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NEUE CDs KW 36-2018

Ab sofort gibt es an dieser Stelle immer am Samstag Morgen gebündelt die neuen Rezensionen der abgelaufenen Kalenderwoche - unabhängig vom Alter der Veröffentlichung - die besten 10 Alben der abgelaufenen Woche werden nach wie vor in der Rubrik “Ohrgamsus der Woche” gelistet.

Neue CDs

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Pearl - Heartbreak and Canyon Revelry

Adron - Water Music

Slave - Slide

Kard - Ride On The Wind

Friday And The Fool - Weltuntergang

PEARL
ADAY

ADRON
WATER MUSIC

SLAVE
“SLIDE”

KARD “RIDE
ON THE WIND”

FRIDAY AND
THE FOOL

 

 

 

 

 

Stone Sour - Hydrograd Deluxe

Whysker - In der Ferne

Fearing The Hill - Titan

5 Seconds Of Summer - Youngblood

Bernd Rinser - Street Dog Blues

STONE
SOUR

WHYSKER
“IN DER FERNE”

FEARING
THE HILL

5 SECONDS
OF SUMMER

BERND
RINSER

 

 

 

 

 

Years And Years - Palo Santo

Various Artists - Palenque Records AfroColombia Vol 2

Yoshi Thompkins - Black Jesus

Sebastian Ellis - Tennessee Sunsets

Prince - Anthology 1995 - 2010

YEARS & YEARS
“PALO SANTO”

AFROCOLOMBIA
REMIX VOL 2

YOSHI
THOMPKINS

SEBASTIAN
ELLIS

PRINCE
“ANTHOLOGY”

 

 

 

 

 

Stone The Crows And Maggie Bell - Best Of

Nipsey Hussle - Victory Lap vsc

Big Country - Why The Long Face Deluxe

Various Artists - Dojikko Records Split EP

Various Artists - Die Slow Van Toen Vol.6

STONE THE CROWS
& MAGGIE BELL

NIPSEY
HUSSLE

BIG
COUNTRY

DOJIKKO
RECORDS SPLIT

DIE SLOW
VAN TOEN 6

 

 

 

 

 

Chad Lawson - Re Piano

Aretha Franklin - That Lucky Old Sun

Dana Fuchs - Love Lives On

Depressive Province - Youre Going To Die Here

Agorhy - Infrator

CHAD
LAWSON

ARETHA
FRANKLIN

DANA
FUCHS

DEPRESSIVE
PROVINCE

AGORHY
“INFRATOR”

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

KARD “RIDE ON THE WIND”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Kard - Ride On The Wind

TRACKLISTING:

01.  Intro: Humming
02.  Moonlight
03.  Ride On The Wind
04.  Knockin’ On My Heaven’s Door
05.  Dimelo
06.  Ride On The Wind (Instrumental)

Label: DSP Media
Web: http://dspmedia.co.kr/dsp/

K-POP & DANCE POP

Für Fans von:  Golden Child - Oh My Girl - Got7 - Monsta X

SÜDKOREA

Eine der selteneren Zusammenstellungen in Südkorea praktiziert die Band KARD. Wo sonst Girl- und Boy Groups dominieren, sind es hier jeweils zwei Mädels und zwei Junx, die im Sommer 2017 zusammen gefunden haben und jetzt nach halbjähriger Schaffenspause ihr drittes Mini Album „Ride On The Wind“ veröffentlichen. Der Titelsong spielt bereits seit einigen Wochen in den einschlägigen Playlisten der TV- und Radiosender und wird auch im benachbarten Japan schon als willkommener Export-Artikel gehandelt. Abgesehen von der Sprache – orientieren sich die Songs stilistisch an gutgelauntem Radio-Pop und aus den USA und England bekanntem souligen Hip Hop. Das aktuelle Lineup des Quartetts besteht aus J. Seph, der in Los Angeles geborene Kim Jin-suk aka B. M., Jeon So-min und Joen Ji-woo. Highlights der EP sind neben dem klasse Titelsong noch das latin-jazz-poppige „Dimelo“ – für Karaoke-Fans gibt es die instrumentale Version von „Ride On The Wind“ als Bonus-Track. Original Texte und die englische Übersetzung liegen der physikalischen CD bei.

VÖ: 25.07.18

Verfügbar: CD  &  Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.kard-official.com/ & https://youtu.be/KRh6wQmMIQY

TOURDATEN

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FEARING THE HILL “TITAN”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Fearing The Hill - Titan

TRACKLISTING:

01.  Downpour
02.  Daybreak
03.  Farlands
04.  Fearing The Hill
05.  Titan

Label: Stefan Soc Music

Begzugsmöglichkeit:
https://store.cdbaby.com/cd/fearingthehill 

ART & NEO PROG

Für Fans von:  Jaga Jazzist - Frank Zappa - Physics House Band

KANADA

FEARING THE HILL ist eine One-Man-Show von Stefan Soc aus Kanada. „Titan“ ist das ambitionierte Debüt Album des Musikers, der bis auf eine Ausnahme sämtliche Instrumente selbst eingespielt und aufgenommen hat. Geboten wird ein Mix aus melodiös zurückhaltendem Art Chillout Rock (im Auftakt „Downpour“) und progressivem metallisch dröhnendem Rock Ambiente. Das zweite Stück „Daybreak“ (Youtube-Link zur Single unten im Kasten) startet mit wuchtigen Gitarrenwänden und leitet dann über zu zackigen Flamenco-Rhythmen, die wiederum von monströsen Orgelsounds unterlegt werden. Auch der Rest wie „Farlands“ ist gut produziert, verliert aber etwas an Spannung, weil sich der Multinstrumentalist – wie es schon zahlreichen Kollegen bei mancher Eigenproduktion passiert ist – in seinem eigenen Universum, in dem nur noch die Musik wichtig ist, aber nicht das kurzweilige Arrangement des Gesamtprodukts. Soll aber musikalisch nicht abwertend gemeint sein, sondern lediglich der Hinweis auf das berüchtigte Sprichwort <er sah den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr>. Wie auch immer: Der monströse 21minütige Titelsong ist auf jeden Fall recht kurzweilig geraten und macht Laune – auch weil es dort mit Ben Rosemberg an der Gitarre einen weiteren Prog Metal Experten zu hören gibt. Die beiden Musiker haben ja bereits in der Band „Astral Bell“ zusammen gespielt und mit dieser 2016 auch ein Studio Album veröffentlicht.

VÖ: 02.02.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.fearingthehill.com/  &  https://youtu.be/RW-bPJLgHtU

TOURDATEN

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SEBASTIAN ELLIS “TENNESSEE SUNSETS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Sebastian Ellis - Tennessee Sunsets

TRACKLISTING:

01.  Tennessee Sunsets
02.  Wake Up
03.  My Someone Like You
04.  I Don’t Know What I’d Do (Without You)
05.  International Business Woman
06.  Homebound Man
07.  Got A Hold On Me
08.  Alright Now
09.  Home Is Where You Are
10.  California On His Mind

SONGWRITER POP

Für Fans von:  Billy Joel - Raphael Gualazzi - Boz Scaggs

AUSTRALIEN

Macht Laune, der Mann! Der erste Verdacht bestätigt sich nicht. SEBASTIAN ELLIS ist kein deutscher „Sänger“, der sich mit den derzeit überall grassierenden Radio-Mainstream-Belanglos-Plattitüden in den Vordergrund stellt, sondern ein australischer Songwriter, Musiker und Sänger, der sein Debüt Album „Tennessee Sunsets“ vorstellt. Bereits im Frühjahr hatte ich den Sänger in der Rubrik „Discovery Channel“ präsentiert mit seiner erstklassigen Adaption des „Animals“-Klassikers „The House Of The Rising Sun“: https://youtu.be/YdBPIg5jhlE  - das Stück gibt es leider nicht auf dem Album, was aber auch in Ordnung geht, weil die vorhandenen 10 (kurze Spielzeit: 31:42) allesamt überzeugen/gefallen. Thematisch geht es in den meisten Texten um Love Stories und wie in „My Someone Like You“ auch einmal um <drinkin whiskey and feeling blue> - der im Walzertakt schunkelnde Titelsong erinnert mit leichtem verhalltem Gesang an die poppigen 60er und die Stimme von Country Ikone Ronnie Milsap, die piano-dominante und von zarten Streichern umrahmte Musik dagegen an die Balladen von Billy Joel. Sehr schön auch das pop-jazzig swingende „Wake Up“, der Doo-Wop-Boogie “Got A Hold On Me”, die stürmische Liebeserklärung „I Don’t Know What I’d Do (Without You)“ und der Honkytonk Rock’n’Roller „International Business Woman“.

VÖ: 01.08.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.sebastianellis.com/ & der Youtube-Kanal des Songwriters

TOURDATEN

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Various Artists “Die Slow Van Toen Vol 6”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - Die Slow Van Toen Vol.6

Various Artists - Die Slow Van Toen vol 6 B

Titelverzeichnis CD 1:

01. Fats Domino: Blue Monday
02. Connie Francis: Follow The Boys
03. Elvis Presley: Fame And Fortune
04. Paul Severs: Geen Wonder Dat Ik Ween
05. Christian Anders: Einsamkeit hat viele Namen
06. Jacques Herb: Manuela
07. Ricky King - Verde
08. Camillo Felgen: Sag Warum
09. The Platters: My Prayer
10. Lucille Starr: The French Song
11. Cowboy Gerard: Het Speel Kaarten
12. Bobby Vee: Pledging My Love
13. Helen Shapiro: I Apologise
14. The Crests: Sixteen Candles
15. Claudia Sylvia: K’ai Pleure
16. Herman Keeken: Pappie Loop Toch Niet Zo Snel
17. Mel & Tim: Starting All Over Again
18. Jimmy Ruffin feat. The Funk Brothers:
18. What Becomes Of The Brokenhearted
19. Jimmy Frey: Ze Noemen Mijn Een Playboy
20. Herve Villard: Mourir Ou Vivre

Titelverzeichnis CD 2:

01. Cliff Richard: The Minute You’re Gone
02. Jose Feliciano: Che Sara
03. Rita Hooving: Laat Me Aleen
04. Albert West: Ginny Come Lately
05. Kiki And Pearly: Patrick, Mon Cherie
06. Gerald Joling: Love Is In Your Eyes
07. Willy Alberti & Willeke Albert:
07. Niemand Laat Zijn Eigen Kind Alleen
08. Peter Maffay: So Bist Du
09. Tom Jones: A Minute Of Your Time
10. Engelbert: The Way It Used To Be
11. Demis Roussos: We Shall Dance
12. Paul Anka: My Heart Sings
13. De Strangers: Antwaapre - Ik Vind Oe Prachtig
14. Art Sullivan: Adieu Sois Heureuse
15. The Seeker: The Carnival Is Over
16. Oscar Harris: Try A Little Love
17. Will Tura: Je Huilt, Meisjelief
18. Brenda Lee: Emotions
19. The Miracles: You’ve Really Got A Hold On Me
20. Freddy Fender: Mathilda

KUSCHEL OLDIES

Für Fans von: Schlager Oldies - Dutch Pop - 60ies

SAMPLER

Ein Album, das vor allem für die niederländischen Besucher unserer Webseite(n) sehr interessant sein dürfte – und vor allem für alle Älteren, die den einen oder anderen Oldie schon lange nicht mehr gehört haben oder in ihre Sammlung hineinstecken möchten. Interessant auch, weil es neben (Überraschung!) sogar deutschsprachigen Schlager Opis (Christian Anders, Peter Maffay) und richtig großartigen und lange vergessenen Pop Klassikern der 60er (Engelbert mit dem superb gesungen „The Way It Used To Be“ – Tom Jones mit der nicht minder grandios interpretierten Ballade „A Minute Of Your Time“) auch ein paar holländische Uraltschlager und französischsprachige Kuschel-Chansons zu hören gibt. Von hierzulande ebenfalls bekannten Künstlern (Connie Francis, The Miracles, Demis Roussos) gibt es Titel, die nicht ständig in den hiesigen Radio-Dumpfbackensendern rauf und runter genudelt werden, sondern seltener gehörte Oldie-Perlen. Bisher in Deutschland nur als Import verfügbar, Interessierte bekommen die Doppel-CD im niederländischen Online-Shop von „Bol.com“ oder bei beim belgischen FNAC (bei beiden für ca 22 € erhältlich). Highlights neben den oben Genannten sind “I Apologise” von Helen Shapiro, das toll gesungene “Love Is In Your Eyes” von Gerald Joling, “The Carnival Is Over” von The Seekers und ”Antwaarpe ... Ik Vind Oe Prachtig” -  eine Liebeserklärung von der belgischen Band De Strangers an ihre Heimatstadt.

