits) – die eigene Webseite umschreibt das Portfolio kurz mit <Gitarrenmusik mit deutschen Texten die man uns ruhig glauben kann> und mehr muss dazu gar nicht gesagt/geschrieben werden. „Krach und Stille“ erinnert an den emotionalen Songwriter Pop von Andreas Bourani oder Mark Forster, bei dem auch manchmal im Refrain schlager-ohrwurmträchtige Melodien durchblitzen, während der rockige Titelsong (und andere) mit breitwandig-groovenden Guitar-Stabs und überraschenden Rhythmuswechseln gefallen, „Happy End“ legt noch an Tempo etwas zu (176 bpm) und überzeugt ebenfalls mit wuchtiger Gitarrendröhnung, “Um die Häuser” erinnert an den 80er Jahre Stadion Rock von “Foreigner” oder “REO Speedwagon” - ein Stück, das ich mir auch ganz gut beim kommenden Eurovision Song Contest vorstellen könnte - würde auf jeden Fall vorhandene Kommerz-Pop-Krusten aufbrechen - hey boys - bewerbt Euch doch mal mit einer ähnlichen Nummer beim NDR für den Vorausscheid - für 2021 sind da mit Sicherheit noch ein paar Plätze frei!

Zwischendurch gibt es wie in “Was Niemand weiß” und “Durchgemacht” auch den einen und anderen sentimentalen oder romantischen Moment, aber es sind vor allem die kraftvollen Power-Päckchen, die mir besonders gut gefallen. Eines davon ist “Chamäleon” - für mich ganz eindeutig eines der Album-Highlights! Das Album ist aufgenommen worden von Carsten Schleger (Gesang, Gitarre), Karsten Link (Gitarre, Gesang), Rene Liedtke (Gitarre, Gesang), Christoph Karmowski (Keyboards), Thomas Müller (Bass), Christoph Langen (Schlagzeug, Gesang) und Danny Fiedel (Perkussion, Gesang), produziert hat Songwriter Liedtke gemeinsam mit Alexander Dietz, dessen Name vor allem bei Metal Fans einen “Aha!” Effekt auslösen dürfte - der Musiker ist u. a. auch als Gitarrist für die Gruppe “Heaven Shall Burn” aktiv, eine weitere Parallele dazu gibt es mit dem “Chemical Burn Studio” in Lützen, in dem einige Album Aufnahmen stattgefunden haben. Wem die schöne weibliche Stimme im Ohrwurm “Nachts In Hamburg” gehört, erschließt sich mir leider nicht. Den Song gab es bereits wie drei andere des Albums auf einer gleichnamigen 2015er EP. Weitere Anspieltipps sind die gefühlvolle Piano-Ballade “Komma fehlt” und “Cobain aber Bleifrei”, in dem mit dem verstorbenen Frontman der US Grunge Rock Gruppe “Nirvana” einer der  Heroen  der frühen 90er Jahre Erwähnung findet.

VÖ: 20.12.19

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.krachundstille.com/ & https://krachundstille.bandcamp.com/

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “MAXIMUM METAL 253”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Maximum Metal 253

TRACKLISTING:

01. Sepultura: Last Time
02. Rage: True (Edit)
03. Delain: Burning Bridges
04. Kirk Windstein: Dream In Motion
05. Marko Nietala: Stones (Edit)
06. Sylosis: Calcified
07. Lorna Shore: King Ov Deception

TT: 30:50 Minuten

CD-Beilage Metal Hammer Ausgabe Januar 2020

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Thrash Metal - Death Core - Heavy Metal

SAMPLER

Zwar sieben Tracks nur, aber die “Schneewittchen”-Zwerge waren auch nur zu siebt und weil das silberne Scheibchen auf eine Spielzeit von 30:50 Minuten kommt, darf es in der Kategorie <bewertete Alben> antreten, in die alles hineingesteckt wird, das die Länge von mindestens 30 Minuten überschreitet. Und wenn nicht, wird’s halt als EP bewertet. Anyway (zu deutsch: das immer öfter in deutschen Synchronisationen zu hörende „wie auch immer“) – die 7 Titel haben es in sich und kündigen kommende neue Alben der präsentierten Acts an. Von den brasilianischen SEPULTURA – schon immer eine meiner Lieblinx-Metal-Bands – gibt es den mächtigen Proll-Thrasher „Last Time“ mit starken Hammer-On-Pull-Off-Licks im Intro – das mörderische Tempo (228 bpm) sorgt für beste Laune – das nagelneue Studio Werk der Truppe wird am 07. Februar 2020 erwartet. Einen Monat vorher steht das neue Album der deutschen RAGE in den Läden – hier gibt das Stück „True“ – als Edit angegeben und einer Länge von 04:59 Minuten – was ich als Schwachsinn empfinde, weil die originale Album-Version  05:01 Minuten lang ist. Aber – siehe oben – anyway – muss der Metalhammer halt aus Kostengründen angeben, weil sonst die allseits beliebte GEMA mehr kassieren würde. Seltsam – der Springer Verlag müsste doch genügend Kohle auf dem Konto haben, um die Metalheads zu beglücken. Anyway – wo viel Kohle ist, muss noch mehr hin. Ist schon der Grundsatz der Reichsverweser (heute die „Controller“) im Mittelalter gewesen. Wie auch immer – „True“ brummt schön thrashig mit der intensiv knödelnden Stimme von Mastermind „Peavy“ Wagner und entwickelt sich nach den ersten Sekunden zur hpyeraktiven Partynummer, wie man es von der deutschen Legende gewohnt ist. Und beim Solo zeigt Marcos Rodriguez, dass er sich nicht hinter den erstgenannten brasilianischen Göttergitarristen verstecken muss.

