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Hier sind Infos zu Musikveröffentlichungen aus unserem Nachbarland Schweiz. Ihr wollt Eure Band oder Eure Produktion vorstellen? Jederzeit und gerne - jede zugesandte Promo (auch ältere) wird vorgestellt. Physikalische Medien schickt Ihr an die im Impressum angegebene Adresse und digitale Promos bitte ausschließlich und nur an die eMail-Adresse promo@musikverrueckt.de

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WOLFMAN “MODERN AGE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Wolfman - Modern Age

TRACKLISTING:

01.  Lo And Behold
02.  Tracking Time
03.  Modern Age
04.  Overboard
05.  Dolphins
06.  The First To Walk
07.  Darken The Sun
08.  Whistleblower
09.  Nothing Left
10.  Great Fall

Label: Irascible Records
Web: https://irascible.ch/

INDIE ROCK & POP

Für Fans von:  The Eurythmics – Tears For Fears – Timbuk 3 – A-Ha

SCHWEIZ

WOLFMAN sind ein Duo aus der Schweizer Metropole Zürich. Die von Katerina Stoykova und Angelo Repetto inszenierte Musik erinnert im Album-Auftakt „Io And Behold“ stark an die 80er Jahre Eskapden eines britischen (ebenfalls) Duos namens „The Eurhythmics“, bestehend aus Annie Lennox und Dave Stewart. Der Gesang im nachfolgenden „Tracking Time“ und auch das kunstvoll konzipierte Arrangement dagegen ruft in mir die Erinnerung an die roots-america-county-atmosphärische Musik eines weiteren großartigen (und hierzulande leider kaum beachteten) Duos hervor, nämlich „Timbuk 3“. Das CD-Digipack ist ebenfalls stimmungsvoll aufbereitet worden, das Inlay ist ein in CD-Größe auffaltbares 4seitiges Poster, das auf der einen Seite das starke Cover Artwork (Simon Habegger) und auf der anderen die Texte abbildet. Mittlerweile befinde ich mich im Titelsong, der mit mysteriöser Americana-Gitarre über den sanften 115 bpm-Electro-Pop-Groove reitet, im ebenfalls tanzbaren „Whistleblower“ sind sogar im Hintergrund die versteckten synthetisch erzeugten Klänge einer karibischen Steeldrum zu hören. „Modern Age“ hat lange Zeit ganz unten in einer aus Versehen weggeräumten Promokiste geschlummert und ist jetzt erst wieder entdeckt worden, ist aber auch einfach zu gut, um ignoriert zu werden. Und wie es der Zufall will, bekommt das Album den besten NDS aller gestern bewerteten Alben und das ist ja auch was wert, oder?

VÖ: 06.05.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.wolfmanmusic.net/  &  https://wolfmanzurich.bandcamp.com/album/modern-age

TOURDATEN

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SCHWEIZER VIDEOCLIP DER WOCHE

MYA AUDREY “MORE THAN A THOUSAND MILES”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Die Ballade “More Than A Thousand Miles” gibt es auf dem 2010er Album “Sudden Breeze”, seit April 2014 steht der Nachfolger “Wayfaring Trails” in den Läden und Online-Shops. Myriam Audrey Nydegger hat an der Musikhochschule in Bern und in der Berklee School of Music in Bosten Jazzpiano und Gesang studiert, hat viele Jahre als Jazz Vokalistin und Pianistin bei diversen Künstlern und Bands gearbeitet.

Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link:
https://www.youtube.com/watch?v=jeNG2UKQ_Eo 

MYA AUDREY im Web:
http://www.mya-audrey.com/  

WENN DU DEN VIDEO-CLIP NICHT SEHEN KANNST, DANN HAST DU JAVA-SCRIPT  DEAKTIVIERT

MYA AUDREY “WAYFARING TRAILS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SONGWRITER

Für Fans von: Amy MacDonald - Maria Mena - Sara Bareilles

SCHWEIZ

Bei MYA AUDREY hätte ich nie & nimmer an eine Sängerin aus dem Nachbarland Schweiz gedacht, sattelfest in der englischen Sprache, die Produktion (Luk Zimmermann und Dave Muther) ist perfekt ausgewogen und auch die Stimme wurde toll eingebunden in die Arrangements – guter Mix aus Pop, Country und akustischen Folk-Elementen. Am besten gefallen mir „Company“ und „Through The Screen“, die Ballade „Letter To You“ singt sie mit dem bereits über die Landesgrenzen hinaus bekannten Songwriter „Valentin“ aus Bern, der im Frühjahr sein Debüt Album veröffentlicht hat. Viel Gefühl gibt es in der Ballade „This Little Secret“, um das „Piano Girl“ hat das Produzententeam feinen „Americana“-Sound gebastelt und das schon auf dem 2010er Debüt „Sudden Breeze“ verfügbare „Strong Enough“ gibt’s am Ende als Bonus für alle, die den Song noch nicht gekannt haben.