VÖ: 15.01.18

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Bezugsmöglichkeit:  www.bol.com  &  www.nl.fnac.be

TRACKLISTING

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ADRON “WATER MUSIC”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Adron - Water Music

TRACKLISTING:

01.  Be Like The Sea
02.  Ghost In My House
03.  Your Habitat
04.  Danger Incoming
05.  Soldier On
06.  Don’t Have To Worry ‘Bout Me
07.  Say Hello To Us
08.  Home In Human Form
09.  Waves
10.  Ma Mer

Label: Tribo Records
Web: www.triborecords.com

SUNSHINE POP

Für Fans von:  Katie Melua - Rickie Lee Jones - Michelle Branch

USA

Mit Händels Wassermusik hat die vorliegende CD nichts zu tun, auch nicht mit einer Propagandameldung einer Band, die für das hiesige Wasserwerk wirbt. Wird ja immer schicker, eine eigene Firmenband zu gründen, um so den Mitarbeitern die Möglichkeit zu verschaffen, das Unternehmen auch während deren Freizeit zu präsentieren. ADRON ist eine junge Künstlerin aus dem US Bundesstaat Georgia, die ihre eigenen Songs im Stile von Joni Mitchell und Carly Simon schreibt und singt. Das musikalische Package umschreibt sie mit dem superfeinen Attribut „adult contemporary easy listening sunshine soul and indie pop“ und all diese Bezeichnungen passen auch perfekt auf den einen oder anderen Song. Die US Hochglanz Musikbibel „Billboard“ hat bereits im Juli ihre neue Single „Your Habitat“ angepriesen und wenn das von einem weltweit anerkannten und renommierten Musikmgazain getan wird, dann ist das so ähnlich wie ein Ritterschlag bei der legendären Tafelrunde in einem seit Jahrhunderten nicht mehr existierenden Kaff namens Camelot. „Water Music“ ist das zweite Album der Hobby-Ornitologin, die erstmals 2008 mit der dem selbstbetitelten Debüt Album „Adron“ in Erscheinung getreten ist, danach (2009) die EP „Burdwurld“ und wiederum ein Jahr später mit einer kompletten Band das Album „Organismo“ veröffentlicht hat. Dann war Pause angesagt – Selbstfindung – Spielen bei lokalen Veranstaltungen und in den in den USA wieder angesagten „Coffee House“ Konzerten (die etwas abgeändert in unseren Landen als „Balcony“ Konzerte oder sogenannte Wohnzimmerkonzerte abgehalten werden). Konzeptuell hat sich nicht viel geändert an der musikstilistischen Auslegung, aber die Lieder und auch die Stimme klingen erwachsener und heben sich wohltuend ab von dem derzeitig bei den Dumpfbackenradiosendern täglich gespielten Kindergarten-Pop-Klon-Gedöns.

VÖ: 17.08.18

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.adronmusic.com/ & https://adron.bandcamp.com/album/water-music

TOURDATEN

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DEPRESSIVE PROVINCE “YOU’RE GOING TO DIE HERE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

PUNK ROCK

Für Fans von:  Pussy Riot - Angelic Upstarts - Bikini Kill

RUSSLAND

Russia Rocks! Sankt Petersburg war ganze sieben Mal der Schauplatz während der im Juli gespielten Fußballweltmeisterschaft gewesen, in der Stadt selbst gibt es eine muntere Multikulti-Musikszene mit den unterschiedlichsten Stilvariatonen - Депрессивная провинция/Depressive Province sind eine im Frühjahr 2017 gegründete Garagen-Punk-Gruppe, die nichts mit dem im Radio präsenten Mainstream am Hut haben, sondern frisch und fröhlich ihr Anarcho-Hardcore-Punk-Ding durchziehen. Nichts ungewöhnliches, aber durchaus unterhaltsam, wofür die schrägen Gitarrenriffs und die hyperventilierende schrille Stimme von Frontfau Katiny Slezki sorgen. „Gesungen“ wird ausschliesslich in russischer Sprache, was der intensiven Authentizität noch eine Stufe draufsetzt. Das 12minütige Mini-Debüt gibt es auf der bandcamp-Seite des Quartetts zum selbstbestimmbaren „Name Your Prize“.

Depressive Province - Youre Going To Die Here

VÖ: 09.05.18

Verfügbar: Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://depressiveprovince.bandcamp.com/releases

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ARETHA FRANKLIN “THAT LUCKY OLD SUN”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Aretha Franklin - That Lucky Old Sun

TRACKLISTING:

01.  I’m Sitting On Top Of The World
02.  Operation Heartbreak
03.  Just For A Thrill
04.  That Lucky Old Sun
05.  Don’t Cry, Baby
06.  Precious Lord, Part 1
07.  Without The One You Love
08.  Won’t Be Long
09.  Love Is The Only Thing
10.  Jesus On The Main Line
11.  We Need Power (mit Mavis Staples)
12.  Precious Lord, Part 2

Label: Rapier Music

SOUL OLDIES

Für Fans von:  Nina Simone - Etta Jones - Dee Dee Bridgewater

USA

Die Queen Of Soul ist tot und der Rubel rollt. Aber nicht für ARETHA FRANKLIN, sondern für alle Marketingfirmen, die jetzt schnell mit den Songs und teils obskuren Alben der am 16. August 2018 im Alter von 76 Jahren verstorbenen Sängerin noch mal den großen Reibach machen möchten. „That Lucky Old Sun“ war ein von Aretha im Jahr 1962 auf ihrem Studio Album „The Electrifying Aretha Franklin“ gesungenes Lied, das erstmals 1949 von Frankie Laine veröffentlicht worden war. Frankie Laine – genau – das war der Mann, der sich durch gefühlte Hunderte von Western gesungen hatte, ohne dabei ein einziges Mal von einer Kugel getroffen zu werden. Das vorliegende Album hat es so nie in dieser Zusammenstellung gegeben und bündelt 12 Songs aus verschiedenen Zeiten. Der Löwenanteil von 4 Liedern stammt vom 1962er Album „The Tender, The Moving, The Swinging Aretha Franklin“, der älteste Song ist die 1959er Single „Precious Lord“, von der es hier auch die B-Seite „Part 2“ zu hören gibt. Hier zeigt sich zudem, wie wenig Ahnung von der Materie die Leute des Labels haben, in dem sie diesen eigentlich zusammenhängenden Song gesplittet und an sechste und zwölfte Stelle des Albums gestellt haben. Meine Gratulation an diese Herren für diesen absoluten Schwachsinn. Ton und Audio-Qualität schwanken des Albums schwanken ebenfalls sehr und sind - auch was die Lautstärke betrifft - unterschiedlich, was vor allem nervt, wenn man das Album an einem Stück durchhören möchte, ohne ständig den Volumenregler betätigen zu müssen. Allenfalls Demo-Qualitäten erreicht die Live Aufnahme von „We Need Power“, das Aretha gemeinsam mit Mavis Staples bei einem Konzert im Juli 1987 in der „New Bethel Baptist Church“ gesungen hat. Aus dieser Gospel-Phase der Sängerin stammt auch das 1989er auf dem Album „Power“ veröffentlichte „Jesus On The Main Line“. Empfehlenswerte Anspieltipps sind „I’m Sitting On Top Of The World“, das swingende “Won’t Be Long” Anspieltipps: Wer noch gar nichts oder nichts von den älteren Sachen der Queen hat, könnte sich einen Kauf überlegen, zumal das digitale Album zurzeit günstig angeboten wird, aber es gibt – das sollte jedem klar sein – hunderte von besseren Kompilationen auf dem Markt. Empfehlenswert wäre hier die Anschaffung des Albums „Greatest Hits: 1980–1994“ und noch besser des 2002er Doppel-Albums „Respect: The Very Best of Aretha Franklin“, weil es hier auf einer ganzen Disc zusätzlich noch die Klassiker der 60er und 70er Jahre gibt.

VÖ: 20.08.18

Verfügbar:  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://arethafranklin.net/  & https://www.zeit.de/kultur/musik/2018-08/aretha-franklin-ist-tot

TRACKLISTING

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BIG COUNTRY “WHY THE LONG FACE” (Deluxe Edition)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Big Country - Why The Long Face Deluxe

Big Country - Why The Long Face B 350

Tracklisting CD 1:

01. You Dreamer
02. Message Of Love
03. I’m Not Ashamed
04. Sail Into Nothing
05. Thunder & Lightning
06. Send You
07. One In A Million
08. God’s Great Mistake
09. Wildland In My Heart
10. Take You To The Moon
11. Far From Me To You
12. Charlotte
13. Post Nuclear Talking Blues
14. Blue On A Green Planet

Original Release: 05. Juni 1955
Label: Cherry Red Records

Tracklisting CD 2:

01. I’m Not Ashamed (Single Edit)
02. One In A Million (1st Visit)
03. Monday Tuesday Girl
04. In A Big Country (Acoustic Version)
05. Crazytimes
06. Blue On A Green Planet (Cool Version)
07. You Dreamer (Single Edit)
08. Ice Cream Smile
09. Magic In Your Eyes
10. Bianca
11. Hardly A Mountain (HITW Tapes)
12. Golden Boy Loves Golden Girl (HITW Tapes)
13. Can You Feel The Winter (HITW Tapes)
14. I’m Eighteen
15. Vicious
16. On The Road Again
17. All Go Together (Acoustic Version)

Tracklisting CD 3:

01. River Of Hope
02. King Of Emotion
03. Big Yellow Taxi
04. The Buffalo Skinners
05. Summertime (feat. Kym Mazelle)
06. The Night They Drove Old Dixie Down
07. Eleanor Rigby
08. Winter Sky
09. Sling It
10. I’m On Fire
11. Where The Rose Is Sown
12. Come Back To Me
13. Ruby Tuesday
14. Teenage Lament
15. Down On The Corner
16. Hey Hey My My (Into The Black)
17. You Dreamer
18. I’m Not Ashamed

Tracklisting CD 4:

01. You Dreamer (Demo)
02. Message Of Love (Demo)
03. I’m Not Ashamed (Demo)
04. Sail Into Nothing (Demo)
05. Thunder And Lightning (Demo)
06. Send You (Demo)
07. God’s Great Mistake (Demo)
08. Wildland In My Heart (Demo)
09. Take You To The Moon (Demo)
10. Far From Me To You (Demo)
11. Charlotte (Demo)
12. Post Nuclear Talking Blues (Demo)
13. Crazytimes (Demo)
14. What About Peace (Demo)
15. Normal (Demo)
16. God’s Great Mistake (Alternative Demo)
17.
18.

