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NEUE CDs KW 27-2018

Ab sofort gibt es an dieser Stelle immer am Montag Morgen gebündelt die neuen Rezensionen der abgelaufenen Kalenderwoche - unabhängig vom Alter der Veröffentlichung - die neuesten Infos zu Promo Eingängen, die noch nicht rezensiert worden sind, gibt es beim Link “Neue CDs”. Die besten 10 Alben der abgelaufenen Woche werden wie gehabt in der Rubrik “Ohrgamsus der Woche” gelistet.

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Various Artists - Funk Party

Mylingar- Döda Drömmar

Lainey Wilson - Lainey Wilson

Various Artists - This Is Trojan Rock Steady

Soundtrack - Calls

FUNK
PARTY

MYLINGAR
“DÖDA DRÖMMAR”

LAINEY
WILSON

THIS IS TROJAN
ROCK STEADY

CALLS
SOUNDTRACK

 

 

 

 

 

Gorillaz - The Now Now

John Coltrane - Both Directions

Aurea - Confessions

Sundial Aeon - Psykinesis

Various Artists - The Art Of Sysyphus 98

THE GORILLAZ
“THE NOW NOW”

JOHN
COLTRANE

AUREA
“CONFESSIONS”

SUNDIAL  AEON
“PSYKINESIS”

THE ART OF
SYSYPHUS 98

 

 

 

 

 

The Stanley Clarke Band - The Message

Various Artists - Ministry Of Sound Live Forever

Fantastic Negrito - Please Dont Be Dead

Parliament - Medicaid Fraud Dogg

Various Artists - 60s Rock Party

THE STANLEY
CLARKE BAND

MINISTRY
OF SOUND

FANTASTIC
NEGRITO

PARLIAMENT

60s ROCK
PARTY

 

 

 

 

 

Various Artists - Toggo Music 49

Colt Ford - Ride Through The Country

Erstausgabe - Geschichten vom Bordstein

Soundtrack - Entebbe

ASG - Survive Sunrise

TOGGO
MUSIC 49

COLT
FORD

ERSTAUSGABE

ENTEBBE
SOUNDTRACK

ASG
SUNRISE SURVIVE

 

 

 

 

 

The Magnettes - Ugly Youth

Greg Robbins - On Your Way

Lykke Li - So Sad So Sexy

Dopethrone - Transcanadian Anger

Maxime Bender - Universal Sky

THE
MAGNETTES

GREG
ROBBINS

LYKKE LI
“SO SAD SO SEXY”

DOPETHRONE

MAXIME
BENDER

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

Various Artists “This Is Trojan: Rock Steady”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - This Is Trojan Rock Steady

Various Artists - This Is Trojan Rock Steady B

Tracklisting CD 1:

01. Desmond Dekker: Shanty Town
02. The Upsetters: Return Of Django
03. Alton Ellis & The Flames: Rock Steady
04. The Maytals: 54-46 That’s My Number
05. Derrick Harriott: Walk The Streets
06. Val Bennett: The Russians Are Coming
07. The Melodians: I Will Get Along With You
08. Roy Shirley: Hold Theme
09. The Ethiopians: Engine
10. The Paragons: Only A Smile
11. Desmond Dekker: Intensified
12. The Gaylads: It’s Hard To Confess
13. The Jamaicans: Things You Say You Love
14. Keith Rowe & Texas Dixon: Stop That Train
15. Delroy Wilson: Once Upon A Time
16. Phyllis Dillon: Don’t Stay Away
17. Rudy Mills: Long Story
18. The Three Tops: Do It Right
19. The Pioneers: Long Shot Bus Me Bet
20. The Ethiopians: The Whip
21. The Techniques: Queen Majesty
22. The Uniques: Let Me Go Girl
23. The Paragons: On The Beach
24. Desmond Dekker & The Aces: Fu Man Chu
25. Dandy: Rudy, A Message To You

Label: Trojan Records

Tracklisting CD 2:

01. The Paragons: The Tide Is High
02. Desmond Dekker: It Mek
03. The Ethiopians: Train To Skaville
04. The Melodians: You Have Caught Me
05. The Maytals: Bim Today (Bam Tomorrow)
06. Stranger Cole: Down By The Train Line
07. Alton Ellis: My Willow Tree
08. The Gaylads
09. Lee Perry: I Am The Upsetter
10. The Techniques: You Don’t Care
11. Desmond Dekker: Mother’s Young Gal
12. Derrick Harriott: The Loser
13. The Paragons: Happy Go Lucky Girl
14. The Tennors: Ride Your Donkey
15. The Uniques: My Conversation
16. Alton Ellis & The Flames: Girl I’ve Got A Date
17. Ken Boothe: Lady With The Starlight
18. The Kingstonians: Winey Winey
19. Phyllis Dillon: Perfidia
20. Stranger Cole: Just Like A River
21. The Federals: Penny For Your Song
22. The Melodians: You Don’t Need Me
23. Desmond Dekker & The Aces: Unitiy
24. The Jamaicans: Ba Ba Boom
25. Dandy: Let’s Do Rock Steady

Web: www.trojanrecords.com

ROCK STEADY

Für Fans von:  Conscious Reggae - Seggae - Lovers Rock

JAMAIKA

Der Legende nach war es ein sehr heißer Sommer gewesen auf der Insel Jamaika. Die Bevölkerung tanzte wie gehabt zum beliebten und fast schon traditionellen “Ska”, aber dieser eine Sommer sollte vieles ändern. Ska war (und ist es noch) ein brutal-schneller Two-Stepper, der die Tänzer seinerzeit bis zur hitzebedingten Erschöpfung forderte und dann hatte plötzlich ein findiger DJ die Idee: Er halbierte das Tempo und gab so seinen Anhängern die Möglichkeit zu verschnaufen und wie es die Menschen bei einer legendären Bergpredigt eines gewissen Herren in einem fernen Land taten, folgten diesem DJ auf Jamaika hunderte von begeisterten Musikfans – kurz danach erschienen dann auch schon die ersten Produktionen im moderatem Tempo – der „Rock Steady“ (schaukel gemütlich und groovy) war geboren. Dieses Ereignis, das in vielen neutestamentarischen Musikbibeln nachgelesen werden kann, ist nun schon über 50 Jahre her, Ende der 60er Jahre hat das 1968 neu gegründete britische Label „Trojan Records“ dann auch die ersten „Rock Steady“-Songs europaweit veröffentlicht und vor allem in England war der Boom nicht aufzuhalten – viele der älteren Reggae-Liebhaber erinnern sich sicherlich noch an den inbrünstigen Schrei <i – am the magnificent – i’m backed by the shack of soul – boss – most turnin‘, stormin‘ sound o’soul> von DAVE & ANSWELL COLLINS, der die phänomenale Single „Double Barrel“ eröffnete und das Stück auf die Nummer Eins der britischen Charts katapultierte. Zuvor hatte bereits ein gewisser Sänger namens DESMOND DEKKER die globale Reggae-Invasion eingeleitet mit seinem biblischen Song über die „Israelites“, womit sich dann auch wieder der Kreis schließt mit der anfänglich erwähnten Predigt auf dem Berg. Gerüchte, dass diese Predigt seinerzeit auf dem inzwischen abgerissenen Bökelberg stattgefunden hat, haben sich übrigens nie offiziell bestätigt.

Der „Rock Steady“-Weizen war auf jeden Fall gesät und bereitete mit weiteren erfolgreichen und auch heute noch beliebten Acts wie „The Melodians“, „The Upsetters“, „The Ethiopians“, „Toots & The Maytals“, „Ken Boothe“ oder Lee Perry“ die Ernte vor, die dann ein halbes Jahrzehnt später von den allseits bekannten Bob Marley, Peter Tosh oder Gregory Isaacs eingefahren wurde. Anläßlich des 50jährigen Label-Jubiläums hat Trojan Records, das mittlerweile vom zu BMG gehörenden Mutterlabel „Sanctuary Records“ geschluckt worden ist, eine superbe neue Sampler-Reihe namens „This Is Trojan“ veröffentlicht , von denen jede Doppel-CD ein informatives 16seitiges Booklet enthält. „This Is Trojan Rock Steady“ beinhaltet 50 originale Songs der oben schon erwähnten klassischen Genre-Interpreten und Bands im unverfälschten authentischen Sound. Viele der hier vertretenen Lieder hatte ich selbst bisher nur als uralte und schon fast ausgeleierte Knister-Vinyl-Singles. Wer schon immer wissen wollte, wo das großartige Reggae-Genre seinen Ursprung hat, gönnt sich diese Doppel-CD (bei amazon.de 7,99 € - bei jpc.de 9,99 € - bei juno 6,37 €) zum guten Preis.