Mya Audrey - Wayfaring Trails

VÖ: 04.04.14

Verfügbar: CD & Limited Edition & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.mya-audrey.com/  & https://twitter.com/mya_audrey 

TOURDATEN

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ROGER STEIN “LIEDER OHNE MICH”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Roger Stein - Lieder ohne mich

TITELVERZEICHNIS:

01.  Klassentreffen
02.  Heimweh nach woanders
03.  1890 (Berner Oberland)
04.  Regen im August
05.  Alfred
06.  Die Statistik
07.  Unscheinbar
08.  Salz
09.  Liebesbriefe ohne Namen
10.  Fussgänger
11.  Peinlich
12.  Verweigerung
13.  Mängelexemplar
14.  Manchmal
15.  1890 (Dialekt Version)

Time:

3:47
4:21
7:07
4:19
4:19
2:53
4:07
2:59
3:38
3:45
3;41
2;27
3:25
4:27
7:43

LIEDERMACHER

Für Fans von:  Aernschd Born - Peter Hunziker - Reinhard Mey

SCHWEIZ

Auweia! Da zieht er aber her über seine „EX“, der ROGER STEIN. Ach was, das könnte eigentlich auf jede „Ex“ passen – mit „Klassentreffen“ hat der Barde aus Zürich eine bitterböse-sarkastische Hymne für alle Männeken geschreiben, die ihre verflossene Flamme nach paar Jahren wieder mal in Augenschein nehmen. Köstlich. <Ganz schön Frauenfeindlich>  meint eine Redakteurin, die gerade im Rezensionssaal ein paar Takte mitbekommt.

Von Februar bis April präsentiert der studierte Theaterwissenschaftler die Songs seines aktuellen Albums „Lieder ohne mich“ bei über 25 Konzerten. Gefühlvolle Balladen, flotte Uptempo-Songs und traditionell angehauchtes Songmaterial – den Schweizer aber ”nur” als Songwriter festzumachen, wäre zu einfach. Der versierte Musiker ist auch auf dem Piano fit, hat alle Songs im Alleingang geschrieben und auch produziert. Geholfen haben u. a. die beiden Gitarristen William Wormser und Willi Leinen. Eine wundervolle kammersinfonische Ode an die Heimat  hat er komponiert mit „1890 (Berner Oberland)“, der Zuhörer erlebt die in den Bann ziehende biographische Aufarbeitung einer Familiengeschichte, die im finalen Satz mit einer Überraschung aufwartet.

Sehr amüsant auch der Schunkel-Walzer „Alfred“, in dem sich ein besungener (und verheirateter Vater) als Schwuler outet und mit seinem Liebhaber ein Bistro in Thailand eröffnet. Oder war am Ende alles doch nur Fiktion? Gypsy-Jazz-Elemente gibt es in „Die Statistik“, eine Anmache im 60er Jahre musikalischen Rahmen gibt es in „Salz“, auch die „Liebesbriefe ohne Namen“ hat man ähnlich und englischsprachig schon von internationalen Vocal Jazz Künstlern gehört. Wie variabel allerdings die Kompositionen von ROGER STEIN sind, zeigt der hiphoppige und - wie es gut zum Genre passt - sozialkritische „Fussgänger“ – zwischen den Flötentönen von Frederic Siger und dem Gejodel des Chefs gibt es die zeitgenössische Neufassung des Klassikers „Das Wandern is dess Müller’s Lust“ - a bisserl erinnert’s mich auch an Joe Cocker’s „Feelin’ Alright“, das es im Original von einem gewissen Dave Mason gibt, der für eine gewisse 60er Jahre Combo namens „Traffic“ am Piano gesessen hat. So - das war die Abteilung popmusikalischhistorisches und „Peinlich“ wird’s danach: Der Schweizer Songwriter singt über dilettantische Sehnsuchtsgefühle. Auf dem balladesken <surfbrett der eigenen hilflosigkeit> gleitet Roger durch die „Verweigerung“, nimmt sich kabarettistisch auch mal selbst auf die Schippe wie im calypso-salsa-poppigen „Mängelexemplar“, „Manchmal“ ist eine Paraodie auf die  „Mythen“ der Menschheit: Hexen, Rapunzel, Gott auf der Wolke, der Kinderstorch und singende Engel – Hoffnung gibt es nur durch ein ordentliches Frühstücksbrot. Ob’s die Nichtfrühstücker dieser Welt für bare Münze halten? Ganz am Ende kommt dann noch die „Dialekt Version“ der traurigen und gleichzeitig faszinierenden Familienballade „1890“ – die dank der im Booklet abgedruckten Übersetzung auch sehr gut genossen werden kann.

FAZIT: Eines der intensivsten deutschsprachigen Alben der letzten Jahre. ROGER STEIN spielt nicht nur Musik, er ist einer der wenigen Geschichtenerzähler, denen es gelingt, ihre Songs mit einer Wahnsinnsatmosphäre auszustatten. Lieder, die fesseln & faszinieren und die gleichzeitig - zeitlos wie sie sind - auch noch in Jahren berühren werden. Der Schweizer hat Humor, vergisst aber auch nicht genügend Melancholie in seine Songs zu streuen, um Nachdenklichkeit zu erzeugen. Die Texte sind übrigens komplett abgedruckt im fein illustrierten 12seitigen Inlay-Booklet.