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von:  Simple Minds - The Cardigans - The Cranberries

SCHOTTLAND

BIG COUNTRY sind Kinder der 80er Jahre und neben den Bands „The Cure“, „The Simple Minds“ oder „U2“ aufgewachsen und irgendwo auch von der musikalischen Ausrichtung und dem Sound dieser Gruppen geprägt. „Why The Long Face“ war im Jahr 1995 das siebte Studio Album der schottischen Gruppe gewesen und erfährt jetzt eine hochkarätige Wiederveröffentlichung mit einer deliziösen 4-CD Box, auf der sich jede Menge rarer und bisher unveröffentlichter Aufnahmen befinden. Das Quintett wandelte zu dieser Zeit schon immer aufgrund gesundheitlicher Probleme des Leadvokalisten am Rande der Auflösung und dazu sollte es dann auch letzten Endes 2001 kommen nach dem Tode von Chefsänger, Songwriter und Mitbegründer Stuart Adamson. Davon war auf „WTLF“ allerdings nichts zu hören, die Band zeigte sich in den 14 Songs des originalen Albums in TOP-Form und begeisterte mit einem ausgewogenen Mix aus druckvollem Alternative Rock, phätten Gitarrenriffs und – Phrase – eingängigen Melodien, die sich beispielsweise wie der Refrain von „I’m Not Ashamed“ nach 3-4maligem Hören als Ohrwurm entpuppen und auch nach mittlerweile über 23 Jahren immer noch abgerufen werden können.

Die Highlights des Original Albums auf CD 1 sind „Message Of Love“ mit feinem Gitarrensolo, das mit tollen „Eagles“-Vocal-Harmonien arrangierte country-rockige „One In A Million“, das celtic-folk-punkige „God’s Great Mistake“ mit einer minikurzen „Chicago“-Reminiszenz (ältere Classic Rocker werden beim Hören wissen, was ich meine) und der slidegitarren-bluesige „Post Nuclear Talking Blues“. CD 2 stellt diverse (kürzere) Single-Versionen der Album-Originale vor, dazu akustische und alternative Versionen und bisher Unveröffentlichtes, das es seinerzeit lediglich auf den EP-CDs . Von den unbekannten Songs gefallen vor allem das „Monday Tuesday Girl“, das mandolinen-folkige „Ice Cream Smile“, die Cover-Versionen der Klassiker „I’m Eighteen“  (im Original von Alice Cooper) und „Vicious“ (O: Lou Reed). Beide gab es seinerzeit auf der streng nur in England veröffentlichten limitierten EP der Single „You Dreamer“.

CD 3 beinhaltet ein im März 1996 in London aufgenommenes Konzert, 13 Lieder des Sets hatte es bereits auf dem „Castle Communications“ veröffentlichten Live Album „Eclectic“ gegeben, hier ist zum ersten Mal das komplette Konzert mit allen 18 Stücken zu hören. Sehr gut gefallen „Big Yellow Taxi“ (die „Ioni Mitchell“-Cover Version mit einem Gast-Feauture der schottischen Songwriterin Carol Laula), die Americana-Ballade „The Buffalo Skinners“, in der vor allem der britische Violinist Robert James Beckingham mit gefühlvollem Spiel begeistert. Der Musiker, dessen Schwester die Komponistin und „Art Of Noise“-Gründungsmitglied Anne Dudley ist, hat das komplette Konzert mitgespielt. Im Gershwin-Klassiker „Summertime“ legt die R&B Sängerin Kym Mazelle eine hinreißende Vocal Performance aufs Parkett. Die ganz beinharten “Big Country” erfreuen sich an der vierten Disc mit 16 bis dato völlig unveröffentlichten Demo-Versionen der bisherigen Songs des originalen Studio Albums.

VÖ: 26.06.18

Verfügbar: 4-CD Deluxe Edition

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.bigcountry.co.uk/  &  http://www.bigcountryinfo.com/

TOURDATEN

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SLAVE “SLIDE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Slave - Slide Slave - Slave Slave - Just A Touch Of Love

TRACKLISTING:

01. Slide (1977-1)
02. Watching You (1980)
03. Just A Touch Of Love (1979)
04. Son Of Slide (1977-1) (Jimmy Douglas Remix)
05. We Can Make Love (1977-2)
06. Screw Your Wigs On Tite (1977-1)
07. Feel My Love (1980)
08. I’ll Be Gone
09. Are You Ready For Love (1979)
10. Sizzlin’ Hot (1980)
11. Party Lites (1981)
12. Funkentown (1981)
13. Thank You (1979)
14. Wait For Me (1981)
15. Snap Shot (1981)
16. Bad Girl (1983)
17. Never Get Away (1980)
18. Can’t Get Enough Of You (1977-2)
19. Shake It Up (1983)
20. Foxy Lady (Funky Lady) (1979)
21. The Party Song (1977-2)
22. Friday Nite Adams (1982)
23. Baby Sinister
24. Spice Of  Life (Oh Yes, You’re The Best) (1981)
25. Separated (1977-1) (Jimmy Douglas Remix)
26. Be My Babe (1982)
27. Smokin’ (1981)
28. Party Hardy (1977-1) (Jimmy Douglas Remix)
29. You And Me (1977-1) (Jimmy Douglas Remix)

Label: X5 Music Group

Die Originalbesetzung von SLAVE:

Stephen C. Washington: Trumpet, Percussion, Vocals
Mark “The Drac” Hicks: Leadguitars
Carter Bradley: Keyboards
Mark Adams: Bass
Tom Dozier: Drums, Vocals
Orion “Bimmy” Wilhoite: Saxophones
Steve Lockett: Saxophones
Danny Webster: Guitar, Vocals
Ray Turner: Keyboards
Floyd Miller: Percussion, Vocals

Infos: Die obigen Jahreszahlen geben das Jahr wieder, in dem der jeweilige Song erstmals veröffentlicht worden ist. “1977-1” bezeichnet die Stücke des Debüt Albums “Slave” (VÖ: April 1977) und “1977-2” die Lieder der zweiten Studio Albums “The Hardness Of The World” (VÖ: Dezember 1977). Das Cover in der Mitte links zeigt das Debüt Album, das Cover unten das 1977er Album “Just A Touch Of Love”.

FUNKY & SOUL

Für Fans von:  Ohio Players - Pleasure - Funkadelic

USA (OHIO)

In den USA waren sie eine der größten Soul-Funk-Atttraktionen der 70er Jahre bis Mitte der 80er gewesen, hierzuande sind SLAVE leider nie über den Insider-Status hinaus gekommen. Zu tiefschwarz waren die sinistren Grooves und oft in ausgedehnte Rock-Jam-Sessions abdriftenden langen Lieder, in denen vor allem Leadgitarrist Marc Hicks mit seinen improvisierten fuzz-verzerrten Soli herausstach. Mitte der 70er hat sich die Band in Ohio gegründet und legte gleich mit dem Debüt Album „Slave“ und der Single „Slide“ im Frühjahr 1977 ein Meisterwerk für die Ewigkeit vor. Den gleichen Titel wie die Erfolgs-Single trägt auch das von X5 veröffentlichte digitale Album, das einige der besten Songs der oft als Dezett agiernde Gruppe vorstellt. Ich sage bewusst „einige“ – denn mit „The Great American Funk Song“ und „Stellar Fungk“ oder der instrumentalen Funk-Rock-Orgie „Volcano Rupture“ fehlen beispielsweise drei der besten Funk-Songs aller Zeiten. Ist halt blöd, wenn man keine Ahnung von der eigentlichen Materie hat, meine lieben Leute von X5! Aber uneingeschränkt vom Fehlen dieser Kracher ist „Slide“ natürlich ein gutes Album für diejenigen Musikfans, die sich auch mal den originären Funk-Kick vergangener Zeit geben möchten, bevor dieser Musikstil in den 80ern vom Klang und Getöse der immer mehr in Mode kommenden synthetischen Midifiles und Fairlight Computern stark verwässert wurde. Auf den ersten 4 SLAVE-Alben gab es noch den echten „handgemachten“ Stoff mit satten Bläsersätzen und knackigen Rhythm-Grooves, bei denen vor allem Bassist Mark Adams hier in Deutschland die Nachwuchsgilde der hiesigen Tieftöner begeisterte mit seinen funky slappings und drop-poppings, die auch ein Booty Collins oder Stanley Clarke nicht besser gespielt haben.

Nach dem ebenfalls erstklassigen dritten Studio Album „The Concept“ (von dem es hier seltsamer Weise keinen einzigen Track gibt!) war bei der Band zunächst einmal die heisse Luft raus, Steve Arrington stieg in die Band ein und verlieh den Songs mit seiner Präsenz einen poppigeren Anstrich, was auch dazu führte, dass man einige Singles in den Mainstream-Charts platzieren konnte. Und einige dieser Songs (“Just A Touch Of Love”, “Watching You” dürften auch dem 08-15-Mainstream-Radiohörer bekannt sein. Das hier vorgestellte digitale Album wird wie viele andere Produkte aus dem Portfolio des Labels für zurzeit 8,99 Euro angeboten – günstig – aber wer so richtig in die Materie SLAVE eintauchen möchte, dem sei vor allem die Mini-Box „Original Album Series“ wärmstens ans Herz gelegt, weil diese mit den ersten 5 originalen Studio Alben auch wirklich das Beste der Band beinhaltet. Den 5er Set gibt es (beispielsweise) bei amazon.de für 14,99 Euro.

