www.music-newsletter.de

NEUE CDs KW 51-2019

Ab sofort gibt es an dieser Stelle immer am Montag Morgen gebündelt die neuen Rezensionen der abgelaufenen Kalenderwoche - unabhängig vom Alter der Veröffentlichung - die neuesten Infos zu Promo Eingängen, die noch nicht rezensiert worden sind, gibt es beim Link “Neue CDs”. Die besten 10 Alben der abgelaufenen Woche werden wie gehabt in der Rubrik “Ohrgamsus der Woche” gelistet.

Neue CDs

Genres

Neue CDs

Web Radio

Startseite

 

 

 

 

 

VA - Doomed And Stoned In Belgium

VA-Funkeln - Heimatlieder

Mayhem - Daemon

Kornelius Flowers - Persona Non Grata

Soundtrack - Vikings Final Season

DOOMED STONED
IN BELGIUM

HEIMATLIEDER
AUS DEUTSCHLAND

MAYHEM
“DAEMON”

KORNELIUS
FLOWERS

VIKINGS
SEASON 6

 

 

 

 

 

Deep Blue Sea - Strange Ways

Sugar Blue - Colors

Medwyn Goodall - The Goddess of Machu Picchu

Soundtrack - Shadow Of The Tomb Raider

Various Artists - Bossa N'Britney

DEEP BLUE SEA
“STRANGE WAYS”

SUGAR BLUE
“COLORS”

MEDWYN
GOODALL

SHADOW OF THE
TOMB RAIDER

BOSSA
N’BRITNEY

 

 

 

 

 

Calle Hamre - But My Love

All Areas 223

Culcha Candela - Besteste

VA - A Tribute To AC DC

Bria Skonberg - Nothing Ever Happens

CALLE
HAMRE

ALL AREAS
VOLUME 223

CULCHA
CANDELA

A TRIBUTE
TO AC/DC

BRIA
SKONBERG

 

 

 

 

 

The Springfields - Singles 1986-1991

Iglesia Atomica - The JIm Jones Kool Aid 1

The Universe By Ear

Iglesia Atomica - The Jim Jones Vol 2

musikexpress 1219

THE
SPRINGFIELDS

IGLESIA
ATOMICA

THE UNIVERSE
BY EAR

IGLESIA
ATOMICA

musikexpress
12/19

 

 

 

 

 

Chris Cox - Time Machine

Soundtrack - Peaky Blinders

Fors - Before

Loic Nottet - Candy

Johnny Reid - Dance With Me

CHRIS
COX

PEAKY BLINDERS
SOUNDTRACK

FORS
“BEFORE”

LOIC NOTTET
“CANDY”

JOHNNY
REID

XXXXXXXXXXXXXXXXX

XXXXXXXXXXXXXXXXX

XXXXXXXXXXXXXXXXX

XXXXXXXXXXXXXXXXX

XXXXXXXXXXXXXXXXX

LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

Verschiedene Interpreten “Heimatlieder aus Deutschland: funkeln”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

VA-Funkeln - Heimatlieder VA-Funkeln Heimatlieder Inlay

Tracklisting:

01. La Caravane du Maghreb: Marhba

02. La Caravane du Maghreb: Marhba
02. (Gudrun Gut Vogelmix)

03. Mesk: Heyder Heyer

04. The Mahu Gang: Moca ca la te
04. (Groove 26 Mark Ernestus Mix)

05. Trio Fado: Toma la da ca

06. Ricardo, Rafael y Pedro: Y tu, que has hecho?

07. Donni So: La Pagliarella

08. Nijamy & Elias Sitson: Ngaeh Nkuni

09. Trio Fado: Toma la da ca
09.  (Guido Möbius Blood And Bone Remix)

10. Amigas Cantan: Ay Linda Amiga
10.  (Matias Aguayo Remix)

11. Polyphonia: Karavi Karavaki (Khan Remix)

12. Koreanischer Chor Berlin: Go Hyang yui Bom
12. (Symbiz Sound Remix)

13. Quan Ho Chor Berlin: Con Duyen

14. Klapa Berlin: Projden Kroz Pasike
14. (Gudrun Gut Blüten Remix)

15. Heide Ewerths: E kli wält fjeltchen

16. BTMK Ensemble: Adalardan Bir Yär Gelir Biziere
16. (Murat Tepli Remix)

17. Amigas Cantan: Ay Linda Amiga

18. Sandra Stupar & Dusica Gacic: Duni mi duni ladjane

WORLD FUSION

Für Fans von: Rotfront - Psychedelic India - Hazmat Modine

SAMPLER

Ein höchst interessantes Projekt liegt mir vor, das mir ähnlich so noch nicht untergekommen ist. Bevor ich aber eine einzige einzelne Note höre, erinnern mich die Gestaltung des Covers und die zweisprachigen Infos des 24seitigen CD-Booklets irgendwo an die Krautrock-Ära der 60er und 70er Jahre. „Heimatlieder aus Deutschland – Die Besten Originale und Remixe“ lautet der Titel, der zunächst auf eine komplett falsche Fährte führt. Wer – und das habe auch ich getan – jetzt denkt <ach du lieber sensenmann – heimatlieder – würggg – modernisierter volks-pop, wie er derzeit überall in (fast) allen Radiosendern plärrt> - aber da hängt der Haken. Das ambitionierte Projekt „Heimatlieder aus Deutschland“ ist 2013 gegründet worden, um durch Migration nach Deutschland eingewanderter Folklore auf die Sprünge zu helfen. „Die jeweilige Musik müsste aktuell in Berlin zu finden sein und aus einem Land stammen, mit dem die Bundesrepublik oder die DDR einen Anwerbevertrag hatten“ heißt es im Booklet. Die Akzeptanz im deutschen musikhörenden Volk stelle ich mir – aus eigenen Erfahrungswerten – geringfügig vor, weil sich a) deutsche Musik“fans“ in den letzten Jahrzehnten auf ein dermaßen niedriges Niveau herabgelassen haben, dass mir spontan der Vergleich Gymnasiast VS Hilfsschüler einfällt und b) die meisten Musikhörer heute  leider nach dem Motto leben <was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht>. Alleine die Aussage vieler befragter Menschen, wenn sie nach ihren musikalischen Vorlieben befragt werden, ist selbsterklärend: <und – was für Musik hörst DU denn gerne> <ich höre gerne radio – alles, was halt so im radio gespielt wird> lautet die oft zitierte erschreckende Antwort. Die Entdecker und Abenteurer, die gerne einmal etwas Neues hören, gibt es kaum noch. Spielt ein Sender einen oder sogar einige unbekanntere Titel, wird entweder abgeschaltet oder umgeschaltet – dorthin, wo man/frau auf der sicheren Seite ist – zu den hausbackenen Alltagssendern - den Vergewaltigern und Schändern jedweder musikalischer Innovation.

Das Album „Heimatlieder aus Deutschland: Funkeln“ ist aufregend, innovativ (zumindest für die nicht-affinen World Music-Fans) und experimentell, stellt 18 Titel vor. Wer sich auf die Musik einläßt, begibt sich auf eine multikulturelle Reise durch Vietnam, Chile, Kuba, Kamerun, Rumänien, Korea, Serbien, Portugal und die Türkei und lernt neben internationalen Künstlern auch einige schon seit Jahren im Untergrund musizierende deutsche Kultfiguren kennen wie beispielsweise den Berliner Produzenten & DJ Guido Möbius, die deutsche Musikpionierin Gudrun Gut oder den in London lebenden „Tangerine Dream“-Member Ulrich Schnauss. Alleine die beiliegenden Infos dürften vielerorts genügen, sich komplette neue Musikwelten zu erschließen – los geht es mit arabischen Tönen – LA CARAVANE DU MAGHREB sind eine Berliner Gruppe, die das auf altarabisch gesunge „Marhba“ vorträgt, das an die wüstenrockigen Songs der Tuareg-Band „Tinariwen“ erinnert und dann nachfolgend im „Gudrun Gut Remix“ zu einem hypnotisch pumpenden Groove mutiert. Wer sich für weitere Werke der Musikerin interessiert – 2016 hat sie eine Vinylplatte mit dem Titel „Vogelmixe - Heimatlieder Aus Deutschland“ veröffentlicht. Das Original von „Marhba“ (deutsch: Willkommen) hat seinen Ursprung in der Musik der marokkanischen ethnischen Minderheit „Gnawa“, die Nachfahren von Sklaven aus dem westlichen Afrika südlich der Sahara, dem ehemaligen Reich von Gana. Ich wiederhole mich: Alleine die informativen Infos im Booklet dürften Interessierten genügend Stoff für mehrere Wochen bieten, um ihren musikalischen und auch geographisch-kulturellen Horizont zu erweitern.

Spannend auch der Beitrag der Familienband MESK, deren Mitglieder größtenteils in Augsburg geboren und aufgewachsen sind und die sich mit der Kultur des alevitischen Liedgutes beschäftigt. THE MAHU GANG spielt Marrabenta Musik, einen Mix aus portugiesischer und afrikanischer Tanzmusik der 30er und 40er Jahre – das perkussiv vibrierende Blitzgewitter „Moca Ca Le Te“ gibt es im „Groove 26 Mark Ernestus Remix“. Szenenwechsel. Das TRIO FADO führt den Hörer in die Altstadt von Lissabon Mitte des 19. Jahrhunderts, als der Fado wieder einmal eine seiner großen Blütezeiten durchlebte – „Toma La Ca Da“ sprüht vor melancholischer Eleganz, auf der die wundervolle Stimme von Maria Carvalho schaukelt. Das Trio ist später noch einmal zu hören – „Milho Verde“ gibt es im mystisch klingenden „Blood And Bones Remix“ vom eingangs bereits erwähnten Remixer und Produzenten GUIDO MÖBIUS. Es geht nach Kuba – das von RICARDO MORENO, RAFAEL MARTINEZ und PEDRO ABREU gesungene „Y tu, que has hecho?“ gefällt Fans, die sich vor einigen Jahren für den „ Buena Vista Social Club“ erwärmt haben, wobei ich selbst als Worldmusic-Maniac diese Musik auch heute noch so richtig unaufregend empfinde und allenfalls als Beschallung für Seniorenheime empfehlen würde. Sei’s drum!

