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NEUE CDs KW KW 45-2019

Ab sofort gibt es an dieser Stelle immer am Montag Morgen gebündelt die neuen Rezensionen der abgelaufenen Kalenderwoche - unabhängig vom Alter der Veröffentlichung - die neuesten Infos zu Promo Eingängen, die noch nicht rezensiert worden sind, gibt es beim Link “Neue CDs”. Die besten 10 Alben der abgelaufenen Woche werden wie gehabt in der Rubrik “Ohrgamsus der Woche” gelistet.

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75 Dollar Bill - I Was Real

Various Artists - Dark Ambient Vol 18

Various Artists - Tenerife All Stars Vol 1

Abel Label - Blues Overthought

AJ Ghent - Let The Guitar Swing

75 DOLLAR BILL
“I WAS REAL”

DARK AMBIENT
VOLUME 18

TENERIFE
ALL STARS VOL 1

ABEL
LABEL

AJ GHENT
PRESENTS

 

 

 

 

 

Abram Shook - The Neon Machine

Anna Akana - Casualty

Beatriz Zaragoza - Queens Of Blues

Big Daddy Weave - When The Light Comes

Age Sten Nilsen - Crossing The Rubicon

ABRAM SHOOK
“NEON MACHINE”

ANNA AKANA
“CASUALTY”

BEATRIZ
ZARAGOZA

BIG DADDY
WEAVE

AGE STEN
NILSEN

 

 

 

 

 

Doja Cat - Hot Pink

Acid Alice - The Road

Blink-182 - Nine

Brooklyn Funk Essentials - Stay Good

Aswekeepsearching - Rooh

DOJA CAT
“HOT PINK”

ACID ALICE
“THE ROAD”

BLINK-182
“NINE”

BROOKYLN
FUNK ESSENTIALS

ASWEEKEEP
SEARCHING

 

 

 

 

 

Bia Ferreira - Igreja Lesbiteriana, Um Chamado

audiolaw - There Are Millions

Peter - Hollow Hearts

Faro - Tumble Tower

10 Days - Beautiful Star

BIA
FERREIRA

AUIOLAW: THERE
ARE MILLIONS

HOLLOW
HEARTS

FARO
“TUMBLE TOWER”

10 DAYS
BEAUTIFUL STAR

 

 

 

 

 

Aaron Cole - Not By Chance

beabadoobee - Space Cadet

Bo Diddley - Say Man Back Again

Slam CD 106

Ox CD 133

AARON
COLE

BEABADOOBEE
“SPACE CADET”

BO
DIDDLEY

SLAM
CD 106

OX CD
VOL 133

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

57 DOLLAR BILL “I WAS REAL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

75 Dollar Bill - I Was Real

Tracklisting:

01.  Every Last Coffee Or Tea
02.  C. or T. - Verso
03.  Teuzi Akiyama
04.  I Was Real
05.  WZN3 - Verso
06.  New New / The Worm / Like Laundry
07.  There’s No Such Thing As A King Bee
08.  WZN4
09.  WZN3

Label: Black Editions Group
Web: www.blackeditionsgroup.com

WORLD BLUES

Für Fans von:  Tinariwen - R. L. Burnside - Terakraft - Tamikrest

USA

Unter dem kuriosen Pseudonym 75 DOLLAR BILL firmiert ein amerikanisches Duo, das in den 00er Jahren zusammengefunden hat über das damals noch echt gute & innovative Netwerk von myspace, das aber mittlerweile längst zur größten Web-Ruine mit hunderttausenden von Social-Media-Leichen verkommen ist. Üblicher Weise sppielen Rick Brown (Perkussion, Schlagzeug) und Che Chen (Gitarren) zu zweit, für ihr neues und drittes Studio Album „I Was Real“ haben sie zu den Aufnahmen ein paar Instrumentalisten um sich geschart.

Das erste 11minütige Stück nimmt langsam Fahrt auf und mutiert zu einem staubig-erdigen Crossover aus instrumentalen World Blues, wie er ansatzweise von den Tuareg Bands „Terakraft“ und „Tinariwen“ gespielt wird, dann wieder erinnert das Gitarrenspiel an die harmolodischen Ergüsse des Avantgarde Gitarristen James „Blood“ Ulmer. „Every Last Coffee Or Tea“ ist der Titel und genau so komme ich mir vor – übermüdet am Frühstückstisch sitzend und zu den hynpnotisch einlullenden Grooves wieder halb wegnickend. Für den knapp 17minütigen Titelsong gilt das Gleiche – Musik wie diese eignet sich übrigens – Selbsterfahrung! – bestens als Einschlafhilfe nach einem langen Tag, wenn die Gedanken im Hirn Karrussell fahren und man nicht wegdösen kann. Discman anschmeißen – auf die nicht wie viele langweilige Chillout-Würstchen klingende niveauvoll-meditative Musik konzentrieren und – schwupps – weg ist man/frau – Voraussetzung natürlich, dass man halbwegs eine Affinität hat zu dieser Art von Musik. „Tetuzi Akiyama“ ist kürzer und aufregender, auch – wie alle anderen Tracks des Albums – instrumental. Nach dem ersten kompletten Durchören würde ich den Stoff von 75 DOLLAR BILL als minimalistischen modalen Instru-World-Blues bezeichnen, in den 70er oder gar 60er Jahren wären die Stücke des Duos mit Sicherheit in die Kategorie „Psychedelic“ und „experimentale Hippie-Musik“ hineingesteckt worden und hätten gewissen Kommunen als Soundtrack illustrer Flokati-Räucherkerzen-Ich-Lieg-Jetzt-Mal-zugedröhnt-In-Der-Ecke-Feten gedient.

In „WZN3 – Verso“ gastieren Karen Waltuch (Viola) und Andrew Lafkas (Kontrabass) und im esotherisch dröhnenden Medley„“New New / The Worm / Like Laundry“ ist Steve Maing an der „Quarter tone Guitar“ zu hören – einem speziell gestimmten Instrument, das oft in der Musik der arabischen oder nordafrikansichen Völker zu hören ist. Beim Aufnahmeprozeß geholfen hat übrigens ein – vor allem den Avantgarde Fans - bekannter Musiker geholfen. Tony Maimone ist früher der Bassist der Kultband „Pere Ubu“ aus Ohio gewesen.

VÖ: 28.06.19

Verfügbar: CD  & Vinyl &  MC & Digital

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 Web:  https://75dollarbill.bandcamp.com/album/i-was-real

TOURDATEN

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Various Artists “TENERIFE ALL STARS Vol 1”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - Tenerife All Stars Vol 1

TRACKLISTING:

01. Abel Cordovez: La Tierra
02. Dadda Wanche: Third World War
03. Guiyo: Na Quieras Pa’mi
04. Lioness Den: Canaries
05. Ras Kuko: Galang
06. Kella: Yo No Quiero
07. Lioness Den: Vampire Fi Try
08. Various Artists: Tenerife All Stars Medley

Label: Achinech Productions
Web: https://achinechproductions.com/

REGGAE

Für Fans von:  Reggae - Dancehall - Reggaeton - Ragamuffin

TENERIFFA

An alle Erdbewohner, die nach wie vor noch glauben, dass Reggae Music ausschließlich aus „Bob Marley“ und einigen seiner Songs besteht – zumindest wenn man den Playlisten der hausbackenen Hausfrauen-Radio-Sendern glauben möchte – es gibt noch viel mehr Gutes zu hören im gelb-grün-roten Universum. Hört einmal in die wöchentlich Sendung “Dr. Music’s Zion Train” im neuen Webradio-Sender “crazy4music” auf laut.fm. Oder hört Euch einfach das hier vorgestellte Album „Tenerife All Stars Vol. “1 an, auf dem sich eine illustre Gesellschaft herumtreibt, die bis dato nur den Genre-Insidern oder Lesern des deutschen Musikmagazins „Riddim“ bekannt sein dürfte. 7 Titel gibt es – dazu das „All Stars Medley“, das alle Songs in einem Mix bündelt. Nicht so mein Ding, aber die einzelnen Tracks dafür sind absolut geil und pegeln zwischen authentischem Roots Reggae, knackigem Dancehall und mitreißendem Ragamuffin – alles sehr gut tanzbar – ein Fest für alle Reggae-Liebhaber und ich hoffe, dass der hauptverantwortliche Täter bzw. Zusammensteller-Co-Produzent-Kompilierer Dactah Chando das Volume 1 mit mindestens noch einem weiteren und besser sogar noch mehreren Alben ergänzt. Die Knallerfrau LIONESS DEN ist gleich zweimal vertreten mit zwei neuen Songs: Mit „Canaries“ huldigt sie ihrer Heimat (den kanarischen Inseln, einer zu Spanien gehörenden Inselgruppe nahe der Westküste von Marokko) und „Vampire Fi Try“ ist eine humorvolle Dancehall-Perle – die im Frühjahr 2018 veröffentlichte Debüt EP „Woman Fyah“ ist ebenfalls empfehlenswert.