VÖ: 22.05.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.roger-stein.com/  &  http://www.wortfront.com/0-1.htm

TOURDATEN

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PASCAL GAMBONI “LA VENTIRA”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Pascal Gamboni - La Ventira

01.  Paul
02.  Anselma
03.  Quei Vala Ben Bié
04.  Don’t Forget The Sea
05.  Celentano
06.  Der Schlaf ist mein Friseur
07.  3P
08.  La Sutgera Da Cungieri
09.  Mussa Me
10.  Hey Te
11.  Oh My Love

Label: Time Zone Music
Web: www.timezone-records.com

ROCK & POP

Für Fans von:  Luca Carboni - Adriano Celentano - Franco Battiato

SCHWEIZ

Adriano Celentano? Der Name bietet sich sofort an, als sich mir Rock’n’Roller „Paul“ vorstellt. Hat man etwa wieder einmal uralte Aufnahmen der italienischen Legende entdeckt und diese im neu remasterten Frack unters Volk gebracht? Pustekuchen! Ein mir völlig neuer Name betritt ab sofort die musikalische Bühne. Und wie! PASCAL GAMBONI ist ein Schweizer Songwriter, der das Album „La Ventira“ mit einem saucoolen rockigen Drive eröffnet, „Paul“ stellt sich in italienischer Sprache vor, die englische Übersetzung liegt – wie bei allen anderen Songs – im 12seitigen Booklet bei. Danach macht „Anselma“ die Tür auf, ein akustischer Walzertakt, auf den sich ein toller Refrain setzt – zwei Warmups für das erste Highlight des Albums: „Quei Vala Ben Bie“ – mediterrane Exzellenz trifft auf zackigen Songwriter-Indie-Pop, der Gitarrensound besticht durch wundervolle Ausgewogenheit, klagende Satzgesänge sorgen für ein episches Ende. „Don’t Forget The Sea“ – PASCAL begeistert mit markanter und sonorer Stimme, die mich hier an die von „John Lennon“ erinnert, die Gitarrenakkorde wackeln leicht verzerrt im Hintergrund – ausgelöst durch das effizient in dezenten Hall eingebettetem Tremolo – schade, dass der Song so kurz ist – wie alle anderen übrigens, denn schon nach 27:46 Minuten ist der Spuk vorbei, der mit dem akustisch groovenden „Celentano“ einen weiteren Höhepunkt vorstellt – erinnert – ha! Da haben wir es ja - die Reminiszenz natürlich aufgrund seines Titels aber nicht nur deswegen an den großen Meister Adriano. Sehr schön die zwischen den Strophen quengelnde Mundharmonika – wer der Player ist, geht nicht aus den Produktionsnotizen hervor, aber ich entnehme dem Satz „written, performed and produced by Pascal Gamboni“, dass der Meister alle Instrumente selbst gespielt hat – mit Ausnahme der Leadgitarre im folgenden Song (Severin Brugger ist sein Kollege in der Band “Sun Gone Mad”, in der beide Musiker ebenfalls tätigt sind oder waren) und rootsrockig geht’s weiter mit „Der Schlaf ist mein Friseur“. Ganz heiß ist „La Sutgera Da Cungieri“ – schräge Minimalistik und experimentelle Töne verleihen dem Stück einen Hauch Avantgarde – beispielhaft fällt mir das obskure „Number Nine“ der Beatles von deren „White Album“ ein. Auch das abschliessende „Oh My Love“ verbirgt einige – wahrscheinlich gar nicht gewollte – Erinnerungen an die Rockhistorie – ich höre elementare Bruchstücke des „George-Harrison“-Songs „Long, Long, Long“ und des akustischen Parts vom „Fleetwood-Mac“-Klassiker „Oh Well“ – ein Fluch, wenn man schon so lange in der Musikwelt unterwegs ist und einfach zuviel Musik gehört hat

Fazit: Eine tolle Neuentdeckung aus unserem Nachbarland Schweiz, wobei die eigentliche Überraschung ist, dass dieser Songwriter schon mehere Studio Alben aufgenommen hat. Warum hat man davon noch nie etwas gehört? PASCAL GAMBINI vereint die raue männliche Intensität der mediterranen Mentalität mit gefühlvollen akustischen Momenten. Er ist ein versierter Musiker, der seinen Weg abseits der vielbefahrenen Strassen geht und auch Mut zur wohl klingenden Hässlichkeit hat. Das abwechslungsreich gestrickte Solo Album „La Ventira“ schreit regelrecht nach einem Nachfolger!

VÖ: 06.11.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.pascalgamboni.ch/ & http://www.sungonemad.com/ 

TOURDATEN

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BACK TO EARTH “THE JOURNEY TO THE INNER ISLAND”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Back To Earth - The Journey to the Inner Island

01.  The Journey To Island B. One
02.  The Journey To Island A. Two
03.  The Journey To Island C. Three
04.  The Journey To Island K. Four
05.  The Journey To Island T. Five
06.  The Journey To Island O. Six
07.  The Journey To Island E. Seven
08.  The Journey To Island A. Eight
09.  The Journey To Island R. Nine
10.  The Journey To Island T. Ten
11.  The Journey To Island H. Eleven
12.  The Journey To Island I. Twelve
13.  The Journey To Island S. Thirteen
14.  The Journey To Island L. Fourteen
15.  The Journey To Island E. Fifteen

