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NEUE CDs KW 21-2018

Ab sofort gibt es an dieser Stelle immer am Montag Morgen gebündelt die neuen Rezensionen der abgelaufenen Kalenderwoche - unabhängig vom Alter der Veröffentlichung - die neuesten Infos zu Promo Eingängen, die noch nicht rezensiert worden sind, gibt es beim Link “Neue CDs”. Die besten 10 Alben der abgelaufenen Woche werden wie gehabt in der Rubrik “Ohrgamsus der Woche” gelistet.

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Shanti Powa - Til Insanity

Jo Goes Hunting - Come Future

Viech - Heute Nacht nach Budapest

Piso 21 - Ubuntu

Soundtrack - Cobra Kai

SHANTI
POWA

JO GOES
HUNTING

VIECH

PISO 21
“UBUNTU”

COBRA KAI
SOUNDTRACK

 

 

 

 

 

Die Toten Hosen - Laune der Natur

Casearean Moms - Thy Khyber Mass

Mik - New Room

Sudan Archives - Sink

Alma - Heavy Rules Mixtape

DIE TOTEN
HOSEN

CAESARIAN
MOONS

MIK
“NEW ROOM”

SUDAN
ARCHIVES

ALMA
MIETTINEN

 

 

 

 

 

Achokarlos - The Great Lie

Grounders - Coffee And Jam

Svalbard - Its Hard To Have Hope

Yola Semedo - Sem Medo

Kylie Minogue - Golden

ACHOKARLOS
“THE GREAT LIE”

GROUNDERS
“COFFEE & JAM”

SVALBARD

YOLA
SEMEDO

KYLIE
MINOGUE

 

 

 

 

 

Zi-GA Manda - Heit geht's los mit an Jodler

Various Artists - The Bristol Reggae Explosion

Firefall - You Are The Woman

Colour Me Wednesday - Counting Pennies

Barbara Lynn - The Atlantic Collection

ZI-GA
MANDA

BRISTOL REGGAE
EXPLOSION

FIREFALL

COLOUR ME
WEDNESDAY

BARBARA
LYNN

 

 

 

 

 

Save Yourself - Party On The Beach

Various Artists - Linval Presents Dub Landing Vol 1

Various Artists - Linval Presents Dub Landing 2

Ray Charles - 100 Hits

Various Artists - Beat the Dance All Night Long

SAVE
YOURSELF

LINVAL PRESENTS
DUB LANDING 1

LINVAL PRESENTS
DUB LANDING 2

RAY
CHARLES

BEAT THE DANCE
ALL NIGHT LONG

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

JO GOES HUNTING “COME, FUTURE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Jo Goes Hunting - Come Future

TRACKLISTING:

01.  Winner    VIDEO
02.  I Don’t Mind
03.  Confusion    VIDEO
04.  Lion    VIDEO
05.  Money
06.  Hell Of Mine
07.  My Mind
08.  Lost And Found
09.  Act Of Leaving
10.  Without You
11.  Call Me

Label: Grand Douche Records
Promotion: Backseat

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Snakefinger- Zoogz Rift - Frank Zappa - The Residents

NIEDERLANDE

JO GOES HUNTING – Jo geht auf die Jagd – und hat sich einen aufregenden Mix aus Alternative Rock, Indie Pop und exeperimenteller Fusion-Elektronik eingefangen, der im ersten Stück „Winner“ gar nicht so leicht in nur einer einzigen stilistischen Schublade eingeordnet werden kann. „I Don’t Mind“ beginnt mit mysteriös-verhalltem Americana-Gitarrensound, während im Hintergrund vibrierende Keyboard-Akkorde herumzittern. Der Gesang von – ja von wem denn – schnell mal das auffaltbare Inlay aufgeklappt – von Jimmi Jo Hueting, wie wohl der Chef des Projekts heißt, erinnert mich hier leicht an „Lenny Kravitz“. Besagter Jo hat Musik und Texte geschrieben und auch das Album produziert – begleitet wird er von – okay, dazu komme ich ein paar Zeilen später – auch dieses zweite Stück ist absolut kein Fall für den handelsüblichen Radioeinsatz und wird die Zuhörer der 0815-Dumpfbackensender eher verschrecken. Was aber absolut nicht abwertend gemeint sein soll, mit „Confusion“ scheint sich die Sachlage ein bisschen zu ändern, ein gepflegter Groove führt hinein in das Stück, dann aber ist der Titel der Komposition zutreffend und verändert seine Farbe wie ein Chamöleon, was das Tempo und das Arrangement betrifft, das zwischen tanzbarem Easy-Listening-Rock und  melodiösem Dream-Pop-Content pendelt.

„Come, Future“ heißt das Album und richtig – genau dort ist der Zuhörer angekommen. Poppiger Rock Avantgarde im Jahre 2018 – der Songwriter singt <i am feeling kind of sad – cause you won’t stay with me in bed> aber dafür sei ihm gewiß, dass der intellektuelle Musikfan auf jeden Fall bei der Stange (ha, ha) bleiben wird, um alle 11 Songs zu genießen. Mittlerweile („Lion“) lasse ich mich von beatlesquen Vocal Harmonien begeistern, die stark an die „Sgt.Peppers-Phase“ der Fab Four aus Liverpool erinnern. (Notiz am Rande: Im kommenden Jahr gibt es übrigens wieder ein neues legendäres Quartett in der britischen Metropole mit den Orchestermusikern Sadio Mane, Firminho, Naby Keita und Mo Salah) . „Money“ ist der erste Song des Albums, der ausgelassenes Dance-Feeling bietet, aber es wäre wohl unter der Würde der praktizierenden Musiker, dieses Stück nicht mindestens im 6/8tel Takt zu zelebrieren. Polyphone Extravaganz (Gabrielle van Klaveren) in „Lost And Found“ sorgt für spannende progressive-rockige Atmosphäre, die ich ähnlich früher einmal auf diversen Alben der Kultgruppe „Yes“ gehört habe und auch die nachfolgenden Tracks „Act Of Leaving“ und „Call Me“ bieten beste Unterhaltung für aufgeschlossene Musikfans. Unterstützt wurde der Meister bei den Aufnahmen des Albums von Daniel Eskens (Bass), Therry Castel (Synthesizer) und Sjoerd Krul (Guitars).

Fazit: Ein unterhaltsames Potpourri, das progressiver und innovativer ist als viele der eigentlich im Art Rock Genre niedergelassenen Rädelsführer. Das niederländische Projekt JO GOES HUNTING gibt mit seinem Debüt Abum „Come, Future“ einen ersten Einblick darauf, wie sich Musik im 22. Jahrhundert anhören wird.

VÖ: 30.03.18

Verfügbar: CD &  Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.jogoeshunting.com/ & https://soundcloud.com/jo-goes-hunting

TOURDATEN

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MIK “NEW ROOM”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Mik - New Room

TRACKLISTING:

01.  A Sign Of Peace
02.  Parade
03.  Leave It All Behind
04.  Brother
05.  Stones
06.  Diamonds    VIDEO
07.  Moon
08.  Adore
09.  Where Did It All Go Wrong
10.  Dirty
11.  Disappear

Label: Commitment Music

SONGWRITER

Für Fans von:  Morissey – Sam Smith – Zeronic – David Bowie

ÖSTERREICH

Beim Stichwort „Songwriter aus Österreich“ denken Viele wahrscheinlich spontan an „Falco“, die Musik jedoch, die mir entgegenschallt, klingt moderner und rockiger mit einer fetten Gitarrenwand und die Stimme erinnert eher an eine Symbiose aus „Tom Petty“ und „Morissey“. MIK aka Mik Tanczos ist ein Wiener Musiker, der in den vorangegangen Jahren viele Fans eingesammelt hat durch Aktivitäten in der Band „Zeronic“, für die er als Sänger und Songwriter produktiv gewesen ist. Das erste Stück „A Sign Of Peace“ kursiert seit einiger Zeit in einschlägigen Videoportalen und gibt mit seiner Antikriegsmessage ein bißchen den roten textlichen Faden des Albums vor: https://youtu.be/xIyIOlMBmls  - die nachfolgende „Parade“ nimmt das Tempo etwas zurück und präsentiert sich sanft mit melancholischer Melodie – der Climax nach rund 2 Minuten zeigt den Sänger mit ansteigender Stimmgewalt. Die Volumenkurve geht wieder leicht nach oben in „Leave It All Behind“, in dem es „heartland“-rockig zur Sache geht mit brit-poppigen Harmonien im Refrain, hier darf es der verstorbene David Bowie sein, den ich vergleichsweise erwähne, um die atmosphärische Dichte des Songs zu beschreiben. Die im Hintergrund zum 6/8tel Takt marschierende Perkussion trägt keltisch-rockige Züge und erwarte, dass mir im nächsten Moment einer der “Highlander-Bravehearts” auf die Schulter klopft. Das erste Highlight des Albums. Sehr schön auch das folgende kuschel-romantische „Moon“, das gothic-rockige und an die Klassiker der britischen Band „The Cure“ erinnernde “Dirty“. Mit sonorem Bass, der einen Johnny Cash erstaunt hätte aufsehen lassen, nimmt sich MIK beim Wort in “Disappear”. Er erlässt den „New Room“ und begibt sich auf die Reise, um seinen Fans vielleicht demnächst weitere interessante Räumlichkeiten zu erschließen. Texte und Produktionsnotizen sind im 12seitigen Inlay-Booklet abgedruckt, bei den Aufnahmen war übrigens am Bass ein gewisser Sasha Saedi beteiligt - Szene-Insider kennen den Namen des Musikers, weil er auch schon für die Sängerinnen Elke Kaufmann (Alessa), Christina Stürmer und Petra Frey im Artists & Repertoire Bereich tätig gewesen ist, die Backing Vokalistin Julia Prötsch haben wir vor einigen Jahren sogar einmal in der Rubrik „Video des Tages vorstellt: https://youtu.be/VEr9bX73pEQ

Fazit: Sehr gutes Debüt Solo von MIK, dessen Songs sich spätestens nach 3-4 Hörgängen als Ohrwürmer festfressen, die man so schnell nicht mehr aus dem Kopf bringt (und das eigentlich auch gar nicht möchte).