Es wird spannender mit dem „Ulrich Schnauss Remix“ von „La Pagliarella“ – im Original gesungen von DONNI SO, einem 17köpfigen Frauenchor aus Berlin, der sich auf Lieder der mediterranen Dörfer Italiens spezialisiert hat. Donni Sò ist die korsische Bezeichnung für „Frauen sind's!“ Der Remix bewegt sich im experimentell-elektronischen Bereich, in dem sich die polyphonen Gesänge am Ende ihren Weg durch das nebelverhangen-ambiente Szenario bahnen. Im Stil der afrikanischen Griots stellt sich NIJAMY SITSON vor – „Ngaeh Nkouni“ singt der im Süden Deutschlands lebende Musiker mit seinem 10jährigen Sohn Elias. Charmant. Auch in „Ay Linda Amiga“ spielen Frauengesänge die führende Rolle – das Stück wird von AMIGAS CANTAN interpretiert – der deutsch-chilenische Elektroniker MATIAS AGUAYO hat dem Original einen aufregenden experimentellen Remix verpasst, der es in die Kategorie Electronic Avantgarde hineinkatapultiert – zur Belohnung habe ich es gleich einmal in die Playlist meiner Freakshow gestellt, die immer in der Nacht von Sonntag auf Montag ab 00:00 Uhr auf Sendung geht und die ich aber auch nur den wirklich mutigen Musikfans empfehle – kein Stoff für Zartbesaitete! Das Lied kann übrigens später auch noch (Track 17) in seiner reinen Urform gehört werden. Gleiches gilt für die Stücke „Con Duyen“ vom vietnamesischen QUAN HO CHOR BERLIN und das zauberhaft-traditionelle Volkslied „E Kli Wält Fijeltchen“ von der rumänisch-deutschen Sängerin HEIDE EWERTHS, während sich Abenteuerlustige auf drei weitere starke & ungewöhnliche Remixe (darunter die von MURAT TEPLI bearbeitete Mystik-Perle „Adalardan Bir Yar Gelir Biziere“ vom türkisch-deutschen BTMK ENSEMBLE) freuen dürfen. Den feierlichen Abschluß des Albums bestreiten die beiden serbischen Ethno-Balkan-Folk-Sängerinnen SANDRA STUPAR und DUSICA GACIC mit dem kosovarischen Hochzeitslied „Duni Mi Duni Ladjane“ – das A Capella Stück erinnert mich stark an die kultigen Vorträge der bulgarischen Frauengesangensembles (u. a. “Le Mystère des voix bulgares”).

VÖ: 27.09.19

Verfügbar: CD  &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 Web:  http://www.heimatliederausdeutschland.de/home.html

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

LOIC NOTTET “CANDY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

MUSICAL POP

Für Fans von: George Michael - Freddy Mercury - Emilie Autumn

BELGIEN

LOIC NOTTET ist bekannt durch sein Mitwirken beim 2015er Eurovision Song Contest, als er in der Endabrechnung den vierten Platz belegt hat mit dem Song „Within The Rhythm“. Die Karriere des Sängers war ins Rollen gekommen durch seine Teilnahme an der Casting Show „The Voice Belgique“, wo er mit einem guten zweiten Platz abschloß. Am 31. Oktober hat der belgische Songwriter einen 21minütigen englischsprachigen Kurzfilm zum Thema Halloween in sein youtube-Profile hochgeladen – parallel zum filmischen Fantasy-Musical, in dem der Sänger und Autor auch die Hauptrolle spielt, gibt es die EP „Candy“ mit 5 großartigen toll gesungenen Eigenkompositionen. Musikfans, die sich in den 80er Jahren für MJ’s „Thriller“ begeistern konnten, sollten auf jeden Fall mal hineinschauen in das bunte süß-saure von Regisseur Kevin Antoine inszenierte Video-Spektakel.

Loic Nottet - Candy sc

VÖ: 31.10.19

Verfügbar:  Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

 Web:  https://youtu.be/ZQF-qs1Iq8A & https://www.loicnottet.com/

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

MAYHEM “DAEMON” (Limited Deluxe Edition)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Mayhem - Daemon Limited Deluxe Edition

Tracklisting:

01.  The Dying False King
02.  Agenda Ignis
03.  Bad Blood
04.  Malum
05.  Falsified And Hated
06.  Aeon Aemonium
07.  Worthless Abominations Destroyed
08.  Daemon Spawn
09.  Of Worms And Ruins
10.  Invoke The Oath
11.  Everlasting Dying Flame (Bonus Track)
12.  Black Glass Communion (Bonus Track)
13.  Evil Dead (“Death” Cover Version)
14.  The Truth (“Death Strike” Cover Version)
15.  Disgusting Semla (“Morbid” Cover Version)

BLACK METAL

Für Fans von:  Watain - Gorgoroth - Immortal - 1349 - Marduk

NORWEGEN

Kommt die Sprache auf die Ursprünge des Subgenres Black Metal, ist die Band MAYHEM nicht selten weit entfernt, wobei ich die 1984 gegründete Formation wohl viel eher zur “Second Wave Of Black Metal” rechnen würde. Die Gruppe wird oft vielerorts als Begründer der „true norwegian black metal“ Szene betrachtet, was dann der Sache schon etwas näher kommt, zumindest kann man nicht leugnen, dass sie heute eine der einflußreichsten Bands im Genre ist. Die meisten Stories um die Truppe ranken sich um die berühmtberüchtigten Ereignisse um den Selbstmord von Sänger „Dead“ und die tragische Ermordung des Bandleaders „Euronymus“ durch seinen “Weggefährten” Vark Virgernes – zuletzt war es der bedrückende Film „Lords Of Chaos“, der diese Thematik neu aufleben ließ und der vor allem jüngere Fans und dazu viele Neueinsteiger bediente. Dem Film vorangegangen war Ende der 90er Jahre das gleichnamige Buch, das sich eingiebig und höchst informativ mit der internationalen Black Metal Szenerie beschäftigte, das allerdings vom jetzigen Band Member Jørn Stubberud (aka Necrobutcher) als eines der schlechtesten jemals geschriebenen Bücher bezeichnet worden ist. Wie auch immer – nach dem Tod von Euronymus wurde das Kult Album „De Mysteriis Dom Sathanas“ fertig gestellt und dieses gilt auch noch heute als eines der besten Veröffentlichungen im Genre. Viele Jahre und einige Umbesetzungen später präsentieren MAYHEM ihr sechstes Studio Album “Daeomn” und wer mag (und schnell war), konnte sich eine superfeine auf gerade Mal 555 Exemplare beschränkte „Limited Deluxe Edition“ sichern. Die limitierte Box gab es nur über das Label „Century Media Records“ und ist mittlerweile restlos ausverkauft. In der Box befinden sich zwei Vinyl Scheiben, eine CD, ein Riesenposter mit dem Cover Artwork, 3 weitere wundervolle Artworks, 2 Kerzen zur „homemade“ schwarzen Messe und ein metallischer Pin-Anstecker.

Die Vinyl Scheibe im Klapp-Cover beinhaltet 10 neue Songs, die CD die gleichen 10 aufgestockt um 2 Bonus Tracks, die zweite Vinyl LP stellt auf Seite 1 die beiden Bonus Tracks der CD sowie drei Cover Versionen vor, darunter auch mit „Evil Dead“ eines meiner Lieblingstücke der leider nicht mehr aktiven US Metal Band „Death“. Die Rückseite von LP 2 ist nicht bespielbar, besticht aber dafür mit einem eingravierten großen Totenkopf, der mir spontan das Wörtchen „saugeil“ entlockt. Die LP-Texte sind alle abgedruckt im 12seitigen Booklet, auch die Lyrics der Bonus Tracks finden sich in einem kleinem Einlegeblatt der physikalischen CD. Sehr Lobenswert. Auch sonst ist das Drumherum der Deluxe Box „Daeomon“ richtig gut gelungen. Da haben sich dieses Mal einige Leute wirklich etwas gedacht dabei. Das digitale Album war am 25. Oktober 2019 verfügbar, der Release der physikalischen Medien hatte sich um 14 Tage nach hinten auf den 08. November verschoben.

Die Band bleibt natürlich ihrem Stil treu und bestreitet den musikalischen Weg weiter konsequent, das neue Material bietet wieder eine gelungene Mischung aus Old School Blackened Death und atmosphärisch dichtem Black Metal, ohne die avantgardistischen Ausflüge der Vorgänger-Album ganz außer Acht zu lassen  - „Daemon“ startet durch mit dem routiniert gespielten „The Dying False King“, es folgt die erste infernale Granate „Agenda Ignis“ mit irren Tempowechseln, krachenden Thrash-Akkorden und donnernder Doppelfußmaschine. „Bad Blood“ legt noch eine gewaltige Schippe drauf an Intensität – die geile moderne Produktion trifft auch hier den Hörer mit voller Breitseite, „Teloch“ shreddert sein erstes etwas längeres Gitarrensolo. „Falsified And Hated“ lässt sämtliche Dämonen der Hölle auferstehen und obwohl Shouter Attila in irgendeinem Interview behauptet hat <wir sind keine satanisten> die neuen Schlager sprechen ganz eindeutig eine andere Sprache, wer sich durch die blasphemisch-misanthropischen Texte pflügt, wird zudem den einen oder anderen Hinweis entdecken, dass sich die norwegische Truppe einmal mehr in etlichen dämonologischen Schriften und okkulten Lehrbüchern bedient hat, Absu, Tiamat und andere düstere Gesellen geben sich die Klinke in die Hand – empfehlenswert an dieser Stelle auch das Video, das zum Stück produziert worden ist und am besten rüberkommt bei voll aufgedröhntem Sound und im Fullscreen-Format. Schade, dass der Limited Edition keine DVD beiliegt mit einigen visuellen Highlights. Das wäre dann wohl das Non-Plus-Ultra gewesen!  Es folgt mit „Aeon Daemonium“ das Meisterwerk des Albums: Alchemischer Düstersound mit sludge-doomigem Szenario, Attila Csihar schwingt sich auf zum Großmeister aller Metal-Shouter und variiert gekonnt zwischen gutturalem und hymnenhaftem Spagat, Drummer Hellhammer inszeniert ein sonic-spektrales Perkussionsgewitter und stellt mit treibenden, schnellen Blasts eindeutig unter Beweis, warum er auch im fortgeschrittenen Alter von 50 Jahren immer noch zu den besten Genre Drummern gezählt wird. Seit dem 31. Oktober 2019 präsentieren MAYHEM ihre neuen Songs auch Live, die Tourdaten findet Ihr wie gehabt, wenn Ihr dem Link im Kasten unten links folgt.