DELAIN spielen bombastischen Gothic-Sinfonic-Power-Metal-Bombast – eigentlich nicht schlecht, wenn da nur nicht das dünne Schlagerstimmchen von Frontfrau Charlotte Wessels wäre, aber weil die niederländische Sängerin optisch immer noch zum anschaulichsten im Genre gehört, sei ihr das verziehen! Ich stelle mir gerade vor, wie es sich anhören würde, wenn die gute „Helene Fischer“ bei der Band am Mikro stehen würde, ha, ha! KIRK WINDSTEIN nimmt das Tempo etwas zurück – der Mann hat in den 90er Jahren eine meiner absoluten Lieblings-Metal-Bands („Crowbar“) mitbegründet, hat danach in den Bands „Down“ und „Kingdom Of Sorrow“ gespielt und veröffentlicht jetzt am 24. Januar sein erstes Solo Album überhaupt. Der hier vorgestellte Titelsong ist ganz nett, haut mich aber nach den ersten Krachern dieser CD nicht unbedingt um. Eine ganz andere Story erzählt MARKO NIETALA mit dem mittelalterlich angehauchten Metal-Folkie „Stones“ (auch hier gibt es einen 04:59 Minuten-Edit), tolle Melodien – starker Gesang – nach ruhigerem Intro steigert sich der Song zum epischen Climax, der einen (in diesem Falle natürlich: Mich) unweigerlich mitgrooven/bangen lässt. Wer mit dem Namen Marko Tapani "Marco" Hietala absolut gar nix anfangen kann – hey, boys – der Mann ist Bassist und Sänger der finnischen Band „Nightwish“ und kommt ebenfalls am 14. Jänner (so sagen die Ösis) mit seinem ersten Solo Output auf den Markt. Über SYLOSIS muss selbstredend nicht viel erzählt werden – die britische Band gehört – (ditto - siehe oben) – seit Jahren zu einer meiner Lieblinx-Gruppe im Genre – „Calcified“ ist Track Nummer 5 vom für den 07. Februar 2020 angekündigten Studio Album „Cycle of Suffering“. Das grandiose Finale dieser ZBL ist LORNA SHORE vorbehalten, die ihr drittes Studio Album „Immortal“ am 31. Januar auf die Metal Community loslassen und der Vorgeschmack „King Ov Deception“ ist ein „zombie“esker bluttriefender Deathcore-Smasher, in dem Axe-Grinder Adam De Micco einmal mehr zeigt, dass er nach wie vor zu den besten Heavy Metal Gitarristen gehört.

Und wenn das Jahr 2020 das hält, was diese starke Zeitschriftenbeilage des “Metal Hammer” verspricht, dann wird das neue junge Jahr defintiv eines der bisher besten metallischen Jahre des aktuellen Jahrtausends!

VÖ: 15.01.20

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  https://www.metal-hammer.de/

Next: 12.02.20

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Various Artists “2020 GRAMMY NOMINEES”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

RADIO POP

Für Fans der Sampler: Bravo Hits - Kuschel Rock - Now!

SAMPLER

Die Grammy Awards werden seit den 1950er Jahren regelmässig von der “National Academy of Recording Arts and Sciences” vergeben, die Veranstaltung ähnelt in etwa dem kleinen deutschen Brüderchen (“Echos”). Aktuell werden Preise in 84 Kategorien vergeben (früher waren es 109) - die begehrtesten  Auszeichnungen sind “Record Of The Year”,“Album Of The Year”, “Song Of The Year”und “Best New Artist”. Seit 1994 gibt es eine regelmässige „CD-Beilage“ zum Event mit einigen der im  Jahr davor kommerziell erfolgreichsten Songs. Die künftige „James-Bond“-Titelthema-Sängerin BILLIE EILISH eröffnet den Reigen mit „Bad Guy“, auch ansonsten gibt es viel Kindergarten-Pop mit den üblichen Kandidaten zu hören und wer sich in den letzten Monaten mit den Samplern der diversen „Bravo Hits“-Kollektionen eingedeckt hat, wird das Album „2020 Grammy Nominees“ nicht unbedingt benötigen. 

VA - 2020 Grammy Nominees

VÖ: 17.01.20

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://www.grammy.com/

TRACKLISTING

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VARIOUS ARTISTS “BEST OF hfn music 2019”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

VA-Best Of hfn music 2019

TRACKLISTING:

01. Kasper Bjørke ft Christian d’Or & Toby Ernest: Seabird
02. Lydmor: LSD Heart
03. Sid Le Rock: Slowpoke (Cabaret Nocturne Remix)
04. Trentemøller: Try A Little
05. Blaue Blume: Lovable
06. Jacob Bellens: Love Is Robotic
07. Fluqx: Vanishing Point
08. Frum: Ocean
09. Dino Lenny: Camouflaged
10. The Manisters: Amigo
11. Brynjolfur: Error Man
12. Modular Project: Past Present Future
13. Trentemøller: Sleeper

Label: hfn music

INDIE ELECTRONIC

Für Fans von: Nu Disco - Alternative Pop - Electronic Indie - House

SAMPLER

Höchst interessante Mischung, die hier von den Verantwortlichen des Hamburger Labels „hfn music“ zusammengestellt worden ist. Angeblich die besten Label-Tracks des Jahres 2019, was aber natürlich wie immer den eigenen Anforderungsprofilen geschuldet ist oder dem persönlichen Geschmacksempfinden obliegt. Schon die 2017 und 2018 veröffentlichten Best-Of-Sampler wussten zu gefallen und einige der vorgestellten Protagonisten (Trentemøller,  Kasper Bjørke und The Manisters) dürften Musik Fans schon bekannt sind, wenn sie regelmäßig die deutschen Alternative-Musikgazetten wie die inzwischen leider schon beerdigten “Groove” und „Spex“ oder den „Rolling Stone“ lesen, andere wiederum sind unbekannter und bieten nichtsdestotrotz oder vielleicht gerade deswegen ein wundervolles Alternative-Pop-Indietronic-Indie-Rock-Spektakel. „Slowpoke“ von Sid Le Ropck gibt es im hypnotisch-trip-hop-groovenden „Cabaret Nocturne Remix“ vom belgischen Produzenten Raphael De Sauvage, weitere Anspieltipps sind „Love Is Robotic“ von Jacob Bellens, die klasse Indie-Pop-Nummer „Ocean“ von Inselbewohnerin Jenný Augustudóttir Kragesteen aka FRUM (kommt ursprünglich von den Färöer Inseln), der mysteriöse „Error Man“ vom dänischen Klangbastler Brynjolfur á Heygum und „Camouflaged“ vom italienischen DJ & Remixer Dino Lenny, der hier einen starken Mix aus Deep House und Psychedelic Art Techno gezaubert hat! Wer niveauvolle Musik abseits der 08-15-Dumpfbacken-Radiobeschallung sucht, ist hier bestens aufgehoben!