Weitere Highlights sind „La Tierra“ von ABEL CORDOVEZ aus La Palma, der einigen Fans durch seine Zusammenarbeit mit dem Rapper Soulamente Soulo im „KATU Project“ ein Begriff sein dürfte. Pünktlich zum Halloween-Event ist der Multinstrumentalist auch mit einem neuen Song „Peli di Zombis“ am Start. Fast schon als Urgestein der Szene darf DADDA WANCHE bezeichnet werden, der 2013er Club-Hit „Ya No Quiero“ ist heute noch ein Burner, hier entfacht er den „Third World War“ und wenn sich so der dritte Weltkrieg anhört, soll er mir immer willkommen sein! Gesamtgesehen ist “Volume 1” ein geiles Album, zu dessen Musik wohl auch die Götter, allen voran Jah aka Jehova aka Jürgen Kohler (der Fußballgott) aka Allah aka Manitu voll krass abtanzen werden!

VÖ: 27.09.19

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Im Youtube-Channel des Labels können alle Songs angetestet werden - Klick!

TOURDATEN

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AJ Ghent “Let The Guitar Sing (Live At American Sushi)”     2-PfeilNachOben-141-132

AJ Ghent - Let The Guitar Swing

Mit einer mitreißenden souligen Stimme gesegnet, ist Aubrey Ghent von seinen Familienangehörigen wesentlich beeinflußt worden, was die musikalische Ausrichtung betrifft. Der Titelsong seines Live eingespielten Albums „AJ Ghent Presents: Let The Guitar Sing (Live At American Sushi)“ ist mehr als aussagekräftig. Der Musiker aus Florida läßt sein Instrument durchgehend wimmern, singen, wehklagen. Stimmungstechnisch erinnert die Musik an eine Kreuzung aus George Thorogood, Albert „Iceman“ Collins und Robin Trower und wenn er im Finale des Stücks sein zum Himmel schreiendes Solo beginnt, schwillt die Intensität bis zum Siedepunkt an, dass man als Gitarrenfan nichts anderes als begeistert sein kann. Seine bevorzugten Instrumente sind die Resonatorgitarre und die Lap Steel, Live spielt er meist eine “Paul Reed Smith”. Weitere Anspieltipps des Albums sind “How I Got Ova”, das auf einem versteckten Reggae-Groove aufsetzende “It Ain’t Easy” und “Mercy”.

Genre: Slideguitar Blues

TRACKLISTING:

01.  How I Got Ova
02.  Let The Guitar Sing
03.  Do The Rump
04.  Mercy
05.  Love Me No Mo
06.  It Ain’t Easy

Für Fans von: George Thorogood - Robin Trower - Buddy Guy

Herkunft: Florida (USA

VÖ: 31.05.19

Verfügbarkeit: Digitales Album

Tourdaten

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://ajghent.com/home & https://youtu.be/Prsp6M2y9V8

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BIG DADDY WEAVE “WHEN THE LIGHT COMES”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Big Daddy Weave - When The Light Comes

TRACKLISTING:

01.  Alive
02.  This Is What We Live For
03.  Turn On The Light
04.  I Know
05.  What I’ve Got
06.  The Name Of Jesus
07.  I Want To Tell The World
08.  Pursuit
09.  Your Love Changes Everything
10.  Walking In The Light Of Your Love
11.  All Things New
12.  Fly

Label: Curb Records

CHRISTIAN ROCK

Für Fans von: Hillsong United - Take That - Newsboys - REZ Band

USA

Mittlerweile auch schon 20 Jahre sind BIG DADDY WEAVE unterwegs. Die Band ist eine der beliebtesten „Christian Rock“ Bands der USA und hat Anfang September ihr neuntes Studio Album – das erste beim Label „Curb Records“ – veröffentlicht. 4 Jahre ist es her seit dem 2015er “Beautiful Offerings” beim Label “Fervent Music”, vom neuen Label verspricht sich die Band flächendeckendere Unterstützung und zusätzliche internationale Promotion. Musikalisch hat sich nicht viel geändert – es gibt den gewohnten Mix an gutgelaunten pop-rockigen Songs mit teils sozialkritischen, aber überwiegend zeitgenössisch-christlichen Texten, die vor allem eines im Sinne haben – die Welt zu verändern und zu verbessern. Wird Wunschdenken blieben, denn leider gibt es immer noch genügend Politiker, die es einen feuchten Kehricht interessiert, was irgendwelche Musiker oder Bands propagieren. Anyway - in der Gruppe spielen ehemalige Ministranten, Sozialhelfer und Priester-Novizen, die sich einst im College kennen gelernt haben, Bandleader und Sänger Mike Weaver hat vor einigen Wochen seine Autobiographie publiziert. Wem die Musik gefällt, dem sei auch das 2011er Best-Of-Album „The Ultimate Collection“ nahegelegt. Auf „When The Light Comes“ gibt es mehrere potentielle Hitkandidaten,  als Anspieltipps empfehle ich „Alive“, „Turn The Light On“ und meinen beiden persofaves „What I’ve Got“ und „Walking In The Light Of Your Love“, ein Hammer-Song mit einer unwiderstehlichen Ohrwurm-Hookline, die ich seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf bringe!

VÖ: 13.09.19

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://bigdaddyweave.com/ & https://www.youtube.com/user/BDWmusic

TOURDATEN

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ANNA AKANA  “CASUALTY”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Anna Akana - Casualty

TRACKLISTING:

01.  Intervention
02.  Let Me Go
03.  Not My Proudest Moment
04.  Pretty Girls Don’t Cry
05.  Pick A Fight
06.  Bad News
07.  Disappointment
08.  Alone Together
09.  Selfish
10.  Casualty
11.  Quicksand
12.  Spoken For
13.  Anymore

ALTERNATIVE POP

Für Fans von: Janelle Monae - Melanie Martinez - Madonna

USA

Ulkig – kurz nachdem das Stückchen „Intervention“ in der Playlist „Aktuelle Neuerscheinungen“ spielte, kam schon eine erste Anfrage, ob es noch mehr von der Sängerin gibt. Dabei ist ANNA AKANA schon mehrere Jahre im Geschäft – auf youtube hat sie zahlreiche Videos hochgeladen, als Schauspielerin ist sie in TV-Serien – wenn auch bisher nicht mit einer Hauptrolle gesegnet – zu sehen gewesen, jetzt aber stellt sie ihren großen Longplay-Erstling „Casuality“ vor und der ist richtig gut geworden mit starken Songs und – so ganz nebenbei – singen kann sie besser als so manche routiniertere (und bekanntere) Kollegin. Das toll inszenierte farbenprächtige Video zum Song gibt es bereits seit dem Frühjahr https://youtu.be/GiOYo-OSANw  - die beiden Nachfolge-Singles „Not My Proudest Moment“ und „Pretty Girls Don’t Cry“ befinden sich ebenfalls auf dem Debüt Album. Die Language zielt zeitgemäß ein kleines bißchen explizit unter die Gürtellinie, spricht auf jeden Fall die jüngere Käuferschicht an, aber auch die gut produzierte Musik überzeugt und erinnert an den Auftritt einer gewissen „Madonna Ciccone“, als diese Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre noch richtig geile TOP Songs publiziert hat.

Die 30jährige verarbeitet in ihren Songs Beziehungserfahrungen und die eine oder andere Lebenskrise – ihre jüngere Schwester hat an einem Valentinstag Selbstmord begangen, sie selbst wurde schon früh von Panikattacken geplagt – wer gutgelaunte Lieder hören will, verkriecht sich besser in der fröhlich-verlogenen Schlagerecke – hier geht es größtenteils um „Bad News“, Selbstzweifel („Disappointment“) und soziale Einsamkeiten, die aber ähnlich wie die sozialkritischen Themen im Reggae-Genre in tanzbare Grooves und ideenreiche Arrangements gebettet worden sind. Teilweise nicht ganz radiotauglich, aber vielleicht sogar deshalb eines der besseren Pop Alben des Jahres!