VÖ: 01.06.18

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.mikmusic.com/ & https://youtu.be/V5qwlmPFrMA

TOURDATEN

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YOLA SEMEDO “SEM MEDO”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

KIZOMBA

Für Fans von: Iva Mass - Dyna - Jennifer Dias - Grace Evora

ANGOLA

Dickes, fettes Package von YOLA SEMEDO, einer angolanischen Sängerin, die schon mehrmals in ihrem Heimatland ausgezeichnet worden ist für ihre internationalen Aktivitäten, die sie zu renommierten Genre-Festivals rund um den Erdball geführt haben. „Sem Moda“ ist eine Kollektion ihrer erfolgreichsten Songs der letzten 10 Jahre aufgestockt mit ein paar brandneuen Schlagern - ein Sahnhäubchen auf dem Kuchen, der allen Musikfans schmeckt, die sich für karibische Musik wie Zouk und Kizomba begeistern, die schon seit Jahren in Angola zu einer der beliebtesten Musikrichtungen gehören. Anspieltipps sind „Acredita“, das fado-jazzige “Como Foste Capaz”, Es Tu”, “E Tao Bom”, “Luanda” und die neue Single „Anjo da Guarda“, die in der landesübergreifenden Video TOP 10 von Afrika eingestiegen ist. Bei amazon.de gibt es die mit 5 Bonus Tracks ausgestattete digitale Kopie für schlappe 8,99 Euro.

Yola Semedo - Sem Medo

VÖ: 21.04.18

Verfügbar: 2-CD  & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://youtu.be/S0RFT2GzCFc & https://youtu.be/xK9O3YDvmdw

TOURDATEN

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BARBARA LYNN “THE ATLANTIC COLLECTION”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Barbara Lynn - The Atlantic Collection

Barbara Lynn - The Complete Atlantic 2014

Tracklisting CD:

01. This Is The Thanks I Get
02. Ring Telephone Ring
03. You’ll Lose A Good Thing
04. Take Your Love And Run
05. Maybe We Can Slip Away
06. Sure Is Worth It
07. Only You Know How To Love Me
08. I’ll Suffer
09. You’re Losing Me
10. Suffering City
11. Multiplying Pain
12. Why Can’t You Love Me
13. Mix It Up Baby

Cover rechts oben das Back Cover der 2014er CD

14.  He Ain’t Gonna Do You Right
15. Love Ain’t Never Hurt Nobody
16. People Like Me
17. Unloved Unwanted Me
18. You’re Gonna See A Lot More
19. Soul Deep
20. You Better Quit It
21. Nice And Easy
22. I’m A One Man Woman
23. (Daddy Hot Stuff) You’re Too Hold To Hold
24. You Make Me So Hot
25. It Ain’t Good To Be Good
Label: X5 Music Group

SOUL OLDIES

Für Fans von: Darlene Love - Dee Dee Warwick - Nina Simone

USA

BARBARA LYNN ist eine (auch heute noch größtenteils auf Wohltätigkeitsveranstaltungen praktizierende) US Soul Sängerin, die zu Beginn der 1960er Jahre vor allem auf sich aufmerksam machte, weil sie neben ihrem Gesang eine der ersten gewesen war, die auf der Bühne eine elektrische Gitarre gespielt hatte. Als  Barbara Lynn Ozen 1942 in Texas geboren, entwickelte sie schon als Kind ihre Liebe zur Musik, sie schrieb ihre Lieder selbst und 1962 belegte sie mit einer ihrer ersten Singles gleich die Nummer Eins der lokalen Rhythm’n’Blues-Charts. Die romantische und gleichzeitig sozialkritische Shuffle-Ballade „You’ll Lose A Good Thing“ sollte ihr erfolgreichster Hit bleiben über all die Jahre, in denen sie aufgrund ihrer instrumentalen Befähigungen auch als Musikerin in den Tourbands von Stevie Wonder, Sam Cooke, Otis Redding, James Brown, B. B. King und vielen anderen spielte. „The Atlantic Collection“ ist eine Zusammenfassung veröffentlichter Singles und Album-Tracks bei Atlantic Records, die als „The Complete Atlantic Recordings“ auf CD über das Label „Rhino Records“ bereits auf CD veröffentlicht worden sind und jetzt im Zuge der aktuellen Sampler- und Greatest Hits-Schwemme der X5 Music Group (Warner Music) auch eine digitale Aufbereitung erfahren. „Soul Deep“ ist ein bis dato unveröffentlichtes Stück aus den Archiven. Wem die authentische Soul Musik der 60er Jahre gefällt und noch nichts von Barbara Lynn im Regal hat, kann unbedenklich zugreifen, die CD ist lediglich über den Importweg beziehbar und kostet dabei 3x so viel wie die digitale Ausgabe (zurzeit 8,99 bei amazon.de). Weitere Anspieltipps: „Maybe We Can Slip Away“, „I’ll Suffer“, die Gänsehaut-Soul-Perle „You’re Losing Me“ (siehe auch den Link unten!) und “I’m A One Man Woman”. In der empfehlenswerten kanadischen Musik-Doku “I Am The Blues” gibt es einen kurzen Ausschnitt mit der Musikerin: https://youtu.be/X7oKIO0utsI

VÖ: 12.05.18

Verfügbar:  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Lynn & https://youtu.be/S5ZBlHL4Sgo

TOURDATEN

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RAY CHARLES “100 HITS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

 OLDIES

Für Fans von:  Solomon Burke - Al Wilson - Bobby Womack

USA

Fein säuberlich getrennt auf 4 CDs (mit je 25 Songs) gibt es die bekanntesten und wohl besten Lieder von RAY CHARLES, wobei völlig unerheblich ist, ob alle beteiligten Stücke wirklich sogenannte “Hits” sind, die sich irgendwann in irgendwelchen Charts platzieren konnten. Fakt ist, dass es sich um 100 Originalaufnahmen und einen unschlagbaren Preis (für die digitale Kopie) von gerade mal 3,99 (amazon.de) handelt, der sogar mit handelsüblichen Wühltischprodukten konkurrieren kann. Auch die anderen digitalen Best-Of-Zusammenstellungen vom Label “Not Now Music” (Sam Cooke, Johnny Cash) werden derzeit ebenso günstig angeboten. Wer Ray “Georgia On My Mind” Charles noch gar nicht kennt und auf ollen Soul steht, hört am besten mal rein in “Hit The Road Jack”, “I Got A Woman”, “Mess Around” und das von der Band “Humble Pie” und vielen anderen ge-coverte “Hallelujah, I Love Her So”.

Ray Charles - 100 Hits

VÖ: 01.03.18

Verfügbar:  4-CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.notnowmusic.com/100-hits-3426.html

TRACKLISTING

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PISO 21 “UBUNTU”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Piso 21 - Ubuntu

TRACKLISTING:

01.  La Vida Sin Ti
02.  Te Amo (feat. Paulo Londra)
03.  Besandote
04.  Adrenalina (feat. Maikel Delacalle)
05.  Frenesi (feat. Zion & Lennox)
06.  Cada Noche
07.  Tiempo
08.  Dejala Que Vuelva (eat. Manuel Turizo)
09.  Asi No Se Hace
10.  Puntos Suspensivos
11.  Tu Heroe
12.  Versos De Neruda (feat. Xantos & Fonseca)
13.  Me Llamas

LATIN POP

Für Fans von:  Aventura - Wisin Y Yandel - Menudo - Ketama

MEXIKO

Bei PISO 21 handelt es sich nicht um eine neuerliche Schweinerei der „Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“, die für ihre PISA-Studien berüchtigt und gefürchtet sind und irgendwo auch mitleidig belächelt werden, sondern lediglich ganz harmlos um eine neue Pop-Rock-Formation aus (Viva La) Mechiko, die ihr Debüt Album „Ubuntu“ vorlegt. Der Name des Titels ist den afrikanischen Bantusprachen entnommen, was soviel wie Menschlichkeit oder Nächstenliebe bedeutet. Diese predigen die vier Musiker in den 13 Songs, die musikalisch einen amüsanten Mix aus zeitgenössichem Radio-R&B-Pop, aber vorrangig auch Bachata und weiteren latinesken Spielarten vorstellen. Vom maskulin gestalteten Cover, das eher auf einen rockigen Content schließen lässt, sollte man(n)/frau sich nicht täuschen lassen, überwiegend dominieren gefühlvoll gesungene Songs mit kuscheligem Schmuse-Charakter, die auch ein bißchen vom in den süd- und lateinamerikanischen Regionen beliebten Candy Zouk Charakter besitzen. Highlights des knapp dreiviertelstündigen Programms sind die Hit-Singles „Besandote“, „Me Llamas“, „Te Amo“ (mit einem Gastfeature von PAULO LONDRA), das Reggaeton-Schmuckstück „Frenesi“ und das romantische „Adrenalina“ , eine tolles Vocal-Duett mit Maikel Delacalle, einem Sänger von der Urlaubsinsel Teneriffa und genau so sonnig hört sich dieses Stück auch an.