VÖ: 20.12.19

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://hfn-music.bandcamp.com/album/best-of-hfn-music-2019

TOURDATEN

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JANE SAW JONES “GESICHT AUF DEM WASSER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Jane Saw Jones - Gesicht auf dem Wasser

Tracklisting:

01.  Gesicht auf dem Wasser
02.  Straßen
03.  Zähne der großen Stadt
04.  Echeziel

Label: The Finest Noise
Web: www.finestnoise.de

ART ROCK

Für Fans von:  Jane – Marillion – Coldplay - Simple Minds

DEUTSCHLAND

„Gesicht auf dem Wasser“ lautet der Titel des neuen Studio Albums von JANE SAW JONES, einer deutschen Gruppe, die einen gelungenen Mix aus deutschsprachigem Songwriter Pop und gut konfiguriertem Art Rock praktiziert. Der Titelsong begeistert mit toll arangierten Vocal Harmonien, die miteinander verwoben sind zu kuschelrockigem Ambiente. Musik, wie sie mich an manche Deutsch-Rock-Heroen der 70er erinnert, mir fallen dazu spontan „Novalis“ oder „Jane“ ein – Namen, die vor allem der älteren Generation noch geläufig sein dürften. Dass die Moderne aber nicht außen vor ist, zeigt das nachfolgende „Straßen“ – elektronische Loop-Schleifen vermischen sich mit vertrackten Gitarrenlicks, der esoterisch anmutende Anfang des dritten Tracks „Zähne der großen Stadt“ beginnt mit einer „tangerine-dream“schen Synthie-Reminiszenz, während im Hintergrund verträumte „shoe-gaze“ige Gitarrenakkorden ihren Job versehen – nach 3 Minuten übernimmt ein hypnotisch-gutgelaunter Groove, auf den sich die gefühlvolle Intonation des Sänger setzt. Das knapp 9minütige Stück steigert sich am Ende mit einem rauschenden neo-psychedelischen Finale. Ganz eindeutig mein Fave dieser EP! Das abschließende „Ezechiel“ erinnert mich sogar an „pink-floyd”sche Verwschwörungstheorien aus dem Jahr 1967, als seinerzeit noch ein gewisser Musiker namens Syd Barrett für die 6 Saiten-Fraktion der britischen Gruppe verantwortlich gewesen ist. JANE SAW JONES gibt es seit 1997, dem ersten Longplay („Homesick/Lovesick“) im Jahr 2003 folgten das 2012er Album „Wolf“ und die 2015er EP „Neuron“. In der Band aus Dannstadt-Schauernheim (den Ort gibt es tatsächlich!) spielen und singen aktuell Christoph Erbach, Daniel Magin und Jens Ruhnke.

VÖ: 22.11.19

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.janesawjones.de/ & https://soundcloud.com/janesawjones

TOURDATEN

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NENEH CHERRY “RAW LIKE SUHSI” (30th Anniversary Edition) Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Neneh Cherry - Raw Like Sushi 30th Anniversary

Neneh Cherry - Buffalo Stance

TRACKLISTING CD 1:

01. Buffalo Stance
02. Manchild
03. Kisses On The Wind
04. Inna City Mamma
05. The Next Generation
06. Love Ghetto
07. Heart
08. Phoney Ladies
09. Outre Risque Locomotive
10. So Here I Come
11. My Bitch
12. Heart (Demo Version)

TRACKLISTING CD 3:

01. Inna City Mamma (Extended Version)
02. Inna City Mamma (Cold Blooded Remix)
03. Kisses On The Wind (12” Spanish Mix)
04. Kisses On The Wind (Latin Rascals Mix)
05. Kisses On The Wind (Lovers Hip Hop Extended)
06. The Next Generation (The Rap One Mix)
07. The Next Generation (Sub-Woofer Mix)
08. Heart (Club Mix)
09.
10.
11.
12.
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TRACKLISTING CD 2:

01. Buffalo Blues
02. Buffalo Stance (Sukka Mix)
03. Buffalo Stance (Dub Version)
04. Buffalo Stance (Half Way To House Mix)
05. Buffalo Stance (Nearly Neu Beat Mix)
06. Buffalo Stance (Techno Stance Mix)’
07. Manchild (Old School Mix)
08. Manchild (Massive Attack Remix)
09. Manchild (Massive Attack Bonus Beats)
10. Manchild (Smith ‘N’ Mighty Remix)
11. Manchild (Smith ‘N’ Mighty More Bass)

Produktionsnotizen:

Sandy McLelland (Backing Vocals)
Chandra Armstead (Backing Vocals)
Cameron "Booga Bear" McVey (Backing Vocals)
Claudia Fontaine (Backing Vocals)
Nellee Hooper (Vibraphon)
Tim Simenon, Mark Saunders (Beats)
Jeff Scantlebury (Conga)
Jerod Minnies (Guitar)
Andrew Lee Isaac Vowles (Turntables)
Nick Plytas, John Sharp (Drum Programming)
Sarah Erde (Hispanic Vocals)

Original Release: 1989

DANCEFLOOR & POP

VÖ: 31.01.20

DANCEFLOOR

Fast hätten sie es wohl vergessen bei Universal Music – das 30jährige Jubiläum der schwedischen Sängerin NENEH CHERRY, die im Juni 1989 ihr Debüt Album „Raw Like Sushi“ veröffentlicht hatte. Ein halbes Jahr später dürfen sich Fans auf die erweiterte Deluxe Edition des Debüts freuen mit 3 CDs und über eine leider abgespeckte Vinyl-Edition, bei der 6 Tracks der CD-Ausgabe fehlen. Original-Vinyl hatte es mit 10 Songs gegeben, die CD damals mit 4 zusätzlichen Bonus Tracks, die dieses Mal auf die 3 CDs verteilt wurden. Dazu kommen die diversen alternativen Remixes der jeweiligen 5 Single-Veröffentlichungen – einige davon zum ersten Mal überhaupt auf CD. Klangtechnisch muss sich das 30jährige Material nicht hinter heutigen Produktionen verstecken – „Buffalo Stance“, „Manchild“ und „Kisses On The Wind“ machen noch heute Spaß! Vor allem von den Medien weniger beachtete Titel wie das funk-soulige “Outre Risque Locomotive” knallen richtig! Wer das schwedische Mädel überhaupt noch nicht kennt - Neneh Mariann Karlsson ist die Stieftochter des in Musikerkreisen sehr geschätzten Trompeters Don Cherry und als solche ist sie schon in jungen Jahren oft mit der Musik ihres Step-Daddys konfrontiert worden. In jugendlichen Jahren war sie Bestandteil der Avantgarde Bands “The Slits” und “Rip Rig + Panic”, auch der Rest der Family ist musikalisch bewandert - der Songwriter Eagle-Eye Lanoo Cherry ist ihr Halbbruder, die Sängerin Titiyo Yambalu Felicia Jah ihre Halbschwester. 1982 startete Neneh als Songwriterin, bei einem Piratensender jobbte sie als DJ und bei befreudeten Produzenten lernte sie das Handwerk, eigene Songs aufzunehmen und zu produzieren. Die 1986er Bekanntschaft Cameron Andrew McVey war größtenteils beim Recording Prozeß von “Raw Like Sushi” involviert, ein Jahr später heirateten Cherry und McVey: Mittlerweile ist Töchterlein Mabel Alabama-Pearl McVey erwachsen und hat im letzten Jahr selbst ein ordentliches Debüt Album (“High Expectations”) veröffentlicht.