VÖ: 08.11.19

Verfügbar: Limited Box & Vinyl & CD & Digital

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.thetruemayhem.com/ & https://mayhemofficial.bandcamp.com/

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

MEDWYN GOODALL “THE GODDES OF MACHU PICCHU”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Medwyn Goodall - The Goddess of Machu Picchu

TRACKLISTING:

01.  The Inca Trail
02.  Through The Mountains
03.  The Sun Gate
04.  Conchamarka
05.  Above The Sky
06.  I Was Lost I Was Found

Label: MG Music Ltd

NEW AGE

Für Fans von:  Midori - Sharlene Wallace - Bryan Carrigan - Kitaro

ENGLAND

MEDWYN GOODALL ist einer der beliebtesten New Age und Electronic Ambient Komponisten der britischen Musikszene, seit Mitte der 80er Jahre versorgt er die Fan Community mit seiner Musik und kaum ein Jahr vergeht, in dem er nicht mindestens 2 oder 3 neue Alben veröffentlicht. Mittlerweile ist der diskographische Katalog des englischen Musikers auf über 100 Exemplare angewachsen, darin befinden sich neben Meditations-CDs und Einschlafhilfen auch richtig tolle esotherische Meisterwerke. „The Goddess Of Machu Picchu“ ist das jüngste und einhundertunddreizehnte (!!) Album (wenn ich richtig gezählt habe) – dieses Mal hat er sich die legendäre Ruinenstadt Machu Picchu zum Thema auserkoren. Goodall entführt seine Zuhörer 2400 m hoch in die südamerikanischen Anden zu der verlorenen Stadt der Inkas, die sich in den letzten Jahrzehnten als ultimatives Urlaubsziel für abenteurfreudige Reisende etabliert hat. Machu Picchu ist im 15. Jahrhundert von den Inkas erbaut worden auf einem Bergrücken zwischen zwei Berggipfeln und liegt heute circa 75 km nordwestlich von der Hauptstadt der Region Cusco im Zentrum des peruanischen Andenhochlandes. 1911 ist die Stadt während einer Expedition durch den undurchdringlichen Dschungel wiederentdeckt worden. Die romantisch-musikalische Reise startet mit dem fröhlichen Klang der Panflöten über den „Inca Trail“ mit „vollenweider“ischen Harfentönen durch den nebelverhangenen Regenwald bis zum finalen Punkt der Reise - der Inka-Ruinenstadt, wenn der Angekommene seinen Blick verträumt „Above The Sky“ über das wunderschöne Panorama streifen lässt. Nicht unbedingt aufregend Neues, das der englische Komponist hier kredenzt, größtenteils hat man das Gefühl, ähnliche Musik schon hundert Mal wo anders gehört zu haben, aber wem die vorangegangen Werke des New Age Spezialisten gefallen haben, der kann auch hier unbedenklich zugreifen und die Hörspielreise zu einem der schönsten Plätze der Erde genießen. Wer die heiße Götterbraut ist, die gerade die ankommenden Touristen jubelnd begrüßt, bleibt leider offen, vielleicht ist es ja aber auch nur eine peruanische Reiseleiterin.

VÖ: 01.09.19

Verfügbar:  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://medwyngoodall.com/ 

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

KORNELIUS FLOWERS “PERSONA NON GRATA”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Kornelius Flowers - Persona Non Grata

Kornelius Flowers - Persona Non Grata

Tracklisting CD 1:

01. Persona Non Grata
02. Somebody Save Me
03. Eat You Alive
04. Do You Wanna Kill Me
05. Dancing With Me
06. Nowhere Else To Go
07. Hi Hi Ho Ho
08. There’s A Portrait Of Myself In The Attic
09. I See Her Ghost Rise In The Dark
10. Photogeena
11. Make It Big
12. When The Feeling’s Gone

Label: Sumo Rex

Tracklisting CD 2 (strictly limited extra bonus cd):

01. Birth School Work Death
02. The Model
03. Funnel Of Love
04. Liar, Liar (Live)
05. Do You Wanna Dance (Live)
06. Flaming Star)

Bandbesetzung:
Kornelius Flowers: Vocals, Guitar
Herr Dannehl: Bass
Matt Dawson: Guitar, Pedal Steel
Jordan Bleu: Drums
Andy Muellen: Organ, Piano
xxxxxxxxx

SONGWRITER ROCK

Für Fans von:  Little Steven – Greg Kihn – Bruce Springsteen

DEUTSCHLAND

KORNELIUS FLOWERS ist einer der derzeit besten Musiker und Rock Songwriter in Deutschland. Diese Einschätzung wird durch das neue Studio Album „Persona Non Grata“ eindeutig bestätigt. Der Titelsong „quält“ mich bereits seit einigen Wochen als uneingeladener Ohrwurm, auch die restlichen Songs pflügen sich mit ihren Melodien schnell in die Großhirnrinde – „Somebody Save Me“ klingt wie ein modernes Schwesterchen (oder Brüderchen?) diverser Tom-Petty-Nils-Lofgren-Little-Steven-Klassiker, wobei ich wegen dem von Philipp Zapf Schramm gespielten Saxophon eher zu letzterem – wenn nicht sogar zum Heartland-Rock von Bruce Springsteen – tendiere. „Eat You Alive“ schmettert mir einen „keith-richards“igen Sound ins Ohr – der Solo von Mister Flowers setzt einen guten Climax, in „Do You wanna Kill Me“ übernimmt die Hammondorgel (Andy Muellen) die führende Rolle – entlockt in mir spontan den Spruch <rock & roll at its best> - und erinnert irgendwo – was auch wiederum zeigt, viel vielseitig und ausgewogen das Songwriting und die Produktion sind – an die Klassiker von „Thin Lizzy“. Das dream-rock-poppige „Dancing With Me“ kommt im kuscheligen Ambiente mit tollem Satzgesang im Refrain – mit ähnlichen Songs haben „Fleetwood Mac“ in den 70er und 80er Jahren millionschwere TOP Hits gefeiert, aber hier in Deutschland? Na, ja – lassen wir das Thema an dieser Stelle und genießen weiter – der deutsche Musiker macht keine Pause und schmettert weiter einen Knaller nach dem anderen aus den Lautsprechern – auch „Steve Gibbons“ schaut amüsiert kurz ins Studio hinein und freut sich über den knackigen Tempo-Rock’n’Roller „There’s A Portrait Of Myself In The Attic“, die Americana-Schublade wird aufgezogen mit der mystischen Gruselstory „I See Her Ghost Rise In The Dawn“ – ein Schmatzfetzen für alle „Blue-Öyster-Cult-Don’t-Fear-The-Reaper“-Fans.

Die „strictly limited edition“ beinhaltet eine zweite Disc mit 6 zusätzlichen Songs, die sich in musikalischer Güte nicht sonderlich vom Material der ersten CD unterscheiden und ebenfalls unverzichtbar sind für die Sammlung, hat man sich erst einmal auf die Musik von KF eingelassen. „Birth School Work Death“ ist ein krachender Rocker mit Ohrwurmqualitäten, „The Model“ ist eine überraschende Cover Version des in den 70er Jahrensehr populären „Kraftwerk“-Songs im psychedelisch-rockenden Americana-Frack – hätte sich auch gut auf dem Soundtrack „From Dusk Till Dawn“ gemacht, wäre der Film nicht schon in den 90er Jahren abgedreht worden, aber vielleicht gibt es ja irgendwann einmal eine finale vierte Staffel der gleichnamigen TV-Serie – dann eventuell mit diesem Song? „Funnel Of Love“ ist eine kuschelrockige Romantic-Pop-Perle, die Backing Vocals werden von Anne Völpel von der deutschen Band „Two-n-Two“ gesungen. Weitere Anspieltipps der Bonus Disc sind der Party-Pub-Rocker „Liar Liar“ sowie der Oldtimer „Do You Wanna Dance“, den es bereits in unzähligen Cover Versionen (Bette Middler, Beach Boys, Ramones u. a.) gibt, das Original hat Bobby Freeman in den 50er Jahren geschrieben.

Fazit: Der “deutsche Bruce Springsteen” KORNELIUS FLOWERS toppt sein tolles 2016er Debüt  “Vintage Hedonist” und legt mit dem Nachfolger “Persona Non Grata” eines der besten Rock Alben im Jahr 2019 vor!