VÖ: 07.08.18

Verfügbar:  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  track01  &  track07  &  track21  - nicht auf dem Album: toobad01  &  toobad02

TOURDATEN

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DANA FUCHS “LOVE LIVES ON”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Dana Fuchs - Love Lives On

TRACKLISTING:

01.  Backstreet Baby
02.  Nobody’s Fault But Mine
03.  Callin’ Angels
04.  Sittin’ On
05.  Love Lives On
06.  Sad Solution
07.  Faithful Sinner
08.  Sedative
09.  Ready To Rise
10.  Fight My Way
11.  Battle Lines
12.  Same Sunlight
13.  Ring Of Fire

Label: Get Along Records

BLUES ROCK

Für Fans von:  Beth Hart - Janiva Magness - Bonnie Raitt

USA

Auch schon ein paar Jährchen im Geschäft ist DANA FUCHS, die ja weltweit den Durchbruch schaffte mit ihrer tollen Performance im Musikfilm „Across The Universe“, als sie neben anderen Interpret(inn)en ein paar herausragende Cover Versionen von „Beatles“ Klassikern gesungen hat. Insider kennen die Dame schon ein bisschen länger – angefangen bei ihrem starken Debüt Album „Lonely For A Lifetime“ im Jahr 2003. “Love Lives On“ ist das vierte Studio Album der US Songwriterin – und erneut dürfen sich ihre Fans wieder auf einen irrsinnig guten Mix aus bluesigem Rock und poppigem Blue-Eyed-Soul freuen. Angefangen beim Auftakt „Backstreet Baby“ mit gospeligen Backing Vocals und phätten Bläsersätzen über das funk-groovige „Nobody’s Fault But Mine“ (das oft ge-coverte Original hat 1927 der Blues Musiker Blind Willie Johnson erstmals gesungen), dem sweet-souligen grandios gesungenen “Sittin‘ On“ bis hin zur kuschelig-balladesken Americana-Cover-Version des „Johnny Cash“-Klassikers „Ring Of Fire“. Dana Fuchs besticht mit rauchig-kratziger Stimme, macht jedes Stück zu einem Ereignis und auch sehr gut die exzellenten Session Musiker, die das Girlie auch bei ihrer aktuellen Tournee begleiten. Und weil DANA FUCHS auch in Deutschland seit einiger Zeit sehr beliebt ist, darum macht sie auch in diesem Jahr wieder hierzulande Halt in einigen Locations. Fans dürfen sich ab Anfang Oktober auf ein paar Konzerte freuen – wo die stattfinden, klickt einfach unten rechts auf den Link „Tourdaten“. In „Same Sunlight“ vermeine ich zudem, eine schon leider lange verstorbene Blues Legende zu hören – aber es ist nicht der „Iceman“ Albert Collins, der hier mit furiosem Spiel & täuschend ähnlichem Sound begeistert, sondern Songwriting-Partner und Spitzengitarrist Jon Diamond, der das Album auch mit der Sängerin gemeinsam produziert hat.

VÖ: 18.05.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.danafuchs.com/  &  https://vimeo.com/281924181

TOURDATEN

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BERND RINSER “STREET DOG BLUES”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Bernd Rinser - Street Dog Blues

TRACKLISTING:

01.  Hangin’ On Your Hook
02.  Get Your Business Straight
03.  Management Blues
04.  Gonna Have A Hard Time
05.  To Learn The Ways Of Love (Acoustic Version)
06.  Luck

Label: Driftwood

Vertrieb: Fenn Music
Web: www.fenn-music.de

Promotion: The Finest Noise
Web: www.finestnoise.de

BLUES ROCK

Für Fans von:  John Campbell - Muddy Waters - Bad Temper Joe

DEUTSCHLAND

Zunächst fällt der satte Sound der wuchtigen Produktion ins Ohr – dann die Stimme. Diese Stimme ….. an Tom Waits und dessen versoffene Rauhbein-Stimme denke ich zunächst, aber ein Blick auf das rückwärtige CD-Cover verrät den Titel „Street Dog Blues“ von einem gewissen BERND RINSER. Wer zum Teufel ist schon wieder Bernd Rinser? Ist es entweder der Satan selbst? Etwa der Dämon, dem die Blues Legende Robert Johnson mitten in der Nacht an einer einsam gelegenen Kreuzung im Süden der USA seine Seele vermacht hat? Und mein Verdacht kommt nicht von ungefähr: Denn teuflisch gut klingt die Musik von Herrn Rinser allemal. Vibrierender Blues-Groove – links und rechts dröhnen Gitarren und im Hintergrund wimmert zart ein Akkordeon kollektiv zum leidenschaftlichen Szenario und vermittelt sumpfiges Cajun-Feeling. Das nachfolgende Stück – die Songtitel stehen leider nicht auf der dem Cover der Promo-CD - tendiert zum einen mit boogie-rockig in Richtung George Thorogood und erinnert aber dann auch irgendwo an die relaxten Vibes zahlreicher J. J. Cale-Klassiker.

Mittlerweile habe ich die Label-Infos vor mir liegen. Bei Bernd Rinser handelt es sich unglaublicher Weise um einen deutschen Künstler, der den authentischen Ami-Blues so interpretiert, als ob er selbst seine Kindheit und Jugend in den Sümpfen Floridas verbracht habe. Und er hat es doch für notwendig gehalten, gleich drei (!) Alben gleichzeitig zu veröffentlichen. Neben dem hier angetesteten „Street Dog Blues“ gibt es noch „Split Pea Shell“ und „Evil, Wild & Blue“. Aber Eines nach dem Anderen! Infos zu den beiden weiteren Releases folgen in den nächsten Tagen. Die 3 Alben liegen als Vinyl-Edition vor und das macht sicherlich Sinn bei dieser geilen Produktion. Auch Track 03 begeistert – mit hypnotisch-dröhnendem Groove, der mich stellenweise an die Musik von „R.L. Burnside“ erinnert mit dem Zusatz, dass der Chef noch starke Mundharmonika-Riffs beisteuert. Tief in den Keller geht es mit der Stimme in Track 04 – Rinser hört sich hier an, als ob sich ein übelst gelaunter Grizzly eine Flasche Bourbon in den Hals geschüttet hat. Möchte ich auch nicht unbedingt um Mitternacht an gewissen Kreuzungen begegnen. Indische Perkussion eröffnet Track 05 – eine melancholisch sägende Viola (wer die gerade spielt, darüber gibt es keine Info) spielt eine selbstmörderische Melodie – mittlerweile habe ich auch auf der Webseite des Musikers (sehr convenient) die Tracklistings zu den drei Alben gefunden. <as long as i can remember – the leaders have declared war – and the common man is dyin for the goals - brute force and ignorant in the name of god – is there still enough time – to learn the ways of love> singt Bernd Rinser und verdeutlicht dem Zuhörer, dass es sich bei seinen Texten nicht um gewöhnliche 08-15-Ideologien vieler heutiger Songs handelt, sondern um gesellschafts- und sozialkritische Botschaften, die aber leider wie in vielen anderen Fällen nur den Falschen zu Gehör kommen und nicht den machtgeilen und oft geistigbehinderten Politikern und die dazu noch von minderbemittelten Wählern unterstützt werden, die regelmäßig wie eine Herde Schlachtvieh notorisch disorientiert in die Wahllokale trabt.

Das abschließende „Luck“ (Track 06) geht wieder boogie-rockig zur Sache mit – glaube ich zumindest heraus zu hören – auf „Open D“ gestimmten wuchtig treibenden Gitarren, die dem Zuhörer nur eine Wahl lassen – tanzen – tanzen – und nochmal tanzen. Und die Bluesharp – Wahnsinn – setzt mit Hammer-Sound das i-Tüpfelchen auf das letzte Highlight dieses herausragenden Albums. Mitgewirkt bei den Aufnahmen haben Bernhard Schönke (Bass), Jens Biel und Marc Müller (Percussion), Christoph John (Electric Guitar), Matthias Nolting (Saxophone), Willy Lukas (Drums) und – wie ich jetzt heraus gefunden habe - Jens Kempgens an der Viola. Während CD und Vinyl im offiziellen Handel zu bekommen sind, gibt es die Kombi Vinyl+CD exklusiv nur auf der Webseite des deutschen Songwriters. Dort sind auch alle 3 CD-Vinyl-Kombis im praktischen Set verfügbar.

VÖ: 31.08.18

Verfügbar: CD & Vinyl

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.berndrinser.de/  &  https://vimeo.com/104782572

TOURDATEN

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AGORHY “INFRATOR”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Agorhy - Infrator

TRACKLISTING:

01.  Apoteose Encarniçada
02.  Infrator
03.  Maquila Infernal
04.  Amazônia Nunca Mais
05.  Stressofrenia
06.  Capitalist Perversion

Label: Humanos Mortos
Web: www.humanosmortos.com

DEATH GRIND

Für Fans von:  Daughters - Abuso Verbal - Crânula - Gorempire

BRASILIEN

Volle Dröhnung! AGORHY sind eine Death Metal Grindcore Truppe aus Brasilien, die den ganz Hartgesottenen 6 donnernde Geschwindigkeitsprügel in die Ohrmuschi hämmert. Klangtechnisch nicht für Hi-End-Freaks geeignet, aber das trifft wohl selten auf Bands zu, die ihre Instrumente und Verstärker bis zum Anschlag aufdrehen und dann das Ganze noch mit einer gehörigen Portion Overdrive-Fuzz würzen.. Gegründet hat sich das Trio bereits 1997, die beiden ursprünglichen Members Rodrigo Pina (drums) und Leonardo Lavatori (guitars) hatten 2008 das Longplay Debüt veröffentlicht, danach war Funkstille angesagt – 2017 hat man sich mit dem inzwischen ausgestiegenen Bassisten Hugo Botelho (wurde von Zé Cachaça ersetzt) ins Studio begeben, um die Hammer-EP „Infrator“ ein zu spielen. Wer sich den Hörgang gibt, wird belohnt mit einer 18minütigen Tour de Noise und zwei krachenden Highlights, dem blutrünstigen Arbeiterlied „Maquila Infernal“ und der genialen Cover Version des Klassikers „Amazônia Nunca Mais“, den die südamerikanische Punk Rock Legende „Ratos de Porão“ in den 80er Jahren aufgenommen hat. Die neue EP ist über den Importweg auch als physikalische CD verfügbar, das 2008er Album sowie zwei uralte Demo-EPs gibt es digital auf der bandcamp-Seite des Trios.

VÖ: 17.05.17

Verfügbar: CD &  Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://agorhy.bandcamp.com/album/infrator & https://soundcloud.com/user-711689804

TOURDATEN

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Various Artists “Palenque Records: Afrocolombia Remix Vol 2”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Various Artists - Palenque Records AfroColombia Vol 2

01. Son Palenque: La Negra (Bosq Remix)
02. Colmbiafrica: No Habla Na (DJ Panko Remix)
03. Colmbiafrica: Mama Africa (Busy Twist Remix)
04. Colmbiafrica: Zarandia Champeta (Frikstailers Mix)
05. Colmbiafrica: Mama Africa (Umoja Remix)
06. DJ Rata Piano: La Bala De Cianuro (Bleepolar Edit)
07. Son Palenque: Aloita Pio (Novalima Remix)
08. Son Palenque: La Negra (Piper Street Sound Dub)
09. Estrellas De Caribe: La Candela (Frikstailers Mix)
10. Son Palenque: La Negra (Copia Doble Systema Mix)
11. Colmbiafrica: Mama Africa (Umoja Guitar Remix)
12. Son Palenque: Aguata (Thombs Remix)
13. Son Palenque: Zamba (Kosta Kostov Remix)
14. Batata Y Su Rumba Palanquera: Clavo Y Martillo

WORLD DANCE

Für Fans von:  Afrobeat - Zouk - Kwaito - Tropical Funk - Cumbia

KOLUMBIEN

Wenn man von Stoff aus Kolumbien spricht, denken die Meisten, dass es sich um dieses schneeweiße Zeux handelt, das man sich bevorzugt in die Nase zieht – im vorliegenden Fall handelt es sich um neues Sampler-Album vom Label „Galletas Calientes“ aus Bogota. Die dort Verantwortlichen haben es sich vorgenommen, die Welt mit party-tauglichem Tropical Dancefloor zu versorgen mit der Prämisse einheimische Künstler und Bands in den Vordergrund zu stellen. Das ist ihnen mit „Palenque Records AfroColombia Remix Vol 2“ außerordentlich gut gelungen, die 14 Songs, die es irgendwann mal in den 70er, 80er und 90er Jahren als längst verschollene und hierzulande überwiegend gar nicht verfügbare Originale gegeben hat, sind mit starken Remixes und Remasterings versehen worden. Das ebenfalls in Kolumbien ansässige Label „Palenque Records“ ist 1996 von Lucas Silva, der in der Szene auch als DJ Champeta-Man unterwegs ist, gegründet worden mit dem Ziel, der Welt die einheimischen Künstler und auch ambitionierte Acts der benachbarten Länder, die ihre Seele an die afro-kolumbianische Musik verloren haben, zu propagieren. Mittlerweile klappt das immer besser aufgrund der weltweiten Vernetzung und seitdem man den Vertrieb an „Galletas Calientes“ übergeben hat, klappt das immer besser.

