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NEUE CDs KW 26-2019

Ab sofort gibt es an dieser Stelle immer am Montag Morgen gebündelt die neuen Rezensionen der abgelaufenen Kalenderwoche - unabhängig vom Alter der Veröffentlichung - die neuesten Infos zu Promo Eingängen, die noch nicht rezensiert worden sind, gibt es beim Link “Neue CDs”. Die besten 10 Alben der abgelaufenen Woche werden wie gehabt in der Rubrik “Ohrgamsus der Woche” gelistet.

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Ivan And The Pazarol

Madonna - Madame X

Bad Nenndorf Boys - Du sollst frei sein

Soundtrack - Chernobyl

Various Artists - Berlin Summer 2019

IVAN AND
THE PARAZOL

MADONNA
“MADAME X”

BAD NENNDORF
BOYS

CHERNOBYL
SOUNDTRACK

BERLIN
SUMMER 2019

 

 

 

 

 

OX CD 131

Gospel Dating Service - Sun Over Moon

Buelow - Von Pop Poeten

ZZ Top - Goin 50 Deluxe

Lauschangriff 73

OX CD
VOLUME 131

GOSPEL DATING
SERVICE

FRANK
BUELOW

ZZ TOP
“GOIN’ 50”

LAUSCHANGRIFF
VOL. 73

 

 

 

 

 

Taylor Rae - Backseat Driver

Various Artists - Funk Classics

Christoph Engelsberger - Mitten im Leben

Versus You - Worn And Loved

All Areas 219

TAYLOR-RAE
BACKSEAT DRIVER

FUNK
CLASSICS

CHRISTOPH
ENGELSBERGER

VERSUS
YOU

ALL AREAS
VOLUME 219

 

 

 

 

 

Sophie Zelmani - Sunrise

Johnrose - The Key

All Areas 218

Sha Na Na - 50th Anniversary Edition

Uncut Bound For Glory

SOPHIE
ZELMANI

JOHNROSE
“THE KEY”

ALL AREAS
VOLUME 218

SHA NA NA

UNCUT: BOUND
FOR GLORY

 

 

 

 

 

Madonna - Into The Groove Live

Kiss - Nothin To Lose

Mutz And The Lurking Extras

Jim Lauerdale - From Another World

Claude Violante - Armani

MADONNA
“LIVE”

KISS
“NOTHIN TO LOSE”

MUTZ & THE
LURKING EXTRAS

JIM
LAUDERDALE

CLAUDE
VIOLANTE

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

HILDUR GUDNADOTTIR “CHERNOBYL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - Chernobyl

TRACKLISTING:

01.  The Door
02.  Bridge Of Death
03.  Turbine Hall
04.  Homin Lviv Municipal Choir: Vichnaya Pamyat
05.  Pump Room
06.  Clean Up
07.  Dealing With Destruction
08.  Waiting For The Engineer
09.  Gallery
10.  12 Hours Before
11.  Corridors
12.  Líður  (Chernobyl Version)
13.  Evacuation

SOUNDTRACK

Für Fans von:  Dark Ambient - New Age - Avantgarde

ISLAND

Eigentlich gar keine Horror-Serie im eigentliche Sinne, aber was damals im Jahr 1986 im heute ukrainischen Chernobyl passiert ist, darf man als blanken Horror bezeichnen. Die Katastrophe im Kernkraftwerk hat ihren wahren Horror erst durch krasses menschlisches Versagen erfahren. Krasses und ignorantes Fehlversagen von (wieder einmal) Politikern, die ihre eigenen Vorteile in den Vordergrund gestellt und dadurch etliche von Menschenleben zu verantworten haben. Hat man schon so gut wie in jedem anderen Land und vor allem auch in Deutschland erlebt. Der von deutschen Politikern ausgelöste 2. Weltkrieg hat seinerzeit geschätzte 55 Millionen Tote gekostet.

Die 5-teilige TV-Serie „Chernobyl“ ist düster, genau so wie der Ende Mai veröffentlichte Soundtrack zu den 5 Episoden, den die isländische Cellistin Hildur Ingveldardottir Gudnadottir komponiert hat. Die Musikerin hat auch schon für diverse New Age und Dark Ambient Bands („Throbbing Gristle“, „Mum“ und „Pan Sonic“) gespielt, auf deren Touren unterstützte sie u. a. die Avantgarde Formationen „Animal Collective“ und „Sunn O)))“, 2018 ist sie erstmals solistisch in Erscheinung getreten mit ihrem Solo Projekt „Lost in Hildurness“ und mit dem für den Film „Sicario: Day Of The Soldado“ komponierten Score.

13 Tracks gibt es zur Serie und wer die bisherigen Werke der Komponistin kennt, der weiß,  was ihn erwartet. Die erste Episode handelt zum einen von den Arbeitern im KKW, die sich anfangs nicht der Katastrophe bewußt sind oder mögliche Auswirkungen zunächst ignorien und zum anderen von den Rettungsmannschaften, die versuchen, dem Feuer Herr zu werden oder Überlebende in den Trümmern zu bergen. Nach und nach zeigen sich erste Ausmaße der Verstrahlung, wähend im ein paar Kilometer entfernten Dorf, in dem die Familien untergebracht sind, gefeiert wird, weil man glaubt, am Horizont das Spektakel eines überraschenden Feuerwerks oder einer Lightshow wahrzunehmen. Doch die radioaktive Wolke kommt immer näher. „The Door“, „Bridge Of Death“ und „Turbine Hall“ umrahmen das finstere apokalyptische Szenario. Der Isländerin ist es hervorragend gelungen, die bedrückende Atmosphäre einzufangen und die desaströsen Bilder mit elektronischem Minimalisum und schaurig-schönem Ambiente musikalisch zu dokumentieren. Keine Musik für fröhlich-feuchte Abende. Die realen Bilder der Katastrophe werden im Finale der fünften und letzten Episode vom HOMIN LVIV MUNICIPAL CHOIR besungen.

VÖ: 31.05.19

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://hildurgudnadottir.bandcamp.com/ & https://www.hildurness.com/

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “LAUSCHANGRIFF Vol. 73”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Lauschangriff 73

TRACKLISTING:

01. Whitesnake: Shut Up & Kiss Me
02. Diamond Head: Belly Of The Beast
03. Death Angel: The Pack
04. Memoriam: Shell Shock (Edit)
05. Idle Hands: Cosmic Overdrive
06. Vulture: Stainless Glare
07. Tanith: Citadel (Galantia Pt. 1)
08. Saint Vitus: 12 Years In The Tomb
09. Emerald: Digital Slavery
10. Xentrix: Bleeding Out

TT: 45:40 Minuten

CD-Beilage Rock Hard Ausgabe Juni 2019

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Power Metal - Heavy Rock - Thrash Metal

SAMPLER

 Schon der wuchtige Auftakt ist den Kauf des Magazins samt CD-Beilage wert – die wiederauferstandenen WHITESNAKE begeistern mit „Shut Up & Kiss Me“, der ersten krachenden Single vom neuen Album der britischen Band. Reb Beach und Joel Hoekstra werfen sich gekonnt die Gitarrenlicks um die Ohren und Chef Coverdale zeigt sich einmal mehr in TOP-Form. Munter geht es weiter mit dem Power-Rocker „Belly Of The Beast“ von DIAMOND HEAD – den Titel hat allerdings schon der aktuelle „Metal Hammer“ auf seiner CD – könnte man sich da nicht etwas besser absprechen – aber gut – „Rock Hard“ wird halt nun mal nicht vom gleichen Verlag publiziert. Auch „The Pack“ von DEATH ANGEL kennen wir bereits von der 247. Maximum Metal Edition – bleibt trotzdem meine Lieblings-Party-Metal-Nummer (154,8 bpm) des Monats!

MEMORIAM legen mit death-metallischem Anstrich noch eine Schippe drauf, was die Intensität und die Geschwindigkeit (160,4 bpm) betrifft, leider gibt es aber nur die gekürzte Version, da war wohl dieses Mal nicht genug in der Portokasse von Nuclear Blast (bei mehr als 5 Minuten ist die Gebühr des Seniorenvereins „GEMA“ höher), warum wählt man nicht gleich kürzere Titel aus und bringt die dann aber komplett? Anerkennung dafür für das sowieso anspruchsvollere Metal Label „Season Of Mist“, das mit dem geilen Brett „12 Years In The Tomb“ von SAINT VITUS den kompletten Song beigesteuert hat.

Einer der besten Metal-Donnerwetter des Jahres 2019 kommt von VULTURE, die hier ihr „Stainless Glare“ vorstellen vom neuen Album „Ghastly Waves & Battered Graves“, das am 07. Juni das Licht der Welt erblickt. Das geile Stück erinnert mich an einen genialen Crossover aus 80er „Exodus“ und 70er „Judas Priest“! Auf der ausrangierten „Thin-Lizzy-Blue-Öyster-Cult“-Schiene fahren TANITH – an und für sich nicht schlecht, wenn da nur nicht die Schlagerstimme von Bassistin Cindy Maynard wäre, die meines Erachtens besser im Backing Chor von Helene Fischer aufgehoben wäre. Und beim Finding der Idee zum Mittelteil des Songs hat man sich wohl etwas zu lange mit dem Klassiker „Don’t Fear (The Reaper)“ beschallt. Weiteres Highlight: Der Nackenbrecher „Bleeding Out“ vom britischen Thrash-Urgestein XENTRIX, das eigentlich 2019 sein 25jähriges Jubiläum feiern dürfte, wäre man damals nicht erst unter dem seltsamen Bandnamen „Sweet Vengeance“ gestartet.

VÖ: 18.05.19

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: https://www.rockhard.de/

Next: 19.06.19

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Various Artists “FUNK CLASSICS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

FUNKY SOUL

Für Fans von:  Blaxploitation Soul - Disco Funk - Hi NRG

SAMPLER

Nette Zusammenstellung, auch wenn die Verwantwortlichen wieder einmal zeigen, dass sie keine Ahnung von der eigentlichen Materie haben. Der „Rubberband Man“ von THE SPINNERS ein Funk Klassiker? Oder „Rock Steady“ von ARETHA FRANKLIN? Ebenso ärgerlich: Möchte man das Album in konstanter Lautstärke anhören, muss der Volumenregler ständig nach unten oder oben justiert werden. Einige der Titel gab es auf ähnlichen Kollektionen, „High On The Boogie“ von STARGARD beispielsweise auf den X5-Music-Group-Samplern „Rare 80’s Soul“, „Funky Beats“, „Club Classics Gold: 70's“, „Soul Bar“ und „Funk & Soul Classics“, was wiederum zeigt, dass den Leuten langsam die Ideen ausgehen für ihre Zusammenstellungen. Alles in allem bekommt der Gelegenheitskäufer eine Menge „black music“ zum günstigen Preis. Die „K“-Bewertung bezieht sich auf die Musik und nicht auf das Gesamtprodukt.

