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NEUE CDs KW 16-2017

Ab sofort gibt es an dieser Stelle immer am Samstag Morgen gebündelt die neuen Rezensionen der abgelaufenen Kalenderwoche - die besten 10 Alben der abgelaufenen Woche werden wie gehabt in der Rubrik “Ohrgamsus der Woche” gelistet. Die Rubrik ist allerdings aus Platzgründen in ein neues Verzeichnis verschoben worden und kann über den Link “Ohrgasmus” aufgerufen werden.

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Arrested Mind - Frontal

John Lee Hooker - Whiskey And Wimmen

Soundtrack - Big Little Lies

Flesh Of The Lotus - Vicissitude

50 Cent - Best Of

ARRESTED
MIND

JOHN LEE
HOOKER

BIG LITTLE
LIES

FLESH OF
THE LOTUS

50 CENT
“BEST OF”

 

 

 

 

 

Stimulant - Stimulant

Snyder Fanily Band - The Life We Know

Sleepless - Emily Doe

Savant - Jester

Deep Purple - Infinite

STIMULANT

SNYDER
FAMILY BAND

SLEEPLESS
“EMILY DOE”

SAVANT
“JESTER”

DEEP
PURPLE

 

 

 

 

 

The Texas Mavericks CD

A Flock Of Seagulls - Remixes And Rarities

Arch Enemy - As The Stages Burn

Various Artists - Momemts Vol 4

Ryan Hurd - Ryan Hurd

THE TEXAS
MAVERICKS

A FLOCK OF
SEAGULLS

ARCH
ENEMY

MOMENTS
VOL 4

RYAN
HURD

 

 

 

 

 

Lil Aj - No Passes

Texas - Jump On Board

Vanbot - Siberia

Adrenaline Rush - Soul Survivor

Various Artists - In The Heat Of The Beat Vol 1

LIL AJ
“NO PASSES”

TEXAS “JUMP
ON BOARD”

VANBOT
“SIBERIA”

ADRENALINE
RUSH

IN THE HEAT
OF THE BEAT

 

 

 

 

 

Soundtrack - 13 Reasons Why - Sampler

Lords Jessiah - Grounds Of Detroit Vol 2

Thomas Ward - A Shorter Story

Soundtrack - 13 Reasons Why - Score

Samarah - SciFi Sextape

13 REASONS WHY
SOUNDTRACK

GROUNDS OF
DETROIT

WARD
THOMAS

13 REASONS WHY
SCORE

SAMARAH

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

”Whiskey & Wimmen: John Lee Hooker’s Finest”      Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

John Lee Hooker - Whiskey And Wimmen

01.  Boom Boom
02.  Boogie Chillun
03.  Dimples
04.  I’m In The Mood
05.  I Love You Honey
06.  Whiskey And Wimmen
07.  I Need Some Money
08.  Grinder Man
09.  I’m Going Upstairs
10.  Big Legs, Tight Skirt
11.  No More Doggin’
12.  No Shoes
13.  Crawlin’ King Snake
14.  Frisco Blues
15.  It Serves Me Right
16.  Time Is Marching (feat. Jimmy Reed)

Label: Vee Jay Records

BOOGIE BLUES

Für Fans von:  George Thorogood - Muddy Waters - R.L. Burnside

USA

„Meinen“ ersten JOHN LEE HOOKER habe ich Helmut zu verdanken, einem „Schallplattenverkäufer“ im Geschäft „Argilo“, das es schon Lichtjahre nicht mehr gibt, später in „More“ umgetauft wurde und dann irgendwann in den 90er Jahren seine Pforten schloß. In Würzburg gab es damals nur noch „Müller“ und „Media Markt“, ansonsten war es zappenduster um gute starke Musik für die „real music lovers“ und especially natürlich für die Blues Fans. Der Verkauf von Vinyl Schallplatten war 1995 komplett eingestellt worden. Eines von zahlreichen Eigentoren, dass sich die Tonträgerindustrie selbst geschossen hat. Im Argilo gab es eine Auswahl an Importscheiben mit Bands und Musikern, die damals nur die beinharten Insider kannten und eben besagter Helmut, der dafür sorgte, dass diese geilen Scheiben zur Verfügung (zum Verkauf) standen. Eddie Clearwater – Son Seals – Larry Davis – Magic Sam u. v. a. – ich ging damals – muss so 1979 gewesen sein – waren die meisten von Euch noch gar nicht geboren, ha, ha – mit dem Doppel Album „Hooker n’Heat“ (*) heim und war restlos begeistert. Innerhalb einer Woche habe ich mir dann alles von Meister Hooker besorgt, dessen ich nur irgendwie habhaft werden konnte.

Warum diese Geschichte? Weil es wieder mal ein ”neues” Scheibchen gibt vom am 21. Juni 2001 im Alter von 88 Jahren verstorbenen Meister. Nichts Besonderes, nichts Neues, die Titel, die es auf „Whiskey & Wimmen: John Lee Hooker’s Finest“ gibt, stehen bereits sämtlich in meinem und wahrscheinlich auch in den Regalen der meisten Blues Fans. Das Album ist daher eher Einsteigern in die Materie zu empfehlen, allerdings gibt es hier zu bemängeln, dass es sich bei den 16 Stücken nur um Material der ersten 20 Jahre (1949-1969) handelt. Nicht ein einziger Song aus der späteren Erfolgsgeschichte, als JLH im Herbst 1989 plötzlich von vielen „neu entdeckt“ wurde mit dem Album „The Healer“, auf dem es etliche Gastauftritte von Santana, Bonnie Raitt, Robert Cray und Charly Musselwhite gab. Blues war auf einmal salonfähig und gefiel plötzlich auch Hausfrauen, Frisösen und Finanzbeamten und JLH wurde nun endlich der weltweite Bekanntheitsgrad zuteil, den er sich schon lange vorher verdient hatte.

Anspieltipps: Die JLH-Signature-Hits „Boom Boom“ und „Dimples“, das akustische „I Need Some Money“ (1962 mit dunkler, sonorer Stimme gesungen und mit hypnotischem Groove ausgestattet – Louis Hayes an den Drums und Sam Jones am Bass - und klanglich immer noch erste Sahne!), „No More Doggin“ und der vibrierende Slow Boogie „Grinder Man“ – wohl einer der ersten Blues-Headbänger der Musikgeschichte. Im „Frisco Blues“ (auf manchen CDs und LPs auch mit „Frisco“ oder „San Francisco“ angegeben) vom 1963er Album „The Big Soul“ ist im Backing Chor die „Supremes“-Sängerin Mary Wilson zu hören. Den Bass hatte Session-Legende James Jamerson bedient. Hooker hat Kohorten von nachfolgenden Musikern beeinflußt (Thorogood, Johnny Winter, Clapton, Mayall und und und …) und ich würde jedem Gitarristen, der sich die Blues Roots drauf schaffen möchte, raten, sich diese Stücke mal vorzunehmen, weil sie auch bestens geeignet sind, sich darüber mit diversen pentatonischen und chromatischen Skalen exzessiv auszutoben.

Mittlerweile ist ja auch der sympathische Sohnemann John Lee Hooker Jr. schon viele Jahre unterwegs (2008 habe ich ihn kennen gelernt bei einem Konzert in Darmstadt) und auch er hat schon jede Menge toller Alben veröffentlicht. Und Helmut? Ist seit Jahren beim Media Markt in der CD-Abteilung beschäftigt und versorgt Musikfans vor Ort immer noch mit seinen erstklassigen Tipps über neue Musik und legt dem „normalen“ Musikfan größtenteils unbekannte Künstler und Bands ans Herz. Der Mann hätte mit Sicherheit auch schon längst mal einen Orden verdient als musikalischer Botschafter. Chapeau! an dieser Stelle, mein lieber Helmut!

(*) Das Album „Hooker n’Heat“ hat JOHN LEE HOOKER gemeinsam mit den Woodstock-Veteranen von „Canned Heat“ eingespielt. Es ist einer der Meilensteine, die eigentlich in jede Blues-Sammlung hineingehören.

VÖ: 31.03.17

Verfügbar: CD &Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.johnleehooker.com/  &  https://youtu.be/zCmJYgCNfOE

TOURDATEN

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RYAN HURD “RYAN HURD” (EP)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

COUNTRY

Für Fans von: Jake Owen - Billy Currington - Billy Ray Cyrus

USA (MICHIGAN)

Die US Bibel “Billboard” hat ihn vor rund einem Jahr als das “next hot thing”  angekündigt, für ”Blake Shelton”, “Ashley Monroe” und andere hat er bereits erfolgreich Songs geschrieben, jetzt tritt der Country Rock Songwriter RYAN HURD endgültig selbst ins Rampenlicht mit seiner gleichnamigen Debüt EP. Zeitgenössisch bedient er sich wie in “We Do Us” am modischen Radio-Mainstream-Sound, romantisch-rockige Kuschel-Balladen (“Love In A Bar”) hat er ebenfalls gut drauf und mit “City Girl” bedient er sogar “U2”-Fans, die einem Ausflug in benachbarte Genre-Schubladen nicht abgeneigt sind. Ist auch gleichzeitig der beste Song der 4-Track-EP, auch das finale “Hold Your Back” reihe ich ein in die Kategorie <ganz nett, aber nicht außergewöhnlich genug, um sich aus der Masse der aufstrebenden Künstler hervorzuheben.

Ryan Hurd - Ryan Hurd

VÖ: 07.04.17

Verfügbar: CD & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.ryanhurd.com/  &  https://vimeo.com/196996884

TRACKLISTING

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VANBOT “SIBERIA”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

AMBIENT POP

Für Fans von: Euphoria - Sky Ferreira - Charlotte Perrelli

SCHWEDEN

VANBOT ist die schwedische DJane Ester Ideskog und sie praktiziert einen gelungenen Mix aus synthetischem Pop und verträumtem Chillout-Ambiente. Zwei Longplay Alben hat sie bisher veröffentlicht, mit “Siberia” begibt sie sich auf bisher unerschlossene Pfade und nimmt mit vertrackten Stücken wie “Stay With Me” sogar Platz auf einer experimentellen “björk”schen Parzelle. Mit den Kollegen Petter Winnberg (Keyboarder der Band “Amason”) und Johannes Berglund (Gitarrist bei “Cobolt”) hat sie ein Abteil in der transibirischen Eisenbahn gebucht und die 11 Songs während der Fahrt durch karge Landschaften komponiert und aufgenommen. Vielleicht werden ja einheimische Musiker inspiriert und wir dürfen uns künftig freuen auf musizierende Songwriter & Bands in Bussen, Zügen, Taxis, Straßenbahnen und Ausflugsdampfern. Highlights sind die beiden dreampoppigen Schmuckstücke “Louder (Ulan-Ude)” und “Wasted (Terelj)”.