VÖ: 04.10.19

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:   https://annaakana.com/  &  https://www.youtube.com/user/AnnaAkana

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ABRAM SHOOK “THE NEON MACHINE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Abram Shook - The Neon Machine

Tracklisting:

01.  Neon Love
02.  Your Time
03.  Cocaine Blonde
04.  Future Hustler
05.  My Money
06.  Visionary Fiction
07.  Can’t Get Away
08.  Sugar Teeth
09.  Hot Mess
10.  The Latest Trend
11.  Fake It

INDIE SOUL POP

Für Fans von:  Prince - The Family - The Time - Walk The Moon

USA

Betrachtet man sich das Cover, sitzt man(n) dem Trugschluß auf, dass es sich a) um den Göttervater Zeus selbst handeln könnte, der auf die neugierige Zuhörerschaft herabsieht oder b) um einen beinharten langhaarigen Rocker, der sich nach etlichen Drogen-Exzessen mit schrillsten Trilobalfarben umgibt, um endlich doch noch auf den nie enden wollenden Aerobic-Zumba-Po-Gymnastik-Zug aufspringen zu wollen. Als der erste Track „Neon Love“ beginnt, ist die Überraschung dann groß – eine faste zarte jugendliche Stimme erfüllt den Raum zu plastisch-neo-soul-poppigen Melodien, die dezent von einem sich im Hintergrund haltenden Computer-Drumming umrahmt werden. Auch der Rest der 11 Eigenkompositionen ist feingliedriger Indie-Pop-Soul, der hier ein bißchen nach „Prince“, da ein klein wenig nach „Eurythmics“ und dort auch nach etwas westcoast-psychedelischem Pop klingt, wie ihn Ende der 60er Jahre einmal die lange vergessene Band „Love“ praktiziert hat. An der Oberfläche wirken die Songs des Musikers vielleicht etwas langweilig, was durchaus dem analogen Recording-Prozeß zugeschrieben werden kann, aber hintergründig sind es grazile Melodien und feine Arrangements, die vor allem Fans der 80er Jahre ihr Dekaden-Deja-Vu verschaffen dürften. Vergleichbar vielleicht mit dem 1978er Debüt eines gewissen P. Rogers Nelson, der Jahre später auszug, um über die Menscheit seinen „purple rain“ zu schütten. Vinyl gibt’s auch und das ist sehr convenient purple-neon-farben produziert worden. Anspieltipps: „Future Hustler“, „Cocaine Blonde“ und “The Latest Trend”.

VÖ: 16.08.19

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://abramshook.bandcamp.com/album/the-neon-machine

TOURDATEN

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ACID ALICE “THE ROAD”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Acid Alice - The Road

TRACKLISTING:

01.  Acid Horse
02.  Destroy Me
03.  Coming Home
04.  Free
05.  Wolf
06.  In My Memory
07.  I’m Losing The Stars
08.  Broken Man
09.  Fata Morgana
10.  Hatred

CLASSIC ROCK

Für Fans von:  Vinegar Joe - Babe Ruth - Buckcherry - Skid Row

MEXICO

Eine Promo aus Mexiko City bekommt man auch nicht alle Tage! Mit der altbekannten Dame im Wunderland hat die diesige nix am Hut – ACID ALICE sind eine Hard Rock Gruppe alter Güte – saugeiler Sänger/Shouter, der auch in den höchsten Lagen zum Punkt kommt und dabei auch locker die rauhe Grenzwertigkeit eines Bon Scott oder einer Janis Joplin erreicht und nicht ganz oben – wie viele Power Metal Kollegen – mit dünnem Kopfstimmchen herum wimmert. Die Gitarre kommT wuchtig-riffig – musikalisch erinnert es an einen Mix aus – interessant für die Älteren – „Vinegar Joe“ und – für die Jüngeren – „Buckcherry“. Der solistische „Wolf“ begibt sich nach knapp 2 Minuten auf einen psychedelischen Jam, leadgitarrentechnisch ist das hier Dargebotene erste Sahne – was lediglich stört, ist der teilweise leicht matschig-verzerrte Sound, die Gitarren klingen dann wie ein nostalgisch-sägender Transistorverstärker der 80er Jahre (a la „Peavey“) – da hätte ich mir mehr Druck a la „Black Stone Cherry“ oder „Audioslave“ gewünscht – egal – die Songs sind klasse, weitere Anspieltipps sind „Destroy Me“, „Acid Horse“ und „Free“ und mit „I’m Losing The Stars“ hat die Band sogar einen geilen Blues in ihrem Portfolio. Auch gut: Die neo-psychedelische 8minütige „Fata Morgana“. Und: Ich bekomme immer das Grauen, wenn ich die scheußlichen Sampler der „Kuschel-Rock“-Reihe durchhöre – die Mexikaner haben am Ende ihres Albums eine Ballade versteckt, die es wahrlich verdient hätte, auf einem dieser Sampler zu erscheinen, was aber wohl nie der Fall sein wird – nichtsdestotrotz – der Acoustic Rocker „Hatred“ ist eine der besten Rockballaden des Jahres 2019! Ich bin schon jetzt gespannt, wie der Weg dieser Newcomer-Band weiter geht – in der Gruppe spielen und singen Darcy Core (vocals), Mark (toller Name!) McFuzz (guitars), Hecotr Vamartz (drums) und Dankoi Marco (bass).

VÖ: 31.05.19

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 Web: https://acidalice.bandcamp.com/releases 

TOURDATEN

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BLINK-182  “NINE”  

Blink-182 - Nine

Praktischer Album Titel, den sich BLINK-182 auserkoren haben für ihr neues – neuntes –Album. Ist zwar 3 Jahre her seit dem 2016er „California“ – das Label haben die Boys ebenfalls gewechselt. Vom deutschen „BMG Rights Management“ sind sie gezogen zum altehrwürdigen Label „Columbia Records“, das von Sony Music Entertainment unterhalten wird. Musikalisch hat sich nicht viel geändert, die charakteristischen Merkmale ihrer Songs sind immer noch der fröhlich-rockende Pop-Rock mit radiotauglichem Garagen-Punk-Flair – Spötter behaupten gar <kennt man einen Song, dann kennt man alle> - stimmt irgendwo, aber nichtsdestotrotz ist “Nine” ein ganz nettes und unterhaltsames Album geworden mit Hits, Ohrwürmern und neuem Stoff, der vor allem die Fans der Band begeistert. Anspieltipps: “I Really Wish I Hated You”, “The First Time”, “Happy Days”, “Blame It On My Youth” und “Pin The Grenade”.

Genre: Radio Garagen Rock Pop

TRACKLISTING:

01. The First Time
02. Happy Days
03. Heaven
04. Darkside
05. Blame It On My Mouth
06. Generational Divide
07. Run Away
08. Black Rain
09. I Really Wish I Hated You
10. Pin The Grenade
11. No Heart To Speak Of
12. Ransom
13. On Some Emo Shit
14. Hungover You
15. Remember To Forget Me

Herkunft: Kalifornien (USA)

VÖ: 20.09.19

Label: Columbia Records

Web: www.columbiarecords.com

Für Fans von:
Simple Man - The Hives - Allister

Verfügbarkeit:
CD - Vinyl - Digitales Album

Tourdaten

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://www.blink182.com/  &  https://www.youtube.com/user/blink182

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ASWEKEEPSEARCHING “ROOH”  

Aswekeepsearching - Rooh

Zunächst einmal sperre ich die Ohren ganz weit auf – mit dem Nutzeneffekt gleich Null. Das ist kein „English“, das hier gesungen wird – daher nehme ich mir doch zunächst die zugesandte Info-pdf hervor und stelle erstaunt fest, dass es sich bei ASWEKEEPSEARCHING um eine Rock Gruppe aus Indien (!!) handelt, die mal so gar nicht in das handelsübliche Bollywood-Schema hinein passt. Die Band kommt aus der 3-Millionen-Einwohner-Stadt Pune, die im Westen des Landes liegt und circa 150 km vom bekannten Mumbai entfernt ist. Das Quartett spielt gepflegten ambienten Post-Rock, der im ersten Stück an die Musik von „U2“, „Talk Talk“ oder „Mogwai“ erinnert. Gesungen wird – was der ganzen Sache ihre tolle Authentizität verleiht – in der Landessprache – und damit liebäugelt die klangvolle Aussprache doch irgendwo – ohne allerdings kitschig zu wirken – mit der Bollywood-Melodik. Anspieltipps sind “Chasing Light”, der epische Titelsong und das verträumte “A Night in Zottegem”.

Genre: Post Rock & Ambient Rock

TRACKLISTING:

01.  Chasing Light
02.  Green And Blue
03.  Aas Paas
04.  Eneke Najaaba
05.  Rooh
06.  A Night In Zottegem
07.  Aitbaar
08.  Gangtey

Bandmembers:

Uddipan Sarmah (Vocals, Guitars)
Shubham Gurung (Guitars)
Robert Alex (Bass)
Sambit Chatterjee (Drums)

Herkunft: Indien

VÖ: 27.09.19

Verfügbarkeit:
Digitales Album

Für Fans von:
Mogwai - Sigur Ros - Talk Talk
Ash Ra Tempel - Popol Vuh

Tourdaten

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web:  https://aswekeepsearching.bandcamp.com/album/rooh & https://aswekeepsearching.in/

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FARO “TUMBLE TOWER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIE POP

Für Fans von:  Mazzy Star - A Sunny Day In Glasgow - Coldplay

ÖSTERREICH

Aus Österreich stellt sich ein neues Quartett vor: Bei FARO spielen Janina Weiß (Gesang, Keyboards), Lars Steffes (Bass), Christian Fuchs (Gitarre) und Mathis Diemer (Gesang, Keyboards, Drums). Die Band aus Innsbruck spielt einen Mix aus Indie Soul & Alternative Pop mit zart zugegebenen Zutaten „Dream Pop“, „Trip Hop“ und bluesigem Folk. Der gefühlvolle Gesang und die von „Boomtown Rats“-Chef Bob Geldof erinnernde Stimme von Mathis Diemer ist beim ersten Durchhören das charakteristische Markenzeichen der Newcomer – „No Room For Doubt In This“ ist ein gefühlvoll vorgetragener Song, sehr gut gefällt mir das ebenfalls ruhige “glöckchenklingelnde” „Wouldn’t Want It“, während der dritte Track „Takeout 72“ mit leicht verschachteltem Groove und stimmigem Refrain-Satzgesang ein kleiner lebhafter Soul-Pop-Funk-Wonneproppen ist. Feine Debüt EP der Tiroler!