NEW AGE LOUNGE

Für Fans von:  Andreas Vollenweider - Iasos - Yanni - Vangelis

SCHWEIZ

Die beiden im Fürstentum Liechtenstein geborenen Brüder Thomas und Bruno Hasler haben Mitte der 80er Jahre begonnen, Musik zu machen. 13 CDs stehen laut Bio in der Diskographie und dafür soll es bis zum heutigen Zeitpunkt mehrere Gold und Platinauszeichnungen für gute Verkaufszahlen gegeben haben. Was bei mir die Frage aufwirft, wer sich solch ein Zeug anhört. „The Journey To The Inner Island“ ist der Titel des aktuellen Albums und wie es der Albumtitel suggeriert, ist die Reise eine meditative Selbstfindung zur inneren Ruhe in sich selbst. Musikalisch passiert während der knapp 78 Minuten nicht sehr viel, ein klanglich in die Breite produzierter synthetischer Reigen ergießt sich über den Zuhörer – Melodien und Töne, die man schon tausend Mal wo anders gehört hat, im Auftakt „The Journey To Island B. One“ bin ich sogar schwer in Versuchung, die weihnachtliche Phrase „Barumpa-dam-dam“ zu summen und erkenne dann, dass man hier nuanciert und geschickt beim Weihnachtsklassiker „Little Drummer Boy“ abgestaubt hat, der zweite Track mit dem innovativen Titel „The Journey To Island A. Two“ versucht mich dann tatsächlich einzuschläfern und ich sehe vor meinem geistigen Auge irgendwo in Untiefen das Wrack der versunkenen und mittlerweile ebenfalls in höchstem Maße gelangweilten „Titanic“ schlummern, auch das folgende Material - obwohl es einige lichte Momente gibt - sorgt mit tristem Piano-Geklimper nicht für Erheiterung – im Hintergrund jammert eine „Vangelis-Jarre-Oldfield“-Gedächtnis-Synthie-Präsenz kitschig durch den Äther. Sicher – die beiden Musiker sehen sich irgendwo in der „New Age“ und „Meditations“-Schublade, aber wenn ich an  niveauvoll musizierenden Instrumentalisten des legendären „Windham Records“-Labels in den 80er Jahren denke, fällt mir vergleichsweise der Begriff „DSDS-New-Age“ ein – deshalb - wer niveauvolle meditative Musik sucht, macht einen riesengroßen Bogen um „The Journey To The Inner Island“, wer allerdings ein Seniorenheim mit einem Fahrstuhl betreibt und immer wieder mal neue Lounge-Orgien für diesen sucht, kann unbedenklich zugreifen. Allerdings: Hat man/frau sich vorurteilslos fallen gelassen und ist einmal „drin“ im Album, erlebt man die Darbietung nach einiger Zeit als wohltuende Berieselung und ich erkenne beim 8. Track sogar eine Art Verwandschaft mit den kultigen Instrumentals von Andreas Vollenweider, auch wenn wie schon oben erwähnt, sich das Meiste anhört, als ob es nur aus der synthetischen Retorte kommt. Wer am Ende nicht eingeschlafen ist, kann ja das versteckte Tracklisting-Puzzle lösen, in dem der Bandname geschickt versteckt worden ist.

VÖ: 01.01.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.backtoearth.ch/E/disc18-e.php

TOURDATEN

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BITCH QUEENS “L.O.V.E.”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

PUNK ROCK

Für Fans von:  Danko Jones - The Hives - The Motors

SCHWEIZ

BITCH QUEENS sind keine Mädels, sondern ’ne Punk Band aus der Schweiz, die Boys aus Basel sind mir erstmals aufgefallen im letzten Dezember 2016 mit einem Beitrag auf der 4-Track „Tribute To Motörhead“-EP vom Label „Lux.-NOISE“. Gleich im ersten Stück des Albums „L.O.V.E.“ verraten sie, wo’s lang geht: Wer die Backyard Babies, Danko Jones oder die Hellacopters mag, kann ungehört zugreifen. Weitere Highlights neben dem ins Ohr gehenden Auftakt sind der „Polymeric Lover“, „Collateral Damage“ und die Party Nummer „Naked Or Denim“, in dem Daniel Schönenberger zeigt, dass auch im Punk Genre durchaus gute Gitarrensoli geshreddert werden können. Die weiteren Bandmembers sind Melchior Quitt (Vocals, Gitarre), Harry Darling (Schlagzeug, Vocals) und Marcel Colomb (Bass, Vocals). Vinyl und CD beinhalten übrigens die digitale Kopie des Albums via Download.

Bitch Queens - LOVE

VÖ: 28.04.17

Verfügbar:  CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: www.bitchqueens.com & https://soundcloud.com/luxnoise/sets/love

TOURDATEN

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HEMLOCK SMITH “EVERYTHING HAS CHANGED”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Hemlock Smith - Everything Has Changed

1  Everything Has Changed
2.  Not Amused
3.  Death Ain’t Got No Mercy
4.  The Leper Dogs Of May
5.  Let It Rain
6.  The Story Of Cpt. Death
7.  Je N’ai Paris
8.  Heathrow
9.  Caterpillar
10. Train Song
11. The Noisemaker
12. Invisible Man

Label: Phenix Records
Web: www.phenix-records.com

3:53
2:29
3:29
3:32
4:17
6:06
3:24
3:29
2:49
3:12
6:11
3:18

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SONGWRITER ROCK

Für Fans von:  Tom Waits - Mark Hollis - David Mallett

SCHWEIZ

„Eine Jazz Platte.“ Sind meine ersten Gedanken beim Hören der getragenen „molligen“ Piano Akkorde, dann aber setzt eine markante Stimme ein und ich sehe im Geiste vor mir einen mittelalten (nein, keinen Gouda, sondern einen) Pianisten sitzen, der den Kopf leicht schräg hält mit verschlossenen Augen und die ruhige Ballade „Everything Has Changed“ intoniert. HEMLOCK SMITH steht auf dem spartanisch gehaltenen Cover. Gut so, denn was brauche ich einen bunten, visuellen Aufreger, wenn ich mich auf die Musik konzentrieren möchte und das ist bei den 12 Kompositionen unbedingt erforderlich. Eintauchen in die subtile Melancholie, die fast lethargisch, aber doch virtuos-filigran – wie vor allem im zweiten lebhafteren Stück „Not Amused“  von (anfangs) lustig umher hüpfenden Pizzicatos und (später von) inbrünstig schwelgendem Violinenspiel umrahmt wird.