VÖ: 11.05.18

Verfügbar: CD  &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.piso21music.com/ & https://vimeo.com/214857905

TOURDATEN

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Various Artists “Linval Presents Dub Landing Vol 1 & Vol 2”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - Linval Presents Dub Landing Vol 1

Various Artists - Linval Presents Dub Landing Vol 1 B

Tracklisting CD 1:

01. Invaders
02. Landing
03. Dark Side
04. Attack
05. Beaming
06. Vulcan
07. Black Out
08. Time Passage
09. Meteorite
10. Galaxy
Backing Band CD: Roots Radics

Tracklisting CD 2:

01. Al Campbell: Unfaithful Children
02. Ranking: Babylon Fi War
03. Al Campbell: Jah Is My Light
04. Barry Brown: Love Is What The World Want
05. Freddie McKay: Hey Stranger
06. Tristan Palma: Redemption Song
07. Junior Reid: Rock This A Riddim
08. Barrington Levy: Too Poor
09. Billy Boyo: How You String A Sound
10. Wayne Wade: Everday Rain
11. Al Campbell: I Need Your Loving

Various Artists - Linval Presents Dub Landing 2 335

Various Artists - Linval Presents Dub Landing 2 B

Tracklisting CD 1:

01. Earth
02. Reconaissance
03. Base
04. Life
05. Contact
06. Denial
07. City Of Gold
08. Betrayal
09. Conquest
10. Victory
Backing Band CD: Roots Radics

Tracklisting CD 2:

01. The Viceroys: I’m Toiling On
02. Sister Nancy: Can’t Test
03. Anthony Johnson: Africa
04. The Viceroys: Rise In The Strength Of Jay
05. Eek-A-Mouse: Christmas A Come
06. Lee Van Cleef: Gone Water Gone
07. Hell & Fire: Playboy Girl
08. Papa Tullo: Reggae Explosion
09. The Viceroys: We Must Unite
10. Freddie McKay: A Message
11. Barrington Levy: I Love I Love You

REGGAE & DUB

Für Fans von:  Lee Perry - Sly & Robbie - The Revolutionaires

JAMAIKA

LINVAL THOMPSON (* 12.10.1954 als Phillip Alphonso) ist eines der Urgesteine der Reggae Szene. Bereits in den 70er Jahren war er zunächst als Sänger unterwegs – davon bezeugen die zahlreichen meistens von kleinen jamaikanischen Labels veröffentlichte Vinyl-Single-Raritäten, die schon lange vergriffen sind. Und es gibt wohl kaum einen Reggae-Fan, der nicht irgendwann mit einem seiner Songs Bekanntschaft gemacht hat, weil sich sehr viele davon auch auf diversen Sampler-Kollektionen der 70er und 80er befunden haben. Ich selbst habe ihn mit den Songs „If I Follow My Heart“ (auf dem Sampler „It’s Reggae Time“ vom Label „Burning Hearts“, 1979) und „I Love Marijuana“ („Trojan Reggae Sampler“ vom Label Trojan Records, 1980) entdeckt. Später hat sich der in Kingston geborene Jamaikaner verstärkt mit dem Subgenre „Dub“ beschäftigt, hat Session-Bands wie die „Roots Radics“ um sich geschart und mit diesen aufregende Aufnahmen getätigt, die sich jederzeit mit denen der Kollegen Augustus Pablo, King Tubby oder Lee Perry messen können, mit letzterem hat er auch im dessen legendären Black Art Studio zusammengearbeitet. „Dub Landing“ setzt das fort, was der Produzent vor ca. 2 Jahren mit dem hörenswerten Album „Space Invaders“ begonnen hatte, als es auf einer Disc 10 mit den Roots Radics aufgenommene Dub-Versionen und auf einer zweiten Disc die von verschiedenen Interpreten gesungenen Versionen gab. Und weil derart viel Material in den Archiven schlummert, das auf die sammelwütigen Reggae-Insider wartet, gibt es dieses Mal gleich zwei Leckerbissen mit „Volume 1“ und „Volume 2“. Insgesamt 42 authentische Cracker, die sowohl als CD, digital oder Doppel-Vinyl zur Verfügung stehen. Die Original Alben (jeweils Disc 1) sind 1982 von Starlight Records veröffentlicht worden und wurden jetzt ergänzt von den bisher nur als Vinyl Singles oder Maxis verfügbaren Vocal Versionen. Die Highlights oder Anspieltipps - wie auch immer - sind “purple” markiert. Beim Erwerb der CD (oder Vinyl) gibt es zusätzlich zum Booklet mit den Prod-notizen auch die Cover Motive als aufklappbares Poster.

VÖ: 04.05.18

Verfügbar:  2-CD & 2-LP-Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Tracks Vol 1: cd02#01 & cd02#06  & cd01#06 - Tracks Vol 2: cd02#03 & cd02#06  &  cd02#04

TRACKLISTING

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Various Artists “Beat The Dance All Night Long”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

LANGEWEILE

Für Fans von:  Xavier Naidoo - Felix Gähn - The BasedGod

SAMPLER

Überflüssiger Sampler, den so richtig niemand benötigt. Einige der 25 Tracks haben nur eine Länge von 1 ½ und 2 ½ Minuten und irgendwo wirkt es wie eine Aneinanderreihung von Wegwerfmaterial, das halt auch unters Volk gebracht werden muss. Die einzigen halbwegs brauchbaren Titel sind der reggae-lastsige Dubstepper “Peace In Our Time“ von NICOLAS VALERIO, “Not Alone” von AVARO und das elektronische Instrumental “Ntse Ole Kae” von KAMOGELO MOGOATLHE. Den Grotten-Song des Monats gibt es in Person von KEITH HINES, dessen schauerhafter Gesang sich auf unterstem Schul-Englisch-Niveau bewegt und der sich bei genauem Hinsehen nicht als Ostblock Vertreter, sondern als jamaikanischer Sänger entpuppt, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Welt mit seinen langweiligen Ergüssen zu ertränken. Ebenfalls eines der wenigen Highlights: Das coole Album-Cover!

Various Artists - Beat the Dance All Night Long

VÖ: 30.04.18

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Die tödliche Langweile-Dröhnung: https://www.deezer.com/en/album/62319502

TRACKLISTING

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FIREFALL “YOU ARE THE WOMAN”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Firefall - You Are The Woman 340 Das Cover des 1976er Debut Albums mit den Krachern It Doesn't Matter, Mexico, Livin' Ain't Livin' und No Way Out!

TRACKLISTING:

01. You Are The Woman
02. Cinderella (Single Version)
03. Stardust
04. Strange Way
05. It Doesn’t Matter
06. Livin’ Ain’t Livin
07. Mexico (Single Version)
08. Sweet And Sour (Single Version)
09. Anymore
10. Sharpshootin’ At The Senator
11. No Way Out
12. Just Think
13. Always
14. Break Of Dawn
15. Goodbye, I Love You (Single Version)
16. Someday Soon
17. Ancient History
18. Baby
19. Run Run Away
20. Sweet Ann
21. Take Me Back
22. Undertow
23. Clouds Across The Sun
24. Be In Love Tonight
25. Body And Soul

Label: X5 Music Group
Web: www.x5musicgroup.com

Info: Links oben das Cover des aktuellen digitalen “Best Of”-Samplers “You Are The Woman” - links unten das Cover des 1976er Debüt Albums “Firefall”. Das beste Studio Album der Band wird derzeit über den Onlinehändler amazon.de als Vinyl-LP für relativ günstige 5,40 Euro angeboten. In der Diskographie der Band stehen 8 Studio Alben, 6 “Greatest Hits”-Alben und 3 Live eingespielte Konzertaufnahmen.