VÖ: 25.10.19

Verfügbar: 2-CD-Deluxe Edition & CD & Digital

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.korneliusflowers.com/ & https://youtu.be/v_mZQVE9x_U

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxx

xxxx

xxxxx

xxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxxxx

VARIOUS ARTISTS “BOSSA N’BRITNEY”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - Bossa N'Britney

TRACKLISTING:

01. Banda Do Sul, DJ Leao, Sao Vicente: I’m A Slave 4 U
02. Michelle Simonal: Lucky
03. Scubbah ft Dina York: (You Drive Me) Crazy
04. Ituana: Overprotected
05. Groove Da Praia ft Mandy Jones: Toxic
06. Sixth Finger ft Anekka: Stronger
07. Brazil XXI ft Eve St. Jones: Ooops! ... I Did It Again
08. Amazonics ft. Dinah Eastwood: Sometimes
09. Ghetto Blaster Ltd ft Deise Costa: Baby One More Time
10. Bossart Ensemble: Don’t Let Me Be The Last To Know

Label: Music Brokers
Web: www.mbrokers.com.ar

BOSSA CHILLOUT POP

Für Fans der Sampler: Bossa N’Stones - Electrotango - Bossa N’Disco

SAMPLER

Eine regelrechte Bossa Nova Pop Lounge Welle rollt derzeit auf die weltweiten Musikfans zu – pünktlich wie fast jedes Jahr zur vorweihnachtlichen Zeit. Nach den „Rolling Stones“, den „Beatles“, „Depeche Mode“ und vielen Anderen müssen dieses Mal – <oops, sie haben es wirklich getan!> die Lieder von Britney Spears dran glauben. Diverse Genre-Künstler haben sich der Songs der US Sängerin angenommen und diese vermurkst/gecovert/verzaubert – je nachdem, wie man der Sache gegenübersteht. Natürlich mit von der Partie – die Band ITUANA, die man wie deren Frontfrau Karen Souza fast auf jedem ähnlichen Genre-Sampler findet. Ob man sich diese Cover Versionen antut, mag jeder für sich entscheiden. Wer dem Proll-Radio-Pop von Madame Spears nichts abgewinnen kann, wird sich achselzuckend abwenden, aber wer sich dagegen einmal anhören möchte, wie sich diese Radio-Popper in einem relaxt-meditativen Chillout-Ambiente machen, wird überrascht sein, dass das hier Dargebotene gar nicht mal von schlechten Eltern ist. Anspieltipps: „Overprotected“ von – yep – ITUANA, das seit einigen Wochen im Webradio von Dr. Music rotierende „Ooops! I Did It Again“ von BRAZIL XXL & EVE ST. JONES und „Toxic“ von GROOVE DE PRAIA & der von vielen DJs geschätzten Minneapolis-Sängerin MANDY JONES, die vor einigen Jahren mit dem Produzenten David Sherlock das auf Samples spezialisierte Unternehmen „Looplicious.com“ gegründet hat. Und fürs nächste Jahr – die Hardliner werden sich mit Grausen abwenden – wünsche ich mir die Bossa Lounge Versionen von den Klassikern der Bands „Pantera“, „Exodus“ oder „Satan’s Revenge On Mankind“. Wär doch mal was, oder?

VÖ: 20.09.19

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Bezugsmöglichkeit amazon.com:  https://www.amazon.com/dp/B07X8412JS

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

DEEP BLUE SEA “STRANGE WAYS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Deep Blue Sea - Strange Ways

TRACKLISTING:

01.  Rock Star Status
02.  Don’t Say I Didn’t Warn You
03.  The Thrill Of It All
04.  Falling
05.  The Well
06.  Twist
07.  Manic Pixie Dream Girl
08.  Intromental
09.  No Parasan
10.  Nothing Like Love
11.  Strange Ways
12.  All Our Yesterday
13.  Dance Of The Dead
14.  Rest In Peace

BLUES ROCK

Für Fans von: Babe Ruth - Ana Popovic - Janiva Magness

ENGLAND

Wer „Deep Blue Sea“ hört, denkt wahrscheinlich gleich an den gleichnamigen 1999er SciFi-Horror-Film, Musik- und speziell die Blues Fans dürften in den letzten Monaten dagegen vermehrt auf die gleichnamige Blues Band gestossen sein, die früher einmal als „Little Devils“ unterwegs gewesen ist und jetzt unter neuem Namen ein starkes Blues Rock Album namens „Strange Ways“ veröffentlicht hat. Zu den Restbeständen der aus Sängerin Dregas und Bassist Graeme Wheatley bestehenden Originalgruppe sind Schlagzeugerin Amanda Dahl aus Schweden und Gitarrist Iago Banet aus Spanien gekommen. Letzterer legt so richtig los in „The Thrill Of It All“ – ein Song, der nicht verwandt & verschwägert ist mit dem „B.B. King“-Klassiker „The Thrill Is Gone“ – überhaupt – „Strange Ways“ beinhaltet 14 Eigenkompositionen und allein darin hebt sich die multikulturelle Band von vielen anderen ab, weil sie eigene Wege geht. Die Produktion ist modern und erinnert trotzdem klangtechnisch an die guten alten 70er Jahre, als Elektronik noch kein Bestandteil der modernen Musik gewesen ist. Bei „The Thrill Of It All“ und bei „Nothing Like Love“ denke ich sogar spontan an die Lieder einiger lange vergessenen (und auch gar nicht mal so bekannten) TOP Gruppen namens „Babe Ruth“ oder „Vinegar Joe“ – auch diese Bands hatten mit Jenny Haan respektive Elkie Brooks eine exzellente Sängerin am Mikrofon stehen. Weitere Highlights des Albums sind das furiose „Intromental“, das als bluesiger Rumba (!!) startende „No Parasan“, der Americana-Roots-Rocker „Dance Of The Dead“, der Rockabilly-Feger „All Our Yesterdays“ und das ebenfalls gut tanzbare (140 bpm) funk-blues-rockige „Falling“ mit zackigen Stakkato-Akkorden des in Konzerten mit einer Fender Telecaster und einer Gibson Les Paul spielenden Gitarristen, der im Boogie-Rocker „The Well“ zudem eine mächtige Boogie-Slidegitarren-Einlage zum Besten gibt. “Strange Ways” ist ein geiles, abwechslungsreiches Album geworden - wer tiefer in die DBS-Materie eintauchen möchte - 2018 gab es unter dem aktuellen Namen das erste Album “Live It Up”, die Vorgängerformation “Little Devils” hatte 4 Studio Alben und eine Kompilation mit den besten Stücken veröffentlicht.

VÖ: 24.09.19

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.deepblueseamusic.co.uk/ & https://youtu.be/6Ke3Mhc5rik

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

Various Artists “ALL AREAS Volume 223”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

ROCK

Für Fans von:  Alternative Rock - Stoner Rock - Metalcore

SAMPLER

Einige der vertretenen Kandidaten gab es bereits auf anderen Zeitschriftenbeilagen –  Zielgrupenspezifisch wird wieder die härtere Fraktion der Musikfans bedient und obwohl es recht laut zugeht während der 37:28 Minuten, ist ein richtiger Kracher nicht wirklich unter den 9 Songs. Das erste Stück, das zündet, ist der „Catatonic Dream“ von der belgischen Melodic Post Metal Band STAKE, deren Debüt Album „Critical Method“ Ende Oktober veröffentlicht worden ist. Neben „June & Dylan“ eindeutig der Gewinner dieser 223. Ausgabe des Dortmunder Musikmags „Visions“. Auch nicht von schlechten Eltern: „A Wolf In Disguise“ vom deutschen MOJO JAZZ MOB, die ja mit dem guten 2014er Vorgänger Album „Still Hunting“ gezeigt haben, dass ihre Musik nicht viel mit dem im Bandnamen beschworenen „Jazz“ zu tun hat, sondern dass es bei den Münsteranern ordentlich stoner-metallisch zur Sache geht.

All Areas 223

VÖ: 23.10.19

Verfügbar: CD (Beilage Ausgabe 11-2019)

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  https://www.visions.de/

Next: 27.11.19

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Verschiedene Interpreten “A Tribute To AC/DC”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

VA - A Tribute To AC DC

TRACKLISTING:

01.  Anthrax: T.N.T.
02.  Bullet For My Valentine: Whole Lotta Rosie
03.  Iced Earth: Highway To Hell
04.  Exodus: Dirty Deeds Done Dirt Cheap
05.  Lemmy Kilmister: It’s A Long Way To The Top
06.  Gwar: If You Want Blood (You’ve Got It)
07.  Six Feet Under: Back In Black
08.  Ministry: Thunderstruck
09.  Van Canto: Hells Bells

TT: 25:25 Minuten

CD-Beilage Metalhammer Ausgabe Dezember 2019

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Hard Rock - Thrash Metal - Power Metal - Brutal Death

SAMPLER

Coole Sache, eine „Tribute To“ Scheibe mit ollen AC/DC Sachen – gespielt von Bands, die größtenteils zu meinen Genre-Lieblingen gehören seit vielen Jahren – wie bespielsweise die Bay Area Thrasher EXODUS. Aber von vorne: Erst mal einen 6pack aus dem Kellergewölbekühlschrank geholt – tiefgekühlt logo – damit ich die Hölle einfrieren kann, die mir hoffentlich gleich entgegenschallt mit ein paar heißen Fegern. Den Anfang machen ANTHRAX mit einem krachenden „T.N.T.“ – loud – heavy – wuchtig – dass sich der erste Hobel gleich vor Begeisterung selbst entstöpselt. Es folgt einer der Alltime-Faves aller AC/DC-Hardliner – zumindest vergeht kaum ein DJ-Auftrag, bei dem ich nicht nach diesem Song gefragt werde – und – Überraschung!!! – meistens sogar von den Ladies! „Whole Lotta Rosie“ kommt hier von BULLET FOR MY VALENTINE – machen die Boys nicht schlecht, erreicht aber nicht ganz die authentische Intensität von Bon, Angus & Co.  Die anderen Tracks dagegen – vor allem die von besagten EXODUS und den Brutal Death Fetischisten SIX FEET UNDER sind brüllende Monster, die jede noch so heiße Party zum Sieden bringen dürften. Ein irrer Wahnsinn, wie SFU-Shouter Chris Barnes den Klassiker „Back In Black“ in ein wahres Splatter-Schlachtfest verwandelt. Der Mann hat Humor! Darauf einen tiefen, gutturalen Schluck aus der Pulle! Herrlich auch die Co-Produktion von „Motörhead“-Chief Lemmy Kilmister und dem ehemaligen „Ozzy“-Gitarristen Jake E. Lee – „It’s A Long Way To The Top“ ist ein grandioser Mix aus Punk Metal und psychedelischem Shredder-Grunge! Und Meister Lee feuert – wie es einst der großartige Bruce Lee getan hat - eine Lick-Granate nach der anderen aus dem Handgelenk! Auf das finale „Hells Bells“ von VAN CANTO hätte ich zwar verzichten können, aber gesamtgesehen steht dieser Beitrag für eine abwechslungsreiche Auswahl und kann den vorangegangen Spaßfaktor dann auch nicht mehr sonderlich mindern. Sämtliche Songs gab es zwar schon vor einigen Jahren auf diversen Sampler-Kollektionen, nichtsdestotrotz ist die Metalhammer-CD-Beilage „A Tribute To AC/DC“ eine der besten CD-Zeitschriften-Beilagen im Jahr 2019. Def!