Der Sänger wechselt dabei von gefühlvollem, gehauchten Vortrag zu dramaturgisch anschwellendem Gesang, bei dem er geschickt mit dem Volumen seinen Kehlkopfs spielt. Erst jetzt erlaube ich mir einen Blick auf das beiliegende Infoblatt und stelle erstaunt fest, dass es sich beim Künstler um einen Schweizer namens Michael Frei (im übrigen nicht verwandt mit dem ehemaligen BVB-Spieler Alex Frei) handelt, der üblicher Weise als Songwriter & Sänger einer Band namens HEMLOCK SMITH tätig ist. Aha! 4 Studio Alben (dieses eingeschlossen) gibt es von der Formation, die man auch als freies Kollektiv sehen darf, das wahlweise mit unterschiedlichen Besetzungen und besonderen Gästen zusammenarbeitet und sich durch seine experimentelle -  teils avantgardistische und sich von der üblichen Norm abweichenden – Ausrichtung abhebt.

Death Ain’t Got No Mercy“ kommt als schleppender 6/8tel Emo-Blues-Rock, wie ich sie früher einmal vom genialen Songwriter Tom Waits gehört habe, hier meldet sich eine verzerrte Mundharmonika „zu Wort“, die sich anhört, als ob sie ihr Besitzer vor den Aufnahmen ins Wasser getaucht hat, damit sie exakt für diese eine Aufnahme diesen besonderen Sound erzielt. Die Background Vocals kommen wie die bereits im zweiten Stück beigesteuerten Violinen von der Schweizer Girl Group „Barbouze de chez Fior“, die seit geraumer Zeit als „String Quartet“ für Furore sorgt. Am Rande erwähnt: Annick Rody, Camille Stoll, Laurence Crevoisier und Sara Oswald haben 2012 ihr Debut Album “La Poule au Pot Moléculaire“ veröffentlicht.

Beim emotionell aufwühlenden „The Leper Dogs Of May“ zeigt sich die Kraft der Arrangements von Fabrizio Di Donato, der als Pianist bei HEMLOCK SMITH (so auch im Anfangsstück) tätig ist, im geisterhaften „The Story Of Cpt. Death“ sorgen sämtliche Musiker, die am aktuellen Album mitgearbeitet haben (Gäste eingeschlossen) für eine dichte mitreissende Atmosphäre. Weitere Highlights des Albums: Der „Train Song“ und zu einem äusserst spannenden Zusammenwirken kommt es im lautesten Stück „The Noisemaker“, wenn das radikale Duo LES POISSONS AUTISTES auf das Violinenquartett BARBOUZE DE CHEZ FIOR trifft, gemeinsam mit Michael Frei steigern sie sich am Ende des Songs zu einem furiosen Mix aus Noise Rock & Neoklassik. Der Song kann übrigens hier angehört werden: http://soundcloud.com/lespoissonsautistes

FAZIT: Eines der vielseitigsten Songwriter Alben, das ich im Jahr 2012 gehört habe bisher – der Schweizer Michael Frei ist einer der versiertesten Songbastler, die es zurzeit gibt. Auf “Everything Has Changed” gibt es 12 wunderschöne Perlen für die intellektuelle Stunde zu Zweit, zu Dritt  oder auch ganz alleine  - übrigens: Im November gibt es in der Schweiz sieben HEMLOCK-Konzerte!

VÖ: 15.10.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.hemlocksmith.ch/ 

TOURDATEN

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ANNA ROSSINELLI “BON VOYAGE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Anna Rossinelli - Bon Voyage

TITELVERZEICHNIS:

1.  Holiday
2.  Accident Waiting To Happen
3.  See What You’ve Done
4.  Amazing
5.  You Are
6.  Strawberry Cream
7.  Joker
8.  Hello Boy
9.  Sunny Afternoon
10. 100 Days
11. No One
12. The Reason I Stay

Label: Universal Music

Time:

2:58
3:20
2:42
3:23
3:28
3:26
3:39
3:11
3:28
3:04
2:48
2:28

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POP

Für Fans von: Sarah Bareilles - Kylie Minogue - Miley Cyrus

SCHWEIZ

ANNA ROSSINELLI hat im Mai 2011 ihr Heimatland Schweiz beim Eurovision Song Contest in Düsseldorf vertreten. Mit dem Song „In Love For A While“ schaffte sie im ersten Semi-Finale den Einzug in das Finale, wo sie aber überraschender Weise den letzten (und fünfundzwanzigsten) Platz belegte. Wobei fairer Weise gesagt werden muss, dass sie nicht unbedingt eine ihrer Sternstunden auf der Bühne erlebte, aber schlechter als der dümmlich-platte Siegertitel war ihr Vortrag mit Sicherheit nicht gewesen. Liegt aber wohl auch daran, dass rund 80% der votenden Zuschauer noch keine Haare unter dem Bauchnabel haben und daher logischer Weise auch nicht zwischen guter musikalischer Qualität und Billigimitat unterscheiden können.