Faro - Tumble Tower

VÖ: 30.09.19

Verfügbar: Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

 Web: https://faroband.bandcamp.com/album/tumble-tower

TOURDATEN

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TWEENS “TWEENS LIVE ON AUDIOTREE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

THRASH POP

Für Fans von:  Juliet And The Licks - The Breeders - L7

USA (OHIO)

Die TWEENS sind eine von Bridget Battle angeführte Thrash Pop Gruppe aus Cinncinati im US Bundesstaat Ohio. Der inbrünstige garagen-rockige Gesang des Energiebündels erinnert mich an die Anfänge der singenden Juliet Lewis, als diese die ersten furiosen Live Auftritte mit eigener Band ablieferte. Zurzeit sind Phil Valois (Guitar), John Clooney (Drums) und Ben Lehman (Bass) die Mitstreiter, die auch das Konzert am 06. September 2019 auf der Chicagoer Talentbühne von Audiotree absolviert haben. Auf der EP „Tweens On Audiotree Live“ gibt es 4 Stücke – die zwei rotzrockigen „Incomplete“ und „The Worst“, die Ballade „Bad With The Good“, in der sich die Chefin anhört, als ob sie einen halben Kasten Bier intus hat und „Kiss Away“. Die komplette Session könnt Ihr Euch Live auf der Seite von Audiotree ansehen. Den 2014er Debüt Longplay gibt es beim Label „Frenchkiss Records“.

Tweens - Tweens Live On Audiotree

VÖ: 30.09.19

Verfügbar: MC & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

 Web: https://audiotree.bandcamp.com/album/tweens-on-audiotree-live-3  & Live Session

TOURDATEN

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HOLLOW HEARTS “PETER”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Hollow Hearts - Peter

TRACKLISTING:

01.  Now That All Is Said And Done
02.  A Sailor’s Warning
03.  I’ve Got Hope
04.  Wait For Me
05.  Cold River
06.  High Time
07.  A Night Time Walk
08.  Checking Out
09.  Home For Him
10.  Bells

Label: Westergaard Records
Web: www.backseat-pr.de

INDIE POP FOLK

Für Fans von: Okkervil River - Mumford & Sons - Tegan And Sara

NORWEGEN

Am Anfang bin ich leicht verunsichert. PETER steht unten auf dem Cover – und oben „Hollow Hearts“. Songwriter/Musiker/Sänger und Album-Titel. Denke ich. Aber hier singt eindeutig eine Frau. Habe ich beim ersten Vorab-Check (Scannen, digitalisieren) eine falsche CD in die Digipack-Hülle gesteckt? Ein weiterer Blick in die Produktionsnotizen auf der Innenseite klärt dann aber schnell auf – nö – HOLLOW HEARTS ist das Projekt, das hier ein Album mit Namen „Peter“ veröffentlicht hat. Und spätestens jetzt dämmert es ganz hinten im Gehirn – da gab es doch schon vor einiger Zeit ein Album mit diesem Projektnamen und da sind ja auch schließlich noch die Label Infos und die schaffen endgültige Klarheit: Es handelt sich bei HOLLOW HEARTS um eine 2016 gegründete Band aus Norwegen, in der zwei Mädels (Ida Løvheim – Gesang, Gitarre, Akkordeon; Ida Karoline Nordgård – Gesang, Bass) und zwei Junx (Mikael Pederson Jacobsen – Gesang, Schlagzeug; Christoffer Nicolai Mathise – Gesang, Gitarren, Pedal Steel) spielen. Mittlerweile höre ich den zweiten Track „A Sailor’s Warning“ – ein wundervolles Stückchen mit zauberhaft arrangiertem Satzgesang und superfeiner Instrumentierung. Der polyphone Stimmen-Mix bleibt, „Wait For Me“ erinnert dazu an die legendären Performances des „Woodstock“-Acts „Crosby, Stills, Nash & Young“ – mit dem Unterschied zum damaligen 1969er Auftritt, dass hier wirklich jede Note perfekt sitzt – vor meinem geistigen Auge sehe ich einen bunt schillernden Regenbogen entstehen – wieviele Stunden die vier Musiker verbracht haben, um diese Aufnahme genau so hinzubringen, möchte ich an dieser Stelle gar nicht wissen. Produziert hat die Band selbst gemeinsam mit Are Simonsen und Henning Svoren in ihrer Heimatstadt Tromsø und an dieser Stelle auch hier ein Lob – das Klangbild des Albums ist gewaltig und entfaltet vor allem über den Kopfhörergenuß oder eine Hi-End-Anlage seine besondere Magie. Weitere Highlights: Einen Hauch verträumten Americana-Wüsten-Pop verstrahlt „Cold River“, „High Time“ ist bester „skandinavischer“ Alternative Country und am Ende steht die tolle Ballade „Bells“. Vinyl gibt es auch, ist aber lediglich auf 100 Exemplare limitiert, dürfte also längst mittlerweile vergriffen sein. Was das musikalische Niveau der Band betrifft - ich denke mal nicht, dass ich zu hoch greife, wenn ich HOLLOW HEARTS als die norwegischen “Abba” der 2010er bezeichne. Ganz starkes Album!

VÖ: 06.09.19

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.hollowhearts.no  & https://soundcloud.com/hollowheartsofficial

TOURDATEN

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BIA FERREIRA “IGREJA LESBITERIANA, UM CHAMADO”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Bia Ferreira - Igreja Lesbiteriana, Um Chamado

Tracklisting:

01.  Brilha Minha Guia
02.  Nao Precisa Ser Amelia
03.  De Dentro do AP
04.  Cota Nao e Esmola
05.  Levante a Bandeira
06.  So Voce Me Faz Sentir
07.  Boto Fe
08.  O Chamado
09.  Sharamanayas

LATIN POP FUSION

Für Fans von: Daniela Mercury – Macy Gray – Meshell Ndegeocello

MEXIKO

Ein tolles weltmusikalisches Album von BIA FERREIRA, einer Sängerin, die erstmals auf die große internationale Bühne tritt. Bossa – Latin Pop – Reggae – brasilianischer Axé - Neo Soul – alles drin auf „Igrejy Lesbiteriana, Um Chamado“. Stimmlich bewegt sich die Vokalistin irgendwo zwischen lasziv-souliger Macy Gray und dem hyperaktiv-leidenschaftlich-sonnigen Gemüt einer Gianna Nannini. In jungen Jahres hatte sie die Begeisterung ihrer Mutter – eine Pianistin und Chorleiterin - zur Musik gebracht und sehr früh begann sie mit dem Experimentieren auf den Instrumenten Gitarre, Ukulele, Bass, Schlagzeug und – klar – Piano. Nach dem erfolgreichen Musikstudium auf einem Konservatiorium in Aracaju ging es erstmals landesweit auf die größeren Bühnen, 2018 nahm die Newcomerin ein Live Album auf, dem sie jetzt das Debüt Studio Album folgen lässt mit Songs, die über all die Jahre zu erstklassigen Stücken gereift sind. Die Texte sind größtenteil sehr sozialkritisch, u. a. kritisiert die Sängerin – die sich wie auch Vorbild Meshell Ndegocello in der Rolle eines „conscious black woman“ sieht - speziell die Unterdrückung der schwarzen Frau in der brasilianischen Gesellschaft. Anspieltipps sind der starke Bossa-Reggae „Nao Precisa Ser Amelia“, und auch in den balladesken Stücken („So Voce Me Faz Sentir“) vermag es die 26jährige, die ruhigsten gesungenen Noten mit leidenschaftlicher Intensität zu umgarnen, dass es eine helle Freude ist, ihr zuzuhören. BIA FERREIRA = eine der großartigen Gesangsentdeckungen des Jahres 2019!