Vanbot - Siberia

VÖ: 07.04.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://vanbotmusic.com/  & https://youtu.be/ZFPppvurAdc

TRACKLISTING

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DEEP PURPLE “INFINITE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Deep Purple - Infinite

TRACKLISTING:

01.  Time For Bedlam
02.  Hip Boots
03.  All I Got Is You
04.  One Night In Vegas
05.  Get Me Outta Here
06.  The Surprising
07.  Johnny’s Band
08.  On Top Of The World
09.  Birds Of Prey
10.  Roadhouse Blues

Label: earMUSIC
Web: www.ear-music.net

CLASSIC ROCK

Für Fans von:  Uriah Heep - Highway Star - UFO - Purple Rising

UK / USA

DEEP PURPLE – was soll ich viel schreiben über die Rock Legende, die seit 1968 trotz einiger Unterbrechungen immer noch zu den Lieblingen der Classic Rock Fan Community gehört. Die herausragenden Veröffentlichungen des ersten Jahrzehnts und auch einige Nachfolger in den 80ern haben der britischen Band ihren verdienten Kultstatus gesichert und jetzt gibt es also Studio Album Nummer 20 als Anschmecker auf die angeblich letzte Tournee der ehemaligen Rock Götter. Eigentlich kommt mir die Zahl „20“ dünn vor, da müsste es doch viel mehr geben, aber beim Durchblättern meiner Sammlung bestätige ich die Label-Angabe, der Rest meiner umfangreichen Kollektion besteht aus Live Alben und diversen (teils obskuren) Kompilationen. Gleich zu Beginn die gar nicht überraschende Feststellung – Deep Purple sind längst nicht mehr DIE Deep Purple glorreicher Zeiten – der Auftaktsong „Time For Bedlam“ dröhnt zwar wuchtig mit geilem Orgelsound und was Don Airey zwischendrin wirbelt, ist ebenfalls stark, ist aber trotzdem irgendwie langweilig, was vor allem am lahmen Vortrag von Ian Gillan liegt, der Anfang hört sich an wie „geklaut“ vom „Corporate Cannibal“ einer gewissen Grace Jones und bei den gregorianisch angehauchten in Hall getauchten Mönchsgesängen muß ich schmunzeln.

„Hip Boots“ ist etwas besser, weil hier auch Steve Morse zeigt, was er besonders gut kann. Noch mehr gibt es vom Gitarristen in „All I Got Is You“, einer kuschelrockigen Uptempo-Ballade, die nuanciert etwas an die alten Sinfonic Rock Tage der 60er erinnert, bis Ian Gillan anfängt zu singen. Er erinnert mich hier stimmlich an den Sänger der ersten DP-Formation (Mark I) mit Sänger Rod Evans. Mit Fortdauer des Stücks wird das Tempo angezogen und das Arrangement wechselt mit starken Beiträgen der beiden Solisten sogar hinüber in die progrockige Schublade. Das bisher Beste kommt dann mit dem heavy-rockigen Honkytonker „One Night In Vegas“. Relaxt groovendes Donnerwetter, bei dem wieder die olle „Purple“-Chemie richtig gut stimmt. Und was Wunder – mit dem krachenden „Get Me Outta Here“ gelingt es, das eben Gehörte zu toppen! Es folgt nämlich der beste Deep-Purple-Gitarrensolo seit Jahrzehnten. Steve „Dixie Dregger“ Morse lässt ab Minute 02:18 seine „Music Man #1“ röhren wie ein Piggie, das am Haken von „Leatherface“ um Hilfe schreit. Es geht abwechslungsreich weiter: „The Surprising“ fährt auf der Schiene „Wishbone-Ash-meets-Dream-Theater-Art-Rock“. Gespannt war ich auf den einzigen Cover Song des Albums: Der „Roadhouse Blues“ von „The Doors“ ist natürlich eine heftige Steilvorlage und schon beim Hören frage ich mich, welcher Teufel die Band wohl geritten hat, diesen Megaklassiker mit Ian Gillan einzuspielen. Der Sänger ist hier nur noch ein Schatten seiner besten Tage, eine Oldie-Schrammel-Cover-Rock-Kapelle bringt das Stück mit wesentlich mehr Esprit & Leidenschaft und warum am Ende so richtig saublöde ausgeblendet wird, muss man den Produzenten Bob Ezrin fragen, aber vielleicht hat dieser ja gerade mal kurz auf die Pippibox gemusst.

Interessierte Käufer sollten sich auf jeden Fall den limitierten “Box Set” besorgen, denn nur dort gibt es Doppel Vinyl, die originale CD, die etwa 90minütige DVD “From Here To Infinite (The Movie)”, 3 10” Vinyl-Platten mit alternativen neuen Versionen diverser Klassiker darunter auch “Strange Kind Of Woman”, ein T-Shirt, 1 Poster mit dem Cover Artwork, 5 Fotokarten und einen Sticker.

VÖ: 07.04.17

Verfügbar: CD &  Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.deeppurple.com/ & https://vimeo.com/212683781

TOURDATEN

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WARD THOMAS “A SHORTER STORY”  (EP)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

COUNTRY POP

Für Fans von: The Shires - Little Big Town - KT Tunstall

ENGLAND

Die beiden Zwillingsschwestern (* 28.03.1994) Catherine und Lizzy Ward Thomas sind WARD THOMAS, ein Songwriter-Duo aus dem englischen Hampshire. Nach ihrem zweiten 2016er Longplay interpretieren sie auf der aktuellen EP „A Shorter Story“ fünf ihrer derzeitigen Lieblings Songs in kuschelromantischen Country-Pop-Arrangements. „The Blower’s Daughter“ (im Original von „Damien Rice“) und “What Goes Around ... Comes Around” (O: Justin Timberlake) überzeugen mit gut arrangiertem zweistimmigem Gesang und relaxt groovendem Acoustic Folk Ambiente, „Shine“ (O: Years & Years) ist mit seinem eingängigen Refrain-Hook prädestiniert für Radioeinsätze, die „Kings-Of Leon“-Hymne „Walls“ ist ebenfalls gelungen und mit der ruhigen Ballade „Better Be Home Soon“ haben sich die beiden Mädels sogar einen Klassiker der australischen Rock Gruppe “Crowed House” vorgenommen.

Thomas Ward - A Shorter Story

VÖ: 07.04.17

Verfügbar: CD & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: www.wardthomasmusic.com  & www.youtube.com/user/WardThomasVEVO

TOURDATEN

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Various Artists “In The Heat Of The Beat Vol. 1”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

DANCEFLOOR

Für Hörer von: It’s Deep House  - Miami 2017 - House Classics

SAMPLER

Nicht unbedingt die goldene Ananas, mit der die brünette Party Maus auf dem Cover herum wedelt, aber sie hat trotzdem beste Gründe für ihre gute Laune - das Album “In the Heat of the Beat, Vol. 1 (25 Summer House Cocktails)” ist eine gelungene Zusammenstellung von 25 aktuellen und teils schon etwas ältern, aber nicht weniger tanztauglichen Dancefloor Klassikern. Das digitale sommerliche Album gibt es bei einer Spielzeit von rund 160 Minuten und 25 Dance-Tracks bei amazon.de zum Lalli-Preis von gerade Mal 5,49 Euro! Anspieltipps sind das mediterrane “Uh Ah” vom OUTWAVE PROJECT, der chanoneske 2010er Electronic-Celtic-Folkie “Gipsy” von MY FRIEND COPE, das turbo-folk-poppige “Balkana” von JAY CORAZZA und dem SLISKOVIC ORCHESTRA, der Latino-House-Stomper “Movido” von PUPOS & MR. MOOG und “Hypnotized” von HOUSE PLEASURE mit der geilen Stimme von JULIE RUSH.

Various Artists - In The Heat Of The Beat Vol 1

VÖ: 10.04.17

Verfügbar: 2-CD  & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Anspieltipp: https://soundcloud.com/eray17/armonia-de-cafe-dj-pupos-mr

TRACKLISTING

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CLEM BEATZ “DAYDREAM”  (EP)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

TRIP HOP POP

Für Fans von: Morcheeba - Hooverphonic - DJ Krush - Bonobo

ENGLAND

So gekonnt wie der Künstler auf dem Cover seine Fäden spinnt, so gut hat der französische Producer CLEM BEATZ seine Chillout-Downbeat-Grooves konzipiert. Er bedient sich nicht wie die hochgelobten Star DJs (Guetta, Schulz) an dümmlichen ausgelutschten Alltags-Software-Samples, sondern hat sich eine Menge einfallen lassen. „Somewhere Nice“ überzeugt mit stimmlicher Gewalt eines südafrikanischen Chores, dazu durchziehen Klänge der Kora (afrikanische Harfe) relaxten Vibes wie silbrige Fäden, für „Floating“ hat er sich die zuckersüßen Dienste der Jazz Vokalistin MARY MAY gesichert und mit „Lucioles“ und dem Gastbeitrag des Rappers Floris Yvinou aka FLO THE KID gibt es die Rückbesinnung an alte Hip Hop Zeiten, mit denen der Musiker groß geworden ist. Einige seiner Frühwerke bietet er auf zum freien Download an.