Egal – die Schweizer Sängerin hat Anfang Dezember 2011 mit „Bon Voyage“ ihr tolles Debut Album vorgestellt – es gibt 12 abwechslungsreiche Pop Schlager, von denen mir vor allem die „gypsy-jazzigen“ „See What You’ve Done“ und “No One”, die bereits im Oktober veröffentlichte Single „Joker“, das posaunenschunkelnde “Sunny Afternoon” und das dynamische „Amazing“ (das ich ich mir sogar – entsprechender Remix vorausgesetzt – auf dem Dancefloor vorstellen könnte) gefallen.

Unbedingt erwähnt werden müssen auch die beiden Musiker Manuel Meisel (Gitarre) und Georg Dillier(Bass), die wichtiger Bestandteil des 2008 gegründeten Trios sind, dass unter dem Namen ANNA ROSSINELLI zunächst auf Strassenmusikfestivals und dann später beim ESC in Düsseldorf vor einem Millionenpublikum auftrat.

FAZIT: Starkes Debut der 24jährigen ANNA ROSSINELLI, lediglich an der (ab und zu etwas hölzern klingenden englischsprachigen) Phonetik muss die Interpretin noch etwas arbeiten, aber stimmlich gibt es hier viel Potential, das noch lange nicht komplett ausgereizt ist und man darf sich auf weitere Platten der Sängerin freuen. Der Basler Produzent Fred Herrmann hat (wieder einmal) für einen tollen musikalischen Rahmen gesorgt. Der studierte Schlagzeuger und Pianist hat ja in der Vergangenheit erheblich zu der Erfolgsgeschichte der Züricher Rappers Bligg beigetragen.

VÖ: 09.12.11

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.annarossinellimusic.com/  &  http://twitter.com/anna_rossinelli

TOURDATEN

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STEFANIE HEINZMANN “ROOTS TO GROW” (Deluxe Edition)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POP

Für Fans von:  Duffy - Gabriela Cilmi - Amy - Miss Li

SCHWEIZ

STEFANIE HEINZMANN hat es nicht nötig, Gaga zu sein oder sich die Lippen auf zu botoxn, sie ist natürlich wie ihre Songs - einfach ein Phänomen, das nach der ersten starken Platte jetzt noch eine gewaltige Schippe drauflegt. “Bag It Up” beginnt wie ein alter Sly & The Family Stone-Kracher, souliger Rock-Funk. Stimmlich erinnert sie mich hier fast an Joss Stone! Die 60ies sind auch bei Stefanie dick im Rennen, ob es  der Hit “No One (Can Ever Change My Mind” oder das bluesig-soulige “Bet That I’m Better” sind. Die Arrangements der Songs sind bin ins letzte i-Tüpfelchen ausgewogen, die Produktion ist klasse und Stefanie Heinzmann brilliert in jedem Stück, steigert sich vor allem im Superstück “Unbreakable” und der Blues-Funk-Brecher “Love Fever” macht mir Hoffnung, dass diese Musik jetzt endlich Mal genügend Airplay bekommt. Bitte sofort als Single auskoppeln!

Stefanie Heinzmann - Roots To Grow

VÖ: 11. 09. 09

Verfügbar: CD & 2-CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://stefanieheinzmann.com/

TOURDATEN

INFO: Stefan Raab hatte halt schon immer ein Riecher für gute Musik. Nach Max Mutzke kommt auch die 20jährige Schweizerin Stefanie Heinzmann aus seinem Dunstkreis. 2005 ging’s los mit der Musik in der Rockband Bigfish - 2007 bewarb sie sich für einen Talentwettbewerb bei Raab, bei dem sie einen Plattenvertrag bei Universal Music gewann und gleichzeitig beim Finale ihre erste Single präsentiert, die auch in den Schweizer Charts von Null Auf Eins einstieg.

 

 

 

 

 

 

 

 

ALGEBRA “FEED THE EGO”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

THRASH METAL

Für Fans von:  Anthrax - Exodus - Destruction - Warbringer

SCHWEIZ

Geiler Old School Thrash Metal aus der Schweiz, fast 45 Minuten klopfen einem die Geschwindigkeitsdampfhämmer die Birne weich. Erinnert mich an die 80er Jahre Knüppel von „Exodus“ oder „Anthrax“, als „Thrash“ damals ungeniert „Speed Metal“ genannt wurde und sogar Noch „Metallica“ jenseits von jedem Weicheier-Kommerz wüteten. Vor allem das zweite Stück „Prisoner Outdoors“ verführt zum Headbängen und ich hämmere meinen Schädel auf die Tischplatte des Konferenztisches dass Bildschirme & Ablagen sich im Takt einen halben Meter nach oben bewegen. Wer verbirgt sich hinter dem Namen? Mat Meillard (Bass, Vocals), Tony Sharp (Drums), Phil Void (Guitars, Vocals) und Ed Nicod (Guitars, Vocals) haben sich 2008 in Lausanne zusammengefunden. „Feed The Ego“ ist nach dem 2012er „Polymorph“ das zweite Studio Album des Quartetts.