WESTCOAST ROCK

Für Fans von: Flying Burrito Brothers - Pure Prairie League - CSN

USA

Etwa DIE FIREFALL aus den 70er Jahren? Und tatsächliche entpuppt sich die vorliegende Promo als ein Album der US West Coast Folk Rock Gruppe, die vor allem Mitte bis Ende der 70er einige größere Hits in den US TOP 100 Billboard Charts platziert hatte. „You Are The Woman“ – „It Doesn’t Matter“ – „Livin‘ Ain’t Livin“ – „Mexico“ – kein Tag verging, an dem damals nicht mindestens einer dieser Songs im auch hier bei uns empfangbaren Sender AFN genudelt wurde – und trotzdem gingen diese Schlager nie auf den Geist. Hier in Deutschland war die von Rick Roberts und Jock Bartley im Jahr 1974 gegründete Band unverständlicher Weise nicht so sehr bekannt – im Gegensatz zu den „Eagles“ oder „America“ – zu einem Hit vom Format „Hotel California“ oder „Horse With No Name“ hatte es in Europa nie gereicht. Das hatte aber keinesfalls mit dem Niveau der Musik oder den Qualitäten der Musiker zu tun, sondern einfach mit dem Fakt, dass FIREFALL nicht die Promotion und Marketing-Kampagnen erfuhren wie die bekannteren Gruppen. Wäre heute alles anders im Zeitalter der medialen Vernetzung – aber so ist es nun mal. „You Are The Woman“ ist ein rundum gelungener „Greatest Hits“-Sampler, der die bekanntesten Songs der Band zusammenfasst und sogenannten Rookies Gelegenheit verschafft, diese tolle – absolut nicht gealterte – Musik neu zu entdecken. Wer auf Folk-Rock steht und auch dem melancholischen Songwriter-Pop von Neil Young nicht abgeneigt ist, kann unbedenklich zugreifen. Anspieltipps: Neben den oben bereits genannten Highlights noch das den „Eagles“-Rocker „Life In The Fast Line“ erinnernde “Sharp Shootin’ At The Senator”, das funk-rockige „No Way Out“ (vom 76er Debüt und gleichzeitig besten Studio Album „Firefall“) und der „jethro-tull“ige Folk Rocker „Undertow“,, in dem die Querflöte von David Muse gespielt wurde, der noch beim ersten Album als Session-Musiker gebucht war und danach aber als fester Bandmember einstieg.

Epilog: Die Gruppe FIREFALL ist zwar heute auch noch existent, aber nachdem sich die Originalbesetzung aufgrund gesundheitlicher Probleme und finanzieller Ungereimtheiten (wohl den Verantwortlichen des Labels geschuldet) nach dem vierten Studio Album „Undertow“ auseinander dividierte, ging auch der kommerzielle Erfolg und die Band wurde von Atlantic Records fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel. Die künftig zahlreichen personellen Umbesetzungen unterworfene Gruppe kochte nur noch auf Sparflamme, bespielt aber heute immer noch in den USA kleinere Locations und erhält sich auf diesem Wege eine bleibende, treue Fan-Community. Von der Originalbesetzung sind nur noch Jock Bartley und Mark Andes dabei, die beiden damaligen Hauptsongwriter Rick Roberts und Larry Burnett betätigen sich gelegentlich in diversen musikalischen Solo-Projekten.

VÖ: 15.05.18

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.firefallofficial.com/

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ALMA “HEAVY RULES MIXTAPE” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Alma - Heavy Rules Mixtape

TRACKLISTING:

01.  Legend
02.  Dance For Me (feat. MØ)
03.  Good Vibes (feat. Tovy Styrke)
04.  Fake Gucci
05.  Back2U
06.  Chit Chat (feat. Kiiara)

Label: Warner Music Finland
Web: www.warnermusic.fi

ELECTRO POP

Für Fans von:  Ke$ha - Ayria - Charli XCX - Katy Perry - Lady Gaga

FINNLAND

Vor 5 Jahren katapultierte sich die Sängerin ALMA MIETTINNEN auf den fünften Platz der finnischen Casting/Talent-Show „Idols“, einem Ableger der von Simon Fuller ins Leben gerufenen britischen Casting Show „Pop Idol“. Gewonnen wurde der Wettbewerb von der Rock Sängerin Mitra Kaislaranta, bei der allerdings seit dem kurz danach veröffentlichten Album „Mitra“ Funkstille herrscht.  Drei lange Jahre arbeitete die damals 17jährige Alma danach hart und leidenschaftlich an ihren Skills und 2016 war es dann soweit: Das für die Casting Show im Hintergrund die Fäden ziehende Label Warner Music hatte das ambitionierte Talent nie völlig aus dem Blickfeld verloren und wedelte mit einem Vertrag, der ihr die Single „Karma“ ermöglichte; https://vimeo.com/167569600  - Mittlerweile – eine Debüt EP später – steht das neue Mini-Album „Heavy Rules Mixtape“ in den Startlöchern mit 6 neuen Electro-Dance-Pop-Schlagern, die sich nicht hinter dem Stoff von Kolleginnen wie „Dua Lipa“, „Charli XCX“ oder „Ke$ha“ verstecken brauchen. Gute ins Ohr gehende Melodien – alle ganz nett und tanzbar produziert, die Anspieltipps sind „Legend“, „Dance For Me“ und die aktuelle Single „Chit Chat“.

VÖ: 02.03.18

Verfügbar: CD & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/cyberalma

TOURDATEN

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VIECH “HEUTE NACHT NACH BUDAPEST”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Viech - Heute Nacht nach Budapest mc

TRACKLISTING:

01.  Heute Nacht nach Budapest
02.  Bartleby
03.  Schwarzer Peter
04.  Ich hab viele Fehler gemacht
05.  Im Sand
06.  Im Dreck
07.  Schöne Schuhe
08.  Die Juwelen
09.  Lied von gestern
10.  Ich kanns nicht mehr hören

Label: Phonotron
Web: www.phonotron.at

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Tom Waits- John Campbell - Billy Bragg - Ian Dury

DEUTSCHLAND

Ein VIECH, das erwachsen worden ist. Die Alternative Rocker aus Österreich praktizieren zwar immer noch den Punk Wave Rock, mit dem sie sich im Frühjahr 2016 auf ihrem ersten Longplay “Yeah” vorgestellt haben, zelebrieren aber auch wie im saustarken „Bartleby“ - dem geilen Gitarrensound geschuldet - vermehrt bluesrockigen Content, der Sound und vor allem wie der Multiinstrumentalist Paul Plut (auch Bass, Marimba, Keyboards) sein Saiteninstrument bearbeitet, erinnert mich an die Klassiker des 1993 verstorbenen Blues Musikers John Campbell aus Louisiana. Der Auftakt „Heute nacht nach Budapest“ klingt düster, man kann die Atmosphäre, die in einem stickigen, überfüllten Nachtzug vorherrscht, direkt nachvollziehen, wenn man sie jemals miterlebt hat. Ich habe irgendwann von ca. 20 Jahren mitten in der Nacht in einem dieser Züge gesessen: Übermüdet, das hypnotische Rattern der Schienen, fremde Menschen, von denen man den größten Teil wahrscheinlich besser gar nicht kennen lernen möchte, strenge Gerüche - ein unangenehmer Song, der diese Atmosphäre genial eingefangen hat. „Schwarzer Peter“ klappert mit verstörendem Rhythmus und grimmigem „tom-waits“chem Flair und plaudert im übertragenen Sinne über Schuldzuweisungen. Fast fröhlich dagegen „Ich hab viele Fehler gemacht“ – der heisere-flüsternde Singsang von Paul Plut wird umrahmt von exzellent passenden Harmonie-Vocals von Martina Stranger und Perkussionist Christoph Lederhilder, die fast unmerklich für hypnotischen Ohrwumcharakter sorgen.

Die beiden Männer haben auch - so die Info im 16seitigen Inlay-Booklet - gemeinsam sämtliche Lieder und Texte komponiert und geschrieben. “Im Sand“ ist ein Hauruck-Blues-Rocker, der mit schreienden Gitarrenlicks untermauert wird. Mysteriös-düsterer Americana-Groove aus Österreich. Die Gitarre spielt auch eine Hauptrolle „Im Dreck“, „Die Juwelen“ sind ein gelungener Crossover aus beatlesquen Harmonien und sumpfigem „Creedence Clearwater“-Rock und obwohl auch dieser wie ein „Lied von Gestern“ klingt, trifft eines auf jeden Fall nicht zu: „Ich kanns nicht mehr hören“ – das Gegenteil wird ganz klar Fall sein, dieses dritte Studio Album von VIECH wird noch gefühlte tausend Male im Player rotieren, da bin ich mir hundertprozentig sicher. Und bevor ich mich lange auslasse über die stilistische Bandbreite der Band und verzweifelt überlege,  in welche Schublade ich die Musik stecke, stelle ich mir einfach nur vor, was der olle griechische Phythagoras resultierend von sich geben würde: <wüstensandiger americana rock  x (multipliziert mit) alternative-poppigem blues rock = (ergibt eine) Hammerscheibe>!

VÖ: 06.04.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://viech.org/ & http://musik.viech.org/album/heute-nacht-nach-budapest

TOURDATEN

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DIE TOTEN HOSEN “LAUNE DER NATUR”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

PUNK ROCK

Für Fans von:  Beatsteaks - Betontod - Terrorgruppe

DEUTSCHLAND

Die “Laune der Natur” ist der Titelsong des aktuellen Studio Albums der deutschen Rocker DIE TOTEN HOSEN und bereits vor einem knappen Jahr veröffentlicht worden. Jetzt gibt es den rockigen Ohrwurm auch als Maxi-CD/EP mit zwei bisher unveröffentlichten Songs: “Was Du erzählst” dröhnt im gewohnten Breitwand-Sound und moderatem Tempo (126 bpm), während das englisch gesungene “Cold Feelings” richtig abgeht mit tanzbaren 170 bpm und vor allem die Freunde der gepflegten Punk Musik an einen Genre-Klassiker der kalifornischen US Legende “Social Distortion” erinnert, denn dieses Stück hat die 1978 von Rikk Agnew und Mik Ness gegründet Kultband erstmals auf ihrem 1992er Album “Somewhere Between Heaven And Hell” veröffentlicht. Gute Cover Version - aber das Highlight der Maxi ist natürlich das Titelstück und wenn Ihr das noch nicht habt - Jetzt aber!!!!!