NENEH CHERRY hat bis zum heutigen Zeitpunkt 5 Studio Alben veröffentlicht - das letzte 2018 mit “Broken Politcs” - ”Raw Like Sushi” war ganz klar ihr Bestes und so ganz nebenbei eines der besten Alben im Jahr 1989!

Verfügbar: 3 CD & 3-Vinyl-LP & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 Web:  https://soundcloud.com/neneh-cherry & https://nenehcherry.bandcamp.com/

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Jimmy Yancey “The Complete Recorded Works: Feb 1940/Dec 1943” 

Jimmy Yancey - The Complete Recorded Works

Lange vor dem furiosen Rock’n’Roll von Jerry Lee Lewis gab es die Boogie Woogie Pianisten, die vor allem in den 40er Jahren mit ihrem rasanten Spiel den Weg für das in den 50er Jahren so erfolgreiche Genre bereiteten. Champion Jack Dupree oder Roosevelt Sykes waren die Bekanntesten - der US Pianist James Edward Yancey - als JIMMY YANCEY unterwegs - dagegen weniger. Das Album “The Complete Recorded Works: Feb 1940/Dec 1943” ermöglicht Fans den Einstieg in das Universum des Musikers aus Chicago. Klangtechnisch sollte man nicht zu viel erwarten, was das spielerische Niveau betrifft, dagegen schon: Stücke wie der “Old Quaker Blues”, “Boodlin” oder “Sweet Patootie” machen auch heute noch ungemein Spaß. Zwischendrin gibt es sogar ein paar rare Tracks wie die im heimischen Wohnzimmer aufgenomme Demo Version von “35th And Dearborn” oder den Alternate Take vom “How Long Blues”.

Genre:
Boogie Woogie & Piano Blues

TRACKLISTING:

01.  Bear Trap Blues
02.  Old Quaker Blues
03.  35th And Dearborn (Home Recording)
04.  I Love To Hear My Baby Call My Name
05.  Cryin’ In My Sleep
06.  Death Letter Blues
07.  Yancey’s Bugle Call (Take 1)
08.  Yancey’s Bugle Call (Take 2)
09.  35th And Dearborn (Take 1)
10.  35th And Dearborn (Take 2)
11.  Boodlin’
12.  Yancey’s Mixture
13.  Death Letter Blues (115)
14.  Sweet Patootie
15.  How Long Blues
16.  How Long Blues (Alternate Take)
17.  The Rocks
18.  Jimmy’s Rock
19.  How Long Blues (Mama Yancey)

Herkunft:
USA (Chicago, Illinois)

VÖ: 20.01.20

Biographische Daten:
* 20. Februar 1901
+ 17. September 1951
im Alter von 51 Jahren

Label:
Grey December

Verfügbarkeit:
Digitales Album

Tourdaten

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://de.wikipedia.org/wiki/Jimmy_Yancey & https://youtu.be/ddmb7i7vipg

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MESSER CHUPS “MONDO HARP”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Messer Chups - Mondo Harp

TRACKLISTING:

01.  Humanica
02.  Green Flippers
03.  Love Is A Magical Thing
04.  The Curse Of Catzilla
05.  Das Boot
06.  Midnight Call
07.  Siberiade
08.  Agent Horrifica
09.  House Of Exorcism
10.  Gloomy Boy
11.  Padre Pizzicato
12.  The World We Knew
13.  Twin Peaks Twist

Label: MuSick Recordings

GARAGE ROCKABILLY

Für Fans von:  Surfer Blood - The Trashmen - Ghastly Ones

RUSSLAND

Beim Betrachten des Covers und des Tracklistings gehen mit dem Reviewer die Gäule durch. Galoppierend wie ein 170bpm-getakteter Wallach erträume ich mir in meinen Gedanken, dass der niedliche Scharfrichter sämtliche Schlagerfuzzies von ihrem haselnußgrossen Gehirn erlöst und zur Belohnung für alle anwesenden Glotzbacken danach die unverwechselbare Rock’n’Roll-Party losbricht. Titel wie der „Twin Peaks Twist“, The Curse Of Catzilla“ oder „Das Boot“ unterstreichen den Humor der Protagonisten und verraten, dass es sich bei den Musikern wohl auch irgendwo um verkappte Cineasten handeln muss. Die MESSER CHUPS sind Ende der 1990er als Surf-Rock’n‘Roll Gruppe durchgestartet und haben ihren Hauptsitz im russischen St. Petersburg. Das komplette 2015er Studio Album „The Incredible Crocotiger“ haben die Entwickler der japanischen Visual Novel „Monster Prom“ sogar für ihr Videogame als Soundtrack-Beschallung adaptiert. Die derzeitigen Bandmembers heißen Oleg Gitaracula, Zombierella und Rockin Eugene,, „Mondo Harp“ ist das neue Studio Album des Trios – zu hören gibt es archaischen Rock’n’Roll, Rockabilly und überwiegend dessen modernere Variante Psychobilly und nach dem Motto <es gibt nichts, das es noch nicht gibt> verzaubern die „Green Flippers“ (und „The World We Knew“) mit verträumten Harfenklängen, wie es auch die Badenixen, die einst den guten ollen Odysseus (aka Ulisses) bezirzt haben, nicht besser gekonnt hätten. Das einzige Manko: Gesang gibt es leider nicht, eventuell sollten die MCs einen Vokalisten rekrutieren – gerade im riesengroßen Russland dürfte es genügend Mädels’n’Boys geben, die dieser Aufgabe gerecht würden (wollen). Vielleicht bewirbt sich ja auch einer der dieses Review lesenden Genre-Fans um diesen Job – im Zeitalter der digitalen Vernetzung sollten auch physikalische Entfernungen von über 1000 Kilometern keine Herausforderung sein, miteinander zu musizieren. Schön: „Mondo Harp“ klingt so richtig nostalgisch nach antikem „twangin“ Surf-Rock’n’Roll, ist aber modern produziert und befriedigt auch die Bedürfnisse einer mittelprächtig ausgestatteten Hi-End-Anlage. Wer mehr möchte von diesem Stoff: Im Oktober 2019 ist mit “Spook-O-Rama” ein Best Of Album der Band veröffentlicht worden, das die besten Tracks aus über 25 bisherigen Alben zusammenfasst.