Algebra - Feed The Ego

VÖ: 16.09.14

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  www.youtube.com/user/AlgebraThrashBand 

TOURDATEN

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GUY MANDON feat. DR BENIS “SCHÜTTEL DAS ASS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SCHÜTTELPOP

Für Fans von:  Deichkind - Fettes Brot - Digitalism - Blumentopf

SCHWEIZ

Der Titel erinnert mich als alten Old School Hip Hop Maniac natürlich sofort an den Klassiker “Shake Ya Ass” vom US Rapper “Mystikal”, aber bei diesem “Ass” geht es vordergründig um die berühmtberüchtigte TOP-Karte, die der Schweizer Musiker Guy Mandon hier so wundervoll schwarzhumorig anfärbt. Ein dicker, fetter Bass-Loop sorgt gemeinsam mit dezent gesetzten Dubstep- und knackigen “Deichkind”-Vibes für hochgradiges Entzücken und Tanzvergnügen bei 101 bpm. Mandon und die Filmfigur Dr. Benis aka James Newton haben miteinander Spaß und schütteln den Zuhörer in Ekstase. Der Link zum offiziellen Video: https://youtu.be/xIXvBvoMYTY und wer noch mehr coolen Stoff hören möchte vom Schweizer, der zuletzt beim “m4music” die “Demotapeclinic” in der Kategorie “Pop” gewonnen hat, besorgt sich sein unlängst veröffentlichtes Debüt Album “Stream”.

Guy Mandon - Schüttel das Ass

VÖ: 06.04.18

Verfügbar:  Digitale Single

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://www.guymandon.com/https://radicalis.ch/guymandon/

TOURDATEN

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LE PULSE! “GRAN PARADISE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIE ROCK

Für Fans von: The B-52s - Le Peuple De L’Herbe - Superbus

SCHWEIZ

Wer hinter LE PULSE! und „Gran Paradise“ irgend etwas Französisches vermutet, liegt nur bedingt falsch. Die 2012 gegründete Schweizer Band um Sängerin Sophie Noir Kummer hat ein rein englischsprachiges Album veröffentlicht. Die versierte Interpretin, die laut biographischer Label-Angaben bereits singt, seitdem sie frei denken kann, zieht sämtliche Register & Erfahrungswerte, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben: Musical Pop, Rock, Soul, Jazz, Blues, Gospel und avantgardistische Kiekser – die tolle Band hinter ihr – bestehend aus Raphaël Noir (keyboards), Luc Ramo (drums) und Chris Durussel (Gitarre) versteht es erstklassig, ihre Frontfrau in Szene zu setzen. Anspieltips sind der „New Song“, der bluesige Disco-Rocker „Slogans“ (erinnert stark an die hyperaktive Musik von Beth Ditto und ihren „Gossips“) und die Ballade „Sad Pulse“ mit starkem Gitarrensolo.

Le Pulse - Gran Paradise

VÖ: 13.09.14

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://youtu.be/uenc1a57LXc  & http://youtu.be/9BhwgWR8WPw  (2 Videoclips)

TOURDATEN

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FAUVE “CLOCKS’N’CLOUDS”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SONGWRITER

Für Fans von:  The Tallest Man On Earth - Bon Iver - Deer Tick

SCHWEIZ

Hinter dem Künstlernamen FAUVE verbirgt sich der Schweizer Nicolas Julliard, der bereits seit 1999 aktiv ist. Der gebürtige Genfer hat 2006 sein von Kritikern hoch gelobtes Debut Album veröffentlicht, jetzt legt er mit “Clocks’n’Clouds” einen ambitionierten Zweitling nach. In seiner Musik verquirlt er nach wie vor einen Mix aus Chanson Pop, Indie-Louisiana-Folk, LoFi Elektro Dance Grooves Fragmenten und heulenden Fliegeralarmsiren. Am besten zu hören im vollgepackten Highlight „Senor Citizen“ – ein atmosphärisch-dichter Song, der den Hörer fast umbläst, so viel steckt drin. Ebenfalls empfehlenswerte Anspieltipps: Das rockig-blubbernde „Be Kind, Don’t Rewind“, die akustische – butterweich gesungene - Ballade „Passage Du Pecos“, die  das Tempo zum Ende des Songs dramaturgisch anzieht und das spacig-melancholische „Long Live Paper And Scissors“.

Fauve - Clocks'n'Clouds

VÖ: 25. 11. 11

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite:

TOURDATEN

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LIQUID SOUL “REVOLUTION”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

PSYTRANCE

Für Fans von:  Neelix - Zentura - Protonica - Alter Nature

SCHWEIZ

Der Schweizer Nicola Capobianco ist schon als Jugendlicher mit den Vibes der aufkommenden Techno & House Bewegung infiziert worden und bereits 1993 hatte er sich auf den damals noch im Untergrund wühlenden Progressive Trance eingeschworen. 2001 gründete er das Projekt LIQUID SOUL und mittlerweile hat er seine Songs fast überall auf der Welt bei massenkompatiblen Raves vorgestellt. 2006 gab es das Debüt beim dänischen Label Iboga Records, von dem auch jetzt der dritte Longplay veröffentlicht wurde. Revolutionär ist es nicht unbedingt, was es hier knapp 70 Minuten lang zu hören gibt, dafür aber berauschen hypnotisch-treibende Sequencer Loops und perkussive Synthetik-Donnerwetter, die vom psychedelischen Ambiente umrahmt werden und die den Zuhörer unweigerlich auf die Tanzfläche drücken. „Pink Floyd“ für Bewegungstherapeuten.