Die Toten Hosen - Laune der Natur

VÖ: 04.05.18

Verfügbar:  CD & Vinyl-Maxi & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://youtu.be/Uh9IDVowR4Q & https://www.dietotenhosen.de/

TOURDATEN

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SHANTI POWA “TIL INSANITY”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Shanti Powa - Til Insanity

TRACKLISTING:

01.  Remedy
02.  Let Me See
03.  Giving A Fuck
04.  Jazz With Me
05.  Cooking
06.  Music Is Our Weapon
07.  Brainwash
08.  Hit You With That
09.  Whatever They Do
10.  Top Of The World
11.  All Gone
12.  Lightyears
13.  Music Is Our Weapon (Umberto Echo Dub Mix)
14.  Top Of The World (Umberto Echo Dub Mix)

Label: Soulfire Artists / Galileo Music

CROSSOVER POP

Für Fans von: Jamaram - Youngblood Brass Band - Rotfront

ITALIEN

SHANTI POWA – schon der Name verrät es – indische Musik? Asien? Indonesien? Auch – von allem etwas und eine ganze Menge. Das Crossover-Projekt aus dem norditalienischen Südtirol existiert seit sieben Jahren und verarbeitet in seiner Musik einen gelungenen Mix aus 5 Kontinenten und genauso abwechslungsreich ist auch das nagelneue Album „Til Insanity“ gestaltet: Der Auftakt „Remedy“ kommt als gutgelaunter Party-Funk-Pop-Rocker mit mehrstimmigem Gesang, fetten Bläsersätzen und sogar punktierten Turntable-Scratchings. Die erste Album-Single „Let Me See“ hoppelt im fröhlichen Reggae-Groove, zieht zwischendurch das Tempo an und steigert sich zur Hälfte mit vibrierendem Didgeridoo zu einem kurzen pop-psychedelischen Rausch. „Giving A Fuck“ trägt zwar oberflächlich einen expliziten Songtitel, spaziert aber mit dem Gesang von Alice Yeuoe auf eine latineske gypsy-poppige Wiese und lässt automatisch die Haxn des Zuhörers zucken, ein gekonnt gespielter Solo (Halstonabnehmer?) sorgt für ekstatisches Good Feeling bei Freunden gepflegter Gitarrenmusik. Dancehall Hip Hop meets Roots Reggae ist das Motto in „Jazz With Me“ - einer meiner absoluten Album-Faves ist der mitreißende Reggae-Rocker „All Gone“ – weitere Highlights sind “Hit You With That” und der abschließende Dub-Reggae-Rocker”Top Of The World”, den der Münchner Produzent und Remixer UMBERTO ECHO wie auch das vorangegangene “Music Is Our Weapon” mit einer starken alternativen Version veredelt hat.

Fazit: „Til Insanity“ uns vereinahmt, tanzen wir uns die Seele aus dem Leib, könnte der Untertitel des dritten SHANTI POWA Albums lauten - 12 Musiker spielen und 12 neue knallige Songs mit hohem Unterhaltungswert. Die Gruppe besteht aus Bertrand Rise (Vocals), Alice Yeoue (Vocals), Michael Monteleone (Vocals), Simone Codazzi (Vocals), Ariel Trettel (Guitar), Lukas Pichler (Bass), Peter Burchia (Guitar, Vocals), Markus Capello (Saxophon), Thomas Maniacco (Trompete, Vocals), Sir Gulliver Jonathan Klauser (Didgeridoo), Florian Gamper (Drums) und Olavo Lachner (Turntable). Aufgenommen hat man das Album in den österreichischen “Little Big Beat Studios” in Weiler - wer mal auf die WS des Studios gucken möchte: http://littlebigbeat.com/

VÖ: 01.12.17

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://shantipowa.com/ & https://shantipowa.bandcamp.com/album/til-insanity

TOURDATEN

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KYLIE MINOGUE “GOLDEN”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Kylie Minogue - Golden Deluxe mc

TRACKLISTING:

01.  Dancing
02.  Stop Me From Falling
03.  Golden
04.  A Lifetime To Repair
05.  Sincerely Yours
06.  One Last Kiss
07.  Live A Little
08.  Shelby ‘68
09.  Radio On
10.  Love
11.  Raining Glitter
12.  Music’s Too Sad Without You
13.  Lost Without You
14.  Every Little Part Of Me
15.  Rollin’
16.  Low Blow

Label: BMG Rights Management (Sony)
Web: www.bmg.com/de/

RADIO POP

Für Fans von:  Britney Spears - Anastacia - Sophie Ellis-Bextor

AUSTRALIEN

Ja, ja, die Zwillinge! Quite Shocking! Die Pop Sängerin KYLIE MINOGUE ist nach Nashville gegangen und hat dort mit einigen renommierten Session Spezialisten ein poppiges Country Album aufgenommen. Wobei sich der wahre Country-Fan mit Grausem abwendet. Na gut, was „Taylor Swift“ kann, das kann Kylie schon lange! Meint sie. Aber die erste Nummer „Dancin“ wirft einen nicht wirklich um, auch das nachfolgende “Stop Me From Falling“ wirkt eher wie ein künstliches Plagiat einer großartigen Musikrichtung – computergeneriert klingende Gitarren und langweiliges Arrangement - Rhythmus und Gesang erinnern mich eher an diverse südafrikanische Crossover-Songs – ganz nett, aber eher sehr beschaulich. Etwas mehr Drive besitzt der sich nicht auf dem Album befindende Remix mit einem Vocal Beitrag der kubanischen Reggaeton-Grupppe “Gente De Zona”. Zugeben muss ich aber auch, dass sich speziell die ständig wiederholende Refrain-Hookline spätestens beim vierten Hörgang als Ohrwurm manifestiert.

Kylie feiert am 28. Mai ihren 50. Geburtstag und im Gegensatz zu einer gewissen „Madonna“, die in diesem Alter immer noch auf der Suche nach unverbrauchten Ideen gewesen ist, bleibt die australische Sängerin größtenteils auf hausbackenen Ideen sitzen, die eher langweilen als für Aufregung zu sorgen. Auch der Versuch eines dezenten Americana-Gitarrenriffs am Anfang des Titelstücks ruft bei mir ein ratloses Achselzucken hervor – ich kann mir 1.) nicht vorstellen, dass Madame Minogue mit diesem Album neue Fans gewinnt und 2.) glaube ich auch nicht, dass bisherige Fans mit diesen doch etwas vom üblichen Radio-Mainstream wegdriftenden Ideen viel anfangen können. Doch je länger das Album dauert, desso besser wird es:  In „A Lifetime To Repair“ gibt es im Hintergrund ein paar versteckte Country-Elemente zu hören und der erste wirklich brauchbare Genre-Song „Last Kiss“ kommt an sechster Stelle – und erfindet das Rad aber auch nicht neu - Musik, wie sie die deutschen „Texas Lightning“ schon seit über 15 Jahren im Programm haben. Egal - der beste Song des Albums! Überhaupt – gut wird es immer dann, wenn sich die australische Sängerin auf ihre eigentlichen Stärken besinnt, nämlich gutgelaunte griffige Pop-Songs abzuliefern wie beispielsweise „Raining Glitter“, das gut tanzbare „Low Blow“ und das romantisch-poppige „Lost Without You“, das aber meines Erachtens nach klangtechnisch viel zu überfrachtet produziert worden ist.

Fazit: Sorry, mein Rat an alle, die behaupten, dass KYLIE MINOGUE mit „Golden“ ein Country-Album aufgenommen hat – Leute – bitte (Zitat Dittsche) - hört Euch mal richtig originären Country an, damit Ihr kapiert, was das für eine Musik ist, denn die gibt es hier vielleicht gerade mal zu 10%! „Golden“ = „Country für Arme!“ Besorgt Euch die Alben von Amanda Shaw, Miranda Lambert oder noch besser Kacey Musgraves oder schiebt Euch einmal einen Soundtrack der TV-Serie „Nashville“ in den Player, damit Ihr begreift, was Country Music bedeutet! Poppiger Country ist zwar grundsätzlich nicht schlecht, aber wenn er so dermaßen verwässert wird wie hier, ist das einfach nur grauenvoll! Wohlwollend dagegen darf zur Kenntnis genommen werden, dass dieses Mal die Standard- und die Deluxe Edition sämtliche 16 Songs beinhalten, die etwas hochwertigere, aber preislich keinesfalls zu teure Deluxe Ausstattung im Hardcover-Mediabook-Büchlein ist besonders den treuen Minogue-Fans zu empfehlen. Schwarzes Vinyl (“Clear Vinyl” gibt es auch, ist jedoch weltweit auf 400 Exemplare limitiert) gibt es ebenfalls und beim Erwerb erhält der Käufer die übliche Download-Card zum Beschaffen der digitalen Kopie.

