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In der Rubrik CD des Tages findest Du immer ab 12 Uhr Mittags (High Noon) das Album, das am Vortag in der Redaktion gehört wurde und mit dem besten Notendurchschnitt aller angehörten Alben bedacht wurde. Dabei kann es sich an dieser Stelle auch durchaus um ein älteres Album handeln.

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EXTREMITIES “GAIA”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Extremities - Gaia

TACKLISTING:

01.  Colossus
02.  Circular Motions   VIDEO
03.  Emissary
04.  Hydrosphere
05.  War
06.  Reanimate
07.  Through The Dreamscape
08.  The Inward Eye

Label: Painted Bass Records
Web: http://paintedbassrecords.com/

PROG METAL

Für Fans von:  Textures - Decapitated - Skin Diary - Machine Head

NIEDERLANDE

Die Niederlande gehören auch im Heavy Metal Bereich zu einer der führendsten Nationen Europas, wenn gleich hierzulande die Bands unseres Nachbarlands oft gart nicht so bekannt sind wie die aus Skandinavinien. „Gorefest“ gehörten in den 90ern bis weit hinein in die 00er Jahre zu einer meiner Lieblingstruppe im Bereich „Extreme Metal“. Das Label „Painted Bass Records“ hat uns mit einer VÖ der Band EXTREMITIES gesegnet und schon alleine deren Name ist Programm. Das erste Stück „Colossus“ ist ein mitreißender wilder Mix aus Neo Prog & Death Metal, der irgendwo an die vehementen Abenteuer von „RATM“ in deren Anfangsjahren und dann wieder an die Musik der französischen „Gojira“ erinnert. Frontman Thimo Franssen glänzt mit gutturalem Growl und hinter ihm schütten die beiden Gitarristen David Luiten und Maarten Stoehorst tonnenweise die harten Riffs aus den Lautsprechern, zwischendrin nimmt das Ganze auch mal – den sinisteren Sound betreffend - blackmetallische Züge an. Aber – oh Überraschung! Der Sänger kann auch anders: In „Circular Motions“ zeigt er seine ganze Bandbreite, die so – grob geschätzt – um die 3 Oktaven umfaßt. „Clean“ geht auch, der mit Bassist Bart Merkus und David Luiten verwobene Satzgesang ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern! Starker Melodic Prog Rocker!

„Emissary“ ist der berühmtberüchtige „Schlag in die Fresse“ – die fünf Boys holen die Stachelkeule raus (sind wir nicht alle ein bißchen Negan?) und werfen ein dickes phättes Brett in den Raum, zu dem sich sogar noch ausgezeichnet moshen lässt (144 bpm), Kondition vorausgesetzt. Im Hintergrund jagen zweistimmige Gitarrensoli um die Wette und türmen starke Melodien auf das groove-metallische Riffgewitter. „Hydrosphere“ packe ich in die Kategorie „Art Metal“ – zum satten Sound gesellen sich toll verschachtelte Canon-Gesänge, wie man sie in den 70er und 80er Jahren von „Ion Anderson“ und der Gruppe „Yes“ lieben gelernt hatte. Der ganz am Ende einsetzende Schlacht-Growl nimmt epische Gestalt an – einfach gewaltig! In der esotherisch angehauchten Art Rock Ballade „Through The Dreamscape“  (und im darauffolgenden „The Inward Eye“) konstruiert David Luiten im Hintergrund ein interessantes „Two-Hand-Tapping“-Gerüst, erinnert irgendwo an die einst von vom Kultgitarristen Robert Fripp („King Crimson“) entwickelten „Frippertronics“. Komplettiert wird das Quintett übrigens von Schlagzeuger Pim Goverde, in den letzten beiden Stücken gastiert Daddy Ferry Luiten am Saxophone. Insidern ist der Musiker sicherlich bekannt durch seine früheren Aktivitäten in der Modern Jazz Gruppe „Trio Mortale“ und im „Rotterdam Jazz Project” - wer mal gucken will: http://home.planet.nl/~klink238/music.htm 

Fazit: Musik für harte Kerle, die eventuell zusätzlich noch ein Instrument spielen und daher fit genug sind, die komplexen Abläufe der variablen Arrangements gedanklich mitzugehen. Eine Band, bei der sich mit Sicherheit auch ein Konzertbesuch lohnt, zurzeit gibt es in dieser Hinsicht leider keine Aktivitäten, aber wir beoachten die Junx und haben sie in unserem Tourdatenverzeichnis aufgenommen. Exzellentes Debüt Album von EXTREMITIES!

VÖ: 18.01.18

Verfügbar: CD &  Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://extremitiesband.com/ & www.youtube.com/channel/UCBxHyT8lzBCvCzGmObK2WGw

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten 1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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