VÖ: 13.09.19

Verfügbar: CD  &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 Web:   https://soundcloud.com/biaferreira-music  &   https://youtu.be/psxSY400Pn8

TOURDATEN

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BEABADOOBEE “SPACE CADET”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIE GRUNGE

Für Fans von:  Liz Phair - L7 - Garbage - PJ Harvey

ENGLAND

Musik, die mich an den rockig-feinnervigen Dream Pop der 90er Jahre von “Lush“ denken lässt. Eventuell kommen sogar – die älteren Alternative Rock Fans werden sich erinnern - „Bloody Valentine“ ins Spiel. Bea Kristi ist BEABADOOBEE, eine am 03. Juni 2000 auf den Philippinen geborene Musikerin, die mit ihren untergrundtauglichen Songs keine Chance auf Mainstream-Airplay hat, aber vielleicht sogar deshalb einen Vertrag beim Indie Label „Dirty Hit“ bekommen hat. Dort sind bisher die Singles „She Plays Bass“ und zuletzt „I Wish I Was Stephen Malkus“ veröffentlicht worden und erfreuen sich einer einigermaßen guten Streaming-Quote. Beide Songs gibt es auf „Space Cadet“, der fünften EP der Zwillinxfrau, „Are You Sure“ erfreut sich bereits des täglichen Einsatzes im Webradio von Dr. Music, die dementsprechende Prognose für den Titelsong und den fünften Track „Sun More Often“ sieht ebenfalls gut aus.

beabadoobee - Space Cadet

VÖ: 14.10.19

Verfügbar: Vinyl (blau) & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

 Web: https://beabadoobee.co.uk/ & https://soundcloud.com/beabadoobee

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “SLAM  #106”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Slam Mag 106

TRACKLISTING:

01. Goodbye June: Joan&Dylan
02. Ultima Radio: Limber
03. Schrottgrenze: Life Is Queer
04. Creeping Death: Bloodlust Contamination
05. A Permanent Shadow: Open Door
06. Parasol Caravan: Serpent Of Time
07. Angelsharkx: I Got To Pay The Devil
08. Screamer: Halo
09. Popperklopper: Wir sind mehr (Ein Lied in A, F und D)
10. Issues: Tapping Out
11. Corroding Sun: Just Reflections
12. Alienare: #Neon
13. Booze & Glory: Ticking Bombs
14. Toxic Holocaust: Chemical Warlords
15. Maffai: Geisterstunde
16. Sarke: Mausoleum

CD-Beilage “Slam” November / Dezember 2019

TT: 69:22 Minuten

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Gothic Rock - Cold Wave - Dark Electro - EBM

SAMPLER

Immer wenn ich höre, dass es eine neue Hard Rock Band aus der Country Hochburg Nashville (in Tennessee, U No?) gibt, muss ich schmunzeln. Nicht, weil ich Zweifel habe am musikalischen Niveau der dort ansässigen Musiker und Bands, aber weil es in der 24.größten Stadt der USA doch verpönt ist, etwas anderes wie Country zu hören, zu spielen oder zu lieben. In den letzten Jahren haben sich aber immer mehr Acts aufgemacht, dem dort heimischen Genre den Daumen nach unten zu zeigen – eine dieser talentierten Gruppen nennt sich GOODBYE JUNE, besteht aus gerade einmal drei Leuten und eröffnet hier mit dem hammergeilen Song „Joan&Dylan“ die aktuelle CD-Beilage des österreichischen Musikmagazins „Slam“! Und sonst? „Limber“ von ULTIMA RADIO ist eine skurrile Nummer – eigentlich hardrockig in der Grundausrichtung, aber da spielen noch Emo-Core (lange nicht mehr gehört, diesen Begriff), musical-theatralische und drone-shoegaze-ige Elemente eine Rolle, die dem Stück eine unglaublich wuchtige Essenz einhauchen, dass man richtig mitgerissen wird von dieser zum Ende des Stücks sich aufbauschenden Intensität. Punk-Garagen-Rockiges gibt es von SCHROTTGRENZE – sorry – der Name ist bescheuert – aber das Lied ist geil – „Life Is Queer“ lässt sich gut tanzen, wozu das schnelle Tempo (165 bpm) wesentlich beiträgt. Die erste saftige Ohrfeige kommt dann gleich danach mit dem breitwandigen „Bloodlust Contamination“ on CREEPING DEATH – das neue Album der death-metallischen Texaner ist Ende September veröffentlicht worden und macht keine Gefangenen! Auf den ersten „Blick“ ungewöhnlich klingt „Open Door“ von A PERMANENT SHADOW, aber die Band geht unkonventionelle Wege und bricht alte vorhandene Songstrukturen auf und erweitert damit den Horizont interessiert-mutiger Rock Fans – gibt es diese überhaupt noch- aber warum nicht einmal durch eine Tür gehen, von der man nicht unbedingt weiß, was sich dahinter verbirgt? Wäre interessant, noch mehr von der Band zu hören (der Wink mit dem Zaunpfahl, ha, ha!).

Mit „Serpent Of Time“ folgt eine weitere Granaten-Nummer – brüllende „sludge“ige Gitarren-Riffs, umspült von kurz pausierender drohender Ruhe vor dem Sturm, bevor im Hintergrund ein richtig saustarker Gitarrensolo Fahrt aufnimmt. Der definitive Headbanger-Cracker dieser CD! „Tapping Out“ von ISSUES ist ein Zwidder zwischen heavy-metallischem Screamo und melodiösem Alternative Rock – erinnert mich spontan an eine relativ unbekannte Band namens XXX, die mich seinerzeit bei der Musikmesse in Frankfurt – das genaue Jahr müsste ich jetzt erst im Archiv eruieren - mit einem furiosen Live Auftritt begeistert hat. Die hier vom „Slam“ präsentierte Band hat ihren Sitz in Atlanta (Georgia) und Kenner wissen, dass von dort eigentlich nur Gutes kommt. Das dritte Studio Album „Beautiful Oblivion“ befindet sich mittlerweile auch auf der Rennstrecke. Durchhänger gibt es leider auch – aber das ist das „Gang’n’Gäbe“ auf solch einem Zeitschriften-Sampler – hier ist es das grottig gesungene „Just Reflections“ von CORRODING SUN und das bemüht-trance-schlager-poppige Verbrechen „häschtäck neon“ von ALIENARE, einem nordeutschen Synthie-Pop-Projekt, das sich selbst als brillante Mischung von Sounds der 80er und Dark Wave bezeichnet. Na, ja – wer’s glaubt …. Zum Glück sorgen BOOZE & GLORY danach wieder für halbwegs aufkommende Party Stimmung – an der finalen Bewertung der CD können die Londoner Brit Punker leider dann auch nicht mehr viel ändern aufgrund der beiden vorangegangen spielverderbenden Luschen.

VÖ: 16.10.19

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: http://www.slam-zine.com

Next: 18.12.19

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Verschiedene Interpreten “OX CD 133”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Ox Mag 146

TRACKLISTING:

01. Schrottgrenze: Life Is Queer
02. Kettenfrett: Von der Freude am Fahren
03. Symmetry Lover: Consequences
04. Death By Horse: Dear Jim
05. Messed Up: Someone’s Tears And Pain
06. The Paranoyds: Girlfriend Degree
07. Neutrals: Motorcycle Cop
08. Comet Gain: We’re All Fucking Morons
09. Snibe: Gene Parmesan
10. Headless Frank: All Heart, Zero Book
11. Nowhere Bound: Forever Blue
12. Knock Off: No Future
13. Circles: Rats
14. Deathlag: Loss
15. Dylan Disaster: Milestone
16. Dead Man’s Hand: Tell Me Ma
17. Die Grüne Welle: Wirf dein Leben weg
18. Ursache unbekannt: Mach deinen Weg

CD-Beilage Ox # 146 (TT: 56:10)

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Punk Rock - Hardcore - Garage Rock  - Street Punk

SAMPLER

Saskia zieht die punk-poppige SCHROTTGRENZE und nimmt mutig in den Mund, was andere immer noch nur im Hinterstübchen denken und verurteilen und zeigt sich gleichzeitig als TV-Serienkenner, weil sie die gemütliche Scheinwelt in der Serie „Abbey’s Alley“ rezitiert. Und da stellt sich die berühmt-berüchtigte “Otto”-Frage: Sind wir nicht alle irgendwo etwas quer/queer/schräg? KETTENFETT – knallig hart mit wuchtigen Riffs von selten gehörter Intensität – die heulende Feedback-Orgie erinnert mich irgendwo an den legendären Street Punk von MC5, als der Begriff Punk noch versteckt in irgend einem Mutterleib (Patti?) schlummerte. Shouter ”Mausi” mit brachialer Genauigkeit, was den Ausdruck betrifft – hat er mit einem Korken geübt, wie es üblicher Weise die Schauspieler tun? Beste deutsche Garagen-Punk-Rock-Nummer des Jahres 2019 – behaupte ich schon mal jetzt Mitte Oktober! Die Band ist übrigens nicht verwandt & verschwägert mit dem berühmt-berüchtigten (sauleckeren) Lakritzeschnaps!