VÖ: 06.04.18

Verfügbar: CD & Vinyl & MC & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.kylie.com/ & https://vimeo.com/265487941 & https://vimeo.com/265487420

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GROUNDERS “COFFEE AND JAM”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Grounders - Coffee And Jam

TRACKLISTING:

01.  Mickey Can’t Move
02.  Bringin’ It In
03.  Used
04.  Scum For You
05.  The Bitter End
06.  Here It Comes Again
07.  Perfect
08.  The Judge, The Cook And The Clown
09.  Blackout
10.  Fixer And The View

Label: Nevado Music
Web: www.nevadomusic.com

PSYCHEDELIC INDIE

Für Fans von:  Joy Division – Punishment Of Luxury – Sonic Youth

KANADA

Die GROUNDERS sind eine kanadische Indie-Rock-Psychedelic-Pop-Gruppe und diese Bezeichnung verrät, was den Zuhörer erwartet. Der Afutakt „Mickey Can’t Move“ ist ein verstörender Zwidder-Groove aus „kraftwerk“igen Elektronic-Beats, Post-Punk-Fuzz-Riffs a la „DAF“ und der sonore Gesang erinnert mich gemeinsam mit dem schrillen Arrangement an den legendären neu-wellen-deutschen „Zauberstab“ von Peter La Bonté, den die meisten aber nur als „ZaZa“ kennen. Auch der Rest der insgesamt 10 Songs erfreut Musikfans, die sich für Musik fernab jeglichen Radio-Mainstreams begeistern, dabei aber trotzdem nicht zu experimentell abtauchen, sondern trotzdem gutgelaunten Frickel-Rock hören möchten. Musik, wie man sie eigentlich heutzutage von den Red Hot Chili Peppers erwarten dürfte, hätten diese sich nicht Ende der 90er Jahre von der Industrie und ihren eigenen radiotauglichen Liedern weichspülen lassen. „Used“ und „Scum For You“ betonen die gothic-rockige Komponente, weitere Album-Highlights sind “Here It Comes Again”, “Blackout” und das an die Songs von David Bowie erinnernde “Perfect”. Bei den GROUNDERS spielen Andrew Davis (Vocals, guitar), Daniel Busheikin (Keyboards), Michael Searle (Bass), Evan Lewis (Guitar) und der neu eingestiegene Schlagzeuger Kurt Marcoux. “Coffee And Jam” ist nach dem 2015er gleichnamigen Debüt der zweite Studio Longplay der Band aus Toronto.

VÖ: 23.02.18

Verfügbar: CD & Vinyl &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://grounders.bandcamp.com/album/coffee-jam

TOURDATEN

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ZI-GA MANDA “HEIT GEHT’S LOS MIT AN JODLER”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Zi-GA Manda - Heit geht's los mit an Jodler

TRACKLISTING:

01.  Heit geht’s los mit an Jodler
02.  Jo die Madln vom Land
03.  A Landler für Eiuch
04.  Wo bist du, wo bleibst du
05.  An Schneidigen keat die Welt
06.  Was dir vergunnt ist
07.  B(l)usenball Boarischer
08.  Du und i da oben
09.  A Polka mit Schwung
10.  Mei Diandl brauch an Jodler
11.  Wie viele Stunden hat ein Morgen
12.  Wenn ich in ihre Augen schau
13.  Jubiläumsgrüße

Label: Tyrolis Music

VOLX POP

Für Fans von: Zillertaler Mandel - Wildogel Buam - Alpenrebellen

ÖSTERREICH

Und eine weitere volkstümliche Gruppe aus dem Zillertal drängt auf den überfüllten Markt. Helmut „Ziacha“ Gruber (Akkordeon), Andreas „Andi“ Wallner (Gitarre) und Max „Manda Maxl“ Hauser jodeln und dudeln sich fröhlich durch 13 Lieder und lassen dabei kein Tanzbein still stehen. Das Trio besinnt sich auf die Ursprünge der Volksmusik mit spartanischer, aber effektiver Instrumentierung und bringt „A Landler für Euch“, Dreher, Walzer und Polkas und das teilweise sogar in atemberaubendem Tempo. Spielen (oder spüln?) können die Drei allemal und auch die zeitgenössische Schlagermusik kommt ebenfalls nicht zu kurz („Wo bist du, wo bleibst du), wobei auffällt, dass auch Produktion und Mastering  angenehm transparent ist und nicht wie bei vielen anderen Konkurrenzprodukten (der Bohlen-Müll beispielsweise) mit klebriger Retorten-Synthetik überfrachtet wurden. „Heit geht’s los mit an Jodler“ ist erstklassige Stimmungsmusik fürs Bierzelt oder auch für künftige Schrebergartenparties in kleinerem Rahmen. Weitere Highlights neben dem Titelsong sind „An Schneidigen keat die Welt“, der gute Beinarbeit erfordernde Dreher „Was dir vergunnt ist“, die instrumentale „Polka mit Schwung“ und für DJs, die auf ihrer Party einem Geburtstagskind gratulieren möchten und nicht ewiglich auf dem „Happy Birthday“ von Stevie Wonder herumkauen möchten, bedeuten die „Jubiläumsgrüße“ eine schöne Erweiterung ihres schlagertauglichen Volxmusik-Portfolios.

VÖ: 22.05.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Lieder vom 2014er Album: https://youtu.be/dH1JtHpbX0s & https://youtu.be/YmcFUhFFWVk

TOURDATEN

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Colour Me Wednesday “Counting Pennies In The Afterlife”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Colour Me Wednesday - Counting Pennies

TRACKLISTING:

01.  Sunriser    VIDEO
02.  Boyfriend’s Car
03.  Edge Of Everything
04.  Heather’s Left For Dead
05.  Exposure
06.  Disown
07.  Sad Bride
08.  Tinfoil
09.  Entrepeneur
10.  Take What You Want (And The Leave)
11.  Not My Turf

Label: Dovetown Records
Web: www.dovetownrecords.com

INDIE ROCK & POP

Für Fans von:  The Bangles - Warpaint - Cayetana - Vivian Girls

ENGLAND

Vier Mädels spielen und singen sich durch das gutgelaunte Album „Counting Pennies In The Afterlife“ – gut – bis zum Ableben der Musikerinnen wird es noch etwas dauern, aber ich bin mir sicher, dass COLOUR ME WEDNESDAY das eine oder andere £ auf ihrem Bankkonto im Eingang verbuchen dürfen, wenn sie ihr Konzept weiterhin so ambitioniert durchziehen. Die Musik der 11 Indie-Rock-Pop-Schlager erinnert elementar etwas an die legendären „B-52s“, errreicht aber nicht ganz deren innovative Songideen der ersten Jahre, und vom Niveau würde ich sie dann doch irgendwo einstufen zwischen den „Bangles“ und den „Vivian Girls”. Locker-fröhliche Songs, die zu jeder Tages- oder Nachtzeit gehört werden können, ohne anzuecken. Highlights: „Boyfriend’s Car“ (hier vor allem wenn das Stück im Schlußrefrain plötzlich einen völlig neuen Pfad einschlägt, der anderen Bands ideentechnisch locker für einen neuen Song gereicht hätte), “Sunriser”, “Heather’s Left For Dead” und “Tinfoil”, mit 195 bpm der schnellste Song des Albums. Die CD kann auch als Bundle mit einem Hardcover-Textbüchlein erworben werden, wer an rotem Vinyl interessiert ist, sollte sich beeilen, die auf  300 Exemplare limitierte Schallplatte kann direkt beim Label (Link oben) bestellt werden. Vom heutigen Mittwoch bis einschließlich zum Sonntag, dem 27. Mai sind die 4 Girlies in Deutschland unterwegs, die genauen Termine und Locations findet Ihr, beim Klick unten rechts auf  “Tourdaten”. Gegründet wurde das Quartett 2007 von den Schwestern Jennifer (Keyboards, Vocals) und Harriet Doveton (Guitar, Bass, Vocals), seit 2015 spielen Jaca Freer (Schlagzeug) und Laura Ankles (Guitar) in der Band.

VÖ: 17.05.18

Verfügbar: CD & Vinyl &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://colourmewednesday.bandcamp.com/ & https://soundcloud.com/colourmewednesday

TOURDATEN

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SVALBARD “IT’S HARD TO HAVE HOPE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Svalbard - Its Hard To Have Hope

Titelverzeichnis:

01.  Unpaid Intern
02.  Revenge Porn
03.  Feminazi!
04.  Pro-Life
05.  For The Sake Of The Breed
06.  How Do We Stop It
07.  Try Not To Die Until You’re Dead
08.  Iorek
09.  Open The Cages

Label: Holy Roar Records
Web: www.holyroarrecords.com

MELODIC HARDCORE

Für Fans von: Flash House - Napalm Raid -  Comeback Kid

ENGLAND

Melodic Hardcore scheint wieder „chic“ zu sein, wenn man die ganzen Releases der letzten Monate betrachtet. Beinharte Metalodisten bezeichnen das Subgenre schon mal als Metal – alles unter 18 mal weghören – für Pussies. Wobei natürlich auch diese Menschengattung ihre Daseinsberechtigung seit Anbeginn aller Zeiten hat – denn was wären all die harten Kerle dieser Welt ohne die weichgespülte Feminine? Gar nicht vorhanden. Eben.