VÖ: 31.01.20

Verfügbar:  Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 Web: https://messer-chups.bandcamp.com/album/mondo-harp

TOURDATEN

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DIE GRÜNE WELLE “WIRF DEIN LEBEN WEG!”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Die Grüne Welle - Wirf Dein Leben weg

Tracklisting:

01.  Hier im Dreck
02.  Dämonen (feat Axel Kurth)
03.  Bier gegen Wein
04.  Wutbürger
05.  Kein Problem (feat. Weekend)
06.  Wirf dein Leben weg
07.  See You In Hell
08.  Teilzeitchrist
09.  One Love
10.  Gesternmorgennichts
11.  Für die Massen
12.  Knopfdruck

Label: Drakkar Entertainment GmbH

ROCK & PUNK ROCK

Für Fans von:  Jennifer Rostock - Auletta - Fall Out Boy - Mia.

DEUTSCHLAND

Mit der unvermittelten Wucht eines wütenden Sommergewitters trifft mich der Opener des Albums und bläst mir fast das Dach von der Bude weg. Es gibt sie also doch noch – die aufregenden deutschen und deutschsprachig intonierenden Acts, die noch nicht von der weichgespülten Schlager-Pop-Dummbrot-Pseudo-Songwriter-Welle erfasst worden sind. Die Nachbarländer Österreich und Schweiz lasse ich mal außen vor, weil es dort immer genügend hochklassige Gruppen und Interpet(inn)en gibt, die sich nicht von der von der Universal Music Group dominierten Szenerie beeinflußen lassen. DIE GRÜNE WELLE ist eine 2012 gegründete Band aus dem Bundesland Baden-Württemberg, in der aktuell 4 Boys und 1 Mädel spielen und singen. Der krachende Auftakt ist keine Ausnahme, auch der Rest der insgesamt 12 Rocker und Garagen-Punk-Donnerwetter sorgt trotz sozialkritischen und intelligent gestrickten Texten für ausgelassene Partystimmung - Shouterin LIZZY STRACKE wirft ab und an mit ein paar expliziten Kraftausdrücken um sich, sie springt wie ein Bungi-Jumper zwischen den Akkorden mit rasiermesserscharfer Stimme, die schon in den ersten Zeilen alle von den Bananendampfer-Radio-Sendern geimpften Mainstream-Hörer vergraulen dürfte mit fetten Sprüchen wie <doch wüsst ich wer mark forster ist, dann würde ich ihn hassen>, <der einzige grund vor die tür zu gehen, sind parties> und <wer nicht in seiner kotze schläft, der hat auch nicht gelebt>. Gut – bei letzterem sollte man vielleicht mal über den Wolken beim guten Jimi Hendrix anfragen, was der denn heute so darüber denkt. Aber diesen Gedanken verwerfe ich dann doch, weil er heute wohl so aussehen dürfte wie diverse Protagonisten der TV-Serie „The Walking Dead“.

Ähnlich dystopisch-post-apokalyptisch wie diese beliebte US TV-Serie ist das Album-Cover konzipiert mit brennender und verödeter Landschaft. Die blutverschmierte Sängerin, die übrigens auch als Saxophonistin eine sehr gute Figur abgibt, macht sich gerade auf den Weg in eine neue (und hoffentlich bessere) Welt. Ihr Koffer hat etwas dagegen und hat sich einfach von selbst aufgetan, wie es in der TV-Serie „Supernatural“ manchmal auch die Erde tut, um besagte „Dämonen“ in unsere Welt zu lassen. Diese werden im gleichnamigen Stück besungen, ob damit u. a. auch der hier gastierende Frontman (Axel Kurth) der Sindelfinger Gruppe „Wizo“ gemeint ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Im wütenden „Kein Problem“ ist mit dem Rapper Christoph Wiegand aka Weekend aus dem westfälischen Herne-West ein weiterer Gast zu hören. „See You In Hell“ bringt knackige 2step-Ska-Punk-Elemente auf den rockigen Dancefloor, im starken „Knopfdruck“ entdecke ich sogar einen versteckten (und vielleicht gar nicht so gewollten) „mötley-crue“schen Gitarrenriff und zwischen Intensität und Wucht verbirgt sich auch die eine oder andere tolle Melodie mit Hang zur Ohrwurm-Metalität („Für die Massen“), die durch den mehrstimmigen Gesang verstärkt wird. DIE GRÜNE WELLE präsentieren ihr starkes drittes Studio Album auf einem musikalischen TOP Level, wie ich es in den letzten Jahren im deutschsprachigen Sektor schon lange nicht mehr gehört habe. Im 16seitigen Booklet sind alle Texte abgedruckt und - lobenswert - Vinyl gibt es auch!

VÖ: 01.11.19

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://diegruenewelle.net/ & www.drakkar.de/de/g/405-die-gruene-welle-de.html

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BOTANIST “ECOSYSTEM”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Botanist - Ecosystem

Tracklisting:

01.  Biomass
02.  Alluvial
03.  Harvestman
04.  Sphagnum
05.  Disturbance
06.  Acclimation
07.  Abiotic
08.  Red-Crown

Label: Aural Music
Web: www.auralmusic.com

GREEN METAL

Für Fans von:  Alcest - Solstafir - Negura Bunget - Xasthur

USA

BOTANIST aus San Francisco spielen von allen regulären Formen freigelösten atmosphärischen Black Metal mit einem Hang zum experimentellen Avantgarde. In der Band, die ihren Stil selbst gerne als „Green Metal“ umschreibt, spielen die Musiker Nicholas Katich, Alex Lindo, Roberto Martinelli, Dylan Neal aka Golem und R. Chiang. Der Legende nach gibt es einen im selbst auferlegten Exil hausenden Einsiedler namens „The Botanist“, der auf heiligem Boden (“Verdant Realm”) lebt, umgeben von Heilpflanzen und grüner Natur und der auf die Erfüllung der Prophezeiung wartet, in der vorausgesagt wird, dass sich die Menschheit selbst auslöscht, damit sich die Natur  runderneuert und die Erde wieder zu einem grünen friedvollen Planeten wird. Hatten wir - glaube ich - noch nicht in dieser Form, oder? Anyway – wer gerne die Musik von ähnlich klingenden Genre-Bands wie „Fen“, „Alcest“ oder „Solstafir“ hört, kann unbedenklich zugreifen. Sämtlich Songs gibt es als zum Kennenlernen auf der bandcamp-Seite der Truppe. Über das Label “Aural Music”, bei dem Fans weitere ungewöhnliche Genre-Bands finden, ist auch schwarzes und rotes (warum nicht auch „grünes“?) Vinyl verfügbar. Die Band operiert mit herkömmlichen Instrumenten, aber auch mit eher im folkloristischen Bereich eingesetztem Dudelsack, einer  Harfe oder einem Dulcimer. Wer von letztgenanntem Instru noch nie gehört hat – der Instrumentenbauer James Jones hat schon ein paar Modelle für die Band angefertigt, hier seine Webseite: https://www.jamesjonesinstruments.com/  Anspieltipps des aktuellen (und neunten) Albums sind „Biomass“, „Alluvial“, “Red-Crown” und „Disturbance“. Mit dem avantgard-folkloristisch angehauchten „Abiotic“ taucht die Band sogar ein in die psychedelische Flower-Power-Ära der frühen 60er Jahre. Eigentlich harter Tobak für 08-15-Mainstream-Schlager-Metal-Fans (oder Leser des Magazins „Metal Hammer“, ha, ha), aber allemal eine interessante Reise für Nerds, die mal ausgetretene Pfade verlassen möchten.

VÖ: 25.10.19

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://verdant-realm-botanist.bandcamp.com/album/ecosystem

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CONJURER X PALM READER “SPLIT EP”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY METAL

Für Fans von:  Metalcore - Hardcore - Thrash Metal

ENGLAND

Viel ist ihnen nicht eingefallen, dafür aber haben sie eine Menge daraus gemacht. Die beiden Bands CONJURER und PALM READER treffen sich auf der Split EP ”Conjurer X Palm Reader”, um der Vorliebe für diverse Heroen ihrer Jugend zu frönen. CONJURER stammen aus dem UK und dort aus Rugby (das Örtchen mit 70.000 Einwohnern liegt zwischen Birmingham und Cambridge) – sie wüten sich durch zwei Klassiker der Gruppen „Mastodon“ und „Slipknot“, wobei mir die Wuchtbrumme „Blood And Thunder“ von ersteren etwas besser gefällt. Von den aus dem etwa 60km entfernten Nottingham stammenden PALM READER gibt es zwei Cover Versionen von “Rage Against The Machine” (“Tire Me”) und “Thrice” (“Circles”) und das sind eindeutig die Punktsieger dieser 4-Track-EP, vor allem das RATM-Stück kommt mit einer intensiver Brachialität, die der originalen Komposition bestens gerecht wird.

Conjurer X Palm Reader

VÖ: 13.12.19

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://conjureruk.bandcamp.com/album/conjurer-x-palm-reader-split

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ASTROSAUR “OBSCUROSCOPE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Astrosaur - Obscuroscope

TRACKLISTING:

01.  Poyekhali
02.  Karakoram II
03.  White Stone
04.  Elephant Island
05.  Supervoid
06.  Homewards

Label: Pelagic Records
Web: https://pelagic-records.com/

NEO PROG

Für Fans von: Animals As Leaders - Rush - QOTSA - Into Orbit

NORWEGEN

Phätte Konkurrenz für die „Animals As Leaders“ und „Behind Closed Doors“, die in den letzten Jahren mit furiosen Instrumental Rock & Metal Alben für Begeisterung an der Gitarrenfront und bei der Schubladen-Community gesorgt haben. ASTROSAUR sind eine Truppe aus Norwegen, die den genannten Vergleichen in nichts nachstehen. Dicke wuchtige bis zum Anschlag verzerrte Riffs – alles sehr gitarrendominiert, wobei selbstredend auch die aus Bass und Schlagzeug bestehende Rhythmusfraktion ihren wesentlichen Teil zum Gelingen beiträgt. Im ersten Stück geht es noch ein bißchen wild durcheinander, als ob die Protagonisten unbedingt in den ersten 5 Minuten zeigen wollen, was sie alles drauf haben an technischen Fertigkeiten. Lasst Euch doch Zeit, Boys, wenn Ihr schon ein ganze Albumlänge habt, um mit den Zuhörern in den virtuosen Kosmos abzuheben. „Obscuroscope“ heißt das aktuelle Album des Trios, das auch wie in „White Stone“ nicht mit elektronischen Space-Shuttle-Elementen geizt. Dieser Track erinnert zwischendrin an die legendären Kult Klassiker der kanadischen Band „Rush“, als diese noch Mitte bis Ende der 70er Jahre die Weiten des kosmonautischen Universums erforschte und dafür sogar von der NASA für ihren Einfallsreichtum geadelt wurde. Zum geil brummenden „Mel-Sacher“schen (remember „Grand Funk Railroad“?) Bass wütete ein frei improvisiertes Gitarrensolo, das mit mixolydischen und verminderten Skalen um sich wirft und mit hektischen Tappings, Hammer-Ons und Speed-Arpeggios für beste Unterhaltung sorgt. Zwischendrin gibt es dröhnende an die Musik der “Queens Of The Stone Age” erinnernde stoner-metallische Grooves und frickelnde Math-Metal-Rhythmus-Passagen. In “Karakoram II” gleiten die Glissandi wie heiße Lava bei einem plötzlichen Vulkanausbruck  durch die sich auftürmenden Riff-Kaskaden - einen Sänger vermisse ich zwar uberhaupt nicht, aber nicht auszudenken, wenn die drei Skandinavier auch noch einen Frontman hätten vom Niveau eines Geddy Lee oder eines Robert Plant  - der Status als ultimative Super Group des aktuellen Jahrtausends wäre ihnen sicher!

VÖ: 27.09.19

Verfügbar:  CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 Web: https://astrosaur.bandcamp.com/releases  &  https://www.astrosaur.no/

TOURDATEN

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ANGELO LOMELO “WILD IN BLUE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DARK TECHNO

Für Fans der Soundtracks: Martyrs - Nekromantik - Amusement

SPANIEN

ANGELO LOMELO ist hauptsächlich im experimentellen Electronic-Bereich aktiv, hat schon für mehrere Avantgarde-Projekt komponiert, u. a. auch für den verstörenden 2014er Film „Wild In Blue“, dessen Soundtrack ich jetzt überraschend auf der Webseite des DJ-Portals beatport entdeckt habe. Warum die geniale düstere Musik erst jetzt verfügbar ist, ist verwunderlich. Ist aber letztendlich egal, wer ein Faible für Dark Ambient hat, sollte hinein hören in das 30minütige Klangspektakel, das einen geistesgestörten Serienmörder und Sadisten begleitet, der Frauen gefangen nimmt, sadistisch quält, foltert und tötet. Den von Regisseur Matthew Berkowitz inszenierten Film mit den Darstellern Charlotte Ellen Price, Steve Railsback und Karen Black in den Hauptrollen gibt es für amazon.prime-Kunden, wenn sie den Channel „Netzkino“ dazu buchen. Seit April 2015 ist „Wild In Blue“ als DVD oder Blu-ray Disc verfügbar.