Wer in die kolumbianische Szene eintauchen möchte, bekommt mit den Alben der beiden Labels eine wahre Fundgrube geboten, deren Beschäftigung lohnt für alle Latin-Pop-Rock-Worldmusic-Fans und die sich bei weiterer Vertiefung mit Sicherheit sogar mehrere Monate hinziehen könnte. Es gibt viele hierzulande kaum bekannte Namen zu entdecken wie beispielsweise den Freestyler ZONGO ABONGO, der die altbekannte „Mama Africa“ mit charakteristischer Stimme zu einer „JuJu-Jive-Reggaeton“-Groover mutieren lässt. Der „Frikstailers Remix“ verwandelt den Merengue-Klassiker „Zarandia Champeta“ in eine gutgelaunte Baile-Funk-Party. Das Album kann auch als Vinyl-Edition bezogen worden, da aber nur mit 7 Stücken, von denen eines exkusiv nur auf der Schallplatte ist und Vinyl-Käufer bekommen selbstverständlich auch den Download-Code für das komplette digitale Album

VÖ: 22.01.18

Verfügbar: CD  & Vinyl &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

W https://galletascalientesrecords.bandcamp.com/album/palenque-records-afrocolombia-remix-vol-2

TOURDATEN

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STONE SOUR “HYDROGRAD” (Deluxe Edition)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Stone Sour - Hydrograd Deluxe

Stone Sour - Hydrograd Deluxe B

Tracklisting CD 1:

01. YSIF
02. Taipei Person/Allah Tea
03. Knievel Has Landed
04. Hydrograd
05. Song # 3
06. Fabuless
07. The Witness Trees
08. Rose Red Violent
09. Thank God It’s Over
10. St. Marie (feat. Pearl Aday)
11. Mercy
12. Whiplash Pants
13. Friday Knights
14. Somebody Stole My Eyes
15. When The Fever Broke

Original Release: 30. Juni 2017
Label: Roadrunner Records
Label: Roadrunner Records

Tracklisting CD 2 (Bonus CD Deluxe Edition):

01. Burn One Turn One
02. Bootleg Ginger
03. Live Like You’re On Fire
04. Subversive
05. Unchained
06. Bombtrack
07. Outshined (Live At Sphere Studios)
08. Song # 3 (Acoustic Version)
09. Mercy (Acoustic Version)
10. Rose Red Violent Blue (Acoustic Version)
11. The Witness Trees (Acoustic Version)
12. Mercy (Live At Sphere Studios)
13. Fabuless (Live At Sphere Studios)

Corey Taylor (vocals, guitar, keyboards)
Christian Martucci  (leadguitar, backing vocals)
Josh Rand (guitar)
Johny Chow  (bass, backing vocals)
Roy Mayorga (drums, percussion)

HEAVY ROCK

Für Fans von:  Disturbed  - Papa Roach - Stone Temple Pilots

USA (IOWA)

Den Musikern und den Label Verantwortlichen ist es egal – vielen Fans nicht. Bereits im Juni 2017 ist das Studio Album „Hydrograd“ von STONE SOUR veröffentlicht worden mit 15 Stücken, jetzt legt man eine Deluxe Edition nach mit einer zweiten Disc, die 13 Lieder beinhaltet. So verschafft man sich halt die Möglichkeit, das gleiche (nur etwas erweiterte) Produkt zweimal zu verkaufen. Zumindest hätte man dem Fan, der bereits das Original Album besitzt, die Gelegenheit geben sollen, sich die neuen Tracks auf einer Single Disc zu besorgen. Aber egal – der Fan beißt in den sauren Apfel, während die Label Abgeordneten die neue Version in den üblichen social media Kanälen mit Fake Reviews hochjubeln, um den Absatz anzukurbeln. Das Original hatte im letzten Sommer als eines der besten Rock Alben des Jahres 2017 mit einem NDS von 1,900 abgeschnitten, jetzt sind die zusätzlichen Songs der Bonus Disc dran: Los geht’s mit dem krachenden “Burn One Turn One” - einem Crossover aus Metalcore und dem für die Band so atypischen Hardrock, in dem Gitarrist Martucci einen kurzen Solo fliegen lässt. Mit 156 bpm absolut tauglich für die Rock-Disco! “Bootleg Gringer” marschiert in die Groove-Metal-Ecke (135 bpm), “Live Like You’re On Fire” und dass die Band über einen der aktuell besten Leadgitarren der Szene verfügt, gibt es im selten ge-coverten “Unchained”, in dem Saitenfetischist Christian Martucci ein weiteres Mal zeigt, dass er sich nicht mehr hinter seinem Idol Eddie Van Halen zu verstecken braucht, das Stück gibt es im Original auf dem vierten Van-Halen-Album “Fair Warning”, das im Jahr 1980 veröffentlicht worden ist. Und Chef-Sänger Corey Taylor hört sich hier auch an wie der aus einem Jungbrunnen gestiegene David Lee Roth. Mit dem Crossover-Donnerwetter “Bombtrack” (das Original von “Rage Against The Machine” und “Outshined” (O: Soundgarden) gibt es zwei weitere hochkarätige Cover Versionen, die schon alleine den Kauf der Deluxe Edition rechtfertigen. Der Soundgarden-Klassiker ist wie “Mercy” und “Fabuless” live in den “Sphere Studios” am Magnolia Boulevard in Los Angeles eingespielt worden und zusammen mit den akustischen Versionen von vier originalen Studio Album Songs muss ich leider resümierend zusammenfassen: Diese Deluxe Edition ist ein absolutes Must Have für jeden Fan von STONE SOUR!

VÖ: 24.08.18

Verfügbar: 2-CD Deluxe Edition

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.stonesour.com/  &  https://soundcloud.com/stone-sour

TOURDATEN

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STONE THE CROWS & MAGGIE BELL “BEST OF”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Stone The Crows And Maggie Bell - Best Of

Stone The Crows And Maggie Bell - Best Of B 350

Tracklisting CD 1 (Stone The Crows):

01. Good Time Girl
02. Big Jim Salter
03. Penicillin Blues
04. A Fool On The Hill
05. Sunset Cowboy
06. Don’t Think Twice
07. Blind Man
08. Ode To John Law
09. The Touch Of Your Loving Man
10. Mad Dogs And Englishmen

Tracklisting CD 1 (Maggie Bell Solo):

01. Cado Queen
02. Oh My My
03. Trade Winds
04. If You Don’t Know
05. In My Life
06. Hold On
07. It’s Been So Long
08. No Mean City (Theme From “Taggart”)
09. Only Women Bleed (Live from Glasgow 1993)
10. I Was In Chains

BLUES ROCK OLDIE

Für Fans von: Vinegar Joe - Shocking Blue - Earth & Fire

SCHOTTLAND

Eine der besten Rock Stimmen der 70er Jahre gehörte zweifelsohne der schottischen Sängerin MAGGIE BELL, die Ende der 60er zu den Gründungsmitgliedern der Gruppe STONE THE CROWS gehörte und sich später nach dem Ableben der Band auch solistisch engagierte. „Best Of“ ist eine Zusammenstellung der besten STC-Songs und der später nachfolgenden Solo-Alben der Sängerin. Wem die Stimme von Elkie Brooks („Vinegar Joe“) oder Janis Joplin und deren Gruppe „Big Brother And The Holding Company“ gefällt, sollte auf jeden Fall mal hineinhören in das 90 ½ minütige Package, das als Doppel-CD veröffentlicht worden ist. Vom bluesigen Soul von „Ike & Tina Turner“ beeinflußt überzeugte die neben Sängerin Bell aus Les Harvey (Gitarre), Colin Allen (Drums), James Dewar (Bass) und John McGinnis (Keyboards) bestehende Formation mit griffigen Songs und ganz oben thronte natürlich die ausdrucksstarke Stimme der Frontfrau. 1972 wurde Harvey auf der Bühne von einem Stromschlag getötet, im Jahr darauf löste sich die Gruppe, die zunächst vom späteren „Wings“-Gitarristen Jimmy McCollough Verstärkung bekommen hatte, auf und Maggie Bell initiierte gemeinsam mit dem „Led Zeppelin“-Manager Jimmy Grant ihre Solokarriere, die sie mit ein paar exzellenten Alben krönte, die aber kommerziell in einer Zeit, in der das gewöhnliche Volk lieber belanglose Musik von „A-ha“ oder „Modern Talking“ hörte, nicht den angestrebten Erfolg brachten.

Auf ihrem zweiten Studio Album „Suicide Gal“ singt sie eine mitreißende Version des „Free“-Klassikers „Wishing Well“ mit einem Gast Feature von Gitarrist Jimmy Page. Dieses Stück fehlt hier leider auf dieser Zusammenstellung. Maggie Bell ist auch heute noch aktiv und ab und zu Gast auf der Bühne wie 2016 in Berlin mit einem Auftritt der „Hamburg Blues Band“ zu sehen. Die Highlights auf Disc 1 sind „Big Jim Salter“, der „Penicillin Blues“, das von Harvey und Allen geschriebene „Mad Dogs And Englishmen“ (übrigens gar nicht verwandt und verschwägert mit dem von Joe Cocker gesungenen Titel) und die phantastisch gesungene akustische Blues-Perle „Blind Man“. Ebenfalls richtig gut: Die Ballade „The Toch Of Your Loving Hand“, in der Bassist Dewar zeigt, dass auch er über eine tolle Stimme verfügt – ein megastarkes Gesangsduett von Maggie & Jim.

CD 2 stellt die Solosachen der Sängerin vor – die „Cado Queen“ und „Oh My My“ rocken auch noch gut, reiten aber auch wesentlich um poppigere, radiotauglichere Melodien herum, ohne jedoch an Qualität einzubüssen, wofür schon alleine der Gesang der Chefin sorgt. Am Ende sorgen drei Raritäten für Exklusivität: „No Mean City“ war der Themasong der schottischen TV-Krimiserie „Taggart“ gewesen, die von Mitte der 80er bis Mitte der 90 im britischen Fernsehen lief. Das balladeske „I Was In Chains“ gab es bisher auf keiner Studioaufnahme und „Only Women Bleed“ ist eine bisher nur auf der 2004er CD „The River Sessions“ verfügbare Live Aufnahme von einem Konzertmitschnitt aus dem Glasgower „Pavillion“ am 01. November 1993. Gut gesungen, aber mit einem gruseligen und grauenhaften Saxophonsolo.