VÖ: 13.11.19

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  

Next: 24.10.19

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

Various Artists “musikexpress 12/19”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

POP / ROCK

Für Fans von:  Alternative Pop - Indie Rock - Mundart Pop

SAMPLER

Die Tage werden immer kürzer, die CD-Beilagen des musikexpress dito. Ich denke, dass die Zeitschrift im Jahr 2020 ihre Beilagen-Dienste ganz einstellen wird, wie es bereits die “Juice” und andere getan haben. Die 6 Beiträge der CD “12/19” sind nett anzuhören, am besten gefallen der Alternative Popper “Confessions” von SUDAN ARCHIVES (das aktuelle Album “Athena” ist am 01. November veröffentlicht worden) und das französischsprachige “Domino” von den kanadischen Indie Rockern CORRIDOR. Die Band hat sich 2013 gegründet, die Debüt EP “Un Magicien En Toi” wird auf der bandcamp-Seite zum selbstbestimmbaren “Name Your Prize” angeboten - das aktuelle Album ist das erste beim Label “Sub Pop Records”. Beim mundartpoppigen “Ohrwaschlkräuler” von VOODOO JÜRGENS zieht’s mir die Schuhe aus - soll ja Menschen geben, die sich mit dieser “Art” von Musik anfreuden können.

musikexpress 1219

VÖ: 23.10.19

Verfügbar: CD (Beilage Ausgabe 12-2019)

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: https://www.musikexpress.de/  - Corridor: https://corridormtl.bandcamp.com/

Next: 12.12.19

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

CALLE HAMRE “BUT MY LOVE GOES TO ELEVEN”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Calle Hamre - But My Love

TRACKLISTING:

01.  Restory My Heart
02.  Different Tale
03.  Why Do They Call It Dying
04.  Timing Circles
05.  The Thrill Is Gone
06.  Relationship Stranded
07.  Killing Me
08.  Me Vs. Myself And I Won
09.  Living For Today
10.  Lovers Will Be Lovers
11.  Favourite Enemy
12.  I Knew (CD Bonus Track)

Label: Apollon Records

ALTERNATIVE POP

Für Fans von:  Cat Stevens - The Waterboys - Peter Sarstedt

NORWEGEN

Supersofte Stimme und gefühlvolle Songwriter-Hymnen sind das charakteristische Markenzeichen von CALLE HAMRE, einem Sänger aus der norwegischen Stadt Bergen, die schon einige interessante Musikpersönlichkeiten hervorgebracht hat, u. a. die Indie Rock Gruppe “Kakkmaddafakka”, das Komiker-Duo “Ylvis”, den Komponisten “Edvard Grieg” und den vor allem bei Heavy Metal Fans bekannten berühmtberüchtigten Varg Vikernes.

Ein bißchen erinnert mich die stilistische Ausrichtung an die Musik von Peter Sarstedt, der immer wieder von Unwissenden als „One-Hit-Wonder“ verklärt wird, obwohl er mit „Frozen Orange Juice“ und anderen Songs ein paar weitere Hits in den 60er und 70er Jahren gefeiert hat. Dann wiederum ist die sanfte Atmosphäre ein Fingerzeig auf die Klassiker von Cat Stevens, der sich ja mittlerweile Yusuf Islam nennt. Musikalisch spannen die Songs einen Bogen aus verträumter 60er Flokati-Räucherstäbchen-Atmosphäre bis hin zum kuschelpoppigen Flair der Neuzeit. Highlights sind das romantisch-säuselnde country-poppige „Timing Circles“, bei dem man/frau sich am besten das Bettlaken über sich und seine bessere Hälfte ziehen möchte, um …. den Rest überlasse ich der Phantasie des Lesers. In der tieftraurigen Ballade „The Thrill Is Gone“ – nicht verwandt & verschwägert mit dem „B.B. King“-Klassiker - singt sich Calle Hamre den Schmerz aus der Seele und es hört sich an, als ob er aus einem grausligen Alptraum erwacht, um sich zu vergewissern, das einst Gewesenes plötzlich verflossen ist und nie mehr wieder kommt <no, we never get it back>. Jeder, der Geliebtes verloren hat, kann mitfühlen. Der norwegische Songwriter, der in den 90er Jahren auch Teil der Band „Butterfly Garden“ gewesen ist, verstärkt diesen Aspekt mit inbrünstig in die Seele bohrendem Gesang. Die melancholische Grundstimmung wird nachfolgend beibehalten in „Lovers Will Be Lovers“ und im beatlesquem „Relationship Stranded“ und in „Killing Me“ bekommt er von seiner Liebsten sogar einen schmerzenden Pfeil ins verletzte Herz geschossen. Hat er hoffentlich überlebt und sich auf den Weg gemacht, neue Erfahrungen zu sammeln, um der Nachwelt weiteren Songwriter-Stoff für leckere Herz-Schmerz-Perlen zu erschließen. Das Finale seines Solo Debüt Albums ist „Favorite Enemy“ vorbehalten - ein Stück, das es bereits auf dem nur in Skandinavien verfügbaren 2007er Sampler „Bergen Rock City Vol. 6“ gegeben hat. Den Großteil der Songs hat der Songwriter im Alleingang aufgenommen, eingespielt und arrangiert, Unterstützung hat er dabei erhalten von Produzent Ken Stringfellow und in einigen Stücken hat der ehemalige Mitstreiter Daniel Birkeland Gitarrre gespielt und für einige der Backing Vocals gesorgt. Nur auf der CD und beim digitalen Album gibt es den Bonus Track “I Knew”. Oberflächlich betrachtet ist “But My Love Goes To Eleven” eines von vielen Songwriter-Alben aus Skandinavien, wer tiefer gräbt (und hört), bekommt ein eindringliches und gesanglich wie auch instrumental ausgereiftes Erlebnis serviert. Mehr davon!

VÖ: 15.11.19

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://soundcloud.com/callehamreofficial/sets/but-my-love-goes-to-eleven

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

THE UNIVERSE BY EAR “THE UNIVERSE BY EAR”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Universe By Ear

TRACKLISTING:

01.  Been Here Before
02.  Where All Sheep Are Black
03.  Temperamental Apathy
04.  Follow The Echo
05.  Fall
06.  Bad Boy Boogie
07.  Euphoria
08.  Lessons From An Ordinary World
09.  Sand ...
10.  ... And Dust
11.  Loudest Gorilla In The Cage
12.  Transitional Hairdo

Label: Sireena Records

NEO PROG ROCK

Für Fans von:  Yes - Gentle Giant - Rush - Ozric Tentacles

SCHWEIZ

Ein relativ neuer Name taucht auf im rockmusikalischen Universum – THE UNIVERSE BY EAR – passender Name zur Einleitung – stellen ihr zweites selbstbetiteltes Studio Album vor – ein krachender Mix aus Alternative Rock, Psychedelic Art-Prog und einigen fetten Riff Rockern. Beispielhaft dafür steht der „Bad Boy Boogie“, der mich zunächst vor allen vorangegangen Songs begeistert – wechselnde Rhythmen, knackiger Headbanger Groove im zeitlosen Sound der 70er/80er/90er. Das nachfolgende „Euphoria“ sorgt für ebendiese mit frickelndem Beat, der so manchem Schlagzeuger einen Knoten im Handgelenk verursachen würde, dazu kommen spacige Synthie-Klänge und bunt-schillernde „sgt. pepper“ige Satzgesänge, die exzellent arrangiert sind – das rauschende Finale entfällt zugunsten eines überraschenden neo-psychedelischen Outros, das überleitet zum nächsten aufregenden Uptempo-Cracker „Lessons From An Ordinary World“, der gesangstechnisch und musikalisch in das hochgeistige Niveau klassischer Prog-Rock-Bands (a la „Yes“, „Gentle Giant“ oder „Rush“) abdrifted. Am Anfang des Albums waren meine Gedanken noch <na, ja – nicht schlecht – muss man nicht unbedingt darüber schreiben>, aber spätestens seit diesem genialen Konstrukt ist mein Mitteilungsbedüfnis immens gewachsen – THE UNIVERSE BY EAR – eine Band, die jeder kennen sollte, der sich nur halbwegs für großartige Rock Musik begeistert. In der Gruppe spielen Pascal Grünenfelder (Bass, Vocals), Stefan Strittmatter (Gitarre, Vocals), Beni Bürgin (Drums, Percussion, Vocals) – das Trio hat seinen Sitz im schweizerischen Basel, hat 2017 ein Debüt Album veröffentlicht, das ich noch nicht kenne, das aber digital wie auch das neue Werk im bandcamp-Profile der Band verfügbar ist, seit Ende Oktober ist das 2019er Album „The Universe By Year“ auch als CD zu bekommen. Der Party Rocker „Transitional Hairdo“ beschließt den Reigen und knüpft aufgrund des fast ähnlichen Tempos von 193 bpm an den Opener „Been Here Before“ an, womit einem unmittelbaren zweiten Album-Durchlauf nichts im Wege steht.

VÖ: 25.10.19

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 Web:  https://theuniversebyear.bandcamp.com/album/the-universe-by-ear-2019

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

THE SPRINGFIELDS “SINGLES 1986 - 1991”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

INDIE POP

Für Fans von:  Love - Dinosaur Jr - Seals And Crofts

USA (ILLINOIS)

THE SPRINGFIELDS - hierzulande so gut wie unbekannt - sind eine in Insiderkreisen der USA hoch geschätzten Bands, die als eine der ersten die Indie Pop und Indie Rock Schublade aufgezogen haben. Einige der uralten (ha, ha) Musikfans werden sich eventuell sogar noch an ein mit Dusty Springfield und mit Brüderchen Tom bestücktes Trio erinnern, das aber nichts mit dem hier erwähnten von Ric Menck und Paul Chastain gegründeten und aus dem Nachlaß der Gruppe “Velvet Crush” entstandenen Quartett aus Chicago im US Bundesstaat Illinois gemeinsam hat. Wer den Westcoast Pop der 60er liebt und gerne einmal eine etwas modernisiertere Variante im 80er Jahre Sound hören möchte, sollte einen Hörgang wagen mit dem Album “Singles 1986-1991”, das sämtliche Vinyl-Singles mit A- und B-Seiten der insgesamt nur 3 Jahre aktiven Band präsentiert. Highlights: “Sunflower”, “This Perfect Day”, “Million Tears” und “Wonder”.