Aber dann – kommt die oberfette Nummer „Consequences“ von SYMMETRY LOVER, einer Dortmunder Gruppe, die jene Leidenschaft mitbringt, die den Luschen-Millionären-Weicheiern der Borussia zurzeit voll abgeht, was natürlich auch am phlegmatischen Schweizer Trainer liegt, der so viel Motivation auf den Platz bringt wie ein Briefbeschwerer und sich am liebsten - ja, ja die Schweiz halt - aus allem raus hält. Das deutsche Intro-Trio wird unterbrochen vom schwedischen Act  DEATH BY HORSE, die überraschender Weise von einem Mädel angeführt werden und das hier klingt, als ob sie die rotzrockige Version der weichgespülten Lena Meyer-Landrut ist. Vielleicht hat das Hannoveraner Girlie ja zurzeit unter verdecktem Namem in Schweden angeheuert? Zuzutrauen ist es der Zwillinxfrau locker, auch wenn das wohl nur ein Gerücht ist – anyway - „Dear Jim“ ist einfach hammergeil genial!

Dass auch in den ehemaligen Provinzen der Sowjetunion der Punk abgeht, zeigen MESSED UP aus dem weißrussischen Grondo. Sängerin NASTYA brettert mit rasiermesserscharfer Stimme durch „Someone’s Tear And Pain“ - <hallelujah> denke ich spontan und würde mich auf weiteren Stoff von dieser  GRLZZZ-Urgewalt freuen! Wie kriegt man(n)frau nur solch eine Stimme hin - allein mit Üben und Vocal Coach wohl nicht - müsste ma(n) mal direkt anbringen - hey teacher - ich würd’ gern’ genau so singen können! Und bei der anschließenden Recherche, ob es noch mehr von dort gibt, bin ich auf diese geile authentische Band gestoßen: https://mx-band.bandcamp.com/

Überhaupt ist der Frauenanteil der CD erstaunlich hoch, trotz (oder vielleicht wegen) der punkrock-musikalischen Ausrichtung. Die kalifornischen PARANOYDS singen über den „Girlfriend Degree“, aus London commen COMET GAIN, die mit fuzzy Gitarren und psychedelischer Bubblegum-Orgel für Excitement sorgen – ihr „We’re All Fucking Morons“ würde ich irgendwo in der Schublade „Retro-Psycho-Garage“ (a la „MC5“) einordnen.

Heavy geht es in der unterfränkischen (ein fröhliches hell-a-luyah an dieser Stelle) Kirchenstadt Würzburg zu, wo sich SNIBE über ihre „Vorlieben“ für „Gene Parmesan“ auslassen – der Verfasser dieser Zeilen rät dazu, sich etwas vom Käse über das Haupt zu träufeln und dann gnadenlos abzutanzen zu diesen 186 brachialen bpm! Erinnert mich an die Musik der fränkischen Landsleute „Captain Duff“ (kennt die überhaupt irgend jemand?). Weitere Anspieltipps der 146. Ausgabe des „Ox“-Magazins sind die texanischen Melodic Punker DYLAN DISASTER und „Milestone“, die Leipziger Celtic Pub Rocker DEAD MAN’S HAND und ihr feuchtfröhliches „Tell Me Ma“ sowie die (Hammer!) finnische Crust-Metal-Perle „Loss“ von DEATHLAG – gibt es als Download auf der bandcamp-Seite der Truppe!

VÖ: 02.10.19

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: https://www.ox-fanzine.de/

Next: 05.12.19

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Various Artists “Dark Ambient Vol. 18”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DARK AMBIENT

Für Fans von:  Experimental - Ritual Ambient - Soundscape

SAMPLER

Die „Dark Ambient“ Reihe von „Sombre Soniks“ geht in die 18. Runde. Einige Bekannte gibt es zu hören – die Klangbastler TEMPLE MUSIC, das tschechische Industrial Projekt DRUHA SMRT oder die polnischen EMBERS BELOW ZERO, sogar vom ersten 2011er Sampler sind mit den Elektronic-Schamanen AKOUSTIK TIMBRE FEKUENCY und den Chaos-Therapeuten GRIST ein paar Genre-Koryphäen am Werkeln. Wer demnächst einen Urlaubsflug ins Schwarze Loch plant, bekommt den perfekten Soundtrack zur atmosphärisch-düsteren Beschallung. Anspieltipps: „The Personification Of The Dawn“ vom Ein-Mann-Projekt TAPHEPHBIA, „Nike Itta“ vom  Filmkomponisten TZII und „Inside The Labyrinth“ von HELLSCHREIBER, das in mir ein „Gothic 2“-Deja Vu hervorruft. Ähnlich schaurig hat es geklungen, als ich im Labyrinth des Feuermagier-Klosters nach dämonischen Insignien gesucht habe.

Various Artists - Dark Ambient Vol 18

VÖ: 23.09.19

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://sombresoniks.bandcamp.com/album/dark-ambient-vol-18

TRACKLISTING

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ABEL LABEL “BLUES OVERTHOUGHT”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Abel Label - Blues Overthought

TRACKLISTING:

01.  Red Meat And Booze
02.  Deer In Your Spotlight (ft. Gabor Eles)
03.  Trippin’
04.  Trade
05.  Breathing (ft. Adrian Mehes & Vera Jonas)
06.  Bonemiller (ft. Akos angyal & The Irie Maffia Horns)
07.  Gospel Train (ft. Zsolt Pinter)
08.  Pc Dream (ft. Peter Sabak)
09.  Through The Storm (ft. Adrian Mehes)
10. Blues Overthought

BLUES ROCK

Für Fans von:  Tom Principato - Ana Popovic

UNGARN

Abel Mihalik aka ABEL LABEL macht nicht den Fehler, den andere praktizieren  – er spielt Blues und versucht dabei nicht, schwärzer als schwarz zu klingen. Er spielt den beseelten „Blue Eyed blues“ britischer Tradition mit Tendenz zu den funky styles von Maceo, Buddy Guy oder JB, spielt eine geile Gitarre, die sich nicht hinter den Künsten der etablierten Maestros zu verstecken braucht. Bereits vor einem Jahr hat der ungarische Musiker aus der Metropole Budapest das starke Debüt Album „Won’t Give A Funk“ abgeliefert, jetzt legt er nach mit dem mindestens ebenso guten „Blues Overthought“. Der Sänger/Gitarrist hat Spaß, stellt ausschließlich Eigenkompositionen vor – nicht unbedingt ein Fall für die beinharten Puristen, aber die stehen sowieso meistens nicht auf die Musik von Tom Principato, Jimmie Vaughan oder Eric Clapton. Als Anspieltipps darf man getrost alle 10 Songs empfehlen, die hervorstechenden Highlights sind „Trippin“ und „Trade“ mit wühlenden elektrifierten Gitarrenlicks – stilistisch beherrscht der Musiker die gesamte Palette von pentatonischen über mixolydisch-chromatische Skalen bis hin zu leidenschaftlich angerissenen „Iceman-Albert-Collins“-Elementen und kuscheligem „B.B.King“-Vibrato . „Breathing“ überrascht mit Mandoline und country-esquem Flair und einer Menge Gastsänger(innen), die aber hierzulande leider kaum oder gar nicht bekannt sind. Im „Gospel Train“ hat es sich zudem mit ZSOLT PINTER einer der besten Fingerpicking-Gitarristen der ungarischen Musikszene gemütlich gemacht. Vinyl kann über die bandcamp-Seite des Musikers bestellt werden – die angegebenen 4990 Forint entsprechen circa 15,14 Euro (Stand: 22.10.19).

VÖ: 18.10.19

Verfügbar: CD  & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://abellabel.bandcamp.com/album/blues-overthought

TOURDATEN

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Bo Diddley “Say Man, Back Again: The Singles As & Bs 1959-1962 Plus”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

ROCK’N’ROLL

Für Fans von:  Chuck Berry - Eddie Cochran - Howlin’ Wolf

USA (MISSISSIPPI)

Das Label „Jasmine Records“ hat sich speziell bei den Oldie Fans beliebt gemacht mit tollen Veröffentlichungen von Zusammenstellungen mit raren Exklusivitäten. Jetzt hat man ein paar Schätzchen von BO DIDDLEY ausgegraben, der jüngeren Musikhörern nichts sagen dürfte, aber bei älteren Hounddogs immer noch einen guten Namen hat, wenn auch in den meisten Kollektionen kaum eine einzige Scheibe in den heimischen Regalen zu finden ist. Belehrt mich eines besseren, wenn dem nicht so ist, aber ich bin mir sicher, dass ich Recht habe. Der 2008 verstorbene Ellas McDaniel hat in den 50er und 60er Jahren Horden von Musikern und Bands beeinflußt mit seinem Sound und es gibt es wohl kaum eine Band aus der damaligen Aera, die nicht mindestens einen seiner Songs im Repertoire hatte, egal ob es sich um die „Beatles“, die „Stones“ handelte. Den berühmten „Bo-Diddley-Groove“ gibt es hier jedenfalls in 28facher Ausfertigung