Geschmarre beiseite – SVALBARD ist ein Archipel im zu Norwegen gehörenden Arktischen Ozean und der Allgemeinheit – vor allem denen, die im Geographie-Unterricht aufgepasst haben – als „Spitzbergen“ bekannt. Mit dem Titel („Svalbard“) schmückt sich eine Metal Band aus dem englischen Bristol, die sich anschickt – nach dem es die Fußballer der „Champion Ship“ verpasst haben – international in der ersten Liga zu spielen. 2015 gab es nach einigen vorangegangenen EPs den Debüt Longplay „One Day All This Will End“, zum Wochenende kommt der Nachfolger „It’s Hard To Have Hope“, der trotz seines Titels gar nicht mal so sehr für Weltuntergangsstimmung sorgt, weil sich unter den 9 neuen Tracks ein paar richtig geile Schmuckstücke befinden, die auch irgendwo die kollegialen Schubladen „Crust“ und  „Blackgaze“ (Symbiose aus Black Metal und Shoegaze) streifen. Mitte Juni stellen die Boys ihre neuen Songs anläßlich einer kleinen Mini-Tour auch in Köln (15.06.) und in Kiel (16.06.) vor – die Anspieltipps sind „Revenge Porn“, das amalgamierte „Feminazi!“ und „Try Not To Die Until You’re Dead“. In der Gruppe spielen Serena Cherry (Guitar, Vocals), Liam Phelan (Guitar, Vocals), Adam Parrish (Bass) und Mark Lilley (Drums).

VÖ: 25.05.18

Verfügbar:  CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://svalbard.bandcamp.com/album/its-hard-to-have-hope

TOURDATEN

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CASESARIAN MOONS “THY KHYBER MASS”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ELECTRONIC

Für Fans von: Russ Waterhouse - James Ferraro - clau aniz

SCHWEIZ

Den Entdecker und Musikwissenschaftler freut es immer wieder, wenn er auf der kontinuierlichen Suche nach stetigen Veränderungen wieder etwas Neues entdeckt. CAESARIAN MOONS ist ein Schweizer Electronic-Rock-Synthie-Kraut-Projekt, das es seit 2015 gibt. Die neue (und zweite) EP „Thy Khyber Mass“ ist vollgespickt mit krassen Ideen, die Julius Windisch und Lukas Rutzen aus sämtlichen Ecken des Musikunversums ausgegraben haben. Allerdings würde ich das Duo weniger im avantgardistischen, sondern eher im experimentellen Bereich einordnen – die Highlights der 31minütigen Mini-Albums sind die aufregende mit weltmusikalischen Elementen verzierte „White Tara Ceremony“, der wild-perkussive „Speed Cut“ und die Granate „Peshawar“, die es aber leider nur auf eine Länge von 1 ½ Minuten bringt. Die Marzipanfresse auf dem Cover erinnert mich irgendwo an den Psycho “Jigsaw”.

Casearean Moms - Thy Khyber Mass

VÖ: 11.05.18

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://caesareanmoons.bandcamp.com/album/thy-khyber-mass

TOURDATEN

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ZACH ROBINSON & LEON BIRENBERG “COBRA KAI”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - Cobra Kai TV Series Soundtrack - Cobra Kai

TRACKLISTING:

01.  Awake The Snake
02.  Ace Degenerate
03.  Miyagi Memories
04.  Strike First
05.  Father And Son
06.  50th Anniversary
07.  The All-Valley Tournament
08.  A Badass Name For A Dojo
09.  Miyagi-Do
10.  Slither
11.  Cobra Guy
12.  Balance
13.  Speak Up, Lip
14.  Stone Vs. Diaz
15.  Johnny’s Story
16.  You Earned It
17.  Quiver
18.  Venomous
19.  Bonsai Lessons
20.  Ophidiophobia
21.  The Wrong Path
22.  Final Match
23.  The Cobra And The Mongoose
24.  Time Out
25.  No Mercy
26.  Miyagi’s Tomb
27.  The New Champion
28.  King Cobra

Label: Madison Gate Records
Web: www.madisongaterecords.com

Regie: Diverse (Jon Hurwitz & Hayden Schlossberg,
Regie: Jennifer Celotta, Josh Heald, Steve Pink)
Musik: Zach Robinson Web: http://zachrobinsonmusic.com/ 
Musik: Leo Birenberg Web: http://leobirenberg.com/

Produktion: Hurwitz & Schlossberg Productions
Produktion: Overbrook Entertainment
Produktion: Sony Pictures Television

Stream auf: YouTube Red

 

SCORE

Für Fans von:  Brad Fiedel - Paul Gilreath - Graeme Revell

USA

Unglaublich, was in den letzten Jahren an Ideen für TV-Serien umgesetzt worden ist. Jetzt hat die amüsante Action-Martial-Arts-Comedy „The Karate Kid“ (1984 erstmals in den Kinos) eine Fortsetzung in Form einer 10teiligen Serie erhalten, die als 34 Jahre späterer Nachfolger des Originals verstanden werden kann. Das ulkige daran: Die damaligen Hauptdarsteller Ralph Macchio (Daniel Larusso) und William Zabka (Johnny Lawrence) spielen auch dieses Mal die Hauptrollen als gealterte Protagonisten. Die erste Episode steigt direkt ein mit der Finalsequenz des entscheidenden Schlußkampfes beim „All Valley Under 18 Karate Tournament“, das Daniel seinerzeit mit einer innovativen Fußtechnik (Kranich) sensationell für sich entscheiden konnte. Verlierer Johnny liegt am Boden – der Wecker klingelt – und der von seinem ewigen Loser-Traum Gepeinigte ist zu sehen, wie er entnervt nach dem Störenfried schlägt und dann noch im Halbschlaf nach einer Glasflasche mit lauwarmen, abgestandenem Bier greift. Der Soundtrack zur Serie ist von Zach Robinson und Leo Birenberg komponiert worden, letzterer hat bereits für die Musik in der TV-Serie „Sing!“ (ebenfalls im Programm des bisher nur in den USA und in Übersee buchbaren Pay-TV-Channels „youtubered“ zu sehen) gesorgt. Natürlich ist es auch szenebegleitende Musik von diversen Künstlern zu hören - der erste Song, der dem Zuschauer entgegenbrüllt, ist „Nothin‘ But A Good Time“ von der US Band POISON und es gibt bereits in der Auftakt-Epiosde weitere coole Stücke, die für eine stilistische Bandbreite sorgen (Lieder von Foreigner, dem Alan Parsons Project, Techila und sogar dem Filmkomponisten Basil Pouledoris). Diese Songs befinden sich jedoch nicht auf dem Soundtrack. Der Score zur TV-Serie orientiert sich interessanter Weise am Sound der 80er Jahre, als Midi und Synthies die Vorherrschaft übernahmen und fast alle damaligen Soundtrack-Veröffentlichungen dominierten. Gut zu hören im wuchtig-rockigen, fast sogar überdimensionierten Auftakt „Awake The Snake“. Aber keine Angst – es werden nicht nur bombastische Oi-Tsukis und Yama-Tsukis ausgepackt, neben rockigen Gitarrensounds sind auch gefühlsduselige Intermezzos („Ace Degenerate“ oder das gänsehautige „Miyagi Memories“) mit traditionellen japanischen Instrumenten zu hören.

Zur Story: Johnny Lawrence ist ein ewiger Loser und ernährt sich durch Aushilfsjobs, während der erfolgreiche Unternehmer Daniel Larusso eines von zwei konkurrierenden TOP-Autohäusern betreibt. Durch Zufall und einige Irritationen kommt es nach etlichen Jahren wieder zu einer Begegnung zwischen Daniel und Johnny und auch der Nachwuchs der beiden Kontrahenten bleibt nicht unbeteiligt - der in all den Jahren vernachlässigte Sohn von Johnny wird aus Trotz ein Schüler von Daniel und dessen Tochter schlägt sich auf die Seite des ehemaligen Schlägers, der in den ersten der rund 28minütigen Episoden sogar sympathisch rüber kommt. Johnny entschließt sich am Ende von Folge 1, die schon lange nicht mehr existierende Karateschule „Cobra Kai“ wieder zu eröffnen, aber die Zeiten haben sich geändert und das Vorhaben gestaltet sich als ein gar nicht so leichter Kampf mit Bürokratie und Teenagern, die zu Beginn ihres Unterrichts überhaupt nichts mit der Philosophie von fernöstlichen Kampfkünsten anfangen können. Und es gibt neben humorvollen Dialogen - Ein Handy klingelt in der Hosentasche eines Teens. <where’s that sound comin‘ from> will der Ältere wissen und danach <change that ring tone i think you should get some guns n’roses> - der Junge: <what’s guns and roses?>) - die üblichen Highschool-Loser-Boys-Rich-Girls-Drama-Szenarien.

Wer die Möglichkeit hat, den Kanal „youtubered“ zu empfangen, es gibt auch dort wie hierzulande bei „Dazn“  die Möglichkeit, 30 Tage lang kostenlos zu testen. Fakt ist, dass „Cobrai Kai“ äußerst unterhaltsam ist, wer das Original „The Karate Kid“ (und nicht das unansehnliche grottenlangweilige Remake) mochte, wird diese TV-Serie lieben und sich noch mehr darüber freuen, dass man sich mittlerweile dazu entschlossen hat, eine zweite Staffel zu produzieren, die 2019 veröffentlicht werden wird. Ich kann’s kaum erwarten – in diesem Sinne - wie sagte doch Mister Miyagi so schön im Jahr 1984? <Hab Geduld!> und  <Auftragen, rechte Hand. Polieren, linke Hand. Auftragen, polieren. Einatmen durch Nase, ausatmen durch Mund. Auftragen, polieren> ......