The Springfields - Singles 1986-1991

VÖ: 15.11.19

Verfügbar:  Vinyl & CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/slumberland-records/sets/the-springfields-singles-2

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Various Artists “Peaky Blinders”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Die TV Serie "Peaky Blinders" war zum ersten Mal 2014 im deutschen TV zu sehen, mittlerweile können alle bisherigen 5 Staffel bei "Netflix" abgerufen werden! Der Soundtrack zur Serie ist 2019 erschienen - allerdings gibt es auf dem Doppel-CD-Album bzw 3-fach-Vinyl-Album nur einen geringen Anteil der in der Serie spielenden Songs zu hören! Die "Peaky Blinders" Besetzung ist hochkarätig - bisher gibt es 5 Staffeln bei "Netflix" - 2 finale Staffeln sind bereits in Auftrag gegeben worden.

Tracklisting CD 1:

01. Cillian Murphy: Dialogue Skit
02. Nick Cave & The Bad Seeds: Red Right Hand
03. The White Stripes: St. James Infirmary Blue
04. Martin Phipps: Truce
05. Cillian Murphy: Dialogue Skit
06. Dan Auerbach: The Prowl
07. Helen McCrory: Dialogue Skit
08. Jack White: Love Is Blindness
09. PJ Harvey: To Bring You My Love
10. Tom Hardy: Dialogue Skit
11. Black Rebel Motorcycle Club: River Styx
12. Paul Hartnoll: Post Irish Meeting
13. PJ Harvey: Red Right Hand
14. Laura Marling: What We Wrote
15. Paul Anderson: Dialogue Skit
16. Royal Blood: Come On Over
17. Arctic Monkeys: Do I Wanna Know?
18. Cillian Murphy: Dialogue Skit
19. Nick Cave & The Bad Seeds: Breathless
20. Radiohead: You And Whose Army?
21. Helen McCrory: Dialogue Skit
22. PJ Harvey: This Is Love
23. Dickon Hinchliffe: Sons
24. Cillian Murphy: Dialogue Skit
25. Queens Of The Stone Age: Bury The Witch
26. The Last Shadow Puppets: Bad Habits
27. David Bowie: Lazarus

Tracklisting CD 2:

01. Cillian Murphy: Dialogue Skit
02. Savage: Adore
03. Nick Cave & The Bad Seeds: The Mercy Seat
04. Rachel Unthank & The Winterset: I Wish
05. Anthony Genn/Martin Slattery: Ballad For Polly Gray
06. Cilian Murphy: Dialogue Skit
07. Frank Carter & The Rattlesnakes: Devil Inside Me
08. Foals: Snake Oil
09. Helen McCrory: Dialogue Skit
10. Radiohead: Pyramid Song
11. Laura Marling: A Hard Rain’s A-Gonna Fall
12. Sophie Rundle: Dialogue Skit
13. Black Sabbath: The Wizard
14. Anna Calvi: Papa Pacify
15. Joy Division: Atmosphere
16. Cillian Murphy: Dialogue Skit
17. Anna Calvi: You’re Not God
18. Paul Anderson: Dialgoue Skit
19. Jehnny Beth: I’m The Man
20. Idles: Never Fight A Man With A Perm
21. Cillian Murphy: Dialogue Skit
22. Richard Hawley: Ballad Of A Thin Man

Erstausstrahlung Episode 1: 12. September 2013
Erstausstrahlung Deutschland: 02. Juni 2014

“Netflix” kann 30 Tage lang kostenlos getestet werden:
https://www.netflix.com/de/title/80002479

SOUNDTRACK

Für Fans der Serien: Aquarius - The Black Donnellys - Taboo

SAMPLER

Die TV-Serie „Peaky Blinders“ flimmerte zum ersten Male über die deutschen Bildschirme im Jahr 2014. Der geile Thema Song „Red Right Hand“ faszinierte gleich beim ersten Anhören – gesungen und gespielt von NICK CAVE & THE BAD SEEDS – das Original kennen die Fans der australischen Rock Gruppe natürlich von deren 1994er Album „Let Love In“. Jetzt – fünf Jahre später nach der Ausstrahlung der ersten Staffel der TV-Serie gibt es erstmals einen Soundtrack mit 34 Songs – wahlweise auf 2 CDs oder 3 Vinyl LPs verteilt – wobei die Vinyl-Ausgabe unverschämter Weise fast 3 x so teuer verkauft wird. Braucht man sich nicht zu wundern, wenn Vinyl nie wieder den Stellenwert früherer Zeiten erreichen wird – und schon gar nicht bei jüngeren Musikfans. Zwischen den Songs gibt es vereinzelte Dialog-Skits (insgesamt 14 an der Zahl), was zwar ganz nett für Sammler und Fans der Serie sein dürfte, aber störend für all diejenigen, die nur die (sehr gute) Musik hören möchten und die Serie gar nicht kennen. Die meisten Songs sind schon irgendwo auf den diversen Alben der Künstler veröffentlicht worden, die von PJ HARVEY gesungene Cover Version des oben erwähnten Nick-Cave-Klassikers ist sogar exklusiv für die Serie aufgenommen worden. Warum aber erst jetzt der Soundtrack und warum nicht schon vorher gesplittet in diverse Season-Alben? Wäre toll gewesen, weil es in den mittlerweile abgedrehten 5 Staffeln (2 sollen noch folgen) – geschätzt – über 150 Lieder zu hören gibt. Alleine in der ersten Episode werden 15 angespielt – auf diesem Soundtrack-Album befinden sich lediglich drei davon. Einen Score (die instrumentale Filmmusik) gibt es bisher auch noch nicht – einer der Gründe könnte sein, dass mehrere Komponisten an den diversen Staffeln gearbeitet haben. Auf dem Album gibt es von jedem dieser Komponisten einen beispielhaften Score-Track zu hören.

Die Handlung der Serie spielt größtenteil im englischen Birmingham nach dem ersten Weltkrieg, als die Songs des Albums natürlich noch nicht geschrieben worden waren, aber ulkiger Weise sind auch die Lokalmatadoren BLACK SABBATH mit ihrem unvergleichlich geilen 1969er Kracher „The Wizard“ zu hören – das Stück gab es damals zunächst als B-Seite der Single „Evil Woman Don’t Play Your Games With Me“ und dann später auf dem Debüt Album in gleichen Jahr und es ist bis heute einer der wenigen Tracks, an denen Ozzy Osbourne an der Mundharmonika zu hören ist. Damals noch als „Ossie“ auf dem Album Cover angegeben. Hat man dann später geändert, als die DDR-Grenze aufgelöst worden ist. Nein, okay, das war jetzt nur ein Scherz mit „Hertz“ von mir, ha, ha! Mittlerweile kann „Peaky Blinders“ auch beim führenden Streaming-Anbieter „Netflix“ angesehen werden – wer sich für „The Black Donnellys“, „Les Misérables“ (die TV-Serie) oder „Taboo“ begeistern konnte, sollte auf jeden Fall mal reingucken. Auch die mittlerweile auf eine stattliche Anzahl angewachsenen zahlreichen Charaktere sind gut dargestellt, in den Hauptrollen waren bisher u. a. Cillian Murphy (mir erstmals in der 2003er Zombie-Komödie „28 Days Later“ aufgefallen), Helen McCrory (spielte u. a. auch in den letzten drei „Harry Potter“ Filmen) und Paul Anderson (u. a. „The Revenant“, „Robin Hood“ und „Hostiles“) zu sehen. Die erste Staffel habe ich vor einigen Jahren gesehen - war ganz unterhaltsam und seinerzeit eine gute Alternative zu Aktion-Serien wie “TWD”, “True Blood” oder “GoT”, dann habe ich die Serie etwas aus den Augen verloren und jetzt mit dem Eintreffen des Soundtracks habe ich mir jedoch vorgenommen, die bisherigen 5 Staffeln in den kommenden Wochen komplett zu streamen bei “Netflix”. Und eventuell gibt es dann ja, wenn ich fertig bin damit, schon ein zweites Soundtrack Album zur Serie, was vor allem die Fans als begrüßenswert empfinden dürften.

VÖ: 15.11.19

Verfügbar:  2-CD & 3-Vinyl LP & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.bbc.co.uk/programmes/b045fz8r  (Vorsicht Spoiler!) & www.imdb.com/title/tt2442560/

TRACKLISTING

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

FORS “BEFORE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Fors - Before

TRACKLISTING:

01.  Happy Man
02.  Chollum
03.  Privilege Of Fools
04.  Eastwards
05.  Specters
06.  I Feel Now
07.  Flower Of Creation
08.  Room Number 6
09.  Illusions
10.  Saturday
11.  Magoria
12.  Before

Label: On Stage Records

ART ROCK

Für Fans von: Joe Satriani – Alan Parsons Project – Dream Theater 

SCHWEIZ

„Instrumental“ ist wieder schwer angesagt zur Zeit. Waren rein-instrumentale Veröffentlichungen diverser Künstler vor einigen Jahren nur Randerscheinungen, gibt es in letzter Zeit wieder mehr und mehr Bands, die sich aufs Wesentliche beschränken und auch im rockigen Bereich tolle Musik veröffentlichen, ohne diese mit oft in diesem Schubladengenre zu hörenden nur zweitklassigem Gesang zuzukleistern. Die texanischen „Khruangbin“ und „Polyphia“ oder die deutschen „Behind Closed Doors“ fallen mir beispielsweise spontan ein. FORS kommen aus der Schweiz und haben vor einem Jahr ihr Debüt Album „Before“ vorgelegt. Digital zwar nur – jetzt aber gibt es das Werk auch als physikalische CD! Die 4 Musiker bieten 77 Minuten lang einen virtuosen Spaziergang durch „neo-prog“ige Gefilde. Musik, die das Genre-Rad nicht neu erfindet, aber makellos produziert und exzellent gespielt ist. Von Anfang bis Ende durchgehört schleicht sich allerdings doch stellenweise leichtes Gähnen ein, wenn die Musik vor allem bei den langsameren Stücken manchmal zu gesichtslos und unoriginell, zu ausgeglichen und glatt klingt. Aber immer wenn der Gitarrist die führende Rolle übernimmt, wird’s richtig geil. Die Highlights: In „Happy Man“ dominiert ebenfalls die von Roland Hegi gespielte Gitarre – das Power-Stück erinnert mich an die Spielkultur eines Steve Vai, Marty Friedman oder Joe Satriani, “Chollum“ tendiert mit sinfonisch-klassischem Ambiente eher in die „ELP“ oder gar etwas härtere „Dream Theater“ Richtung. „Specters“ drifted mit schwebenden Snythieklängen und hypnotisch groovenden Riffs esoterisch in die Space-Rock-Ecke, bevor sich die Gitarre mit einem langen schreienden Solo aufmacht, die regenverhangene Wolkendecke aufzubrechen, um ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen.  Ebenfalls gut: Das mich aufgrund des bombastischen Keyboard-Sounds an den Klassiker „Fanfare Of The Common Man“ von ELP erinnernde „Saturday“. Das Quartett wird komplettiert von Dorothe Wetter an den Keyboards, Harry Schärer am Bass und Felix Waldisühl an den Drums. Und wenn ich aktuellere Infos auf der Webseite der Band und die Promo-Infos richtig deute, ist Keyboarderin Dorothe mittlerweile ausgeschieden und durch Jannik Jungck ersetzt worden.