VÖ: 13.07.18

Verfügbar:  2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://maggiebell.co.uk/ & https://de.wikipedia.org/wiki/Stone_the_Crows

TOURDATEN

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PRINCE “ANTHOLOGY 1995 - 2010”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Prince - Anthology 1995 - 2010 Prince - Chaos And Disorder mc Prince - Emancipation mc

TRACKLISTING:

01. Emancipation (1996)
02. Black Sweat (2005)
03. Pussy Control (1995)
04. Crucial (1998)
05. The Love We Make (1996)
06. Eye Hate U (1995)
07. The Greatest Romance Ever Sold (1999)
08. Eye Love U, But Eye Don’t Trust You Anymore (1999)
09. Gold (1995)
10. Guitar (2007)
11. Dream Factory (2000)
12. The Work Pt 1 (2001)
13. Call My Name (2004)
14. Strays Of The World (1998)
15. Shhh (1995)
16. Dreamer (2009)
17. Chaos And Disorder (1996)
18. Endorphinmachine (1995)
19. Musicology (2004)
20. Northside (2004)
21. When Eye Lay My Hands On U (2004)
22. Beautiful Strange (1999)
23. Future Soul Song (2010)
24. Empty Room (Live “One Nite Alone Tour”) (2002)
25. 3rd Eye (1998)
26. U’re Gonna C Me (2002)
27. Dinner With Dolores (1996)
28. Ol’ Skool Company (2009)
29. 4ever (2009)
30. West (2003)
31. Xpedition (2003)
32. Muse 2 The Pharaoh (2001)
33. Somewhere Here On Earth (2007)
34. U Make My Sun Shine (2004)
35. 1+1 is 3 (2001)
36. Chelsea Rodgers (2007)
37. We March (1995)

Infos: Im Zeitraum 1995 bis 2010 hat PRINCE 19 offizielle Studio Alben veröffentlicht.  Von diesen Alben gibt es einen bunten Mix aus 35 Titeln. Von “Empty Room” gibt es auch einen 2002er Live-Recording und mit “Dream Factory” sogar einen Song aus dem Jahr 2000, der bisher nur auf diversen Bootlegs verfügbar gewesen ist. Die obigen Jahreszahlen geben das Jahr wieder, in dem der jeweilige Song erstmals aif einem dieser 19 Alben veröffentlicht worden ist. Das Cover in der Mitte links zeigt das 1998er Album “Chaos And Disorder”, das untere Cover zeigt das Artwork des 1996 veröffentlichten sehr guten 3fach CD Albums “Emancipation”, von dem es hier leider nur das Titelstück zu hören gibt.

R&B & ROCK POP

Für Fans von:  Booty Collins - Meshell Ndegeocello - Tonex

USA

Kein Stoff für in den 80er Jahren stecken gebliebeneN Senioren oder die vorrangig für Altersheime dudelnden Radiostationen, die immer noch „Purple Rain“, „1999“ oder „Erotic City“ für das Nonplusultra von PRINCE halten. „Anthology 1995 – 2010“ startet wie es der Titel verspricht im Jahr 1995, als sich der vor einigen Jahren viel zu früh verstorbene Nachfolger von James Brown schon längst vom Mainstream-Pop entfernt und seine Seele längst wieder der grundlegenden Materie von Funk & Soul verschrieben hatte. Losgelöst von allen Vorgaben des Major Labels Warner Music, von dem er sich all die Jahre vorher geknechtet fühlte. Der Titel des 1996er 3er Albums „Emancipation“ knallt auch gleich richtig rein mit knackigem 95bpm Funk Groove und wird abgelöst vom tiefschwarzen Cracker „Black Sweat“. Ein ganz nette Zusammenstellung, auf die sich die Fans von PRINCE freuen dürfen, aber wie es nun halt so oft passiert, haben die Verantwortlichen selten Ahnung von der reinen Materie und die wahren Fans werden leider nie gefragt, was wichtig sein könnte beim kompilieren eines solchen Albums. Mit „The Everlasting Now“ vom 2001er Album „The Rainbow Children“ fehlt einer der besten PRINCE-Songs aller Zeiten überhaupt. Und weil man beim Release dieses nur digital verfügbaren Albums nicht an physikalische Zeiten gebunden ist, kann dieser Fakt dieses Mal nicht als Ausrede gelten.

Pluspunkte gibt es aber für die Tatsache, dass man mit „Northside“ und „When Eye Lay My Hands On U“ Stücke berücksichtigt hat, die seinerzeit nur als MP3-Files (der 2004 veröffentlichten digitalen Alben „The Slaughterhouse“ und „The Chocolate Invasion“) über die Webseite von PRINCE zur Verfügung gestanden haben. Beim 14minütigen „West“, das es bisher nur auf der experimentellen und rein instrumentalen Scheibe „N.E.W.S.“ gibt und das wohl nur knallharte „Prince“-Maniacs besitzen, bekommen Fans noch mal einen Eindruck, was für ein großartiger Musiker und Arrangeur der laufende Meter (1,57 m Größe) aus Minneapolis gewesen ist. Ebenfalls ein Must Hear für fortgeschrittene Musikliebhaber: Das 8 ½ minütige „Xpedition“ vom 2004 nur digital über die Webseite des Musikes veröffentlichten instrumentalen Album „Xpectation“, auf dem PRINCE gemeinsam mit John Blackwell (drums), Candy Dulfer (sax), Vanessa Mae (violine) und Rhonda Smith (bass) eine Menge fusion-jazzigen Spaß gehabt hat. Ansonsten: TOP Sound – geile Songs – wer noch nicht so viel Stoff in der Sammlung hat von den letzten „Prince“-Jahren – zugreifen! Unbedingt. Und beim Anhören dieser alten Geschichten sehe ich meine seit vielen Jahren getätigte Meinung bestätigt: Immer wenn ich  wieder einmal die ewigen Vergleiche zwischen Prince und Michael Jackson anhöre, denke ich <ihr Nullinger, Prince war einem Michael Jackson musikalisch um Millionen Lichtjahre voraus!> Und an dieser Stelle gleich ein Hinweis auf den 21. September - dann erscheint ein völlig neues Album des Meisters mit dem Titel “Piano & A Microphone 1983” mit 9 bisher unveröffentlichten Stücken. Weitere Infos dazu findet Ihr, wenn Ihr dem unten angegebenen Link zur Webseite von PRINCE folgt.

VÖ: 17.08.18

Verfügbar:  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.officialprincemusic.com/  & der fehlende Song: https://youtu.be/HXcERc3N0zc

TOURDATEN

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VA: “Nebulas Mœroris / Failure / Tetsuro / С н ы 墓 М е р т в е ц а”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Various Artists - Dojikko Records Split EP

TRACKLISTING:

01. Nebulas Mœroris: The Ruins Of My Soul
02. Nebulas Mœroris: Tears Of The Fallen King
03. Nebulas Mœroris: Night In The Cold Catabombs
04. Failure: Untitled
05. TETSURO: caves
06. TETSURO: flies fuck flieck clock flies ...
07. С н ы 墓 М е р т в е ц а:

Label: Dojikko Records
Web: https://dojikkorecords.bandcamp.com/

EXPERIMENTAL

Für Fans von:  Dark Ambient - Electronic Avantgarde - Breakcore

SAMPLER

„Bauhaus“ trifft auf die „Einstürzende(n) Neubauten“ und den Anarchy-Chaoten-Noise-Punk der frühen 80er oder späten 70er, wie ihn die „Pop Group“ oder „The Red Krayola“ praktiziert haben. Das russische Label Dojikko Records ist spezialisiert auf obskure experimentale digitale Releases und sammelt Künstler und Experimentalfreaks wie ein emsiger Ameisenstamm seine Haushaltswaren. Und auch hier scheint es egal zu sein, was oder wer in der Vertriebsschiene unterkommt – gesammelt wird alles und wenn nicht heute, dann könnte das eine „Produkt“ vielleicht sogar Morgen schon für Begeisterung sorgen. Im Zuge zahlreicher Promosendungen haben wir auch diesen uns zugesandten Link verfolgt und es für würdig gefunden, hochinteressant zu sein für all diejenigen musikverrueckten, die sich abseits von von Radiomüll und Mainstream-Schmalz für ungewöhnlichen Stoff begeistern.

Die Sampler-EP „Split“ stellt vier Projekte des Labels vor. Bei „Nebulas Mœroris“ handelt es sich um eine russische Noise-Drone-Ambient-Band, deren Beiträge gut zum übersetzten Namen passen: „Die Nebel der Traurigkeit“ – in manchen Sequenzen – vor allem aber im 10minüitgen „Night In The Cold Catacombs“ erinnern mich die düsteren Sounds an die universellen Klassiker von „Tangerine Dream“ und hier an die sich über zwei Vinyl-Seiten erstreckende Kulthymne „Rubycon“ – der 1996 verstorbene Horrorfilm-Regisseur Lucio Fulci hätte seine Freude gehabt an diesem schwebenden unheimlichen Monster-Grusler. TETSURO ist das Baby des ukrainischen Klangtüftlers Tetsuro Hoshino – er hat neben dem kürzeren angsteinflössenden „flies fuck flies clock flies fucking cock flac fuck suck“ noch das epische – ebenfalls 10 Minuten lange „Caves“ beigesteuert. Für Liebhaber besonders langer Veranstaltungen gibt es das halbstündige „Untitled“ Opus von FAILURE und aus der Abteilung „Minimal Abstract“ stellt sich das mongolische Duo С н ы 墓 М е р т в е ц а vor.

Interessante experimentelle Elektronik – der brandneue Sampler von Dojikko Records ist zurzeit wie weitere Label-Releases für einige Zeit zum Kennenlernen als kostenloser „Free Download“ verfügbar.

VÖ: 04.08.18

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://dojikkorecords.bandcamp.com/album/nebulas-m-roris-failure-tetsuro-split  

TOURDATEN

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60 & Suicide Perversions “Cold Bag On Plastic Floor”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

KUSOIKORE

Für Fans von: Masaki Uchida - Minor Science - Domu

RUSSLAND

Ebenfalls interessant aus dem Hause “Dojikko Records” ist das vor einem Jahr gegründete Duo Projekt von 60 & SUICIDE PERVERSIONS. Erstgenannter ist ein Moskauer Musiker, der seit rund 10 Jahren sein Unwesen in der lokalen Szene treibt und mit mehreren anderen Projekten und Elektronikfetischisten zusammengearbeitet hat – sein Duopartner ist ebenfalls als One Man Show tätig und hat 2016 das erstklassige Industrial-Noise-Album „Rotting Soul“ veröffentlicht. Die drei Tracks der 2017er EP „Cold Bag On Plastic Floor“ dröhnen hypnotisch-wabernd mit gruseligem Ambiente und werden von verzerrten Drum-Modulationen untermauert, ohne sich trotz perkussiver Klänge rhythmisch fortzubewegen. Dystopische Selbstmordberieselung für harte Junx, denen es auch nicht vor einem Tinnitusschaden graut. Turn It Up Loud!