VÖ: 26.01.18

Verfügbar:  2-CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Five Highs: CD02#02  &  CD01#04  &  CD01#07  &  CD01#13  &  CD01#16

TOURDATEN

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AUREA “CONFESSIONS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Aurea - Confessions

TRACKLISTING:

01.  Thrill Seeker
02.  Done With You    VIDEO
03.  Hide
04.  Away From You
05.  Like A Sheet Of Coated Paper
06.  One Night Fix
07.  Secretly
08.  You Don’t Really Love Me
09.  Like Heaven
10.  Head Over Heels

Label: Sony Music Portugal
Web: www.sonymusic.pt  

POP BALLADS

Für Fans von:  Lana Del Rey - Adele - Ellie Goulding - Emeli Sandé

PORTUGAL

Ähnlich wie „Lana Del Rey“ stellt sich die Sängerin AUREA nach zweijähriger Pause mit dem „Thrill Seeker“ aus ihrem vierten Studio Album „Confessions“ vor mit schwermütiger Melancholie und sinfonisch-bombastischen Ambiente, das bedingt sogar an die pompösen Titelsongs früherer „James-Bond“-Filme in den 60er und 70er Jahren erinnert. Der ESC-Siegertitel von „Konchita Wurst“ oder die 90er Ballade „Seven Seconds“ von Neneh Cherry fallen mir auch noch parallel ein, obwohl das dann aber doch wohl zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Überraschend dann auch, als ich in den Label-Infos erfahre, dass es sich bei der Sängerin um eine portugiesische handelt, die komplett in englischer Sprache singt und sich zwar wie viele Fado-Kolleginnen an balladeskem Material bedient, aber stimmlich sehe ich ihre erwachsenen Songs eher auf einer Stufe mit großartigen Power Voices wie „Adele“ oder „Rebecca Ferguson“. „Done With You“ war die erste tolle feinherbe Single-Ballade gewesen: https://vimeo.com/257754049  -  geschrieben vom renommierten portugiesischen Songwriter-Duo Carolina Deslandes & Rodrigo Carmo – textlich gibt es jede Menge Alltagsgeschichten, mit denen sich auch jeder Hörer irgendwo identifzieren kann  – die meisten davon wurden wieder vom langjährigen musikalischen Partner Rui Riberio geliefert, der auch schon mit der als Áurea Isabel Ramos de Sousa im September 1987 in Santiago do Cacém (einer Kleinstadt nahe Setubal) geborenen Sängerin  bei ihren vorangegangen Studio Alben zusammengearbeitet hatte. Die meisten der 10 Songs setzen sich bei jedem weiteren Anhören in der Großhirnrinde als Ohrwürmer fest, weitere Anspieltipps sind die etwas schneller getakteten Herzschmerz-Trennungsballaden „Away From You“, „Secretly“ und „You Don’t Really Love Me“.

VÖ: 04.05.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.aurea.com.pt/ (im Aufbau) & Der Youtube-Channel der Sängerin

TOURDATEN

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PARLIAMENT “MEDICAID FRAUD DOGG”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Parliament - Medicaid Fraud Dogg Parliament Tour 2018 340

Tracklisting:

01. Medicated Creep
02. Psychotropic
03. 69
04. Backwoods
05. Oil Jones
06. Proof Is In The Pudding
07. I’m Gon Make U Sick O’ Me (feat. Scarface)
08. Antisocial Media
09. All In
10. On Fire
11. Loodie Poo Da Pimp
12. Mama Told Me
13. Set Trip
14. Kool Aid
15. DaDa
16. Pain Management
17. Riddle Me This
18. No Mos
19. Ya Habit
20. Higher
21. Medicaid Fraud Dogg
22. Insurance Man
23. Type Two

Foto links (Presspic C. Kunspyruhzy Records Inc.):
Parliament 2018 unterwegs im benachbarten
Holland am 26.06. (Hilversum), 27.06. (Arnheim)
und 28.06 (Amsterdam im Paradiso)

FUNK  & HIP HOP

Für Fans von: Bootsy Collins - Zillatron - P-Funk All-Stars

USA

Aber hallo! <long time no see> würde der Ami sagen. Abgesehen von einigen „Best Of“-Zusammenstellungen und noch mehr meist auf Plattenflohmärkten zu findenden obskuren Live- oder Bootleg-Scheiben hat die letzte offizielle Studio Scheibe der Band PARLIAMENT im Jahr 1980 stattgefunden. Natürlich war Mastermind George Clinton immer irgendwo präsent, seine Mitstreiter (Bootsy u. a.) sowieso, aber unter diesem Firmennamen hat es halt lange nichts mehr geben. Kein Wunder, dass sich der designierte Funkateer sofort auf das neue und zehnte Studio Album namens „Medicaid Fraud Dogg“ stürzt und alles andere erst einmal liegen lässt. Die Jüngeren unter Euch werden den Hype um das innovativste Funk-Projekt aller Zeiten mit all seinen Seitwärts-Ablegern nicht nachvollziehen können, aber in den 70er und auch den 80er Jahren waren „Parliament“, „Funkadelic“, die „Bootsy’s Rubber Band“ und andere das Maß der Funk-Dinge gewesen. In Europa weniger präsent, weil schon damals die Bühnenshow mit manchmal bis zu 25 Musikern und den ganzen Bauten nicht so leicht und günstig zu transportieren waren. Den guten George hat dieser Produktionsaufwand so ziemlich in den Bankrott getrieben, weil nun mal früher buchführungstechnische Maßnahmen nicht unbedingt zum Fachwissen der Musiker gehörten. Der coole „Prince“ hat Maestro Clinton wieder aus der Versenkung geholt später – aber das ist eine andere (und längere) Geschichte.

Hier gibt es überraschend 23 neue Tracks, die sich teilweise so anhören, als ob die Zeit stehen geblieben ist und der Schlachtruf „Gloryhallostoopid“ erst gestern stattgefunden hat. Es gibt den originären „slick soul“ in Stücken wie „Psychotropic“, starke Geschichten über und um die wichtigste Materie aller Zeiten, nämlich den P-Funk. In den meisten Songs – gar nicht radiotauglich, ha, ha – dröhnt irgendwo – wie auch früher – ein improvisierter Gitarrensolo und füllt den Raum zwischen Pianos, Slap-Bass und dichtarrangierten Bläsersätzen und filigranem funk-jazzigen Drumming – aber es gibt neben den altbekannten Fusion-Groove-Monstern überraschender Weise auch zeitgenössische Hip-Hop-Trap-Elemente mit Gastfeatures von Kendrick Lamar und Scarface. Und natürlich hat George auch eine TOP Auswahl an Instrumentalisten ins Studio gebeten, sogar die alten Haudegen und Weggefährten Pee Wee Ellis und Fred Wesley sind mit von der Partie – fehlt eigentlich nur noch Maceo.

Die funky Highlights: „Oil Jones“, das Anfang des Jahres als Single veröffentlichte „I’m Gon Make U Sick O‘ Me“, der „Earth, Wind & Fire“-reminiszente Funk-Hip-Hop-Crossover „Set Trip“,natürlich  die an den Sound der klassischen P-Funk-Cracker  angelehnten „Kool Aid“ und „Riddle Me This“ und im Hinblick auf die bevorstehende Fußball WM in Russland könnte man das Statement „On Fire“ sogar als beweihräuchernde Hymne für sämtliche Hobby-Pyrotechnik-Hooligans verstehen.

Kein Stoff für die 0815-Bruno-Mars-und-was-weiß-ich-Soul-Funk-Community, sondern eine (teilweise) starke Rückbesinnung auf den tiefschwarzen Funk der Blaxploitation-Ära. „Medicaid Fraud Dogg“ erfindet das Rad nicht neu, ist auch eindeutig nicht das beste Album der „Parliament“-Historie, aber wer die anderen Alben der Truppe besitzt, wird auch an diesem nicht vorbei kommen. Und vielleicht erbarmt sich ja der fiese extraterrestrische „Sir Nose D’Void The Funk“ demnächst und startet mit seinem „Mothership“ die nächste schwarze Attacke auf die Ohren der in den letzten Dekaden leidgeprüften geduldig auf neuen Stoff wartenden Fans. Mitte June schifft sich der Parliament-Tross nach Europa ein und wird u. a. neben Großbritannien und Belgien auch in drei niederländischen Locations auftreten. Wer den dann 76jährigen Georgie-Boy noch einmal live erleben möchte, sollte die Gelegenheit nützen, der Meister hat angekündigt, dass es seine letzte Tour überhaupt sein wird. Einen Wunsch habe ich auch noch: Eventuell wird ja noch Vinyl nachgelegt - sieht einfach besser aus im Regal neben all den anderen mittlerweile über 100 P-Funk Meisterwerken meiner Sammlung.