Soundtrack - Wild In Blue

VÖ: 24.01.20

Verfügbar:  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://angelolomelo.com/ & https://youtu.be/OG8SpHezW6o 

TRACKLISTING

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DANIEL GREEN “VANISH LIKE A CLOUD IN SUNLIGHT”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Daniel Green - Vanish Like A Cloud

TRACKLISTING:

01.  Vanish Like A Cloud In Sunlight
02.  Tambourines
03.  Talk To God On The Phone
04.  Bubble Of Time
05.  No Devil In Disguise
06.  Bitch To Blame
07.  Magic Dreamer
08.  True Safe Haven
09.  Payback
10.  Your World Shall Be Forever Young (Live)
11.  Wave Goodbye Friends

Label: Timezone Records

SONGWRITER POP

Für Fans von:  Chris DeBurgh – Gerry Beckley – Leonard Cohen

DEUTSCHLAND

Glockengeläute eröffnet den Titelsong „Vanish Like A Cloud In Sunlight“, der angenehm kuschelig folk-poppig aus den Lautsprechern plätschert. Bei manchen Songwritern im deutschsprachigen Raum frage ich mich wirklich - <warum in englisch singen, wenn ich nicht so sattelfest bin in der aussprache?> - beim Hamburger DANIEL GREEN verstärkt sich anfangs der Würgefaktor in meinen Ohren  bei mancher gesungenen Note – vielleicht ist es aber auch nur die Unausgewogenheit zwischen britischem und amerikanischen Englisch, die mich so stört und die speziell mir auffällt, weil ich so viele Jahre mit Amerikanern zu tun hatte. Interessierte englischsprachig agierende Songwriter bekommen hier ein paar Tipps: https://www.jicki.de/10-tipps-um-deine-englische-aussprache-zu-verbessern/ je länger allerdings das Album andauert, desto mehr rückt die schauderhafte Aussprache der Hauptfigur in den Hintergrund. Weil: Die Musik hat Potential, auch wenn oft kopiert – mit der Intonation – eigentlich bei einer solch professionellen Aufnahme verwunderlich – hapert es - wie in “Tambourines” zu hören - gelegentlich in manchen Momenten  – auch der Mix, in dem die verschiedenen Stimmen facettenreich aufeinandertreffen, gefällt hier nicht unbedingt – produziert hat man wohl selbst – manchmal ist es besser, wenn ein CEO sein Auge (besser: Die Ohren) über den Endmix wirft, um entscheidende Veränderungen vorzunehmen/durchzuführen/anzuraten, weil die performenden Künstler nach einer gewissen Zeit den Wald nicht mehr sehen vor lauter Bäumen. Ansonsten präsentiert Daniel Bewernick-Green, der viele Jahre als Frontman der von ihm gegründeten Band „Mr. Brown“ unterwegs gewesen ist, einen vergnüglichen Mix aus Kris Kristofferson, Bob Dylan, Chris DeBurgh und irgendwo auch Ed Sheeran, was nicht verwunderlich ist, weil heutzutage wohl fast jede(r) Songwriter(in) von den Songs des rothaarigen Briten beeinflußt ist. Zwei ältere Alben des Songwriters könnt Ihr hier kennen lernen: https://mrdanielgreen.bandcamp.com/  Anspieltipps dieses Albums: „Bubble Of Time“ mit schönen Septimen- und Nonenakkorden, die verträumte „leonard-cohen“esque Kerzenlichtballade „Payback“ und „Magic Dreamer“ mit tollen von Gitarrist Alex Florin gespielten Country-Folk-Licks und – dieses Mal – fein ausbalancierten Harmony Vocals (u. a. von Jana Konietzki, die übrigens auch als Sängerin für Hochzeitsfeiern gebucht werden kann) – mein persönliches Highlight dieser CD!

VÖ: 04.10.19

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://youtu.be/DT_wHig0bI4  &  https://youtu.be/I6R-A0_m60U

TOURDATEN

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INFANT ANNIHILATOR “THE BATTLE OF YALDABAOTH”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Infant Annihilator - The Battle Of Yaldabaoth

01. Childchewer
02. Three Bastards
03. The Kingdom Sitteth Lonely Benath Thine
03. Hollowed Heavens (feat. Trevor Strnad)
04. Ov Sacrament And Sincest (feat. Storm Strope)
05. Feat Ov Goreglutton
06. Plaguebearer
07. Swineaecologist
08. A Rape Of Sirens (feat. Alex Terrible)
09. Empusa: Queen Of The Damned
10. Ere The Crimson Dawn
11. Thy Faith, Thy Oblivion
12. The Battle Of Yaldabaoth
13. Necroapocalypse
14. Paedophilic Legacy (Instrumental)