VÖ: 04.05.18

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Infos: https://www.imdb.com/title/tt7221388/ & https://youtu.be/_rB36UGoP4Y (1. Episode/Englisch)

TRACKLISTING

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SAVE YOURSELF “PARTY ON THE BEACH”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Save Yourself - Party On The Beach

TRACKLISTING:

01.  Party On The Beach
02.  Into The Night
03.  Chincoteague
04.  Catalina
05.  Dust My Broom
06.  Perfect Life
07.  Happy Boy
08.  Good Bottle Of Wine
09.  Carol Ann
10.  Peace Of Mind
11.  Two Gold Teeth
12.  Grandma’s Got A Buzz
13.  Spend Some Time

Label: The Henceroth Music Group

SOUTHERN ROCK

Für Fans von: Lynyrd Skynyrd - Bachman Turner Overdrive - Eagles

USA (OHIO)

SAVE YOURSELF sind keine der üblichen Hardrock Truppen, die derzeit in den USA wieder überall aus dem Boden schießen, sondern sie spielen gepflegten Classic Southern Rock, wie ihn Fans von „Lynyrd Skynyrd“ oder „38 Special“ gerne hören. Der Titelsong des Albums „Party On The Beach“ begeistert mit groovigem „Sweet Home Alabama“-Tempo und wimmernder Slidegitarre, während Akkordfolge und Sound der akustischen Gitarren von „Into The Night“ zunächst an den Klassiker „My Sweet Lord“ von George Harrison erinnern. In „Chincoteague“ dominiert die 12saitige und auch hier kommt mir das komplett ohne Drums und weitere Instrumente eingespielte Stück bekannt vor – die „Hymn“ von Barclay James Harvest lässt schön grüssen, auch wenn das Lied am Ende nicht das bombastische Ausmaß der wahrscheinlichen Ideenvorlage erreicht. Die Band kommt aus Ohio und besteht hauptsächlich aus Bill Henceroth (Bass, Guitar, Vocals), Simon Beeching (Guitars, Vocals) und Russ Sarkies (Drums, Vocals) – es ist nach dem 2016er Debüt „Island State Of Mind“ das zweite Studio Album. Auch die nachfolgenden Songs ist irgendwo allesamt Reminiszenzen an die Rockhistorie vergangener Jahrzehnte. Die softrockige „Catalina“ ist ein wohlklingender Zwidder aus „America“ und „Eagles“ und wer sich nicht daran stört, das Meiste schon einmal hier und dort gehört zu haben, kann sich erfreuen an einem tollen etwas über eine Dreiviertelstunde andauernden Mix aus niveauvoll gespieltem Classic Rock und fein produzierter Transparenz. Weitere Anspieltipps: „Perfect Live“, das lagerfeuer-kuschel-romantische „Peace Of Mind“, das „bo-diddley“-bluesige „Two Gold Teeth“ und mit dem 1 ½ minütigen „Happy Boy“ haben die Boys sogar einen spaßigen discofox-tauglichen „Kazoo-Jugger“ im Programm.

VÖ: 28.03.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://store.cdbaby.com/cd/saveyourself12

TOURDATEN

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Various Artists “Bristol Reggae Explosion: Best Of The 70s/80s”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

REGGAE

Für Fans von: New Age Steppers - Zion Train - Black Star Liner

SAMPLER

Das Label „Bristol Archive Records“ hat schon vor ein paar Jahren drei Sampler mit vergessenen Fundstücken der britischen Reggae-Szene aus der Umgebung der Stadt Bristol ins Rennen geschickt, jetzt gibt es eine zusammenfassende Kompilation mit dem Untertitel „Best Of The 70s And 80s“ - es gibt keine schon auf vielen Samplern berücksichtigten Acts, sondern jede Menge  unbekannterer Untergrund-Künstler und deren tolle Songs. Freuen darf man sich auf einen 74minütigen Mix aus Conscious Reggae und party-tauglichem Roots Reggae – einige der Highlights sind „Rise Up“ vom zweimal vertretenen JOSHUA MORRIS, „Takin‘ The Strain“ (hier im „Cave Mix“) und „Dole Age“ von der Band TALISMAN, “Four Point Plan” von RESTRICTION und mit „Wicked Man“ haben die Verantwortlichen sogar einen supertollen Dub-Oldie von ALFRED McINTOSH ausgegraben.

Various Artists - The Bristol Reggae Explosion

VÖ: 25.05.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Highs:  Track03  &  Track04  &  Track06  &  Track10  &  Track14

TRACKLISTING

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ACHOKARLOS “THE GREAT LIE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Achokarlos - The Great Lie

TRACKLISTING:

01.  The Tri-Faced Coin
02.  The Method
03.  The Truth
04.  The Great Lie
05.  The Mask
06.  The Great Question
07.  The Briefcase
08.  The Blind Woman
09.  The Self-Fish I
10.  The Self-Fish II
11.  The Bubble
12.  In Your Studio Or Mine
13.  This Is Not A Coincidence
14.  Good Luck!

GUITARSTRUMENTAL

Für Fans von:  Buckethead - Dimebag Darrell - Joe Satriani

SPANIEN

Der Gitarrist ACHOKARLOS ist den Spezialisten, die regelmäßig eines der internationalen Fachgitarrenblätter lesen, schon seit einigen Jahren bekannt. Neben Aktivitäten in diversen Bands, darunter auch in der international beliebten Gruppe „The Great Southern“, einer „Pantera“-Tribute Band. Genau, das war die Truppe gewesen mit dem legendären Gitarrenmaestro Dimebag Darrell, der von einem gestörten Arschloch direkt während eines Auftritts auf der Bühne erschossen worden war. Unser junger Held hier hat schon mehrere Solo Alben veröffentlicht, die ersten davon waren reine Cover-Alben und stehen seit einiger Zeit als free downloads im bandcamp-Profil des Musikers. Guckt einfach mal in unsere Rubrik „Download der Woche“ hinein oder klickt Euch auf den Link im unteren Kasten. „The Great Lie“ ist im Februar 2018 veröffentlich worden und zeigt einmal mehr, dass sich der spanische Musiker nicht hinter den international renommierten Größen zu verstecken braucht. Und natürlich versucht er gar nicht, die Beeinflussung durch die TOP-Gitarristen der letzten Dekaden zu verleugnen. In „The Tri-Faced Coin“ klingt er sehr „satrianisch“, „The Method“ wärmt einen coolen „Pantera“-Shred-Riff auf und in den weiteren der insgesamt 14 Eigenkompositionen gibt es viel Stoff, der an „Greg Howe“, Malmsteen, Petrucci und alle anderen Genre-Koryphäen erinnert. Wer auf radikal-knackig-geile instrumentale Metalgitarrenmusik steht, kommt mit diesem Album allemal auf seine Kosten. Highlights sind neben dem Titelsong das Sweeptechnik-Monster „The Mask“ und das als Bonus Track gekennzeichnete “This Is Not A Coincidence”.

VÖ: 06.02.18

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://achokarlos.bandcamp.com/album/the-great-lie

TOURDATEN

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SUDAN ARCHIVES  “SINK”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Sudan Archives - Sink

TRACKLISTING:

01.  Sink
02.  Nont For Sale
03.  Pay Attention
04.  Mind Control
05.  Beautiful Mistake
06.  Escape

Label: Stones Throw Records
Web: www.stonesthrow.com

AVANTGARDE SOUL

Für Fans von:  Kaitlyn Aurelia Smith - Spelling - L’rain

USA (OHIO)

Aufregender Mix, den uns die Sängerin SUDAN ARCHIVES da präsentiert. Irgendwie erinnert sie mit ihrem überdimensionalen Afro an die Aufbruchsphase der „Black Power“ Bewegung in den 60er Jahren. Und irgendwo trifft das auch zu auf die Musik der in Ohio geborenen Künstlerin, die gleichzeitig eine Expertin auf der Geige ist: Neo Soul mit einer Portion experimenteller Elektronik – Stoff, wie er nur schwerlich Zugang in die gängigen Radioformate finden dürfte. Am Ende des Titelsongs der zweiten EP zwitschern eine halbe Minute lang Vögel, in „Nont For Sale“ paaren sich dezent-ambiente Loops mit dem Klang der afrikanischen Kora (Saiteninstrument) und abenteuerlicher Polyphonie. Und wer genau hinhört und sich mit zeitgenössischer Musik beschäftigt, kann im Hintergrund sogar ein paar „M.I.A.“-Elemente hören, schräg fiedelnde Violinen setzen am Ende noch das Sahnehäubchen auf die Torte. „Pay Attention“ beginnt relativ „normal“, verändert sich dann aber gleich wieder effektiv und um Aufmerksamkeit heischend zu einem pop-soul-psychedelisch-bunten Schmetterling, „Beautiful Mistake“ wird getragen von explizitier Lyrik und hypnotischer Rhythmik. Neo Soul, der dieses Attribut völlig zu Recht trägt. Eine Warnung dazu: SUDAN ARCHIVES ist ihrer Zeit weit voraus – viele Musikfans werden – wenn sie nicht aufgeschlossen sind, ihre verkrusteten Hörtraditionen aufzubrechen – „Sink“ völlig ratlos gegenüber sitzen.

VÖ: 25.05.18

Verfügbar: CD & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://sudanarchives.bandcamp.com/album/sinkhttps://soundcloud.com/sudanarchives

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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