VÖ: 22.05.18

Verfügbar:  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://georgeclinton.com/  & https://www.youtube.com/user/GeorgeClinton

TOURDATEN

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ERSTAUSGABE “GESCHICHTEN VOM BORDSTEIN”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Erstausgabe - Geschichten vom Bordstein

01.  Platzhirsch
02.  Flucht nach vorn
03.  Freiheit
04.  Scherbenmeer
05.  Trauriges Herz
06.  Geschichten vom Bordstein
07.  Sturm & Drang
08.  Gute Zeit
09.  Meine Liebe. Mein Verein
10.  Verbrannte Fahnen
11.  Irgendwann
12.  Trinker
13.  Unschuldiges Blut
14.  Fernweh
15.  Zeit zu gehen

STREET PUNK

Für Fans von:  Die Toten Hosen - The Hives - Brambilla - Muff Potter

DEUTSCHLAND

Die „Geschichten vom Bordstein“ hören sich genau so an, wie man sie auch erwartet. Dreckig, verschmiert, laut und ungehobelt, rotzig. ERSTAUSGABE sind eine Band aus dem hessischen Eschwege, die sich 2009 gegründet hat und die nach dem 2012er gleichnamigen Erstling einem starken Mix aus Street Punk und Alternative Rock nachlegt. „Gesungen“ wird durchgehend in deutscher Sprache, die Musik erinnert mit ihrer rauhen Produktion an die Schlager der Bands „The Hives“, „Die Toten Hosen“ und sogar an die 70er Jahre LoFi-Produktionen der „Sex Pistols“. 53 Minuten lang gibt es 15 x dynamisch und mit Energie betrieben voll auf die Glocke - im Quartett spielen die Gründungsmitglieder Alexander Zilling (Drums) und Daniel Bierschenk (Gitarre) sowie Marcus Klumbis (Gitarre) und der 2013er dazugestossene Ralf Apel (Bass). Die empfehlenswerten Anspieltipps des zweiten Studio Albums sind neben dem Titelsong der Dampfhammer “Flucht nach vorn”, das klare politische Statement “Verbrannte Fahnen”, die finale Abschiedshymne “Zeit zu gehen” und es würde mich nicht wundern, wenn der Fußball-Cracker “Meine Liebe. Mein Verein” demnächst in irgendeinem Stadion aus den Lautsprechern dröhnt. Ebenfalls erwähnenswert: Der absolut geile Gitarrensound, den Studio-Chef Michael “Mu” Murauer in seinem “Mu” Studio gezaubert hat. Die digitale Kopie ist im April veröffentlicht worden, die physikalische CD kommt am 15. Juni 2018 und Live muss ich mir die Gruppe, die schon als Support Act für die Genre-Kollegen “Ohrenfeindt”, “Haudegen” und “Dritte Wahl” auf der Bühne gestanden hat, in der nächsten Zeit unbedingt ansehen. Zurzeit sind leider keine Konzerte geplant.

VÖ: 15.06.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://youtu.be/sR0b4WVOGZw & http://www.finestnoise.de/ (Label)

TOURDATEN

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DOPETHRONE “TRANSCANADIAN ANGER”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Dopethrone - Transcanadian Anger

Titelverzeichnis:

01.  Planet Meth
02.  Wrong Sabbath
03.  Killdozer    VIDEO
04.  Scuzzgasm
05.  Tweak Jabber
06. Snort Dagger
07.  Kingbilly Kush
08.  Miserabilist (feat. Julie Swan)

Label: Totem Cat Records
Web: https://totemcatrecords.bandcamp.com/

FUZZ METAL

Für Fans von: Weedeater - Cancer Bats - Dystopia - Eerie

KANADA

4 Boys aus dem kanadischen Montreal schütten eine fette Ladung doomigen Sludge Metal über den Ohren der Untergrund-Metal-Fans aus. Die Gruppe DOPETHRONE hat in Fachkreisen bereits einige EPs und Alben veröffentlicht, “Transcanadian Anger” darf man ruhig zu einem ihre bisher besten Werke zählen. Der kanadische Dreier freut sich bereits auf die Europa-Tour, die am 22. Juni mit einem Auftritt beim Hellfest im französischen Cillon beginnt. Dass es in den Texten nicht - wie bei ähnlich konzipierten Bands - um Mord und Totschlag geht, hört man schnell - in den meisten Stücken glorifiziert man auf humorvolle Art & Weise bewusstseinsverändernde Substanzen, die Ausnahme von der Regel ist der heftige Videoclip zum alles nieder walzenden heftigen “Killdozer” (den Link zum Clip findet Ihr oben beim Tracklisting). Das extraterrestrische “Tush”-Monster “Kingbilly Kush” ist ein Tributsong, der die “ZZ-Top”-Kultfigur Billy Gibbons auffordert, sich auch endlich einmal als President der USA zu bewerben <zz top worship, gibbons for president!>. Ach - wenn er’s doch einfach nur tun würde - die Mehrheit der texanischen Stimmen wäre ihm auf jeden Fall gewiss! Die Highlights des 8-Trackers: “Scuzzgasm” (in dem Chef-Songwriter und Gitarrist Vince Houde einen wundervollen gutturalen Solo aus dem Handgelenk schüttelt - hier klingt die Band wie ein archaischer Bruder der Gruppe “Black Sabbath”, die sich einst nach dem phänomenalen dritten Studio Album “Master Of Reality” om schnöden Mammon-Demon kommerzialisieren hat lassen), “Snort Dagger”, mit dem die ultimative Crust Metal Schublade aufgezogen wird und der “Miserabilist” mit einem Gast-Feature von Julie Swan aka Julie Unfortunate. Für die ultratiefen Töne ist wieder Gründungsmitglied Vyk Daigle verantwortlich gewesen.

VÖ: 25.05.18

Verfügbar:  CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://dopethrone.bandcamp.com/album/transcanadian-anger

TOURDATEN

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MYLINGAR “DÖDA DRÖMMAR”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Mylingar- Döda Drömmar

Titelverzeichnis:

01.  Skammen
02.  Ritualen
03.  Början
04.  Löftet
05.  Besvikelsen
06.  Drömmen
07.  Spektaklet

Label: Amor Fati Productions
Web: www.amor-fati-productions.de

DEATH METAL

Für Fans von:  Vermin Womb - Infernal Coil - Cannibal Corpse

SCHWEDEN

Die Band MYLINGAR hat ihren Sitz in Schweden und präsentiert ihren Debüt Longplay „Döda Drömmar“. Ein richtig heftes Death Metal Brett haben die Boys konzipiert, das Album kann über das deutsche kleine, aber feine Label „Amor Fati Productions“ aus Oberhausen auch als CD oder Vinyl-Scheibchen bezogen werden. Der Gruppenname gibt auch irgendwo schon die Richtung vor – „Mylingar“ ist der Legende nach der schwedische Plural für umherwandernde Seelen von ungetauften Kindern, die im Kindsbett ermordet worden sind und als Wiedergänger umherwandern und ab und an wie im vorliegenden Fall für musikalische Tinnitus-Dröhnungen sorgen. Diese Aufgabe erfüllen die schwedischen Bälger hervorragend – die Musik mag man sich in etwa vorstellen, als ob drei steifgefrorene Kiddies mit all ihren Verstärkern, Gitarren und Drums in ein seit Monaten nicht gereinigtes kleines Klohhäuschen eingesperrt wurden, die Anlage wird bis zum Anschlag aufgedreht und ab geht die Post. Vor der Location hat der Produzent lediglich ein Mikrofon aufgestellt, mit dem dieses überdimensionale Lo-Fi-Drama eingefangen worden ist. Wer auf extrem harten Stoff steht und dazu auf Texte keinen Wert legt, weil man die sowieso nicht versteht aufgrund der gutturalen Kreischeinlagen des bestialen Shouters, bekommt mit „Döda Drömmar“ ein wundervolles Kleinod in die Sammlung, das atmosphärisch hervorragend zwischen die beiden nostalgischen Filme „Die Nacht der reitenden Leichen“ und Fulci’s „Le notti del terrore“ passt. Must Hear: „Löftik“, „Besvikelsen“ und der mit dystopisch-sinistren Akkordzerlegungen garnierte Leichenschmaus „Drömmen“.

VÖ: 07.06.18

Verfügbar:  CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://mylingar.bandcamp.com/album/d-da-dr-mmar

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “The Art Of Sysyphus 98”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - The Art Of Sysyphus 98

TRACKLISTING:

01. The Night Flight Orchestra: Turn To Miami
02. Subsignal: La Muerta
03. Lunatic Soul: Under The Fragmented Sky
04. Riversea: Shine
05. Ryley Walker: Telluride Speed
06. Hartmann: Simple Man
07. Tomorrow’s Eve: Terminal
08. Atme: Trickster
09. Shakey Graves: Climb On The Cross
10. Syrinx Call: Traces In My MInd

TT: 49:20 Minuten

CD-Beilage Eclipsed Ausgabe # 201 Juni 2018

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Classic Rock - Art & Psychedelic Rock - Heavy Rock

SAMPLER

Das Musikmagazin „Eclipsed“ bricht mit der regelmäßigen Tradition, seinem Heft nur alle zwei Monate eine CD beizufügen. Nach der Jubiläumsausgabe im Mai (gleich 2 CDs) gibt es dieses Mal „The Art Of Sysyphus 98“ und auch hier steuert man schurstracks auf ein Jubiläum zu, nämlich die 100. CD-Beilage. Eröffnet wird das Scheibchen von einem starken Classic-Rock-Beitrag, der stark nach den 80er Jahren riecht und vor allem für Fans der Bands „Marillion“, „Survivor“, „Toto“ und bedingt auch „Genesis“ interessant sein dürfte. Das schwedische NIGHT FLIGHT ORCHESTRA mit dem herausragenden Gesang von Björn Strid besticht mit guten Melodien und einer tollen Produktion. Das neue und vierte Studio Album der Band wurde für den 29. Juni angekündigt. Ebenfalls hörenswert sind der celtic-folk-rockige „Simple Man“ von der deutschen Band HARTMANN, das Heavy-Brett “Terminal” von TOMORROW’S EVE sowie die Art-Rock-Perle „Telluride Speed“ von RYLEY WALKER aus Chicago, der hier eine superbe Fusion  aus der Musik von „Ian Gillan“ und „Jethro Tull“ vorstellt. Das fünfte Studio Album des Musikers, auf dem sich der Titel auch befindet, heißt „Deafman Glance“ und ist Ende Mai erschienen.