Clem Beatz - Daydream

VÖ: 24.03.17

Verfügbar: CD & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://clembeatz.bandcamp.com/ & https://soundcloud.com/clem-beatz

TOURDATEN

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VARIOUS ARTISTS “MOMENTS, Vol 4”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

TECHNO

Für Fans von: Deep House - Dark Techno - Minimal House

SAMPLER

Neuer Label-Sampler von “Antura Records” - “Moments, Vol 4” setzt die Reihe von Deep & Minimal Techno und Tech House Artisten fort, die in der Szene noch überwiegend unbekannt sind und die sich hier mit 8 neuen prinzipiell für dieses Album erstellten Tracks vorstellen. Sehr gut der mit jazzig-vermindertem Piano-Sample verzierte “Umbrella” vom kolumbianischen DJ HASSIO (Daniel Messina), weitere Anspieltipps sind das “Chat Roulette” von PEDRO COSTA, “My Turn” von PABLO B. & MEDIAHORA, die “Symbols” von GIANLUCA CORSI und die “Damn Boys” von HOWARD.MONO. Und in Anbetracht der unumstößlichen  Tatsache, dass tagtäglich Hunderte von neuen Tracks erscheinen, lege ich die restlichen 3 Stücke  in der Schublade <einmal gehört und dabei belassen wir es auch> ab.

Various Artists - Momemts Vol 4

VÖ: 27.03.17

Verfügbar:  Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Anspieltipp: https://soundcloud.com/anturalabelgroup/hassio-col-umbrella

TRACKLISTING

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SLEEPLESS “EMILY DOE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Sleepless - Emily Doe

TRACKLISTING:

01.  Our Demons
02.  Adynamia
03.  Little Red House (feat. Peter Kelner)
04.  Rise Unconscious
05.  Levitation
06.  Ordinance
07.  Holy Deed
08.  Sanity Gone
09.  Abyss

Label:

DEATHCORE

Für Fans von: Bring Me The Horizon - All Shall Perish - Carnifex

UNGARN

Nicht der legendäre John Doe, sondern „Emily Doe“. Mit Sicherheit haben sich SLEEPLESS und der verantwortliche Grafikkünstler bei der Gestaltung ihres furchterregend dreinblickenden Cover Mädels Anleihen bei der TV-Serie „The Walking Dead“ und beim Blockbuster „Resident Evil“ geholt, denn auch dort gibt es so eine Göre mit einem Teddybär in den Pfoten. Hinter ihr Öde und Verwüstung und das ist auch, was die Musik der Band aus Ungarn auszeichnet. Sie hinterlassen – wie man immer so schön sagt – keine Gefangenen und natürlich wird mit der Kapelle im Hintergrund auch ein weiteres schönes & modisches Satanisten-Klischee bedient. Die Musik bedient selbstredend alle gängigen Muster, die man(n) – frau eher weniger – erwartet von ultrahartem Deathcore-Geprügel: Gutturale Gesänge (CEO Milan Lucsanyi), kraftstrotzende Rhythmus-Fraktion (Norbert Hujak, Drums – Janos Keleman, Bass) und knüppeldicke Metal-Riffs (Gitarrist Jozsef Juhaz). Die Band präsentiert sich als gut funktionierende Einheit, solistisch sticht bis auf ein kurzes Gitarrensolo in „Levitation“ (29 Sekunden) und in der zweistimmig inszenierten „Iron-Maiden“-Gedächtnis-Orgie „Holy Deed“ keiner der vier Musiker heraus, was ich sehr schade finde, weil der Saitenschlächter solche Spielereien mit Sicherheit auch noch drauf hat. Gleichzeitig der vielseitigste Song des Albums. Weitere Anspieltipps: „Our Demons“, “Abyss” und „Little Red House“ mit einem Vocal-Gastbeitrag des ungarischen Metallurgen Peter Kelner. Das starke Cover Artwork stammt übrigens von Krisztián Hujber: http://www.fotonoid.hu/grafika.html

VÖ: 10.04.17

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://sleeplesshorde.bandcamp.com/album/emily-doe & https://youtu.be/vozjHnQYkas

TOURDATEN

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FLESH OF THE LOTUS “VISCISSITUDE” (EP)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Flesh Of The Lotus - Vicissitude

Mit der zittrigen Inbrunst von “Chris Barnes” (“Six Feet Under”) und der Wucht eines Lemmy Kilmister wühlt sich Shouter Rodger Facer durch die  Tracks der Debüt EP “Vicissitude” von FLESH OF THE LOTUS und verselbstherrlicht sich gleich einmal im ersten Stück “Creator Defiled”: <Your so-called god - Just an illusion - You think he’ll save you - He never saved me  He makes you beg and plead - Beg And Plead - Venerate Me - Worship Me - Pray To Me - I Am The Fucking Idol> grunzt und grölt er gutgelaunt in sein Mikro. Beim Quintett, das Knüppel- Deathcore mit doomigem Slam Metal vermischt, handelt es sich um eine 2015 gegründete Band aus Pennsylvania. Zu den Aufnahmen von “Beguiler” wurde “Dysentery”-Frontman Scott Savaria eingeladen, der mit seinen Vocals in tiefste Kellergewölbe hinein spaziert. Lustig: In “Stranglehold” (nicht verwandt & verschwägert mit dem “Ted Nugent”-Klassiker) ist kurz das Klingeln eines Telefons zu hören.

Genre: Brutal Death Metal

TRACKLISTING:

01.  Creator Defiled
02.  Still Suffering (feat. Tyler Beam)
03.  Stranglehold
04.  Beguiler (feat. Scott Savaria)

LINE UP:

Keith Ugly Jr. (Gitarre)
Hunter Heilig (Gitarre)
Rodger Facer (The Unholy Microphone Demon)
Brent Raudenbush (Schlagzeug)
Randy Taylor (Bass)

Herkunft: USA (Pennsylvania)

VÖ: 07.04.17

Label: Black Venom Promotion

Verfügbar: CD & Digitale EP

Aktiv seit: 2015

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://fleshofthelotus.bandcamp.com/album/vicissitude

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Various Artists “BIG LITTLE LIES” (Soundtrack)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Soundtrack - Big Little Lies

01. Michael Kiwanuka: Cold Little Heart
02. Charles Bradley: Victim Of Love
03. Martha Wrainwright: Bloody Fucking Asshole
04. Leon Bridges: River
05. Kinny feat. Diesler: Queen Of Boredness
06. Agnes Obel: September Song
07. Alabama Shakes: This Feeling
08. Charles Bradley: Changes
09. Irma Thomas: Straight From The Heart
10. Villagers: Nothing Arrived
11. Zoe Kravitz: Don’t
12. Conor O’Brien: The Wonder Of You
13. Daniel Agee: How’s The World Is Treating You
14. Ituna: You Can’t Alway Get What You Want

Label: Abkco Music & Records
Web: http://www.abkco.com/

SOUNDTRACK

Für Fans der Soundtracks: Almost Famous - Roadies - Blues Brothers

SAMPLER

Jetzt ist die neue von sämtlichen Medien hochgelobte TV-Serie “Big Little Lies” also auch in Deutschland angekommen, zumindest im Pay-TV. Sky Atlantic zeigt den 7teiler jeweils am Donnerstag, Start war der 06. April gewesen. Die Serie wurde nach der literarischen Vorlage von Liana Moriarty von den Schauspielerinnen Nicole Kidman, Reese Witherspoon und Regisseur Jean-Marc Vallée angestoßen, im Thriller-Drama geht es um eine ermordete Person und die Suche nach dem Täter, das kuriose dabei ist, dass man erst ganz am Ende weiß, wer überhaupt um die Ecke gebracht worden ist. Die erste Folge begann damit, dass eine junge Mutter (gespielt von Shailene Woodley) in ein Kaff zieht und dort ihren Sohn einschulen möchte. Gleich am ersten Tage wird dieser von einem gleichaltrigen Mädel beschuldigt, sie geschlagen zu haben. Die Mutter (Laura Dern) des Girlies ist außer sich und zettelt eine Hetzkampagne gegen den Jungen an, der vehement bestreitet, irgend etwas getan zu haben.

Einen Soundtrack gibt es natürlich auch, von den zahlreichen Songs, die in den 7 Folgen angespielt werden, haben es allerdings nur 14 auf das Album (CD & Digital) geschafft. Der Opener und Thema Song “Cold Little Heart” von Soul Sänger MICHAEL KIWANUKA und aus Episode 1 noch das hypergeile “Victim Of Love” von CHARLES BRADLEY, der phantastische Acoustic-Folkie “Bloody Mother Fucking Asshole” (einer der Gründe für den “explicit lyric” Sticker, ha, ha!) von MARTHA WRAINWRIGHT und der “September Song” von AGNES OBEL, den es später nochmal in der dritten Folge zu hören gibt. Nicht auf dem Album sind (leider) PJ Harvey, Babe Ruth (eine meiner Lieblings Rockgruppen der 70er!), Janis Joplin, das tolle “Casimir Pulaski Day” und weitere starke Songs! Bei einem solchen Überangebot an tollen Song-Beiträgen hätte man ruhige die volle Kapazität der CD (80 Minuten) nutzen können. Oder eine limitierte digitale Edition mit zusätzlichen Songs anbieten.

Ansonsten sind noch die großartigen ALABAMA SHAKES, Blues Legende IRMA THOMAS und sogar Lenny Kravitz Tochter ZOE KRAVITZ (die ebenfalls eine der Mütter in der TV-Serie spielt) vertreten und von der Bossa Nova Gruppe ITUANA gibt es eine wundervolle Chillout Cover Version des “Rolling Stones” Klassikers “You Can’t Always Get What You Want” (kommt am Ende der 7. Folge): https://youtu.be/MdLv6XATrAM

Weitere Anspieltipps des Albums: Das funk-soul-bluesige “Queen Of Boredness” der schwedischen Sängerin KINNY (im Original vom Hammer-Album “Idle Forest Of Chit Chat”) und eine zweite Soul-Ballade “Changes” von CHARLES BRADLEY, der erst spät als 62jähriger 2011 sein Solo Debüt Album für “Daptone Records” veröffentlicht hat und bei dem im letzten Herbst eine schwere Krankheit (Magenkrebs) diagnostiziert worden ist.

FAZIT: Eigentlich eine TV-Serie für Frauen, die es lieben, sich mit den Profilneurosen zickiger Mütter auseinanderzsetzen, aber ein mit supertollen Liedern und Interpeten gespickter Soundtrack, der auch begeistert, wenn man die Serie überhaupt nicht gesehen hat. Das Erfreuliche daran ist, dass viele Musikfans mit diesem Album auch einige Künstler für sich entdecken dürften, die sie aufgrund der sich ewig ähnelnden langweiligen Beschallung der hiesigen Dumpfbackenradiosender wohl nie gehört hätten.