Various Artists - Funk Classics

VÖ: 12.04.19

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Label Website: http://www.x5musicgroup.com/about/about/ 

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “UNCUT: BOUND FOR GLORY”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Uncut Bound For Glory

01. Drugdealer: Lonely
02. Shana Cleveland: The Fireball
03. Kevin Morby: No Halo
04. Mekons: After The Rain
05. Weyes Blood: Movies
06. Chris Forsyth: Dream Song
07. Mdou Moctar: Anna
08. Daniel O’Sullivan: Time Elapsing Blue
09. Lee Fields & The Expressions: Blessed With The Best
10. Richard Dawson: The Almsgiver
11. Grup Ses And Ethnique Punch: Delidivane
12. Shovels & Rope: Carry Me Home
13. Fat White Family: Tastes Good With The Money
14. Stealing Sheep: Show Love
15. WH Lung: Inspiration!

TT: 72:02 Minuten

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Indie Rock - Alternative Folk - Americana

SAMPLER

Das britische Musikmagazin „Uncut“ gab es erstmals im Mai 1997, seit Oktober 2006 gibt es eine regelmäßige CD-Beilage im Mag. Zu bekommen ist das Heft im gut sortierten Bahnhofsbuchhandel und natürlich in den internationalen Stores der Flughäfen (Frankfurt, München) – zwar etwas teuer (14,30 Euro) auf den ersten Blick, dafür aber gespickt mit aktuellen Informationen aus dem UK und vor allem was die Auswahl der Songs zur CD betrifft, dürfen sich die deutschen Musikmagazine – allen voran die vom Springer Verlag publizierten – eine gehörige Scheibe abschneiden. Viele der Bands und Acts dürften dem 08-15-Musikfan hierzulande relativ unbekannt sein, hinter dem Pseudonym DRUGDEALER verbirgt sich der US Songwriter Michael Collins, sein „Lonely“ erinnert an die Westcoast-Folk-Pop-Songs der „Eagles“ und von „Jackson Browne“ in den 70er Jahren. Die Songwriterin SHANA „Sue-Anne“ CLEVELAND hat 2011 ein eher unbeachtetes Album mit der von ihr gegründeten Band „Sandcastles“ veröffentlicht, hat in den letzten Jahren in der in Seattle ansäßigen Girl Group „La Luz“ gespielt und sich jetzt auf Solopfade begeben und ihr Solo Debüt „Night Of The Worm Moon“ veröffentlicht. Die Ballade „Fireball“ plätschert melancholisch-hauchzart an zweiter Stelle der Disc.

Ein Urgestein der britischen Folk-Rock-Szene dagegen sind die MEKONS, die Genre-Fans bereits seit Ende der 70er Jahre erfreuen, „After The Rain“ vom neuen Album „Deserted“ zieht regelrecht in den Bann und verbreitet die für die Musik der Band typische Magie. Sehr gut gefällt mir auch der 11minütige neopsychedelisch rockende „Dream Song“ von CHRIS FORSYTH, der so richtig Bock macht auf das neue Studio Album des Songwriters aus New Jersey. Mit „Anna“ gibt es seinen tollen neuen Beitrag vom Tuareg-Musiker Mahamadou Souleymane aus dem Niger – gefällt allen Fans, die sich für die Musik von „Tinariwen“ oder „Terakraft“ begeistern. Ganz heiß auch „Tastes Good With The Money“ von der Londoner FAT WHITE FAMILY, die ein scharfes Gemisch aus „Marc Bolan“ und „Jefferson Airplane“ abliefern. Vom Electro-Pop-Girlie-Trio STEALING SHEEP habe ich bisher nur gutes Zeux gehört, was sich mit „Show Me Your Love“ bestätigt, den Abschluß der tollen CD bleibt dem Trio WH LUNG aus Manchester vorbehalten – ihre Musik hört sich an, als ob „The Cure“ auf die „Simple Minds“ treffen.

VÖ: 21.03.19

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: https://www.uncut.co.uk/

TRACKLISTING

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BAD NENNDORF BOYS “DU SOLLST FREI SEIN”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Bad Nenndorf Boys - Du sollst frei sein

TRACKLISTING:

01.  Freisein
02.  Willkommen
03.  Licht
04.  Wechsel
05.  Tagtraum
06.  Gefühl
07.  Tagesstar
08.  Taxi
09.  Wahrheit
10.  Türen
11.  Rückenwind

Label: Sunny Bastards
Web: www.sunnybastards.de

SKA PUNK

Für Fans von:  Rantanplan - Skatoons - El Bosso & die Ping-Pongs

DEUTSCHLAND

Die Herkunft der BAD NENNDORF BOYS wird bereits im Bandnamen verraten, wobei ich mir sicher bin, dass viele Nicht-Geographie-Kundige wahrscheinlich nicht einmal wissen, wo diese Ortschaft überhaupt liegt. Das dürfte sich aber spätestens bei jedem, der einmal die Songs der bereits 2000 gegründeten Truppe gehört hat, geändert haben. Eine der bekanntesten Persöhnlichkeiten des 10.000 Einwohner Örtchens dürfte wohl der ehemalige Fußball Profi und jetzige HSV-Trainer Dieter Hecking sein, die BNB habe ich das erste Mal so richtig im Jahr 2007 wahrgenommen, als ihren starken Beitrag „Spuren im Schnee“ auf der CD-Beilage des schon lange wieder und leider eingestellten Mags „Taugenix“ entdeckt habe.

Das Septett hat sich Ska-Punk auf seine musikalische Fahne geschrieben, fünf Lonplays gibt es bisher, „Du sollst frei sein“ ist die aktuelle CD der Gruppe. Von Beginn wird Dampf gemacht, der Titelsong bläst mit 200 bpm durch die Ohren und auch der Rest der insgesamt 11 Kracher macht Laune mit unbändiger Partystimmung, in der sich saftige Bläsersätze mit knackigen Hardrock-Riffs und sogar eine wuselnder Violine um die Vormachtstellung streiten. Über allem thront der kernige Gesang von Dennis Koller, der – wäre er im Jahr 300 vor Aegons Eroberung in Westeros dabeigewesen – mit Sicherheit Chancen auf den eisernen Thron gehabt hätte. Und was das musikalische Niveau betrifft, heben sich die Musiker wohltuend von anderen Bands ab, wie Georg Kavics fast unmerklich zwischen den Zeilen die pentatonische Tonleiter auf dem Gitarrenhals hochrast, ist erste Sahne. “Tagesstar” kombiniert gekonnt Ska, Punk und sogar bluesigen Country-Rock. Das nachfolgende “Taxi” startet durch mit staubigem Tex-Mex-Americana-Ohwurm-Ambiente, weitere Highlights sind „Wechsel“, der „thunderstruck”ige „Tagtraum“, der Fetenhit „Gefühl“ und „Licht“ – gleichzeitig der schnellste Song des Albums. Begeistert erkläre ich das neue Album der BAD NENNDORF BOYS zum abwechslungsreichsten Genre-Album des Jahres!

VÖ: 08.02.19

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.bnboys.de/ 

TOURDATEN

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MADONNA “MADAME X” (Deluxe Edition)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Madonna - Madame X

Tracklisting:

01. Medellin (feat. Maluma)
02. Dark Ballet   VIDEO
03. God Control
04. Future (feat. Quavo)
05. Batuka
06. Killers Who Are Partyng
07. Crave (feat. Swae Lee)
08. Crazy
09. Come Alive
10. Extreme Occident (nur Deluxe Edition)
11. Faz Gostoso (feat. Anitta)
12. Bitch I’m Loca (feat. Maluma)
13. I Don’t Search I Find
14. Looking For Mercy (nur Deluxe Edition)
15. I Rise

Label: Interscope Records

POP & DANCE POP

Für Fans von: Kylie Minogue - Jennifer Lopez - Britney Spears

USA

Was hat die Frau für einen riesigen Shit-Storm über sich ergehen lassen müssen nach dem katastrophalen Auftritt beim Eurovision Song Contest. Und die größten Kritiker waren seltsamer Weise diejenigen, die sich parallel ungeniert die Musik von Losern wie Pietro Lombardi oder Pseudo-Produzenten wie Dieter Bohlen kaufen – Menschen also, die eigentlich nicht viel Ahnung haben von der Materie Musik. Nun – wer schon einmal auf einer größeren Bühne gestanden hat und nicht gerade mit Playback-Konserven beschallt worden ist – der weiß, dass “Live” nur ein kleiner gesanglicher Ausrutscher oder eine Unstimmigkeit mit der Monitoranlage in einer Katastrophe enden kann. MADONNA war sowieso nie eine der besten Sängerinnen gewesen und sie hat diese Tatsache auf ihren Veröffentlichungen immer geschickt kaschiert mit Studiotechnik und außerdem Songs, die genau auf ihre gesanglichen Fähigkeiten abgestimmt worden sind. Ob der ESC-Flop was ändert an ihrem Starkult? Glaube ich nicht – in den USA sowieso nicht – die sind schlimmeres gewohnt von Live-Auftritten a la Taylor Swift oder Ariana Grande – die “Madame X”-Tour ist dort drüben schon so gut wie ausverkauft. In Deutschland ist es halt immer noch so, das viele „Künstler“ „Live“ auftreten und eigentlich kommt aber alles aus der Konserve. Und einen schlechten Tag sollte man jedem Sänger oder jeder Sängerin einmal zugestehen, auch wenn sich danach trotzdem ein paar Milliönchen mehr auf dessen oder deren Konto befinden. Es gibt schlimmeres - bestes Beispiel ist der Fußballer Özil, der saugut verdient, obwohl er eigentlich nie eine demensprechende Leistung auf die Wiese bringt.