Das Magazin selbst ist ebenfalls uneingeschränkt empfehlenswert mit tollen Artikeln über “Deep Purple”, “Spock’s Beard” und einer Jubiläums-Story zum legendären “White Album” der “Beatles”, dessen Veröffentlichung sich im November 2018 zum fünfzigsten Male jährt. Wer dieses Album noch gar nicht kennt - selbst schuld.

VÖ: 01.06.18

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  https://www.eclipsed.de/

Next: 29.06.18

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Various Artists “60s ROCK PARTY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

60ies OLDIES

Für Fans von:  60ies Pop & Rock - Psychedelic Garage Rock

SAMPLER

Die hier vertretenen Oldies sind mittlerweile richtige Radio-Klassiker. Einige werden immer noch selten gespielt wie „Born In Chicago“ von der Paul Butterfield Blues Band, dazu kommt der Fakt, dass sich einige Lieder nicht unbedingt als Party-Klassiker eignen, sondern eher als Lounge-Fahrstuhl-Beschallung durchgehen könnten. Vor allem die unbekannteren Acts wie The Association oder Terry Reid, den man hier mit einer atemberaubenden Cover Version des Dylan-Hits „Highway 61 Revisited“ hören kann, machen die “60s Rock Party” zu einem großen Vergnügen. „Must Hear“ für  Musikfans, die den unvergänglichen authentischen Sound der 60ies lieben und davon gibt es hier jede Menge davon. Sehr gut auch, dass es von der Detroiter Kultformation MC5 die ungehobelte brüllende Live-Version des Klassikers „Kick Out The Jams“ gibt anstelle der doch etwas blassen Studio Version.

Various Artists - 60s Rock Party

VÖ: 08.06.18

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite des Labels X5 Music Group: http://www.x5musicgroup.com/

TRACKLISTING

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ASG “SURVIVE SUNRISE ”     2-PfeilNachOben-141-132

ASG - Survive Sunrise

Cooler Mix aus Alternative Metal und Stoner Rock. Die 2001 gegründeten ASG kommen aus der Hafenstadt Wilmington im US Bundesstaat North Caroline. “Playstation”-Maniacs, die es etwas deftigr mögen, kennen die Gruppe wahrscheinlich schon durch ihren Beitrag auf dem Soundtrack zum blutrünstigen 2010er Spiel “Splatterhouse”.  Dort gab es den “Dream Song” vom 2007er Album “Win Us Over” zu hören. Im Quartett spielen Jason Shi (Vocals, Guitar), Andy Ellis (Bass), Jonah Citty (Guitar) und Scott Key (Drums). “Survive Sunrise” ist nach 5jähriger Pause das sechste Studio Album der Band. Highlights sind der Party-Cracker “Execution Thirst”, das zwischen diversen Tempi alterierende “Up From My Dreams” und “Heavy Scars”.

Für Fans von: Audioslave - King’s X - Mötley Crue - Black Stone Cherry

Genre:
Alternative Rock / Stoner Rock

TRACKLISTING:

01.  Survive Sunrise
02.  Execution Thirst
03.  Up From My Dreams
04.  Lightning Song
05.  Hawks On The Run
06.  The Heaven Moon
07.  Kubrick Colors
08.  Heavy Scars
09.  Heavy Scars
10.  Weekend Money
11.  Lamb Song
12.  Florida Sleep On

Herkunft:
USA (North Carolina)

VÖ: 08.06.18

Label: Relapse Records

Verfügbarkeit:
CD - Vinyl - Digitales Album

Tourdaten

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: http://www.asgshop.com/  &  https://asgnation.bandcamp.com/album/survive-sunrise

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LYKKE LI “SO SAD SO SEXY”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Lykke Li - So Sad So Sexy

TRACKLISTING:

01:  Hard Rain
02.  Deep End    VIDEO
03.  Two Nights (feat. Amine)
04.  Last Piece
05.  Jaguars In The Air
06.  Sex Money Feelings Die
07.  So Sad So Sexy
08.  Better Alone
09.  Bad Woman
10.  Utopia

Label: RCA Records
Web:  www.rcarecords.com

EMO ELECTRO POP

Für Fans von:  Elli Goulding - Britta Persson - Bat For Lashes

SCHWEDEN

Mit „I Follow Rivers“ hat sie einen DER Mädels-Hits der letzten Jahre abgeliefert – natürlich bin ich neugierig gewesen, ob der schwedischen Sängerin & Songwriterin auf ihrem neuesten Album „So Sad So Sexy“ ein ebenso genialer Streich gelungen ist. 10 neue Songs gibt es zu hören – die Hälfte davon sind schon vorab als Singles veröffentlicht worden und in diversen einschlägigen Stream- und Online-Shops verfügbar. Melancholische Herzschmerz-Kuschel-Romantik dominiert das Indie-Electro-Pop-Geschehen, von den bisher unbekannten Stücken gefallen vor allem das dream-poppige „Jaguars In The Air“, der Rest ist ordentlich produziert und eventuell dürfte sich auch hier die eine oder andere Melodie nach einigen Hörgängen im Ohr festsetzen - gesamtgesehen ist das neue Material ganz nett, hebt sich aber auch nicht sonderlich - bis auf die eine Ausnahme eben - von der Konkurrenz ab.

VÖ: 08.06.18

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.lykkeli.com/ & www.youtube.com/channel/UC1uh3tMXSenbfK6s91MyHZg

TOURDATEN

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LAINEY WILSON “LAINEY WILSON EP”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Lainey Wilson - Lainey Wilson

TRACKLISTING:

01.  Workin’ Overtime
02.  Dreamcatcher
03.  Waste Of Good Whiskey
04.  Breakin’ Your Heart
05.  Microphone
06.  Middle Finger

Label: Lone Chief Records

COUNTRY ROCK

Für Fans von:  Amanda Shaw – Linda Ronstadt – Miranda Lambert

USA

Bluesige Resonatorgitarre und rockiger Country-Mainstream-Drive – so beginnt die Debüt EP der Country Rockerin LAINEY WILSON, die mit den 6 Songs ihres Mini-Albums an die Musik der Kolleginnen Amanda Shaw und Miranda Lambert erinnert. Dem Auftakt folgt die sentimentale gefühlvolle Ballade „Dreamcatcher“ mit zartem  zweistimmigen Satzgesang, die Dame beherrscht auch die fürs Genre so typischen Country-Vocal-Yodel-Kehllaute bestens, bewegt sich gekonnt und mühelos durch 3 Oktaven und verzaubert auch im ebenfalls ruhigen Stück „Breakin‘ Your Heart“ mit guter Performance. Und wem’s gar nicht gefällt, dem hält Lainey einfach ihren „Middle Finger“ vor die Nase. Nichts Aussergewöhnliches, das LAINEY WILSON hier bringt, aber es macht Spaß, ihrem Gesang zuzuhören und auch die von einigen TOP Leuten eingespielten Songs lassen keine Zweifel offen, dass es sich bei diesem Mädel um ein weiteres hochtalentiertes Songwriter-Girlie handelt, das den Sprung ins mittlerweile restlos überfüllte Songwriter-Haifischbecken wagt. Ob es ihr gelingt, sich frei zu schwimmen? Ich bin gespannt.

VÖ: 13.04.18

Verfügbar: CD & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.laineywilson.com/

TOURDATEN

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GREG ROBBINS “ON YOUR WAY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Greg Robbins - On Your Way

TRACKLISTING:

01.  Don’t Call It Love
02.  On Your Way
03.  Meadowlarks
04.  I Fall In Love Too Easily
05.  Cat Meets Chicks
06.  Sweet Pumpkin
07.  Tell Me Friend
08.  Helplessness Blues
09.  Everlong
10.  It’s Got To Be Love
11.  Tell Me Friend

Label: Greg Robbins Music LLC

VOCAL JAZZ

Für Fans von:  Gregory Porter - Kurt Elling - Nat King Cole

USA

GREG ROBBINS ist ein relativ neuer Sänger aus Atlanta im US Bundesstaat Georgia. „On Your Way“ ist das Debüt Album, mit dem er sich der Vocal Jazz Community vorstellt. 11 Songs gibt es – bei allen handelt es sich zwar um Cover Versionen, aber nicht um ausgelutschte Jazz Standards, die man schon tausendfach gehört hat, sondern um Kompositionen diverser Musiker, die nicht unbedingt geläufig sind wie beispielsweise von Jule Styne, Ronnell Bright oder dem britischen Jazzpianisten Leonard Feather. Stimmlich erinnert Robbins in der Bariton-Lage mit markantem Timbre an Bobby McFerrin, ohne allerdings die variablen Qualitäten dieses Ausnahmevokalisten zu erreichen, was aber auch sehr schwierig ist. Robbins beherrscht zwischendrin auch die sanften Töne, verschätzt sich aber ab und zu, was die Intonation betrifft, aber diese Tatsache dürfte in den meisten Fällen sowieso wohl nur geübten Ohren auffallen. Aber die haben vor allem nun mal besonders die Jazz Fans und das dürfte deren Hörgenuß dann doch etwas trüben in der Summe der Dinge. Der Versuch, Jazz & Hip Hop zu kombinieren, ist zwar nichts Neues, geht aber hier ebenfalls leicht daneben, weil sich Gast-Rapper SHO BARAKA nicht im mindesten um die Seele des Songs bemüht, sondern einfach mit belanglosen Textphrasen langweilt. Die Highlights des Albums sind die Ballade „On Your Way“ mit feinem Solo vom Tenorsaxophonisten John Sandfort, die solistische Hauptrolle im slow groovenden Blues „Cat Meets Chick“ fällt Trompeter Melvin Jones zu, in „It’s Got To Be Love“ brilliert Kevin Bales am Flügel und Robbins gelingt es, auf den swingenden gutgelaunten Vibe zu springen. Fazit: Ganz nettes Debüt - Musik exzellent – Gesang – eventuell benötigt GREG ROBBINS im Studio noch etwas Guidance – die Funken sprühen hier auf jeden Fall noch nicht so, wie sie es eigentlich tun müssten bei dieser Besetzung.