VÖ: 31.03.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.hbo.com/big-little-lies/  &  https://vimeo.com/209695544

TRACKLISTING

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STIMULANT “STIMULANT”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

GRINDCORE

Für Fans von: Carcass - Haemorrhage -  Pussy Galore

USA (NEW YORK)

STIMULANT sind ein neues phätter Grindcore Brett aus New York, in dem Thomas Leyh (Vocals, Drums) und Ian Wiedrich (Vocals, Gitarre) wüten. Wie es einst in den 80er Jahren auch die Kultband „Carcass“ getan hat, schrubben sich die beiden Musiker durch 21 mehr oder weniger kurze Tracks, in denen sich Hardcore Punk, Powerviolence und radikaler Grind-Noise ohne Grenzen vermischen. Starker Stoff, um seinen Lautsprechern den letzten Funken Leben aus zu blasen. Vinyl is limitiert auf 400/100 (schwarze Rille/Fensterglas-Rille) und kann beim Label Nerve Altar bestellt werden. Inklusive ist der Code fürs digitale Album, das es auch für kurze Zeit zum selbst bestimmbaren „Name Your Prize“ Download auf der bandcamp-Seite des Labels gibt. Highlights: “Bending Form”, “Vicious Cycle”, “Heretic” und “Postal”, mit 03:35 Minuten der längste Titel des Albums. Buy Or Die!

Stimulant - Stimulant

VÖ: 03.03.17

Verfügbar: Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://nervealtar.bandcamp.com/album/stimulant & http://nervealtar.blogspot.de/

TOURDATEN

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A FLOCK OF SEAGULLS “REMIXES & RARITIES”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

A Flock Of Seagulls - Remixes And Rarities

A Flock Of Seagulls - Remixes And Rarities B 350

Tracklisting CD 1:

01. I Ran (So Far Away) (US 7” Version)
02. Space Age Love Song (7” V)
03. Wishing (If I Had A Photograph Of You) (7” V)
04. Nightmares (7” V)
05. Rosenmmontag (Short V)
06. Transfer Affection (7” V)
07. I Ran (So Far Away) (Live V)
08. (It’s Not Me) Talking (7” V)
09. Never Again (7” V)
10. Wishing (If I Had A Photograph Of You) (12” V)
11. Nightmares (12” V)
12. Commited (Short V)
13. The Traveller (Live V)
14. The MOre You Live The More You Love
xxx(Full Moon Mix)

Tracklisting CD 2:

01. I Ran (So Far Away) (Long Version)
02. Never Again (The Dancer) (12” V)
03. Heartbeat Like A Drum (Full Length V)
04. Wishing (If I Had A Photograph Of You) (Promo)
05. The Last Flight Of Yuri Gagarin (Full Length V)
06. Rosenmontag (Long V)
07. Nightmares (US 12” Promo V)
08. I Ran (So Far Away) (Edited V)
09. Never Again (The Dancer) (Remix)
10. Space Age Love Song (Live V)
11. Wishing (If I Had A Photograph Of You) (Short V)
12. Who’s That Girl (She’s Got It) (Instrumental V)
13. Single Medley
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NEW WAVE OLDIE

Für Fans von: The Cure - The Smiths - Underworld - OMD - Ultravox

ENGLAND

A FLOCK OF SEAGULLS waren eine britische Wave Rock Band, die vor allem in den 80er Jahren ihre beste Zeiten hatten. Mir selbst ging die Gruppe und ihre Songs damals so ziemlich am Allerwertesten vorbei, aber nicht deswegen, weil ich die Musik nicht mochte, sondern weil ich diese Art von Musik seinerzeit nicht hörte. Jetzt gibt es die Möglichkeit, diese (Bildungs)Lücke zu schließen in Form des Albums „Remixes & Rarities“, das auf 2 Discs einige der Album-Originale als Single Versionen und dazu Remixe und alternative bisher gar nicht veröffentlichte oder nur auf irgendwelchen Maxi- und Single-B-Seiten verfügbare Versionen beinhaltet. Wer das 1980 von Keyboarder und Sänger Mike Score gegründete Quartett noch nicht kennt und gerne die Musik von „The Cure“, „The Smiths“ oder „Underworld“ hört, sollte auf jeden Fall Mal rein hören in das Doppel Album. Je länger ich den Set hineinhöre, desto mehr bestärkt sich der Verdacht, das AFOS mit Sicherheit zahlreiche nachfolgende Gothic Rock Bands beeinflusst haben und mit den Bands von Robert E. Smith und Morissey dürfen sie wohl heute als einer der Haupteinflüsse der später folgenden Gothic Rock Euphorie gelten. Und so höre ich mir geile Tracks an wie „Nightmares“ an und lausche andächtig der Veranstaltung des ursprünglichen Gitarristen Paul Reynolds, stelle ich sogar eine Artverwandschaft fest zum „U2“-Saitendirigenten „The Edge“. Auch für DJs, die sich ab und zu mit einer 80er Motto Party herumschlagen müssen, ist das durchgängig tanzbare Rock Album interessant, weil sich unter den 27 Stücken der eine oder andere coole Beitrag befindet, mit dem der New-Wave-Synthie-Rock-Pop-Dance-Set um etwas stilistische Variabilität ergänzt werden kann. Und natürlich habe ich nach dem Hören des Doppel Albums Bock auf noch mehr „Flock“ bekommen – 5 Studio- und 2  Live-Alben gibt es von der britischen Gruppe und dazu kommen noch diverse „Greatest Hits“-Kompilationen, die man sich aber dann sparen kann, wenn man die meistens um einige Bonus-Tracks aufgestockten Editionen der Original Alben und diese tolle Zusammenstellung hier besitzt. Anspieltipps neben beiden Versionen des oben erwähnten „Nightmares“: „Committed“, das es bisher nur auf den 2004er und 2010er Re-Issues des zweiten 1983 Studio Albums gab, der knallige „Full Moon Mix“ der 1984er Single „The More You Live The More You Love“, bisher nur auf der damaligen UK 12 Vinyl-Maxi verfügbar, den 12“ Dance Mix der Maxi „Never Again (The Dancer)“, in der Frank Maudsley mit knackigem Bass-Groove zeigte, dass er ebenfalls vom seinerzeit grassierenden „Funk-Slap’n’Popping-Bass“-Fieber infiziert gewesen war. Auch Industrial Electro Fans werden bedient mit den langen Versionen von „The Last Flight Of Yuri Gagarin“ und „Rosenmontag“ – erinnern beide an die schrägen Experimente der englischen Post Punk Band „Bauhaus“.

VÖ: 24.03.17

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Labels: https://www.cherryred.co.uk/  & https://vimeo.com/33337531

TOURDATEN

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LIL AJ “NO PASSES”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HIP HOP

Für Fans von:  Snoop Dogg - Cypress Hill - Z-Ro - Obie Trice

USA (KALIFORNIEN)

Nicht der Prototyp der aktuellen Szene mit austauschbaren Rap Role Models. Mit seinen langen Haaren passt er eher in eine Rasta-Band als in die Ganxta-Rap-Hood. LIL AJ verkörpert den jungen aufstrebenden Hip Hop der sonnigen Westküste. “No Passes” ist nach diversen Mixtapes das dritte Studio Album. Kult Rapper HUSALAH (aka Bob James) ist mit von der Partie, in weiteren Feature-Beiträgen darf sich die Nachwux Fraktion in Person von “Blondine” LIL FROST, KLEETUS MITCHELL und BANDGANG LONNIE austoben, seine stärksten Momente hat der Chef dann selbst in “All Gas 2” (siehe auch den Link unten zum Videoclip!), “No Money”, “Don’t Move Like Us”, “Back To Back” und “Choppa Talk”. Ansonsten: Recht brauchbar, aber nicht unbedingt weltbewegend.

Lil Aj - No Passes

VÖ: 14.04.17

Verfügbar:  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://twitter.com/_aj500?lang=en  &  https://youtu.be/GsRq-oJqBP4

TOURDATEN

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Various Artists “Grounds Of Detroit 2: The Wrath Of God”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HIP HOP

Für Fans von:  Hardcore & Underground Rap - Midwest Hip Hop

USA (MICHIGAN)

Aus dem Untergrund von Detroit kommt der zweite Sampler “Grounds Of Detroit Vol 2: The Wrath Of God”, auf dem Produzent LORD JESSIAH ein weiteres Mal die junge Hip Hop Szene der Motown-Hauptstadt von Michigan präsentiert. Mit DRUGS THEEMCEE gibt es zwar einen alten Kameraden des 2013er Vorgängers, aber der überwiegende Anteil der MCs schmeckt so lecker und fresh wie gerade aufgeschüttelte Schlagsahne. Anspieltipps des Albums sind “Horse Power” mit einem gutgelaunt scratchenden DJ LOS, “Nights At The Roundtable mit METASYONS & J-KIDD, der Titelsong mit ALIUS PNUKKL UND FATT-FATHER und “Cry Later” von FAT-RAY und PHILLIER und hier langt der oben erwähnte Turntable Wizard nochmal ordentlich zu. Abwechslungsreiches Album, lediglich der matschige Demo-Sound lässt sehr zu wünschen übrig - ansonsten:  Welcome back, Mutha*****n Old School!