TECHNICAL GRIND

Für Fans von:  Desolate Blight - Cattle Decapitation - acheode

ENGLAND

Eine der kuschelixten Schlachtplatten des Jahres 2019 hat die Band INFANT ANNIHILATOR serviert. Die Band hat ihren Sitz in der beschaulichen englischen Grafschaft Yorkshire, besteht aber aus britischen sowohl US Musikern, die 2012 zusammengefunden haben. Die drei Folterknechte knüppeln sich auf dem neuen (und dritten) Studio Album „The Battle Of Yaldabaoth“ durch 14 brutalst abgewickelte Hammer-Tracks, die bis auf ein Instrumental mit kontroversen Texten, die von Mord, Vergewaltigung und sexuellem Mißbrauch der katholischen Kirche handeln, ausgeschmückt sind. Harter Tobak für Zartbesaitete und es wundert mich, dass diese Band eigentlich noch nicht auf dem Index steht, aber zum Glück der Band ist sie hierzulande wohl von den ganzen Jugendschützern noch nicht wahrgenommen worden. Im ultraharten „Feast Of Goreglutton“ „besingt“ der 2016 zum Trio gestossene Obermetzger Dickie (Richard) Allen aus Massachussetts seine Speisekarte, auf der u. a. „geschnetzelter Schwanz“, „blanchierte Muschi“ und „geröstete Milchdrüsen“ stehen. Das Ganze wird plakativ mit ultra-derbem Humor gewürzt, der größtenteils aber in der monströsen fast einstündigen Technical Deathcore Orgie komplett untergeht. Was die spielerischen Fertigkeiten betrifft, macht den mit Tempoattacken und phätten Rhythmuswechseln um sich werfenden Boys so schnell keiner etwas vor und alleine was Gitarrist Eddie Pickard auf dem Griffbrett zelebriert, ist ein Festmahl für angehende Metalgrinder und dürfte so manchen halbwegs talentierten Nachwuxmusiker veranlassen, sein Instrument frustriert in die nächste Ecke zu werfen oder zu zertrümmern. Während sich andere Möchtegerne (aus Weimar) als solche propagieren, sind hier die wahren Apokalyptischen Reiter mit infernalischem Getöse zu Gange. Die Highlights: „Plaguebearer“, ”Epusa: Queen Of The Damned”, der epische Titelsong “The Battle Of Yaldabaoth”, in dem sich einige der von Gott abstammenden böswilligen Geistwesen gegen ihren Delegationschef auflehnen und  „The Kingdom Sitteth Lonely Beneath Thine Hollowed Heavens“, in dem mit Trevor Strnad der Vokalist der Gruppe „Black Dahlia Murder“ gastiert. Analogfetischisten freuen sich über eine limitierte Doppel-Vinyl-LP(verfügbar in verschiedenen Variationen) und sogar eine antik-archaische auf 250 Stück begrenzte MusiCassette.

VÖ: 11.09.19

Verfügbar:  CD & Vinyl & MC & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Bezugsmöglichkeit: https://www.indiemerch.com/infantannihilator/

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “LAUSCHANGRIFF VOL. 78”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Lauschangriff 78

TRACKLISTING:

01. Magnum: House Of Kings
02. God Dethroned: Illuminati
03. Kirk Windstein: Dream In Motion
04. Psychotic Waltz: Devils And Angels
05. Caronte: Hypnopyre
06. Berzerker Legion: Obliterate The Weak
07. Serenity: Call To Arms
08. The Spirit: Pillars Of Doom
09. Bonded: Suit Murderer
10. Supersuckers: Ain’t Gonna Stop (Until I Stop It)

TT: 47:46 Minuten

CD-Beilage RockHard Ausgabe Februar 2020

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Thrash Metal - Death Metal - Hard Rock

SAMPLER

MAGNUM überraschen auf der CD-Beilage der Februar-Ausgabe des deutschen Musikmagazins „RockHard“ mit dem artrockigen Opener „House Of Kings“. So melodiös mit trötenden Soul-Saxophonen und habe ich die Briten schon lange oder gar überhaupt noch nicht gehört. Im zweiten Track „Illuminati“ ist dann wieder Normalität angesagt – die niederländischen Melodic Deather GOD DETHRONED knüppeln das Titelstück ihres aktuellen Albums „Illuminati“, das ab 07. Februar verfügbar ist. „Dream In Motion“ von KIRK WINDSTEIN gibt es auch auf der „Maximum Metal 253“ Beilage vom Metal Hammer – äußerst schwach von den Verantwortlichen, dass sie das nicht besser koordiniert haben, schließlich werden beide Blätter vom gleichen Verlag publiziert. Oder passt es nicht zur Vorstellungskraft dieser Leute, dass es eventuell Leute gibt, die sich auch beide Mags kaufen? Auch „Devils And Angels“ von PSYCHOTIC WALTZ gibt sich verspielt und artrockig mit sinfonischen Elementen, die sich mittendrin mit „rush“igen Fragmenten abwechseln – und weil es gerade passt und es einige vielleicht nicht mitbekommen haben – Neil Peart, der Schlagzeuger der kanadischen Band „Rush“ ist am 07. Januar 2020 im Alter von 67 Jahren an den Folgen eines Hirntumors gstorben. Der gothic-düstere Übergang zurück zur Musik gelingt mit „Hypnopyre“ von CARONTE, einer italienischen Doom Metal Band, die zufälliger Weise mit dem gleichen Namen wie ihre chilenischen oder mexikanischen Namensvetter unterwegs ist. Das erste CD-Highlight gibt es mit „Obliterate The Weak“ von THE BERZERKER LEGION, die ihr gleichnamiges deathmetallisches Debüt Album am 29. Januar veröffentlichen. Chef“sänger“ ist der Schwede Johnny Pettersson, der auch in den Bands „Ashcloud“ und „Just Before Dawn“ am Mikrofon steht. Dem guten Stück folgt das kalte Grausen mit der grauenhaften Nummer „Call To Arms“ von der Tiroler Band SERENITY, die ich mir eher beim Eurovision Song Contest vorstellen kann als auf einem Hardrock- oder gar Metal-Sampler. Vielleicht bewirbt sich Chefsänger Dr. Georg Neuhauser ja einmal für ein Duett mit Helene Fischer oder Andrea Berg – würde schon passen. Wesentlich besser gefallen die Saarbrücker THE SPIRIT, die mit furchterregendem gutturalen Growl die A-Seite ihrer aktuellen Single auf der CD platziert haben. Die Single ist mit nur 94 Exemplaren höchst limitiert verfügbar, eine 5-Track EP der Blackened-Deather folgt am 07. Februar: https://thespiritmetal.bandcamp.com/album/cosmic-terror  - am gleichen Tag startet die Mini-Tour durch deutsche Locations. Am 16. April gastiert das Quartett übrigens in Lichtenfels bei einem der besten deutschen Metal Festivals! Noch besser (und schneller) wird es mit „Suit Murderer“ von BONDED: Die Gruppe kommt aus meiner Lieblinxstadt Deutschlands und hat ihr Debüt „Rest In Violence“ am 17. Januar vorgestellt. Pure Partystimmung dann am Ende der CD und den SUPERSUCKERS aus Arizona. Wem die Bands „Molly Hatchet“, „Motörhead“ oder „The Georgia Satellites“ gefallen, der wird sich auch schnell mit „“Ain’t Gonna Stop (Until I Stop It)“ anfreunden! Und die älteren Metal Heads unter Euch haben es wahrscheinlich mit einem Schmunzeln registriert - das Cover der aktuellen RH-Beilage zeigt einen Ausschnitt des legendären “Judas Priest”-Albums “British Steel”!

VÖ: 22.01.20

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: https://www.rockhard.de/

Next: 19.02.20

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten 1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Sammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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