VÖ: 06.04.18

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://gregrobbinsmusic.com/

TOURDATEN

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Various Artists “Ministry Of Sound: Live Forever”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK OLDIES

Für Fans von:  Brit Rock - Wave Rock - Alternative Rock

SAMPLER

OASIS geben das Motto vor für das 3er CD Package des Londoner Labels „Ministry Of Sound“ – „Live Forever“ ist im Spätsommer 1994 veröffentlicht worden – der Löwenanteil der präsentierten 60 Songs stammt aus den 90er und 00er Jahren mit einigen Ausnahmen wie den Klassikern „The Boys Are Back In Town“ (THIN LIZZY) und „Sex & Drugs & Rock & Roll“ (IAN DURY), die erstmals in den 70ern veröffentlicht worden sind. Brit-Rock dominiert und wer ein Faible dafür hat und eine Party-Scheibe mit zeitgenössischer Rock Musik sucht, kann unbedenklich zugreifen. Für die jüngeren Musikfans – die unbedingten empfehlenswerten Anspieltipps (oder Highlights, wie auch immer!) habe ich auf musikverrueckt.de in „purple“ eingefärbt. Dort gibt es auch das komplette Tracklisting des Albums und für DJs dazu convenient die bpm-Zahlen für jeden einzelnen Track.

Various Artists - Ministry Of Sound Live Forever

VÖ: 08.06.18

Verfügbar: 3-CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite des Labels:  https://www.ministryofsound.com/

TRACKLISTING

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GORILLAZ “THE NOW NOW”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Gorillaz - The Now Now

TRACKLISTING:

01.  Humility (feat. George Benson)
02.  Tranz
03.  Hollywood (feat. Snoop Dogg & Jamie Principle)
04.  Kansas
05.  Sorcererz
06.  Idaho
07.  Lake Zurich
08.  Magic City
09.  Fire Flies
10.  One Percent
11.  Souk Eye

Label: Parlophone Label Group
Web: www.parlophone.co.uk

ALTERNATIVE POP

Für Fans von:  Jamiroquai – The Charlatans UK – Portishead

ENGLAND

THE GORILLAZ praktizieren intellektuellen Dancefloor von der Marke „Jamiroquai“ und „Goldfrapp“ – die von Daman Albarn und Jamie Hewletter gegründete Band gibt es seit 1998. Das 2001er gleichnamige Debüt Album war der erfolgreiche Einstieg, dem weitere millionenschwere Alben nachfolgen sollten. Nach einer 5jährigen Pause und dem damit vorerst mit einem Rückzug vom Business verbundenen Aus gab es 2017er das Album „Humanz“ und jetzt mit „The Now Now“ das sechste Studio Album der zum Quartett aufgestockten Formation, die damit auch live unterwegs ist. Bei den Brit Awards ist die Band im Februar noch vor „London Grammar“ und „Royal Blood“ als „Best British Group“ ausgezeichnet worden. Natürlich kann auch wieder zum neuen Stoff gut abgetanzt werden, in „Humility“ wurden geschickt ein paar Gitarrenlicks des US Jazz Gitarristen George Benson eingebunden, durch das Video von „Lake Zurich“ tanzt der US Comedy-Musiker Jack Black, ansonsten gefallen noch das funk-poppige „Hollywood“ mit dem Gast-Feature von Snoop Dogg und Jamie Principle und „Sorcererz“. Das Rad wird nicht neu erfunden, 5 der neuen Songs plätschern zwar etwas beschaulich durch das klangliche Ambiente, aber die andere Hälfte macht Spaß und das ist ja sowieso immer das Wesentlichste an der Musik überhaupt.

VÖ: 29.06.18

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.gorillaz.com/ & https://www.youtube.com/Gorillaz/

TOURDATEN

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FANTASTIC NEGRITO “PLEASE DON’T BE DEAD”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Fantastic Negrito - Please Dont Be Dead

TRACKLISTING:

01.  Plastic Hamburgers
02.  Bad Guy Necessity
03.  A Letter To Fear
04.  A Boy Named Andrew
05.  Transgender Biscuits
06.  The Suit That Won’t Come Off
07.  A Cold November Street
08.  The Duffler
09.  Dark Windows
10.  Never Give Up
11.  Bullshit Anthem

Label: Cooking Vinyl
Web: http://cookingvinyl.com/

SOUL / FUNK / BLUES

Für Fans von: Prince - Terence Trent D’arby  - Sly Stone

USA

FANTASTIC NEGRITO -  ich geb’s zu – hat mein holdes Wife entdeckt. Sie hat irgendeine TV-Serie angesehen – weiß gar nicht mehr, welche das gewesen ist – und kam an - <hey, kommalunnhördirdiesngeilnsongan! Wer issn dess?> Ein paar Recherchen später hatte ich den Musiker ebenfalls auf dem Tender – ein Multiinstrumentalist aus dem sonnnigen, kalifornischen Okaland. Das neue Album „Don’t Be Dead“ erreicht nicht ganz die phantastischen Ausmaße des 2016er Vorgängers “The Last Days of Oakland” – mag aber auch Geschmaxsache sein, manchem Musikfan gefallen eventuell gerade die ruhigeren Stücke besser – Fakt ist, dass sich der Musiker immer noch irgendwo in der Schiene eines „Lenny Kravitz“ bewegt, die dieser dann leider verlassen hat zugunsten schmalziger belangloser Radio-Rock-Pop-Geschichten – wahrscheinlich geschuldet seiner damaligen Liasion mit der französischen Sängerin Vanessa Paradis.

„Plastic Hamburgers“ macht gleich am Anfang ordentlich Dampf mit gospeligem Funk-Soul-Rock-Ambiente – ein mitreißendes Stück, das den großartigen Songwriter – wie auch bei nachfolgenden Songs - in Höchstform zeigt. „A Boy Named Andrew“ ist infiltriert von indianischen Stammesgesängen  - in „Transgender Biscuits“ ruft der von Prince stark beeinflußte Musiker, der mit Geburtsnamen Xavier Amin Dphrepaulezz heißt, zu mehr Toleranz seiner Mitmenschen auf im Umgang mit diskriminierten Minderheiten und auch gleichgeschlechtlichen Partnerschaften. Ansonsten dominiert ein leidenschaftlicher Mix aus Soul, Blues und Alternative Rock – weitere Highlights sind die beatlesque Ballade „Dark Windows“, The Duffler“ und die funk-rockige „Bullshit Anthem“.

VÖ: 15.06.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://fantasticnegrito.com/ & https://www.youtube.com/user/fantasticnegrito

TOURDATEN

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Various Artists “Funk Party”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

FUNK

Für Fans von:  R&B - Disco-Soul - American Fungk

SAMPLER

Die „X5 Music Group“ wirft einen hochkarätigen Sampler nach dem Anderen auf den Markt. Die „Funk Party“ ist zwar nicht unbedingt geeignet für die Fachleute der Black Music Community, weil diese die hier vorgestellten Songs wohl schon zu 100%iger Sicherheit besitzen, für Funk-Rookies ist dieses Album mit Genre-Klassikern höchstinteressant. Die besten Stücke sind die seltener im Radio gespielten Knaller wie „Rock Steady“ von Aretha Franklin, die „Funk Factory“ von Rose Royce oder der ultra-tiefschwarze Cracker „Now Do-U-Wanta Dance“ von der Graham Central Station – zusätzlich gibt es noch einige nicht tot zu spielende Evergreens wie „Ain’t Nobody“ (Chaka Khan) oder „Move On Up“ (Curtis Mayfield), die auch nach dem hunderttausendsten Anhören noch begeistern. Sehr gut auch: Dass es in den meisten Fällen nicht die kurzen Single-Edits - sondern die ungekürzten Versionen gibt.

Various Artists - Funk Party

VÖ: 25.06.18

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite des Labels X5 Music Group: http://www.x5musicgroup.com/

TRACKLISTING

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Various Artists “Toggo Music 49”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

TEENIE POP

Für Fans von:  Radio Pop - Schlager Pop - Kinnergarden Pop

SAMPLER

„Toggo Music“ – Label Infos degradieren die Lieder zu Kindergarten-Pop-Schlagern – „Bravo Hits für Kids“ – wobei der Oldtimer Rae Garvey nicht unbedingt zu den Acts gehört, die sich in feuchtfröhlichen Teenagerträumen herum treiben. Überwiegend gibt es aktuelle Chart-Hits, leider auch einige darunter wie der Diebstahl des Jahres vom Nichtsänger Pietro Lombardi, der sich aber minimalistisch an der pentatonischen Gesangstonleiter bedient und auf übliche wimmernde Zwischentöne verzichtet. Studiotechnik hat es ermöglicht, dass der Latino-Alvaro-Soler-Klon „Phänomenal“ halbwegs ertragbar ist. Braucht aber niemand, das Original ist um Lichtjahre besser. Das Beste vom Rest: “One Kiss” von Calvin Harris & Dua Lipa, “No Tears Left To Cry” von Ariana Grande, der “Hugel Remix” des Klassikers “Bella Ciao” vom EL PROFESOR & die Unterrichtsstunde “Je ne parle pas francais” von Namika.