Lords Jessiah - Grounds Of Detroit Vol 2

VÖ: 21.03.17

Verfügbar:  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

: https://black7productions.bandcamp.com/album/grounds-of-detroit-2-the-wrath-of-god

TOURDATEN

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50 CENT “BEST OF”      Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

50 Cent - Best Of

01.  In Da Club
02.  21 Questions (feat. Nate Dogg)
03.  P.I.M.P.
04.  Disco Inferno
05.  Candy Shop (feat. Olivia)
06.  Just A Lil Bit
07.  Outta Control (feat. Mobb Deep)
08.  Hustler’s Ambition
09.  Best Friend (Remix) (feat. Mobb Deep)
10.  Window Shopper
11.  AYO Technology (feat. Justin Timberlake)
12.  I Get Money
13.  Straight To TheBank
14.  I Still Kill (feat. Akon)
15.  Get Up
16.  I Get In
17.  Baby By Me (feat Ne-Yo)
18.  How To Robb (feat. The Madd Rapper)

HIP HOP

Für Fans von:  Cam’ron - Method Man - Gorilla Zoe - Nate Dogg

USA

Er ist der schlechteste erfolgreichste Rapper aller Zeiten. 50 CENT aka Curtis James Jackson III war für mich immer früher der „Nuschelbruder“ (weiß gar nicht, ob ich den „Mumble Bro“ deutsch richtig rüber bringe) gewesen. Kein Vergleich zu den Hip Hop Salven von „Eminem“ oder „Chuck D“, dem leidenschaftlichen Ganxta-Rap von „Ice Cube“ oder „Tim Dog“ oder den coolen relaxten Vibes von Kelvin Mercer aka Posdnuos („De La Soul“) oder den Geschwindigkeitsmonstern „Tung Twista“ oder „Daddy Freddy“. Na gut, über die Jahre habe ich mich an seine Songs gewöhnt, auch weil sie manchmal wie fiese funky earworms ins Ohr geschlichen haben und nicht mehr aus dem Kopf wollten – Examples hierfür sind „In Da Club“ oder der „Mystikal“-Klon „Disco Inferno“.

5 Studio Alben hat er bisher veröffentlicht – das sechste ist in Bearbeitung und soll gibt es den klugen Schachzug des Labels, schnell noch mal eine weitere (zu den vorhandenen drei) „Best Of“-Scheibe in die Umlaufbahn zu schicken, damit auch jeder Dödel den Namen 50 CENT richtig einordnen kann. Cool, dass sich mittlerweile auch jeder zweitklassige Rapper im Vinyl-Fieber befindet und so den Fans der schwarzen Scheibe und speziell im Genre den DJs ermöglicht, dem Turntable neues Futter zu verabreichen. 18 Tracks gibt es, bis auf 2 Ausnahmen allesamt von den ersten drei Studio Alben, schade, dass man nicht noch – bei einer Spielzeit von 66:51 Minuten wäre noch Platz gewesen – einige Soundtrack-Songs mit drauf gepackt hat wie beispielsweise „Wanksta“ (aus dem Film „8 Mile) oder „Rowdy Rowdy“ („In Too Deep“), weil es diese bisher auf keinem 50-Cent-Album gibt. Aber – ich wiederhole mich – um eine richtig gute Kompi zusammen zu stellen, braucht man halt Fachleute, aber das sind die Buchhalter oder Marketing Experten der Major Labels leider selten. Wer noch nicht viel kennt von Curtis James Jackson III, wie der im New Yorker Stadtteil Queens geborene Rapper mit Geburtsnamen heißt, die Anspieltipps sind „Hustler’s Ambition“ (aus dem Debüt Album „Get Rich Or Die Trying“),

VÖ: 31.03.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://50cent.com/ & https://vimeo.com/149446820 & https://vimeo.com/100019092

TOURDATEN

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SAMARAH “SCI-FI SEXTAPE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Samarah - SciFi Sextape

Die 4 „Alien“-Filme könnte ich mir wieder mal reinziehen mit allen zusätzlichen Special-Dokumentationen. Denke ich, als ich den Titel „Nostromo“ lese im Tracklisting des Albums „Sci-Fi Sextape“, eine neue Scheibe der deutschen Alternative Rocker SAMARAH. Ganz so futuristisch geht es aber nicht zu in den 10 Stücken der Band – „Cameltoe“ bleibt bodenständig und mit rockigen Gitarrenriffs auf dem Boden, der gleichmal zur Tanzfläche umfunktioniert werden darf, denn auch bei den restlichen Stücken geht richtig die Post ab. Mit „Veronica Mars“, „Rogue One“ und „Frankenstein“ (das wir Euch ja bereits im Januar in der Rubrik „Videoclip des Tages“ vorgestellt haben) outen sich die drei Musiker als Genre-Film-Fans, signifikantes Markenzeichen des Trios sind der charakteristische Gesang und der sägende „Brunetti“-Gitarrensound. Alle Songs gibt es digital zum selbstbestimmbaren Preis. Cool! Eine Frage bleibt: Wo gibt’s den geilen “Samarah”-Bierkrug?

Genre: Alternative Rock

TRACKLISTING:

01.  Cameltoe
02.  Nostromo
03.  Prometheus
04.  Veronica Mars
05.  Sci-Fi Sextape
06.  Frankenstein
07.  Rogue One
08.  Odyssey
09.  Mindcontrol (Comatron Version)
10.  Persecution Complex

Verfügbarkeit: CD & Digitales Album

Herkunft: Deutschland

VÖ: 14.04.17

Label: Record Jet

Bandbesetzung:

Marcel Straub (vocals, keys, guitar)
Tobias Hartmann (drums)
Chris D. Dried (bass)
Merlin (KvD)

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: http://www.samarah.de/https://soundcloud.com/samarahband

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ARRESTED MIND “FRONTAL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Arrested Mind - Frontal

TRACKLISTING:

01.  Neue Braune Mitte
02.  Gegen die Wand
03.  Impuls
04.  Schublade
05.  Bis die Füsse bluten
06.  Hau ab
07.  Spreader Of Fear

LINE UP:

Michael Thienel (Guitar)
Bernd Walter (Bass)
Sascha Niessner (Vocals)
Lars Bischoff (Guitar)
Simon Ries (Drums)

DEITSCH METAL

Für Fans von:  Clawfinger - Jolly Roger - Arrestor Hook Down

DEUTSCHLAND

„Bis die Füsse bluten“ lautet einer der Titel der CD. Muss ein Schlagzeuger komponiert haben. Kommt aber vielleicht auch von der Ultra-Langstreckenläuferin Martina Hausmann, die oft gutgelaunt manchmal 100 km am Stück läuft und das über Berge und durch Schluchten, egal ob in Deutschland oder in Griechenland. Aber ob das Mädel musikalisch ist, weiß ich gar nicht mehr, ist schon ne Weile her, dass ich sie mal persönlich kennen gelernt habe in ihrer Jugend, ha, ha. Scherz beiseite. „Schublade“ aufgezogen und heraus kommt eine deutsche Band namens ARREST MIND, die mit dem mörderisch hämmernden „Clawfinger“-Brüderchen „Gegen die Wand“ einen weiteren saugeilen Titel im Programm hat. 19:33 Minuten lang gibt es auf der EP voll auf die Glocke! Stilistisch würde ich sagen: Hard-Metalcore-Heavy-Alternative-Speed-Thrash-Rock mit deutschen Texten <ihr geht mir auf den Geist> dröhnt Sascha Niessner und <bist du bereit, den letzten schritt zu wagen – bist du bereit, die konsequenz zu tragen> - yep, bin ich und daher setzte ich die EP „Frontal“ in diesem Monat ganz oben auf die Stufe, nämlich auf die ein güldenes „EP des Monats“ gemeisselt worden ist. Im Quintett spielen die Gitarristen LARS BISCHOFF und MICHAEL THIENEL (die geile Riffs drauf haben und im Gegensatz zu vielen anderen Metal-Scheiben gibt es auch auch ein paar echte Hammer-Soli zu hören), BERND WALTER (Bass) und Chefknüppel SIMON RIES (Drums). Highlights: Schwierig, weil eigentlich alle 7 Tracks sehr gut gefallen, aber ich stelle mal das ganz oben zuerst genannte groove-metallische Monster an die Pole Position und das habe ich mir gleich mal mehrere Male hintereinander in die Birne gekloppt. An zweiter Stelle kommt die „Neue Braune Mitte“, bei der es nicht um den FC St.Pauli geht. Hier bekommen ein paar sich zum Glück noch immer in der Minderheit befindenden lächerlichen Witzfiguren schön ordentlich ihr Fett ab. Wer die metallischen Hymnen mitgrölen möchte, die Texte gibt es im 8seitigen Inlay und ich hoffe, da gibt es demnext noch etwas mehr von diesem hypergeilen Fünfer aus Kulmbach! Und laut Label-Info gibt es die Truppe schon seit über 20 Jahren. Näh! Kann doch gar nicht sein, dass eine Band so lange nichts hat von sich hören lassen und dann auch noch unverschämter Weise so frisch & blutjung klingt!

VÖ: 24.03.17

Verfügbar: CD & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.timezone-records.com/kuenstler/details/arrested-mind/

TOURDATEN

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SAVANT “JESTER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Savant - Jester

TRACKLISTING:

01.  Once Upon A Time
02.  Villain
03.  Jester
04.  Bubbles
05.  Rex
06.  Legend
07.  Ritual
08.  Cake
09.  Surprise (feat. Gaia)
10.  Fantastique
11.  Tricks
12.  Horde
13.  Sweet
14.  The End

ELECTRONIC

Für Fans von:  Cameron Fraser - Slim The Pineapple - Concretism

USA

SAVANT? Das war doch was! Genau, das 2015er Album „Invasion“ hatte sich in der Jahresbestenliste auf dem 433. Platz manifestiert. Jetzt steht der Nachfolger „Jester“ in den Startlöchern. Der kalifornische Pop Electronic Wizard stellt „Jester“ vor, ein gelungenes Gemisch aus EDM und kammersinfonischer Pop-Abenteuerlustigkeit. Der Auftakt „Once Upon A Time“ kommt märchenhaft mit Operettengesang und klassischen Melodiebögen, die gleich mal den Abwechslungsreichstum des US Produzenten unter Beweis stellen. Hätte ich jetzt auch nicht unbedingt erwartet vorzufinden auf einem Electronic Album. Auch in „Villain“ klimpern zunächst seidene Harfen, bevor das erste zart angedeutete Dubstep-Riff Konturen annimmt. Im Titelsong gesellen sich subversive Chiptune-Elemente zum Geschehen, richtig los geht die fette Dance-Party mit den „Bubbles“, das virtuos frickelnde „Fantastique“ taucht sogar ab in heavymetallische Prog-Rock-Gefilde, die „Horde“ verbreitet arabische Electro-Couscous-Ambiente, aber trotz aller innovativen Ideen stelle ich fest: Der Vorgänger war spannender!