VÖ: 20.12.19

Verfügbar:  CD & Digitales Album (VÖ: 02.06.18)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 Web: https://fors.bandcamp.com/releases  &  https://forsband.ch/

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

Various Artists “Doomed & Stoned In Belgium”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY METAL

Für Fans der epochalen Sampler-Reihe “Stoned & Doomed”

SAMPLER

Die Reihe „Doomed & Stoned“ geht in die nächste Runde. Das Sampler-Label, das sich auf die Subgenres „Doom Metal“ und „Stoner Metal“ eingeschworen hat, führt den Musikfan ins benachbarte Belgien, wo es seit mehreren Jahrzehnten eine muntere Metal-Szene mit Hochkarätern wie „Leng T’che“ oder „The Black Heart Rebellion“ gibt, unbekanntere Insider-Acts wie die hier vorgestellten aber bisher meistens im Untergrund wüteten, was sich jetzt ändern sollte. Natürlich ist das hier Dargebotene wie auch schon bei den Vorgänger-Samplern nur für den harten Kern geeignet und nicht für vom Mainstream bedudelte Schlager-Metal-Hörer a la „Metallica“ oder „Avantasia“. Zwei der zahlreichen Highlights der fetten 48teiligen belgischen Wuchtbrumme sind das psychedelische 11minütige „Burning Warriors“ von BLACK MIRRORS und die instrumentale Volldröhnung “Wind” von ATOMIC VULTURE.

VA - Doomed And Stoned In Belgium

VÖ: 13.12.19

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://doomedandstoned.bandcamp.com/album/doomed-stoned-in-belgium

TRACKLISTING

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

TREVOR MORRIS “VIKINGS: FINAL SEASON”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SOUNDTRACK

Für Fans der Soundtracks:  The Last Kingdom - Britannia

KANADA

Selten war die Veröffentlichung eines Soundtracks zu einer Serie unsinniger als das aktuelle Album zur finalen sechsten Staffel der TV-Serie „Vikings“. Denn wer sich das Tracklisting anschaut, bekommt unfreiwillig einen Spoiler nach dem anderen mitgeteilt – die daraus resultierende Spannung für ein rauschendes Finale tendiert gleich Null. TEVOR MORRIS hat wieder für den Score gesorgt – sinfonischer Power-Bombast – durchzogen von feinen melancholisch-düsteren Elementen – in der 66 minütigen Packung gibt es die gewohnte „Morris“-Breiseite – schade nur, dass man beim Soundtrack wie bei vorangegangenen schon passiert ebenfalls auf die atmosphärisch geilen Beiträge der diversen Neo-Avantgarde-Folk-Künstler verzichtet hat. Wer sich etwas Spannung bewahren möchte, wartet mit dem Kauf und dem Anhören der begleitenden Soundtrack-Musik, bis er die insgesamt 20 Folgen gesehen hat.

Soundtrack - Vikings Final Season

VÖ: 06.12.19

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://www.trevormorris.com/  & https://youtu.be/Y7d0A5re7-0 (Trailer)

TRACKLISTING

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

BRIAN D’OLIVEIRA “SHADOW OF THE TOMB RAIDER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

VIDEO GAME

Für Fans der Soundtracks:  The Witcher - Gothic 3 - Risen

KANADA

Wer sich das Video Game „Shadow Of The Tomb Raider“ und da die etwas teurere „Croft Edition“ besorgt hat, ist schon im September 2018 in den Genuß des digitalen Soundtracks zum Spiel gekommen. Der in Trinidad & Tobago geborene kanadische Komponist BRIAN D’OLIVEIRA ist zuletzt aufgefallen durch den starken Soundtrack zum Spiel „Resident Evil Biohazard“, wer das Spiel „Shadow Of The Tomb Raiders“ gespielt und sich seinerzeit nicht für die exklusivere Edition entschieden hat, bekommt jetzt mit dem um einige neue Tracks erweiterten Soundtrack-Album zum Spiel eine tolle Zugabe. Auch wer sich für elektronisch-sinfonischen Bombast mit weltmusikalischen und neo-space-proggigen Elementen begeistert, kann ebenfalls unbedenklich zugreifen. Anspieltipps: “One With The Jungle”, “Trinity Confrontation”, “Cenote”, “Sacrifice”, “Baptism Of Fire” und die 8 ½ minütige Suite “Death Of The Sun”.

Soundtrack - Shadow Of The Tomb Raider

VÖ: 09.11.19

Verfügbar:  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://briandoliveira.com/ & https://tombraider.square-enix-games.com/en-us

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

SUGAR BLUE “COLORS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Sugar Blue - Colors

Die Legende lebt! Selten hat diese Aussage besser gepasst als zum neuen Album “Colors” von Mundharmonika Ikone SUGAR BLUE. Der Mann ist im Dezember 1949 vor 70 Jahren als James Joshua Whiting geboren und ist bereits als Teenager von der heimischen Blues Szene infiziert worden. Anfang der 70er tampte er durch Europa und ist Anfang der 70er durch Zufall in Paris von  Mick Jagger entdeckt worden und dieser hat ihn auch zum Mitspielen auf den Kultalben “Emotional Rescue” und “Some Girls” rekrutiert. Von da an war der Musiker Bestandteil einer jeden besseren Blues-Kollektion. Auch auf dem neuen Album gibt es fette Mundharmonika-Riffs und Licks, starke Grooves und singen kann der gebürtige New Yorker ebenfalls! Die empfehlenswerten Anspieltipps: “And The Devil Too”, “Man Like Me” und die Cover-Version des “Beatles”-Klassikers “Day Tripper”, von dem es bereits zahlreiche Versionen gibt, den ich aber noch nie so funky gehört habe.

Genre: Blues

TRACKLISTING:

01.  And The Devil Too
02.  Bass Reeves
03.  We Will Be All Right
04.  Day Tripper
05.  Good Ole Days
06.  Man Like Me (auf dem Album angegeben als Track 07)
07.  Dirty Old Man (auf dem Album angegeben als Track 06)
08.  Shanghai Sunset
09.  Downhill
10.  Bonnie And Clyde
11.  Keep On

Beim offiziellen Album-Tracklisting ist den Verantwortlichen ein Fehler unterlaufen, indem man “Man Like Me” und “Dirty Old Man” vertauscht hat.

Label: Beeble Music

Web: www.beeblemusic.com/

Für Fans von:
Muddy Waters - Johnny Winter
Lee Oskar - Walter Horton

VÖ: 10.12.09

Verfügbarkeit:
CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web:  https://sugar-blue.com/ & https://www.alligator.com/artists/Sugar-Blue/

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

CULCHA CANDELA “BESTESTE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Culcha Candela - Besteste

Passend als „Hamma!“-Present zu Weihnachten gibt es den Best-Of-Update von CULCHA CANDELA. 2010 durften sich Fans über „Das Beste“ freuen mit 20 Songs, 9 Jahre später folgt das „Besteste“, auf dem sich 8 Lieder der damaligen Zusammenstellung befinden, 7 zusätzliche Songs der drei nachfolgenden Studio Alben aus den Jahren 2011, 2015 und 2017 sowie 6 brandneue Tracks, von denen das schon im Frühjahr 2019 veröffentlichte „No Tengo Problema“ längst in zahlreichen Playlisten rotiert. Von den anderen Neuen gefallen mir vor allem die latineske Reggaeton-Nummer „7 Days“ und der „milf“ige Party-„Popper“ „Mama Maria“. „Dinero“ gibt’s zweimal, einmal als Standard Edit und dann auch als knackigeren „Besko Remix“. Wer mehr Kohle investieren möchte besorgt sich unbedingt die limitierte „Besteste“-Box mit 120seitigem Fotobuch, einem recycelbaren Kaffeebecher, einer Einkaufstasche und einem doppelseiten Riesenposter.