Various Artists - Toggo Music 49

VÖ: 22.06.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Label Webseite: https://www.universal-music.de/toggo/musik

TRACKLISTING

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NORMAN COOPER “CALLS” (Season One)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

TV Serie Calls

TRACKLISTING:

01. CALLS (Main Theme)
02. The End Of My World
03. Submarin Discovery
04. One Call
05. New Messages
06. Rose’s Theme
07. Daydream
08. The Birth
09. First Departure
10. Second Departure
11. Interlude
12. CALLS (Original Version) (Original Short Film)
13. And ... Action (Unused Demo)
14. Lost In Space (Unused Demo)
15. Rose’s Theme (Demo Version)
16. Old Tapes (Departure) (Demo Version)
17. Old Tapes (Breakthrough) (Demo Version)
18. Old Tapes (Toy) (Demo Version)
19. Old Tapes (Lift) (Demo Version)
20. Old Tapes In Space (Unused Demo)

Label:  www.boriginal-music.com

SINFONIC ELECTRO

Für Fans von:  Atli Örvarsson - Mogwai - Trevor Morris

FRANKREICH

Die französische TV-Serie „Calls“ ist bereits im Dezember 2017 in unserem Nachbarland von CANAL+ gezeigt worden, der dazugehörige von NORMAN COOPER (Geburtsname: Norman Tonnelier) komponierte Soundtrack ist erst jetzt veröffentlicht worden. Der Pariser Komponist hat bisher mit Musik für Kurzfilme und auch für die Serie „Thug Life“ auf sich aufmerksam gemacht. In der Serie geht es um Tonaufnahmen der Blackbox eines Flugzeugs, aufgezeichnete Telefonate beim Notruf und versteckte Botschaften auf einem Anrufbeantworter, die allesamt auf eine bevorstehende Apokalypse hinweisen. Das digitale Album beinhaltet den kompletten Score der 10 Folgen, einige beim Produktionsprozeß entstandene Demoaufnahmen und die Musik der im Herbst publizierten und der Serie vorangegangen Kurzfilms. Das tolle Serien-Hauptthema könnt Ihr Euch hier zum selbstbestimmbaren „Name Your Prize“ downloaden: https://normancooper.bandcamp.com/track/calls  und wer gut französisch kann, bekommt mit diesem Clip einen Einblick in den Entstehungsprozeß des Soundtracks: https://youtu.be/ajzUazgyRXo

 Hier kann – Französischkenntnisse wieder vorausgesetzt – eine komplette Episode (die 2. Folge trägt den Titel „Submarin Discovery“, spielt im Jahr 2026 im Atlantischen Ozean und dauert ca. 12 Minuten) angehört und angesehen werden - https://www.mycanal.fr/series/calls-10-enregistrements-10-histoires/p/1472440  - die Kraft der 7 ½ minütigen gleichnamigen Komposition zur Folge zeigt sich vor allem in der Umrahmung der immer hektischer zunehmenden Dialoge - die starke Cover Version des Spiritual-Klassikers „Swing Low“ (Sweet Chariot) von ROBERT J. WALSH im Outro gibt es allerdings nicht auf dem Soundtrack-Album. Der Filmkomponist aus Chicago hat schon des öfteren Songs bei Filmen beigesteuert und diese auch in einigen Fällen selbst umgesetzt, u. a. im 2010er Streifen “Justified”, im 2016er “Misconduct” oder in der TV-Serie “The Mentalist”, als er das mitreißende “Lay Me Down” gesungen hat: https://youtu.be/K4MAep-45SM

VÖ: 29.06.18

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/normancoopermusic  &  www.youtube.com/c/normancoopermusic

TRACKLISTING

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John Coltrane “Both Directions At Once: The Lost Album”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

John Coltrane - Both Directions

TRACKLISTING CD 1:

01. Untitled Original 11383 (Take 1)
02. Nature Boy
03. Untitled Original 11386 (Take 1)
04. Vilia (Take 3)
05. Impressions (Take 3)
06. Slow Blues
07. One Up, One Down (Take 1)

TRACKLISTING CD 2:

01. Vilia (Take 5)
02. Impressions (Take 1)
03. Impressions (Take 2)
04. Impressions (Take 4)
05. Untitled Original 11386 (Take 2)
06. Untitled Original 11386 (Take 5)
07. One Up, One Down (Take 6)

FREE JAZZ

Für Fans von:  Modern Jazz Quartet - David Murray - Eric Dolphy

USA

JOHN COLTRANE ohne Ende. Seit dem 2017er Doku-Film „Chasing Coltrane“ hat die Industrie den viel zu früh am 17. Juli 1967 im Alter von 40 Jahren verstorbenen Musiker neu entdeckt und wirft ein weiteres posthumes Album auf den Markt. „Both Directions At Once: The Lost Album“ präsentiert verschollene und angeblich noch nie in dieser Form veröffentlichte Aufnahmen vom 06. März 1963, die wie eigentlich alle bisherigen Coltrane-Releases in erstaunlich guter Qualität vorliegen. Eingespielt wurde die damalige Session mit Jimmy Garrison (Kontrabass), McCoy Tyner (Piano) und Elvin Jones (Drums), die um eine zweite Disc erweiterte Deluxe Edition bringt es auf insgesamt 14 Tracks, von denen einige in zwei („Vilia“) oder gar vier („Impressions“) Takes (Aufnahmen) vorliegen. Natürlich wurde wieder alles ohne nachträgliche Bearbeitung in einem Rutsch aufgenommen, es gibt Improvisationen zuhauf und die 4 Musiker des Quartetts, das in dieser Formation auch das ein Jahr zuvor 1962 veröffentlichte originale Studio Album eingespielt hat, zeigten sich in unbändiger Spielfreude. Die Highlights: „One Up, One Down (Take 1)“, der “Slow Blues” und das „Untitled Orginal 11386 (Take 1)“, das aufgrund des latinesken Spiels von Pianist Tyner am Anfang an den Brubeck-Klassiker „Take Five“ erinnert, dann aber mit einer wilden Improvisationsorgie von Meister Coltrane völlig eigene Wege geht und einmal mehr zeigt, warum der Saxophonist damals wie heute zu einem der besten Virtuosen an diesem Instrument gezählt wird. Groovender free-jazziger Avantgarde-Swing der Meisterklasse! Das Stück ist fast schon alleine den Erwerb dieses Albums wert!

VÖ: 29.06.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.johncoltrane.com/  &  https://de.wikipedia.org/wiki/John_Coltrane

TRACKLISTING

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SUNDIAL AEON “PSYKINESIS”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DOWNTEMPO

Für Fans von: Nicolas Dominique - Tangerine Dream - Kōbō

POLEN

SUNDIAL AEON ist ein Projekt, das psychedelisch-futuristische Soundtrack-Musik produziert, die aber bisher noch in keinem Film zu hören gewesen ist. Das neue Album „Psykinesis“ stellt einen Mix aus ambienter Downtempo-Chillout-Elektronik in den Vordergrund, die sich praktisch zu jeder Tages- und Nachtzeit gut hören lässt. Das mittlerweile nur noch als Trio (Daniel Lulkowski, Radoslaw Kochman, Vladislav Isaev) fungierende Projekt lässt sich in seiner Ideenfindung gerne von stillgelegten Militär Anlagen inspieren - für die Aufnahmen eines voriges Albums haben sich die Musiker eine Woche lang im ehemaligen Konzentrationslager Groß-Rosen (im ehemaligen Niederschlesien) aufgehalten, die 11 Tracks des neuen Werks unternehmen dagegen einen Spaziergang durch die unerforschten Tiefen der Ozeane. Highlights: “Subnautical Geoglyphs”, “Nordic Geometries” und der Weg zur “Skyline Passage”.