Bo Diddley - Say Man Back Again

VÖ: 04.10.19

Verfügbar:  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.bodiddley.com/ & https://de.wikipedia.org/wiki/Bo_Diddley

TRACKLISTING

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BEATRIZ ZARAGOZA “QUEENS OF BLUES”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Beatriz Zaragoza - Queens Of Blues

TRACKLISTING:

01.  Alley Boogie
02.  I Ain’t In The Mood
03.  How Come
04.  Hole In The Wall
05.  Everytimes I Think Of You
06.  Stop A Hopping On Me
07.  Blues Ain’t Nothing
08.  Lawdy, Lawdy Blues
09.  Don’t You Where No Black
10.  Jump And Shout
11.  Good Man
12.  Women Be Wise

Label: RockCD Records

BLUES

Für Fans von:  Memphis Minnie - Janiva Magness - Ruth Brown

SPANIEN

BEATRIZ ZARAGOZA huldigt den “Queens Of Blues”. Auf ihrem Debüt Studio Album stellt die Sängerin mit der glockenhellen Stimme 12 Klassiker vor, die in vorangegangenen Jahrzehnten von Genre-Interpretinnen gesungen, gespielt und zelebriert worden sind. Einige davon – wie die hauptsächlich in den 1920er Jahren in der Umgebung von Chicago tätige GEORGIA WHITE – dürften nur den Hardcore-Insidern bekannt sein. Die 1980 verstorbene Sängerin ist Anfang der 1940er eine der ersten Frauen überhaupt gewesen, die eine “Girl Group” gegründet hat, später spielte die auch als Pianistin aktive Musikerin in den Bands von bekannten Größen wie u. a. “Big Bill Broonzy”. Hier gibt es die Cover Version ihres erstmals 1937 aufgenommenen “Alley Boogie” zu hören – das Original diente schon 2005 der britischen TV-Serie “Love Soup” als Thema Melodie. Es gibt weitere tolle – größtenteils vergessene – Genre-Oldies zu hören, etwas jünger (1951) ist “I Ain’t In The Mood” – im Original von Donna Hightower gesungen – und die spanische Sängerin haucht allen Songs mit kraftvoller und gleichzeitig gefühlvoll intonierter Stimme neues Leben ein – auch die Produktion ist zeitgenössisch modern und überzeugt mit sehr guter Instrumentierung und wie beispielsweise in “How Come” und im swingenden “Hole In The Wall” mit perfekt arrangierten Bläsersätzen. Die Vokalistin wird auf dem Album begleitet u. a. von Stevie Zee und Pablo Sanpa (beide Gitarre), Sergio Fernandez (Bass), Gustavo Merlo (Drums), Cope Gutierrez  (Piano) und der aus Cheryl Waters, Juan Tamayo, Ingnacio Sanchez und Diego Aragon bestehenden Bläserfraktion. Weitere Anspieltipps sind der Jump-Blues “Stop A Hopping On Me”, das schnelle “Jump And Shout” und “Blues Ain’t Nothing” mit tollem Harmonika-Spiel von Mingo Balaguer, der hauptberuflich in der madrilenischen “Fernando Beiztegui Blues Band” unterwegs ist. Am Ende dieses großartigen Albums kommt die erstaunnliche Erkenntnis: Spain has really got the blues – und dass “Queens Of The Blues” von BEATRIZ ZARAGOZA definitively eines der besten Gerne-Alben des Jahres 2019 geworden ist!

VÖ: 07.02.19

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.beatrizzaragozablues.com/  &  https://soundcloud.com/user-936637105-804639304

TOURDATEN

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AGE STEN NILSEN “CROSSING THE RUBICON”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

INDIE POP

Für Fans von:  George Harrison - Devendra Banhart - Oasis

NORWEGEN

Der Sänger und Songwriter AGE STEN NILSEN ist seit einigen Jahren eine der schillerndsten Persönlichkeiten der norwegischen Musikszene. Mit „Crossing The Rubicon“ hat der Musiker, der vielen Fans durch seine Rolle als Frontmann in der Band „Wig Wam“ bekannt sein dürfte, sein bereits fünftes Solo Album veröffentlicht. Er führt seine Zuhörer durch einen 12teiligen Mix aus Alternative Rock und Musical Pop. Mir selbst gefallen vor allem die „beatles“quen Anäherungen am besten – „A Love Like Our“ und „Into The Great Unknown“ mit tollen Melodien und für das Gene untypisch mit dem Klang einer Sitar ausgestattet. Am Anfang dauert es etwas, bis man als unvoreingenommener Zuhörer im Nilsen-Universum angekommen ist – dann aber packt einen die dramaturgisch-dichte Ideenvielfalt und am Ende ertappe ich mich sogar dabei, dass ich den einen oder anderen „Uhh-Lalla“-Refrain gutgelaunt mitsumme.

Age Sten Nilsen - Crossing The Rubicon

VÖ: 25.10.19

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://agestennilsen.com/

TOURDATEN

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AARON COLE “NOT BY CHANCE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

CCM RAP

Für Fans von: The Ambassador - Chris Cobbins - Rhema Soul

USA (TEXAS)

Der hier vorgestellte Protagonist hat nichts am Hut mit dem so oft plakativ in den Vordergrund gerückten Möchtergern-Ganxta-Sheet, Hoes’n’Drugs’n’Rock&Roll. AARON Tyreese COLE ist in einer gut-situierten Familie aufgewachsen, Daddy war Musiker gewesen und betrieb ein Recording-Studio in der heimischen Wohnung, wo dann auch der junge Musikbegeisterte begann, herum zu spazieren. Lange Rede – kurzer Sinn - schlußendlich ist das Talent in der Sparte „Christian Hip Hop“ gelandet und lebt nach dem Motto seines Großvaters <you need to know two things in life – count your money and treat people well> und somit ist klar, dass in den Tunes niemand beschimpft wird, es geht nicht unter die Gürtellinie, die Texte sind schiedlich-friedlich – wer mal klassichen Hip Hop ohne „Explicit Lyric“-Attribut hören möchte, ist hier genau richtig. Anspieltipps: „Back In My Bag“, „There For Me“, „Why“ und „Fasho“.

Aaron Cole - Not By Chance

VÖ: 30.08.19

Verfügbar:  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://www.iamaaroncole.com/ & https://www.youtube.com/user/AColeGospel

TOURDATEN

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10 DAYS “BEAUTIFUL STAR”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

10 Days - Beautiful Star

TRACKLISTING:

01.  Days
02.  Beautiful Star
03.  Where Do We Go
04.  Among The Flowers
05.  Metal Eyes
06.  Sailormans Dream
07.  Dawn Early Light
08.  Brave New World (feat. Line Verndal)
09.  The Bip Bip Song
10.  Fear
11.  Angel
12.  Miss You (feat. Line Verndal)
13.  Winter (feat. Line Verndal)
14.  Dead End Street

RADIO ROCK

Für Fans von:  A-ha - Suede - Marillion - Tears For Fears

NORWEGEN

Eine gestandene Band aus erwachsenen Männern, die einen Song mit dem Titel „The Bip Bip Song“ im Repertoire hat? Und ausgerechnet dieser Song zählt mit zum Besten, das ich im Jahr 2019 – was den rockmusikalischen Sektor betrifft – bisher gehört habe. Ein richtig geiles Rockstück, das weder zu hart noch zu soft klingt, dafür aber sämtliche Kriterien erfüllt, die einen potentiellen Hit voraussetzen. Wäre da nicht der Fakt, dass hinter der Gruppe 10 DAYS keines der Major Label steht, die mit Werbung nur so protzen und die meisten kommerziellen Radiosender schon lange in der Tasche haben. 10 DAYS sind eine Band aus Norwegen, deren Musiker schon einmal in den 80er Jahren zusammen gespielt und sich dann aber getrennt hatten, um sich solistische Pfade zu erschließen. Keyboarder Glenn Main Henriksen beispielsweise hat sich in seinem Heimatland als einer der renommiertesten Synthie Pop & Electronic Music Künstler etabliert. Seinem 2008er Debüt Album folgten noch 5 weitere Studio Alben, die allesamt von Genre-Kennern und Kritikern gut aufgenommen worden sind. Jetzt haben 10 DAYS ihr erstes Studio Album „Beautiful Days“ präsentiert, Musikfans dürfen sich auf ein ausgewogenes und sehr gut produziertes Rock Album freuen. Der toll gesungene und arrangierte Titelsong ist grandios und toppt sogar noch den eingangs erwähnten Ohrwurm-Song. Das Titelstück rotiert seit einigen Tagen in unserem Webradio-Sender rund um die Uhr. Die Musik des Quintetts ist ein munterer Mischmasch aus poppigen „A-ha“, und „Tears For Fears“, artrockigen „Marillion“ und sogar diversen southern-rockigen Elementen. In Skandinavien dürften sich einige der Songs zu potentiellen Hits entwickeln, darunter auch der wundervolle Kuschel-Rocker „Miss You“, in dem wie auch in der ruhigen Ballade „Winter“ und in „Brave New World“ die norwegische Schauspielerin Line Verndal am Mikrofon gastiert. Ich selbst habe die Aktrize zum ersten Mal in der Krimi-Serie „Varg Veum“ (deutscher Titel: Der Wolf) wahrgenommen. Eine limitierte Vinyl-Edition gibt es auch, kann aber nur direkt bei der Band bestellt werden.