Fazit: Experimentierfreudige Elektronik für Neoklassik-Fans. Der deutsche Disco-Papst Giorgio Moroder hätte seine helle Freude gehabt an „Jester“. Ein Album für intellektuelle Zeitgeister, jedoch auf keinen Fall empfehlenswert für Müsli-Fans, Veganer, Finanzbeamte und „David-Guetta-Robin-Schulz“-Studenten.

VÖ: 17.04.17

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://savantofficial.bandcamp.com/album/jester

TOURDATEN

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SNYDER FAMILY BAND “THE LIFE WE KNOW”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Snyder Fanily Band - The Life We Know

TRACKLISTING:

01.  Cowboy Man
02.  Far Away
03.  Clouds Over Texas
04.  The Rain
05.  The Mystery
06.  The King
07.  Blue Ridge Mountain Sky
08.  Who’s Malloy
09.  Breakin’ Loose
10.  American Prayer

Web: Mountain Home Music Company
Web:  http://mountainhomemusiccompany.com/

BLUEGRASS & CTRY

Für Fans von:  Newtown - The Dustbowl Revival - Rusty Nail Crossing

USA

Wohl in keinem anderen Genre gibt es so viele Familienunternehmen wie beim Bluegrass. Die SNYDER FAMILY BAND ist eine solche Band, bei der das musizierende Talent direkt vor der eigenen Stube auf die Bühne rekrutiert wird. “The Life We Know” ist das Debüt Album des Trios. Der „Cowboy Man“ kommt fetzig und virtuos in schnellem Galopp (132,1 bpm) in die Stube geritten, Daddy Bud Snyder bedient den Kontrabass, Sohnemann Zeb, der  mehrere Instrumente spielt und die Gitarre, Mandoline und das Banjo bedient und der sämtliche Facetten vom bluesigen Leadgitarrensolo bis zum ultraschnellen Folk Fingerpicking beherrscht, steht am Mikrofon, während im nachfolgenden auch nicht unbedingt langsameren „Far Away“ diese Aufgabe Töchterlein Samantha auferlegt worden ist. Das Girlie spielt zudem Violine, auf der sie bereits im Alter von drei Jahren erstmals mit klassischen Unterrichtsstunden konfrontiert worden ist. Hier gibt es ein Promo Video, das die Band aus North Carolina vorstellt: https://youtu.be/M1g2CN4krmY  und der talentierte Nachwuchs ist auch schon mit Herzblut bei der Sache. Köstlich seine Begrüßung:  <y’all still doin‘ good?> ist seine Frage an das amüsierte Publikum und der 8jährige Owen lässt sich sogar zu einem etwas schüchternen Mini-Solo hinreißen: https://youtu.be/efHkkFfbmXw

Das Trio verarbeitet Einflüsse aus den Bereichen Folk, Blues, Mountain Music, Hillbilly, Texas Swing und variiert schnellere Up-Tempo-Tracks mit gefühlvollen Balladen, eine davon ist der gefühlvolle Instrumental-Klassiker „Clouds Over Texas“, „The Rain“ überrascht sogar mit country-poppigen Tönen, Samantha Snyder hat eine tolle Stimme - ein modernes Stückchen, das jedem Genre-Fan zwischen Shania (Twain) und Taylor (Swift) gefallen dürfte. Bei guter Promotion und einem vorhandenen Hochglanz-Video könnte ich mir sogar vorstellen, wie dieser Song stramm die Country-Charts hochmarschiert. Die Bluegrass-Nummer „The Mystery“ dürfte vor allem Liebhaber der Musik der „Dixie Checks“ oder gar der „Dixie Dregs“ (die ehemalige Steve-Morse-Band) ansprechen, das phantastische „Blue Ridge Mountain Sky“ erinnert mich im solistischen Mittelteil mit seiner southernrockigen Ausrichtung sogar an die Musik der US Kult Band „Jupiter Coyote“. Einen Bluegrass-Rock’n’Roller gibt’s auch mit „Who’s Malloy“ und mit den Ballden „The King“ und „American Prayer“ unternimmt die Familienband einen Ausflug in die CCM-Ecke (CCM steht für zeitgenössische Musik mit christlichem Content).

VÖ: 10.03.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://snyderfamilyband.com/ & https://www.youtube.com/user/SnyderFamilyBand

TOURDATEN

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ARCH ENEMY “AS THE STAGES BURN! Live Wacken 2016”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Arch Enemy - As The Stages Burn

01.  Khoas Overture
02.  Yesterday Is Dead And Gone
03.  War Eternal
04.  Ravenous
05.  Stolen Life
06.  My Apocalypse
07.  You Will Know My Name
08.  Bloodstained Cross
09.  Under Black Flags We March
10.  As The Pages Burn
11.  Dead Eyes See No Future
12.  Avalanche
13.  No Gods, No Masters
14.  We Will Rise
15.  Nemesis
16.  Fields Of Desolation

MELODIC DEATH

Für Fans von:  At The Gates - Sinergy - In This Moment - The Agonist

SCHWEDEN

ARCH ENEMY waren Anfang der 00er Jahre bis zum Jahr 2014 eine der besten female-fronted Metal Bands aller Zeiten gewesen, dann ging die Supersängerin Angela Gossow und der Nachfolgerin Alissa White-Gluz aus Kanada ist es meiner Meinung danachg nur ansatzweise gelungen, in die ”riesigen” Fußstapfen der ausgeschiedenen deutschen Growl-Meisterin zu treten. Madame Gossow ist allerdings noch als Managerin in beratender Funktion tätig für die Truppe. Jetzt gibt es die Möglichkeit, sich davon zu überzeugen – zumindest für alle, die in den letzten Jahren nicht im Konzert der Gruppe gewesen sind (soll es geben) – dass die Kanadierin Live lebenfalls eine gute Stimme abgibt. „As The Stages Burn“ ist das dritte Live Album der schwedischen Melodic Death Formation und das erste mit der „blau“haarigen Brünetten am Mikrofon.  Musikalisch wird natürlich großes Kino geboten – es gibt das komplette 2016 beim Wacken Open Air gespielte Konzert – Ausschnitte gab es bereits im WDR-Rockpalast zu sehen. Den Löwenanteil der 16 Tracks stellen die letzten beiden Alben (2014: War Eternal, 2011: Khaos Legions), die mörderischen Hammer-Songs sind immer noch „Ravenous“ (2001) und „My Apocalypse“ (2005) und mit „Fields Of Desolation“ gibt es am Ende sogar ein Stück des 1996er Debüt Albums. Und wer die 31jährige Krebsfrau (auf der DVD) dann auf der Bühne herumtoben sieht, wird letztenendes die „früher-war-alles-besser“ Gedanken schnell über Bord werfen, denn das Metal-Mädel lebt & liebt diese Musik so leidenschaftlich wie ihre exzellenten Bandkollegen. Weitere Anspieltipps sind „Stolen Life“, „Bloodstained Cross“, der hyperschnelle Bänger „Nemesis“ und „We Will Rise“, in dem der Gitarrist zeigt, wie gerne er sich vom genialen Meister Eddie Van Halen hat beeinflußen lassen.

Vom Album gibt es mehrere Versionen - die reguläre CD, die reguläre Doppel-LP, beide als limitierte Deluxe Editionen aufgestockt um die Konzert-DVD, der limitierte Deluxe-Box-Set beinhaltet CD, DVD+Blu-ray (inklusive einer “Behind The Scenes”-Doku und diversen Videoclips) sowie ein 36seitiges Artbook.

VÖ: 31.03.17

Verfügbar: CD & 2-LP+DVD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.archenemy.net/  &  https://soundcloud.com/arch-enemy

TOURDATEN

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Doug Sahm Presents THE TEXAS MAVERICKS “Who Are These
Masked Men” + “Who Are These Masked Men Live In Bremen 1987”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Texas Mavericks CD

The Texas Mavericks

Tracklisting CD 1:

01. I Fought The Law
02. Rock’n’Roll Ruby
03. Just Let Her Go
04. One More Time
05. Brown Eyed Girl
06. Hillbilly Soulmind And A Rockabilly
07. Loven You Best
08. Redneck Rock
09. Sister Terry
10. Mother In Law Bikes

Original Album VÖ: 1987

Line Up:

Doug Sahm (vocals)
John Reed (guitar)
Miller “Speedy” Sparks (bass)
Frosty Smith (drums)
Alvin Crow (violin, vocals)
Mike Buck (drums beim Konzert in Bremen)

Label: MIG-Music GmbH
Web: www.mig-music.de/en/mig-music/

Tracklisting CD 2:

01. That’ll Be The Day
02. Texas Tornado
03. One More Time
04. Not Fade Away
05. Brown Eyed Girl
06. She’s About A Mover
07. Rave On
08. Sometimes
09. Give Back The Key To My Heart
10. Don’t Slander Me
11. Starry Eyes
12. Redneck Rock
13. Mendocino
14. Johnny B. Goode
15. You’re Gonna Miss Me
16. La Bamba

Das Konzert wurde am 13. April 1987 in Bremen im “Bürgerhaus Weserterassen” gespielt und von Radio Bremen aufgenommen.
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ROCKABILLY & CTRY

Für Fans von:  Tom Petty - Steve Gibbons - Los Lobos - Brian Setzer

USA

Mein Gott, was für eine Ewigkeit ist es her, dass ich mir die Lieder vom legendären „Sir Douglas Quintet“ angehört habe. Die Band, die Ende der 60er den internationalen Hit „Mendocino“ vorgelegt hatte, der dann von einem deutschen Grölaffen namens Michael Holm vergelustwerkelt (mittelalterlicher Slang) worden war. Die 1964 gegründete US Truppe hatte später noch (international weniger beachtete) tolle Songs wie „Dynamite Woman“, „It Didn't Even Bring Me Down“ und „Nuevo Laredo“ nachgelegt, die sich allesamt in den höheren Regionen der US Billboard Charts herumtrieben und vor allem beim Soldatensender AFN zu den meist gespielten Hits gehörten. Das SDQ war eine der ersten Bands, die einen quirligen Mix aus Tex-Mex, Country Rock, Americana und Roots Rock spielte, und der Erfolg war mit Sicherheit der damals populären Psychedelic-Frisco-Rock-Szene geschuldet. Bandgründer & Chef Songwriter war nach dem Ableben der Band im Jahr 1973 weiterhin umtriebig und spielte in diversen Projekten, darunter das später wieder aktivierte Quintett, eine eigene Blues Band und die Gruppe „The Texas Tornados“. 1987 stellt er seine eigentlich als Fun-Projekt und für gelegentliche Live-Auftritte ins Leben gerufene neue Rock’n’Roll & Rockabilly Gruppe THE TEXAS MAVERICKS vor mit dem Album „Who Ware These Masked Men?“, das innerhalb von nur drei Tagen im Studio eingespielt worden war. Das Album begeisterte Fans des Multinstrumentalisten (Gitarre, Fiddle, Mandoline) und Genre-Insider und wurde während einer Europa Tournee im gleichen Jahr präsentiert. Radio Bremen hat das damalige Konzert in Bremen aufgezeichnet – jetzt gibt es das 1987er Studio Album und den kompletten Gig als tolles Doppel-Album für die „real music lovers“.  Kurios: Die einzelnen Musiker wussten bis 2016 nichts vom damaligen Mitschnitt und sind jetzt höchst erfreut: <these recordings have captured all that what the band was about at that time: pure energy, enthusiasm und simply class> erzählt Bassist Miller „Speedy“ Sparks in den 12seitigen Liner Notes des Doppel-Albums.