Sundial Aeon - Psykinesis

VÖ: 20.06.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://beatspace-impactstudio.bandcamp.com/album/psykinesis

TOURDATEN

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THE STANLEY CLARKE BAND “THE MESSAGE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

The Stanley Clarke Band - The Message

TRACKLISTING:

01. And Ya Know We’re Missing You:
01. Dedicated to Leon Ndugu Chancler, Darryl Brown,
01. Al Jarreau, Tom Petty, Chuck Berry & my good friend
02. After The Cosmic Rain/Dance Of The Planetary Prince
03. The Rugged Truth
04. Combat Continuum
05. The Message
06. Lost In A Word (ft. Trevor Wesley & Skyeler Kole)
07. Alternative Facts
08. Back Cello Suite 1 (Prelude)
09. The Legend Of The Abbas And The Sacred Talisman
10. Enzo’s Theme (feat. Mark Isham)
11. To Be Alive (feat. Steve Blum)

FUSION JAZZ

Für Fans von:  George Duke - Bunny Brunel - Herbie Hancock

USA

Funky Bass Slappings und perkussive Beat Box Elemente eröffnen das neue Album der STANLEY CLARKE BAND. „And Ya Know We’re Missing You“ ist ein Tribute an die verstorbenen Musiker-Kollegen Al Jarreau, Tom Petty, Chuck Berry und Leon Ndugu Chancler. Mit dem vor allem in den 80er Jahren sehr beliebten DOUG E. FRESH ist hier wieder einmal einer der ersten kommerziell erfolgreichen Rapper der Old School Hip Hop Historie zu hören. Die neuen 11 Songs auf „The Message“ kommen im altbekannten fusion-jazzigen Ambiente, das weichgezeichnete „After The Cosmic Rain“ erinnert leicht an alte „Weather Report“-Gemälde der 80er Jahre, als sich Pop und Jazz miteinander vermischten, weltmusikalische Elemente dagegen an die afro-kubanischen Werke von Herbie Hancock, die von Cameron Graves aufgebauten Synthie-Keyboard-Wände verdecken zunächst den Bass, der im zweiten Teil des Stücks wieder Oberhand gewinnt und dem Namen „Dance Of The Planetary Prince“ alle Ehre macht. „The Rugged Truth“ gibt sich frei improvisierend und bewegt sich am Rande des avantgardistisch-jazzigen Bereichs, den Schlagzeuger Mike Mitchell mit furiosem Drumming ausweitet – schade, dass das spannende Stück nach nur 3 ½ Minuten ein abruptes etwas uninspiertes Ende findet.

Der Rest: Nichts für Anhänger des traditionellen Jazz und auch nichts für die Fans zeitgenössischer weichgespülter Jazz-Pop-Soaps, die Lieder des Meisters werden kaum irgendwo auf Radioeinsätze hoffen dürfen, aber sie sind klanglich wie bei allen Clarke-Alben meisterhaft – teils sogar fast schon zu glatt – produziert, was aber daran liegt, dass Studio Koryphäen halt heutzutage immer noch gerne mit Excitern, Limitern und anderen Produktionsschnuckeln hantieren, anstatt lediglich die Musik für sich alleine sprechen zu lassen, was wiederum jedoch voraussetzen würde, dass man manche Ecke und Kante des Endproduktes stehen lässt. Die berühmte Ausnahme von der Regel ist die soulige und von TREVOR WESLEY und SKYELER KOLE (superbes Duett!) gesungene Ballade „Lost In A World“ – hier hat Mister Clarke ein feines Händchen bei der Auswahl der Vokalisten gezeigt. Zwischen den Strophen lässt Beka Gochiashvili ein starkes Piano-Solo aufsteigen. Weitere Garanten für Sinnesfreuden sind das post-boppige „Alternative Facts“ und „The Legend Of The Abbas And The Sacred Talisman“, für einen kleinen Downturner sorgt das an den mittelmässigen Sound der 80er erinnernde plastisch-elektronische Drum-Programming im „Enzo’s Theme“, auch wenn hier mit Altmeister MARK ISHAM kurz ein weiterer exzellenter Musiker an der Trompete zu hören ist. Fazit: „The Message“ ist bei weitem nicht das beste Album von STANLEY CLARKE und kann sich auch nicht messen mit legendären Kultmeisterwerken wie „School Days“ oder „Rocks, Pebbles and Sand“, aber unterhaltsam ist es allemal geworden.

VÖ: 29.06.18

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://stanleyclarke.com/ 

TOURDATEN

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Rodrigo Amarante: “Entebbe” aka “7 Days In Entebbe”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - Entebbe Movie

TRACKLISTING:

01. Looking Back
02. Boarding
03. Strategy
04. Ms. Martel Escapes
05. A Purpose
06. Innocence Lost
07. Passports
08. Arriving In Entebbe
09. Reasons
10. Cabinet
11. A Light
12. Prime Minister And The News
13. Silence
14. Close Enemies
15. The Last Hour
16. Operation Begins
17. Low Altitude
18. Aftermath
19. 0515 Beginning 2 Ski (Last Work)
20. Chair Dance (Echad Mi Yodeah)

Label: Lakeshore Records

SINFONIC ELECTRO

Für Fans der Filme: Baader Meinhof - Die 21 Stunden von München

BRASILIEN

Zwei Deutsche als Hauptakteure in der internationalen Gemeinschaftsproduktion “Entebbe” (der US-Titel lautet „7 Days In Entebbe“) - es ist die Verfilmung der dramatischen Ereignisse eines Passagierflugzeugs im Jahr 1976, als vier Terroristen die Maschine „kaperten“, um israelische Geiseln zu nehmen. um damit die Freilassung von  in Israel inhaftierten Staatsgefangenen zu erwirken. Daniel Brühl spielt Wilfried Böse und die englische Darstellerin Rosamund Pike (u. a. bekannt aus „Doom“, „Kampf der Titanen“, „Ein Schotte macht noch keinen Sommer“) die Baader- Meinhof-Sympathisantin Brigitte Kuhlmann, die beide zu den deutschen „Revolutionären Zellen“ gehörten, die anderen beiden Hijacker sind palästinensische Terroristen. Der brasilianische Songwriter und Komponist RODRIGO AMARANTE hat für stimmungsvolle Musik gesorgt, ohne Cineasten wie so oft auf den Wecker zu gehen mit viel dramaturgisch-dröhnendem Bombast. TV-Serien-Fans haben den Musiker, der auch in verschiedenen Gruppen aktiv ist, schon als Urheber des Soundtracks der Serie „Narcos“ hören können. Der Score wabert meistens bedrohlich im Hintergrund und schafft eine atmosphärische Grundlage aus Tristesse und Melodramatik und umspült die Verzweiflung der gefangenen Flugzeuginsassen.

In den Nebenrollen gibt es ein paar interessante altbekannte Gesichter zu sehen, u. a. den Londoner Nonso Anozie, der Film- und Serien-Fans unlängst begeistert hat durch seine Rollen in „Pan“, „Game Of Thrones“, „Conan“ und „Tut“ – hier spielt er den menschenverachtenden Uganda-Schlächter Idi Amin. Der „Chair Dance (Echad Mi Yodeah)“ nimmt eine wichtige Position ein im Film und beschließt den Soundtrack „7 Days In Entebbe“. Beim Tanz handelt es sich um ein traditionelles jüdisches Lied, das regelmäßig an einem der größten israelischen Feiertage, dem Pessach, gesungen wird. The Batsheva Dance Company aus Tel Aviv zeigt eine moderne Performance des Klassikers – die Freundin eines Soldaten, der an der Befreiung der Geiseln beteiligt ist, tanzt im Film als Mitglied des international renommierten Ensembles. Der Abspann läuft übrigens ungewohnt still und geräuschlos ohne Musik oder begleitende Sounds über die Leinwand – habe ich so bisher auch noch in keinem einzigen Kinofilm erlebt.

Kritikpunkte am Film selbst: 1) Dass der historisch und politisch nicht über die damaligen Zeiten informierte Zuschauer zunächst keinen Plan hat, worum es beim Film geht und erst recht nicht, wovon die Tanzszene zu Beginn handelt, da wäre ein bißchen Aufklärung – zumindest anhand von ein paar Schrifttafeln - hilfreich gewesen. 2) Die stereotypische Zeichnung der Charaktere: Die beiden deutschen Terroristen – ideologisch bestimmt, hektisch, in der Summe planlos und ein bißchen doof. Die fies dreinblickenden Palästeninser als ewige Unsympathen. Idi Amin: Uninteressiert, aber immer in Versuchung, trotz allem charmant zu wirken. Die israelischen Politiker: Verschlagen, undurchsichtig, das Leben der Geiseln zweitrangig. Da hat es sich der Regisseur etwas zu einfach gemacht und gibt dem Zuschauer die seit ewigen Zeiten vorgefasste Propaganda-Meinung der Allgemeinheit vor, ohne wirklich die Beweggründe hinter der Handlung verschiedener einzelner Personen abzuarbeiten.