Liquid Soul - Revolution

VÖ: 27.11.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/liquid-soul/liquid-soul-revolution-album 

TOURDATEN

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UNKNOWN REALITY “PATCHWORK”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

AMBIENT

Für Fans von:  Upper Astral - Steve Roach - Mychael Danne

SCHWEIZ

UNKNOW REALITY ist das Projekt von Ralph K. Freund, „Patchwork“ ist sein Debüt – gespickt mit ambientem Chillout & esoterischen Downtempo-Grooves. Dem Produzenten, der mit dem „Ableton Live“ und dem „Steinberg Cubase“ komponiert, kommt zu Gute, dass er jahrelang im Psytrance-Umfeld tätig gewesen ist und selbst Gitarre & diverse Perkussionswerkzeuge spielt. Dadurch gelingt es ihm, einen starken Mix aus elektronischen Schleifen und „handgemachten“ Instrumenten zu kreieren. Anspieltipps sind „Free Thoughts“ sowie das indisch angehauchte & beruhigungstherapeutisch groovende „Calm Down“ (erinnert an die Musik der 90er Jahre Projektband des Produzenten „Tricky“ – Insider denken jetzt richtigerweise sofort an „Massive Attack“). 72 Minuten gibt es tolle Klangkollagen, die mit zum besten gehören, das es bisher genrebedingt im neuen Jahr gegeben hat.

Unknown Reality - Patchwork

VÖ: 29.04.14

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://unknownreality.bandcamp.com/  &  http://www.solarspectrum.ch/ 

TOURDATEN

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SHAKRA “BACK ON TRACK”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY ROCK

Für Fans von:  Trust - Whitesnake - Blue Murder - Mötley Crue

SCHWEIZ

Dicker Stoff der Schweizer Band SHAKRA. Auch wenn’s sich manchmal wie in “Ill Be” im mainstreamigen Sumpf bewegt, „Crazy“ und „Back On Track“ sind starke “Heavy Glam Sleaze Rock” Dröhner in der Tradition von “Mötley Crue” oder “Skid Row”. Hervorstechendes Merkmal sind die krachenden Riffs und der exzellente Gesang von John Prakesh, der sich stimmlich im Bereich von David Coverdale und Graham Bonnett bewegt. Auch Balladen funktionieren bestens: „When I See You“ ist rundum gelungen. „Lonesomeness“ klingt wie eine alternative Version eines Bon Jovi Songs, wobei die Komposition der Schweizer lange nicht so schmalzig klingt. Eines der besten Stücke haben sie sich für das Finale aufgehoben: „Stronger Than Ever“ singen sie und bringen die Musik des Albums auf den Punkt. „Back On Track“ ist das bisher beste Album der Gruppe – sollte eigentlich im Sommer 2011 auf keiner Rockparty fehlen!

Shakra - Back On Track

VÖ: 25.02.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.shakra.ch/ch/home  

TOURDATEN

 

 

 

 

 

 

 

 

ME.MAN.MACHINE. “PLASTIC FAITH”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Me Man Machine - Plastic Faith

01.  Break Me Down
02.  Indestructable
03.  Phobophobia
04.  Long Gone
05.  Back Again
06.  Adore
07.  Wake Up     VIDEO
08.  Let Go Tonight
09.  Rush
10.  Sober
11.  Sister
12.  What Have I Become
13.  Anew

Label: Sony Music Entertainment

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von:  Imagine Dragons – Fool’s Garden – Arcade Fire

SCHWEIZ

108 Sekunden Geduld wird vorausgesetzt - dann sorgt der erste Gitarrenriff für Entzücken. Die Rock Gruppe ME.MAN.MACHINE (Namen mit durch Interpunktion verbundenen Worten scheinen in Mode zu kommen) kommen aus der Schweiz und spielt Alternative Rock mit einem klitzekleinen Schuss pop-metallischem Ambiente. Doch der Auftakt „Break Me Down“ ist nur die Ruhe vor dem eigentlichen Sturm. „Indestructable“ wird getragen von einem omnipräsenten rollenden Bass Lauf, gespielt von Daniel Manhart, Gitarrist Simon Oestrup setzt ein paar coole Wah wah licks auf den Rhythmus, der Refrain bleibt episch im Ohr stehen. „Long Gone“ unterstreicht die gefühlvollere Seite der Band, würde ich in die Ecke melanscholisch-romantischer „Emo-Post-Rock“ stellen und wie auch in „Phobophobia“ besticht Chefsänger ROLAND HÄUSLER mit einer starken Vocal Performance. Danach gibt’s hitverdächtiges mit „Back Again“ – „U2“ + „Tears For Fears“ lassen kombiniert grüssen – guter Refrain und deswegen auch schnell ins Ohr gehend – wird vor allem bei Mädels punkten. Dufte Biene

Ebenfalls überzeugend: Der straight-forward-Rocker „Wake Up“ (als Videoclip verfügbar), in dem Saitenspezialist Oestrup zeigt, dass er sich mit dem gitarrentechnischen Portfolio von „The Edge“ beschäftigt hat, der schnellste Song (176 bpm) des Albums und gleichzeitig mein persofave! Gothic-Wave-Atmosphäre können die Boys ebenfalls: „Let Go Tonight“ und „Rush“ sind zwei tolle Momente für schmusige Gelegenheiten. Gleiches gilt für „Sober“ – beim Stück muss ich unweigerlich an die 80er und „The Cure“ mit einem gewissen Robert Smith in der Hauptrolle denken. Toller (und gleichzeitig unaufdringlicher) zweistimmiger Gesang! Geiler Moment in Minute 03:27, als die Lautstärke nach oben anschwillt und dem Stück doomigen Headbanger-Charakter verleiht. Das futuristische Cover Artwork hat übrigens CHRISTIAN CALABRO entworfen: http://call-a-bro.tumblr.com/

VÖ: 11.12.15

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.memanmachine.com/  & https://soundcloud.com/me-man-machine

TOURDATEN

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