Auf dem 10-Track Original Album dominiert der typische SDQ-Sound mit „Mendocino“-Orgel („Hillbilly Soulmind And A Rockabilly“), es gibt knackige schnelle Rock’n’Roller („Redneck Rock“ und die von Johnny Cash geschriebene „Rock’n’Roll Ruby“), ein Eddie-Cochran-Brüderchen („One More Time“) und eine wundervolle Van Morrison Cover Version („Brown Eyed Girl“), eine superfeine Country-Ballade („Sister Terry“) und mit „Mother In Law Bikes“ und „I Fought The Law“ zwei weitere Klassiker. Die Doug-Sahm-Komposition „Loven You Best“ dürfte jedem „CCR“-Fan gefallen, der sich seinerzeit für die „Proud Mary“ oder „Have You Ever Seen The Rain“ begeistert hat. Wen’s interessiert - der bewertete Notendurchschnitt des Original-Albums: 1,825

Das Konzert startete mit einer furiosen Version von „That’ll Be The Day“ (Original: Buddy Holly), es gibt auf dem Live Album Songs ein paar Klassiker aus dem SDQ-Portfolio wie das gutgelaunte „Texas Tornado“ und natürlich durfte auch nicht auf „Mendocino“ verzichet werden. Der Party Charakter der Veranstaltung wird während des ganzen Sets aufrecht erhalten (Spielzeit: 57:15 und nicht wie auf dem CD-Cover angegeben 47:46), die Rockabilly & Rock’n’Roll Fetzer kommen live sogar noch eine Spur leidenschaftlicher – mit „Don’t Slander Me“ und „You’re Gonna Miss Me“ gibt es diese Fraktion betreffend zwei Knaller von Psychedelic-Rock-Legende Roky Erikson (das war der Meister, der einst die „13th Floor Elevators“ gegründet hatte), in letzterem darf sich Gitarrist John Reed mit einer coolen Feedback-Orgie austoben.

THE TEXAS MAVERICKS waren kurze Zeit später leider schon wieder Geschichte, Chef Doug Sahm war einfach in zu viele Projekte involviert. Das Album “Who Are These Masked Men?” hat mittlerweile unter Genre Fans Kultstatus. Um so schöner, dass es jetzt eine hochwertige Wiederveröffentlichung mit einem Konzert aus der damaligen Ära gibt. Kurz und knackig – „The Masked Men Live In Bremen 1987“ ist mit Sicherheit eines der besten Live-Rock-Alben des Jahres 2017! Bandleader Sahm hat diese Re-Issue nicht mehr erlebt, er ist am 18. November 1999 im Alter von 58 Jahren gestorben. Sein Sohn Shawn führt das Vermächtnis des Vaters fort und spielt in der US Tex Mex Band “Experience”. Ein Solo Album gibt es von ihm aus dem Jahr 2002. Hier ist ein Blick auf die letzte Ruhestätte von Douglas Wayne Sahm im “Sunset Memorial Park” in seinem Geburtsort San Antonio im Bexar County im Bundesstaat Texas: https://www.findagrave.com/cgi-bin/fg.cgi?page=gr&GRid=18163

VÖ: 31.03.17

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.dougsahmdoc.com/ & https://youtu.be/rnPV6dt66mA

TOURDATEN

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TEXAS “JUMP ON BOARD”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Texas - Jump On Board

TRACKLISTING:

01.  Let’s Work It Out
02.  Can’t Control
03.  For Everything
04.  It Was Up To You
05.  Tell That Girl
06.  Sending A Messsage
07.  Great Romances
08.  Won’t Let You Down
09.  Midnight
10.  Round The World

Label: BMG Rights Management UK
Web: https://www.bmg.com/

ALTERNATIVE POP

Für Fans von:  Everything But The Girl - Hipsway - Ace Of Base

SCHOTTLAND

Texas. „Die“ TEXAS? Jawoll, es sind tatsächlich TEXAS, die ausnahmsweise nicht aus Texas kommen, sondern aus Schottland und die Ende der 80er gleich mit ihrer ersten Single den internationalen Hit „I Don’t Want A Lover“ gelandet haben. Es sollte ihr einziger Song bleiben, den sie jemals veröffentlicht hatten. Ha, ha. Natürlich nur ein Scherz. Aber glaubt man den ganzen Dumpfbackenradiosendern, ist es tatsächlich so, weil immer nur dieser eine Song gespielt wird. TEXAS haben 8 Studio Alben, 34 Singles und 3 Best Of  Alben veröffentlicht und mit dem dritten „Texas 25“ wurde gleichzeitig vor zwei Jahren das 25jährige Bandjubiläum gefeiert. Summa summarum sind das ungefähr (geschätzte) 100 Lieder, gespielt wird immer nur das Eine.

„Let’s Work It Out“ könnte das ändern, denn der Opener des zehnten Studio Albums „Jump On Board“ hat regelrechte Ohrwurmqualitäten, drei Mal gehört und schon summt mann/frau mit und nach dem fünften Mal ist das Stück drin im Kopf und will nicht mehr raus. 10 neue Lieder gibt es, allesamt toll produziert, mit glöckchenklingelndem Groove geht es in „Can’t Control“, eine inbrünstig plärrende Vokalschleife und Americana-Gitarre im Hintergrund vermitteln ambientes „Morricone-Western“-Flair und Sängerin SHARLEEN SPITERI haucht verführerisch mit samtener Stimme. „For Everything“ ist eine weitere Perle aus dem „Texas“-Fundus – wundervoll arrangiert mit feiner Melodie ausgestattet, auch „It Was Up To You“ ist ein schmusiger Groover mit sattem Kuschelambiente – was Gitarrist Ally McErline rhythmisch zwischen den Zeilen (Minute 01:36 – 01:54) treibt, ist ebenfalls erste Sahne!

Mit „Tell That Girl“ gibt es einen etwas schnelleren (136,3 bpm) Pop-Rocker, der mich stark an die Musik von Debbie Harry und ihrer Band „Blondie“ erinnert, mit der Ballade „Sending A Message“ und der weinenden Slidegitarre nehmen die Schotten den Hörer etwas später sogar mit hinein in eine staubige windverwehte „Americana“-Wüste – und in „Won’t Let You Down“ fehlt eigentlich nur noch die Mundharmonika, sonst würde ich es für einen neuen „Tom Petty“-Song halten. Mit „Midnight“ und „Round The World“ folgen zwei rockigere Titel, die das rundum gelungene Album abrunden. Fazit: TEXAS ist es überraschendeer Weise gelungen, ihren Sound der 80er Jahre zu konservieren und mit einem zeitgenössischem Klanggeflecht zu versehen, dazu kommen ein paar Songs, die der Band passen wie die berühmte Faust aufs Auge. ”Jump On Board” ist ein Super Album, das die erwachsene Fan Gemeinde der Gruppe hochgradig beglücken sollte!

VÖ: 21.04.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.texas.uk.com/  &  https://vimeo.com/198475502

TOURDATEN

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ADRENALINE RUSH “SOUL SURVIVOR”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Adrenaline Rush - Soul Survivor

TRACKLISTING:

01.  Adrenaline
02.  Love Like Poison
03.  Breaking The Chains
04.  Soul Survivor
05.  Stand My Ground
06.  My Life
07.  Break The Silence
08.  Sinner
09.  Shock Me
10.  Wild Side
11.  Don’t Wake Me Up
12.  Crash
13.  Soul Survivor (Acoustic Version)

TEENIE HARD ROCK

Für Fans von:  Lita Ford - Bon Jovi - Doro Pesch - Vixen

SCHWEDEN

Lustig. Erst vor einer Woche war es eines der Themen bei unserem musikalischen Stammtisch. Findet übrigens (fast) jeden Dienstag Abend statt, bei Interesse: stammtisch@music-newsletter.de – das Thema war: Wann ist Werbung effektiv? In den 80er Jahren gab es mal eine Firma namens „Carvin“ (okay, die gibt es immer noch), die ein so gut wie gar nicht bekleidetes Mädel vor ihre Verstärker stellte und in Fachmagazinen (Guitarplayer, Guitarworld) posieren ließ. Der “Shitstorm” der entrüsteten Leser waren riesengroß (obwohl es damals noch kein Internet gab für die Öffentlichkeit), aber der Name des Unternehmens war plötzlich in aller Munde.