VÖ: 06.04.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://entebbefilm.co.uk/  & https://soundcloud.com/rodrigoamarante

TRACKLISTING

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Colt Ford “Ride Through The Country” (Deluxe Edition)     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Colt Ford - Ride Through The Country

01. Ride Through The Country
02. Mr. Goodtime
03. No Trash In My Trailer
04. Cold Beer
05. Never Thought (feat. Lindsey Hagar)
06. Saddle Up
07. Waffle House (feat. Sunny Ledford)
08. Twisted
09. Tailgate
10. Dirt Road Anthem (feat. Brantley Gilbert)
11. Good Go O’mighty
12. Like Me
13. Gangsta Of Love (feat. Bonecrusher)
14. I Can’t Sing
15. Buck ‘Em
16. Huntin’ The World
17. Big White Redneck (feat. Craig Campbell)
18. Day In The Life (feat. Andy Griggs)
19. Left Y’all In The Dust (feat. Nascar Song)

COUNTRY RAP

Für Fans von:  Cowboy Troy- Kid Rock - Bubba Sparxxx - Son Of Dave

USA

COLT FORD hat sein Album „Ride Through The Country“ bereits 2008 veröffentlicht, 2013 gab es das gleiche Album nochmals als “Revisited Version” mit teils neu eingespielten Aufnahmen der originalen Songs, wiederum 5 Jahre steht die Deluxe Edition des Debüt Albums mit bis 5 dato unveröffentlichten Songs in den Startlöchern. Die Musik des Country Rockers aus Georgia gefällt jedem, der sich für zeitgenössischen modernen Country begeistert und der auch keine Hip Hop Einlagen verabscheut, wie sie Mitte der 00er Jahre chic waren und von Kollegen wie Cowboy Troy bis zum Exzess ausgereizt worden sind. Der Titelsong ist ein gut gelaunt groovender Crossover mit southern-rockigem Ambiente, special guest John Michael Murphy glänzt mit starken bluesigen Gitarrenlicks! Auch in weiteren Songs sind Gäste zu hören, in der rap-rockigen Steve-Miller-Cover-Version „Gangsta Of Love“ spielt und singt die kalifornische Street Punk Band Bonecrusher, im „Waffle House“ klampft Gitarrist Sunny Ledurd und „Never Thought“ wird verziert vom zauberhaften Gesang von Lindsey Hager, einer jungen talentierten Songwriterin, die kurz zuvor auch in 2 Folgen der ersten Staffel der TV-Serie „Nashville“ zu sehen gewesen ist, hier ist sie mit eigenem Song zu hören: https://youtu.be/Iojx3-pCyuQ  - 2014 hat Lindsey, die mittlerweile durch Heirat mit dem Gitarristen David den Namen Garcia angenommen hat und heute im Bereich „Contemporary Christian Music“ aktiv ist (wie dieses Video zeigt: https://youtu.be/oDpKHBpNWsc ), im Gruselfilm „High Hopes: The Amityville Horror Murders“  die Rolle der 1974 im legendär-berüchtigten „Amityville“-Haus ermordeten Dawn DeFoe gespielt.

Weitere Highlights: „Mr. Goodtime“ gefällt allen „Line Dancing“-Freunden, „No Thrash In My Trailer“ ist ein cooler Mix aus Honky Tonk und „Red Dirt“ mit fetten Slidegitarren und Violinen-Power und „Cold Beer“ schüttet eine wuchtige Ladung Country-Blues-Rock über den Ohren der Zuhörerschaft aus. 5 neue Titel präsentiert die Deluxe Edition des Albums, hier gefallen durchgehend alle und vor allem der “Big White Redneck” mit bluesigem Mundharmonika-Sound und starken “redneck”igen Pedalsteel-Gitarren.

VÖ: 29.06.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://coltford.com/ & https://www.youtube.com/coltfordvideos

TOURDATEN

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MAXIME BENDER “UNIVERSAL SKY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Maxime Bender - Universal Sky

TRACKLISTING:

01.  Infinity
02.  Movement Of The Unknown
03.  Holocene
04.  Missing Piece
05.  Glow
06.  Helical
07.  Fly
08.  Dust Of Light
09.  The Core
10.  Song Of Fire & Ice

Label: CAM Jazz
Web: www.camjazz.com

MODERN JAZZ

Für Fans von: Weather Report - Brecker Brothers - Yellowjackets

LUXEMBURG

Ungewöhnliche Töne beim Auftakt der vorliegenden CD, auf der ich eigentlich gefühlsmäßig rockigen Content erwartet habe. Jazzige Stakkato Töne einer Orgel und ein fein-nerviger Lounge Groove. Das Outfit, das sich hier mit dem Album „Universal Sky“ präsentiert, spielt einen ebensolchen unkonventiellen Mix aus Modern Jazz, Fusion und filigranen Melodien. Das Saxophonspiel von Chef MAXIME BENDER, einem Musiker aus dem Nachbarland Luxemburg, übernimmt dann im ersten Stück „Infinity“ solistisch die führende Rolle. Mittlerweile erinnert mich das Stück an die Musik der Kult Gruppe „Weather Report“ aus den 80er Jahren. Und tatsächlich – auf dem rückwärtigen CD-Cover steht dann auch u. a. in den Ausführungen eines gewissen „Brian Morton“: <Maxime Bender is a performer in the Wayne Shorter mode>. Shorter war der Hornist in der US Gruppe gewesen, die noch heute von vielen Musik-Fans als eine der innovativsten und ersten Formationen im Fusion-Genre gehandelt werden.

Auch die anderen Bandmembers – selbst wenn deren der Allgemeinheit Namen nicht unbedingt geläufig sind – exerzieren hochgradige Qualität – Manu Codija mit einem komplexen (wie Musikexperten immer so gerne erzählen) frickelnden Gitarrensolo, in „Movement Of The Unknown“ sorgt er für spannende Synkopen, die sich – so scheint es - dem eigentlichen Rhyhtmus in den Weg stellen möchten, aber beim jazzbegeisterten Hörer für ausgelassenes Hörvergnügen sorgen und den Mitmusikern die Spielweise bieten, sich ebenfalls mit ihren Soli breit zu machen. Die hier vom Sopranosaxophon ausgelöste Eruption fließt wie ein heißer Lavastrom zwischen die punktierten Noten. Auch im fusion-funk-orientierten „Glow“ wirft der Gitarrist mit extravaganten Licks nur so um sich und erinnert an die leidenschaftlichen Phrasierungen des Genre-Kollegen Allan Holdsworth, umrahmt werden die solistischen Eskapaden – je nachdem, wer gerade an der Reihe ist  - von Schlagzeuger Jerome Klein und Keyboarder Jean-Yves Jung, Beide haben jedoch auch genügend Gelegenheit, ihr Können zu zeigen, ohne dass der eigentliche Song/die Komposition darunter leidet - vor allem im abschließenden „Song Of Fire & Ice“ gibt es einen starken Keyboard-Solo zu hören. Ob die Grundkonzeption des Songs wohl von der legendären Historiensage von R. R. Martin beinflußt ist? Angaben darüber gibt es jedenfalls keine im zweisprachig gehaltenen 8seitgen Inlay-Booklet. Weitere Highlights und  Anspieltipps sind „Fly“ und „Helical“. Der offizielle Album-Trailer: https://youtu.be/V-L8fSlwXTk

VÖ: 30.03.18

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://maximebender.com/ & https://soundcloud.com/maxime-bender

TOURDATEN

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THE MAGNETTES “UGLY YOUTH”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Magnettes - Ugly Youth

TRACKLISTING:

01.  Killers In A Ghost Town
02.  So Bad
03.  Sad Girls Club
04.  Renegades
05.  Bones
06.  Pajala State Of Mind
07.  Cheer
08.  Ugly
09.  Lovers / Losers
10.  Young & Wild
11.  Parking Lot
12.  Young & Wild (Acoustic)

Label: Digsin LLC

INDIE ROCK

Für Fans von:  Lykke Li – Icona Pop – The Ting Tings

SCHWEDEN

Hört man die Songs der jungen Band THE MAGNETTES, ist der erste Eindruck der, dass man schon mal alles ähnlich gehört zu haben glaubt. Die Biographie gibt dann auch einen Überblick, wie man sich den Sound des 2015 gegründeten schwedischen Trios vorstellen mag. „Icona Pop“, „Lykke Li“, „The Cardigans“ – die Vergleiche passen gut. „Ugly Youth“ ist das Debüt Album der drei Musiker, das digital bereits im Juni 2017 veröffentlicht worden ist, die physikalische CD wurde am 23. März 2018 nachgelegt. Die ersten beiden Stücke – der Titelsong und „So Bad“ (die Idee zum Intro ist wohl beim Klassiker „Purple Rain“ abgestaubt worden) beeindrucken nicht unbedingt und plätschern angenehm, aber nicht aufregend vor sich hin, auch wenn der Gesang gut gefällt. Der „Sad Girls Club“ zieht das Tempo an und sorgt erstmals für Party-Feeling, die schnelleren und mehrstimmig gesungenen Passagen erinnern an den Alternative-Pop der „Ting-Tings“. Die Band proapagiert auch in ihrer Bio, dass sie vom „Riot Grrrl Punk“ beeinflußt ist – davon gibt es allenfalls sporadische Lichtblitze wie im „Pajala State Of Mind“, in dem die schwedische Heimatstadt Pajala „besungen“ wird. Weitere Anspieltipps sind das gut tanzbare „Bones“ und „Lovers/Losers“, bei dem wohl vor allem in den USA die militanten Jugendschützerinnen wieder mit Sicherheit aufgrund des Textfragements <We ain‘t like losers – motherfuckers burn> den beliebten „explicit lyrics“ Sticker gefordert hätten. Da in Deutschland die in dieser Hinsicht beurteilenden Experten meistens nur über ihre Schulenglischkenntnisse verfügen, ist wohl deswegen dieser verunglimpfende Kelch an den Schweden vorübergegangen.

Fazit: 12 Songs, die zwischen aufregend gut und zu sehr nach Radioeinsätzen schielendem Belanglos-Pop pendeln und - THE MAGNETTES sind ganz eindeutig – obwohl mit Thomas Bäcklund Thuneström ein Mann mitspielt – eine Band für Mädels. Vielleicht ist ja auch das Mitwirken des Bassisten einer der Gründe, warum sich Sanna Kalle und Rebecka Digervall nicht ganz aus ihrer Haut trauen, auch wenn in „Lovers/Users“ das eine oder andere profane Textfragment zu hören ist.

VÖ: 30.06.17

Verfügbar: CD (VÖ: 23.03.18) &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://themagnettes.se/  &  https://soundcloud.com/themagnettes

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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