Genre: Crossover Pop

TRACKLISTING CD 1:

01.  Hamma! (Single Edit)
02.  Monsta
03.  Cool mit mir selbst (feat. Ela aka Elzbieta Steinmetz)
04.  Berlin City Girl (WIR Single Edit)
05.  La Bomba
06.  Von Allein (WIR & Culcha Candela Single Edit)
07.  Partybus
08.  Eiskalt
09.  Lass ma einen bauen
10.  Rodeo
11.  Schöne neue Welt (Single Edit)

TRACKLISTING CD 2:

01.  Genieß mein Leben
02.  Wann dann?!? (VIP Mix)
03.  Wildes Ding
04.  Chica
05.  Ey DJ
06.  No Tengo Problema
07. Dinero
08.  Ballern
09.  7 Days
10.  Mama Maria
11.  Dinero (Besko Remix)

Label: Culcha Sound
(Sony Music Entertainment)

Webseite: www.sonymusic.com

Bisherige Longplay Alben:
Union Verdadera (2004)
Next Generation (2005)
Culcha Candela (2007)
Live (2008)
Schöne neue Welt (2009)
Das Beste (2010)
Flätrate (2011)
Candelistan (2015)
Feel Erfolg (2017)

Für Fans von:
Jamaram - Sam Ragga Band
Seeed - Peter Fox - Shantel

VÖ: 13.12.09

Verfügbarkeit:
2-CD & Digitales Album
Limitierte Special Edition Box

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: http://culchacandela.de/ & https://soundcloud.com/culcha-candela

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

 IGLESIA ATOMICA “The Jim Jones Kool-Aid Acid Test”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Iglesia Atomica - The JIm Jones Kool Aid 1

Iglesia Atomica - The Jim Jones Vol 2

TRACKLISTING Vol. 1:

01. Ritual (12:32)
02. Funeral Variations (09:08)
03. Nube de Oort (11:09)
04. Epistola (incl. Funeral Variations reprise (14:10)
05. Astral Variations (09:32)

TRACKLISTING Vol. 2:

01. Kool (17:50)
02. Aid (02:24)
03. Acid (10:04)
04. Test (12:50)
00. 21. Ukraine: Siren Son
g

VÖ: 03.09.19

PSYCHEDELIC ROCK

VÖ: 01.12.19

PSYCHEDELIC ROCK

Die Musik von IGLESIA ATOMICA ist so das richtige für eine lange durchzechte Nacht. Hypnotisch langsam groovende ätherische Rock Riffs – Songs, von denen die meisten eine Länge über 10 Minuten haben – instrumental, keine Texte, womit auch entfällt, dass man/frau sich verleiten lassen muss, großartig am frühen Morgen über irgendein unnützes besungenes Thema nachzudenken. Die drei Musiker der Band aus dem beschaulichen und trotzdem wunderschönen Eiland Puerto Rico, wo einige der angenehmsten und friedvollsten Menschen dieser Welt leben, spielen ihre Musik mit intensiver Leidenschaft, was durch einen im Hintergrund manchmal zu hörenden Begeisterungsschrei festgemacht werden kann. Die unlängst veröffentlichten Alben „The Jim Jones Kool-Aid Acid Test, Vol 1“ und „Vol 2“ bieten einen mitreißenden Mix aus Stoner Rock, frei improvisiertem „Jam Band Rock“ und psychedelischem Acid Rock, wie er auch von den britischen „Acid Mothers Temple“ seit den 90er Jahren praktiziert wird. Das Trio ist ebenfalls in den 90ern für eine kurze Zeitspanne aktiv gewesen und hat 2016 nach über 20jähriger Pause wieder zusammen gefunden, Und weil sich die Zeiten sehr zum Positiven verändert haben, was vor allem die Möglichkeit der Veröffentlichung und Verbreitung musikalischer Medien betrifft, dürfen Rock Fans teil haben am emsigen Mitteilungsbedürfnis des Trios. „Ritual“ beginnt mit einer kleinen „Gonna Run“-Reminiszenz (remember „Ten Years After“ und deren grandioses 1970er Album „Watt“?) und verliert sich dann in zügelloser „hendrix“scher Impro-Freiheit. Das Trio besteht aus Martin Latimer (Guitar), Agustín Criollo (Bass, Keyboards) und Herb Pérez (Drums, Percussion). „Nbe De Oort“ erinnert stark an den „Woodstock“-Schmachtfetzen „Voodoo Chile“ von Meister Hendrix und auch hier geizt Gitarrist Latimer nicht mit ausufernden Wah-Wah-Licks. Interessant: Beide Alben sind komplett in einem Take Live eingespielt und lediglich mit einem digitalen Field Audio Recorder aufgenommen worden – weniger Technikbewanderte dürfen sich darunter ein hochwertigeres Diktiergerät vorstellen, lediglich die Keyboard-Spuren wurden später als Overdub eingefügt. Ein absolutes Must Have für die zeitgenössische Psychedelic Rock Sammlung ist das knapp 18minütige Jam-Monster “Kool” auf Volume 2! Für gerade einmal 20 US Dollar kann man sich die komplette digitale Diskographie der puertorikanischen Gruppe kaufen!

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 Web: https://laiglesiaatomica.bandcamp.com/

-----------------------------------------

-----------------------------------------

-----------------------------------------

-----------------------------------------

BRIA SKONBERG “NOTHING NEVER HAPPENS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Bria Skonberg - Nothing Ever Happens

Eine Jazz Trompeterin, die auch noch richtig geil singen kann? Kann ich mich nicht erinnern, dass das schon mal vorgekommen ist. Und BRIA SKONBERG hebt sich noch wohltuend ab vom üblichen Vocal Jazz Gedöns, der den geplagten Fans immer wieder nur die alten Standards verabreicht. Cover Versionen gibt es zwar ebenfalls zu hören auf “Nothing Never Happens”, aber diese strahlen fröhlich erfrischend in buntem Gewande wie beispielsweise der Nina Simone Klassiker “Bang Bang”, den die Kanadierin wie alle anderen Songs mit erlesenem Trompetenspiel verzaubert. Es ist ihr sechstes Studio Album, für das 2016er “Bria” ist sie in ihrer Heimat bereits mit einem “Juno Award” für das beste Vocal Jazz Album des Jahres ausgezeichnet worden und ich bin zuversichtlich, dass sie sich mit dem neuen Material ebenfalls stark auf der Erfolgsschiene befindet. Weitere Highlights: ”Villain Vanguard”, ”Square One” und “Blackout”, einer der besten Vocal Jazz Songs des Jahres 2019!

Genre:
Vocal Jazz

TRACKLISTING:

01.  Blackout
02.  So Is The Day
03.  Blackbird Fantasy
04.  Square One
05.  Villain Vanguard
06.  Bang Bang
07.  What Now
08.  I Want To Break Free

Bria Skonberg: Vocals, Trumpet
Doug Wamble: Guitar
Devin Starks: Bass
Jon Cowherd: Hammond Organ
Mathis Picard: Piano
Darrian Douglas: Drums
Patrick Bartley: Saxophone

Label:
DL Media Music

Webseite:
http://dlmediamusic.com/

Für Fans von:
Norah Jones - Katie Melua
Eva Cassidy - Jessie Baylin

VÖ: 01.11.09

Verfügbarkeit:
CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://www.briaskonberg.com/

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

CHRIS COX “TIME MACHINE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Chris Cox - Time Machine

Au weia! Da hat sich ein gewisser CHRIS COX an diversen Cover Versionen versucht und ist dabei in ein Fettnäpfchen nach dem anderen getreten. Einen der schönsten Pop Songs der 70er hat er als taumelnden schleimverkrusteten Zombie zum Leben erweckt und damit eine der schlechtesten Cover Versionen des letzten Jahrzehnts erschaffen. Das Mädel, das diese Version singt, tut mir leid. Sie hat kein Talent und kein Gespür, wie man/frau seine Stimme einsetzt, um halbwegs Gefühle zu transportieren. Der Rest ist schnell erzählt: Auch über „Let Love Shine“, „Sunshine“ und „Relight My Fire“ decke ich den Mantel des Schweigens und wünsche dieser Zeitmaschine, dass sie irgendwo im  Paläolithikum feststecken bleibt und sich nie wieder sehen lässt. Mitsamt diesem Pseudotriebtäter Chris Cox oder wie auch immer er mit richtigem Namen heißt. Wie sagten schon die Zombies in der herrlich-schrägen Komödie „Ein Sprung in der Schüssel“ immer so schön? Wen interessiert das schon!

Genre: Pseudo Pop

TRACKLISTING:

01.  Sunshine
02.  Always Work It Out
03.  Let Love Shine
04.  Atmosphere
05.  Relight My Fire
06.  Beyond The Street
07.  Never Enough
08.  Be Careful!
09.  Rhiannon
10.  Time Machine

Label: Interhit Records

Für Fans von:
halbwegs begabten Cover Bands

VÖ: 06.12.19

Verfügbarkeit:
Digitales Album

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://soundcloud.com/chriscox

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

COUNTRY KLASSIKER DES MONATS

JOHNNY REID “DANCE WITH ME”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Johnny Reid - Dance With Me

Über eine der mitreißendsten Stimmen im Country Genre besitzt JOHNNY REID, ein schottisch-kanadischer Songwriter, der damit wieder einmal die These widerlegt, dass richtig guter Country nur aus der Hochburg Nashville kommen kann. Mit seiner Rebeisenstimme erinnert der Musiker an einen Mix aus Rod Stewart, Paolo Nutini (beide ebenfalls schottische Vorfahren) und dem Detroit-Rocker Bob Seger. “Dance With Me” ist im Jahr 2009 das fünfte Studio Album des Sängers gewesen - voll gespickt mit erstklassigen Country Rockern und romantisch-melancholischen Perlen und es ist richtig erstauntlich, dass der Musiker hierzulande immer noch relativ unbekannt ist, wenn ich mir so ansehe, was sich sonst für ein Müll in den hiesigen Charts und in den Radiosendern herum treibt. Highlights: “Keep Working On Me”, der Hillbilly Honkytonker “Old Flame”, “Let’s Take It Outside”, “My Old Friend” und die rockige Liebesromanze “A Woman Like You”.

Genre:
Country Rock & Americana

TRACKLISTING:

01.  A Woman Like You
02.  Old Flame
03.  Dance With Me
04.  Let’s Take It Outside
05.  Hey-O
06.  Brings Me Home
07.  Keep Working On Me
08.  A Moon To Remember
09.  Slow Down
10.  My Old Friend

Guitars: Richard Bennett, Mark Selby, Brent Maher
Bass: Glenn Worf
Drums, Percussion: Nir Z
Pedal Steel, Dobro: Dan Dugmore, Fats Kaplin
Violin, Fiddle: Tammy Rogers, Fats Kaplin
Keyboards: John Jarvis, Tim Lauer, Gordon Mote
Background Vocals: Vicki Hampton, Louis Dean Nunley

Label:
Open Road Recordings

Webseite:
www.openroadrecordings.com/

Für Fans von:
Bob Seger - Paolo Nutini
Rod Stewart - Chris Farnham

VÖ: 10.03.09

Verfügbarkeit:
CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://www.johnnyreid.com/ & https://youtu.be/__9cDS0ngkI

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

KKKKKKKKKK

NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

KKKKKKKKKK

NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten 1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Sammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

KKKKKKKKKK

NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Startseite

Web Radio

Impressum

Datenschutz

www.music-newsletter.de

www.music-newsletter.de

www.music-newsletter.de

www.music-newsletter.de