60 And Suicidal Perversions

VÖ: 09.10.17

Verfügbar: Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://dojikkorecords.bandcamp.com/album/cold-bag-on-plastic-floor

TOURDATEN

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YOSHI THOMPKINS “BLACK JESUS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Yoshi Thompkins - Black Jesus

TRACKLISTING:

01.  Pump
02.  Black Jesus
03.  Gucci Mane
04.  Marvelous
05.  Gwta (feat. Twelve’len)
06.  DuRags (feat. Denzel Curry)
07.  The Punisher
08.  Rage Room
09.  Powerrr

SOUTHERN RAP

Für Fans von:  Smokepurpp - Denzel Curry - Trick Daddy

USA

Ende der 80er bis Mitte der 90er Jahre durchlebte Hip Hop aus Florida seine Blütezeit, danach ging der Hype um die lyrisch meist profan unter die Gürtellinie zielenden Crews wie „Two Live Crew“ oder ”General X” stark zurück und musste Platz machen für kommerziell weichgespülte Genre-Musik a la “Kriss Kross” oder “Kid 'N Play” - Musik, die keinem mehr weh tat. Heute dominieren in den Charts nur noch Radio-Rap-Weicheier wie Jay-Z oder Drake. In Deutschland gibt es komerziell fast gar keine wahre Hip Hop Szene mehr, im Untergrund wühlen irgendwelche Asis mit multikultureller Herkunft herum und in den hiesigen Medien werden untalentierte Leute wie Si-Do, Buschi-Do oder Prince Kay als Rapper (die sie nicht sind) glorifiziert. Aber in den USA gibt es eine herrliche Underground-Szenerie, in Miami ist das u. a. der Rapper YOSHI THOMPKINS, der nichts mit dem üblichen Goldketten-Proll-Gehabe am (nicht vorhandenen) Hut hat und in seinen Konzerten gelegentlich mit Rasta-Mütze auftaucht. Auf  dem aktuellen Mixtape gibt es einen kongenialen Mix aus Trap, düsterem Horrorcore und Blaxploitation-Ganxta-Shit. Stimmlich ist er top-fit, der Flow stimmt, die Samples klingen nicht ausgelutscht und auch was die Geschwindigkeit betrifft, bewegt er sich ganz oben auf hohem Level. In „Marvelous“ schmettert er seine hypnotischen Salven über einen trüben Bass Loop zu dystopischem „John-Carpenter“-Gedudel,  in „DuRags“ bekommt er Unterstützung von Landsmann Denzel Curry (der auch längst kein unbeschriebenes Blatt in der Szene ist und mittlerweile im Juli sein drittes Studio Album „Ta13oo“ publiziert hat) und „The Punisher“ und „Rage Room“ entladen sich über dem Zuhörer mit der gleichen Leidenschaft, wie sie früher einmal einem gewissen Marshall Bruce Mathers auf dessen ersten Alben zu eigen war.

VÖ: 13.02.18

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://soundcloud.com/toshjompkins

TOURDATEN

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5 SECONDS OF SUMMER “YOUNGBLOOD”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

RADIO POP

Für Fans von:  One Direction - Big Tme Rush - OneRepublic

AUSTRALIEN

Eine der zurzeit kommerziell erfolgreichsten Bands aus Australien sind 5 SECONDS OF SUMMER, die mit „Youngblood“ ihr drittes Studio Album veröffentlicht haben. Auch das neue Album beinhaltet wieder jede Menge potentieller Hits, angefangen beim Titelsong, der spätestens beim zweiten Hören infiziert und nicht mehr aus den Gehörgängen schwinden will. Die Standard Edition kommt mit 13 Songs, die Deluxe Edition beinhaltet 3 weitere und wer die Möglichkeit hat, die „Target“ Version zu bekommen, darf sich auf 2 zusätzliche Stücke freuen und sich sogar entscheiden, welches Cover er denn zuhause in sein Regal stellt  - vier unterschiedliche Versionen werden dort angeboten wahlweise mit einem Konterfei der einzelnen Bandmembers. Highlights neben den bisher veröffentlichten beiden Singles sind „Fast Talk“, „Better Man“ und das reggae-poppige „When You Walk“ von der „Target Edition“.

5 Seconds Of Summer - Youngblood

VÖ: 15.06.18

Verfügbar: CD & Deluxe CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: www.5sos.com  & https://vimeo.com/279445128 & https://vimeo.com/281092639

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PEARL “HEARTBREAK AND CANYON REVELRY”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Pearl - Heartbreak and Canyon Revelry mc

TRACKLISTING:

01.  Be Your Own Horses
02.  All I Got (Gina’s Songs)
03.  Living A Lie
04.  Who Am I
05.  Sleepless Night
06.  Levon Song
07.  Days Gone By
08.  Revel Young
09.  Nothing Like Romance
10.  Mama
11.  let It Go

Label: Station House Recording

BLUES ROCK

Für Fans von:  Melissa Etheridge - Sheryl Crow - Beth Hart

USA

Und ein neues Kapitel der Kategorie <Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm>! PEARL ADAY ist die adopierte Tochter des US Weichspülrockers „Meat Loaf“ und auch ihr biologische Vater hatte einmal einen guten Namen in der Rock Historie. Clark Pierson bediente die Drums in der „Full Tilt Boogie Band“, in der eine gewisse Janis Joplin bis zu ihrem viel zu frühen Ableben gesungen hat. Mutter Leslie hat dann später Michael Lee Aday, wie der “Fleischklops” mit bürgerlichem Namen heißt, geheiratet und Töchterchen Pearl gleich in die neue Ehe mitgebracht. Die Nachwuchssängerin hatte sich in den letzten 20 Jahren als Session Sängerin bei unzähligen Projekten (u. a. in den Tourbands von besagtem “Meat Loaf” und “Mötley Crue”) und diversen Gastauftritten hochgedient, 2010 das Debüt Album „Little Immaculate White Fox“ veröffentlicht und präsentiert jetzt mit „Heartbreak And Canyon Revelry“ den ambitionierten und hochgejubelten Nachfolger. Und das völlig zu Recht!” Das country-blues-rockende „Be Your Own Horses“ eröffnet das Album und zeigt gleich, wo es auch in den restlichen der insgesamt 11 Songs hingeht. Musik, wie sie Fans von Beth Hart, Dana Fuchs oder Melissa Etheridge gefällt. Den am Ende krachenden metallischen Gitarrensolo spielt auch kein Unbekannter – es ist der Ehegatte von Madame Pearl und der seit schon den 80er Jahren in der Metal Band „Anthrax“ die Saiten bearbeitet. Scott Ian begleitet das holde Weib auch gelegentlich auf der Bühne und logisch – beim Aufnahmeprozeß. Bei dem auch der für “Daniel Lenois” und “Emmylou Harris” tätige Bassist sowie die texanische Country Ikone Cody Jinks (siehe auch unten den Videoclip!) mitgeholfen haben. „All I Got (Gina’s Song)“ besticht mit mächtigem Hammond-Orgel-Sound, “Who Am I” und “Sleepless Night” sind gefühlvolle Americana-Rock-Balladen und mit dem verträumten Kuschelrocker “Days Gone By” ist der Sängerin ein richtiger Meilenstein gelungen, der beatlesque Vocal Harmonien mit weinenden Pedal Steel Gitarren und Violinen vermischt. Und mit der neu aufgenommenen und von Jim Wilson und Marcus Blake geschriebenen epischen Ballade “Mama” gibt es ein weiteres superbes Highlight auf dem neuen Album der stimmgewaltigen Blondine!

VÖ: 15.06.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://thepearlband.com/  &  https://youtu.be/EonvHd4ibJY

TOURDATEN

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FRIDAY AND THE FOOL “WELTUNTERGANG”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Friday And The Fool - Weltuntergang

TRACKLISTING:

01.  Weltuntergang
02.  Don’t go
03.  Poor Haul
04.  Die Nacht
05.  Erik’s Funk (feat. Djin)
06.  Dumbo
07.  Fallen Leaves (Live)

Label: bionic records
Web: http://bionicrecords.de/

ALTERNATIVE POP

Für Fans von:  Prefab Sprout - Steely Dan - Schein - Deacon Blue

DEUTSCHLAND

<der winter naht> - das beliebte Motto aus der Fantasy-TV-Serie “Game Of Thrones” - kann man irgeodwo gleichsetzen mit <der „Weltuntergang“ ist nahe>! Zur Jahrtausendwende von Vielen schon hoffnungsvoll erwartet, aber dann doch nicht eingetroffen. Aber wenn man sich tagtäglich die Meldungen ansieht, wie die Welt immer mehr vor die Hunde geht aufgrund der zunehmenden Verrohung der menschlichen Rasse, vergeht eigentlich kein Tag, dass ich irgendwo bedauere, dass zumindest ein Teil davon davon nicht schon längst den Löffel abgegeben hat.

Die deutsche Band FRIDAY AND THE FOOL hat sich des leidigen Themas angenommen und das ganz gut, wie die ersten Klänge verraten. Das gleichnamige ”Weltuntergang”s-Mini-Album (TT: 27:33 Minuten)  beginnt mit rockigen Klängen, munteren Piano-Arpeggios und der aparten Stimme einer Sängerin, die zwischendrin auch kurz die Zombies tanzen lässt. Beim zweiten Stück „Don’t Go“ erinnert mich das Dargebotene mit ebenfalls gutem Gesang, toll gespielten blues-rockigen Gitarrenlicks und superfeinem Arrangement an die Musik von – „Steely Dan“!!! Und keine Angst – wenn die Musik so weiter geht, nehme ich keinen Bezug auf den Songtitel und verlasse Euch nicht! Svenja Kupschus steht der Band vor am Mikrofon, ist aber auch fit am Saxophon, den Rest haben Jonathan Dangelmeyer (Gitarre), Anton Lenger (Piano), Felix Große (Drums) und Erik Chudzik (Bass) erledigt.

„Poor Haul“ beginnt mit poppigem Groove – der zweistimmige Gesang wird untermauert von dezent klappernder Perkussion – schwer den Song irgendwo einzuordnen – Rock – Folk – Alternative Pop – passt alles - und auch hier wieder gibt es superintelligente Gitarrenlicks in der Brücke zwischen zwei Strophen – die Melodie schaukelt sich spätestens beim dritten Refrain zum Ohrwurm hoch. „Die Nacht“ beginnt mit folk-nebligem Content und löst sich nach und nach auf und lässt nach 2 ½ Minuten und mit melancholischer Kopfstimme die Dämmerung Überhand gewinnen. Die Vielseitigkeit des Projekts wird unterstrichen vom quicklebendigen „Erik’s Funk“, das seinem Namen alle Ehre macht. Funky Synkopen-Power wechselt mit hip-hoppigem Gesang (ein Gast-Feature von Patrick Hurtienne aka Djin) und genial-verschachtelten Rhythmus-Vibes und auf den Höhepunkt setzt sich ein saustarkes Gitarrensolo, dessen Sound mich irgendwo daran erinnert, als es noch die legendären DiMarzio-Tonabnehmer gab. Das Fazit fällt knapp aus: Dieser “Weltuntergang” ist eine der intelligentesten deutschen Pop Produktionen des Jahres 2018!