VÖ: 24.10.19

Verfügbar:  Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 Web: https://10days.bandcamp.com/album/beautiful-star

TOURDATEN

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audiolaw “THERE ARE MILLIONS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

audiolaw - There Are Millions

Tracklisting:

01. Idiots
02. Love Or Enemy
03. I Told U B4
04. R U Xistent?
05. Pilgrim Prelude
06. Locked In Pilgrim
07. Blind Horses
08. Tender
09. Mercy (Devil Is A She)
10. Revolution everyday
11. Rainland
12. Can’t Slow Down
13. There Are Millions
14. Hole Prelude
15. Dig Me A Hole
16. Soon

INDIE ROCK & POP

Für Fans von: Three Dog Night - The Wallflowers - Nils Lofgren

DEUTSCHLAND

„There Are Millions“ fällt zunächst einmal auf durch das ungewöhnliche Album Cover. Das coole Artwork hat ein gewisser – wohl nicht mit dem von Hall & Oates besungenen „Maneater“ verwandt – Norb Eater entworfen/gestaltet. Was auch gleich zum Song “Locked In Pilgrim” führt, der - so die Label Infos - die Geschichte eines regungslos ans Bett gefesselten Locked In Syndrom Erkrankten erzählt, der die Bilder an der Wand zu Reisen in seiner Phantasie nutzt. Die Lieder von AUDIOLAW sind kleine, feine Storyteller, die größtenteils durch einen der Albumproduktion vorangegangen Irland-Aufenthalt der Band inspiriert worden sind. Der erste Song „Idiots“ springt am Anfang klangtechnisch mit minimalistischem Percu-Beat und blubberndem Bass Groove fröhlich in die 80er Jahre hinein, nimmt dann mit klingelnd-psychedelischem Keyboard einen Hauch 70er in den Song, der Gesang erinnert mich an einen Mix aus Fred Schneider (The B-52s) und Nils Lofgren.

Die Überraschung folgt auf dem Fuße: Habe ich erwartet, dass sich die restliche Musik des Projekts AUDIOLAW irgendwo zwischen „Trio“ und „FGTH“ einpegelt, präsentiert sich das nachfolgende „Love Or Enemy“ als gut gelaunter Radio Rocker mit ordentlicher Refrain-Hookline, die schnell im Kopf bleibt. Southern-rockige Gitarrenelemente und funky Slap-Bass durchziehen das erste Highlight „R U Xistent?“, in dem sich die Musiker mit der Frage, ob es ein höheres Wesen gibt, auseinandersetzen. Das Stück erinnert musikalisch an die 70er Jahre Klassiker der „Atlanta Rhythm Section“ oder – wenn man die damalige Slidegitarre ausblendet – an „Little Feat“. Es wird weiter viel geboten: In der Rockballade „Blind Horses“ blöken Schafe – vielleicht sogar mutierte Gäule - das gefühlvolle „Tender“ klingt dem Namen nach entsprechend zart-kammersinfonisch mit melancholischem Gesang, „Mercy (Devil Is A She)“ ist eine weitere 70er Jahre Reminszenz, die in meinem Gedächtnis den Klassiker-Hit „The Cover Of A Rolling Stone“ von „Dr. Hook & His Medicine Show“ abruft. Irgendwo im Großhirnrinden-Hintergrund wühlt noch ein anderer Song, der mir gerade nicht einfällt. Bei “Mercy (Devil Is A She)” fällt es mir wie die berühmt berüchtigten Schuppen von den Augen - jetzt weiß ich auch, warum der Vatikan das Zölibat eingeführt hat. Dem Quartett aus der Eiffel gelingt - was anderen oft Probleme bereitet – ein müheloser Mix aus Ohrwurm-Pop („Can’t Slow Down“ mit bubblegum-zuckersüßem Satzgesang), sanften Kuschelrockern (der Titelsong) oder rockigeren Stücken, die mir persönlich am besten gefallen (u. a. das space-rockige „Rainland“, das ruhig noch etwas länger mit ausgedehnterem Solo hätte sein können). In der deutschen Band spielen Ralf Thomas (Gesang, Gitarre), Klaus Schnitzler (Gitarre), Georg Manthey (Bass) und Rolf Becker (Drums). Eine Frage bleibt: Wer ist das Mädel, das sich mit sehr gut passender Stimme in den einzelnen Songs gesangstechnisch miteinbringt? Die Label-Infos schweigen sich darüber zu meinem großen Bedauern aus.

VÖ: 15.11.19

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.audiolaw.de/ & https://youtu.be/e0KHs0mm6jU (“Revolution Everyday”)

TOURDATEN

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DOJA CAT “HOT PINK”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Doja Cat - Hot Pink

Hip Hop Prinzessin DOJO CAT kratzt weiterhin am Thron von Rap Queen Nicki Minaj – nicht so freizügig wie beim 2018er Vorgänger „Amala“ (seit März 2019 auch als um 3 Tracks erweiterte Deluxe Edition verfügbar) präsentiert sich das Girlie mit einem vergnüglichen Mix aus Kindergarten Hip Hop, Radio Rap und party-tauglichen Sternchen. Der Album VÖ sind die Singles „Juicy“, „Bottom Bitch“ und „Rules“ vorangegangen und Fans konnten sich überzeugen, dass Amalaratna Zandile Clamini, wie das in L.A. geborene Mädel mit Geburtsnamen heißt, auch in ihren Texten erwachsener geworden ist. Der richtig phätte Brummer ist dieses Mal nicht dabei und „Say So“ klingt sogar im altertümlichen Disco-Pop-Sound der 80er (a la „Five Star“ oder „Sister Sledge“), und soll die Zielgruppe etwas um die ältere Käuferschicht zu erweitern. Anspieltipps: „Talk Dirty“, „Cyber Sex“, das ohrwurm-poppige “Addiction” und „Like That“ mit einem Gast Feature von Rapper GUCCI MANE.

Genre: R&B - Radio Hip Hop

TRACKLISTING:

01. Cyber Sex
02.  Won’t Bite (feat. Smino)
03.  Rules
04.  Bottom Bitch
05.  Say So
06.  Like That (feat. Gucci Mane)
07.  Talk Dirty
08.  Addiction
09.  Streets
10.  Shine
11. Better Than Me
12.  Juicy (feat. Tyga)

Label: Kemosabe Records

Web: www.sonymusic.com

Für Fans von:
Nicki Minaj - Monie Love - Da Brat

VÖ: 07.11.19

Verfügbarkeit:
Digitales Album

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://www.dojacat.com/  &  https://soundcloud.com/amalaofficial

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BROOKLYN FUNK ESSENTIALS “STAY GOOD”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Brooklyn Funk Essentials - Stay Good

Seit Bruno Mars, Justin Timberlake und Mark Ronson das Funk Genre revitalisiert haben, kommen auch wieder vermehrt einige Promos von Bands und Musikern, die sich dem schwärzesten aller Black Music Subgenres widmen, darunter auch das neue Studio Album der BROOKLYN FUNK ESSENTIALS, die allerdings schon seit 1993 erfolgreich im Untergrund tätig sind und auch bei den Funk-Maniacs mittlerweile im Beliebtheitsgrad ganz weit oben stehen, auch weil die Auswahl in den letzten Jahren doch nicht unbedingt riesengroß gewesen ist. „Stay Good“ ist das exzellent produzierte 6. Studio Album des multikulturellen Kollektivs und gefällt mit 12 neuen Crackern, instrumentale Tracks (“Miss Mess”, “Bahabana”, “Y Todavia La Quiero”) wechseln mit von 4 unterschiedlichen Vokalist(inn)en gesungenen Stücken, was dem Genre-Fan ein abwechslungsreiches Hörvergnügen beschert. Anspieltipps: “Watcha Want From Me”, “Keep The Love”, “Funk Ain’t Ova” und der Titelsong.

Genre: Soul - Funk - Acid Jazz

TRACKLISTING:

01.  Stay Good
02.  Ain’t Nothing
03.  No Strings
04.  Watcha Want From Me
05.  Miss Mess
06.  Keep The Love
07.  Funk ain’t Ova
08.  Breeze On Me
09.  Bahabana
10.  Y Todavia La Quiero
11.  Steps
12.  Where Love Lives

Label:
Dorado Music

Für Fans von:
Incognito - Soulive - Jamiroquai

VÖ: 20.09.19

Verfügbarkeit:
CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: http://www.brooklynfunkessentials.com/ & https://soundcloud.com/brooklyn-funk-essentials

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten 1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Sammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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