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In der Rubrik CD des Tages findest Du immer ab 12 Uhr Mittags (High Noon) das Album, das am Vortag in der Redaktion gehört wurde und mit dem besten Notendurchschnitt aller angehörten Alben bedacht wurde. Dabei kann es sich an dieser Stelle auch durchaus um ein älteres Album handeln.

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CANDY DULFER “TOGETHER”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Candy Dulfer - Together 335

TRACKLISTING:

01.  How It’s Done
02.  Together (feat. Van)
03.  Show Ur ID
04.  Age
05.  Sincerity
06.  After Tonight (feat. Rico Greene)
07.  Out Of Time (for P) (feat. Van)
08.  What U Do (When The Music Hits)
09.  Promises
10.  L.O.V.E. (Intro) (feat. Van)
11.  Hold Up (feat. Chance Howard)
12.  So Close
13.  D.I.S.C.O.
14.  L.O.V.E. (Outro) (feat. Van)
15.  I Cannot Believe

JAZZ FUNK

Für Fans von: Maceo Parker - Prince - Kaori Kobayashi - Mindy Abair

NIEDERLANDE

Auch schon wieder eine Zeitlang her, dass die blonde „Funkstress“ aus Amsterdam ihr letztes Album veröffentlicht hat. Knappe 5 ½  Jahre ist es her seit „Crazy“ und natürlich behaupte ich mal gleich, ohne eine einzige Note gehört zu haben: Muss in die Sammlung. Ich gestehe (mea culpa usw), dass ich “CD” Fan bin seit „Saxuality“, ihrem ersten Mega-Groove, der sie 1990 sogar in die (besseren) Diskotheken brachte. Die blonde Saxophonistin, die Horden von Mädels inspiriert hat, mit dem Blasen (ha, ha) anzufangen anstatt sich auf der Gitarre, der Blockflöte oder dem Kochlöffel zu versuchen. Es folgten 9 Studio Alben („Together“ ist die Jubiläumsnummer Zehn in der Diskographie der Niederländerin), diverse Live Alben, DVDs (darunter ein Hammer-Auftritt in Montreux, 2002) und mittlerweile habe ich Candy auch schon 4x Live erlebt, das beste Konzert war das im eher intimen Rahmen im Aschaffenburger „Colos-Saal“, als ich mich direkt vor der Bühne platziert hatte. 

Das neue Album startet – natürlich – mit einem knackigen Funk-Groove (119,9 bpm), der „Maceo-Prince-JB“ miteinander vermischt, wer bei „How It’s Done“ nicht gleich das Tanzbein schwingen will, soll es bleiben lassen, weil er entweder taub oder steifgefroren ist. Fehlt nur noch „Prince“, der sein burlesques „Ah-ha-auh“ schmettert. Im kurzen Solo zeigt die Chefin, dass sie nach wie vor top-fit auf ihrem Instrument ist. Der Funk-Charakter wird während dem gesamten Album aufrecht erhalten – mit ein paar obligatorischen Slow-Groove-Nummern – und mein Gott – „Show Ur ID“ hört sich an, als ob „Prince“ direkt auf der Bühne steht – der verstorbene Minneapolis-Funkster lebt weiter in der Musik von Candy Dulfer, ganz klar. Auch in der Niederlande bleiben die Künstler nicht verschont von der Vielzahl der Casting Shows – die bekanntesten in unserem Nachbarland sind auch die hier schon aktivierten Wettbewerbe „X-Factor“ (bei dem Candy sogar in der letzten Staffel in der Jury gesessen hat) und „The Voice“ (Of Holland). Bei letzterer hatte der Sängerin Ivan Peroti teilgenommen. https://youtu.be/tHwMbgiavKw

Der Leadvokalist der Band „Sven Hammond“ (das aktuelle Album haben wir Euch schon vorgestellt) war auch bei den Aufnahmen zum neuen CD-Album anwesend und ist mit seinem Pseudonym VAN an gleich 5 Titeln gesanglich beteiligt und wird wohl auch bei den künftigen Shows (Mai, Juni - siehe Tourdaten!) mit auf der Bühne stehen. „Age“ ist die musikalische Biographie der Saxophonistin <all the spots around me - since the age of 10 - more than love of music -  i took it as a plan - showing dedication - give everything I got - they’re always free to judge me - am i hot or not?> Ronald Kool spielt coole Synthie-Licks und die Band schaukelt sich gemeinsam mit der Leaderin hoch zu einem etwas längeren Funk-Soul-Jam. Herrlich!

Hinter dem Titel „Sincerity“ vermute ich eine Ballade und die kommt in Form eines Chillout-Lounge-Kuschlers, „After Tonight“ wird vom niederländischen Sänger RICO GREENE gesungen, in der Bridge sind kurze Klangschnipsel von Malcolm X und Prince zu hören – das Disco-Stück (117,9 bpm) dürfte allen „Kool & The Gang“ oder „Uptown Funk“ Fans gefallen, „Out Of Time“ (for P) ist gewidmet wem? Große Preisfrage – eine weibliche Stimme flüstert <i miss you> und mit <you keep dancing> geht es los in einen weiteren Funk-Groove. Der nexte Hammer kommt an achter Stelle und ich aale mich in der brodelnden “What U Do”-Funksauce!

Fazit: Prince war gestern und heute ist Candy! Der „Prince“ ist tot – aus fast jedem Song tropft ein bißchen Minneapolis-Funk - es lebe die European White Queen Of Funk und das ist CANDY! Und kann man nur hoffen, dass sich das „Real Estate“ von „Prince“ nicht so blöde anstellt wie beim Fauxpas mit der von Producer Boxill aus dem Ruder geratenen EP-Veröffentlichung und fordert, das Candy den Sound zurückgibt, der - hach - so herrlich in zahlreichen Momenten des Albums zu hören ist und (verdampt lang her) nach „P“ klingt.

VÖ: 14.04.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://candydulfer.nl/  &  https://youtu.be/PlsACh4wtdY  (Candy “Live”)

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten 1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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