Jetzt halte ich eine CD in der Hand, auf dessen Cover eine Blondine guckt und sich mit Netzstrumpfhosen lasziv auf einem türkisfarbenen Sofa räkelt. Allein der Anblick dürfte bei manchem Musikfan für gestiegenes „Adrenaline“ sorgen. So heißt auch der Album-Auftakt, der eine mehrteilige Sleaze-Party-Stadion-Hard-Rock-Party einläutet. Die Musik erinnert an einen Mix aus „Mötley Crue“, „Def Leppard“ und „Skid Row“, die Band kommt aus Schweden und hat sich 2012 gegründet. Das optische Aushängeschild des Quintetts ist natürlich Sängerin Tave Wanning, die mit den Gitarristen Sam Oderlindh und Alexander Hagman sowie dem Bassist Joel Fox und dem Drummer Marcus Johansson das zweite Album aufgenommen hat. „Love Like Poison“ war bereits im Februar als Single veröffentlicht worden. Stimmlich erinnert mich das Mädel an eine Kreuzung aus Doro Pesch. Stevie Nicks und Britney Spears und in gewissen Momenten stelle ich mir sogar vor, dass sie auch im Schlagermetier gut aufgehoben wäre. Der Titelsong „Soul Survivor“ könnte auch gut und gerne als hardrockiger „Abba“-Schmachtfetzen durchgehen. Ist natürlich alles Ansichtsache, mir selbst ist die Musik der Schweden eigentlich zu poppig, das gute musikalische Niveau mag ich der Gruppe aber trotzdem nicht absprechen. Anspieltipps: „Stand My Ground“, die heavyrockende Dröhnung „Break The Silence“ und in „Wild Side“, zeigen die beiden Gitarristen, dass sie sogar artistisch und geschmackvoll mit einer fetten Shredder-Einlage a la Yngwie Malmsteen oder John Norum (das ist der von „Europe“) losbrettern können. Material für kommende Kuschelrock-Alben gibt’s ebenfalls mit der “Acoustic Version” des Titelstücks.

Fazit: ADRENALINE RUSH erfinden das hardrockende Rad nicht neu, haben aber einen soliden Zweitling abgeliefert, der nicht enttäuscht und im einen oder anderen Moment richtig Partystimmung aufkommen lässt. Und wer sich am nächsten Wochenende gerade in Italien befindet, die Band absolviert am 30. April einen Auftritt beim Frontiers Festival: http://www.frontiersrockfestival.com/?lang=en

VÖ: 21.04.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  www.adrenalinerush.se/  &  www.frontiers.it/  (Label) & https://youtu.be/TrlccUXeUJ8

TOURDATEN

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Various Artists: 13 REASONS WHY (TV-Serie Netflix)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Soundtrack - 13 Reasons Why - Sampler

TRACKLISTING:

01. Selena Gomez: Only You (episode 01)
02. Selena Gomez: Kill Em With Kindness (e13)
03. Billie Ellish: Bored (e13)
04. Joy Division: Love Will Tear Us Apart (e01)
05. Chromatics: Into The Black (e03)
06. Lord Huron: The Night We Met (e05)
07. Hamilton Leithauser + Rostam: A 1000 Times (e11)
08. Roman Remains: The Killing Moon (e12)
09. Sir Sly: High (e01)
10. The Japanese House (e01)
11. The Cure (Fascination Street) (e04)
12. The Call: The Walls Come Down (e07)
13. The Alarm: The Stand (Long Version) (e10)

Label: Interscope Records

SOUNDTRACK

Für Fans der Soundtracks: Girls - Twilight - Fifty Shades Of Grey

TV: 31.03.17

Eine der derzeit interessantesten TV-Serien – obwohl ich eigentlich ein blutrünstiger Horror- und Grusel-Fan bin – die Drama-Highschool-Teenie-Thriller-Serie „13 Reasons Why“ basiert wie viele anderen Serien auf einer literarischen Vorlage von Jay Asher. Brian Yorkey hat den Roman fürs TV umgesetzt. In der Story geht es um die Schülerin Hannah Baker, die Selbstmord verübt und vor ihrem Tode sieben Audio-Cassetten aufgenommen hat und die - chronologisch abgehört - die Gründe für ihren Suizid offenlegen. Der Mitschüler Clay Jensen (auf dem Cover des Albums abgebildet, gespielt wird er vom US Schauspieler Dylan Minnette, den Serien-Fans schon in diversen Folgen von “Lost”, “Grey’s Anatomy” oder “Supernatural” gesehen haben dürften) findet ein durch einen mysteriösen noch unbekannten Zusteller vor seiner Haustüre platziertes Päckchen, das sieben Audiocassetten beinhaltet. Sieben Kassetten, die laut Verfügung der toten Hannah wie eine Art Kettenbrief weitergegeben werden müssen nach dem Anhören und auf jeder Kassettenseite (13 insgesamt, eine für jede Folge, ha, ha) wird das Geheimnis um ihren Suizid ein bißchen transparenter. Die Tapes wurden an 12 Personen (11 Schüler und ein Lehrer) weitergegeben, bei denen es sich um die Personen handelt, die letzten Endes zum Selbstmord von Hannah beigetragen haben. Und so macht sich Clay daran, Seite für Seite abzuhören und durchlebt mit dem Zuschauer durch die Augen der Verstorbenen pro Folge die auf jeweils einer Cassettenseite dokumentierten Ereignisse. In Episode Eins beispielsweise kommt heraus, dass ein Schüler ein Date mit Hannah genutzt hat, um erotische Fotos von ihr aufzunehmen, um diese im Social Network zu posten. “Schlampe” und “Bitch” (eigentlich das selbe) sind noch die harmlosesten Verunglimpfungen, die plötzlich auf die überraschte Schülerein einprasseln.

Natürlich gibt es auch einen – oder besser gesagt – zwei Soundtracks. Lobenswert vom Label „Interscope Records“: Getrennt in den Score (von ESKMO) und den Sampler mit 13 Songs aus der TV-Serie. Natürlich nur ein Bruchteil der meist tollen knapp über 70 Lied-Beiträge, die in den 13 Folgen zu hören sind. SELENA GOMEZ darf gleich zwei mal mit den Balladen „Only You“ und „Kill Em With Kindness“, Die Musik ist hervorragend gewählt zu den einzelnen Szenen, sehr gut kommen natürlich die Oldie-Klassiker („Love Will Tears Us Apart“ von JOY DOVISION oder „Fascination Street“ von THE CURE im Auftakt von Episode 4), weitere Highlights sind die geile balladeske Cover-Version des Neil Young-Songs „Hey Hey, My My (Into the Black)“ von den CHROMATICS, das funk-pop-groovige „High“ von SIR SLY, einer kalifornischen Indie Pop Band, die schon zum Soundtrack des Spiels „Assassin’s Creed IV: Black Flag“ einen vielbeachteten Song beigesteuert haben („Gold“). Wunderschön auch die Vokal Harmonien in „Cool Blue“ von THE JAPANESE HOUSE (aus Episode 1) und augenzwinkernd stelle ich fest, dass sich Amber Bain, die hinter dem Soloprojekt steckt, beim Komponieren des Songs wohl ein bißchen von der Band „Tears For Fears“ hat beeinflußen lassen. Passt aber gut zu ihrer verträumten Stimme. Toller Song, den man am liebsten gleich nochmal hören möchte.

Die besten Titel, die in der Serie vorkommen und sich nicht auf dem Sampler-Soundtrack befinden, sind „Darklands“ von THE JESUS AND MARY CHAIN, „Young And Unafraid“ von THE MOTH & THE FLAME, „Doing It To Death“ von THE KILLS,  die romantisch-gefühlvolle Songwriter-Hymne „The Only Boy Awake“ von MEADOWS, „Skeleton“ von JR JR (nur kurz angespielt), „Everything Always“ von CTZNSHP (Abspann Episode 4) und „Hollow Visons“ von den EAGULLS, als die beiden Hauptpersonen Clay und Hannah in Episode 5 zusammen tanzen. Eines muss ich unbedingt noch loswerden. Wer hat sich nur wieder den bescheuerten deutschen Titel “Tote Mädchen lügen nicht” ausgedacht - mein Gott, Leute! Fällt Euch wirklich nichts besseres ein? Das ist ja fast genau so stupide wie die Klassiker “Todessprung vom Teppichrand” oder “Doppelmord im Schlüsselloch”.

Und natürlich gibt es wieder jede Menge Idioten, die vor psychologischen Schäden warnen, die entstehen könnten beim Betrachten der Serie, vor Nachahmung wir gewarnt. Die “tz” (natürlich eine Tageszeitung aus dem erzkatholischen Bayern) hat schon mehrere Telefonnummern von Pseudopsychologen, an die man sich im schlimmsten Fall weden kann, abgedruckt. Warum hatte denn vor einigen Jahren niemand etwas gegen die bevorstehende Zombie Invasion getan, als die TV-Serie “The Walking Dead” begonnen hatte. Zu spät, denn die sind jetzt bereits in Dortmund unterwegs und legen Sprengsätze in irgendwelche Hecken. Trotzdem, bevor uns jemand auf den nicht vorhandenen Schlipps tritt: http://www.krisendienst-psychiatrie.de/ - dort kann auch gerne angerufen werden, falls die neue CD von Eurer Lieblingsgruppe gerade wieder mal ausverkauft ist.

VÖ: 30.03.17

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.netflix.com/de/title/80117470   &  Label: https://www.interscope.com/

TRACKLISTING

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SOUNDTRACK: ESKMO “13 REASONS WHY”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

SOUNDTRACK

Für Fans von:  The Glitch Mob - Darkstar - Throwing Snow

USA (KALIFORNIEN)

Der Score (sinfonischer oder instrumentaler Soundtrack) wurde von ESKMO beschallt, ein kalifornischer Electronic Producer mit Geburtsnamen Brendan Angelides.  Er war auch zuständig für die Musik der TV-Serie „Billions“, die im Januar 2016 im US-TV gelaufen ist. Am Anfang gibt es noch mal ein Stück von SELENA GOMEZ, das sich auch auf dem Sampler befindet. Warum? Selena Gomez hatte ursprünglich in der Serie mitspielen sollen, hat dann aber auf einem der Produzentenstühle Platz genommen. Der Score ist empfehlenswert für Fans, die sich die Serie auf DVD besorgt haben und das cereale (ha, ha) Ereignis voll ausschöpfen möchten. Die Musik ist ambient und ruhigerer Natur, teils düster, teils gefühlvoll wundervoll. Die meisten Titel tragen die Namen der einzelnen Protagonisten, die eine Hauptrolle auf den 13 ominösen Kassetten spielen. Anspieltipps sind „Riding“ (episode 1), “Sheri” (e8) und “Bryce” (e2).

Soundtrack - 13 Reasons Why - Score

VÖ: 30.03.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.eskmo.com/https://www.netflix.com/de/title/80117470

TRACKLISTING

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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