Ob sich MADONNA für ihr neues Album-Cover die Lippen hat zunähen lassen, weil sie nicht mehr über den ESC-Gig reden möchte? Egal – Das neue Album „Madame X“ von Frau Ciccone erfindet – wie ich vorab vermutet habe –  das Rad nicht neu. Teilweise klingt sie wie ein betagtere Kopie von Kylie Minogue – der Auftakt „Medellin“ ist ein Pop-Trallala-Liedlichen im seniorenheim-groovenden Cha-Cha-Rumba-Takt – Feature-Gast MALUMA verfügt ebenfalls nur über ein dünnes Durchschnittsstimmchen, das elektronisch aufgepeppelt worden, aber das gehört zum Konzept – geht ja gar nicht, dass der Chefin ein(e) technisch bessere(r) Sänger(in) zur Seite gestellt wird. <it’s a beautiful life – but i’m not concerned> gibt sie dann auch von sich in der langweiligen (Hip Hop?) Ballade „Dark Ballet“, von der ich mich spätestens nach 2 Minuten mit Grausen abwende. Mag ja sein, dass dieser Song visuell ganz anders wirkt, aber hier packt mich der neoklassische Musical-Approach überhaupt nicht. „God Control“ ist – nach lauem Beginn – der erste Song, der halbwegs überzeugt und mit Sicherheit noch einige (bessere) Remixe nach sich ziehen wird. „Future“ mit dem ebenfalls stimmlich nicht sonderlich gesegneten Rapper QUAVO gab es auch schon in Tel Aviv zu hören – nette reggae-poppige Vibes mit einer Menge Ohrwurmpotential und auch hier gilt die schon für den vorherigen Song getätigte Aussage bezüglich zusätzlicher Remixes.

„Batuka“ ist nicht verwandt und verschwägert mit dem gleichnamigen 70er Jahre „Santana“-Klassiker, sondern eine Gemeinschaftskomposition von Madame Ciccone selbst mit dem französischen Produzenten Mirvais, der die Interpretin in insgesamt 7 Stücken unterstützt hat. Afrikanische Musik erlebt derzeit wieder einen Riesen-Boom – der Song orientiert sich stark am aktuellen GQOM-Hype aus Südafrika. Ganz nett. Das ruhige „Killers Who Are Partyng“ kombiniert portugiesischen Fado mit dem melancholischen Ambiente der kalabrischen 'Ndrangheta-Lieder. Weitere Anspieltipps sind die beiden reggaeton-poppigen „Faz Gostoso“ (mit der XXX Sängerin ANITTA) und „Bitch I’m Loca“ (mit einem weiteren Beitrag von MALUMA), „I Don’t Search I Find“ ist ein hübsches Schwesterchen des 90er Jahre „Madonna“-Hits „Vogue“, über die beiden langweiligen “Looking For Mercy” und “I Rise” dagegen decke ich lieber den Mantel des Schweigens.

„Madame X“ gibt es in mehreren Variationen – das Standard Album stellt sich mit 13 Songs vor, die „Deluxe Edition“ beinhaltet ein leicht verändertes Tracklisting mit den zusätzlichen Tracks „Extreme Occident“ und „Looking For Mercy“, die physikalische „Deluxe Edition“ kommt mit zweiter CD und drei weiteren neuen Stücken („Funana“, „Back That Up To The Beat“, „Ciao Bella“). Vinyl gibt es auch als Doppel-Album mit den 15 Stücken der „Deluxe Edition“ und der Möglichkeit, sich die digitale Kopie via Download-Code zu sichern. Die teurere Deluxe-Box beinhaltet zusätzlich ein Poster, die MusiCassette (auch einzeln verfügbar) sowie den Song „I Rise“ als Vinyl-Single mit eingearbeitetem Konterfei der Sängerin (Picture Disc).

VÖ: 14.06.19

Verfügbar: Diverse Editionen (siehe Text ganz unten!)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.madonna.com/  &  https://www.flickr.com/photos/madonnaphotos/

TOURDATEN

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Mutz & The Lurking Extras  “Mutz & The Lurking Extras”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Mutz And The Lurking Extras

01.  Golden Age Of Crime
02.  Check Me Out
03.  King Of Sleep
04.  Lurking Extras
05.  Something Is Wrong With My Spaceship
06.  Mexico By UFO
07.  Mutz’ Morricone
08.  Second Summer
09.  Surprising Charlie
10.  Prgfaya
11.  Back Home
12.  The Man Who Never Said Goodbye
13.  Vampires & Campfires

Label: Valve Records

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Steely Dan - Todd Rundgren - Dave Matthews Band

DEUTSCHLAND

Ein abenteuerlicher Name mit Kultfaktor schmückt das Cover des mir vorliegenden Albums. LUTZ & THE LURKING EXTRAS stellt sich nach näherem Betrachten der CD-Infos als Trio heraus, das gleich mit der Schlagzeile <no animals were harmed during the making of this album> aufwartet - grob übersetzt: „es wurden bei den Musikaufnahmen keine Hühnerbeine oder Schweinefleisch verzehrt oder so…“ Ganz im Gegensatz zu mir, der seit einigen Jahren in Myrtana regelmäßig jede Menge Lurker ab- und ausschlachtet. Scherz beiseite: Die Band besteht aus Namensgeber & Multiinstrumentalist Ralf Mutz, Philip Mancarella (keyboards, backing vocals) und Nico Stallmann (drums, percussion, backing vocals). Dem art-rock-psychedelischen Auftakt „Golden Age Of Crime“ folgt das gutgelaunte Indie-Rock-Stückchen „Check Me Out“, in dem ich plötzlich aus unerfindlichem Grund die Grundmelodie des 60er Jahre Hits „Green Tambourine“ von den „Lemon Pipers“ mitsummen möchte. Seltsam – eventuell sind da einige Akkordfolgen identisch – muss ich demnächst einmal nachprüfen. Der komplex-vielschichtige Gesang in „King Of Sleep“ erinnert mich – auch aufgrund der Klangfarbe des Vokalisten – an die Klassiker von „Steely Dan“, während ich beim Keyboardspiel an das „Alan Parsons Project“ denke. Musikalisch bewegen sich Ralf Mutz & CO mindestens auf gleichem guten Niveau. „Lurking Extras“ rennt über eine grüne „zappa“-esque Wiese, auf der sich einige „tarantino“-americana-Blüten sanft im Winde wiegen. Filmfan MUTZ huldigt dem großen Maestro Ennio Morricone mit einem coolen western-rockigen Instrumental. „Surprising Charlie“ gefällt mir neben dem fuzz-rockigen Gitarrensolo auch wegen der sich virtuos zum Climax aufbauenden Artrock-Komponente. Auch beim Beginn von „Back Home“ erlebe ich mein kurzes Deja Vu – kommt mir vor wie eine schnellere abgewandelte „Urgent-Foreigner“-Variante, das Stück driftet dann aber schnell in sein eigenständiges Szenario ab. Weitere Anspieltipps sind das „david-lindley“esque „The Man Who Never Said Goodbye“ und “Second Summer”.

Ein bunter Strauss an Ideen, geiler Musik und starken Melodien, die anderen Bands für mehrere Alben dienen dürften. Das Tieftraurige ist, dass Künstler wie diese leider so oft im Untergrund bleiben anstatt von einer größeren Öffentlichkeit gehört zu werden, während sich stattdessen leider die zahlreichen „DSDS“- oder „Universal Music“- Mülltütchen nach wie vor wie warme Semmeln verkaufen.

VÖ: 13.04.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 https://soundcloud.com/mutzthelurkingextras/sets/mutz-the-lurking-extras & http://mutzmutz.de 

TOURDATEN

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LARKIN POE “VENOM & FAITH”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Larkin Poe - Venom And Faith

TRACKLISTING:

01.  Sometimes
02.  Beach Blonde Bottle Blues
03.  Honey Honey
04.  Mississippi
05.  California King
06.  Blue Ridge Mountains
07.  Fly Like An Eagle
08.  Ain’t Gonna Cry
09.  Hard Time Killing Floor Blues
10.  Good And Gone

Label: Tricki-Woo Records

BLUES FOLK ROCK

Für Fans von: Kitty, Daisy & Lewis - Detroit Cobras - Lovell Sisters

USA (GEORGIA)

Mädels-Power pur! Die beiden Schwestern Rebecca und Megan Lovell haben 2005 begonnen, Musik zu machen als „Lovell Sisters“, damals noch zu dritt mit Sissie Jessica, die heute als Art Director für „Vaynermedia“ tätig ist. 2010 gab es die Umbenennung in den Namen eines ihrer Urahnen und nach einigen selbstproduzierten EPs und Alben ergatterten die Girlies einen Label Vertrag bei „RH Music“, einem Unternehmen, das in den USA der Masse eigentlich als Möbelfabrikant bekannt ist. 2014 gab es dort das erste Studio Album „Kin“ und seitdem geht so richtig die Post ab mit den blues-roots-rockigen Songs des Duos. Rebecca favorisiert die Fender Telecaster und die Fender Deluxe als ihre Hauptinstrumente, während Megan sich auf eine umhängende Rickenbacker Lap Steel (Baujahr 1940) spezialiert hat und mit dieser dem Sound des Duos neben dem aufwühlenden Gesang das signifikante Markenzeichen verabreicht. Wichtig war den beiden Musikerinnen vor allem, traditionelle Einflüsse mit einer modernen Produktion in Einklang zu bringen und das ist mehr als hervorragend gelungen! Der aktuelle Longplay, gleichzeitig der zweite für das Label „Tricki-Woo Records“, trägt den Namen „Venom & Faith“ und beinhaltet wieder mitreißende Blues Rocker, einer davon das phätte Slidegitarren-Monster „Bleach Blonde Bottle Blues“: https://vimeo.com/292793997 - Ähnlich wie bei „Kitty, Daisy & Lewis“ ist oberflächlich gar nicht so leicht, die Band in einem einzigen Genre unter zu bringen, der weitegefächerte Crossover wildert auf der großen Country-Blues-Americana-Rock-Wiese. Weitere Highlights sind das elektro-funk-bluesige „Fly Like An Eagle“ (nicht verwandt & verschwägert mit dem „Steve-Miller“-Klassiker), der “Hard Time Killing Floor Blues” (im Original von „Skip James) und der gospel-bluesige Spiritual „Mississippi“ mit einem Gast-Feature des texanischen Songwriter-Gitarristen Tyler Bryant am Dobro. Im November 2018 stolzierte „Venom & Faith“ auf die Nummer Eins der US Billboard Charts und ich bin mir ganz sicher, dass damit mindestens eine Nominierung für die kommenden Grammy Awards gesichert ist.