VÖ: 22.06.18

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://fridayandthefool.de/  &  https://youtu.be/uZmbVhUssxA

TOURDATEN

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YEARS & YEARS “PALO SANTO”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Years And Years - Palo Santo

01.  Sanctify
02.  Hallelujah
03.  All For You
04.  Karma
05.  Hypnotized
06.  Rendezvous
07.  If You’re Over Me
08.  Preacher
09.  Lucky Escape
10.  Palo Santo
11.  Here
12.  Howl (Bonus Deluxe Edition)
13.  Don’t Panic (Bonus Deluxe Edition)
14.  Up In Flames (Bonus Deluxe Edition)

ALTERNATIVE POP

Für Fans von:  Clean Bandit - Troye Sivan - Thompson Twins

ENGLAND

Ob YEARS & YEARS wohl Anschauungs- oder Anhörungsunterricht bei Michael Jackson genommen haben? Ihre im März 2018 veröffentlichte Single „Sanctify“ klingt im Original ganz stark nach den Songs des früh verstorbenen King Of Pop. Mittlerweile gibt es ja schon ein paar Remixes vom Stück, zwei davon auch auf der Single-EP und ich habe mich gefragt, warum auf dieser CD nicht alle anderen auch noch Platz gefunden haben. Speziell der ”Gerd Janson Remix” und der funk-soulige “Alma Remix” sind es auf jeden Fall wert, von einer größeren Fan-Community gehört zu werden. Im Mai ist aber dann doch eine Remix-EP mit 5 Tracks veröffentlicht worden, was wiederum zusätzliche Kohle in die Label-Kasse spült. Vinyl war hier nur limitiert und größtenteils in DJ-Promo-Pools verfügbar.

Das zweite Studio Album der britischen Synthie-Pop-Band ist seit Anfang Juli verfügbar. „Hallelujah“ gefällt ebenfalls und ist ebenso gut tanzbar wie die meisten der 11 Stücke (die Deluxe Edition beinhaltet 14 Songs) – auffallend, dass einige Songtitel – oberflächlich betrachtet – religiösen Content zu haben scheinen. Die beiden bereits genannten und auch „Preacher“, „All For You“ oder „Karma“ passen in diese Schublade – geht man tiefer in die Texte, entpuppt sich das Konzeptalbum als wunderbarer Spaziergang durch die fiktive Welt „Palo Santo“, in der Spiritualismus, Religion und Sexualität mit androgynen Technologien verschmelzen. Neben den Musikern des Trios (Olly Alexander: Piano, Vocals – Mikey Goldsworthy: Bass – Emre Türkmen: Drums Percussion) konnte man auch den renommierten Jazz Gitarristen John Parricelli (u. a. Session Aktivitäten für Vince Mendoza, Kenny Wheeler und Mark Lockheart) für die Aufnahmen engagieren. Neben den oben schon erwähnten Songs muss das kuschelpoppige “Howl” und ”Don’t Panic” noch als Anspieltipp erwähnt werden, aber die beiden Letztgenannten sind allerdings nur auf der Deluxe Edition verfügbar. Ansonsten ein dickes Kompliment an Universal Music, das “Palo Santo” neben der digitalen Kopie und der CD auch als Vinyl-Platte und als analoge MusiCassette veröffentlicht hat. Und Vinyl und MC beinhalten alle 14 Tracks! Übrigens: Auf keiner dieser Editionen befindet sich die superfeine “Acoustic Version” von “Sanctify”! Sei es wie es ist: Mit dem zweiten Studio Album ist YEARS & YEARS ein guter Nachfolger geglückt, aber ein Jahrhundertsong wie das fantastische „King“ vom 2015er Album ist dem Trio dieses mal leider gar nicht geglückt: https://vimeo.com/121366096 - oder was meint Ihr? Die unten angegebene Bewertung bezieht sich auf die Deluxe Edition, für die Standard Version bitte ein “K” abziehen!

VÖ: 06.07.18

Verfügbar: CD & Deluxe & Vinyl & MC & Digital

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:   https://yearsandyears.com/  &  https://store.universal-music.de/p30-i1547

TOURDATEN

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WHYSKER “IN DER FERNE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Whysker - In der Ferne

TRACKLISTING:

01.  Einsamer Mann
02.  Freiheit
03.  Meine Wege
04.  Bis zuletzt
05.  Das Glück atmet leise
06.  Unter die Haut
07.  NSA
08.  Mitten ins Herz
09.  Digitalsuizid
10.  In der Ferne

 

SONGWRITER ROCK

Für Fans von:  Herbert Grönemeyer - BAP - Bob Dylan

DEUTSCHLAND

Optisch hebt sich das Cover der CD schon einmal vom Gros der zurzeit erschienenen Alben gelungen ab und irgendwo erinnert es mich an die psychedelische Flower Power Ära der 60er – ist aber nur so ein Gefühl und sagt natürlich noch nichts aus über die Musik. Der abgebildete Mann auf dem Cover macht einen sympathischen Eindruck und auch hier will mir mein empathisches Männchen im Kopf einflüstern <der würde auch gut zum Biker Club der „Sons Of Anarchy“ passen>. Wille Papperitz nennt sich WHYSKER und bedankt sich – fällt einem gleich beim Aufklappen des Digipacks ins Auge – bei seiner Frau Kristin. Die starken Frauen hinter dem starken Geschlecht – was würden wir nur ohne die anstellen, ha, ha. Aber es geht auch ein Dankeswort an seine Mitmusiker, die ebenfalls  aufgeführt sind und den musikalischen Nährboden für die Eigenkompositionen des Songwriters gestaltet haben.

Akustisch geht’s los mit „Einsamer Mann“ – ein guter schwelgender 126 bpm-Groove, der vom zauberhaften Violinenspiel einer Musikerin namens Luisa Bauer umrahmt wird – WHYSKER singt diese feine Ballade mit rauchzarter, gefühlvoller und kratzig-rockiger Stimme, die sehr gut arrangierten Backing Vocals kommen von ihm selbst und von Franziska Stenzel sowie Corina Liebmann, die auch im darauffolgenden funky-poppigen „Freiheit“ mit tollem Spiel an der Mundharmonika zu hören ist. Erinnert mich etwas – die Atmosphäre betreffend – an den legendären Dylan-Kult-Song „Hurricane“ von dessen 1976er Album “Desire”. Der Refrain <jeden tag – jede nacht> zeigt schon beim ersten Hören verdächtigen Ohrwurmcharakter. Mit jazz-bluesigen Septime-Akkorden gefällt die Ballade „Meine Wege“, zwei weitere Highlights des Albums sind die country-folk-rockige Parodie über die „NSA“ und der leidenschaftlich von allen Beteiligten interpretierte Titelsong.

Fazit: Erwachsener Songwriter-Pop, der sich wohltuend vom üblichen Radio-Schmalz abhebt. Wer es etwas rockiger mag und sich schon immer mal gefragt, ob es auch in Deutschland einen Songwriter vom Format eines „Ed Sheeran“ gibt – hier ist die Antwort. Und für Entdecker und Abenteurer – die den Songwriter begleitenden Musiker(innen) begeistern mit exzellentem Niveau, ohne sich in den Vordergrund zu drängen und den eigentlichen Song in den Hintergrund zu drücken. Ein Lob dafür auch dem Produzenten Ludwig Schmutzler, der hier einen erstklassigen Job gemacht hat. Ein Blick auf seine Webseite: https://studiolud.de/

VÖ: 29.04.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.whysker.de/start/  &   https://www.youtube.com/c/willismusikbude

TOURDATEN

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NIPSEY HUSSLE “VICTORY LAP”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HIP HOP

Für Fans von: Snoop Dogg - Curren$y - Dom Kennedy - YG

USA (KALIFORNIEN)

Ermias Asghedom hat als NIPSEY HU$$LE mit diversen Mixtapes dafür gesorgt, dass seine Gefolgschaft immer größer worden ist. „Victory Lap“ ist das Debüt Studio Album: Guter Westcoast-Blaxploitation-Hip Hop mit coolen Samples. Im Titelsong ist die zuletzt in der Versenkung verschwundene Sängerin STACY BARTHE zu hören, die 2015 nach ihrem hoffnungsvollen Debüt „BEcoming“ nur noch selten hat was von sich hören lassen. Die Single „Rap Niggas“ hat das Licht der Welt bereits im Dezember 2017 entdeckt, der starke G-Funk-Rapper steht charakteristisch für den Rest der insgesamt 16 Tracks: Intensive Texte, phätte Slow-Grooves mit modisch schicken Trap-Anleihen und stimmlich präsentiert sich der Mann aus Los Angeles gewohnt gut in Form. Ansonsten: Nichts aufregendes Neues, aber unterhaltsam. Ein Kracher, an den man sich noch in hundert Jahren erinnern wird, ist nicht dabei.

Nipsey Hussle - Victory Lap

VÖ: 16.02.18

Verfügbar: CD & Vinyl & MC & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://ihussle.com/ & https://youtu.be/QM9xgHibvzM

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CHAD LAWSON “RE:PIANO”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Chad Lawson - Re Piano

TRACKLISTING:

01.  Tell Me A Story
02.  All Is Truth
03.  Beautiful The Night
04.  The Fairest Things
05.  Towards The Sun
06.  Love Is The Flower Of Life
07.  I Should Be Sleeping
08.  Amongst The Trees I Wait
09.  Blush
10.  Closing Rhyme

Label: Hillset Records

NEO KLASSIK

Für Fans von:  György Ligeti – George Winston – Mark Isham

USA

Einer der erfolgreichsten Neo-Klassik-Pianisten der letzten Jahre ist CHAD LAWSON. Mit dem von ihm geliebten Steinway Flügel verzaubert er seine Fans mit modernen, zeitgenössischen Interpretation der klassischen Komponisten, sein Album „Chopin Variations“ belegte 2015 die TOP Positionen in den einschlägigen Hitlisten, viele TV-Serien-Fans haben seine Eigenkompositionen schon unbewußt gehört, u. a. wenn sie beispielsweise einmal die Zombie-Comedy-Serie „The Walking Dead“ oder den Teenager-Vampir-Grusel „Vampire Diaries“ geschaut haben. Für die TV-Serie „Lore“ hat er sogar den kompletten Soundtrack komponiert. Auf seinem jüngsten Album „Re:Piano“ kombiniert er Piano-Loops mit virtuoser Handfertigkeit. Ein bißchen erinnert die ambiente Atmosphäre an die hypnotische Musik von Philipp Glass, dann aber wieder an die zarte Romantik zahlreicher New-Age-Künstler, wie sie früher für das legendäre und schon lange nicht mehr aktive „Windham Hill Records“ Label musiziert haben. Dessen Gründer William Ackerman war es auch, der Lawson zu den Aufnahmen des 2009er Debüt Albums „Set On A Hill“ verholfen hatte. Anspieltipps des neuen 10-Track-Albums sind „All Is Truth“, „Beautiful Is The Night“, das kaskadenförmig aufbauende und an die micropolyphonen Künststücke des ungarisch-österreichischen Meisters György Ligeti erinnernden „The Fairest Things“. Fazit: „Re:Piano“ ist ein schönes Album für die ruhigeren, besinnlichen Stunden des Tages/Abends und so gar nichts für diejenigen Musikhörer, die sich Tag und Nacht mit Mozart- oder Beethoven-Mainstream beschallen. CHAD LAWSON ermöglicht entdeckungsfreudigen Freigeistern, sich nach einem hektischen Alltag in einer zauberhaften Oase niederzulassen.

VÖ: 23.03.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.chadlawson.com/ & https://soundcloud.com/chad-lawson  

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

KKKKKKKKKK

NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

KKKKKKKKKK

NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

KKKKKKKKKK

NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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