VÖ: 09.11.18

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:   http://www.larkinpoe.com/  &  https://youtu.be/Wy0RGsd2-JA

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “ALL AREAS Volume 218”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

All Areas 218

TRACKLISTING:

01. Dedeater: Mother’s Son
02. Black Mountain: Licensed To Drive
03. Petrol Girls: Big Mouth
04. Okta Logue: Devil’s Dance
05. Morissey: Wedding Bell Blues
06. Frank Carter & The Rattlesnakes: Kitty Sucker
07. Statues On Fire: Marielle
08. Frank Iero: Young And Doomed
09. We Never Learnd To Live: Luma/Non Luma
10. Low Hum: Sun Chaser

TT: 35:09 Minuten

CD-Beilage Visions Ausgabe # 315 Juni 2019

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Alternative Rock - Indie Rock - Punk Rock

SAMPLER

Ganz nette CD-Beilage im aktuellen „Visions“-Musikmagazin, aber unter den 10 Songs befindet sich erstmal keiner, bei dem ich begeistert aufjubeln möchte, obwohl der eine oder andere – die jeweilige Vorliebe zum Genre vorausgesetzt – mit Sicherheit Potential besitzt, längerfristig zu einem personal fave zu reifen. Anspieltipps: „Licensed To Drive“ von BLACK MOUNTAIN, das garagen-punkige „Big Mouth“ der PETROL GIRLS aus London, die ab 14. Juni im deutschsprachigen Raum touren, der wuchtige Punk Rocker „Marielle“ von STATUES ON FIRE aus Brasilien, das alternative-rockige „Young And Doomed“ von FRAN K IERO, dem ehemaligen Gitarristen der Band „My Chemical Romance“,der Ende Mai sein neues Solo Album vorgestellt hat und „Luma/Non Luma“ von den englischen Post-Hardcore-Rockern WE NEVER LEARNED TO LIVE. Sehr schön auch das experimentelle Cover Artwort der CD, das die Marburger Psychologin Susanne Benning gestaltet hat, die sich nebenberuflich der Herstellung von Knetkunstwerken aus Polymer Clay widmet. Das Cover wurde in die Auswahl der besten 100 Cover des Jahres aufgenommen. Die Auflösung gibt es im Dezember.

VÖ: 29.05.19

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  https://www.visions.de/

Next: 26.06.19

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BUELOW “VON POP-POETEN & MONETEN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Buelow - Von Pop Poeten

Tracklisting:

01.  Mehr
02.  2 Die gut auseinander passen
03.  Das nächste grosse Ding
04.  Pop Poet
05.  Panama Mond
06.  König ohne Land
07.  Wenn ein Mensch lebt
08.  Nimm Dich in 8!
09.  Auf Deinem Weg
10.  Kann ich bleiben heute Nacht
11.  Ewig Leben?

Label: Tap-Water Music

SONGWRITER POP

Für Fans von:  Marius Müller-Westernhagen - Wolf Maahn

DEUTSCHLAND

Max Mutzke, bist Du’s etwa? Mit souliger Stimme und swingendem 6/8th Shuffle wird die mir vorliegende CD eröffnet – ein super Sound, der gleich von Anfang an für Begeisterung sorgt. <Und schon wieder ein deutschsprachiges Album? > habe ich zunächst gedacht und bin dann aber angenehm angetan von dem, was ich da höre. „2 Die Gut auseinander passen“ kommt im gepflegten „Peter Gabriel“-Ambiente, während die schmusige Stimme eher in die Richtung ”Paul Simon” tendiert. Satte Bläsersätze (werden gespielt von der „Buster Horn Section“) und romantisches Flair – endlich wieder einmal eine Ballade, die nicht langweilig und banal, sondern richtig gelungen ist! Und je länger die CD fortschreitet, desto mehr bestätigt sich die Aussage des Sängers: „Das nächste grosse Ding“ sind wir, meint er  – Musik, Arrangement, Gesang, Backing Vocals – alles klingt TOP und ist  international absolut konkurrenzfähig. Und über wen schreibe ich überhaupt? Frank Bülow ist dieser deutsche Sänger, der für mich ein bis dato unbeschriebenes Blatt ist, obwohl er sich eigentlich auch schon seit den 90er Jahren in der Szene herumtreibt. Und ich bin mir jetzt sogar sicher, dass ich ihn irgendwann wahrscheinlich schon persönlich getroffen habe, weil er Mitte der 90er als Backing Sänger für „Culture Club“ gesungen hat und dieses Dancefloor Projekt seinerzeit auch in der Diskothek, in der ich als DJ aufgelegt habe, ein paar Gigs absolviert hat.

BUELOW hat als Songwriter und Session Musiker „gearbeitet“, u. a. für Marianne Rosenberg, Ana Depenbusch, Haddaway und Pe Werner – musikjournalistisch ist er für das Darmstädter Magazin „Vorhang auf“ tätig gewesen. „Von Pop-Poeten & Moneten“ schwelgt in der jugendlichen Vergangenheit der 80er, huldigt der Songwriter-Passion des 1967 in Darmstadt geborenen Musikers und öffnet die eine oder andere Beziehungskiste. Mittlerweile groove ich auf dem highlightigen reggae-poppigen „Panama Mond“ und das Rätsel, das mich die ganze Zeit gefoltert hat, löst sich endlich Wohlgefallen auf. Kennt Ihr bestimmt – irgendeine Stimme, die Ihr gerade hört, erinnert Euch an eine ganz bekannte – und hier fällt es mir wie die berühmtberüchtigten Schuppen von den Augen – Marius Müller Westernhagen! Und speziell dessen Hit ”Verzeih’n Sie Madame“ ist es, den ich durch die Blume versteckt diesem Song bzw der besonderen Klangfarbe von BUELOW zu ordne. Im übrigen einer der besten deutschgesungenen Reggae-Songs seit Jahren! Klasse. „Wenn ein Mensch lebt“ ist die deutsche Reinkarnation des „Beatles“-Klassikers „With  A Little Help From My Friends“. Weitere Anspieltipps: Die country-poppige Ballade “Auf Deinem Weg” (mit tollem Gitarrenspiel von Christoph Kaiser) und “Kann ich bleiben heute Nacht”.

VÖ: 24.05.19

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.buelowmusic.de/  &  https://www.youtube.com/user/Buelowmusic

TOURDATEN

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VERSES YOU “WORN AND LOVED”     2-PfeilNachOben-141-132

Versus You - Worn And Loved

Seltsam, dass unser kleines Nachbarland Luxemburg in vielen Dekaden musikalisch lediglich durch ein paar mehr oder weniger banale Beiträge beim Eurovision Song Contest aufgefallen ist, in den letzten Jahren aber eine ganze Menge guter Bands vorgebracht hat. Bands wie die die Heavy Metal Gruppe „Fusion Bomb“, die Alternative Hip Hopper „Godié“, die Prog Rocker „Mutiny On The Bounty“ oder VERSUS YOU, die sich mit dem neuen und sechsten Studio Album „Worn And Loved“ vorstellen. Die 2005 von Eric Rosenfeld und Giordano Bruno gegründete Gruppe spielt einen Mix aus Alternative Rock und melodischem Pub Punk, bei dem wie in „In Between“ auch der mancher rock’n’roll-ige „Chuck Berry“-Riff zu hören ist. Das Quartett wird ergänzt von Dario Bruno an der Leadgitarre und von Jérôme Lux am Schlagzeug, Anspieltipps: “If Only”, “Turned Around” und das heartland-rockige “Straight Into Darkness”. Nicht spektakulär, aber mit gutem Spaßfaktor!

Genre:
Alternative & Melodic Punk Rock

TRACKLISTING:

01.  Fall Apart
02.  In Between
03.  Lied To Us
04.  Traveller
05.  Constantly
06.  Your Only Song
07.  If Only
08.  Turned Around
09.  Shared Pillows
10.  Not Worth My Time
11.  Everything
12.  Home
13.  Straight Into Darkness

Für Fans von: R.E.M. - The Motors - Green Day

Herkunft:
Luxemburg

VÖ: 15.03.19

Label: Guerilla Asso

Verfügbarkeit:
Digitales Album

Tourdaten

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://versusyou.bandcamp.com/album/worn-and-loved

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Verschiedene Interpreten “OX CD 131”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Ox 144 Mag

TRACKLISTING:

01. Autogramm: R U Lookin’ 4 Love
02. E. T. Explore Me: Shine
03. Membranes: A Strange Perfume
04. Dream Boogie: Where I Turn
05. Soviac: Reklam
06. Not On Tour: Saw It Coming
07. Hands Off Gretel: Big Boy
08. Deathletics: Tonight
09. Statues On Fire: All Was Gone With You
10. Charger: Victim
11. Strongbow feat. Liam Marr: And We Ride
12. Los Fastidios: A Message Pour Toi
13. Le Iene: Un Nuovo Traguardo
14. Billy Liar: The Righteous & The Rats
15. Marathonmann: Nie genug
16. Tausend Löwen unter Feinden: Freunde
17. Luna Sol: Sometimes We Get It Right
18. Red Kate: You Don’t Speak For Me
19. Arlitos Way: Takin’ A Cab
20. Stromble Fix: Gloomy Sunday Morning
21. Krachmakers: The Anti-Patience Song

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Punk Rock - Hardcore - Indie Rock - Street Punk

SAMPLER

62:44 Minuten. Meine Herren der Schöpfung, da wäre aber noch etwas draufgegangen auf die physikalische CD! Aber anders als bemitleidenswerte Musikgazetten wie der musikexpress (aktuell: 5 langweilige Lieder bei 21:21 Minuten) und der „Rolling Stone“ gibt es hier noch 21 punk-garagen-rockige Kracher, die den Preis von 05,90 Euro rechtfertigen. Die kanadischen AUTOGRAMM eröffnen den Reigen der 131. Beilage (*) des Musikmagazins „Ox“. Es folgen die niederländischen E.T. EXPLORE ME, die mit dem neo-psychedelischen-hardcore-Crossover „Shine“ überzeugen. In der selben Schiene fahren die MEMBRANES aus der Stadt des aktuellen englischen Fußballmeisters. Coole Bubblegum-„Bap-Bap-Bap“ Backing Vocals duellieren sich mit treibenden Fuzz-Gitarren und polterndem Drumming. Geile Nummer, die an die Anfänge von „Dinosaur Jr“ erinnern. Die internationale Genre-Werkschau führt zu den schwedischen DREAM BOOGIE und deren pubrockigem „Where I Turn“, während „Reklam“ von den ebenfalls schwedischen SOVIAC in einem dröhnenden Sumpf aus „björk’schem Gesang, garagen-psychedelischen Riffs und shoegaze-verzerrtem Ambiente versinkt. Bis hierhin mein absoluter persofave (= persönlicher Favorit), den ich mir gleich 3x hintereinander gegeben habe!

Schnell-rotzrockig mit rasiermesserscharfer Girlie-Stimme kommt „Saw It Coming“ von NOT ON TOUR aus Israel – wäre vielleicht beim letzten ESC vielleicht die bessere Wahl gewesen als dieser langweilige Balladenheuler Kobi Marimi. Die aktuelle ZBL wartet übrigens auf mit einer phätten Packung starker Frontfrauen – die von mir schon vorgestellten HANDS OFF GRETEL werden angeführt von Chefin Lauren Tate und was die hier vom Stapel tritt, ist so saugeil, dass ich in die Mitte der Redaxraumes springe, den Kopf schüttele und Bewegung in meine noch vom Vorabend müden Knochen bringe und einfach abtanze! Der „Big Boy“ bekommt von mir an dieser Stelle spontan die Note „1,25“, die ich in der Regel im gesamten Jahr vielleicht zwischen 5 bis 10 Mal vergebe. Dumm gelaufen für die Kölner DEATHLETICS, die ihr „Tonight“ nach dieser Wahnsinnsnummer trällern müssen. Als Entschädigung an dieser Stelle der Hinweis, dass die aktuelle Single der Band (und auch das 2017er Album ”Life Insurance”) im bandcamp-Profile zum selbst bestimmbaren „Name Your Prize“ verfügbar ist.

Die „ox“ige Rundreise führt nach Brasilien zu den STATUES ON FIRE und der Power-Melancholie „All Was Gone With You“, danach ins sonnige Kalifornien und dort speziell nach Oakland, wo CHARGER ihr Debüt Album veröffentlicht haben. Von diesem Werk gibt es die hardrockige Party-Nummer „Victim“. Von STRONGBOW aus Dresden und ihrem britischen Gast LIAM MARR kommt der Pubrockabilly „As We Ride“, hüpfende Ska-Klänge bieten die italienischen Bands LOS FASTIDIOS („A Message Pour Toi“) und LA EINE (das rockigere „Un Nuovo Traguardo“). Weitere Highs sind „Sometimes We Get It Right“ von LUNA SOL und das feuchtfröhlich-pubrockende „The Righteous & The Rats“ von BILLY LIAR aus der schottischen Hauptstadt Edinburgh, das klingt, als ob es geradewegs in einer einschlägigen Pinte aufgenommen worden ist. Drei deutschsprachige Beiträge gibt es ebenfalls  - „Nie genug“ von den Münchner Punk Rockern MARATHONMANN ist ganz nett, „Freunde“ von TAUSEND LÖWEN UNTER FEINDEN langweilt und „The Anti-Patience Song“ von den KRACHMAKERS aus Wetzlar hat – was die Idee betrifft – Potential, aber ist musikalisch so ziemlich das Schlechteste, was ich im letzten halben Jahr gehört habe. Manche „Musiker“ sollten lieber hunderte von schweisstreibenden Übungsstunden absolvieren, bevor sie sich aufmachen, die Ohren von Musikfans zu splattern.

(*) Bei der Rezi zur vorangegangen „OX“-CD-Beilage ist Dr. Music ein Fehler unterlaufen, den bitte ich förmlichst zu entschuldigen. Webseitenbesucher Björn aus Karlsruhe hat richtig bemerkt, dass es sich bei der CD nicht um die 143. Ausgabe, sondern um die 130. CD-Beilage des 143. Musikmagazins gehandelt hat. Für diese Info habe ich Dich belohnt – schau einfach mal in den kommenden Tagen in Deinen Briefkasten Applaus

VÖ: 06.06.19

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: https://www.ox-fanzine.de/

Next: 01.08.19

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TAYLOR-RAE “BACKSEAT DRIVER”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

COUNTRY-POP

Für Fans von:  Dana Fuchs - Melissa Etheridge - Shelby Lynne

USA (KALIFORNIEN)

TAYLOR RAE ist ein Newcomer aus dem kalifornischen Santa Cruz, deren Musik ich beim Hören des Openers „Stormy Waters“ ihres neuen Studio Albums spontan einordnen möchte in die Kategorie „Dana Fuchs“, „Beth Hart“ oder „Amanda Shaw“. Sie selbst umschreibt ihren Mix aus Jazz, Funk, Rock und Blues mit dem Terminus „Soul & Roll“, das nachfolgende gefühlvoll konzipierte „Nashville“ addiert mit akustischen Gitarren und Mundharmonika die Komponente Southern Country zu ihrer stilistischen Ausrichtung. Die Songwriterin, die am liebsten eine Gitarre des Herstellers – klar – „Taylor“ spielt und die sich in den USA auch als Hochzeitssängerin verdingt, hat für „Backseat Driver“ 10 tolle Eigenkompositionen aufgenommen, am besten gefallen mir das country-rockige „Nobody’s Knockin“, die superfein gesungene Ballade „Heart In Different Places“ und  der Line-Dance-Rocker “Take Me Out Dancing”.

Taylor Rae - Backseat Driver

VÖ: 07.06.19

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: www.taylorraemusic.com & www.youtube.com/user/taylorraeband/videos

TOURDATEN

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SOPHIE ZELMANI “SUNRISE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

ADULT POP

Für Fans von:  Ane Brun - Tracy Chapman - Suzanne Vega

SCHWEDEN

Gefühlsduselei wird groß geschrieben auf dem neuen Album der schwedischen Songwriterin SOPHIE ZELMANI. Das Mini-Album (Spielzeit: 33:03 Minuten) „Sunrise“ ist das bereits vierzehnte in ihrer Diskographie und stellt 9 neue Songs vor, die wieder in der Schublade romantisch-melodisch-melancholische Dream-Pop-Perlen eingeordnet werden können. Sehr gut gefallen beim ersten Hörgang „Only A Miracle“ (mit tollem Gitarrensolo von Lars Halapi, der auch schon auf dem 2015er Vorgänger „My Song“ zu hören gewesen ist), die kammersinfonische Ballade „Mirage“, der zartvibrierende Walzer “In Control”, “There Is Love” und die zauberhafte Country-Americana-Perle „Giving God A Plan“,  die dem Albumtitel alle Ehre macht und mit dem zart-gehauchten Vortrag der Sängerin und der erstklassigen Instrumentierung die Sonne aufgehen lässt. Die CD  mit 16seitigem Inlay, in dem die Texte abgedruckt sind.

Sophie Zelmani - Sunrise

VÖ: 15.03.19

Verfügbar:  CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://sophie-zelmani.com/ & https://www.always-sophie.com/ (Fanseite)

TOURDATEN

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JIM LAUDERALE “FROM ANOTHER WORLD”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

COUNTRY

Für Fans von:  Willie Nelson - Kris Kristofferson - Gram Parsons

USA (TENNESSEE)

Vor allem bei älteren Country Fans ist der Name Programm – JIM LAUDERDALE hat bis zum heutigen Zeitpunkt um die 30 Studio Alben veröffentlich und ist konzertant seit Mitte der 80er Jahre unterwegs. „From Another World“ ist das neue Album des mittlerweile 62jährigen (* 11. April 1957) und beinhaltet den gewohnten Mix aus Country Rock, Americana, Bluegrass und disco-fox-tauglichem Schlager-Country. Vinyl und CD sind verfügbar mit 10 Songs, wer sich die digitale Kopie des Songwriters aus Nashville sichert, bekommt mit „Ever Living Loving Day“ und dem funk-rockigen „Are You Trying To Make A Song Out Of Us?“ zwei Bonus Tracks. Highlights sind andere: „“The Secrets Of The Pyramids“, „Like People From Another World“, und das kuschelige “I’ll Forgive You If I Don’t”, in dem mit LILLIE MAE einer der upcoming rising stars der Szene an der Violine assistiert. 

Jim Lauerdale - From Another World

VÖ: 21.06.19

Verfügbar:  CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://jimlauderdale.bandcamp.com/album/from-another-world

TOURDATEN

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KISS “NOTHIN’ TO LOSE / HELL OR HALLELUJAH”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

ROCK

Für Fans von:  Sammy Hagar - Alice Cooper - Twisted Sister

USA (NEW YORK)

Sehr schöne Beilage in der aktuellen Juli-Ausgabe des deutschen Musikmagazins “Metal Hammer”: Eine blutrote 7” Vinyl Single der Band KISS, “Nothin’ To Lose” klingt wie ein Relikt aus vergangengen 70er Jahre Zeiten und yep - es war 1974 die allererste Single der Glam Hardrocker aus New York City gewesen. Sympathisch: Damals wurde im Studio noch überwiegend ohne Klick-Track gearbeitet, was dem Song seinen schönen analogen Stempel aufdrückt. Coole Sache, auch wenn mir aber die B-Seite wesentlich besser gefällt: Das metallisch rockende “Hell Or Hallelujah” gab es im Original auf dem 2012er Studio Album “Monster” und erinnert mich spontan an einen Mix aus 80er Jahre “Sammy Hagar” und “Judas Priest”. Das rote Ding ist natürlich ein exklusiv-rares Objekt, das in jede “Kiss”-Sammlung gehört und bis einschließlich 07. Juli 2019 im Zeitschriftenhandel verfügbar ist.

Kiss - Nothin To Lose

VÖ: 19.06.19

Verfügbar:  Vinyl Single (Beilage Metal Hammer)

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://www.kissonline.com/ & https://youtu.be/Lwke7d2I0T0

TOURDATEN

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CLAUDE VIOLANTE “ARMANI”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

INDIE POP

Für Fans von: Ke$ha – Lykke Li – Alice Merton – Bebe Rexha

FRANKREICH

Die französische Indie-Electro-Pop Sängerin Camille Petitjean meldet sich nach zwei ambitionierten EPs zurück mit ihrem ersten Studio Longplay „Armani“. Der tolle Titelsong eröffnet den 13teiligen Songreigen und dürfte weltweit in englischsprachigen (und nicht nur diesen) Ländern für vehementen Radioeinsatz sorgen. Die komplette Musik komponiert und spielt CLAUDE VIOLANTE, wie sich die Pariser Musikerin mit Künstlernamen nennt, selbst mit ihrem wachsenden Arsenal an Synthesizern, stimmlich bewegt sie sich in den Sphären von „Lykke Li“ oder „Natasha Khan“ (aka „Bat For Lashes“). Die Musik ist inspiriert vom 80er Jahre Sound von Formationen a la „Thompson Twins“, „Animotion“ oder dem britischen Synthie-Wizard „Howard Jones“. Weitere Highlights neben dem Auftakt sind das experimentell klappernde “Kamikaze”, „Louisiana“, „Do That Thing“ und „When We Sync“.

Claude Violante - Armani

VÖ: 21.06.19

Verfügbar:  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://soundcloud.com/claudeviolante & https://youtu.be/bOkI5rgOKaY

TOURDATEN

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Various Artists “BERLIN SUMMER 2019”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - Berlin Summer 2019

Various Artists - Berlin Summer 2019 B 350

Tracklisting CD 1:

01. Leftwing: Come Over
02. Alexander Aurel: Down The Rabbit Hole
03. Emeery Warman: Prove Them Wrong
04. Sharam Jey: The Boom Bap
05. Tom Wax: Sonic Empire (Mikimoto Remix)
06. Supernova: Deep Mamba
07. Nick Curly: Zero Love
08. Sllash: Lego
09. David Keno: Check Your Body
10. Franky Rizardo: Cart Wheel
11. Gorge: We Start Again
12. Josh Butler: The System
13. Collective Machine: Huru Voodoo
14. Modul Kollektiv: Organic

Tracklisting CD 1:

01. Peer Kusiv: Drowning Music
02. Martin Eyerer: Intimacy
03. Marlow: Rockin’
04. Junge & Mädchen: Gelbe Wolke
05. Ferrck Dawn: Were There
06. In.Deed: Fata Morgana
07. Phil Fuldner: Needin’ Someone
08. Moonwalk: Us And Them
09. Tom Franke: Now (Mea Remix)
10. Chris DiPerri: Bullis Little Bro
11. Victor: Connect Us All
12. Huxley: Flaute
13. Martinez: Lavender Mist
14. Sven Tasnadi: Good Morning (Interlude)

DANCEFLOOR

Für Fans von:  Tech House - Deep House - Nu Disco - Tribal House

SAMPLER

Der Sommer hat sich pünktlich angemeldet am 21. Juni mit kraftstrotzenden 30 Grad Celsius in der Sonne – als nette Begleiterscheinung für durchtanzte Nächte gibt es den Sampler „Berlin Summer 2019“ auf 2 CDs oder wahlweise in der digitalen Edition. 3 Stunden lang gibt es beim Schaulaufen von derzeit angesagten Mix-Maestros auf die „House“-Mütze mit indie-elektronischem Dancefloor, den man/frau mit möglicherweise bereits in einschlägigen Genre-Radioformaten gehört hat. In der kurzlebigen elektronischen Musikszene gibt es den einen oder anderen coolen Track, den ambitionierte DJs in ihre Sets hineinbasteln können. Meine persofaves auf der ersten Disc sind: Die hypnotisch groovende Kaninchenbau-Perle „Down The Rabbit Hole“ vom Frankfurter Alexander Aurel, „The Boom Bap“ vom in Köln lebenden deutsch-iranischen Produzenten SHARAM JEY, der erstmals in den 90er Jahren durch seine Remixes für „Moby“, „Faith No More“ und „Salt-N-Pepa“ auf sich aufmerksam gemacht hat. Die am besten im (Tipp!) Blitzlichtgewitter einer Disco-Kugel einlullende „Deep Mamba“ vom italienischen Duo SUPERNOVA (nicht verwandt & verschwägert mit der südkoreanischen Boy Group), „Cart Wheel“ vom niederländischen Label Besitzer („LTF Records“) FRANKY RIZARDO, das vor allem beim Einsatz von nebulösem Trockeneis gruselig wirkende „Organic“ vom MODUL KOLLEKTIV aus Österreich und der Tribal Techno House Stomper „Huru Voodoo“ vom ungarischen Produzenten Marjo Domjan, der mit dem Künstlernamen COLLECTIVE MACHINE unterwegs ist. Das Niveau auf CD 2 ist etwas überschaubarer, hier gefallen vor allem die „Fata Morgana“ vom aus Nils Liebich und Patrick Tejedor Gil bstehenden deutschen Duo IN.DEED, „Bullis Little Bro“ von CHRIS DiPERRI und „Flaute“ vom englischen Garage House Spezialisten Michael Dodman aka HUXLEY. Die digitale Edition beinhaltet zusätzlich den jeweiligen „Continuous Mix“ (77 + 78 Minuten) der beiden CDs.

VÖ: 14.06.18

Verfügbar:  2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Highs:  d01s02  & d01s10  &  d01s12  &  d01s14  &  d02s06  &  d02s12

TRACKLISTING

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IVAN AND THE PARAZOL “EXOTIC POST TRAUMATIC”  

Ivan And The Pazarol

IVAN AND THE PARAZOL sind eine ungarische Alternative Rock Gruppe, die sich 2010 in der Metropole Budapest gegründet hat. In der Band spielen Iván Vitáris (vocals), Máté Balla (guitars), János Tarnai (bass), István Beke (keyboards) und Bálint Simon (drums). Im September 2012 ist das Debüt  „Mama Don't You Recognize Ivan & The Parazol?“ veröffentlicht worden, dem zwei weitere Studio Alben folgen sollten. Nach 4jähriger Recording Pause ist im Frühjahr beim niederländischen Label “Butler Records” mit „Exotic Post Traumatic“ der vierte Longplay erschienen. Die Musik pegelt sich ein zwischen dem Flower-Power-Rock der 60er (a la „Love“, a la „Small Faces“) und dem Rave Rock der frühen 90er (a la „Happy Mondays“, a la „Kula Shaker“), Highlights sind „What I’ve Been Through“, das an die australischen „Inxs“ erinnernde „Changin“, der krachende slidegitarren-bluesrockige „Serial Killer“, “When I Was 17” und das schnelle “Lonely Sunday”.

Genre: Alternative Rock

TRACKLISTING:

01.  NR. 1003
02.  I Can’t Recall
03.  What I’ve Been Through
04.  Changin’
05.  Is That
06.  Loneley Sunday
07.  Serial Killer
08.  When I Was 17
09.  Orchid
10.  Pink Ecstasy

Herkunft: Ungarn

VÖ: 15.03.19

Label: Butler Records

Verfügbarkeit:
CD - Vinyl - Digitales Album

Tourdaten

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://ivanandtheparazol.com/  &  https://soundcloud.com/ivanandtheparazol

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ZZ TOP “GOIN’ 50”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ZZ Top - Goin 50 Deluxe

ZZ Top - Goin 50 Standard

TRACKLISTING CD 1: (TT: 57:41)

01. La Grange
02. Beer Drinkers & Hell Raisers
03. Tush
04. Salt Lick
05. Miller’s Farm
06. (Somebody Else Been) Shaking Your Tree
07. Francine
08. Heard It On The X
09. It’s Only Love
10. Arrested For Driving While Blind
11. Enjoy And Get It On
12. I Thank You
13. Cheap Sunglasses
14. I’m Bad, I’m Nationwide
15. Leila
16. Tube Snake Boogie
17. Pearl Necklace

TRACKLISTING CD 2: (T: 66:37)

01. Gimme All Your Lovin’
02. Got Me Under Pressure
03. Sharp Dressed Man
04. TV Dinners
05. Legs
06. Sleeping Bag
07. Can’t Stop Rock
08. Stages
09. Rough Boy
10. Delirous
11. Woke Up With Wood
12. Velcro Fly
13. Doubleback
14. Concrete And Steel
15. My Head’s In Mississippi
16. Give It Up
17. Decision Or Collision

TRACKLISTING CD 3: (TT: 77:55)

01. Viva Las Vegas
02. Gun Love
03. Pincushion
04. Breakaway
05. Girl In A T-Shirt
06. Fuzzbox Voodoo
07. She’s Just Killing
08. What’s Up With That
09. Bang Bang
10. Rhythmeen
11. Fearless Boogie
12. 36-22-36
13. Piece
14. I Gotsta Get Paid
15. Waitin’ For The Bus (Live in Nashville)
16. Jesus Just Left Chicago (Live in Nashville)

Empfehlenswerte ZZ Top Alben:

1971: First Album
1972: Rio Grande Mud
1973: Tres Hombres
1975: Fandango!
1976: Tejas
1979: Deguello
1981: El Loco
1983: Eliminator
1985: Afterburner
1990: Recycler
1992: Greatest Hits
1994: Antenna
1996: Rhythmeen
1999: XXX
2003: Mescalero
2012: La Futura

BLUES ROCK

Für Fans von:  Joe Bonamassa - Jeff Healey - Johnny Winter

USA (TEXAS)

Und wieder einmal eine „Best Of“ Zusammenstellung aus dem ZZ TOP Archiv. Offizielle gibt es jetzt – mit dieser hier – acht an der Zahl neben weiteren kuriosen Box Sets, die diverse ältere Releases (z. b. die „Original Album Series“) bündeln. Das ultimative „Greatest Hits“-Scheibchen der Band war bis dato das Album gleichen Titels aus dem Jahr 1992 gewesen. Diese Aussage wird jetzt ausser Kraft gesetzt mit „Goin‘ 50“, einer neuen Werkschau, die 51 Stücke aus insgesamt 50 Jahren vorstellt. Aber sind das auch wirklich die Besten der Band, die hier offeriert werden? Gewarnt werden muss vor überstürzten Käufen, denn das im Handel ebenfalls angebotene Album mit gelbem Cover beinhaltet nur 18 Tracks auf einer CD und ist die abgespeckte Variante – die Deluxe-Edition (mit schwarzem Cover) kostet ein rosa Scheinchen mehr und kommt aber mit insgesamt 51 Stücken auf 3 CDs. Fünffach Vinyl gibt es auch und ist vor allem ratsam für alle, die noch (oder wieder) einen Plattenspieler besitzen – der Sound ist nun mal transparenter und bei größeren Lautstärken auch wesentlich druckvoller ohne matschigen Klirrfaktor.

Los geht es mit dem Party-Cracker „La Grange“ – einem Klassiker, den mittlerweile gefühlte hunderttausende von Cover Bands in ihrem Programm haben – gefolgt meistens von „Tush“ – „Waitin‘ For The Bus“ habe ich auch schon von der einen oder anderen ambitionierten Amateur-Truppe gehört. „Beer Drinkers & Hell Raisers“ ist eine der beliebtesten Saufhymnen im Ami-Land, des weiteren befinden sich mit „Cheap Sunglasses“ und den Boogie Krachern „Heard It On The X“ und „EnjoyAnd Get It On“ noch ein paar weitere Brecher auf der ersten Disc. Mit „Salt Lick“ und „Miller’s Farm“ bekommt der ZZ-Fetischist sogar die A- und B-Seite einer raren 1969er Single in seine Sammlung, die es bisher auf keinem anderen Album gegeben hat. Sehr schade, dass es von den ersten beiden bahnbrechenden Alben nur jeweils einen Track gibt und man dafür aber Rock-Schlager-Katastrophen wie das grausige „Leila“ oder „Rough Boy“ berücksichtigt hat. Was mir ebenfalls nicht so gut gefällt: Dass die Reihenfolge der Songs nicht chronologisch angeordnet worden ist, ich finde es immer schön, wenn man bei Releases dieser Größenordnung den Werdegang einer Band vom Anfang bis zum aktuellen Zeitpunkt hören kann. Braucht mich selbst aber eigentlich nicht sonderlich zu jucken, weil ich sowieso schon alles vom Trio in meiner Sammlung habe und dann könnte ich mir ja in einer ekstatischen Abwandlung  alle bisherige Alben reinziehen. 

VÖ: 14.06.19

Verfügbar: 3-CD & CD & 5-LP & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.zztop.com/

TOURDATEN

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MADONNA “INTO THE GROOVE LIVE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POP OLDIES

Für Fans von:  Britney Spears - Mel B - CC Catch - Sabrina

USA (MICHI-GÄHN)

Grausiger Klang,  „Madonna – Into The Groove Live“ hört sich an, als ob von einer analogen MusiCassette überspielt, die zu lange im Wasser gelegen hat. Wahrscheinlich sind die Aufnahmen in einem schimmeligen Kellerarchiv ausgegraben worden. Was  schade ist, denn was man von der Musik wahrnimmt, ist gar nicht so schlecht. Infos zu einzelnen Songs gibt es keine, aber ich vermute, dass es sich um Auftritte von MADONNA von Mitte bis Ende der 80er handeln muss. Wer Madame „X“ Ciccone beim diesjährigen 2019er Eurovision Song Contest gesehen hat, darf sich bei diesem Album ebenfalls auf ein paar stimmliche Grausamkeiten freuen, die vor allem dann  auffallen, wenn es eine Ballade ist, bei schnelleren Uptempo- oder Midtempo-Tracks fallen diverse Ausrutscher nach oben oder nach unten nicht so sehr ins Gewicht. Anspieltipps: „Express Yourself“, „Lucky Star“ und „Bye Bye Baby“.

Madonna - Into The Groove Live

VÖ: 18.04.19

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://music.amazon.co.uk/albums/B07QX2P85G

TOURDATEN

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Sha Na Na “50th Anniversary Commemorative Edition” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Sha Na Na - 50th Anniversary Edition

Tracklisting:

01. At The Hop (Live)
02. Whole Lotta Shakin’ (Live)
03. Come Go With Me (Live)
04. Chantilly Lace (Live)
05. Tonight Tonight (Live)
06. Hit The Road Jack (Live)
07. Splish Splash (Live)
08. I Fought The Law (Live)
09. Rock Around The Clock (Live)
10. Tossin’ And Turnin’ (Live)
11. Summertime Blues (Live)
12. Goodnight, Sweetheart, Goodnight (Live)
13. Don’t You Remember
14. One More Saturday Night
15. Motor Man

Label: The Gold Label

ROCK’N’ROLL OLDIES

Für Fans von: Jay & The Americans - Showaddywaddy - Rockpile

USA

Das große Jubiläum des Kultfestivals rückt immer näher – im Augst 1969 ging in Woodstock das bis dato größte Musikfestival aller Zeiten über die Bühne – im gleichen Jahr hatte sich die Band SHA NA NA gegründet und die Musiker durften nach den meisten etablierten Acts als Vorletzte am Montag Morgen um 07:30 Uhr die Bühne mit einem halbstündigen Auftritt rocken. Der Gute-Laune-Doo-Wop-Rock’n’Roll kam gut an, auch wenn sich viele der insgesamt 400 000 Besucher bereits auf den Heimweg begeben hatten. Den nachfolgenden Jimi Hendrix sollten – so die Statistik - nur noch etwa die Hälfte aller Festival-Besucher erleben. Der an der “Columbia University” in New York gegründeten 12köpfigen Band war es egal – man legte einen furiosen Party-Gig hin und war – auch aufgrund des Beitrags in der ein Jahr später veröffentlichten Film-Doku und auch auf dem 3-LP-Soundtrack – innerhalb kürzester Zeit ein Begriff überall in den USA. 2019 jährt sich das Bandjubiläum ebenfalls wie das Festival zum 50. Mal – Grund genug für eine neue Retrospektive namens „Sha Na Na – 50th Anniversary Commemorative Edition“ mit 12 Live Tracks – überwiegend aus den 70er und 80er Jahren. Aus jüngerer Zeit gibt es die drei Studio Aufnahmen „Don’t You Remember“, „One More Saturday Night“ (beide vom 2006er Album ) und „Motor Man“ (2009) zu hören. Überraschungen gibt es keine – wer einen Mix aus 50ies Rock’n’Roll und nostalgischem Oldie-Pop a la „Dirty Dancing“ mag, sollte auf jeden Fall einen Hörgang wagen. SHA NA NA sind auch noch heute gelegentlich aktiv, wenn auch lange nicht mehr in der Originalbesetzung. Die meisten der Gründungsmitglieder gehen „ordentlichen“ Berufen nach – Scott Powell beispielsweise arbeitet als Orthopäde und ist auch als Physiotherapeut mit der Fußballfrauenmannschaft der USA unterwegs – Henry Gross startete eine Solokarriere und feierte Mitte der 70er ein paar Chart Hits, u. a. den Song „Shannon“, der es bis in die US TOP 10 schaffte – der Musiker nimmt auch heute noch regelmäßig Alben auf, das letzte 2017 für das Label „Zelda Records“. Wer die Gruppe noch gar nicht kennt, dem sei an dieser Stelle bevorzugt die „40th Anniversary Collector's Edition“ aus dem Jahr 2009 empfohlen, weil: 5 Stücke mehr und dazu im Gegensatz dem hier vorgestellten Album einige der original beim Festival gespielten Songs. Anspieltipps: „At The Hop“, „Whole Lotta Shakin“ und die drei Studio Tracks am Ende des Albums.

VÖ: 21.06.19

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.shanana.com/ & https://youtu.be/kjqlJJDaR2g

TOURDATEN

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GOSPEL DATING SERVICE “SUN OVER MOON”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Gospel Dating Service - Sun Over Moon

Auweia, da hätte ich doch – wenn ich es nicht besser wüsste durch die Label Infos – das Album „Sun Over Moon“ den 80ern zugeordnet. Die Musik des österreichischen Trios erinnert an einen gelungenen Mix aus souligem Pop a la „Spandau Ballet“ und „prince“igem Disco-Funk  Die Musiker (Christoph Ertl – Keyboards & Gesang, David Resch - Bass, David Ruhmer - Schlagzeug) haben 2012 zusammengefunden, 2016 ihr Debüt „Champagne“ veröffentlicht und sie legen jetzt nach mit dem zweiten Werk. Ein Ohrwurm-Kracher folgt dem nächsten – spätestens beim dritten Hören von „Terrified Of Butterflies“ sägt sich der Refrain in die Großhirnrinde https://youtu.be/KRBjyXQ7K8o und das gilt auch für „Like Wolves“ mit einem Gast Feature von Sängerin Tanja Peinsipp – Fans besser bekannt als AUNTY. Überraschend: GDS spielen ohne Gitarren und ich habe mein Lieblingsinstrument eigentlich gar vermisst, weil die Musik so dicht und facettenreich produziert (David Furrer) klingt.

Genre:
Alternative Pop - Neo Indie Soul

TRACKLISTING:

01.  Modern Millennium
02.  Terrified Of Butterflies
03.  Like Wolves (feat. Tanja Peinsipp aka Aunty)-
04.  Flower
05.  Sweet Applejam
06.  Hoover Danny K.
07.  Deep Sea
08.  Rip Roto
09.  Sun Over Moon
10.  Deja Vu

Label: Ink Music

Webseite: https://inkmusic.at/

Für Fans von:
Spandau Ballet – Wet Wet Wet -
Everything But The Girl

VÖ: 07.06.19

Verfügbarkeit:
CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: http://www.gospeldatingservice.com/ & https://soundcloud.com/gospel-dating-service

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JOHNROSE “THE KEY”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Johnrose - The Key

01.  Soil, Air, Sun And Rain
02.  Dream On
03.  Awaiting
04.  Sing To Me, Raven
05.  Woman In Wintertime
06.  The Key
07.  This Is The Death For Me
08.  Follow Me
09.  Promises
10.  Part Of Me
11.  Desire
12.  Riding On A Satellite
13.  Non Returning Day
14.  Masquerade
15.  Meer des Lebens (Bonus Track)

ART ROCK

Für Fans von:  Marillion - Echolyn - Alan Parsons Project

DEUTSCHLAND

Eine Stimme, die ich sofort in die Schublade „Art Rock“ hineinstecken möchte und nach 20 Sekunden werde ich auch musikalisch bestätigt – ein Sänger, dessen Qualitäten sicherlich in anderen Bereichen angesiedelt sind als im stimmlichen Bereich. Bei JOHNROSE handelt es sich um das Ein-Mann-Projekt des deutschen Musikers namens Dr. Johannes Rösgen, der sich wohl irgendwann in seiner Jugend mit der Musik von „Marillion“, „Alan Parsons“ oder „Greg Lake“ beschallt haben muss. „Music Is The Key“ ist der Titel des vorliegenden Album, das 15 Titel beinhaltet, die mich wahrlich nicht umhauen, in der Summe ganz nett arrangiert sind, aber gemächlich vor sich hin plätschern, ohne in mir ansatzweise etwas Begeisterung zu weckeln. „Dream On“ gefällt etwas besser als der Auftakt, die Backing Vocals werden von Victoria Wydymanski beigesteuert, die Sängerin bekommt später in auch Gelegenheit, sich solistisch auszuzeichen und macht das ganz ordentlich. Rhythmisch geht’s einige Male daneben (u. a. „Woman In Wintertime“), ist halt bei vielen Musikern das Problem, die den Computer programmieren und ins eigentliche Schlagzeugspiel weniger involviert sind. Unstimmigkeit auch bei der englischen Phonetik: Einmal singt der Chef im schönsten britischen Schulenglisch, dann wieder im US-amerikanischen Slang. Was die Gitarrenkünste betrifft, bewegt sich der Songwriter auf gutem Niveau, allerdings hätte ich mir hier den einen oder anderen leidesnchaftlich-solistischen Ausbruch gewünscht. Ich erinnere mich in solchen Fällen immer an einen Ratschlag, den Vocal-Coach Steven Tyler seinen Schülern einmal in einer Casting Show mitgeteilt hat: <wenn du jemanden überzeugen möchtest, musst du um dein leben singen>. Trifft meiner Meinung nach auch auf Musiker zu bei ihrem Versuch, die Erfolgsleiter nach oben zu erklimmen oder einfach Spaß zu vermitteln. Anspieltipps: „Sing To Me, Raven“, das „medieval-kuschel-rockige“ „Follow Me“, „This Is The Death For Me“  und das hitverdächtige an die besten Klassiker von „R.E.O. Speedwagon“ erinnernde „Riding On A Satellite“. Warum gibt es nicht mehr starke Songs dieser Art auf dem Album? Eines der besten Stücke hat sich der deutsche Musiker für das Finale aufgehoben: Der (einzige deutschsprachig gesungene) Bonus Track “Meer des Lebens” gefällt mit betörenden Satzgesängen und starkem Gitarrenarrangement.

VÖ: 01.03.19

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 Web:  https://www.johnrose.de/  &  https://soundcloud.com/user-275790893/3the-key

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CHRISTOPH ENGELSBERGER “MITTEN IM LEBEN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Christoph Engelsberger - Mitten im Leben

01.  Astronaut sein
02.  Wer
03.  Schreibe Dir
04.  Nichts auf ewig
05.  Wenn alle schlafen
06.  Halt die Zeiger an
07.  Mutgeschichten
08.  Felder von Verdun
09.  Treibgut
10.  Menschen ohne Namen
11.  Mitten im Leben
12.  Ich lasse los
13.  Gut wie es ist

Label: Timezone Records

SONGWRITER POP

Für Fans von: Konstantin Wecker - Klaus Hoffmann - Reinhard Mey

DEUTSCHLAND

Der markante dem Betrachter tief in die Augen blickende Gesichtsausdruck auf dem Cover der CD erinnert mich an den Fußballer Matts Hummels, aber hier agiert der deutsche Musiker CHRISTOPH ENGELSBERGER, der alle 13 Lieder seines Albums „Mitten im Leben“ selbst geschrieben hat und auch die Keyboards und das Piano bedient hat. Musikalisch gibt es erst einmal keine Überraschungen – den Zuhörer erwartet ein Mix aus „Vincent Weiss“, „Andreas Bourani“ und „Max Giesinger“, stimmlich erinnert es mich zunächst etwas an den englischen Sänger „George Ezra“. Was die Texte betrifft, tendiert die Richtung allerdings eher zu intelligentem Songwriting a la Klaus Hoffmann oder Reinhard Mey. „Schreibe Dir“ gefällt neben dem melancholisch-kuscheligen Ambiente auch wegen dem superfeinen vom Stuttgarter Roman Hernitscheck gespielten Gitarrensolo. Der Musiker ist fester Bestandteil der „Christoph Engelsberger Band“ und betreibt mit den „Early Roman Kings“ auch sein eigenes Blues Rock Trio: https://youtu.be/sYC3_9K6Erk

„Nichts auf ewig“ kommt funky-groove-rockig und ist für mich das erste Highlight des Albums, „Wenn alle schlafen“ ist eine gefühlvolle Ballade, bei dem das toll akzentuierte Schlagzeugspiel von Andreas Kaufmann gefällt, sehr schön auch das ruhige „Halt die Zeiger an“ , in dem der Chef solo am Piano sitzt und ein wundervoll-balladeskes Gebäude auftürmt. Das nächste Highlight ist das traumhaft schön im Duett mit Lena Pfeifer gesungene „Mutgeschichten“, die „Felder von Verdun“ führen den Zuhörer in die Nachwehen des ersten Weltkriegs zu einem Ort, an dem fast halbjährig eine der schlimmsten Schlachten der Neuzeit tobte und die schon zahlreichen Black Metal als Gegenstand ihrer Songs gedient hat.  Umso ungewöhnlichlicher, dass sich ein deutscher Songwriter dieses Themas angenommen hat. Gleichzeitig eine Mahnung an den immer noch weltweit währenden Kriegswahnsinn bescheuerter Politiker und haßgetriebener Neanderthaler. Weitere Anspieltipps sind der Titelsong, der von der tollen Bläser-Sektion gepushte Pop-Rocker “Gut wie es ist” und die „dylan“esque Herz-Schmerz-Ballade „Ich lasse los“.

„Mitten im Leben“ ist das fünfte Studio Album von CHRISTOPH ENGELSBERGER, die vorangegangenen (wie auch die 2008er EP „Straßen“) kenne ich leider nicht, sodaß ich mir einen Vergleich zu vorigen Werken nicht erlauben möchte, aufgenommen hat man in den „Naidoo-Herberger-Studios” in Mannheim und CE und Andreas Kaufmann haben eine satte Produktion hingelegt, die das Anhören der 13 Songs zu einem Genuß macht. Alle Texte und Produktionsnotizen gibt es im liebevoll aufbereiteten 12seitigen CD-Booklet.

VÖ: 09.11.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://christoph-engelsberger.de/  & https://www.youtube.com/user/Engelsberger

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “ALL AREAS Volume 219”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

All Areas 219

TRACKLISTING:

01. Baroness: Tourniquest
02. The Raconteurs: Help Me Strangers
03. The Black Keys: Go
04. Perry Farrell: Pirate Punk Politician
05. Titus Andronicus: (I Blame) Society
06. Plague Vendor: New Comedown
07. Shoreline: Bent / Broken
08. Mannequin Pussy: Patience
09. Allusinlove: All Good People

TT: 30:50 Minuten

CD-Beilage Visions Ausgabe # 316 / Juli 2019

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Alternative Rock - Indie Rock - Punk Rock

SAMPLER

Mit schwerem Geschütz fahren die Dortmunder vom Musikmagazin “Visions” in diesem Monat auf! Die derzeit überall präsenten BARONESS aus dem US Bundesstaat Georgia eröffnen die aktuelle CD-Beilage des Juli-Heftes mit der wundervollen Neo-Psychedelic-Folk-Perle  “Tourniquest” - auch der Rest der insgesamt 9 Stücke hat es schwer in sich - die Ausgabe 06/2019 steht ganz im Zeichen des Genres “Garage Rock” und aus dieser Schublade springen weitere Hochkaräter: THE BLACK KEYS sind wieder dick im Rennen mit dem neuen Album “Let’s Rock” und daraus gibt es den Kracher “Go” zu hören. Beim Namen PERRY FARRELL dürfte es ebenfalls laut klingeln bei den meisten Musikfans - der Mann, der u. a. als Frontman der Band “Jane’s Addiction” ein Begriff ist, hat im Juni sein drittes Solo Album “Kind Of Heaven” veröffentlicht. Güteklasse ist garantiert, wenn der US Boy Jack White seine Finger im Spiel hat - hier hat er sie an der Gitarre als einer Mitbegründer der Band THE RACONTEURS, die ebenfalls seit letzter Woche im Rennen sind mit dem neuen Album “Help Us Stranger” - den tollen Titelsong - gleichzeitig die dritte Single des Longplays - gibt es auf der “Visions”-CD zu hören.

Mit brummend-knarzendem Bass walzt das ultraschwere “New Comedown” aus den Lautsprechern - die kalifornischen PLAGUE VENDOR zelebrieren einen wuchtigen Mix aus Stoner Rock und Garage Metal, während “Bent/Broken” von SHORELINE die melodiösere Rock-Komponente bedient. Das einzige singende Mädel der CD ist Marise Dabice, die der Gruppe MANNEQUIN PUSSY als Gitarristin und Frontfrau vorsteht - das kurze (02:12) “Patience” ist gleichzeitig der Titelsong des neuen Albums des Quartetts. Das Finale der rundum gelungen zusammengestellten CD-Beilage ist ALLUSINLOVE vorbehalten - die britischen Alternative Rocker aus Leicester, die vor ein paar Monaten noch “Allusindrugs” hießen, überzeugen mit “All Good People”.

Das CD-Cover mit den Kopfhörer-Beauties hat Markus Karas aus Berlin fotografiert. Möglichkeiten, weitere Werke des Künstlers zu begutachten oder ihn zu kontaktieren, werden beschrieben im aktuellen Heft, das (wie auch die CD) bis einschließlich 30. Juli 2019 im Handel verfügbar sein wird, falls nicht ausverkauft.

VÖ: 26.06.19

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  https://www.visions.de/

Next: 31.07.19

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten 1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Sammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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